Null-Null-Siebzig Operation Eaglehurst

Kriminalroman. Originalausgabe

von Marlies Ferber

Buch

Taschenbuch (270 Seiten)

Sprache: Deutsch

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»Es war nicht seine Entscheidung gewesen, hierherzukommen. Nach Eaglehurst im Allgemeinen und in das Zimmer Nummer 214 im Besonderen. Das hatte William für ihn entschieden, und jetzt lag es an ihm, die bevorstehende Aufgabe zu lösen.« Ex-Agent James Gerald (70) zieht vorübergehend in das Seniorenheim Eaglehurst in Hastings, um den Tod seines Freundes und Kollegen William Morat aufzuklären. Kurz nach James' Ankunft kommen zwei weitere Heimbewohner zu Tode. Bald kommt er mit Hilfe seiner früheren Kollegin Sheila Humphrey einem dunklen Geheimnis auf die Spur ...

Pressestimmen:

"Der Roman ist ein spannender und witziger Krimi mit einem erfrischend jung gebliebenen Protagonisten von 70 Jahren, den mal als Leser sofort in sein Herz schließt."
Zauberspiegel April 2012

Produktdetails

ISBN-10: 3-423-21345-0
EAN: 9783423213455
Erschienen: 01.02.2012
Verlag: dtv
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 270
Länge/Breite: 192mm/120mm
Gewicht: 264 g
Reihe: dtv-Taschenbücher
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Marlies Ferber

Marlies Ferber ist Germanistin und Sinologin. Nach Abschluss des Studiums (M.A.) arbeitete sie als Buchredakteurin bei verschiedenen Verlagen. Heute ist sie freie Übersetzerin (aus dem Englischen und dem Niederländischen), Autorin und selbstständige Redakteurin. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind wirtschaftliche Themen und Kinderbücher. Marlies Ferber hat zwei Kinder und lebt mit ihrer Familie in Hagen/Westfalen. In ihrer Freizeit betreut sie mit großem Engagement verschiedene Kinder- und Jugendprojekte.

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Kundenrezensionen

  • Geheimagenten gehen nie in Rente! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Joke Hoogendoorn, am 29.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der 70-jährige James Gerald war in seinem Berufsleben Geheimagent, und als sein Freund und ehemaliger Kollege nach einem Hilferuf in einer Seniorenresidenz plötzlich stirbt, nimmt er kurzerhand seinen Beruf wieder auf. Er zieht selber in das Seniorenheim Eaglehurst ein, um herumzuspionieren. Gleich an seinem ersten Tag dort stirbt ein weiterer Bewohner. Es gibt sämtliche Verdächtige, und erst mit Hilfe seiner alten Bekannten Sheila kommt er den Mörder auf die Spur …
    Diesen Krimi von Marlies Ferber ist eher witzig als spannend, aber auf jeden Fall sehr unterhaltsam! Für Krimifans, die es nicht ganz so blutig mögen und Sinn für Humor haben.

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  • Operation Eaglehurst Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von MsBookeria, am 18.03.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ehemaliger Secret Intelligence Service-Agent James Gerald, mittlerweise das 70. Lebensjahr erreicht und offiziell in Ruhestand, erfährt von dem Tod seines Freundes und ehemaligen Kollegen William Morat. Irgendetwas scheint jedoch faul an seinem Tod zu sein, denn kurz vorher erreichte ich noch eine geheimnisvolle Nachricht in Form eines Limericks, der darauf schließen lässt, dass William ihm etwas Wichtiges mitteilen wollte.
    James macht sich auf nach Hastings in die Seniorenresidenz Eaglehurst, Williams letzten Wohnsitz. Da kommt ihm die gerade hinter sich gebrachte Bronchitis gerade recht und er quartiert sich zur Kurzzeitpflege im Ort des Geschehenen als neuer Bewohner ein. Tatkräftig zur Seite steht ihm Sheila Humphrey, seine Nachbarin und ehemalige Kollegin, und versorgt ihn mit einem speziell ausgerüsteten Rollator mit Reizgassprühvorrichtung und steht ihm auch bei seinen weiteren Ermittlungen vor Ort tatkräftig zur Seite. Die Ermittlungen gehen in humorvoller 007(0)-Manier los und schon kurz nach seinem Eintreffen stirbt ein weiterer Mitbewohner beim Bingo vor seinen Augen. Seine Ermittlungen laufen nun auf Hochtouren.
    Was hat Mrs White, die Heimleiterin und Besitzerin von Eaglehurst, zu verbergen außer ihren hohen Schulden? Ist die Missstimmung zwischen Mrs White und ihre Tochter Kathie nur auf eine pubertäre Phase zurückzuführen? Welche Verbindung gibt es zwischen William Morat und dem neuen vermeintlichen Opfer, dem ehemaligen Chemieprofessor Thomas Maddison? Die ersten Spuren führen zum Limerick Club von Eaglehurst der Schwester Edith und Eleonora Hideous und auch das plötzliche Herzversagen der beiden Verstorbenen führt den Verdacht zu Dr. Goat, dem Hausarzt, mit starker Affinität zu homöopathischen Globuli. Zum Glück ist der örtliche Polizeichef Rupert Ruthersford, ein ehemaliger aber unfähiger Schüler, so kann James auf Hilfe und Unterstützung hoffen, nur leider kommt somit seine wahre Identität in Umlauf und nun hat James nicht nur seinen neuen Spitznamen „00-70“ weg, es erschwert ihm natürlich auch seine geheimen Ermittlungen und schon bald scheint James selbst im Fadenkreuz zu stehen, denn auf seinem Bett findet er erneut einen Limerick. Handelt es sich um einen Hinweis oder sogar eine Drohung?

