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Marina

Roman

von Carlos Ruiz Zafón

Buch

gebunden (349 Seiten)

6. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Carlos Ruiz Zafón hat drei phänomenale Weltbestseller geschaffen – ›Der Schatten des Windes‹, ›Das Spiel des Engels‹ und nun endlich auf Deutsch: ›Marina‹.

»Wir alle haben im Dachgeschoss der Seele ein Geheimnis unter Verschluss. Das hier ist das meine.« So beginnt Óscar Drai seine Erzählung. Der junge Held des Romans sehnt sich danach, am Leben Barcelonas teilzuhaben, und streift am liebsten durch die verwunschenen Villenviertel der Stadt. Eines Tages trifft er auf ein faszinierendes Mädchen. Sie heißt Marina, und sie wird sein Leben für immer verändern.

Gemeinsam werden die beiden in das düstere Geheimnis um den ehemals reichsten Mann Barcelonas gesogen. Schmerz und Trauer, Wut und Größenwahn reißen sie mit sich, eine höllische Verbindung von vernichtender Kraft. Aber auch Marina umgibt ein Geheimnis. Als Óscar schließlich dahinterkommt, ist es das jähe Ende seiner Jugend.

In ›Marina‹ beschwört Carlos Ruiz Zafón erstmals sein unnachahmliches Barcelona herauf, eine Stadt voller Magie und Leidenschaft, und erzählt in unvergleichlicher Weise die dramatische Geschichte eines jungen Mannes, der um sein Glück und seine große Liebe kämpft.

Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 09.05.11
Carlos Ruiz Zafón hat die Weltbestseller Der Schatten des Windes und Das Spiel des Engels geschrieben. Marina wird nun der dritte Roman, der diesen Status verdient. Der spanische Autor hat den Roman bereits 1999 geschrieben, nun erscheint er endlich auf Deutsch. Carlos Ruiz Zafón ist ein Meister des Genremix. Bei ihm weiß man nie, wenn man eine Geschichte anfängt zu lesen, wo man am Ende rauskommt. Marina ist eine Liebesgeschichte, ein Streifzug durch Barcelona, eine Schauergeschichte, ein fantastischer Roman, ein Buch, das einen die Zeit vergessen lässt. Eine literarische Lovestory mit Anleihen an Mary Shelleys Frankenstein. Eine Reminiszenz an die Hollywood-Grusel-Klassiker der 1940er und 1950er Jahre. Ein Roman, wie ein Labyrinth. Hinter jeder Seite erwartet einen ein neuer Fortgang der Geschichte. Sie werden Marina in atemberaubender Geschwindigkeit lesen, denn was anders lässt die Geschichte nicht zu, so spannend und wendungsreich ist sie geschrieben.

Produktdetails

ISBN-10: 3-10-095401-7
EAN: 9783100954015
Originaltitel: Marina
Erschienen: 21.12.2011
Verlag: Fischer, S.
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 6. Auflage
Seitenzahl: 349
Länge/Breite: 213mm/134mm
Gewicht: 513 g
Übersetzer: Peter Schwaar
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Carlos Ruiz Zafón

Carlos Ruiz Zafón, geb. 1964 in Barcelona, lebt heute in Los Angeles. Mit den großen Barcelona-Romanen 'Der Schatten des Windes' und 'Das Spiel des Engels' begeisterte er ein Millionenpublikum auf der ganzen Welt; seine Bücher wurden in über 40 Sprachen übersetzt. Das Spiel des Engels stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

Peter Schwaar

Peter Schwaar wurde 1947 in Zürich geboren, Studium der Germanistik in Zürich und Berlin, Redakteur beim Zürcher Tages-Anzeiger, seit 1987 freier Journalist und Übersetzer. Er lebt in Barcelona.

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Buchhändlertipps

  • Schauerlich und umwerfend gut ! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marija Milicevic, am 28.12.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Innsbruck

    Der junge Oskar Drai besucht eine Schule in Barcelona und wohnt da in einem Internat.
    Eines Tages nach der Schule lernte er das geheimnisvolle Mädchen Marina kennen. Marina lebt mit ihrem Vater German in einem alten Haus.
    Marina und Oskar beobachten eines Tages eine Frau, die ganz in Schwarz gehüllt ist, und den Friedhof von Sarria besucht. Die beiden merken nicht in was für Schwierigkeiten sie sich begeben. Ein dunkles Geheimnis rückt immer mehr ans Licht und eine Schnitzeljagt beginnt.

    Ein Buch, dass man in extremer Geschwindigkeit liest. Es ist wahnsinnig spannend, sodass man es bis zum traurigen Ende nicht aus den Händen lassen kann.
  • Phantastisches Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ingrid Führer, am 01.09.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Gmunden

    Ein wunderbares schauriges, gruseliges aber auch schönes Buch ist Carlos Ruiz Zafon wieder gelungen. Ich habe es genossen, Seite für Seite. Bitte Lesen
  • Phantastisch - im wahrsten Sinne des Wortes Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Lisa Lauermann, am 10.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Baden

    Carlos Ruiz Zafon zählt schon lange zu meinen Lieblings-AutorInnen. Und mit seinem neuaufgelegten Buch "Marina" hat er mich wiedermal überrascht.
    Bei ihm wird man nach den ersten paar Seiten unweigerlich in die Geschichte gezogen und fühlt sich letztlich als ein Teil derer; als würde man tatsächlich dem unsicheren Teenager Oscar durch die dunklen Gassen Barcelonas folgen um zu beobachten, dass er und Marina ein dunkles Geheimnis lüften und ein spannendes, gruseliges Abenteuer beginnt..
  • Tote Stadt Barcelona Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Mag. Miriam Mairgünther, am 03.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Salzburg

    Dies war mein erster Roman von Zafón, und obwohl ich den Autor weiterhin interessant finde, ist bei mir der Funke noch nicht ganz übergesprungen. Was mich vor allem dazu angeregt hat, das Buch zu lesen, waren die phantastischen und gruseligen Elemente, die ich, wären die vorangegangenen Rezensionen nicht gewesen, in einem Buch mit dem Titel "Marina" nicht unbedingt erwartet hätte.

