Buch
gebunden (335 Seiten)
1. Auflage
Sprache: Deutsch
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Lebt es noch oder isst du es schon? Ein Selbstversuch. "Die dringendste Frage zu Beginn meiner Bio-Phase: ob ich
weiterhin Cola-Light trinken kann. Davon gehe ich nämlich aus. Cola-Light besteht doch sowieso ausschließlich aus Chemie. Da dürfte sich die Bio-Frage eigentlich gar nicht erst stellen." Karen Duve gehörte nicht eben zur Gesundheitsfraktion.
Bratwürstchen und Gummibären wanderten genauso in ihren Einkaufswagen wie Schokolade und Curryketchup in 1-L-Plastikflaschen. Doch dann zog sie mit jemandem zusammen, der schnell den Spitznamen Jiminy Grille erhielt - nach dem personifizierten Gewissen der Holzpuppe Pinocchio. Denn Jiminy schrie auf, wenn Karen Duve nach der "Grillhähnchenpfanne für 2,99" griff. Und Karen Duve musste einräumen, dass das Leben der "Grillhähnchenpfanne" vor ihrer Schockfrostung wohl eher unerfreulich gewesen war. So stellten sich vor der Tief kühltruhe schnell grundlegende Fragen: Darf man Tiere eigentlich essen?
Und wenn Tiere nicht, warum dann Pflanzen? Wo beginnt die menschliche Empathie, und warum? Was sind wir bereit aus Rücksicht auf die Mitlebewesen zu opfern? Oder können wir sogar einen persönlichen Gewinn daraus ziehen, unsere Gewohnheiten zu ändern?
Irgendwann wollte Karen Duve es wirklich wissen: Jeweils zwei Monate lang testet sie seitdem Ernährungsweisen mit moralischem Anspruch: Biologisch-organisch, vegetarisch, vegan und am Ende sogar frutarisch, also nur das, was die Pflanze freiwillig spendet. Parallel dazu setzt sie sich mit der dahinterstehenden Weltsicht auseinander - und liefert sich mit Jiminy Grille die unausweichlichen Verbalduelle. Erst kurz vor der Veröffentlichung dieses Buches wird sie eine Lebensentscheidung treffen - die, wie sie sich weiter
ernähren und weiter leben will. Schonungslos und mit der ihr eigenen knochentrockenen Komik setzt sie sich jenseits aller Ideologien mit der Frage auseinander: Wie viel gönne ich mir auf Kosten anderer?
| ISBN-10: | 3-86971-028-4 |
|---|---|
| EAN: | 9783869710280 |
| Erschienen: | 30.12.2010 |
| Verlag: | Galiani Verlag |
| Einband: | gebunden |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 1. Auflage |
| Seitenzahl: | 335 |
| Länge/Breite: | 211mm/135mm |
| Gewicht: | 461 g |
Karen Duve wurde 1961 in Hamburg geboren und lebt mir ihrer englischen Bulldogge, zwei Hühnern und einem Maultier auf dem Lande bei Brunsbüttel. Sie wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, ihre Weihnachtsgeschichten Weihnachten mit Thomas Müller (2003) und Thomas Müller und der Zirkusbär (2006) sind inzwischen Klassiker. Ihre Romane Regenroman (1999), Dies ist kein Liebeslied (2002) und Die entführte Prinzessin (2005) - waren Bestseller und sind in 14 Sprachen übersetzt.
von Michaela Klauser, am 06.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Pölten
von Rudy Sturmer, am 09.01.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien
von einer Kundin/einem Kunden, am 12.04.2012
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von Peggy Trinks, am 28.03.2012
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von Daniela, am 10.11.2011
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von Gisela Busemann, am 18.06.2011
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von Joke Hoogendoorn, am 17.06.2011
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von einer Kundin/einem Kunden, am 13.06.2011
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von Stefanie Strachotta, am 25.05.2011
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von Dr. Exitus, am 11.04.2011
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von Th. Kirmse, am 05.04.2011
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von Verena Thye, am 25.02.2011
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von Dorothee Jaschke, am 18.02.2011
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von Marina Konrad, am 16.02.2011
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von Evamaria Brauer, am 14.02.2011
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von Brigitte Bouman-Mengering, am 11.02.2011
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von V. Huttner, am 07.02.2011
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von Ein Kunde, am 22.01.2011
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von einer Kundin/einem Kunden, am 19.01.2011
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von Monika Ziegler, am 11.01.2011
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von bookmark, am 05.01.2011
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von einer Kundin/einem Kunden, am 04.01.2011
3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Der Ethiker Adam Shriver schlägt vor, die Viehbestände in der industriellen Landwirtschaft gentechnologisch so zu verändern,
dass sie keine Schmerzen mehr verspüren, um unnötiges Leid zu verhindern. Ein Lösungsvorschlag in der Tradition männlichen Denkens. Wenn betrunkene 19-jährige Autofahrer aus Kurven fliegen oder gegen friedlich am Straßenrand stehende Bäume rasen, muss man natürlich die Straßen begradigen und die Bäume fällen. Wenn einen der Anblick von Frauen hormonell aus der Fassung bringt, hängt man sie am besten komplett mit einer Burka zu, und wenn Tiere darunter leiden, wie sie von uns behandelt werden,
dann muss man natürlich etwas an den Tieren ändern."