Der Junge im gestreiften Pyjama

Ausgezeichnet mit dem Irish Book Award, Bestes Kinderbuch des Jahres. Nominiert für die Carnegie Medal, den Ottokar's Book Prize und den Premio Paolo Ungari

von John Boyne

Buch

Taschenbuch (269 Seiten)

17. Auflage

Sprache: Deutsch

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Die Geschichte von »Der Junge im gestreiften Pyjama« ist schwer zu beschreiben. Normalerweise geben wir an dieser Stelle ein paar Hinweise auf den Inhalt, aber bei diesem Buch - so glauben wir - ist es besser, wenn man vorher nicht weiß, worum es geht. Wer zu lesen beginnt, begibt sich auf eine Reise mit einem neunjährigen Jungen namens Bruno. (Und doch ist es kein Buch für Neunjährige.) Früher oder später kommt er mit Bruno an einen Zaun. Zäune wie dieser existieren auf der ganzen Welt.

Produktdetails

Verkaufsrang: 416
ISBN-10: 3-596-80683-6
EAN: 9783596806836
Originaltitel: The Boy in the Striped Pyjamas
Erschienen: 06.02.2009
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 17. Auflage
Seitenzahl: 269
Länge/Breite: 192mm/126mm
Gewicht: 240 g
Altersempfehlung: ab 12
Übersetzer: Brigitte Jakobeit
Reihe: Fischer Taschenbücher Allgemeine Reihe
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John Boyne

John Boyne wurde 1971 in Dublin, Irland, geboren, wo er auch heute lebt. Er studierte "Englische Literatur' und 'Kreatives Schreiben' in Dublin und Norwich.

Brigitte Jakobeit

Brigitte Jakobeit, Jg. 1955, lebt in Hamburg und übersetzt seit 1990 englischsprachige Literatur, darunter die Autobiographien von Miles Davis und Milos Forman sowie Bücher von John Boyne, Paula Fox, Alistair MacLeod, Audrey Niffenegger und Jonathan Safran Foer.

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Buchhändlertipps

  • Eindruck hinterlassend... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Maria Vaclavicek, am 28.02.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Innsbruck

    "I don't understand,"said Gretel. 'Who would build such a nasty looking place?" - "It is a nasty looking place, isn't it?", said Bruno. - "They must be modern types of houses," said Gretel. "Father hates modern things." -"Then he won't like them very much," said Bruno.
    --Kindliche Naivität - Grenzen überschreitend und Horizont erweiternd. Bruno hat keine Ahnung was seine Familie an diesem trostlosen neuen Ort verloren hat, wo Berlin doch so schön ist - er weiss nicht dass sein neuer Freund das ist, was seinem Vater(land) verhasst ist und was in deren Augen vernichtet gehört. Bruno gehört zu den Menschen die das Gute in Allem sehen, die offen zu ihrer Meinung stehen und immer versuchen das Richtige zu tun - seine Sichtweise erschwert es einem, das Buch von einem objektiven Standpunkt aus zu lesen - im Gegenteil, sie führt einem die Grausamkeiten des Holocaust noch deutlicher und offensichtlicher vor Augen - allerdings sehr unterschwellig und man könnte fast sagen sanft.
    --Ein tolles Buch über Glaube, Freundschaft, Vertrauen und ein etwas anderer Zugang zu einem immer noch schwierigen Thema machen dieses Buch zu etwas Speziellem und sehr Lesenswerten.
  • Die Freundschaft im Ort des Todes Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Alessandra Marques Schmied, am 25.10.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Klagenfurt

