Ich bin der Herr deiner Angst

Thriller. Originalausgabe

von Stephan M. Rother

Buch

Taschenbuch (574 Seiten)

Sprache: Deutsch

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In unserem Job bekommt man eine Menge Tote zu sehen. Das Bild aber, das sich uns hinter der Tür im «Fleurs du Mal» bot, wird mich bis ans Ende meines Lebens begleiten.Viele unserer Leichen sehen so aus, als würden sie schlafen.Das war hier nicht der Fall.



Ein in jeder Hinsicht verstörender Mord führt die Ermittler Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs ins Hamburger Rotlichtviertel: Das Opfer war ein Kollege, und es wird nicht das letzte sein. Die Taten nehmen an Grausamkeit zu. Und alle haben sie mit den dunkelsten Geheimnissen der Opfer zu tun, ihrer größten Angst.

Irgendwann keimt in Albrecht eine Erinnerung: der Traumfänger-Fall. Seit dreißig Jahren schlummert er in den Akten. Seit dreißig Jahren sitzt der Täter in der Psychiatrie. Wie es scheint, hat der Albtraum gerade erst begonnen ...



Sie kennen keine Furcht? www.herr-deiner-angst.de

Produktdetails

Verkaufsrang: 28.220
ISBN-10: 3-499-25869-2
EAN: 9783499258695
Erschienen: 02.04.2012
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 574
Länge/Breite: 190mm/125mm
Gewicht: 505 g
Reihe: rororo Taschenbücher
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Stephan M. Rother

Stephan M. Rother wurde 1968 im niedersächsischen Wittingen geboren. Er ist studierter Historiker und war fünfzehn Jahre lang als Kabarettist unterwegs. Seit einem Jahrzehnt veröffentlicht er Romane, darüber hinaus ist er als Übersetzer tätig. Stephan M. Rother ist verheiratet und lebt am Rande der Lüneburger Heide.

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Buchhändlertipps

  • Sie kennen keine Furcht? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Patricia Gotsmy, am 18.04.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Tulln

    Eine Mordserie erschüttert die Hamburger Öffentlichkeit. Zunächst scheint es, als kämen die Opfer alle aus dem direkten Kollegenkreis der beiden ermittelnden Kommissare Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs. Doch dann erweitert sich der Kreis der Toten. Albrecht und Friedrichs werden zum Spielball des Mörders und gehen über Grenzen, um diesen zu fassen.

    Spannend, gruselig und fesselnd - das sind die Worte, mit denen ich einen guten Thriller beschreiben würde. So auch diesen hier. Großartiger Schreibstil gepaart mit einer atemberaubenden Story ergeben für mich den Stoff, aus dem die Thriller-Träume gemacht sind!!
    Absolut empfehlenswert!

Kundenrezensionen

  • Der Traumfänger Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von guybrush, am 21.04.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In Hamburg geschehen grauenvolle und brutale Morde. Zuerst trifft es die Kollegen von der Kripo, dann die Presse und schließlich einen Rechtsmediziner.

    Klingt spannend? Ist es aber nicht ... zumindest nicht im ersten Drittel des Buches. Die Erzählperspektive ist anstrengend. Frau Kommissarin erzählt in der ersten Person, über den Hauptkommissar wird in der dritten Person berichtet und dann gibt es natürlich noch die Zwischenspiele aus der Sicht des Mörders. Das verhindert, dass man als Leser in die Geschichte eintauchen kann, man steht abseits und ist zur Beobachtung recht konturloser Protagonisten verurteilt. Die philosophischen Ansätze reißen es auch nicht wirklich raus, eher im Gegenteil. Als dann aber (endlich!) die Verbindung zu einem alten Fall hergestellt wird, nimmt die Geschichte langsam an Fahrt auf und wird mit Erscheinen des „Traumfängers“ auch zusehends spannender. Weiter Morde geschehen und das Tempo steigt. Der Showdown ist auch gelungen.

    Wer psychologische Thriller mag, ist hier gut bedient, denn trotz der beschrieben Schwächen ist das Spiel mit den Ängsten aller Beteiligten gut ausgelotet. Leider blieb mir das Motiv der vielen grausamen Morde zu fadenscheinig. Wer so in die Tiefen der Psychologie abtaucht, sollte mir das „warum“ plausibler machen können.

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  • viele Tote, trotzdem zu eindimensional Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ivonne Wiese, am 04.11.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Hamburger Kripoabteilung wird gleich mit mehreren Morden konfrontiert, die auf sehr unfeine Art ausgeführt werden. Und alle Opfer scheinen irgendwie mit einem fast 30 Jahre zurück liegenden Fall zusammen zu hängen. Mehr will ich der Spannung wegen hier nicht verraten.

    Der Schreibstil war sehr flüssig und auch spannend, die Charaktere zahlreich, die sich im Laufe der Zeit lichten; jeder hat seine Macken und Eigenarten und hat Wiedererkennungswert. Die Erzählperspektive ist abwechselnd zwischen dem Alleswisser und aus Sicht der Polizistin Hannah geschrieben. Das verleiht mehr Spannung und Tempo. Und obwohl die Auflösung überrascht, entsteht dazwischen nicht wirklich die Angst, die man aus den bestialischen Morden und dem Titel und tollem Cover vermuten würde. Allzusehr wird immer wieder auf nur ein und denselben Verdächtigen hingewiesen. Mehrere Verdächtige, deren reihen sich auch nach und nach lichten, wären förderlicher gewesen. Trotzdem ein guter Thriller mit psychologischen Abgründen. Aller Beteiligten! Jeder hat halt Dreck am Stecken.

