Nachtzug nach Lissabon

Roman

von Pascal Mercier

Buch

Taschenbuch (495 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Mitten im Unterricht verlässt ein Lehrer seine Schule und macht sich auf den Weg nach Lissabon, um den Spuren eines geheimnisvollen Autors zu folgen. Immer tiefer zieht es ihn in dessen Aufzeichnungen und Reflexionen, immer mehr Menschen lernt er kennen, die von diesem Mann, den ein dunkles Geheimnis umgibt, zutiefst beeindruckt waren. Eine wundervolle Reise - die vergeblich sein muss und deren Bedrohungen der Reisende nicht gewachsen ist. Endlich kann er wieder fühlen, endlich hat er von seinem Leben zwischen Büchern aufgeblickt - aber was er sieht, könnte ihn das Leben kosten ...




Produktdetails

Verkaufsrang: 3.136
ISBN-10: 3-442-73436-3
EAN: 9783442734368
Erschienen: 03.04.2006
Verlag: Btb Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 495
Länge/Breite: 188mm/120mm
Gewicht: 397 g
Reihe: btb
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Pascal Mercier

Pascal Mercier, 1944 in Bern geboren, lebt in Berlin und ist Professor für Sprachphilosophie und Analytische Philosophie an der FU Berlin. 2006 wurde ihm der "Marie Luise Kaschnitz-Preis" verliehen.

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Buchhändlertipps

  • Ein wunderbarer Roman! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Doris Oberauer, am 28.11.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Grieskirchen

    Der Lateinlehrer Gregorius bricht eines Tages auf, setzt sich in einen Zug und möchte das Leben von einem Autor „nachspüren“. Spannend und ein bisschen philosophisch. Hat mir sehr gut gefallen.
  • Wunderbar!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Manuela Wolfmayr, am 30.04.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Einer der schönsten und durchdachtesten Romane, den ich je gelesen habe! Ich bin ganz tief in die Geschichte rund um Gregorius und Prado eingetaucht und durchschritt mit ihnen die Straßen Lissabons! Wunderschöne, kurze philosopische Gedankenreisen unterbrechen die Geschichte manchmal und bieten dem Leser Anreiz zum Nachdenken. Und wenn man das nicht will, ist es trotzdem eine wirklich gute, v.a. spannende Geschichte, die einem nicht nur die Fahrt im Nachtzug versüßt!

Kundenrezensionen

  • Heiss empfohlen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ursula Rigendinger, am 31.07.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eine Geschichte, die mich sehr beeindruckt, ja gefesselt hat.

    Was ich nicht verstehe: Warum ist keine Übersetzung auf Portugiesisch erhältlich?
    Das müsste unbedingt sein. Ich wollte das Buch einem gebildeten Portugiesen, der in der Schweiz lebt, schenken. Das wäre für ihn wunderbar.

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  • Midlifecrisis oder eine philosophische Entdeckung des Lebens? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Monika Fuchs, am 10.01.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als das Buch „Nachtzug nach Lissabon“ von Pascal Mercier 2006 als Taschenbuch erschienen ist, habe ich es versucht zu lesen, bin aber daran gescheitert. Auf Bitte eines Freundes, der meine Meinung zu diesem Buch wissen wollte, habe ich es jetzt noch einmal gewagt und habe es diesmal auf einen Rutsch geschafft. Es hat mich einfach gefangengenommen! Anscheinend habe ich in diesen fünf Jahre meine Lesegewohnheit deutlich verändert und war jetzt für dieses Buch bereit. Ist es ein Buch über den Altphilologen Raimund Gregorius, der mit 57 Jahren plötzlich aus seinem bisherigen Leben ausbricht, um sich selbst zu finden? Oder ist es die Geschichte von Amadeu Inacio de Almeida Prado, einem adeligen Portugiesen, der Arzt und Widerstandskämpfer gegen Salazar war? Auf jeden Fall ist es kein Krimi, wie einige Leser und Rezensenten anscheinend an Hand des Klappentextes vermutet haben, sondern ein hochphilosophisches Buch über dem Menschen.

