Der Regen

Thriller. Deutsche Erstausgabe

von Richard Laymon

Buch

Taschenbuch (446 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Verstörend, aufregend und provozierend


Ein seltsamer, schwarzer Regen fällt auf die Kleinstadt Bixby. Er kommt in Schauern und ist warm und irgendwie unnatürlich und er verändert die Stadt. Die Bewohner werden erfüllt von Hass und Wut - und dem Wunsch zu töten. Und als der Regen weiter fällt, mischt sich das Wasser mit dem Blut der Opfer.

Pressestimmen:

"Es wäre ein Fehler, Richard Laymon nicht zu lesen!" Stephen King

Produktdetails

Verkaufsrang: 10.120
ISBN-10: 3-453-67554-1
EAN: 9783453675544
Originaltitel: One Rainy Night
Erschienen: 01.09.2009
Verlag: Heyne Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 446
Länge/Breite: 188mm/118mm
Gewicht: 368 g
Übersetzer: Helmut Gerstberger
Reihe: Heyne-Bücher Allgemeine Reihe
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Richard Laymon

Richard Laymon wurde am 14. Januar 1947 in Chicago geboren. Er machte den BA in Englischer Literatur an der Willamette Universität in Oregon und einen MA an der Loyola Universtät in Los Angeles. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich zunächst als Lehrer, Bibliothekar und Gutachter für ein Anwaltsbüro. Sein Ruf in der Szene wuchs beständig, als er am Valentinstag, den 14. Februar 2001, völlig unerwartet an einem Herzanfall starb.

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Kundenrezensionen

  • Der Regen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katja Wünsche, am 14.05.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Bixby ist eine kleine Stadt in Kalifornien. Bisher war es ein friedlicher Ort, doch dann brachten drei Jugendliche einen farbigen Schüler der Highschool auf grausame Weise um, und seitdem herrschen Chaos und Hass in der Stadt. Denn schon einen Tag nach dem Mord bricht ein seltsamer schwarzer Niederschlag aus. Jeder, der in den Regen gerät, verspürt plötzlich das unbändige Verlangen, zu töten. Schon bald besteht Bixby fast nur noch aus Irren, die auf der Suche nach Opfern durch die Straßen ziehen. Richard Laymons Horrorgeschichten gehören definitiv zu den besten dieses Genres. Er versteht es, die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht zu erhalten, sodass man das Buch wirklich erst nach der letzten Seite aus der Hand legen kann. In atemlosem Tempo und voller Nervenkitzel erzählt der Autor diese Geschichte, die gnadenloser nicht sein könnte.

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  • Der Regen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 22.02.2012

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    Meiner Meinung nach eines von Laymon's schlechtesten Büchern.
    Teilweise zwar sehr spannend, das Ende ist jedoch ernüchternd und vorhersehbar!

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  • ein typischer Laymon... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 17.04.2011

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    Das schöne an den Büchern von R. Laymon ist, dass der Buchklappentext (fast) immer hält, was er verspricht. So auch hier. Kein langes Intro, sondern direkt rein die Handlung mit dem bekannten Mix aus Action, Horror, und der laymon-typischen Spur Erotik von der ersten bis zur letzten Seite. Auch wenn das Ende etwas "flach" und schon früh absehbar war, auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

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  • Super Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Alex, am 04.02.2011

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    "Der Regen" war mein erstes Buch von Richard Laymon. Es ist sehr spannend und unterhaltsam geschrieben. Werde auf jeden Fall noch weitere Bücher von ihm lesen.

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  • Bixby im Ausnahmezustand Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Vito Corleone, am 24.08.2010

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    Es regnet in der Kleinstadt Bixby. Es ist ein selstamer Regen. Es ist schwarzer Regen, der warm und gleichzeitig unnatürlich ist ! Wer vom Regen getroffen wird, den leitet nur noch der Hass und die Wut – und der Wunsch zu morden. Der Wahnsinn bricht aus. Laymon´s Fantasie, sind wiedermal keine grenzen gesetzt. Von Vergewaltigungen bis hinzu Gemetzel..alles "All Inclusive"... Der Schluß war "ausreichend".. aber alles in allem ein guter Laymon...verdiente 4 Sterne..

    Idee : 4 Sterne / Spannung : 4 Sterne / Unterhaltungswert : 3 Sterne
    Gesamt : 4 Sterne

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  • Einfach Spitze, sehr spannend! Empfehlenswert!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.04.2010

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    Dieses Buch ist einfach spitze. Es ist vom Anfang an bis zum Schluss durchgehend spannend. Es ist auch einfach geschrieben, man ermüdet also nicht. Ich konnte es nicht aus der Hand legen - ständig wollte ich wissen wie es weiter geht! EMPFEHLENSWERT!! Für alle die gerne einen echt guten Horror lesen wollen ein MUSS!!!!