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  • Wer ist der Herr der Angst? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 02.11.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Klappentext und die ersten Kapitel des Buches versprechen dem Leser einen hochkarätigen Psychothriller: Die Opfer werden mit ihrer größten Angst konfrontiert und getötet, wobei die detailreiche Beschreibung nichts für schwache Nerven ist!
    Das Ermittlerteam Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs ziehen eine erste Bilanz: Ein Serienmörder knöpft sich die Personen vor, die mit dem Traumfänger-Fall zu tun hatten. Doch wer steckt dahinter, wo doch der damalige Täter in der Psychiatrie einsitzt?

    Mal spannend und rasant geschrieben, dann zwischendurch etwas zäh und langweilig wird’s im letzten Drittel dann doch noch richtig gut. Das Ende ist unerwartet und genial ausgeklügelt – wenn auch nicht unbedingt sehr glaubwürdig.

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  • Langweilig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Butterblume89, am 28.06.2012

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    Meine Meinung
    Okay ich glaube ich bin komisch. Alle fanden das Buch gut nur ich nicht.
    Dabei hatte ich mich so darauf gefreut.
    Die Geschichte klang so vielversprechend, aber leider war das für mich dann eher ernüchternd.
    Ich hab mir was ganz anderes unter diesem Buch vorgestellt.

    Schreibstil
    Geschrieben wird das Buch von Kapitel zu Kapitel immer aus anderen Perspektiven. Entweder aus der Sicht von der Ermittlerin "Hannah Friederichs" aus der Ich-Perspektive oder es wird vom Autor geschildert was der Ermittler "Albrecht" gerade macht.
    Am Anfang war das etwas verwirrend, aber man konnte sich schnell dran gewöhnen.
    Ansonsten hat mir der Schreibstil nicht so zugesagt. Es war teilweise sehr verwirrend und ich musste mich wirklich stark konzentrieren (so weit es ging) um nicht aus dem Konzept zu kommen.
    Aber wie gesagt das ist nur meine Ansicht.

    Fazit
    Ich hab mich so durchgequält. Immer wieder hab ich gedacht :"Ach man leg es doch einfach weg.", aber das ist nicht meine Art.Also hab ich es bis zum Schluss durchgezogen, weil wissen wer nun der Täter ist wollte ich auch ;-)
    Der Anfang war super, gleich die erste Leichte, super detailgetreu beschrieben,einfach Top. Aber meine anfängliche Euphorie schwand schnell dahin.
    Denn das Buch zog sich für mich hin wie Kaugummi. Und ich ertappte mich ziemlich oft dabei wie ich beim Lesen gedanklich abschweifte und die Handlung einfach so an mir vorbeirauschte.
    Aber es gab auch spannenderen Stelle bei denen ich hängen geblieben bin und dann gedanklich auch wieder voll da war:
    z.B. die Leichenfunde, die Gespräche mit dem "Traumfänger",die Ermittlerin "Hanna Friedrichs" die glaubt das sie mit dem Täter im Bett war oder die Beschreibungen der Morde die der "Traumfänger" damals vollzog.
    Da musste ich dann auch wirklich schlucken und an meine größten Ängste denken. Und wenn die wahr werden würden :"Herzlichen Glückwunsch".
    Ich hab zum Beispiel ganz wahnsinnige Angst vor Wespen und Hornissen und vor tauchen in tiefem Wasser. Und wenn ich dann daran denke, das jemand diese Ängste benutzen würde um mich zu töten, schüttelt es mich ganz schön.
    Als der Täter aufgeklärt wurde war ich sehr überrascht.
    Stephan M.Rother hatte es an dieser Stelle geschafft mich voll aufs Glatteis zu führen. Ich hab die ganze Zeit gedacht der Täte wäre jemand anderes. Also gab es sogar eine Aha-Effekt.
    Das Ende des Buches ist offen und nicht zufriedenstellend.Trotzdem war ich froh das ich es zuschlagen konnte.
    2 Sterne vergebe ich trotzdem, denn die Story ist gut, teilweise hat es mir auch gefallen also werde ich mal nicht so sein :)

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  • Ich bin der Herr deiner Angst! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von D. Knichel, am 26.05.2012

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    Kriminalkomissarin Hannah Friedrichs wird während ihrer Nachtschicht ins "Fleur du mal", einen SM-Szene-Club im Hamburger Rotlichtviertel, gerufen. Nach nur einem kurzen Blick auf den Tatort und das Mordopfer veständigt sie sofort ihren Vorgesetzten Jörg Albrecht, denn eines ist klar:
    Obwohl die Polizisten in ihrem Job eine Menge Tote zu sehen bekommen, ist dies ein sehr verstörender Mord. Das Opfer ist ein Kollege und es wird nicht das letzte Mordopfer aus dem Ermittlerkreis sein.

    Der Täter spielt mit den Ängsten der Opfer ... ein Tatmuster, welches die Ermittler an eine Mordserie von vor 24 Jahren erinnert ... aber Psychiater Dr. Maximilian Freiligrath, der damalige Täter, sitzt in Sicherheitsverwahrung ... oder etwa nicht??

    Wirklich fesselnder Thriller-Stoff und spannend zu lesen - vergleichbar mit etwa Sebastian Fitzek oder John Katzenbach.
    Bei den Gesprächen zwischen Komissar Albrecht und Dr. Freiligrath fühlte ich mich auch ein wenig an "Das Schweigen der Lämmer" erinnert ... Clarice Starling und Dr. Lecter lassen grüßen ;-)

    Bitte mehr davon, Herr Rother!