    Bisher war Raimund Gregorius mit seinem Leben als Lehrer für Latein, Griechisch und Hebräisch an einem Berner Gymnasium sehr zufrieden. Ok, seine Ehe war gescheitert und bei den Schülern und Kollegen galt er als Sonderling, aber sie mochten ihn, und er war mit seinen Sprachen und seinen Büchern sehr glücklich. Doch eines Morgens begegnet ihm eine geheimnisvolle Portugiesin, die sein bisheriges Leben auf den Kopf stellt. Als er dann auch noch in einer spanischen Buchhandlung das kleine Büchlein „Ein Goldschmied der Worte“ von Amadeu Inacio de Almeida Prado findet und der Buchhändler es ihm schenkt, gerät sein Leben vollends aus den Fugen. Dieses Büchlein ist auf Portugiesisch, aber Raimund Gregorius ist ja ein Sprachgenie und so macht er sich mit Wörterbuch und Sprachkurs bewaffnet an das Werk dieses Buch zu übersetzen. Es ist eine wahre Fundgrube für Freunde der Philosophie, denn Amadeu Inacio de Almeida Prado hat sich tief in die menschliche Psyche hineingewagt. Diese Texte faszinieren Raimund Gregorius so sehr, dass er seine Arbeit einfach hinwirft und mit der Bahn nach Lissabon aufbricht. Er muss einfach mehr über diesen Autoren erfahren. Und so landet Raimund Gregorius in Lissabon und macht sich auf die Spurensuche. Dabei erfährt er nach und nach immer mehr über diesen adeligen Arzt, der im Widerstand gegen Salazar tätig gewesen ist.

    Für dieses Buch braucht man eine gewisse Reife, denn es ist nicht leicht zu lesen. Immer wieder fügt der Autor ganze Aufsätze aus dem Buch des Portugiesen mit sehr vielen philosophischen Gedanken ein. Vor einigen Jahren wäre ich für dieses Buch noch nicht bereit gewesen. Da wäre mir die Geschichte zu ruhig und kompliziert geschrieben gewesen. Da musste die Handlung am besten zügig und stringent vorangehen. Sicher hätte man einen Teil dieser Geschichte auch so schreiben können, aber dann wäre etwas ganz anderes daraus geworden. So ist es ein sprachlich brillantes Buch geworden, aus dem man sehr viel Lebensweisheit ziehen kann. Und in der Zwischenzeit kann ich verstehen, warum viele Kunden so von diesem Buch schwärmen.

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  • Philosophisch, anspruchsvoll und sehr spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Désirée Hasler, am 16.10.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Lateinlehrer in Bern verlässt seine Schulklasse mitten im Unterricht wegen einer rätselhaften Portugiesin die er kurz vorher traf. Er besucht eine portugiesische Buchhandlung und verlässt diese mit einem Buch unter dem Arm von Amadeu de Prado.
    Spätnachts schlendert Gregorius an den Berner Bahnhof und fährt nach Lissabon um den Spuren Prados zu folgen und um jeden Preis will er wissen, wer dieser war...

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  • Anspruchsvoller fesselnder philosophischer Roman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von MissyLissy, am 13.06.2011

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    Ein sehr bewegender, zum Nachdenken anregender Roman. Anfangs zwar etwas zäh und insgesamt nicht gerade einfach zu lesen, aber trotzdem eine sehr fesselnde, spannende und gut durchdachte Geschichte. Allerdings passt der Klappentext nicht ganz zum Inhalt, denn dort ist die Rede davon, dass die Hauptfigur Gregorius um sein Leben fürchten muss, was definitiv nach Krimi anmutet. Der Roman ist jedoch eine philosophische Familienerzählung mit vielen philosphischen Fragestellungen und Abhandlungen. Für einen philosophisch interessierten Leser sicher ein besonderer Leckerbissen.

