Memento - Die Überlebenden

von Julianna Baggott

Buch

gebunden (461 Seiten)

2. Auflage

Sprache: Deutsch

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Eine amerikanische Stadt, neun Jahre, nachdem die Bomben fielen. Majestätisch thront die Kuppel des Kapitols über den Trümmern - in ihr leben die Reinen, die Makellosen. Sie wurden auserwählt, eine neue, bessere Menschheit zu begründen.
Unten in der Stadt kämpfen alle Übrigen ums Überleben. Auch die 16-jährige Pressia hat es schwer, sich und ihren Großvater durchzubringen. Und dann soll sie auch noch eingezogen werden, um für das grausame Militärregime zu arbeiten, das
Angst und Schrecken in der Stadt verbreitet. Als sie den Verschwörungstheoretiker Bradwell kennenlernt, scheint das zunächst ihre Rettung zu sein. Er kennt den Untergrund und hilft ihr, unterzutauchen. Doch dann wird sie erwischt ...


Produktdetails

Verkaufsrang: 24.816
ISBN-10: 3-8339-0113-6
EAN: 9783833901133
Originaltitel: Pure
Erschienen: 26.04.2012
Verlag: Baumhaus Verlag GmbH
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 2. Auflage
Seitenzahl: 461
Länge/Breite: 223mm/159mm
Gewicht: 760 g
Altersempfehlung: ab 14
Übersetzer: Axel Merz
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Julianna Baggott

Julianna Baggott, geboren 1969, studierte Literatur in North Carolina und lebt heute mit ihrem Mann und drei Kindern in Newark, Delaware. Publikationen von Kurzgeschichten, Erzählungen und Gedichten in Literaturzeitschriften, Zeitungen und Anthologien, etwa in der 'Best American Poetry 2000'. Die Kunst der Lüge ist ihr erster Roman.

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Buchhändlertipps

  • düstere Dystopie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Schwarzenbrunner Gregor, am 18.03.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Lentia

    Mit Memento hat der Leser eine klassische Dystopie in der Hand. Pressia eine der Hauptprotagonisten, wächst in einer lebensfeindlichen Umgebung auf. Aber nicht allen Menschen ist so viel Leid zugefügt worden. Einige konnten sich in die Kuppel retten und so den Verformungen und Verschmelzungen entgehen. Eine von Pressias Händen, gehen in einen Puppenkopf über.

    Abwechselnd wird die Geschichte aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt. Dabei bekommt der Roman eine wunderbare emotionale Tiefe. Die Trostlosigkeit ist direkt greifbar. Sei es nun bei Pressia und den Menschen die außerhalb der Kuppel um das nackte Überleben kämpfen müssen, oder den Menschen in der Kuppel, die im goldenen Käfig sitzen und eigentlich raus wollen. Dennoch machen sich ein paar Jugendliche auf den Weg um der Verzweiflung zu entgehen. Und das Bestreben nach der Wahrheit verbindet schlussendlich alle Protagonisten miteinander.

    Hier wird eine mögliche und schockierende Gesellschaft gezeigt und wie bei jeder guten Dystopie, schwingt ein bisschen zeitgenössische Kritik mit. Derzeit ist ein regelrechter Hype, um schauerliche Zukunftsromane ausgebrochen. Auch mich hat das Fieber erwischt und dabei kann ich sagen, dass sich der Roman sehr gut liest. Schwierig wird es allerdings oft, so eine Welt stimmig zu erklären und es flüssig in den Text einfließen zu lassen. Beides hat Frau Baggott wunderbar miteinander verwebt und so sickern immer wieder ein paar neue Erklärungen, geschickt in den Gesprächen der Personen mit ein. So erfährt man nach und nach immer mehr über die dystopische Welt der Protagonisten. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet. Ein tolles Buch nicht nur für jugendliche Leser.

Kundenrezensionen

  • Eine Dystopie die hervorsticht! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katharina Erfling, am 29.01.2013

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    Eine spannende Dystopie, die sich in die Masse der Dystopien im Jugendbuchbereich einreiht und doch heraussticht. Wieder eine Kollegenempfehlung und wieder stand es eine ganze Weile in meinem Buchregal herum, ehe ich es endlich herausgenommen habe. Doch ich habe es nicht bereut.

    Pressia lebt mit ihrem kranken Großvater in einem alten Frisörladen. Nichts fürchtet sie mehr als ihren Geburtstag und den Tag, an dem die OSR sie findet. Doch als der schlimmste Fall eintritt und sie fliehen muss trifft sie auf den "Reinen" Partridge und rettet sein Leben. Gemeinsam mit dem Verschwörungstheoretiker Bradwell suchen sie nach seiner Mutter und auch Pressia muss bald lernen, dass alles, was sie zu kennen geglaubt hat eine große Lüge ist.