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  • Ich bin der Herr deiner Angst Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katharina Wacker, am 25.05.2012

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    Ein Polizist wird grausam ermordet in einem Fetischbordell aufgefunden. Kurz darauf stirbt eine weitere Kollegin von Hauptkommissar Jörg Albrecht eines unnatürlichen, qualvollen Todes.
    Albrecht und sein Team wissen, dass dies kein Zufall sein kann, aber was will der Täter von ihnen?
    Als sie auf Parallelen zu einem zwanzig Jahre alten Fall stoßen, beginnt ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit. Doch nicht jeder schafft es ins Ziel ...

    Stephan M. Rother ist tatsächlich der Herr unserer Angst! Dieser nervenzerrende Psychothriller weckt Urängste, die - erfolgreich verdrängt - unter der Oberfläche schlummern.
    Dieses Buch hat alles, was einen spannenden Thriller ausmacht und zwar bis zur letzten Seite!

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  • Ich bin der Herr deiner Angst Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Buch im Kopf, am 01.05.2012

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    Jörg Albrecht und sein Team werden zu einem Tatort gerufen. Im Grund genommen nichts Außergewöhnliches. Wäre da die nicht Tatsache, dass die übel zugerichtete Leiche ein Kollege von ihnen ist. Bevor die Ermittlungen auch nur annähernd in die richtige Richtung gehen können, passiert ein weiterer Mord. Und auch diesmal erwischt es eine Mitarbeiterin aus Albrechts Team. Schnell drängt sich der Verdacht auf, dass der Täter es auf Jörg Albrechts Mannschaft abgesehen hat. Es scheint jedoch auch die einzige Gemeinsamkeit zu sein, da sich die Vorgehensweise der Morde in nichts gleicht. Als jedoch auch Morde außerhalb der Polizei geschehen, scheint sich der rote Faden aufzulösen und das Rätsel um den Täter noch grösser zu werden. Nach näherem Hinsehen erinnern die Morde an einen Fall der bereits seit dreißig Jahren abgeschlossen ist. Doch der damals verurteilte Maximilian Freiligrath sitzt seit dieser Zeit in der Psychiatrie.

    Trotz der Begeisterung so vieler anderer Leser, muss ich zugeben, dass ich anfangs große Schwierigkeiten mit der Story und auch dem Schreibstil hatte.

    Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, die ich zunächst nicht auseinander halten konnte. Erst nach ca. 200 Seiten und nachdem ich mir ein paar Mal überlegt habe das Buch zur Seite zu legen, bin ich sowohl mit dem ausschweifenden Stil des Autors wie auch mit den beteiligten Personen einigermaßen warm geworden. Die Idee zum Buch fand ich an sich eigentlich ganz gut, nur hätte man diese meiner Meinung nach noch etwas ausreizen können.

    Interessant waren auch die Szenen mit dem Täter der damaligen Morde Maximilian Freiligrath. Diese haben doch sehr an die Gespräche zwischen Dr. Hannibal Lecter und Clarice Starling aus DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER erinnert. Das Ende war dagegen nicht so meines, da es für meinen Geschmack doch etwas zu weit hergeholt war.

    Im Grunde genommen ein ganz guter Thriller, wären da nicht die bereits erwähnten Punkte und die großen Erwartungen, die durch den Hype der rund ums Buch gemacht wurde, entstanden sind.

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  • Ich bin der Herr deiner Angst Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Buch im Kopf, am 01.05.2012

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    Jörg Albrecht und sein Team werden zu einem Tatort gerufen. Im Grund genommen nichts Außergewöhnliches. Wäre da die nicht Tatsache, dass die übel zugerichtete Leiche ein Kollege von ihnen ist. Bevor die Ermittlungen auch nur annähernd in die richtige Richtung gehen können, passiert ein weiterer Mord. Und auch diesmal erwischt es eine Mitarbeiterin aus Albrechts Team. Schnell drängt sich der Verdacht auf, dass der Täter es auf Jörg Albrechts Mannschaft abgesehen hat. Es scheint jedoch auch die einzige Gemeinsamkeit zu sein, da sich die Vorgehensweise der Morde in nichts gleicht. Als jedoch auch Morde außerhalb der Polizei geschehen, scheint sich der rote Faden aufzulösen und das Rätsel um den Täter noch grösser zu werden. Nach näherem Hinsehen erinnern die Morde an einen Fall der bereits seit dreißig Jahren abgeschlossen ist. Doch der damals verurteilte Maximilian Freiligrath sitzt seit dieser Zeit in der Psychiatrie.

    Trotz der Begeisterung so vieler anderer Leser, muss ich zugeben, dass ich anfangs große Schwierigkeiten mit der Story und auch dem Schreibstil hatte.

    Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, die ich zunächst nicht auseinander halten konnte. Erst nach ca. 200 Seiten und nachdem ich mir ein paar Mal überlegt habe das Buch zur Seite zu legen, bin ich sowohl mit dem ausschweifenden Stil des Autors wie auch mit den beteiligten Personen einigermaßen warm geworden. Die Idee zum Buch fand ich an sich eigentlich ganz gut, nur hätte man diese meiner Meinung nach noch etwas ausreizen können.