    In der unmenschlichen Zeit des Zweiten Weltkrieges wuchs die herzbewegende Freundschaft zwischen Bruno, dessen Vater Offizier der SS war und Schmuel, einem jüdischen Jungen.
    Bruno, ein neunjähriger Junge, wohnte mit seiner Familie in Berlin und eines Nachmittags als er nach Hause von der Schule kam, erfuhr er, dass er seine Heimat und seine Freunde verlassen musste aufgrund der neuen Arbeit seines Vaters in "Aus- Wisch".
    Das neue zu Hause gefiel ihm nicht, aber eines Tages entdeckte Bruno durch ein Fenster Kinder, die auf der andere Seite der Zäune einen gestreiften Pyjama trugen.
    Es gab viele Dinge, die Bruno so gern in Berlin machte und hier in "Aus- Wisch" nicht mehr konnte, weil er keine Freunde hatte. Jedoch für sein Lieblingsspiel, das Erforschen, brauchte er keine Freunde. Fest entschlossen ging er gegen den Willen seiner Eltern den verbotenen Zaun entlang und lernte Schmuel kennen. Sie sahen sich regelmäßig und hatten einen großen Wunsch. Sie wollten miteinander spielen. Als Bruno Schmuel erzählte, dass er wieder nach Berlin zurückkehren würde, bat Schmuel ihn um Hilfe, weil er seinen Vater nicht mehr finden konnte. Tatsächlich besorgte Schmuel Bruno einen gestreiften Pyjama und er kroch durch ein Loch im Zaun um ihn zu unterstützen. Klar war, dass diese Handlung alles verändern würde.

    Dieses Buch zeigt uns mit den Augen eines Kindes, dass Verzeihen und für einander da sein auch in schwierigen Situationen möglich sind.
  • Bestes Kinderbuch des Jahres beim Irish Book Award Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michaela Klauser, am 09.11.2009 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Pölten

    Die grausame Zeit des Holocausts mit den Augen eines unschuldigen Kindes gesehen.
    Aber auch eine bewegende Geschichte über eine gefährliche Freundschaft und die Macht der Hoffnung.
    Zu empfehlen für alle ab ca. 13 Jahren

Kundenrezensionen

  • Einmal auf der anderen Seite spielen... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Daniela P., am 13.02.2013

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    Bruno lebt mit seiner Familie in Berlin. Wir befinden uns in einer der schlimmsten Zeiten, die Deutschland jemals erlebt hat: Der 2. Weltkrieg. Brunos Vater ist Mitglied der SS und wird zum Kommandanten befördert. Die Familie muss umziehen, direkt neben das KZ-Lager Auschwitz. Aus Einsamkeit spaziert Bruno eines Tages am Zaun entlang und trifft auf einen Jungen: Der Junge im gestreiften Pyjama, der Junge auf der anderen Zaunseite, der Jude. Da Bruno nicht versteht, was in Auschwitz vor sich geht, möchte er möglichst viel über die Menschen, die dort leben, erfahren und am liebsten mal auf der anderen Seite mit dem Jungen spielen…
    Neben „Anne Franks Tagebuch“ einer der erschütterndsten Romane über die NS-Zeit, die ich jemals gelesen habe. Besonders schlimm fand ich, dass Bruno gar nichts von den Vorgängen in Auschwitz versteht. Einfach nur toll geschrieben und ein tief bewegendes Zeitdokument.

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  • Interessantes Kinder-/ Jugendbuch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Silvana, am 04.01.2013

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    Man darf bei diesem Buch nicht vergessen, dass es eigentlich ein Buch für Kinder resp. Jugendliche ist. Viele Sachen werden nur angedeutet, es braucht also ein wenig Vorwissen um verstehen zu können was jeweils geschehen ist. Die brutalen Details werden weggelassen ohne die Tragik der Geschichte zu verfälschen.
    Das Buch ist auch der Sicht eines 9-jährigen Jungen geschrieben, er wiederholt sich oft und braucht seine eigenen Kinderwörter wie Furor statt Führer oder Aus-Wisch statt Auschwitz. Es ist darum relativ einfach zu lesen und wenig anspruchsvoll.

    Mich persönlich hat das Buch berührt, gerade dadurch, dass nicht jedes Detail beschrieben wird.
    Ich würde es vor allem Jugendlichen empfehlen zu lesen um einen Einblick in die Zeit des zweiten Weltkrieges zu erhalten. Dies ohne viel Blutveriessen .