    Was den Plot angeht, wird man auf keinen Fall enttäuscht. Die Geschichte ist äußerst spannend geschrieben und animiert zum Weiterlesen, und die unheimlich-grausigen Elemente sind geschickt mit Zafóns eindringlicher, traumhafter Sprache verbunden. Tatsächlich fügen sich die verschiedenen Aspekte des Buches für mich zu einem beinahe zu harmonischen Ganzen, und vielleicht hatte ich deshalb beim Lesen manchmal das Gefühl, dass mir Höhepunkte beziehungsweise ein besonderes Leseerlebnis fehlen. Die poetische Sprache und die surreale Atmosphäre haben bei mir eine Distanz zur Geschichte geschaffen, obwohl doch oft schockierende oder traurige Dinge geschehen; aber durch die Art und Weise der Darstellung verwandelt sie der Autor gewissermaßen in Dichtung.


    Für den Kosmos von "Marina" hat der Autor Anleihen bei verschiedenen Autoren und Genres genommen. Oft fühlt man sich an "Frankenstein" oder an die Automaten-Geschichten in der Romantik erinnert, und seine Frauenfiguren wirken wie entlehnt aus gothic novels - Edgar Allen Poe soll ja den makabren Ausspruch getan haben, dass schöne, sterbende Frauen in der Literatur besonders poetisch wirken.

    Die größte Stärke des Romans ist für mich die atmosphärische Beschreibung der Stadt Barcelona, man könnte sie gewissermaßen als die heimliche Hauptfigur bezeichnen. Die düsteren Viertel abseits der Prachstraßen, die leerstehenden Villen und die zerfallenden Bauten, die ihren früheren Glanz verloren haben und trotzdem noch das Geschehen der Stadt beeinflussen, weil sie voll von Geschichten sind - damit schafft Zafón eine einzigartige, mystische Stimmung, die auf mich nachhaltiger gewirkt hat als die eigentlichen Geschehnisse. Hier steht "Marina" in der Tradition des wohl bekanntesten unheimlichen Städte-Roman "Das tote Brügge" von Georges Rodenbach.


    "Der Schatten des Windes" steht auf jeden Fall auch auf meiner Liste, da ich doch gern mehr von dem Autor kennenlernen möchte. Außerdem bin ich gespannt darauf, ob sich bei diesem später verfassten Buch sein Stil weiterentwickelt oder verändert hat.
  • Zauberhaft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Birgit Matthews, am 21.07.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Pölten

    Eine Mischung aus Liebesroman, Gruselgeschichte und Märchen. Auf jeden Fall aber ein sehr spannendes und wunderbar gefühlvolles Buch.
    Oscar ein 15-jähriger Internatschüler entdeckt auf seinen nächtlichen Ausflügen durch Barcelona ein verwildertes Haus, und seine Bewohner German und seine
    geheimnisvolle Tochter Marina ziehen ihn in seinen Bann. Bald verliebt sich der schüchterne Oscar in Marina. Doch da nimmt die vermeintliche Liebesgeschichte
    auch schon eine Wendung in eine fantastische Gruselgeschichte.
    Verzaubert von der ersten Zeile an.
  • Entführt in schaurige Gassen Barcelonas Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Magdalena Berger, am 03.06.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Grieskirchen

    Carlos lebt in einem Schülerinternat mitten in Barcelona.
    Doch der Alltag im Internat ist ihm zu unspektakulär, Carlos ist ständig auf der Suche nach einem Abenteuer.
    Jede freie Stunde nützt er um die verborgenen Gassen der Stadt zu erforschen.
    Eines Abends entdeckt er in einer verlassenen Villen- Siedlung ein scheinbar verlassenes, heruntergekommenes Haus.
    Eine Katze lockt ihn zum Tor.
    Angezogen von Musik schleicht sich Carlos ins Haus. Doch da ist ein alter Mann, Carlos erschrickt sich furchtbar und rennt um sein Leben.
    Zu dieser Zeit ahnt der Junge noch nicht dass ihn dieses Abenteuer noch lange nicht zu Ende ist.
    In Bildhafter Sprache erzählt Zafon diese
    Gruselig- schaurige und ungemein fesselnde Geschichte!
  • Spannend... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bettina Gastager, am 28.05.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Bad Ischl

    Zafon hat mich mit seinem neuen Roman wirklich überrascht! Gewohnt sind wir ja von ihm die schöne Sprache, in der er auch in Marina wieder ein mystisches und geheimnisvolles Barcelona beschreibt. Aber die Geschichte ist so spannend, fast schon ein bisschen gruselig, ich war total fasziniert! Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann!
  • GRUSELIG! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Walter Fürhacker, am 17.05.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Salzburg / Europark

    Zafon hat mich schon mit seinen beiden Romanen „Der Schatten des Windes“ und „Das Spiel des Engels“ sehr begeistert.