    Interessant waren auch die Szenen mit dem Täter der damaligen Morde Maximilian Freiligrath. Diese haben doch sehr an die Gespräche zwischen Dr. Hannibal Lecter und Clarice Starling aus DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER erinnert. Das Ende war dagegen nicht so meines, da es für meinen Geschmack doch etwas zu weit hergeholt war.

    Im Grunde genommen ein ganz guter Thriller, wären da nicht die bereits erwähnten Punkte und die großen Erwartungen, die durch den Hype der rund ums Buch gemacht wurde, entstanden sind.

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  • Der Herr des guten Thrillers Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von TrollMutti, am 01.05.2012

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    Eine grausame und rätselhafte Mordserie, die ganz Hamburg in Angst versetzt. Der Mörder scheint ein Fan des Traumfängers zu sein, der vor über 20 Jahren mehrere Menschen grausam tötete. Doch wo genau ist die Verbindung und vor allem - wer ist der Mörder?

    Ein Buch, das mit den Ängsten der Leser spielt und dadurch noch grausamer wird. Der Autor schafft es einen Mörder zu zeigen, der sehr vielschichtig ist und nicht nur das Ermittlerteam stark fordert. Als Leser wird man Teil des Ermittlerteams und versucht herauszufinden, wer die Bestie ist. Die Verbindung zu den alten Traumfänger-Fällen ist sehr gut gelungen. Dadurch bekommt die Geschichte noch mehr Tiefe und wird ein noch stärkerer Psychothriller. Denn Psycho gibt es gerade ab ca. der Hälfte des Buches reichlich. Für mich persönlich ist gerade diese sprachlich und geschichtlich gelungene Verbindung das Highlight.

    An den Schreibstil musste ich mich einige Seiten lang gewöhnen. Zwar fand ich das Buch von Anfang an wirklich gut geschrieben, aber irgendwie schwer / nicht so flüssig zu lesen. Aber irgendwann wurde es besser und ab dann konnte ich das Schätzchen gar nicht mehr aus der Hand legen. In den Zwang-Lesepausen dachte ich dann über das Gelesene nach und versuchte herauszufinden wer und vor allem warum der-/diejenige die Morde begeht. Allein das ist schon ein Zeichen für eine mehr als gelungene Geschichte.

    Zusammenfassend kann ich jedem nur empfehlen sich auf die Story einzulassen und trotz einiger minimaler Schwächen nicht aufzugeben. Es lohn sich auf jeden Fall dranzubleiben. Ich habe das Lesen auf jeden Fall genossen und Herr Rother ist auf jeden Fall der Herr guter Psychothriller ;-)

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  • Spannend und beängstigend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Lisa Appel, am 01.05.2012

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    "Ich bin der Herr deiner Angst" von Stephan M. Rother löst beim Anblick des Buchumschlags bereits Unwohlsein aus. Verschwommene Buchstaben geben dem Thriller seinen Namen. Weniger verschwommen sondern klar und deutlich ist dagegen der Mord eines Kollegen des Ermittlerteams. Erschreckend blutig und ekelhaft finden Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs den Tatort vor. Die zwei Kollegen haben keine Zeit aufzuatmen, denn es bleibt nicht nur bei dem einen Mord. Es folgen weitere...

    Dem Autor gelingt hier, wo sich viele seiner Kollegen die Zähne dran ausbeißen: Die Spannung ist von Beginn an da, sie bleibt und baut sich sogar weiter auf.
    Die detaillierten Beschreibungen der Tatorte müssen nicht gefallen, aber erschreckend sollten sie sein.

    In dem Thriller gibt es unterschiedliche Erzählperspektiven. Diese sind so klar, dass der Leser keine Probleme bei der Einordnung der Protagonisten hat. Für mich haben sich die unterschiedlichen Perspektiven sogar als sehr vorteilhaft herausgestellt. Man bekommt die vermutlich gewünschte Nähe zu den Kommissaren und in den "Zwischenspielen" auch zum Unbekannten. Auch die privaten Einblicke sind so klarer und emotionaler.

    Der Bezug der Mordserie zu einer vergangenen Serie kommt spät aber heftig. Bis zum Ende überschlagen sich dadurch die Ereignisse.

    Für mich persönlich muss jedes Buch im Genre Thriller oder Krimi auch den Überraschungsmoment in der Auflösung haben. Dies ist dem Autor hier gelungen. Dadurch gibt es auch einige falsche Fährten denen man gedanklich als Leser nachgeht.
    Der Thriller "Ich bin der Herr deiner Angst" ist nichts für nervenschwache Leser. Er sollte stattdessen einiges aushalten können, aufmerksam sein und stets auf alles gefasst sein!

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  • Spannend und erschreckend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 01.05.2012

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    "Ich bin der Herr deiner Angst" von Stephan M. Rother löst beim Anblick des Buchumschlags bereits Unwohlsein aus. Verschwommene Buchstaben geben dem Thriller seinen Namen. Weniger verschwommen sondern klar und deutlich ist dagegen der Mord eines Kollegen des Ermittlerteams. Erschreckend blutig und ekelhaft finden Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs den Tatort vor. Die zwei Kollegen haben keine Zeit aufzuatmen, denn es bleibt nicht nur bei dem einen Mord. Es folgen weitere...

    Dem Autor gelingt hier, wo sich viele seiner Kollegen die Zähne dran ausbeißen: Die Spannung ist von Beginn an da, sie bleibt und baut sich sogar weiter auf.
    Die detaillierten Beschreibungen der Tatorte müssen nicht gefallen, aber erschreckend sollten sie sein.