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  • Ein sehr bewegendes Meisterwerk Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kai Reinhard, am 11.05.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Raimund Gregorius hatte bisher ein sehr stabiles und nicht abwechslungsreiches Leben geführt. Er ist Lehrer an einem Berner Gymnasium und eigentlich ganz glücklich. Bis eines Tages ein Ereignis passiert, das in aus seiner sicheren Welt und seinem Alltag herausreist. Dies ist der Anfang einer interessanten Suche.
    In einer unglaublich wunderschönen poetischen Sprache schildert uns der Autor verschiedene philosophische Ansichten und die Suche nach dem Eigenen Ich. Wer sich für philosophische Themen interessiert, wird von diesem Roman gefesselt sein und sich zwangsläufig die eine oder andere Frage selbst stellen.

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  • Langweilig! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.12.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Anfang dieses Buches war vielversprechend, auch wenn ich mich an den verschachtelten Schreibstil erst mal gewöhnen musste. Gregorius’ Nachforschungen rund um Prado’s Seelenleben fand ich zwar interessant, aber zu langatmig. Die Parallelen zwischen Gregorius’ und Prados Leben waren öde. Nun ja, ich bin eben kein Hobby-Philosoph und bevorzuge spannendere Bücher. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden!


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  • Vom Reisen durch Europa und zu sich selbst Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von sabatayn76, am 09.12.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Inhalt:
    Raimund Gregorius, gewissenhafter und diensteifriger Lehrer für Griechisch, Latein und Hebräisch an einem Berner Gymnasium, bemerkt auf dem Weg zur Arbeit eines Morgens eine Frau auf einer Brücke, die sich möglicherweise suizidieren möchte. Jene Frau schreibt Gregorius eine Telefonnummer auf die Stirn, begleitet ihn dann in die Schule und verschwindet schließlich wieder aus seinem Leben. Die Begegnung mit der geheimnisvollen Frau, von der Gregorius keinen Namen, jedoch die Nationalität kennt, sowie ein Buch des Portugiesen Amadeu de Prado, das er von einem Buchhändler geschenkt bekommen hat, verändern sein Leben: der einst vorbildliche und verantwortungsbewusste Gregorius verlässt spontan die Stadt und macht sich auf den Weg nach Lissabon.

    Mein Eindruck:
    'Nachtzug nach Lissabon' ist ein sprachlich anspruchsvolles Buch mit oft langen Schachtelsätzen und philosophischen Betrachtungen über das Leben. Dieser Aspekt des Buches hat mir sehr gut gefallen. Weniger gut haben mir die unrealistischen Schilderungen gefallen: Ein Mann, der von jetzt auf nachher sein beschauliches Leben hinter sich lässt, weil er eine Frau auf einer Brücke gesehen und ein Buch von einem portugiesischen Autor in die Hände bekommen hat? Eine Frau, die einem fremden Mann eine Telefonnummer auf die Stirn schreibt? Ein Mann, der nach kürzester Zeit eine ihm zuvor unbekannte Sprache spricht (Das lässt sich meiner Meinung nach auch nicht durch die Tatsache erklären, dass der Mann Philologe ist und mehrere Sprachen spricht)?

    Mein Resümee:
    Ein anspruchsvoller Sprachstil und philosophische Betrachtungen machen meiner Meinung nach noch kein gutes Buch aus, solange der Inhalt so unnachvollziehbar und unrealistisch bleibt.