    Mit Spannung und hoher Erwartung schlug ich nun seinen neuen Roman „Marina“ auf und…

    …bis zur letzten Seite, in einem Lesezug, nicht mehr zu.

    Zafon ist mit seinem Buch ein hochspannender Schauer- ja Gruselroman gelungen, der den Leser wieder in ein düsteres, verregnetes, kalt nebelverschleiertes, mit düsteren Gestalten gespicktes Barcelona führt.
    Sein junger Held, Oscar Drai besucht ein Schülerinternat und treibt sich in seiner Freizeit in den verwinkelten, verwunschenen Gässchen Barcelonas herum.
    Dabei trifft er eines Tages auf ein Mädchen. Ihr Name ist Marina und die Begegnung mit ihr stellt sein bisheriges Leben total auf den Kopf.
    Die Beiden werden in ein düsteres Abenteuer hineingezogen. Ein gruseliges Geheimnis um den einst reichsten Mann Barcelonas bringt Oscar und Marina schließlich in große Bedrängnis.
    Aber auch mit Marina scheint irgendetwas nicht in Ordnung zu sein…

    Zafon versteht es ausgezeichnet, seine Leser zu verführen. Das düstere, unheimliche Bild Barcelonas, in dem es immer zu regnen scheint, zieht den Leser von der ersten Seite an in den Bann. Wie in seinen vorherigen Bestsellern, ist „Marina“ ungemein fesselnd komponiert, er schreibt melancholisch anrührend, diesmal jedoch nimmt Zafon blutige Anleihen aus finsteren Gruselkabinetten.
    Frankenstein lässt grüßen.

    Spannung pur.
  • Carlos Ruiz Zafón entführt uns wieder ins alte Barcelona Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nina Oberngruber, am 16.05.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Marina ist die junge Frau, für die der Protagonist Oscar eine heimliche Liebe hegt. Die beiden Freunde folgen in jugendlicher Neugier einer mysteriösen Dame, dies ist der Anfang eines Abenteuers, das romantische aber zugleich auch groteske Züge hat.

    Im Vorwort bezeichnet Carlos Ruis Zafón „Marina“ als einen seiner persönlichsten Romane. Im Original schon 1999 erschienen, gibt es diese spannende Erzählung nun endlich auch in deutscher Sprache. Absolut lesenswert, besonders für Fans von „Der Schatten des Windes“.
  • Barcelona kann auch schattig sein Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Marie-Therese Reisenauer, am 11.05.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Seit seinem Welterfolg des "Schatten im Windes" wartet die Fangemeinde des in Los Angeles lebenden Spaniers auf eine würdige Fortsetzung. Hier ist sie, allerdings mit kleinen Abstrichen. Denn der eher sachliche Leser, fest im Alltag verwurzelt, wird eher nichts mit der Fabulierkunst und Phantasie des Autors anfangen. Es ist einfach großartig, wie die Stimmungsbilder aufgebaut werden, und wie nicht nur dem Protagonisten des Romans die Gänsehaut, respektive das Gruseln aufsteigt. Dennis Scheck, der gnadenlose Rezensent des ZDF hat das Buch zwar in die berühmte Rundablage geworfen, aber auch er kann irren. Und hier irrt er gewaltig!
  • Endlich ist er da! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Ponleitner, am 30.04.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Pasching

    Mit grossen Erwartungen hab ich dem neuen Buch von Zafon entgegengefiebert!

    Meine Erwartungen wurden auch diesmal nicht enttäuscht, auch wenn die Geschichte um den jungen Oscar Drai düsterer ist als man es von seinen Büchern gewohnt ist.

    Ein Buch voller Geheimnisse und voller überraschender Wendungen das ich bis zur letzten Seite genossen hab!
  • … wir erinnerten uns nur an das, was nie geschehen ist. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Judith Lehner, am 18.04.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz Lentia

    Der Internatsschüler Óscar Drai spaziert in seiner Freizeit gerne durch die Gegend und trifft dabei auf ein faszinierendes Mädchen. Er verliebt sich in Marina und freundet sich mit ihr an. Die beiden Jugendlichen treffen auf dem Friedhof von Sarriá auf eine geheimnisvolle Frau mit schwarzem Schleier, die wöchentlich ein Grab besucht. Sie verfolgen die Dame in ein altes Gewächshaus und damit beginnt die Schnitzeljagd durch die mysteriöse und phantastische Geschichte von Michail Kolwenik.

    Endlich gibt es nun auch Zafóns ersten Roman in deutscher Sprache. Wie immer gelingt es ihm die wunderbare Atmosphäre von Barcelona einzufangen. Seine Figuren bewegen sich durch das unheimliche Labyrinth der Straßen und erzählen dabei die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven. Man erfährt also nicht sofort die ganze Geschichte, sondern das Puzzle lässt sich erst nach und nach zusammensetzen. Auch wenn die Geschichte nicht gerade die Neuerfindung des Rads ist, ist sie einfach wunderschön. Durch Zafóns metaphernreiche Sprache wird man vom Text gefangen genommen und kann sich nicht mehr von ihm lösen.
  • Magisch, düster..... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ingrid Führer, am 12.04.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Gmunden


    Wer "Der Schatten des Windes" mochte, wird wahrscheinlich auch seinen Gefallen an "Marina" finden. Zwar baut das Buch nicht auf den altbekannten Figuren des Bestseller Romans auf, wie es bei "Das Spiel des Engels" der Fall war, doch dafür behält Zafón seine Umgebung des düsteren, aber dennoch so schönen Barcelonas bei, Der Schreibstil ähnelte denen in seinen vorhergegangenen Romanen und fesselte mich schon zu Beginn der ersten Seite. Trotz vieler Details zu Orten und Personen lässt sich das Buch sehr flüssig lesen und verspricht einen spannenden Verlauf
    Fazit. Sehr schönes Buch "BITTE LESEN"
  • Ein absolutes Lesehighlight Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Evelyn Bernecker, am 31.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Der Held dieser Geschichte, Oscar Drai, streift am liebsten durch die einsamen und geheimnisvollen Viertel Barcelonas. Eins Tages trifft Oscar die wunderbare Marina, die sein Leben fortan grundlegend verändert.