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  • Hält was es verspricht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ben Hurden, am 20.09.2012

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    Nicht umsonst ist dieses Werk mit zahlreichen Buchpreisen bedacht worden. Die einzigartige Art und Weise, mit der hier die düstere Vergangenheit aus Sicht eines Jungen erzählt wird, ist fesselnd wie bedrückend. Zum Nachdenken!

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  • Mutig... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von DarkKatharina, am 20.09.2012

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    ...ist dieser Ansatz der Erzählung allemal. Ebenso interessant wie gewagt. Leider konnte mich die Darstellung Brunos in dieser Art nicht überzeugen, wirkt einfach zu naiv. Vielleicht ist das auch der tatsache geschuldet, daß eigentlich Jugendliche die bessere Zielgruppe sind. Mein persönlicher Eindruck als Erwachsene war nicht ganz überzeugend.

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  • sehr herzergreifend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 13.07.2012

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    einfach super !!!
    Berührend und authentisch,mitreißend.
    man muss diese Bücher einfach gelesen haben, man vergisst sie nicht mehr so schnell.Diese Bücher haben mich sehr bewegt. Ich bin zutiefst beeindruckt und traurig zugleich,was diese Menschen durch machen mussten. Diese Bücher werden mir sicher noch lange in Erinnerung bleiben und mich nicht so schnell loslassen, denn ich bin tief bewegt und beeindruckt. Ich kann es nur weiterempfehlen und kann mir gut vorstellen, dass sie sich auch sehr gut als Schullektüre eignen. habe meinen Merkzettel schon mit weiteren Büchern gefüllt,die ich mir nach und nach bestelle. heute habe ich mir das Buch
    ,, Überlebt" ISBN-10: 3-407-22173-8

    bestellt, bin schon sehr heiß drauf,es endlich in meinen Händen zu halten. und zu lesen.

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  • Ein Buch, das unter die Haut geht! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sandra Holdinghausen, am 11.07.2012

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    Ein ganz außergewöhnliches Buch. Es nimmt den Leser in einer ungewöhnlichen Form mit in eine Zeit, in der man Kindern nichts erklärt, sie mit den sie unverständlichen Erlebnissen alleine lässt. Das Buch macht betroffen, mehr noch, es bewegt und gestattet einen Einblick, wie man ihn bisher nie zu empfinden gedacht hätte. Die ungewöhnliche Art und Weise wie der Autor an die Thematik herangegangen ist hat mich fasziniert. Sämtliche Gefühle, von tiefer Tragik, Schockierung über schmunzeldene Momente, in denen der kleine Hauptcharakter die Stuation etwas entschärft, werden aufgegriffen und machen dieses Buch zu einem Leseerlebnis. Ein sehr wertvolles Buch und sehr zu empfehlen!

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  • Der Junge im gestreiften Pyjama Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Stutzke, am 10.06.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der 9-jährige Bruno ist wenig begeistert, als er eines Tages nach der Schule nach Hause kommt und den Haushalt in höchstem Aufruhr erlebt. Seine Mutter eröffnet ihm, dass die gesamte Familie, sprich Bruno, seine 12-jährige Schwester Gretel und seine Eltern umziehen müssen, weil sein Vater eine neue Arbeit bekommen hat. Bruno mag allerdings nicht weg aus Berlin, denn hier sind seine besten Freunde Karl, Daniel und Martin und wer weiß, ob er je wieder solche Freunde finden wird und überhaupt liebt er das Haus in dem sie wohnen und möchte nirgendwo anders hin.

    Doch der Umzug ist beschlossene Sache und wie Bruno bereits befürchtet hat, es gefällt ihm nicht, wohin sie gezogen sind. Überall ist nur flaches Land, vom Zimmer seiner Schwester aus kann man wenigsten den Wald sehen, doch Brunos Zimmer führt in eine andere Richtung und was er sieht ist: ein Zaun. Hinter diesem Zaun kann er Menschen sehen, doch warum sind sie dort und irgendwie sind sehen sie auch alle gleich aus und sind alle gleich angezogen. Zu Brunos Überdruss gibt es in Auschwitz, wo sie hingezogen sind, auch keine anderen Kinder, zumindest nicht auf dieser Seite des Zaunes.