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  • Hervorragendes Buch mit verfehltem Umschlag- und Klappentext Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Xirxe, am 30.09.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch ist mal wieder ein gelungenes Beispiel für einen völlig mißlungenen Klappen- und Umschlagtext und was daraus wird: Mehr als die Hälfte der Bewertungen (von mehr als 300 bei einem anderen Buchversand :-)) sind gut bis sehr gut, ca. ein Drittel schlecht bis sehr schlecht und lediglich 10% finden es 'so ok'. Kein Wunder: Wer sich ein Buch kauft aufgrund der vollmundigen Ankündigung als Krimi ('Bewußtseinskrimi!'), in dem der Protagonist Raimund Gregorius um sein Leben fürchten muss, wird schwer enttäuscht sein von dieser Lektüre. Statt Verbrechen und gefährlichen Situationen ist der Schwerpunkt dieser Reise nach Lissabon eine Suche. Die Suche nach dem, was den wahren, echten Menschen ausmacht.
    Klingt, als ob sich um einen weiteren der zahllosen Lebensratgeber handelt: Wer bin ich? Was will ich? Erkenne dich selbst! Das Ganze verpackt in eine unterhaltsame Rahmenhandlung, die Gregorius auf der Suche nach einem portugiesischen Autor (Prado) nach Lissabon führt. Doch weit gefehlt. Statt der üblichen mittlerweile alltäglichen Ratschläge wie 'Gönnen Sie sich eine Auszeit und entdecken Sie, was SIE wollen!', legt der Autor Schicht für Schicht all die Einflüsse offen, die das eigene Ich einzwängen, bedrängen, leiten.... Doch ist das was dann bleibt, das eigene ICH?
    Durch das Lesen der Schriften des verstorbenen Prados und der Erforschung dessen Lebens erfolgt Gregorius' zunehmende Erkenntnis seines eigenen Ich. Prado war besessen von dieser Frage, wer er selber war und Gregorius beginnt verstärkt sich ebenso diesen Fragen zu stellen wie ganz zwangsläufig auch die Leserinnen und Leser.
    Doch dies ist nur ein Thema (wenn auch das hauptsächliche) um das dieses Buch kreist. Es geht um Gott, um den Tod, das Miteinander der Menschen... Ein ungemein reichhaltiges, inhaltsschweres Werk das sich dennoch nicht allzu schwer liest. Doch es ist keine Unterhaltungslektüre die nur zu konsumieren ist. Um's eigene Gedanken machen wird man kaum herum kommen :-)

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  • Etwas zäh Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Stephanie Karrer, am 16.09.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Pascal Mercier heisst ja eigentlich Peter Bieri und ist Philosophie Professor.

    Das schlägt sich im Buch nieder. Etwas gewollt philosophisch zieht es sich.
    Die Geschichte ist im Grunde interessant, auf hundert Seiten wäre sie aber packender.

    Vielleicht bin ich auch einfach zu jung. Meinem Grosi hat das Buch nämlich sehr gut gefallen.

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  • Intensiv, berührend und absolut lesenswert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kathrin Regel, am 26.08.2010

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    Es gibt immer wieder Bücher, die lange im Gedächtnis bleiben. Das hier ist so ein Werk. Pascal Mercier ist ohne Frage ein großer Erzähler, mit einer wunderbaren Sprache. Die Geschichte ist unaufgeregt und trotzdem intensiv. Man taucht mit dem Protagonisten Gregorius ein, in eine fremde Welt, in eine andere Zeit, in ein anderes Leben und beginnt automatisch nachzudenken über seine eigene Zeit und sein eigenes Leben.

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  • Fesselnd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Hannelore Moll, am 11.08.2010