    Ich fand das Buch sehr humorvoll geschrieben und es zaubert dem Leser des Öfteren ein Schmunzeln aufs Gesicht. Die Charaktere sind liebevoll skizziert und authentisch und besonders die Protagonisten James und Sheila wachsen dem Leser sehr schnell ans Herz, so dass man mit Spannung ihre Ermittlungen verfolgt und mit rätselt. Sehr positiv war für mich, dass ich bis zum Schluss nicht wusste, wer hinter den Morden steckt und die Geschichte somit bis zum Ende interessant blieb. Das Ende war somit überraschend und bringt nochmal eine unerwartete Wendung. Besonders gelungen finde ich die Idee, eine neune Art „James Bond“ im fortgeschrittenen Alter zu entwerfen und ihn weiterhin ermitteln zu lassen. Solch ein Ermittler war für mich eine ganz neue Idee und somit erfrischend anders als in anderen Krimis, was durch die immer wieder eingebrachte Spezialausrüstung unterstrichen wird und für eine besondere humorvolle Note sorgt. Insgesamt eine lockere Lektüre mit guter Unterhaltung, auf die Fortsetzung freue ich mich schon.

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  • Ein solider Who-done-it-Krimi Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Silke Schröder, am 11.02.2012

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    Marlies Ferber, die im Jahr des James Bond-Klassikers “Man lebt nur zweimal” geboren ist, und dies auch noch unweit vom Geburtsort Ian Flemmings, dem Erfinder des berühmten Agenten, hat ihr erstes Buch ganz am Vorbild des klassischen englischen Krimis orientiert. In “Null-Null-Siebzig” konstruiert die Autorin eine amüsant-unterhaltsame Story um den galanten Ex-Geimdienstler James Gerald, der zusammen mit seiner früheren Kollegin Sheila und seinem mit allerhand technischen Raffinessen ausgestatteten Power-Rollator den Tätern auf die Spur kommt. Obwohl die Autorin so manche überraschende Aufklärung parat hat, bleiben die Figuren jedoch noch ein wenig blass, und auch der rüstige Held „00 70 - James Gerald“ kommt natürlich nicht ganz an den Charme einer Miss Marple, der Grand Dame des britischen Crime-Genres heran. So ist “Null-Null-Siebzig” nicht mehr, aber auch nicht weniger als ein solider Who-done-it-Krimi vom erklärten England-Fan Marlies Ferber.

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  • "Q" hätte seine Freude Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ursula Kallipke, am 01.02.2012

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    Ex-Secret-Service-Agent James Gerald lässt der überraschende Tod seines Kollegen nicht im Sessel sitzen. Trotz Handicap, bewaffnet mit einem nicht ganz handelsüblichen, nachgerüsteten Rollator begibt er sich an den für ihn unmöglichsten Schauplatz und Tatort: ein Seniorenheim. Daß sein rüstiger Freund hier ohne Anlaß eingezogen sein soll allein reicht schon für Ermittlungen.... Nach James Bond jr. gibt´s nun also auch die Renten-Variante! Ist aber ein wirklich gut gelungener oldschool Krimi, spannend, witzig, nicht ganz so actionreich wie beim bekannten Namensbruder. Aber ein bisle ruhiger würde der sicher auch, käme er mal in die Jahre!

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