Eine ganz heiße Nummer
Leseprobe

Eine ganz heiße Nummer

von Andrea Sixt

eBook

Medium: EPUB

mehr zum Inhalt

Sofort per Download lieferbar.

Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv
0
0
0
0
0

€ 5,99

Download

Auf den Merkzettel

  • In der Cloud verfügbar Sofort verfügbar auf allen Cloud-fähigen eReadern & Apps [i]
  • Auch als Download verfügbar Kompatibel mit allen Geräten, die den Adobe Kopierschutz unterstützen [i]
  • eReader finden
  • App kostenlos downloaden
  • tolino shine
  • Bookeen Cybook Odyssey
  • Bookeen HD FrontLight
  • Thalia eReading App
Cloudfähige eReader & Apps
  • alle Thalia eReader
  • weitere eReader, z.B. Sony Reader, Kobo
  • Apps für Android und iOS
  • Windows PC und Mac (mit der kostenlosen Software "Adobe Digital Editions")
  • Kindle und Linux unterstützen kein Adobe DRM

Andere Kunden, die "Eine ganz heiße Nummer" kauften, interessierten sich auch für:

Weitere Artikelinformationen

Eine kleine Dorfgemeinschaft am Rand des Bayrischen Waldes. Nach der Schließung des einzigen Lebensmittelladens stehen die Verkäuferinnen Maria, Waldtraud, Katharina und Lena vor dem Nichts. Der Geist der katholischen Kirche ist zwar
allgegenwärtig, dafür mangelt es an jeglicher wirtschaftlicher Perspektive. Bis zu dem Tag, als Maria zur allgemeinen Empörung den Vorschlag macht, zukünftig mit Telefonsex für neue Einkünfte zu sorgen. Das hat weit reichende Folgen, nicht
nur für die vier Landpomeranzen, sondern schließlich auch für das ganze Dorf ...

Produktdetails

Verkaufsrang: 6.783
ISBN-10: 3-8387-0097-X
EAN: 9783838700977
Erschienen: 03.2009
Verlag: Lübbe Digital
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 250
Erschienen bei: Lübbe Digital
Spieldauer: 3302 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
Nach oben

Andrea Sixt

Andrea Sixt arbeitete nach dem Studium einige Jahre als geschäftsführende Ingenieurin in einem Unternehmen für Haustechnik. 1995 verwirklichte sie ihren großen Traum und machte sich als Drehbuchautorin selbstständig, mit großem Erfolg. Sie ist Gründungsmitglied von Brustkrebs Deutschland e.V.

Nach oben

Übersicht der Bewertungen

Bewertung abgeben

Sagen Sie Ihre Meinung!

Rezension schreiben

Buchhändlertipps

  • Bayrisch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Doris Oberauer, am 22.05.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Grieskirchen

    Vier Frauen die plötzlich den Job verlieren. Die Freundinnen beschließen ihr Geld mit Telefonsex zu verdienen, bis sie genug Geld haben für einen neuen Laden. Doch dies ist in einem streng katholischen bayrischen Dorf gar nicht so einfach. Sehr witziges Buch.

Kundenrezensionen

  • Eine Orgie im Gemeindehaus? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 07.01.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Vier Frauen, die plötzlich den Job verlieren, da eine Supermarktkette "ihre" Filiale schließt. Um dem drohenden HartzIV zu entgehen, beschließen die Freundinnen ihr Geld mit Telefonsex zu verdienen. Aber nur so lange, bis sie das Geld für einen eigenen Laden zusammen haben.
    Aber was werden nur die Leute in ihrem streng katholischen niederbayrischen Dorf reden?! Also darf das auf gar keinen Fall jemand erfahren. Und hier geht der Spaß los. Zentrale der Operation Telefonsex ist das Haus von Maria. Die Tochter ist gerade zu ihrem Vater gezogen und der Opa hört eh nicht mehr viel. Die ständige Anwesenheit der Frauen wird mit "Meinungsumfragen!" begründet.
    Es wird eine Recherchefahrt in einen Sex-Shop unternommen, und die Bemühungen der Freundinnen, ihr Treiben geheim zu halten: zum schreien!