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    Hallo liebe Leser-dieser Titel ist keine Neuerscheinung-aber,wenn Sie das Buch noch nicht kennen-laufen Sie in unsere nächste Filiale,Sie werden es nicht bereuen!
    Ich war von der ersten Seite an gefesselt-ein Lehrer(Latein/Griech.) wirft alles hin-durch eine geheimnisvolle Begegnung mit einer Portugiesin-inspiriert,dann findet er noch ein Buch im Antiquariat, geschrieben von einem Amadeu de Almeida. Gregorius beschliesst sein bisheriges Leben hinter sich zu lassen,fährt mit dem Nachtzug nach Lissabon, um mehr über diesen aussergewöhnlichen Mann zu erfahren.Das wird er-mehr, als er sich vorstellen kann...Er wird eintauchen in das Leben Amadeus,seine Arbeit als Mediziner,seine Familie,über die portug. Revolution-über Schuld und über die Macht des Wortes.Diese kurze Zeit ist für Gregorius bedeutender,als sein bisheriges pflichterfülltes Leben.Zuhause, in Bern, beneiden und bewundern sie ihn-einfach auf und davon-wer träumte wohl nicht davon!
    Dieses Buch hat wunderbare Kritiken bekommen-zurecht!Ein Beispiel von der Philophie Amadeus: "Wenn es so ist, daß wir nur einen kleinen Teil von dem leben können,was in uns ist-was geschieht mit dem Rest?"Oder:"Ist es so,dass alles, was wir tun,aus Angst vor Einsamkeit getan wird?Ist es deswegen,dass wir auf alle Dinge verzichten,die wir am Ende des Lebens bereuen werden?"
    Liebe Leser- so etwas kann uns eben nur ein Buch geben-es wird immer da sein-
    Mit allerbesten Grüssen Hannelore Moll

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  • Kaugummi Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 04.05.2010

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    Mit dem Buch Lea hat mich mein Verwanter gelockt und als ich fertig war, dachte ich:" So, und jetzt noch ein anderes von Pascal Mercier."
    Doch naja, das Buch ist nicht schlecht, ich kann nicht viel dagegen sagen,was ich jedoch bemerken muss, ich lese nicht langsam, aber ich brauche jetzt schon 3 oder 4 Monate dafür. Sicher, zwischendurch hab ich noch anderes gelesen,aber ein Buch sollte sich nicht so ziehen. Die vielen Informationen über die Portugiesische Geschichte sind teilweise erschlagend.
    Im Endeffekt kann ich sagen, dass mir das Buch gefallen hat, jedoch nicht einfach zu lesen ist.

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  • schön, schön, schöner! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 29.03.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Also, ich fand das Buch grossartig!
    Erst einmal liebe ich Bücher, in denen Personen sich plötzlich und unerwartet von ihrem gewohnten Leben lösen und sich ins Ungewisse stürtzen... und dann all das philosophische Gedankengut über so viele Themen: was ist Liebe? was Freundschaft?wie weit muss man/frau zu sich stehen, in wie weit an die Gemeinschaft denken?
    Man verfolgt einen Menschen im Buch, der sich so vielen Fragen tief gestellt hat und sieht gleichzeitig wie der "kleine Lehrer" durch die Auseinandersetzung mit dem kühnen Denker wächst, seine Grenzen erweitert, sich selber neue Lebensfragen stellt, lebt...!
    Ich habe das Buch geliebt und mehrfach verschenkt!!!

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  • Nun ja... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Alex, am 12.02.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ...ich dachte:"Lea" war toll,jetzt musst Du noch "Nachtzug nach Lissabon" lesen, aber irgendwie hat mich die Geschichte nicht so recht mit gerissen. Die Stimmung ist oft sehr eintönig und man wartet verzweifelt auf eine Wendung. Pascal Mercier schafft es immer wieder uns zu verblüffen und die Leser in zwei Gruppen zu teilen,das liebe ich so an seinen Büchern. Man weiß nie,was kommt. Aus diesem Grunde werde ich das Buch nicht schlecht machen. Ich kann es weder empfehlen noch sagen man solle es nicht lesen. Ich denke die Entscheidung bleibt jedem selbst überlassen, denn in diesem Fall-wie in so vielen anderen-ist es wirklich Geschmacksache. Außerdem ist es wegen des schönen Schreibstils Merciers schon ein Stück weit lesenswert und wer sehr philosophische tiefgründige Geschichten mag, liegt bestimmt nicht falsch,wenn er sich an diesem Buch versucht. Sehen Sie selbst,welche Wirkung es auf Sie hat!