    In dem Thriller gibt es unterschiedliche Erzählperspektiven. Diese sind so klar, dass der Leser keine Probleme bei der Einordnung der Protagonisten hat. Für mich haben sich die unterschiedlichen Perspektiven sogar als sehr vorteilhaft herausgestellt. Man bekommt die vermutlich gewünschte Nähe zu den Kommissaren und in den "Zwischenspielen" auch zum Unbekannten. Auch die privaten Einblicke sind so klarer und emotionaler.

    Der Bezug der Mordserie zu einer vergangenen Serie kommt spät aber heftig. Bis zum Ende überschlagen sich dadurch die Ereignisse.

    Für mich persönlich muss jedes Buch im Genre Thriller oder Krimi auch den Überraschungsmoment in der Auflösung haben. Dies ist dem Autor hier gelungen. Dadurch gibt es auch einige falsche Fährten denen man gedanklich als Leser nachgeht.
    Der Thriller "Ich bin der Herr deiner Angst" ist nichts für nervenschwache Leser. Er sollte stattdessen einiges aushalten können, aufmerksam sein und stets auf alles gefasst sein!

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  • Zur Halbzeit wird's langweilig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sarah_O, am 01.05.2012

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    "Ich bin der Herr deiner Angst" ist ein Thriller von Stephan M. Rother, der sich viel mit den Themen Angst und Psychologie beschäftigt und mich, obwohl ich die erste Hälfte noch wirklich spannend fand, zwischenzeitlich etwas langweilte.

    Zuerst einmal aber zum Inhalt: Im Hamburger Rotlichtviertel wird ein Mann tot aufgefunden. Es handelt sich ausgerechnet um einen Polizisten aus dem Team von Hauptkommissar Jörg Albrecht, der zusammen mit seinen Kollegen die Ermittlungen aufnimmt. Als der Täter weiter mordet, kristallisiert sich schnell heraus, dass es eine direkte Verbindung zur Hamburger Kripo geben muss. Bei ihrer Recherche stoßen die Ermittler auf den vor mehr als 20 Jahren aufgeklärten Traumfänger-Fall und den Traumfänger Max Freiligrath selbst, der immer noch in einer geschlossenen Psychiatrie sitzt..

    Der Thriller wird aus insgesamt drei Perspektiven erzählt, die sich gut voneinander abgrenzten und der Handlung eine gewisse Abwechslung bescherten. Die Passagen des sehr philosophisch veranlagten, leicht schrulligen und oft etwas herrischen Hauptkommissars Albrecht werden in der dritten Person erzählt, während seine Kollegin Hannah Friedrichs als Ich-Erzählerin auftritt. Dazu kommen die "Zwischenspiele", die am Anfang recht verwirrend waren und aus Sicht einer anonymen Person erzählt werden, deren Identität sich erst im Laufe des Thrillers lüftet. Während ich den Wechsel zwischen Albrecht und Friedrichs sehr gelungen und ihre verschiedenen Charaktere zusammen mit ihrer persönlichen Sichtweise auf die Dinge interessant fand, konnten mich die "Zwischenspiele" nicht wirklich überzeugen, da sie weder spannende Aspekte enthielten, noch für einen "Aha"-Effekt bei ihrer Auflösung sorgten.

    Die Mordfälle und Ermittlungen sind zu Beginn des Buches auch noch sehr spannend, wenn auch für mich die ein oder andere Schlussfolgerung nicht immer schlüssig wirkte und ich mich besonders für Albrechts Faible für Sokrates nicht allzu sehr begeistern konnte. Leider brach die Spannung ab der Hälfte des Thrillers stark ein. Die Traumfänger-Geschichte konnte mich nicht so sehr begeistern, wie die aktuelle Mordserie, doch um etwas anderes drehen sich die Ermittlungen kaum noch und interessante Ansätze aus der ersten Hälfte werden kommentarlos fallen gelassen und nie wieder aufgeklärt. Stattdessen folgen endlose Psycho-Gespräche, die etwas langatmig waren und nicht einmal der weitermordende Täter konnte dann noch für Spannung sorgen, auch nicht nach halbwegs spannendem Ende.

    Insgesamt leider nur mittelmäßig und drei von fünf Sterne.

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  • Ein Thriller der Extraklasse Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Hanna, am 30.04.2012

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    Da Thriller und Krimis für mich eher zur steten Enttäuschung geworden sind, hatte ich nicht allzu hohe Erwartungen in das Buch. Also war es für mich eine ziemliche Überraschung, dass es mich derart beeindrucken konnte.

    Und das, obwohl der Startschuss so daneben ging, dass ich nach den ersten 50 Seiten am liebsten lieber aufgehört hätte. Der Hauptkommissar war wieder ganz nach Klischee. Ein brillantes Genie, das sich aber schon sein ganzes Lebens mit seiner Arbeit kaputt gemacht hatte. Scheidung schon hinter sich, sieht seine Kinder nie, und das alles, weil er sich immer mehr auf seine Arbeit konzentriert hat. Bei dem ersten Mord waren so einige Parrallelen zu Eine unbeliebte Frau sehen, und so einiges war unverständlich. Dass die Ich-Perspektive aus Hannahs Sicht sein sollte, habe ich erst nach einiger Zeit gerafft, und die kurzen Einschnitte, in denen eigentlich immer nur dasselbe passiert - Vorspiel, Zwischenspiel und Nachspiel genannt - waren vollkommen unübersichtlich und unnötig.

