Jägerin der Dunkelheit

Roman. Deutsche Erstausgabe

von Christine Feehan

Buch

Taschenbuch (559 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Übersinnliche Leidenschaft


Sie sind die Schattengänger, eine Gruppe herausragender Kämpfer, deren Begabungen von dem brillanten Wissenschaftler Dr. Whitney verstärkt wurden. Doch dann gerät das geheime Experiment außer Kontrolle und die Männer kommen auf mysteriöse Art ums Leben. Ihr Anführer, Captain Ryland Miller, ahnt, dass er das nächste Opfer sein soll. Als Dr. Whitney ermordet wird, ist Millers letzte Hoffnung dessen junge, geniale Tochter Lily. Von der ersten Sekunde an sind sie voneinander gebannt. Was keiner weiß: Auch Lily besitzt übersinnliche Fähigkeiten. Da zieht sich die Schlinge um die Schattengänger plötzlich zu ...


Düster, spannend und leidenschaftlich.


Pressestimmen:

»Prickelnde Erotik und eine fesselnde Handlung voll dunkler Überraschungen - diese Serie hat Suchtpotenzial!« Romance and Friends

Produktdetails

Verkaufsrang: 9.798
ISBN-10: 3-453-53309-7
EAN: 9783453533097
Originaltitel: Shadow Game (Ghost Walkers 1)
Erschienen: 04.05.2009
Verlag: Heyne Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 559
Länge/Breite: 187mm/118mm
Gewicht: 452 g
Übersetzer: Ursula Gnade
Reihe: Heyne-Bücher Allgemeine Reihe
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Christine Feehan

Christine Feehan has received numerous honours including being a nominee for the Romance Writers of America RITA and receiving a Career Achievement Award from ROMANTIC TIMES.

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Kundenrezensionen

  • hat mich von der ersten Seite an gefesselt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von BeatesLovelyBooks, am 05.07.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Schattengänger sind eine Gruppe von herausragenden Kämpfern aus dem Militär oder Polizeidienst mit übersinnlichen Fähigkeiten wie Telepathie, Telekinese, Traumwandern oder Bewusstseinsbeeinflussung. Um aus ihnen eine Truppe von Elitesoldaten für Spezialeinsätze zu machen, wird der Wissenschaftler Dr. Whitney beauftragt, ihre besonderen Begabungen noch zu verstärken. Doch dann gerät das geheime Experiment außer Kontrolle und einige Männer kommen auf mysteriöse Art ums Leben.
    Dr.Whitney wird ermordet und die einzige Hoffnung die Miller und seine Männer haben, ist Whitneys Tochter Lily, die ebenfalls Wissenschaftlerin ist.
    Ihr Anführer, Captain Ryland Miller, ahnt dass sie alle in Gefahr sind und will mit seinen Männern aus den geheimen Laboratorien, in denen sie wie Versuchskaninchen gefangen gehalten werden, flüchten.

    Lily findet heraus, das auch sie als Kind ein Experiment ihres Vaters war zusammen mit 11 anderen Mädchen.
    Im Keller seines Haus hatte er ein Geheimlabor eingerichtet und Räume in denen, die Kinder unter ständiger Beobachtung standen. Er wollte durch seine Experimente, die Fähigkeiten der Kinder steigern. Doch sein Vorhaben ging schief und so hat er 11 Kinder weggeben und nur Lily behalten. Durch sie hat er gelernt was Liebe bedeutet, denn auch seine Eltern hatten ihn schon als Experiment benutzt.
    Lily nimmt die Männer in ihrem Haus auf und versucht sie wieder für die Welt ausserhalb der Mauern vorzubereiten. Währenddessen entwickelt sich zwischen Lily und Captain Ryland Miller eine Liebesbeziehung.
    Nach und nach kommt Lily den Männern auf die Spur, die ihren Vater getötet und die Schattengänger umbringen wollen.

    Dieser Roman hat mich gefesselt. Ich fand die Liebesbeziehung zwischen Lily und Ryland sehr erotisch und sinnlich beschrieben. Man hat auch viel über die anderen Männer in der Gruppe erfahren. Um so mehr freut es mich den Folgeroman zu lesen.

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  • langatmig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 07.05.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es fiel mir von Beginn an sehr schwer, eine Bindung zu den Hauptprotagonisten herzustellen. Die Charaktere sind gewöhnungsbedürftig und die Handlung wird oftmals sehr in die Länge gezogen. Ich habe es leider nicht geschafft, das Buch zu Ende zu lesen (50 Seiten fehlen), da sich keinerlei Spannung aufgebaut hat...