    Eine fantastische Geschichte mit lebendigen Figuren, magischen Orten und dunklen Mächten. Ein Abenteuer der extraklasse. Lassen Sie sich in die Welt der beiden Protagonisten entführen und erleben sie ein Abenteuer der extraklasse.

Kundenrezensionen

  • Schauerlich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Rafael Ulbrich, am 22.08.2012

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    'Marina' bildet so etwas wie eine Brücke im Werk von Ruiz Zafon. Mit diesem Buch schafft er den Sprung von den Jugendbüchern zum Genre Roman. Die Sprache ist bereits wunderschön und intensiv, auch wenn sie noch nicht ganz die Klasse wie in 'Schatten des Windes' hat. Das Buch hat alles, was man zum Gruseln braucht, sowohl die sonderlichen Gestalten als auch unheimliche Schauplätze. Die Geschichte um den Internatsschüler Óscar und seine geheimnisvolle Freundin Marina zieht einen sofort in den Bann. Ich konnte das Buch bis zum traurigen Ende nicht mehr aus den Händen legen!

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  • Geheimnisvolles Barcelona Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Stefan Mayrhofer, am 03.08.2012

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    Barcelona Ende der 70er Jahre: Der Internatsschüler Oscar Drai schlendert in seiner Freizeit durch die alten und zum Teil verfallenen Villenviertel der Stadt. Bei einem dieser Streifzüge dringt er wie in Trance in ein Haus ein und nimmt, als er überrascht wird, „aus Versehen“ eine Taschenuhr mit. Vom schlechten Gewissen gepackt bringt er sie ein paar Tage später zurück und lernt dabei die Bewohner kennen: die geheimnisvolle Marina und ihr Vater German. Zwischen den dreien entwickelt sich eine Freundschaft. Marina und Oscar kommen einem alten Geheimnis der Stadt auf die Spur, das beide in Lebensgefahr bringt...

    Carlos Ruiz Zafon schreibt in seinem Vorwort, dass „Marina“ vielleicht der am schwierigsten einzuordnende Roman von ihm sei. Dem kann ich nur beipflichten. „Marina“ ist eine schöne Geschichte über Liebe, Trennung, Wut, Trauer und Schmerz; eingebettet in eine mysteriöse und zum Teil skurrile Horror-Geschichte. Zafons bildhafte und poetische Sprache, die sich in einem wahren Metaphern-Rausch widerspiegelt, macht das Lesen von „Marina“ zum Genuss. Lediglich das für meinen Geschmack zu dick aufgetragene Horror-Element, insbesondere der „Showdown“ im Teatro Real, verhindert die Höchstwertung, aber 4 Sterne ist mir „Marina“ allemal wert.

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  • Man nehme eine prise Liebe,Romantik und einen Hauch von Gänsehaut... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Haserl1, am 26.07.2012

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    Dieses Buch ist unheimlich spannend ,fesselnd, ist voll mit düsteren Geschöpfen ....und nicht zu vergessen geht es natürlich auch um junge Liebe...

    Auch die unvorhersehbaren Wendungen die Carlos Ruiz Zafon, immer wieder in seinem Buch einfließen lässt, machen das lesen zu einen wahren Vergnügen. "Marina" hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und es viel mir tatsächlich sehr schwer es weg zu legen.


    Worum geht es:

    Oscar Dray ein 15 jähriger Teenager lebt seit Jahren in einem Internat in Barcelona.

    Während einer seiner Spaziergängen im alten Barcelona gerät er irgendwie ,an ein altes heruntergekommenes Haus. Da dieses Haus, für ihn scheinbar verlassen aussieht , geht er neugieriger weise hinein. Doch dem Schein zum trotz, dieses Haus ist nicht verlassen sondern bewohnt und ehe er sich versieht läuft er ängstlich,mit einer alten Uhr in der Hand, aus dem Haus.

    Am nächsten Tag plagt Oscar das schlechte Gewissen und er bringt die Uhr seinem rechtmäßigen Besitzer zurück. Hierbei lernt er Marina kennen und ist von der ersten Sekunde an fasziniert von ihr. Irgendwann zeigt Marina Oscar die dunklen Seiten von Barcelona und führt ihn auf einen alten verlassenen Friedhof....

    Dort beginnt für beide ein geheimnisvolles Abenteuer voller Angst, Trauer, Wut und dem Tot...

    Mehr möchte ich nicht verraten.

    5 Sterne von mir

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  • Außergewöhnlich! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sandra Holdinghausen, am 11.07.2012

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    Ein unglaublich spannendes und magisches Buch, voller Fantasie und dunkler Kreaturen. Aber auch unerwartete Wenden und dramatische Stellen machen dieses Buch zu einer echten Achterbahnfahrt durch Barcelona! Carlos Ruiz Zafon versteht es, seine Leser in den Bann zu ziehen. Seine Sprache ist unsagbar schön und einnehmend. Ich werde mir auf jeden Fall weitere Werke von ihm kaufen.
    Ein großartiges Buch, das alle meine Erwartungen übertroffen hat.