    Bruno sieht gar nicht ein, dass er den ganzen Tag im Haus verbringen soll, nur weil es auf dieser Seite des Zaunes keine Spielgefährten für ihn gibt. Da er später Forscher werden will, nutzt er seine freie Zeit außerhalb der Unterrichtsstunden und erforscht die Umgebung. Bereits nach kurzer Zeit, als er gerade dabei ist, den Zaun zu erforschen, verlässt ihn die Lust und er lässt sich einfach da nieder, wo er gerade ist. Dann sieht er allerdings innerhalb des Zaunes einen Punkt, der immer größer wird und näher zu kommen scheint und in der Tat, es kommt jemand auf ihn zu. Es handelt sich um einen kleinen Jungen namens Samuel. So unterschiedlich ihr Leben auch sein mag, sie haben eines gemeinsam: Beide wurden sie am 15. April 1934 geboren und sind daher gleich alt. Die Freundschaft der beiden Jungen wächst mit jedem Tag, doch dann geschehen Ereignisse, die das Leben der beiden dramatisch verändern ...

    Der Plot des Buches wurde sehr detailliert ausgearbeitet und ich finde die Idee, den Holocaust aus Sicht eines deutschen Kindes zu beschreiben sehr einfühlsam und mutig. Dieses Buch, dass sich mit dem schlimmsten Teil der deutschen Geschichte auseinandersetzt und dennoch aufzeigt, dass Freundschaft selbst unter solchen Umständen wachsen kann, sollte von möglichst vielen Kindern und Jugendlichen gelesen werden. Protagonist Bruno wurde trotz seiner 9 Jahre sehr naiv dargestellt und es gelingt ihm nur langsam, hinter manche Geheimnisse zu kommen, obwohl er die Situation, die sich vor seinem Fenster abspielt, bis zum Schluss nicht vollständig durchschaut. Seine ältere Schwester Gretel hingegen fand ich glaubwürdiger dargestellt, die zwar nicht alles im Detail versteht, was vorgeht, jedoch die Grundzüge der Arbeit ihres Vaters und warum dieser diese tut, versteht. Der Schreibstil ist sehr einfühlsam und dennoch kindlich leicht verständlich gehalten, sodass sich das Buch problemlos lesen und verstehen lässt.

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  • Der schlimmste Fehler unsererseits wäre Vergessen. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nina Mayr, am 08.06.2012

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    Dieses Buch übermittelt eine so packende Tragik, dass es eigentlich kaum zu beschreiben ist. Der kleine Bruno zieht mit seinen Eltern und seiner Schwester von Berlin nach Ausschwitz, da sein Vater Leiter des Konzentrationslager ist. Das Buch ist aber komplett aus der Sicht Bunos geschrieben, der sich immer wieder frägt, wer die Leute hinter dem Zaun sind, warum sie alle das Gleiche anhaben, und welchen Beruf sein Papa überhaupt hat. Auch dass immer wieder Leute hinter dem Zaun nach Gesprächen mit den Soldaten "auf einmal umfallen und schlafen", findet er ganz komisch. Als er irgendwann auf einem seiner Spaziergänge am Zaun entlang den kleinen Schmuel auf der anderen Seite kennenlernt, beginnt eine zu Tränen rührende Freundschaft. Bruno bringt ihm immer wieder Essen mit, sie stellen freudig fest, dass sie am gleichen Tag Geburtstag haben und auch sonst verstehen sie sich blendend. Eines Tages, als sie sich zur gewohnten Uhrzeit treffen, erzählt Schmuel weinend, dass sein Vater von seinem Spaziergang mit den Wachen nicht zurückkam, und bittet Bruno, ihm suchen zu helfen. Dieser stimmt kurzerhand zu, lässt sich von Schmuel den gleichen "Pyjama" bringen, um nicht aufzufallen, und schlüpft unterm Zaun hindurch. Doch die Suche bleibt stundenlang erfolglos, was für den Leser in diesem Moment natürlich schon klar ist, der Vater ist längst ermordet worden. Die Unwissenheit der zwei Jungs ist jedoch so ergreifend und schonungslos, dass es einem das Blut gefrieren lässt. Als Bruno langsam aufgeben will und zurück nach Hause möchte, läuten die Wachen den täglichen Spaziergang ein, an dem jeden Tag andere teilnehmen dürfen. "Dauert der denn lange?" - "Ich weiß nicht, ich hab die Menschen danach nicht mehr getroffen, aber beschwert haben sie sich nie". Bruno beschließt teilzunehmen, er ist ja schließlich an der Seite seines besten Freundes...und sie laufen geradewegs in eine der Gaskammern. "Endlich schön warm, bestimmt machen wir hier Pause, damit wir uns aufwärmen können"...