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  • Sucht garantiert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.12.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Soviel Spannung gepaart mit soviel Leidenschaft macht wirklich Spaß.
    Habe die einzelnen Teile der Serie teilweise innerhalb eines Tages gelesen.
    Man muss einfach immer wissen wie es weiter geht.

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  • Sehr gut! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von stefanie, am 23.01.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein absolut tolles Buch das voll ist mit Spannung und Leidenschaft!
    Wenn man einmal angefangen hat zu lesen muss man einfach wissen wie es weitergeht und kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen!
    Einfach nur toll und sehr empfehlenswert!

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  • ich bin begeistert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Blacky, am 17.10.2009

    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Beschreibung:
    Sie sind die Schattengänger, eine Gruppe herausragender Kämpfer, deren Begabungen von dem brillanten Wissenschaftler Dr. Whitney verstärkt wurden. Doch dann gerät das geheime Experiment außer Kontrolle und die Männer kommen auf mysteriöse Art ums Leben. Ihr Anführer, Captain Ryland Miller, ahnt, dass er das nächste Opfer sein soll. Als Dr. Whitney ermordet wird, ist Millers letzte Hoffnung dessen junge, geniale Tochter Lily. Von der ersten Sekunde an sind sie voneinander gebannt. Was keiner weiß: Auch Lily besitzt übersinnliche Fähigkeiten. Da zieht sich die Schlinge um die Schattengänger plötzlich zu ..

    Genial geschrieben.

    Es war mein erstes Buch von Christine Feehan und ich habe mir direkt das Folgebuch (Spiel der Dämmerung) gekauft.
    Absolut spannend und zum Teil mit unerwarteten Wendungen.
    Ich bin restlos begeistert.

    Reihenfolge der "Schattengäger"-Bücher

    1. Jägerin der Dunkelheit
    2. Spiel der Dämmerung
    3. Tänzerin der Nacht
    4. Schattenschwestern
    5. Düstere Sehnsucht
    6. Fesseln der Nacht
    7. Magisches Spiel
    8. Street Game(deutscher Titel noch nicht bekannt)
    9. Ruthless Game (deutscher Titel noch nicht bekannt)

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  • Guter Einstieg Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Marie Claire St. John, am 06.08.2009

    1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das ist mein erstes Buch von Christine Feehan. Ich hätte zwar gerne zuerst mit ihren Vampir-Liebesromanen angefangen, aber die Rezensionen zu diesem Buch haben mich doch sehr neugierig gemacht. Viele bemängeln die seitenlangen erotischen Szenen, und dass dadurch die Handlung ihre Spannung verliert. Da ich sehr gerne hoch dosierte erotische Bücher lese, fiel meine Wahl auf Jägerin der Dunkelheit.
    Dieses Buch ist der Auftakt zu einer neuen Reihe über die Schattengänger, einer Gruppe von Elitesoldaten mit besonderen PSI-Fähigkeiten, die sich für ein geheimes Experiment freiwillig zur Verfügung gestellt haben.
    Der Wissenschaftler Dr. Whitney verstärkt die Begabungen der Männer, nur leider geht bei dem Experiment einiges schief. Als einige Männer sterben und dann auch noch Dr. Whitney spurlos verschwindet, erhofft sich Captain Ryland Miller Hilfe von Dr. Whitneys Tochter Lily, die auch übersinnlich begabt ist.
    C. Feehan hat bei den ersten 250 Seiten ein sehr gemächliches Erzähltempo drauf. Man lernt die zwei Hauptprotagonisten Captain Ryland Miller und Dr. Lily Whitney über ihre intensiven Gespräche (auch über telepathischen Gedankenaustausch) kennen. Die beiden fühlen sich von ihrer ersten Begegnung an zueinander hingezogen. Ryland ist fast besessen von Lily. Lily zögert etwas, weil sie die Chemie zwischen ihnen nicht für echt hält. Aber sie fährt trotz allem auf ihn ab. Das wird wirklich seitenlang sehr zärtlich beschrieben. Der hohe Erotikfaktor gefällt mir auf der einen Seite sehr gut, auf der anderen Seite störe ich mich an manchen Stellen an der etwas biederen Ausdrucksweise der Autorin bzw. der Übersetzerin. z.B. GLUT und GLUTVOLL kommen so oft vor, dass es schon fast lachhaft wirkt. Aber davon abgesehen habe ich alle erotischen Szenen richtiggehend verschlungen.
    Ryland und Lily sind ein interessantes Paar. Nur ist bei mir der Funke nicht so übergesprungen, wie ich eigentlich erwartet hatte.
    Ich bin schon viel neugieriger auf den 2. Teil der Reihe Spiel der Dämmerung, in dem es um den geheimnisvollen Nicolas geht.
    Was den Spannungsbogen der Handlung angeht, gebe ich vielen Rezensenten recht. Die Handlung ist vorhersehbar und plätschert so ein wenig vor sich hin. Das hat mich jetzt aber nicht so sehr gestört, weil ich aufgrund der Rezensionen vorgewarnt war.
    FAZIT: Für Jägerin der Dunkelheit gibt es gute 3,5 Sterne und mit Spiel der Dämmerung beginne ich nun aus purer Neugier.