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  • Marina Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von karlchenao, am 26.03.2012

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    Eine spannende Geschichte erzählt der Autor Carlos Ruiz Zafon beginnend mit zwei Teenagern, der 15 j. Geheimnis umwobenen Marina und dem Internatsschüler Oscar Dray. Sie lernen sich über einen kuriosen Zwischenfall am Haus Marinas kennen, die dort in Barcelona, Ende der Siebziger mit ihrem anscheinend gebrechlichen Vater German ehemals Maler, teils der Vergangenheit nachträumend lebt.

    Über ein Symbol eines schwarzen Schmetterlings auf einem Grabstein und ein schauriges verlassenes altes Gewächshaus geraten Marina und Oscar in eine „unglaubliche“ Geschichte auf Leben und Tod. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen, das vor dreißig Jahren gegründete Velo-Granell- Unternehmen, welches orthopädische Prothesen herstellte sowie das daran gebundene Schicksal der Opernsängerin Eva Irinowa.

    Der Autor schickt den Leser auf eine phantasiereiche, gruselige Reise. Unheimliche Hetzjagten durch Kanäle und alte Gemäuer. Die mystischen Schatten der Nacht erinnern teils an Dracula, Werwölfe und andere monströse Erscheinungen. Horror oder Krimi? Ein flüssiger Schreibstil und ein gut gesetzter Szenenwechsel lassen die Spannung bis zum Ende anhalten. Ein Hauch weniger Dramatik hätte dem Buch vielleicht noch einen kleinen zusätzlichen Akzent gesetzt…das ist sicherlich individuell zu werten.

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  • Der frühe Zafón Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Xirxe, am 20.03.2012

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    Dass 'Marina' nach Zafóns eigener Aussage sein persönlichster Roman und eines seiner Lieblingsbücher ist, sagt noch nichts über dessen Qualität aus. Und so manche, die bereits einen oder auch beide der Bestseller 'Der Schatten des Windes' bzw. 'Das Spiel des Engels' gelesen haben, mögen sich von diesem Buch somit wesentlich mehr versprechen. Denn dies hier ist sein erstes Werk als 'Erwachsenenschriftsteller', und man spürt es die ganze Zeit hindurch.
    Wie in seinen beiden anderen Romanen ist der Protagonist auf der Suche: Oscar, ein Internatszögling, lernt während einer seiner zahlreichen Spaziergänge durch das alte Barcelona eine junge Frau, Marina, kennen. Sie stoßen auf die Spur einer geheimnisvollen Dame in Schwarz und geraten in eine Geschichte, deren Anfang bereits viele Jahrzehnte zurückliegt, doch noch immer nicht beendet ist. Ein tragisches Liebespaar, der Zusammenbruch eines Wirtschaftsimperiums, mysteriöse Todesfälle, furchterregende Nachtgestalten - Zutaten die auch in Zafóns anderen Büchern nicht fehlen. Doch hier sind die Sätze häufig deutlich kürzer: Subjekt, Verb, Objekt - und der nächste Satz. Es fehlen die mäandernden Satzgebilde, die versuchen das Unbeschreibliche in Worte zu fassen. Die Ansätze sind bereits zu spüren, ebenso die bildhaften Beschreibungen und Vergleiche, die Zafóns andere Publikumserfolge auszeichnen. Auch die Geschichte selbst ist noch nicht so verschachtelt, wie man es gewöhnt ist, driftet dafür aber zusehends ins Horrormäßige statt Übernatürliche ab. Vermutlich nicht so ganz das, was sich erwachsene Lesende von Zafón versprechen.
    Dennoch: Es ist spannend, gut geschrieben und sicherlich deutlich besser als vieles, was man als Unterhaltungsliteratur angeboten bekommt. Aber: Nicht zuviel erwarten!

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  • Der frühe Zafón Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Xirxe, am 20.03.2012

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    Dass 'Marina' nach Zafóns eigener Aussage sein persönlichster Roman und eines seiner Lieblingsbücher ist, sagt noch nichts über dessen Qualität aus. Und so manche, die bereits einen oder auch beide der Bestseller 'Der Schatten des Windes' bzw. 'Das Spiel des Engels' gelesen haben, mögen sich von diesem Buch somit wesentlich mehr versprechen. Denn dies hier ist sein erstes Werk als 'Erwachsenenschriftsteller', und man spürt es die ganze Zeit hindurch.
    Wie in seinen beiden anderen Romanen ist der Protagonist auf der Suche: Oscar, ein Internatszögling, lernt während einer seiner zahlreichen Spaziergänge durch das alte Barcelona eine junge Frau, Marina, kennen. Sie stoßen auf die Spur einer geheimnisvollen Dame in Schwarz und geraten in eine Geschichte, deren Anfang bereits viele Jahrzehnte zurückliegt, doch noch immer nicht beendet ist. Ein tragisches Liebespaar, der Zusammenbruch eines Wirtschaftsimperiums, mysteriöse Todesfälle, furchterregende Nachtgestalten - Zutaten die auch in Zafóns anderen Büchern nicht fehlen. Doch hier sind die Sätze häufig deutlich kürzer: Subjekt, Verb, Objekt - und der nächste Satz. Es fehlen die mäandernden Satzgebilde, die versuchen das Unbeschreibliche in Worte zu fassen. Die Ansätze sind bereits zu spüren, ebenso die bildhaften Beschreibungen und Vergleiche, die Zafóns andere Publikumserfolge auszeichnen. Auch die Geschichte selbst ist noch nicht so verschachtelt, wie man es gewöhnt ist, driftet dafür aber zusehends ins Horrormäßige statt Übernatürliche ab. Vermutlich nicht so ganz das, was sich erwachsene Lesende von Zafón versprechen.
    Dennoch: Es ist spannend, gut geschrieben und sicherlich deutlich besser als vieles, was man als Unterhaltungsliteratur angeboten bekommt. Aber: Nicht zuviel erwarten!