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  • Spannung von Anfang bis zum Ende... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrea Pletschke, am 06.03.2010

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    "Der Regen" war mein drittes Buch von Richard Laymon und es hat mich vom Anfang bis zum Ende gefesselt.
    Eine außergewöhnlich Geschichte super spannend erzählt. Gleich im ersten Kapitel geht der Horror los und lässt bis ins letzte Kapitel nicht nach. Wer auf Horror steht ist hier genau richtig.

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  • Ein Schrecken, kein Ende Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Chris Steinberger, am 28.10.2009

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    Schon im ersten Kapitel gibt es Horror, Blut & Gemetzel. Jedes weitere Kapitel sorgt für puren Nervenkitzel. Man möchte das Buch bis zur letzten Seite nicht aus der Hand legen. Mehr Page-Turner geht nicht.

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  • spannend bis zum schluss Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.10.2009

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    endlich mal wieder ein roman von richard laymon der einen von anfang an bis zum ende fesselt, man sollte dieses buch unbedingt lesen, wenn man richard laymon fan ist, habe bisher alle seine bücher gelesen und muss sagen, dieses knüpft endlich wieder an die guten romane die insel und nacht an..ich liebe die bücher von richard laymon...mein geheimtipp...der vampierjäger von laymon ist ebenfalls super....

