American Gods

Roman

von Neil Gaiman

Buch

Taschenbuch (623 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Leibhaftige Götter in weißen Limousinen, ein alter Mann, der sich als Odin, der mythische Allvater, erweist, eine Münze, die Tote wiedererweckt, und eine monumentale Götterschlacht in der Mitte der USA - Neil Gaiman hat einen großen Roman über die Mythen Amerikas geschrieben.




Pressestimmen:

"Er packt den Leser, reißt einen im Wahnsinnstempo durch eine unglaublich genial komponierte Geschichte, mehr geht nicht!" Bild am Sonntag

Produktdetails

ISBN-10: 3-453-40037-2
EAN: 9783453400375
Originaltitel: American Gods
Erschienen: 18.05.2005
Verlag: Heyne Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 623
Länge/Breite: 208mm/136mm
Gewicht: 478 g
Übersetzer: Karsten Singelmann
Reihe: Heyne-Bücher Allgemeine Reihe
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Neil Gaiman

Der 1960 in England geborene Autor Neil Gaiman wurde insbesondere durch seine Comic-Serie »Sandman« bekannt. Es folgten etliche gemeinsame Comic- und Kinderbuch-Projekte mit dem Künstler Dave McKean (u.a. »Mr. Punch« oder »The Wolves in the Walls«) und Comics wie »Die Bücher der Magie«. Es folgten Erzählungen und Romane wie »Niemalsland« und »Der Sternwanderer« sowie das zusammen mit Terry Pratchett verfasste Buch »Ein gutes Omen«. Mit »Keine Panik!« legte er eine Biographie über seinen Kollegen und Freund Douglas Adams vor. Einen internationaler Bestseller gelang ihm schließlich mit dem Roman »American Gods«. Gaiman lebt seit einigen Jahren mit seiner Familie in Minneapolis, USA und wurde für seine Arbeiten mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet.

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Buchhändlertipps

  • Götterdämmerung in den USA Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Mag. Miriam Mairgünther, am 17.05.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Salzburg

    Neil Gaiman erschafft in seinen phantastischen Romanen meistens keine fiktive Welt, sondern verwurzelt die Handlung in der unseren, was oft schwieriger ist - schließlich müssen die realen und die erfundenen Gegebenheiten ein passendes Ganzes bilden. Neil Gaiman schafft diese Gratwanderung zwischen Bekanntem und Unbekanntem mit Leichtigkeit, vor allem in seinem großen Roman "American Gods". Die Götter der europäischen Emigranten, die lange relativ im Verborgenen in den USA gelebt haben, treten wieder in Erscheinung, und es kommt am Ende zu einer Schlacht von epischen Ausmaßen. Gleichzeitig erzählt das Buch von der Entwicklung der Hauptfigur; ein Mann, der nicht umsonst Shadow genannt wird, und der im Zuge seiner Erlebnisse mit den Göttern ein etwas verspätetes Erwachsenwerden erlebt.

    Eine spannende und zum Teil dramatische Geschichte, in der reichlich Humor und schräge Situationen nicht fehlen; meiner Meinung nach Neil Gaimans bestes Buch.

Kundenrezensionen

  • götterdämmerung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bianca Dobler, am 03.12.2011

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    Skurril, witzig und sehr detailliert erzählt Neil Gaiman die Geschichte der unterschiedlichsten Religionen. Wie sie nach Amerika gebracht wurden, und wie sie dort, eine nach der anderen, vergessen wurden. Und mit ihnen ihre zahlreichen Götter, die ohne entsprechende Aufmerksamkeit nur mehr dahinvegetieren können und sich auf recht profane Art und Weise durchs Leben schlagen müssen. Mr. Ibis und Mr. Jackal als Bestatter sind schon ein schräges Gespann, und ihr Hauskätzchen hat so einiges auf Lager, mit dem Shadow nicht gerechnet hätte.

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  • götterdämmerung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bianca Dobler, am 03.12.2011

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    Skurril, witzig und sehr detailliert erzählt Neil Gaiman die Geschichte der unterschiedlichsten Religionen. Wie sie nach Amerika gebracht wurden, und wie sie dort, eine nach der anderen, vergessen wurden. Und mit ihnen ihre zahlreichen Götter, die ohne entsprechende Aufmerksamkeit nur mehr dahinvegetieren können und sich auf recht profane Art und Weise durchs Leben schlagen müssen. Mr. Ibis und Mr. Jackal als Bestatter sind schon ein schräges Gespann, und ihr Hauskätzchen hat so einiges auf Lager, mit dem Shadow nicht gerechnet hätte.

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  • Ein Roadmovie über vergessene Götter. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Daniela Ullrich, am 20.10.2011

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    Als Shadow nach drei Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird, sieht er sich mit einer aussichtslosen Zukunft konfrontiert. Also nimmt er das Jobangebot des mysteriösen Wednesday an. Auf der gemeinsamen Reise durch die USA begegnen sie Göttern und Mythen längst vergessener Zeiten.

    Dieses Fantasy-Roadmovie mit viel Herz kann ich jedem empfehlen, der Spaß an Mythologie und verrückten Geschichten hat.
    Sehr lesenswert.