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  • Blüte Zafóns Fantasie zu exotisch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jonas, am 13.03.2012

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    Ein ansprechendes, kurzes Werk Zafóns, indem man wieder in ein wunderschönes Barcelona eintaucht, diesmal allerdings in jenes, das auch der Autor in seiner Kindheit erlebt hatte.
    Der Protagonist ist ein Internatschüler, der sich mit einem einsamen Mädchen und derem Vater anfreundet.
    Die Ereignisse beginnen sich dann allerdings zu überstürzen und die Dame in schwarz führt das Paar immer tiefer in eine Welt aus Schreck und Angst.
    Ich würde behaupten Zafõn treibt es ein bisschen zu weit, der Horror wird durch die Unwirklichkeit zeitweise übertroffen, was sich vorallem im Schluss der Erzählung zeigt.
    Der Anthagonist erinnert mich doch schon stark an Darth Vader.
    Trotzdem kann man dieses Buch in einem Zug durchlesen, die Welt um sich vergessen, bis man die letzte Seite gedreht und die letzten Worte gelesen hat.
    Empfehlenswert.

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  • Gruselig, spannend und romantisch zugleich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nina Mayr, am 27.01.2012

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    Eine super geschriebene Geschichte eines jungen Paares, das spürt, dass es zueinander gehört, es aber nie wirklich zugibt. Bei einer zufälligen Entdeckung auf einem Friedhof nimmt die spannende, zeitweise sehr gruselige Erzählung ihren Lauf. Sehr zu empfehlen und fast nicht mehr wegzulegen.

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  • Eins der schönsten Bücher der letzten Jahre! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ellen Gerdes, am 16.01.2012

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    Auch dieser dritte Roman von Carlos Ruiz Zafon ist wieder ein Hochgenuß! Wieder einmal vor der Kulisse Barcelonas erleben wir durch die Augen des jungen Oscar eine im wörtlichen Sinne phantastische Handlung, der es aber auch an nichts fehlt: ein halbverfallenes Theater, eine alte Geschichte um Hass und Neid und Rache, ein dem Wahnsinn verfallener Arzt, eine junge Liebe... Gewohnt wortgewaltig und stimmungsvoll - eines der schönsten Bücher der letzten Jahre!

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  • Zwischen Wirklichkeit und Wahn Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bücherzeit, am 30.12.2011

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    Wer bereits die Stadt Barcelona mit ihrem verwunschenen Charme, ihren verwinkelten Gassen und seinen überraschenden Details erkundet hat, wird wahrscheinlich ein Leben lang von diesen Eindrücken träumen. Es verwundert folglich nicht, dass Carlos Ruiz Zafóns Roman „Marina“ im mysteriös anmutenden Barcelona spielt.

    Die junge Hauptfigur Oscar Dray lernt auf seinen Entdeckungstouren durch die verwunschenen Villenviertel der Stadt das junge Mädchen Marina kennen. Oscar kann sich nicht mehr von ihr lösen, sucht ihre Nähe und entschwindet mit ihr in eine Traumwelt um einen schwarzen Schmetterling, der für alle Beteiligten zunehmend eine Art Alptraum wird. Die Außengeschichte um Oscar und Marina birgt folglich eine Innengeschichte, die Surreales, Mystisches, Kriminalgeschichtliches und Wahnhaftes zugleich enthält und eine ungeahnte Dynamik erhält. Innen- und Außengeschichte, Traum und Wirklichkeit verschmelzen und münden in einer seelenlosen Mechanik des Menschen, in einem Horrorkabinett von Erschaffen und Schöpfen, in einem Wahn um einen schwarzen Schmetterling.

    Marina handelt von Liebe, Leben und Erwachsenwerden, vom Lieben- und Verlieren Können, von der Erinnerung daran, was nie geschah. Auch wenn der Roman allein durch die vielseitigen Deutungsmöglichkeiten sehr interessant wirkt, war er mir doch zu gruselig, mystisch und surreal. Der Sprachstil beschreibt mithilfe von kurzen, plastischen Sätzen ohne Umschweife, ohne den Leser wirklich einzuhüllen. Der Roman ist auf jeden Fall lesenswert und eine Bereicherung für jeden Leser, er wird aber nicht zu meinen Lieblingsromanen zählen.

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  • Zauberhafte Schaudergeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Verena Thye, am 13.12.2011

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    Mein Lieblingsbuch 2011! Zafon hat so einen tollen Schreibstil, dass ich mich immer wieder in seinen Büchern verliere. "Marina" spielt im alten Barcelona und man wandert beim Lesen mit der Hauptfigur Oscar durch die engen Gassen der Stadt, fühlt diese mysteriöse Stimmung, die aufkommt, als Oscar und Marina einem lang gehütetem Geheimnis auf die Spur kommen. Dieses Buch konnte ich einfach nicht mehr aus der Hand legen...

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  • Marina Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von MsBookeria, am 10.12.2011

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    Marina von Carlos Ruiz Zafon ist ein wirklich hinreißender Roman.