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  • Ziemlich umfangreich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 29.07.2009

    2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    aber auf jeden Fall kurzweilig und zeitweise sogar lustig.
    Insgesamt geht es um ein ernstes Thema: Experimente am und mit dem Menschen zur Steigerung des anthropologischen Potenzials Sehr glaubhaft dargestellt und wohl gut recherchiert.Und das Ganze eingewoben in eine heiße Liebesgeschichte. Ich hatte die 552 Seiten in zwei Tagen durch

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  • Eine Neue Serie von C. Feehan Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 23.05.2009

    1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nach dem Karpatianer und die Drake schwester eine neue Reihe von Feehan was kann man mehr erwarten als was super Tolles!!
    Erotik, Spannung und Fantasy
    Schattengänger geht um Menschen mit übersinnlichen Kräften

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CAPTAiN RYLAND MILLER lehnte sich an die Wand und schloss restlos erschöpft die Augen. Er konnte den Schmerz in seinem Kopf ignorieren, die Messer, die seinen Schädel zerfetzten. Er konnte den Käfig ignorieren, in dem er eingesperrt war. Er konnte sogar den umstand ignorieren, dass ihm früher oder später ein Fehler unterlaufen würde und seine Feinde ihn töten würden. Was er nicht ignorieren konnte, waren das Schuldbewusstsein, die Wut und die Frustration, die wie eine Flutwelle in ihm emporstiegen, da seine Männer die Konsequenzen seiner Entschlüsse auszubaden hatten.
Kaden, ich kann Russell Cowlings nicht erreichen. Kannst du es?
Er hatte seine Männer zu dem Experiment überredet, das für sie alle in den Laborkäfigen geendet hatte, in denen sie jetzt untergebracht waren. Gute Männer. Loyale Männer. Männer, deren Wunsch es gewesen war, ihrem Vaterland und ihrem Volk zu dienen.
Wir alle haben den Entschluss gefasst. Kaden reagierte auf seine Gefühle, und die Worte schwirrten durch Rylands Kopf. Keinem ist es gelungen, Kontakt zu Russell aufzunehmen.
Ryland fluchte leise vor sich hin und strich sich mit einer Hand über das Gesicht, als wollte er den Schmerz wegwischen, den ihm jede Verständigung mit seinen Männern verursachte. Die telepathische Verbindung zwischen ihnen war stärker geworden, da sie alle emsig daran arbeiteten, aber nur wenige von ihnen konnten sie über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten. Ryland musste die Brücke bereitstellen, und sein Gehirn sträubte sich von Mal zu Mal mehr gegen diese ungeheure Belastung.
Rührt die Schlaftabletten nicht an, die sie euch gegeben haben. Misstraut jedem Medikament. Er warf einen Blick auf die winzige weiße Pille, die deutlich sichtbar auf seinem kleinen Tisch lag. Er hätte gern eine Laboranalyse der Inhaltsstoffe vornehmen lassen. Warum hatte Cowlings nicht auf ihn gehört? Hatte Cowlings die Schlaftablette genommen, weil er sich zeitweilige Linderung davon versprach? Er musste die Männer rausholen. Wir haben keine andere Wahl, wir müssen so mit dieser Situation umgehen, als seien wir hinter feindliche Linien geraten. Ryland holte tief Atem und stieß die Luft langsam wieder aus. Er hatte nicht mehr das Gefühl, eine Wahl zu haben. Er hatte bereits zu viele Männer verloren. Sein Entschluss würde sie als Verräter brandmarken, als Deserteure, aber nur so konnte er ihnen das Leben retten. Er musste eine Möglichkeit finden, wie seine Männer aus dem Laboratorium ausbrechen konnten.
Der Colonel hat uns verraten. Uns bleibt gar nichts anderes übrig, als zu fliehen. Tragt Informationen zusammen und steht einander nach Kräften bei. Wartet auf meine Befehle.
Er nahm die Turbulenzen um sich herum wahr, dunkle Wellen intensiver Abneigung, die schon an Hass grenzte, die dem Grüppchen vorauseilten, das sich dem Käfig näherte, in dem er untergebracht war.