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Das ist wirklich verdammt bescheuert, dachte Hanson. Trotzdem kletterte er nicht wieder hinunter.
Der Maschendrahtzaun, der das Footballstadion der Lincoln-Highschool umgab, wackelte, als er daran hochkletterte. Das Drahtgeflecht gab metallisch klirrende Geräusche von sich, die in der Stille des Novemberabends entsetzlich laut klangen. Doch Hanson bezweifelte, dass irgendwer den Lärm hörte.
Die nächstgelegenen Häuser jenseits der Tribünen auf der gegenüberliegenden Seite des Stadions waren außer Sichtweite. Hinter ihm erstreckte sich ein leeres Feld bis zu den Schulgebäuden in der Ferne. Das Stadion selbst schien verlassen.
Niemand würde das Klirren des Zauns hören, da war sich Hanson sicher. Doch es zerrte an seinen Nerven, so wie das Rascheln von trockenen Blättern unter den Füßen einen Mann nervös macht, der nachts allein über einen Friedhof geht. Sein Herz hämmerte. Schweiß lief aus allen Poren. Seine Arme und Beine zitterten.
Den Zaun hochzuklettern war leicht. An diesem Ort zu sein jedoch nicht.
Oben angelangt stemmte er sich vorsichtig balancierend über den Rand. Er ließ sich die drei Meter hinunter ins Gras fallen und landete mit gebeugten Knien, um den Aufprall abzufedern. Er spürte den Stoß vor allem in den Hüften, wo die Schwerkraft heftig an seinem Revolvergurt zerrte. Das strapazierte Leder ächzte und knarrte. Die Handschellen und die Reservemunition klirrten in seinen Taschen. Hanson richtete sich auf und zog den Gurt hoch.
Er wischte sich die schweißnassen Hände an seinem Hemd ab.
Okay, dachte er, jetzt bist du hier.
Er ging langsam über das Gras, die Augen auf den nördlichen Torpfosten direkt vor ihm gerichtet.
Er machte sich was vor, wenn er glaubte, er würde irgendwas Neues finden. Die Jungs hatten den Tatort letzte Nacht genau in Augenschein genommen. Und bei Tageslicht noch einmal. Sie hatten alles fotografiert, eingesammelt, mit Zetteln versehen und mitgenommen: den armen Teufel selbst, seine Klamotten, Streichhölzer und Zigarettenstummel, den Benzinkanister, Schokoriegelverpackungen, Bonbonpapiere und all den anderen Müll, der mit dem Verbrechen wahrscheinlich überhaupt nichts zu tun hatte - selbst die Rasenfläche um den Hauptpfosten herum, an den der Junge gefesselt gewesen war. Es war sogar die Rede davon gewesen, den Torpfosten selbst mitzunehmen, aber der Chief hatte sich dagegen entschieden. Zumindest hatten sie die verkohlten Überreste des Schutzpolsters vom Pfosten gelöst und als Beweismittel eingepackt.
Himmel - hier gab es nichts Interessantes mehr zu entdecken.
Doch Hanson, der heute Nacht im Viertel auf Streife war, hatte sich dabei ertappt, wie er immer wieder um die Highschool fuhr und jedes Mal, wenn in der Ferne die Torstange in Sicht kam, langsamer wurde und wie gebannt zu diesem verdammten Ding hinüberstarrte. Schließlich hatte er vor dem Stadion angehalten.
Und den Wagen verlassen, ohne der Zentrale per Funk Bescheid zu geben.
Bescheuert.
Als seine Schritte über die Aschenbahn knirschten, wünschte Hanson, er hätte Lucy angefunkt. Er hätte ihr irgendeinen falschen, x-beliebigen Standort angeben können und behaupten, er würde heute etwas früher Pause machen, um was zwischen die Zähne zu bekommen.
Andererseits wäre es noch schlimmer gewesen, sie anzulügen.
Er hatte vor, diese Frau zu heiraten. Man belügt niemanden, den man liebt.
Besser so, dachte er. Außerdem würde sie mich wahrscheinlich decken, falls es irgendwelche Probleme gibt.
Das Gras fühlte sich weich und elastisch unter seinen Schuhen an. Er durchquerte die Endzone, den Blick auf die Torstange gerichtet. Vor der kreisförmigen Fläche, wo das Gras entfernt worden war, blieb er stehen und starrte darauf.
Erneut fragte er sich, was ihn hierhergebracht hatte.
Mordopfer hatte er schon zuvor gesehen, wenn auch nicht viele. Und nur eines von ihnen - Jennifer Sayers - hatte ein derart brutales Ende gefunden. Sie war zwar nicht verbrannt wie dieser Junge, aber gefoltert und vergewaltigt worden. Ihre verstümmelte Leiche hatte Hanson eine Menge Albträume beschert, doch er war nie heimlich zu dem Wald hinausgefahren, wo es passiert war.
Irgendwie war das hier anders.
Ja, dachte er. Irgendwie. Maxwell Chidi war ein farbiger Junge. Das war der Unterschied, das und nichts anderes.
Wann wird aus einem Schwarzen ein Nigger? Sobald er den Raum verlässt.
Hanson hatte früher über so etwas gelacht. Verdammt, früher hatte er solche Witze erzählt.
Deshalb bin ich hier, begriff er.
Schuldgefühle.
Sie haben das mit dem Jungen angestellt, weil er schwarz war. Weiße, die sich einen Nigger vorknöpfen.
Aber das ist nur eine Vermutung, dachte er. Himmel, möglicherweise hatte es überhaupt nichts damit zu tun. Wir sind hier schließlich nicht in Alabama. Es könnte auch ein vollkommen gewöhnliches Motiv gewesen sein. Eifersucht, Gier. Vielleicht war der Junge ein Dealer, der zu viel für sich selber abgezwackt hatte und ...
Ja, genau. Er war ein Schwarzer, und deshalb automatisch ein Dealer.
Das ist genau die Einstellung, die .
Die Stadionlichter flammten auf.
Hanson fuhr zusammen und schnappte erschreckt nach Luft. Oh Herr im Himmel! Er wirbelte herum und ließ den Blick suchend über die Tribünen auf beiden Seiten des Spielfelds schweifen. Es war niemand zu sehen. Doch er wusste, dass man ihn entdeckt hatte.
Bleib ganz ruhig, ermahnte er sich.
Wahrscheinlich nur der Platzwart. Hat vielleicht gar nicht mitgekriegt, dass ich hier bin. Trotzdem .
Verflucht, ich bin ein Cop. Ich mache hier nur meinen
Job.
Noch immer war niemand zu sehen.
Aber jemand hatte das Flutlicht eingeschaltet.
Maxwell .
Ja klar. Ganz bestimmt.
Trotzdem lief ihm ein Schauer über den Rücken, und er bekam Gänsehaut, als er sich den toten Jungen vorstellte, wie er aus einem der Durchgänge unter den Tribünen in Richtung des Spielfelds taumelte. Eine schwarze Gestalt, die sich durch die Dunkelheit schleppte. Steif wie in Totenstarre, die Arme ausgestreckt, die Fingerstummel zu Klauen gekrümmt. Ohne Gesicht. Nur ein schwarzes, ohrloses Knäuel über den Schultern. Mit Zähnen darin.
Er glaubte, das langsame Schlurfen von Maxwells verkohlten Füßen auf dem Beton zu hören, das Knistern, mit dem seine verbrannte, ausgedörrte Haut beim Gehen aufplatzte, glaubte zu sehen, wie sie sich schuppte und in schwarzen Flocken von ihm abfiel wie totes, trockenes Laub.
Ich krieg dich, weißer Mann.
Hör auf damit!, ermahnte sich Hanson.

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