    Es ist die Geschichte von Oscar und Marina, anfangs eher eine Liebesgeschichte, ohne eine Liebesgeschichte zu sein, dann verändert sie sich zu einer spannenden Kriminalgeschichte, ohne auch wirklich ein Krimi zu sein und führt dann zu einem wirklich schönen und trotzdem traurigen Ende. Als ich das Buch zugeschlagen hatte, hatte ich wirklich das Gefühl, dass es sich gelohnt hat dieses Buch zu lesen.

    Es wird die Geschichte von Oscar erzählt, einem Jungen aus einen Internat. Er gelangt in ein altes Haus in der Nähe des Internates, welches etwas heruntergekommen aussieht und das er daher für verlassen hält. Dem ist aber nicht so und ehe er sich versieht rennt er, als er sein Irrtum feststellt, mit einer Uhr in der Hand vor Schreck davon. Aus schlechtem Gewissen bringt er die Uhr dann am nächsten Tag zurück und so lernt er Marina und ihren Vater German kennen.

    Oscar ist sehr fasziniert von Marina uns so verbringen sie viel Zeit miteinander. Eines Tages als die beiden durch das träumerisch und so sehr lebendig beschreibende Barcelona von damals laufen, kommen sie zu einem alten Friedhof. Auf einmal taucht eine alte Frau auf, die an einem namenlosen grab steht und eine Rose niederlegt. Das einzige was sie auf dem Grabstein sehen ist ein schwarzer Schmetterling. Aus Neugierde folgen sie der Frau durch die Straßen und gelangen letztendlich zu einem Grundstück mit einem alten Gewächshaus, welches dasselbe Zeichen wie das auf dem Grab trägt. Sie Frau ist verschwunden, aber dort finden sie eine Art Marionetten, die sehr menschlich wirken und ein altes Fotoalbum mit Fotos von Menschen mit Missbildungen. Da die Menschenpuppen auf einmal in Bewegung geraten flüchten die beiden und nehmen das Album mit.



    Als ein paar Tage später Oscar Marina und German zum Bahnhof bringt, da die beiden zu einem Arztbesuch fahren müsse, da German vermeintlich sehr schwer krank ist, tauchst die alte Frau wieder auf in einer Kutsche und lässt Oscar von einem Boten einen Zettel geben mit einer Anschrift.

    Von da an beginnt er dem Geheimnis auf die Spur zu kommen und sie decken eine alte Geschichte auf, die sehr traurig ist, ungefähr so traurig wie seine und Marinas Geschichte auch ausgehen wird, denn Marina scheint sich nicht umsonst so undurchsichtig für Oscar zu geben…

    Carlos Ruiz Zafon schrieb in einen sehr fesselnden Schreibstil seine Geschichte nieder, eine Geschichte um eine große Liebe und daneben eine, die bevor sie überhaupt so wirklich beginnen kann ihr Ende findet. Ich kann diesen Roman sehr empfehlen.

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  • Horror trifft auf Poesie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nancy Jarisch, am 11.11.2011

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    Es gibt wenige Autoren, die einen so unheimlichen, ja nahezu abartigen Plot, so wunderschön verpacken können wie Carlos Ruiz Zafón. Sein Erstling »Marina« spielt im historischen Barcelona, wo wieder einmal eine unheimliche Macht Leben und Liebe zweier Jugendlicher bedroht. Ein schauderhaft schöner Roman für kalte Wintertage.

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  • Marina und Óscar Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Melanie Enns, am 16.10.2011

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    Dieses Buch wurde von unserer örtlichen Bücherei geführt und ich ließ mich auf die Warteliste setzen um es zu Lesen. Kurz vor dem Wochenende war es dann soweit und ich hielt das Objekt meiner Begierde in den Händen.

    Die Leseprobe hat es verstanden mich zu fesseln, aber das war dann auch das spannendste daran. Das Buch dümpelte meiner Meinung nach nur vor sich hin. Erwartet hatte ich eine Liebesgeschichte zweier junger Menschen, die ein Geheimnis entschlüsseln. Das Geheimnis gibt es zwar, aber ich fand es so schwachsinnig, da völlig überzogen und überspitzt, das es mich eher abgestossen hat als begeistert. Wer in das Handwerk Gottes einzudringen versucht hat schon verloren! Zombies? Nix für mich. Sorry!

    Ich hab echt keine Ahnung, was mich derart versessen auf das Buch hat machen lassen, denn ich kann es wirklich nicht weiterempfehlen und ärgere mich um die gestohlene Zeit!

    2 Sternchen, zu mehr reicht es leider nicht!

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  • „Marina von Carlos Ruiz Zafon” Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 13.10.2011

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    Inhalt:

    Der Internatsschüler Oscar Drai begegnet auf einem seiner Streifzüge durch Barcelona in einer Villa Marina und ihrem Vater German. Bald verbindet ihn eine tiefe Freundschaft zu Marina, auch wenn er sich insgeheim mehr erhofft.

    Marina führt ihn eines Tages zu einem Friedhof, wo sie einer schwarz gekleideten, geheimnisvollen Dame folgen, die ein namenloses Grab mit einem schwarzen Schmetterling besucht hat. Die Dame verschwindet in einem Gewächshaus, welches sie betreten. In diesem befinden sich Marionetten, denen zum Teil Gliedmaßen fehlen oder durch andere Materialien ersetzt wurden, und ein Fotoalbum von Menschen mit Missbildungen. Durch dieses Ereignis werden sie immer mehr in die Geschichte und Vergangenheit des Erfinders Michail Kolwenik hineingezogen und geraten dadurch selber in Gefahr.