Jemand kommt... Ryland ließ die telepathische Kommunikation mit denjenigen seiner Männer, die er erreichen konnte, abrupt abreißen. Er verharrte regungslos mitten in seiner an drei Seiten vergitterten Zelle, und jeder seiner Sinne schwärmte aus, um die nahenden Personen zu identifizieren.
Diesmal war es eine kleine Gruppe: Dr. Peter Whitney, Colonel Higgens und einer der Wachmänner. Es belustigte Ryland, dass Whitney und Higgens sich von einem bewaffneten Wächter begleiten ließen, obwohl er nicht nur hinter Gitterstäben, sondern auch hinter einer dicken Trennscheibe aus Glas eingesperrt war. Er achtete sorgsam darauf, dass seine Gesichtszüge nichts verrieten, als sie sich seinem Käfig näherten.
Rylands stahlgraue Augen waren eiskalt, als er den Kopf hob. Und drohend. Er versuchte gar nicht erst, die Gefahr zu verbergen, die er darstellte. Sie hatten ihn erschaffen, sie hatten ihn verraten, und jetzt wollte er, dass sie sich fürchteten. Es bereitete ihm ungeheure Genugtuung, zu wissen, dass sie es taten ... und dass sie gute Gründe dafür hatten.
Dr. Peter Whitney führte die kleine Gruppe an. Whitney, dieser Lügner, Betrüger und Monstermacher. Er war der Schöpfer der ersten Schattengänger. Er hatte das erschaffen, was aus Captain Ryland Miller und seinen Männern geworden war. Ryland stand langsam auf und ließ bewusst seine Muskeln spielen - wie eine todbringende Raubkatze, die sich träge streckte und ihre Krallen ausfuhr, während sie in ihrem Käfig wartete.
Sein eisiger Blick glitt über ihre Gesichter, verweilte dort und löste Unbehagen aus. Friedhofsaugen. Augen des Todes. Dieses Bild vermittelte er ihnen absichtlich, denn er wollte, dass sie um ihr Leben bangten. Auf diese Furcht war er jetzt angewiesen. Colonel Higgens wandte den Blick ab, musterte prüfend die Kameras und die Sicherheitsvorrichtungen und beobachtete mit sichtlicher Sorge, wie die vordere dicke Trennwand aus Glas zur Seite glitt. Obwohl Ryland immer noch hinter massiven Stäben eingesperrt war, fühlte sich Higgens ohne die Trennscheibe eindeutig unwohl, denn er konnte nicht mit Sicherheit sagen, wie weit Rylands Macht inzwischen reichte.
Ryland wappnete sich gegen die Attacke auf sein Gehör und seine Gefühle. Gegen die Flut von unerwünschten Informationen, die er nicht eindämmen konnte, die Bombardierung mit Gedanken und Empfindungen. Die abscheuliche Schlechtigkeit und die Habgier hinter den Masken dieser Männer, die ihm gegenüberstanden. Sie durften keinesfalls erfahren, wie viel Kraft es ihn kostete, seinen allzu empfänglichen Geist abzuschirmen.
"Guten Morgen, Captain Miller", sagte Peter Whitney freundlich. "Wie fühlen Sie sich heute? Konnten Sie überhaupt schlafen?"
Ryland beobachtete ihn, ohne auch nur mit einer Wimper zu zucken. Ihn reizte der Versuch, Whitneys Barrieren zu durchbrechen, um den wahren Charakter zu entdecken, den die Mauer in Whitneys Innerem schützte. Welche Geheimnisse verbargen sich dort? Der einzige Mensch, den Ryland verstehen und dem er auf den Grund gehen musste, wurde durch eine natürliche oder von Menschen erschaffene Barriere geschützt. Auch keinem der anderen Männer, noch nicht einmal Kaden, war es gelungen, in den Geist des Wissenschaftlers vorzudringen. Whitney war so gut abgeschirmt, dass sie nicht an relevante Daten herankamen, doch die dumpfen Wellen lastenden Schuldbewusstseins wurden immer lautstark übertragen.
"Nein, ich habe nicht geschlafen, aber ich habe den Verdacht, das wissen Sie bereits."
Dr. Whitney nickte. "Keiner von Ihren Männern nimmt die Schlaftabletten. Mir ist aufgefallen, dass auch Sie Ihre Medizin nicht genommen haben. Gibt es dafür einen Grund, Captain Miller?"

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