    Dafür konnte aber der flüssige Schreibstil überzeugen und für angenehme Lesestunden sorgen, die wie im Flug vergingen. Dazu trägt natürlich wie immer der Spannungsaufbau bei. Am Anfang wurde zwar erst ein Mord nach dem anderen beschrieben und es passierte nicht sonderlich viel, doch ab einem gewissen Punkt ging es endlich weiter mit den Ermittlungen, wenn auch ein bisschen unrealistisch schnell.

    Doch ab dem Zeitpunkt, an dem der alte Traumfängerfall ins Spiel kommt, und alles auf den alten Täter Maximilian Freiligrath deutet, war ich absolut gefesselt. Das Buch hat unglaubliche Tiefen und regt viel zum Nachdenken an, da sich alles auf psychologischer Ebene abspielt, was mit Freiligrath zutun hat - die letzten 10 handlungstragenden Seiten einmal ausgenommen. Rother hat es vollbracht, pure Spannung auf Papier zu bringen, auch - oder vor allem in - den Momenten, in denen Freiligrath und Albrecht über die Psyche des Menschen im Allgemeinen und Speziellen diskutierten. Darüber war ich wirklich positiv überrascht.
    Die kompakte Verstrickung der Tatsachen und Gründe war geradezu genial, und immer noch verständlich geschrieben, was für mich den Wert des Buches immer weiter nach oben jagte.

    Die Handlung spitzt sich gegen Ende zu und auch wenn es mir so ging, dass ich durch die Gespräche zwischen Freiligrath und Albrecht, aus denen sich erstaunlich ergab, öfter vergaß, selbst auf Tätersuche zu gehen und somit nur dazu kam, einige Dinge und Personen anzuzweifeln, machte es das nicht weniger spannend und ich musste mich mehr zusammenreißen denn je, nicht bis auf die letzte Seite vorzublättern, um die Auflösung zu erfahren.

    Darüber bin ich ehrlich gesagt auch froh, denn es bleibt spannend bis zum Schluss. Es nimmt auf der letzten Seite, in den letzten Seiten sogar wieder Fahrt auch, bis es dann zu Ende ist.
    Eigentlich ist es sogar ein sehr offenes Ende. Viele fragen bleiben ungeklärt - für meinen Geschmack zu viele. Aber wen das nicht stört, dem sei dieses Buch nur empfohlen!

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  • Gänsehaut pur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Caro1893, am 30.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch lässt an Spannung im Prinzip nichts zu wünschen übrig. Bis zum Ende blieb die Geschichte für mich undurchsichtig, undurchschaubar. Ich hatte zwar immer mal wieder meinen Verdacht, was den Täter anging und lag damit am Ende dann auch gar nicht so falsch, aber mit der Motivation des Täters hätte ich so nie gerechnet. Stephan Rother hat es geschafft, dass ich am Ende sehr überrascht über seine Auflösung war. Teilweise wurde es so spannend, dass ich das Buch weglegen musste, weil es schon Nacht war und ich einfach Angst bekommen habe. Das mag jetzt vielleicht albern klingen, aber wenn Thriller so richtig spannend sind, dann seh ich in jeder Ecke unsrer Wohnung Gespenster. Für mich ist das immer ein Zeichen, dass der Autor es echt geschafft hat den Grusel, die Spannung die auch die Ermittler fühlen zu transportieren.

    Durch die hohe Spannung lässt sich das Buch in einem Rutsch durchlesen. Ich hab mir fast meine Nägel angeknabbert, weil ich unbedingt wissen wollte was Sache ist und auch hinter jeder Seite des Buches einen neuen Toten erwartet hatte. Jörg Albrechts Team schien ständig in Gefahr und auch das bringt der Autor super rüber.

    Fazit:
    Unglaublich spannende Geschichte, von der ersten bis zur letzten Seite, mit überraschender Auflösung und leider ein paar kleinen Schwächen, welche mir aber am Ende doch ziemlich gut gefallen hat.

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  • Gänsehaut pur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Caro1893, am 30.04.2012

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    Das Buch lässt an Spannung im Prinzip nichts zu wünschen übrig. Bis zum Ende blieb die Geschichte für mich undurchsichtig, undurchschaubar. Ich hatte zwar immer mal wieder meinen Verdacht, was den Täter anging und lag damit am Ende dann auch gar nicht so falsch, aber mit der Motivation des Täters hätte ich so nie gerechnet. Stephan Rother hat es geschafft, dass ich am Ende sehr überrascht über seine Auflösung war. Teilweise wurde es so spannend, dass ich das Buch weglegen musste, weil es schon Nacht war und ich einfach Angst bekommen habe. Das mag jetzt vielleicht albern klingen, aber wenn Thriller so richtig spannend sind, dann seh ich in jeder Ecke unsrer Wohnung Gespenster. Für mich ist das immer ein Zeichen, dass der Autor es echt geschafft hat den Grusel, die Spannung die auch die Ermittler fühlen zu transportieren.

    Durch die hohe Spannung lässt sich das Buch in einem Rutsch durchlesen. Ich hab mir fast meine Nägel angeknabbert, weil ich unbedingt wissen wollte was Sache ist und auch hinter jeder Seite des Buches einen neuen Toten erwartet hatte. Jörg Albrechts Team schien ständig in Gefahr und auch das bringt der Autor super rüber.
    Fazit: Unglaublich spannende Geschichte, von der ersten bis zur letzten Seite, mit überraschender Auflösung und leider ein paar kleinen Schwächen, welche mir aber am Ende doch ziemlich gut gefallen hat.