    Fazit:

    Der Schreibstil des Autor ist flüssig und einfach zu lesen. Die Protagonisten sind sympathisch und man hofft und bangt mit ihnen. Gekonnt wechselt der Autor zwischen leisen, langsamen Tönen und schnellen, spannenden Abläufen, so das sich die Seiten beinahe von selber umblättern.

    Ein wunderbarer Roman, der verschiedene Elemente wie Liebe, Horror und Krimi gekonnt vereint und den Leser nicht mehr loslässt. "Marina" war das erste Buch, das ich von Zafon gelesen habe und es wird sicherlich nicht das letzte gewesen sein!

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  • "Marina" - Carlos Ruiz Zafón Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nicole Langer, am 05.10.2011

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    Wir alle haben im Dachgeschoß der Seele ein Geheimnis unter Verschluss.
    Das hier ist das meine. ( Oscar Drai )


    Als der 15 jährige Internatsschüler Oscar Drai auf einem seiner Streifzüge durch die alten Gassen Barcelonas auf das Mädchen Marina trifft ist er sofort von ihr fasziniert.
    Sie freunden sich an und verbringen viel Zeit miteinander. Eines Tages führt Marina Oscar zu einem alten verwunschenen Friedhof, dort beobachten sie wie eine schwarz verschleierte Frau ein namenloses Grab besucht. Neugierig folgen sie der Dame bis zu einem Gewächshaus, in dem sie verschwindet. Sie schleichen hinter ihr her ohne zu ahnen, daß sie sich in große Gefahr begeben und in eine Geschichte eintauchen werden, die spannender und gruseliger kaum sein könnte.


    Marina ist ein großartiges Buch, das meine Erwartungen übertroffen hat.

    Absolut empfehlenswert.

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  • Dunkel, aber bezaubernd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Denny Engel, am 23.09.2011

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    Das erste Buch das ich von ihm gelesen habe und gleich ein Volltreffer! Die ziemlich düstere, aber magische Atmosphäre nimmt einen sofort in Bann und man liebt, leidet und freut sich mit Oscar und Marina mit. Literarisch gesehen wunderschön geschrieben, mit sehr visueller Sprache, die eben genau die geniale Atmosphäre ausmacht. Nach diesem Buch bekam ich sofort Lust auch endlich mal nach Barcelona zu reisen und die dunklen und mysteriösen Ecken dieser Stadt zu erkunden. Ein Buch zum sich darin verlieren und auch ein wenig zum fürchten ;) Einziges Manko: Es ist wirklich viel zu kurz! :)

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  • Nicht neu, aber gut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Christian Hennig, am 11.09.2011

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    Marina heißt das neue Buch des spanischen Autors Carlos Ruiz Zafón. Neu ist es eigentlich nicht, denn der Roman erschien in Spanien bereits 1999. Nach Zafóns Welterfolgen „Der Schatten des Windes“ und „Spiel des Engels“ liegt das Buch jetzt auch in deutscher Übersetzung vor. „Marina“, welchen Zafón als seinen persönlichsten Roman bezeichnet, hat alles was man von seinem Autor erwartet. Die düstere atmosphärische Stimmung des alten Barcelonas, mystische Schauplätze und eine geheimnisvolle Geschichte um Glück, Liebe,. Verlust und Trauer.

    Auch wenn die Erzählung noch nicht ganz so ausgereift ist wie in seinen Nachfolgewerken und Zafón hier und da Figuren und Handlung etwas zu abenteuerlich überzeichnet, bleibt „Marina“ doch ein guter Roman der den Leser fesselt.

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  • Das alte Barcelona Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Spatzi79, am 24.08.2011

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    Zum Buch:

    Barcelona, Ende der 70er Jahre. Óscar ist ein 15jähriger Internatsschüler. In seinem von Patern geführten Internat haben die Schüler allerdings offensichtlich recht viele Freiheiten, denn nach dem Unterricht streunt Óscar oft in der Stadt herum. Bei einem dieser Streifzüge gerät er zufällig in den Garten eines alten Hauses und traut sich, von der herausschallenden Musik magisch angezogen, näher heran. So lernt er die gleichaltrige Marina und ihren Vater Germán kennen. Óscar fühlt sich zu den beiden hingezogen und sie entwickeln sich für ihn zu einer Art Familienersatz, denn seine eigenen Eltern kümmern sich nicht groß um ihn. Doch dann nimmt Marina ihn mit auf einen beinahe vergessenen alten Friedhof und als sie von dort eine mysteriöse alte Frau verfolgen, nimmt eine völlig unglaubliche Geschichte ihren Lauf.



    Meine Meinung:

    Dies war mein erstes Buch von Zafón, nachdem ich vor einigen Jahren mal eines angefangen, aber gelangweilt wieder abgebrochen habe. Entsprechend vorsichtig bin ich an dieses Werk herangegangen, war aber nach kurzer Zeit total gefesselt. Die Geschichte entwickelte sich in eine Richtung, die ich nicht einmal ansatzweise erwartet hätte und auch wenn derartiges eigentlich gar nicht meinen Geschmack trifft, fand ich das Buch doch grandios! Die Art, wie Zafón nach und nach in Rückblenden diese unglaubliche Geschichte enthüllt und gleichzeitig die wunderbare Rahmenhandlung mit Óscar und Marina schafft, hat mich wirklich begeistert!

    Ich denke, ich werde seinen anderen Romanen nun definitiv eine zweite Chance geben.

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