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  • Mein Gott, ist dieses Buch ergreifend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Monika Fuchs, am 10.05.2012

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    Ich kann es gar nicht fassen, dass ich dieses Buch erst jetzt gelesen habe. Irgendwie hat mir dieses Buch mit dem Titel und dem Cover immer Angst gemacht. Doch nun habe ich es an einem Nachmittag in einem Rutsch durchgelesen und bin total ergriffen. Natürlich ist die Geschichte von Bruno und Schmuel grausam, und als Erwachsener weiß man natürlich sehr schnell, um was es geht. Wobei mich das Ende doch überrascht hat. Aber es ist auch eine unglaublich schöne Freundschaftsgeschichte. Und vielleicht gibt dieses Buch vielen Erwachsenen die Möglichkeit mit ihren Kindern oder Schülern über das Thema Holocaust zu reden.

    Falls Sie es wie ich bis vor kurzem noch nicht gelesen haben, holen Sie es unbedingt nach. Es ist einfach unglaublich ergreifend. Ich bewundere den Autoren John Boyne, dass er so ein Thema so geschickt angegangen ist. Hierfür müsste es deutlich mehr als die 5 Sterne geben!

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  • Unvergesslich!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von N. Wolf, am 09.05.2012

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    John Boyne erzählt in diesem Roman die Geschichte des neunjährigen Jungen Bruno, der mit seiner Familie in Berlin wohnt.
    Bruno hat viele Freunde und ist glücklich. Eines Tages muß die Familie umziehen, da der Vater befördert wurde und nun Aufseher des KZ " Auswisch" ( so hat es der kleine Bruno zumindest verstanden) werden soll. Bruno ist alles andere als begeistert von diesem Umzug, jedoch fügt er sich seinem Schicksal. Dort angekommen ist es so, wie er es sich vorgestellt hat... langweilig! Doch trotz des Verbotes seiner Eltern nimmt er seine Leidenschaft, das Erforschen, wieder auf und begibt sich auf Entdeckungsreise. Dabei lernt er den jüdischen Jungen Schmuel kennen, der sich auf der anderen Seite des Zaunes befindet und den ganzen Tag einen gestreiften Pyjama tragen darf. Die Freundschaft erreicht ihren Höhepunkt bei der Suche nach Schmuels Vater, der nach einem Marsch nicht wieder ins Lager zurück gekommen ist.

    Dieses Buch darf in keinem Bücherregal fehlen! Mehr möchte ich nicht dazu sagen, bilden Sie sich bitte eine eigene Meinung dazu...

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  • Macht nachdenklich! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.03.2012

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    Das Buch wurde mir von einer Bekanntin empfohlen. Als ich es mir kaufte hatte ich keine Ahnung, worum es genau ging, da ich kurz vor einem Urlaub stand. Als ich begann es zu lesen, war ich sofort gefangen von diesem wirklich mitreißendem Buch. Ein ernstes Thema mal aus einem anderen Blickwinkel.
    Es hat mich zum Nachdenken gebracht und wirklich berührt!