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  • Gänsehaut pur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Caro1893, am 30.04.2012

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    Das Buch lässt an Spannung im Prinzip nichts zu wünschen übrig. Bis zum Ende blieb die Geschichte für mich undurchsichtig, undurchschaubar. Ich hatte zwar immer mal wieder meinen Verdacht, was den Täter anging und lag damit am Ende dann auch gar nicht so falsch, aber mit der Motivation des Täters hätte ich so nie gerechnet. Stephan Rother hat es geschafft, dass ich am Ende sehr überrascht über seine Auflösung war. Teilweise wurde es so spannend, dass ich das Buch weglegen musste, weil es schon Nacht war und ich einfach Angst bekommen habe. Das mag jetzt vielleicht albern klingen, aber wenn Thriller so richtig spannend sind, dann seh ich in jeder Ecke unsrer Wohnung Gespenster. Für mich ist das immer ein Zeichen, dass der Autor es echt geschafft hat den Grusel, die Spannung die auch die Ermittler fühlen zu transportieren.

    Durch die hohe Spannung lässt sich das Buch in einem Rutsch durchlesen. Ich hab mir fast meine Nägel angeknabbert, weil ich unbedingt wissen wollte was Sache ist und auch hinter jeder Seite des Buches einen neuen Toten erwartet hatte. Jörg Albrechts Team schien ständig in Gefahr und auch das bringt der Autor super rüber.

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  • Zentrales Thema Angst als Psychospiel Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kerstin Thieme, am 28.04.2012

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    Die Ermittler Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs werden zu einem Tatort im Hamburger Rotlichtviertel beordert. Das Opfer ist ein brutal zugerichteter Kollege, der verdeckt ermittelt hat. Kurz darauf wird die Leiche einer im Mutterschutz befindlichen Kollegin gefunden, die ebenfalls grausame Qualen vor ihrem Tod erlitten hat. Hat es ein Serienmörder auf das PK Königstraße abgesehen? Fieberhaft beginnt die Suche nach der Wahrheit. Unterstützung soll Prof. Dr. Hartmut Möllhaus vom Institut für Rechtspsychologie in Braunschweig bieten. Doch er ist das nächste Opfer. Endlich werden Parallelen zu dem 24 Jahre zurückliegenden „Traumfänger“-Fall deutlich. Doch der Täter befindet sich in Sicherheitsverwahrung und kann unmöglich die aktuellen Morde begangen haben. Um den Fall zu lösen, müssen sich die Ermittler auch ihren eigenen Ängsten stellen.

    Meine Meinung:

    Nach Ausflügen ins Fantasy-, Mystery- und Kirchen-Thriller-Genre legt Stephan M. Rother nun mit „Ich bin der Herr deiner Angst“ seinen ersten reinen Thriller vor. Das Buch ist mit knapp 600 Seiten nicht gerade dünn, aber es kommt beim Lesen keine Minute Langeweile auf. Durch äußerst brutale Morde, aber auch einem glänzend inszenierten Psychospiel a la Hannibal Lecter vs. Clarice Starling werden verschiedene Geschmacksrichtungen bedient. Wer ein wenig empfindlich ist, könnte sich an der Gewalttätigkeit stören, aber ich habe da relativ wenig Probleme, solange es ein Roman ist.

    Hauptkommissar Albrecht entspricht natürlich in vollem Maße dem Klischee des überarbeiteten Ermittlers, der von seiner Frau verlassen wird und reflektiert diese Tatsache für meinen Geschmack etwas zu oft. Von ihm wird in der dritten Person erzählt. Selbst zu Wort kommt dagegen Hannah Friedrichs, was dem Roman durch die verschiedenen Sichtweisen erfrischende Abwechslung beschert. Dabei findet der Autor auch für beide Ermittler eine ganz individuelle Sprache, die die Unterscheidung erleichtert. Etwas sauer ist mir aufgestoßen, dass Albrecht sehr häufig als „Herr und Meister“ bezeichnet wird. Dies deutet auf einen Gotteskomplex, welcher noch nicht mal von ihm selbst ausgeht, der seinen beruflichen Leistungen widerspricht. Beide begehen schwerwiegende Fehler in ihren Handlungen, aber das macht sie auch menschlich.

    Der „Traumfänger“ selbst, der sich für einen reinen Wissenschaftler hält, alsbald tief in die Ermittlungen mit einbezogen wird und dies für sein Psychospiel auf geniale Weise auszunutzen weiß, ist natürlich eine perfide, aber auch faszinierende Persönlichkeit. Ich mag solche intelligenten Täter ja und habe mich auf die oft ins philosophische abgleitende Reise gern mitnehmen lassen.

    Überhaupt hat der Autor einen sehr schönen, bildhaften Schreibstil sowie einen außerordentlich großen Wortschatz, der das Lesen zu einem Vergnügen macht. Durch geschickt eingebaute Cliffhanger und vage Andeutungen an den Kapitelenden, bleibt die Spannung durchweg auf hohem Niveau.

    Wem meine Darstellung Lust auf das Buch gemacht hat, dem würde ich empfehlen, vorab auch noch die Lesung des sehr sympathischen Autors auf Lovelybooks.de anzusehen, denn er verleiht seinen Protagonisten dort eine ganz eigene Stimme und lässt das Geschehen noch unheimlicher wirken.