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  • Sprachlich genial Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 17.09.2008

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich kann verstehen, das die Leser dieses Buches in 2 Lager gespalten sind. Wer Spannung sucht im Sinne eines Thrilles oder Krimis, sollte es bleiben lassen. Sprachlich ist das Buch genial gelungen finde ich. Tiefsinn, Melancholie, viel Denken über den Sinn des Lebens....etwas das zum Nachdenken anregt.

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  • Seinen Träumen auf der Spur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Robert Oberlerchner, am 14.06.2008

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Seinen Träumen auf der Spur verlässt der Lehrer Raimund Gregorius mitten im Unterricht die Klasse. Angetrieben von einer geheimnissvollen Frau und einem Buch. Noch nie zuvor in seinem Leben ist Gregorius ausgebrochen. Noch nie zuvor hat er seine strikte Zeiteinteilung, seine Klischees, sein geliebtes Leben derart vor den Kopf gestoßen. Doch er hat es tatsächlich getan. Im Nachtzug nach Lissabon beginnt er seine Träume zu ergründen, im Nachtzug nach Lissabon beginnt die Suche nach der Erkenntnis über sich selbst.
    Pascal Mercier regt jeden von uns an, die eigenen Träume zu ergründen. Beim Lesen gerät man in Versuchung - wie wärs wenn man selbst alles liegen lassen könnte und einfach davon, seinen Träumen auf der Spur?
    Philosophisch spannend, gefährlich anregend

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  • Leider gehöre ich zur 2. Gruppe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Eberhard Landes, am 09.03.2008

    1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es gibt bei diesem Buch, so scheint es mir nach Gesprächen mit Bekannten, die das Buch gelesen haben, nur "himmelhoch Begeisterte" und Leute, die nichts damit anfangen können. Leider gehöre ich zu der 2. Gruppe. Ich habe mich durchgekämpft und von Seite zu Seite darauf gewartet, dass der Funke, von dem der Autor zweifelsohne beseelt ist, überspringt. Aber..., er tat es nicht. Auch nach letzten Seite blieb ich ratlos zurück. Nun denn, auch solche Bücher muss es (ja, das gestehe ich denn schon zu) geben.

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  • Wohin fährt mein Zug, ein philosophisches Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Segler und Bücherfan, am 28.02.2008

    14 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein sehr bewegendes aber auch fesselndes Buch, um über sich selber nachzudenken; insbesondere ist das Buch auch hilfreich in Lebenskriesen. Das Buch lebt von den philosophischen Betrachtungen des geheimnisvollen Autors Prado. Wer bisher noch wenig mit Philosophie zu tun hatte, bekommt genügend Anregungen, sich auch weiterhin mit philosophischen Büchern zu befassen. Außerdem kann ich darüber nachdenken, in welchem Zug ich sitze, wohin ich fahre oder, ob ich umsteigen muß!

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  • Anspruchsvolle Enttäuschung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 16.12.2007

    0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Titel spricht einem am Meisten an bei diesem Buch. Doch genau das ist der Punkt. Man erwartet viel Spannung, die anfangs auch gegeben ist, doch dieser Eindruck schwindet schnell. Vielleicht wird man einfach durch die Fülle an portugisischer Geschichte überfordert. Sprachlich kann man dem Autor nichts vorwerfen. Doch ein Buch lebt nicht allein von sprachlichen Mitteln.

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  • Anspruchsvoll Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 30.11.2007

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Anfangs mußte ich mich auch durchkämpfen - aber wenn man wirklich konzentriert und genau liest, ist dieses Buch wunderbar und außerdem überaus spannend. Ich wußte z.B. nichts über die Geschichte Portugals und habe mich danach darüber informiert. So ist für mich dieses Buch spannend, informativ und sehr wertvoll.

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