Die Selbstmord-Schwestern

Roman

von Jeffrey Eugenides

Buch

Taschenbuch (250 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

"Ein großer Erzähler" (Der Spiegel)
Im Vorstadthaus der Familie Lisbon leben fünf schöne Töchter: die gescheite Therese, die pingelige Mary, die asketische Bonnie, die scharfe Lux und die blasse, lammfromme Cecilia. Als sich die jüngste von ihnen aus dem Fenster stürzt, beginnt das "Jahr der Selbstmorde", das alle Beteiligten und Beobachter für immer verändern wird. Schaurig-ironisch und zärtlich zugleich zeichnet der Pulitzer-Preisträger das Porträt einer Jugend, die ihre Unschuld verloren hat. "Sein bestes Buch" (Stern)

Pressestimmen:

"Einer der besten Romane seit Jahren - ein 'Fänger im Roggen' unserer Zeit." (The Observer)

Produktdetails

Verkaufsrang: 22.066
ISBN-10: 3-499-23429-7
EAN: 9783499234293
Originaltitel: The Virgin Suicides
Erschienen: 01.07.2005
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 250
Länge/Breite: 191mm/116mm
Gewicht: 209 g
Übersetzer: Mechthild Sandberg-Ciletti, Eike Schönfeld
Reihe: rororo Taschenbücher
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Jeffrey Eugenides

Jeffrey Eugenides, geb. 1960 in Detroit/Michigan lebt heute mit Frau und Tochter in Berlin, wohin ihn Stipendien des DAAD und der American Academy gelockt haben. Sein Debütroman 'The Virgin Suicides' (dt. 'Die Selbstmord-Schwestern') erregte weltweit Aufsehen und wurde im Jahr 2000 von Sofia Coppola verfilmt. Wie Jonathan Franzen rechneten ihn Kritiker in der Zeitschrift 'The New Yorker' unter die 'Twenty Writers for the 21st Century' und in der Zeitschrift Granta unter die 'Best Young American Novelists'. Jeffrey Eugenides wurde 2003 mit dem 'Welt"-Literaturprei' ausgezeichnet.

Eike Schönfeld

Eike Schönfeld, Jahrgang 1949, übersetzt seit rund zwanzig Jahren englischsprachige Literatur, darunter Werke von J. Eugenides, H. Fielding und J.D. Salinger. Für den marebuchverlag hat er zuletzt David Thomsons Seehundgesang ins Deutsche übertragen. 2004 wurde ihm der Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis verliehen. Er lebt in Hamburg.

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Kundenrezensionen

  • Die Selbstmord-Schwestern Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sabrina Hermes, am 24.05.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Jeffrey Eugenides erzählt in seinem berühmten Buch von einer Familie mit fünf Töchtern. Diese hübschen Mädchen werden von den Jungs aus der Nachbarschaft beobachtet. Im Nachhinein des "Jahres der Selbstmorde" berichten diese, was ihnen aus dieser Zeit in Erinnerung geblieben ist und versuchen, das Geschehene gemeinsam mit ihren Nachbarn zu verarbeiten und zu begreifen.

    In einer tollen Sprache schafft es der Autor den Leser zu fesseln. Auch wenn er zu Beginn schon erkennen lässt, worauf die Geschichte hinausläuft, entwickelt das Buch eine derartige Sogwirkung um die Hintergründe, dass es einem keine Ruhe lässt. bis man das Buch beendet hat. Eine starke Geschichte mit ausgefeilten Persönlichkeiten und einem Einblick in die Psyche von fünf jungen Frauen. Absolut lesenswert.

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  • Ein Portrait! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Julia Kummer, am 21.02.2012

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    Tolle Sprache, toller Erzählstil! Wer noch nichts von Eugenides gelesen hat, sollte es dringend nachholen.

    Wir haben es hier mit einem düsteren und doch überraschend positiv angehauchten Portrait der menschlichen Psyche und ihrer Vielseitigkeit zu tun. Der Autor zeichnet interessante Charaktere und fädelt aus ihnen und um sie eine spannende Geschichten.
    Sehr lesenswert in jedem Fall für alle Psychologie-Interessierten, aber auch für Leser, die das Besondere mögen.

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  • kraft seiner sprache Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bianca Dobler, am 02.12.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    reißt dieser autor einfach jeden mit und dabei muss er wohl gar nicht von selbstmorden berichten sondern könnte eigentlich auch von seinem alltag erzählen
    tiefe emotionen werden auf grandiose art und weise tradiert

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  • Die Selbstmord-Schwestern Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von S. Krausen, am 22.02.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Lisbon Schwestern -fünf hübsche Mädchen- werden von den Jungs aus der Nachbarschaft förmlich angebetet.
    Doch die strengen Eltern hüten die Mädchen wie ihre Augäpfel.
    Daher beobachten und schwärmen die Jungs aus der Ferne. Als jedoch die Schwestern nach und nach Selbstmord begehen, versuchen sie die Rätsel um die Schwestern zu lösen.
    Mal melancholisch und düster, mal versponnen und träumerisch, zeigt Eugenides schon in seinem Romandebut sein Talent als begnadeter Erzähler!

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  • Ungeheuer düsteres Finale Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Till Schröder, am 18.10.2005

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Auf den ersten Blick erscheint wie ein handwerklicher Fehler, was sich als Motiv durch das Buch zieht. Das fatale Ende ist ab dem ersten Satz bekannt, der schlicht und einfach umhaut: "An dem Morgen, als die letzte Lisbon-Tochter Selbstmord beging - Mary diesmal, mit Schlaftabletten wie Therese -, wussten die Sanitäter schon genau, wo die Schublade mit den Messern war, wo der Gasherd und wo im Keller der Balken, an dem man das Seil festbinden konnte." Alles erzählt - die Spannung raus? Mitnichten. Im ausladenden Mittelteil der 'Selbstmord-Schwestern', der stellenweise etwas langatmig wirkt, was aber traurigerweise genau zu der Stimmung und dem Leid passt, von dem Eugenides erzählen will, begibt sich der amerikanische Autor auf die Suche nach den Motiven für die Selbstmorde. Obwohl zu Beginn klar ist, dass am Ende des Buchs zu ihnen zurückgekehrt wird und sich der Bogen schließt, stehen diese nicht effekthascherisch im Vordergrund. Sie sind lediglich Ausdruck für etwas Tieferliegendes, nach dem Eugenides gräbt. Dass die Suche wenig erfolgreich ist, passt genau in das Gesamtbild, das 'Die Selbstmord-Schwestern' erzeugen. Dafür bedarf es nicht vieler Geschehnisse und Handlungen, Spannung kommt auch so auf, vielleicht, weil ein unscharf erwartetes Finale vom Ende des Romans seine dunklen Schatten voraus wirft.

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  • nicht zu empfehlen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von MonaMayfair, am 04.09.2005

    0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ziemlich langatmig und nicht sonderlich empfehlenswert..

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