    Die Charaktere sind absolut glaubhaft und authentisch gestaltet und im Zusammenspiel einfach klasse. Man erfährt viel über die Welt hinter der Kuppel und das Leben auf der anderen Seite. Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat, waren die Menschen, die gezwungen sind auf der anderen Seite der Kuppel zu leben und die draußen waren, als die Bomben fielen: Sie haben Verformungen davongetragen, sind mit den Gegenständen verschmolzen die sie in Händen hatten. Pressia beispielsweise hat ihre Hand verloren und ein Puppenkopf ist an diese Stelle gewachsen, Bradwell hat einen Vogelkäfig im Rücken, Mütter sind mit ihren Kindern zusammengewachsen. Klasse ausgearbeitet. Auch gab es eine Stelle, an der mich das Buch wirklich überrascht hat.

    Alles in allem eine sehr gelungene, kurzweilige Dystopie mit dem gewissen Etwas.

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  • erschreckend (und) gut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von C. Schölzel, am 04.12.2012

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    Es fällt mir schwer dieses Buch zu beschreiben. Die Geschichte reiht sich in die Schlange der Dystopien wie "Die Auswahl" und "Die Bestimmung" ein und ist doch etwas anders. Der Schreibstil Baggotts ist außergewöhnlich und, wie ich finde, gewöhnungsbedürftig (was auf keinen Fall negativ gemeint sein soll). Als ich mich jedoch eingelesen hatte, wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die ausgereiften Charaktere und die tolle Art der Autorin die Geschehnisse und Gefühle der Protagonisten zu beschreiben machen diese Geschichte so anders. Nicht zuletzt spielt natürlich auch noch die Umgebung mit rein, denn die Auswirkungen der gefallenen Atombombe sind allgegenwärtig und grausam.

    Eine Welt, die schon fast Fantasy-Elemente aufweist und drei Protagonisten, die trotz ihrer Unterschiede zusammenbleiben und die Hoffnung nicht verlieren. Schicksale, die miteinander verstrickt sind und Gefühle, die überleben können. All das bietet uns diese Geschichte und sie ist meiner Meinung nach wirklich gut gelungen!

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  • Ein herrlich düsterer, Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Edith Magdalena Putz, am 14.09.2012

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    postapokalyptischer Jugend-Roman, der mir besonders deswegen sehr gut gefallen hat, weil die Protagonisten einmal NICHT makellos sind. Durch die neun Jahre vorher gefallenen Atombomben sind sie, sowie ihre Umwelt, verbrannt und oft sogar mit Gegenständen oder miteinander verschmolzen. Einzig im Kapitol konnten einige wenige Privilegierte die Explosionen unbeschadet überstehen.

    Ein sehr spannender, empfehlenswerter Roman, der nicht nur Jugendliche begeistern kann!

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  • Memento Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von CarineM, am 01.09.2012

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    Durch einen schrecklichen Bombenangriff vor vielen Jahren wurde die Menschheit gespalten. Es gibt die "Reinen", die in einer riesigen Kuppel die Angriffe unbeschadet überstanden haben und die "Unglückseligen", die nicht so viel Glück hatten. Sie sind mit den Gegenständen oder Tieren oder anderen Menschen verschmolzen, die sie im Augenblick des Unglücks berührt haben. Pressia ist eine von ihnen. Ab dem Tag an dem sie 16 wird, ist sie auf der Flucht vor der OSR, die alle in diesem Alter "rekrutiert", zu Soldaten macht oder als lebendige Ziele benutzt. Auf der Flucht begegnet sie Bradwell, der sich schon seit Jahren erfolgreich versteckt. Nach und nach kommen sie den wahren Beweggründen des Kapitols (der Regierung innerhalb der Kuppel) auf die Spur.

    Nun, ich beginne mit den negativen Dingen: Das Buch ist sehr düster und blutig und für depressive Menschen überhaupt nicht geeignet. Zum Teil ist es wirklich SEHR schlimm. Die Personen sind auch ziemlich farblos und haben nicht sehr viel Persönlichkeit.
    Das Gute: Es bringt einem zum Nachdenken. Es beschreibt eine erschreckend realistische mögliche Zukunft. Was wenn die Menschheit wirklich so tief fällt?
    Alles in allem ist das Buch eindeutig lesenswert, wenn man dunkle Geschichten mag.

    Tipp: Am besten liest es sich draussen bei Sonnenschein. Überhaupt nicht geeignet für Regentage (diesen Fehler habe ich gemacht).