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  • Leben in Aus-Wisch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Pia, am 16.11.2011

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    Ein Jugendbuch oder nicht? Diese Frage kann man sich nach der Lektüre der knapp 250 Seiten schon stellen.
    Gelesen haben sollte es aber dennoch jeder!
    Aus der Sicht eines 9-jährigen erfährt man etwas über den Charakter des Furors, über Aus-Wisch und über Schmuel. Was genau aber dahinter steckt spielt sich eher in den Köpfen der Leser ab.
    Wunderbar ergreifend und wirksam geschrieben. Auf diese Art schafft es Boyne jeden zum Nachdenken über die Geschichte Deutschlands zu bringen, ohne genaues zu benennen.

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  • beeindruckend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Mehmet Düzgün, am 27.09.2011

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    ..ein zutiefst bewegendes Werk eines jungen irischen Autors über die traurigsten Jahre deutscher Vergangenheit.

    Erzählt wird die Geschichte des 9-jährigen Bruno, Sohn des KZ-Leiters Auschwitz, auf solch naive Art, dass einem das Blut in den Adern gefriert. Erst nach und nach erkennt man, auf welchen dramatischen Schlussakt die Freundschaft zwischen Bruno und Schmuel, dem Jungen im "gestreiften Pyjama", hinausläuft.

    Ein beeindruckendes Stück Literatur, das nicht nur von Jugendlichen gelesen werden sollte..

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  • Ein wundervolles Buch mit einem traurigen Ende Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Peter Binninger, am 09.09.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In dem Buch "Der Junge im gestreiften Pyjama" geht es um zwei Jungen namens Bruno und Schmuel, beide 9 Jahre alt. Der Vater von Bruno ist Verantwortlicher im Konzentrationslager Auschwitz, Schmuels Familie sind Gefangene des Hitler Regimes im KZ Auschwitz. Für beide beginnt eine außergewöhnliche Freundschaft mit einem tragischen Ende....

    Unbedingt kaufen und lesen....

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  • Was für ein tolles Buch.... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Peter Binninger, am 09.09.2011

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    In dem Buch "Der Junge im gestreiften Pyjama" geht es um Bruno und Schmuel, beide 9 jahre alt. Brunos Vater ist Verantwortlicher im Konzentrationslager Auschwitz und die Familie von Schmuel sind Gefangene des Hitler Regimes. Trotz dieser Gegensätze beginnt eine wunderbare Freundschaft, die auf tragische Weise endet...
    Absolut empfehenswert....

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  • Mit den Augen eines Kindes... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sonea84, am 10.07.2011

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    Statt eines Klappentextes steht in meiner Ausgabe folgendes und ich finde es ganz treffend :
    "Die Geschichte von ist schwer zu beschreiben. Nomalerweise geben wir an dieser Stelle ein paar Hinweise auf den Inhalt, aber bei diesem Buch - so glauben wir - ist es besser, wenn man vorher nicht weiß, worum es geht.
    Wer zu lesen beginnt, begibt sich auf eine Reise mit einem neunjährigen Jungen namens Bruno. (Und doch ist es kein Buch für Neunjährige.) Früher oder später kommt er mit Bruno an einen Zaun.
    Zäune wie dieser existieren auf der ganzen Welt."

    Ich würde gerne noch ein klein wenig mehr über die Story erzählen, denn ich persönlich finde, man sollte vorher schonein wenig wissen worauf man sich da einlässt!

    Bruno ist ein deutsches Kind in Nazi-Deutschland. Er möchte gerne Forscher werden und bei einer Forschungstour in seinem neuen Zuhause kommt er an den erwähnten Zaun und trifft dort auf einen (jüdischen) Jungen, welcher auf der anderen Seite sitzt.

    Das wirklich tolle an diesem Buch ist, dass man die ganze Geschichte durch die Augen von Bruno sieht. Und dieser hat von KZs und von Judenverfolgung und all dem Übel noch keine Ahnung.
    Die kindliche Naivität lässt einen oftmals schmunzeln, bevor man sich wieder vor Augen führt worum es eigentlich geht. In diesem Buch wird es nie offentsichtlich grausam, da Bruno wie schon erwähnt davon keine Ahung hat.