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  • Absolut zu empfehlen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Emanuela C., am 25.05.2011

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    Ich bin Neil Gaiman fan geweorden, nachdem ich American Gods gelesen habe.
    Das Werk ist eine Mischung aus mythologischer Fantasy, Thriller und Krimi, die Melodie des narrativen Strangs wechselt immer wieder zwischen unterhaltsamem Zynismus und roher Emotion.
    Die Götter der alten Welt sind zu mehr oder weniger machtlosen Reliquien degradiert worden und die Devise lautet: Anpassung oder Ableben. Aber nicht jeder will dieses Schicksal annehmen.
    Der Hauptdarsteller wird aus seinem mundänen Leben gerissen und erfährt eine Entwicklung 'from zero to hero' indem er zum Schlüssel des Geschehens gemacht wird.

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  • Lesenswert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 06.04.2011

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    Das Buch basiert auf einer sehr interessanten Idee und wurde gut umgesetzt. Vielleicht schlägt es einen nicht vom Hocker, aber ich würde keinem davon abraten es zu lesen. Ich auf jeden Fall habe es sehr genossen.

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  • Mal was anderes Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 16.11.2010

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    Dies war mein erstes Buch von Neil Gaiman und ich war positiv überrascht. Seine Erzählweise und die Geschichte an sich sind mir so bisher noch nicht begegnet und bietet dadurch Frische im sonst eher nach Schema F ablaufendem Genre. Man hatte das Gefühl, eher eine Serie zu schauen, anstatt ein Buch zu lesen, also mittendrin zu sein und den Plot plastisch vor Augen zu haben. Leider nimmt die Qualität zum Ende des Buches doch merklich ab und ich würde empfehlen, das Buch im Original zu lesen, da einige Sachen wohl eher auf Englisch Sinn ergeben und manche Dinge schwer nachzuvollziehen sind.

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  • grauenvoll Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.04.2010

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    Eines der miserabelsten Bücher, die ich je gelesen habe. Es hat sich ewig gezogen und die Umsetzung fand ich auch nicht besonders gut gelungen. Die Idee der Geschichte, daß Göätter in Vergessenheit geraten und was sie dagegen tun möchten ist gut - aber in welche Umgebung das Gaiman gesetzt hat und wie das Ganze von statten geht ist einfach nur ewig langweilig, zieht sich wie ein Kaugummi und vollkommen uninteressant.

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  • Nicht nur ein spannender Schmöker... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Xirxe, am 06.03.2010

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    Neil Gaiman war mir bis vor kurzem 'nur' als (außergewöhnlicher) Kinderbuchautor ein Begriff und hätte mir ein Freund nicht dieses Buch geschenkt (um seinen Lieblingsautor kennenzulernen), wäre dies wohl auch so geblieben.
    Die Story ist recht schnell erzählt: Shadow, ehemaliger Häftling auf Bewährung entlassen, erwischt keinen guten Start ins neue Leben. Seine Frau und sein bester Freund sterben kurz zuvor, sodass er ohne weitere Alternative das Jobangebot des mysteriösen Wednesday annimmt, künftig dessen Fahrer und Bodyguard zu sein. Bald stellt sich heraus, dass sein Chef ein Gott ist und dieser mit enormer Anstrenung versucht, seine KollegInnen in den USA dazuzubringen, zu einem letzten Kampf aufzubrechen in dem es um ihr aller Überleben geht.
    Die zugrunde liegende Idee ist bemerkenswert realistisch: Götter und Göttinnen existieren nur solange man an sie glaubt. Doch wie alles im Leben ist auch der Glaube einem Wandel unterworfen und so kommen neue Gottheiten auf während die alten verblassen: des Internets, der Drogen, der Automobilindustrie - letztere wurde insbesondere durch ihre zahlreichen Opfer groß und mächtig. Obwohl es eine völlig fantastische Geschichte ist, gelingt es Gaiman sie derart gut in die Realität einzuflechten, dass man (bzw. ich :-)) sich immer wieder fragt, ob der obskure Alte im Supermarkt heute morgen oder die schrille Rothaarige gegenüber nicht vielleicht auch ein Gott oder eine Göttin darstellen.
    Zwischen die eigentliche Handlung bettet der Autor kurze Kapitel ein, wie die Götter in die USA gelangten oder wie sie ihr heutiges Dasein in den USA fristen - eine ziemlich deprimierende Angelegenheit.
    Das Alles ist ausgesprochen spannend erzählt, mit vielen überraschenden Wendungen und nicht weniger gelungenen Geschichten. Einziges Manko: Der Held ist vielleicht eine Spur zu gut. Kaum Zweifel, immer loyal, treu und ergeben - zu gut um wahr zu sein :-)
    Ein toller Schmöker mit einer Reihe nachdenkenswerter Anregungen.

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  • göttlich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Vielleser, am 29.08.2005

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ich bin eigentlich durch Zufall auf dieses Buch gestoßen, habe es aber dann doch recht schnell und mit Begeisterung gelesen. Zwar ist das Ende etwas "eigenartig", deshalb auch nur 4 Sterne, nichtsdestotrotz fesselt das Buch von der ersten bis zur letzten Seite.
    Der Vergleich mit Stephen King hinkt meiner Meinung nach etwas, aber das ist wohl wie das gesamte Buch mit einem satirischen Augenzwinkern zu sehen

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