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  • Memento - eine Endzeitgeschichte oder ein neuer Anfang? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Frau Gey, am 01.04.2012

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    Pressia lebt in einer zerstörten Welt, seit vor 9 Jahren die Bomben fielen. Sie kann sich kaum an die Zeit "davor" erinnern und ist mit dem Überlebenskampf für sich und den Großvater beschäftigt. Ihre große Sorge ist der bevorstehende 16. Geburtstag, denn dann muß sich sich bei der OSR melden, einer paramilitärischen Organisation - und wer sorgt dann für den Großvater?
    Sie trifft bei ihren Streifzügen durch die Ruinen auf Bradwell, der für sie erstmal die Rettung vor dem grausamen Militärdienst bedeutet. Aber kann sie ihm trauen? Und was ist mit Partridge, der aus dem "Kapitol" geflüchtet ist um seine Mutter zu suchen. Ein "Reiner" unter an Leib und Seele beschädigten Mitmenschen. Wer sind eigentlich die "Reinen", die im "Kapitol" unbeschädigt leben können, um irgendwann die Weltordnung zu erneuern?
    Fragen über Fragen, die im Laufe der Handlung neue Fragen aufwerfen und denn Spannungsbogen bis zum Schluß in´s Unerträgliche steigern.
    Dies ist nicht die übliche Endzeitgeschichte um Gut und Böse - und warum muß ich jetzt wieder an den Fingernägeln knabbern bis Teil 2 erscheint?

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  • Weltuntergangsstimmung vom feinsten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Franziska Beier, am 28.03.2012

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    Die Autorin fasst das Thema der Zeit perfekt auf und gerade diese Antiutopie
    mit Ihren unvollkommenen Protagonisten macht den Charme des Buches aus.
    Flüssig zu lesen und mit Suchtpotenzial!
    Überaus empfehlenswert für alle Fans von „Die Tribute von Panem“, „Die Auswahl" und „Dustlands" .

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  • Ein sehr düsterer Roman über das Leben in einer zerstörten Welt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Silke Schröder, am 27.03.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    “Memento”, der im Original “Pure” (rein) heißt, ist ein sehr düsterer Roman über das Leben in einer zerstörten Welt. Überall begegnet man Mutationen oder Menschen mit Verschmelzungen - sie sind im Augenblick des Bombenabwurfes mit dem verschmolzen, was sie gerade berührten, egal ob Mensch, Tier oder Gegenstand. In diesem Dystopia versuchen ein paar Jugendliche, gemeinsam hinter das Geheimnis des Kapitols und dessen Herrscher zu kommen. Und je mehr sie sich der Wahrheit annähern, desto erschütternder wird diese. Die US-amerikanische Autorin Julianna Baggott, die auch als Bridget Asher und N. E. Bode Romane schreibt, mahnt in “Memento” sehr eindringlich vor wissenschaftlichem wie religiösem Fanatismus. Und sie zeigt sehr eindrucksvoll, wozu Menschen in der Lage sind, wenn sie ihre Ideen erbarmungslos in die Tat umsetzen und darüber jede Menschlichkeit verlieren. Leider bleiben Baggotts Figuren, für deren Einführung sie sich viel Zeit nimmt, im weiteren Verlauf von “Memento” noch etwas blass und emotionslos. Aber es ist ja noch Zeit, denn dieser düstere Fantasy-Roman für Jugendliche ist zugleich der Auftakt eines Mehrteilers.

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  • Memeto Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von I. Schneider, am 14.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Amerika in der Zukunft: Eine Kleinstadt wurde durch Bomben und Krieg zerstört, die Überlebenden sind schwer gezeichnet und müssen jeden Tag erneut ums Überleben kämpfen, so auch die sechzehnjährige Pressia, die aus Kriegsschrott kleine Spielzeuge bastelt und diese für Nahrungsmittel eintauscht, um sich und ihren Großvater vorm Verhungern zu retten. Nur im Kapitol, einer riesigen Kuppel, haben alle Reichen überlebt, die aber die Kuppel nicht verlassen dürfen. Partridge, der Sohn eines der obersten Vorsitzenden des Kapitols, gelingt es zu fliehen, denn er hat vor, seine Mutter, die es vor dem Bombenangriff nicht mehr ins Kapitol geschafft hat, zu finden. Bei der Suche trifft er auf Pressia, die auf der Flucht vor dem Militär ist. Zusammen werden sie es schaffen, Partridges Mutter zu finden.
    Spannend, abenteuerlich und manchmal auch unglaublich! Für alle Fans von Panem!

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