    Mich hat der vorliegende Thriller auf jeden Fall außerordentlich gut unterhalten und ich freue mich bereits auf weitere knifflige Fälle, die das PK Königstraße zu lösen hat.

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  • Durchaus gelungener Thriller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Book-Challenges, am 27.04.2012

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    Stephan M. Rother hat mit "Ich bin der Herr deiner Angst" einen gelungenen gelungenen Thriller geschrieben, der den Leser direkt von der ersten Seite an packt. Die Morde werden von Mal zu Mal schlimmer und teilweise habe ich überlegt das Buch wegzulegen, weil es so gruselig war. Dabei fand ich es spannend, dass sich vieles in der eigenen Fantasie abspielt, denn so genau beschreibt der Autor den Zustand der Leichen gar nicht. Nachdem der Beginn dermaßen vielversprechend war, hat das Buch in der Mitte einen Hänger. Irgendwie geht die Geschichte nicht so sehr voran und die Handlung wird durch die weiteren Morde getragen, die natürlich Höhepunkte darstellen. Als Leser weiß man lange nicht wohin die Geschichte geht und den Täter zu ermitteln fällt ebenso lange schwer, was ich beides als äußerst positiv empfand.

    Die Protagonisten sind erfrischend unterschiedlich. Sehr gut fand ich, dass ausnahmsweise mal keine Liebesgeschichte zwischen den Ermittlern statt findet. In letzter Zeit habe ich viele Thriller gelesen, in denen genau dies passiert ist und hier findet sich daher eine gelungene Abwechselung dazu. Hannah Friedrichs und Hauptkommissar Jörg Albrecht sind beide interessante Charaktere mit eigenen Problemen und Hintergründen, die nach und nach aufgedeckt werden. Fast schleichend erfährt man die Konstellationen der Figuren zueinander. Amüsant fand ich zu großen Teilen auch Albrechts Faible für Sokrates, den er gerne zwischendurch mal zitiert. Bei einem Thriller finde ich es besonders wichtig, dass die Charaktere glaubwürdig sind und hier wird mal als Leser nicht enttäuscht. Interessant sind auch die verschiedenen Perspektiven, wobei Hannah Friedrichs als Einzige aus der Ich-Perspektive erzählt. Sie nimmt schon eine besondere Rolle in dem Buch ein und das wird durch die Wahl der Perspektive gut unterstrichen.

    Neben dem Hänger in der Mitte des Buches gibt es leider auch ein, zwei Stellen, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Zum einen verlaufen die Ermittlungen ab der Hälfte des Buches sehr festgelegt. Man schließt viel zu schnell andere Möglichkeiten aus und legt sich auf die Verbindung zum Traumfänger-Fall fest. Das finde ich nicht so ganz gelungen, weil es viel von der Spannung wegnahm. Der Traumfänger-Fall konnte mich im Gegensatz zu den aktuellen Morden auch nicht so ganz überzeugen.

    Bewertung
    "Ich bin der Herr deiner Angst" startet gleich extrem spannend, lässt dann aber nach. Einige Schlussfolgerungen konnte ich so nicht nachvollziehen und der Einbezug des Traumfänger-Falls war für mich eher ein Spannungskiller. Dennoch ist der Thriller für mich durchaus gelungen, denn das Finale wertet vieles wieder auf.

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  • Ich bin der Herr deiner Angst Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Svenja, am 27.04.2012

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    Die Geschichte hat mich von Anfang an neugierig gemacht und das hält auch beim lesen stetig an. Weitere Morde heben die Spannung noch einmal enorm an und man wird immer begieriger darauf zu erfahren, wer? und wieso?
    Diese Fragen beantwortet einem der Autor allerdings erst zum Schluss und man selbst tappt bis dahin vollkommen in Dunkeln.
    Das Ende sowohl der Täter als auch das Tatmotiv kamen so überraschend, dass ich damit nie im Leben gerechnet hätte.
    Zwischendurch versucht der Autor einem auf die falsche Fährte zu führen, aber das auf so eine offensichtliche Art und Weise weshalb man es sofort ausschließt.. Beabsichtigt oder nicht, sei man dahin gestellt.
    Aber da das Ende absolut nicht vorhersehbar war, nehme ich das nicht als Kritikpunkt. :)
    Dem Autor ist es wunderbar gelungen, den Täter in die Geschichte miteinzubeziehen, man vertraut der Person weshalb es einfach schockierend ist

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  • Ich bin der Herr deiner Angst Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Vergissmeinnicht_, am 27.04.2012

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    Die Geschichte hat mich von Anfang an neugierig gemacht und das hält auch beim lesen stetig an. Weitere Morde heben die Spannung noch einmal enorm an und man wird immer begieriger darauf zu erfahren, wer? und wieso?
    Diese Fragen beantwortet einem der Autor allerdings erst zum Schluss und man selbst tappt bis dahin vollkommen in Dunkeln.
    Das Ende sowohl der Täter als auch das Tatmotiv kamen so überraschend, dass ich damit nie im Leben gerechnet hätte.
    Zwischendurch versucht der Autor einem auf die falsche Fährte zu führen, aber das auf so eine offensichtliche Art und Weise weshalb man es sofort ausschließt.. Beabsichtigt oder nicht, sei man dahin gestellt.
    Aber da das Ende absolut nicht vorhersehbar war, nehme ich das nicht als Kritikpunkt. :)
    Dem Autor ist es wunderbar gelungen, den Täter in die Geschichte miteinzubeziehen, man vertraut der Person weshalb es einfach schockierend ist

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