    Auf dieses Buch bin ich erst durch den gleichnamigen Kinofilm aufmerksam geworden. Und ich habe es in zwei Tagen durchgelesen. Die Geschichte zieht einen Ruck-Zuck in ihren Bann, und es fällt äußerst schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Möchte man doch unbedingt wissen, was der Stutenbissigen Frau des Bürgermeisters nun wieder eingefallen ist...

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

Sechzehn (S. 220-221)
»Es hat meinen Vater in den letzten Minuten seines Lebens glücklich gemacht. Und das nehme ich als Fingerzeig, dass es richtig ist weiterzumachen«, sagte Maria zu Lena, die am nächsten Tag mit der bangen Frage, wie es nun weitergehen sollte, bei ihr geläutet hatte. »Auf jeden Fall so lange, bis wir das Geld, das wir brauchen, zusammenhaben.«
Es war Samstagvormittag. Lena war noch nicht ganz zur Haustür hereingekommen, als Maria sich bereits daranmachte, die Telefonanlage im Flur wieder auf Empfang zu schalten. Sie war voller Tatendrang. Das nächtliche Gespräch hatte ihr so gut getan. Stefan hieß der Unbekannte. So viel hatte sie über ihn noch erfahren können. Aber das behielt sie für sich. »Bist du sicher, dass du heute schon arbeiten willst?«, fragte Lena vorsichtig. »Klar. Ich kann nicht nur herumsitzen.
Die Ablenkung tut mir gut.« Lena verschob das, was sie gern mit Maria besprochen hätte, auf später und pflichtete ihr bei. »Wir werden das schaffen. Und zwar ganz allein. Unabhängig von einem Mann und von allem«, meinte sie. »Es dauert dann eben ein bisschen länger, aber dafür ...« Sie unterbrach sich, denn Maria starrte plötzlich befremdet an ihr vorbei zu Katharina, die in der offenen Tür stand. Im Gegensatz zu Maria wunderte Lena sich jedoch gar nicht, dass Katharina eine riesige Sonnenbrille mit breitem Rand trug, obwohl dicke Wolken am Himmel hingen. Es war ein scharfes Modell von Gucci.
Maria hatte von so was eben keine Ahnung, dachte Lena. Doch es waren nicht nur die dunklen Gläser, die Maria gleich im ersten Moment aufgeschreckt hatten. Es waren vielmehr die scheue Haltung, der verkrampfte Zug um den Mund, und Lenny, der, anders als sonst, nicht gleich in Richtung Herd oder Kühlschrank sprintete, sondern sich an Katharinas schlankes Bein gedrückt hielt und auch nicht von ihrer Seite wich, als Maria nun zu ihr eilte und sie in die Küche führte.
Dort platzierte sie Katharina umgehend auf den erstbesten Stuhl. Noch immer nahm Katharina die Brille nicht ab. Maria tat es. Behutsam packte sie das edle Gestell und legte es zur Seite. Lena unterdrückte einen kleinen Schrei. Sie hatte bis dahin wieder mal nur Bahnhof verstanden. »Oh, verdammt, da hat es jemand aber gar nicht gut mit dir gemeint«, murmelte Maria, während sie die kleine Platzwunde über der Augenbraue und die Rötungen an Schläfe und Auge betrachtete.
In Katharinas Augen schimmerten Tränen. Sie hielt die Lippen zusammengepresst. »Das kriegen wir schon hin. Da bleibt auch keine Narbe zurück. Was glaubst du, wie Tina oft ausgeschaut hat!«, versuchte Maria, sie aufzumuntern, obwohl sie innerlich bebte. Wie jede Mutter hatte auch sie schon hundert Mal irgendwelche Verletzungen gereinigt, desinfiziert, gesalbt, verpflastert und verbunden, das war völlig normal, doch diesmal war es etwas anderes. Diesmal waren es die Zeichen der Gewalt – und die schockierten.

Nach oben