    Gerade dieses Naive im Buch lassen es einem nicht vergessen, auch wenn man den Buchdeckel zugeklappt hat - es hallt nach.

    Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen!!! Mit unserem Wissensstand heute ist es zwar im Nachgeschmack hart, aber während des lesens ist es eher locker und irgendwie (traurigerweise) niedlich.

    Ich muss nun noch dazu sagen, dass ich vorher die Verfilmung gesehen habe. Eine kleine Warnung am Rande : Der Film ist viel viel härter als das Buch!!! Man sieht z.B. schwarzen Rauch über dem KZ aufsteigen und Bruno weiß damit nichts anzufangen und bemerkt nur das es auf einmal "stinkt". Und das ist nur eine Szene, bei der ich einen Kloß im Hals hatte. Am Ende habe ich Rotz und Wasser geheult.

    Das Buch ist auf alle Fälle lesenswert, aber nichts für "mal eben so für zwischendurch".

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  • Ein tolles Buch über ein ernstes Thema Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 06.06.2011

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    Es gibt Kinderbücher und es gibt Kinderbücher. Dieses Buch gehört aber zu jenen, die man auch als Erwachsener unbedingt gelesen haben muss. Besonders interessant wird das Buch dadurch, dass es aus der Sicht Brunos geschrieben ist, der (auf eine manchmal sehr naive Weise) beschreibt, was ihn in "Auswisch" erwartet und wen er dort kennenlernt. Dabei kann man sich beeindruckend gut in seine Gefühle und Eindrücke hineinversetzen und lernt ein ernstes, oft verschwiegenes Thema aus einer anderen Perspektive kennen.

    Ein Buch, das man gelesen haben muss.

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  • Gänsehaut garantiert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anke Staiger, am 07.04.2011

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    Eine Geschichte über einen kleinen Jungen, die so kindlich und naiv beginnt und in ihrem Verlauf eine so dramatische Richtung einschlägt. Mit einem Lächeln begibt sich der Leser auf die Reise mit dem neunjährigen Bruno, dessen Geschichte ihn später schaudern lässt. Diese Buch lässt einen auch lange nach dem Lesen nicht mehr los. Es ist unglaublich bewegend und, durch eine außergewöhnliche Sicht auf die Dinge, auf jeden Fall sehr lesenswert.

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  • Der Junge im gestreiften Pyjama Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jasmin Kulmer, am 01.04.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der 9jährige Bruno kommt von der Schule nachhause und "erwischt" seine Eltern beim Packen. Verwirrt muss er miterleben, dass die Familie aus unbekanntem Grund umziehen muss, fort aus seiner schönen Heimat Berlin an einen seltsamen Ort namens Auschwitz. Er, der sich nichts sehnlicher als neue Spielkameraden wünscht, beobachtet die seltsamen Leute hinter dem Zaun vor seinem neuen Zuhause, die alle dieselbe Kleidung tragen und über die seine Familie am liebsten nicht sprechen würde, und er wünscht sich in seiner kindlichen Naivität nichts sehnlicher, als zu ihnen zu gehören...

    Zugegeben, ich kann mit der Thematik nicht mehr viel anfangen da über wahrscheinlich keine andere Epoche unserer Geschichte soviel geschrieben wurde. Aber dieses Buch aus der Sicht eines naiven Kindes zu lesen, hat mich überwältigt. Das Buch ist sprachlich gekonnt, spannend geschrieben und hält eine Überraschung nach der anderen bereit. Es gipfelt in einem völlig überraschenden, unglaublichen Finale, welches den Leser wie ein Schlag trifft und das man in keiner Weise erahnen konnte.

    Man liest oft, dass man dieses oder jenes Buch "mit Sicherheit nicht mehr so schnell vergisst" - bei diesem Buch stimmt es tatsächlich.

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  • Erschütternd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 03.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eine unglaublich erschütternde und zugleich lebendige Geschichte.
    Mir ist beim Lesen oft das Lachen im Halse steckengeblieben.
    Dieses Buch ist eine völlig neue Art, mit dem Holocaust umzugehen.
    Wunderbar, absolut lesenswert!

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