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Adams Erbe

Roman

von Astrid Rosenfeld

Buch

gebunden (384 Seiten)

2. Auflage

Sprache: Deutsch

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Adam Cohen ist 1938 achtzehn Jahre alt. Edward Cohen wird um das Jahr 2000 erwachsen. Zwei Generationen trennen sie - aber eine Geschichte vereint sie. Von der Macht der Familienbande und der Kraft von Wahlverwandtschaften erzählt dieses Debüt, und davon, dass es nur einer Begeg- nung bedarf, um unser Leben für immer zu verändern.

Produktdetails

ISBN-10: 3-257-06772-0
EAN: 9783257067729
Originaltitel: Adams Erbe
Erschienen: 22.02.2011
Verlag: Diogenes Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 2. Auflage
Seitenzahl: 384
Länge/Breite: 190mm/125mm
Gewicht: 368 g
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Astrid Rosenfeld

Astrid Rosenfeld wurde 1977 in Köln geboren. Nach dem Abitur ging sie für zwei Jahre nach Kalifornien, wo sie erste Berufserfahrungen am Theater sammelte. Danach begann sie eine Schauspielausbildung in Berlin, die sie nach anderthalb Jahren abbrach. Seither hat sie in diversen Jobs in der Filmbranche gearbeitet, unter anderem als Casterin. Astrid Rosenfeld lebt in Berlin.

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Buchhändlertipps

  • Berührende Liebesgeschichte in gefährlichen Zeiten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ute Faserl, am 31.03.2013 aus der Thalia-Buchhandlung in Innsbruck, Wagnersche

    Eine Autorin startet mit ihrem ersten Roman beim Verlag Diogenes, Astrid Rosenfeld!
    Spannend und berührend erzählt sie eine Liebesgeschichte, die unter keinem guten Stern steht. Stellenweise sorgt Situationskomik für Leichtigkeit in Anbetracht der zeitgeschichtlichen Düsternis, die sich überall breit macht.
    Es ist aber auch die Geschichte von Edward Cohen und seinem Großonkel Adam, dem er laut Aussagen der Familie sehr ähnlich ist. Edward, eine Figur der Gegenwart, findet als Erwachsener auf dem Dachboden seiner verstorbenen Großmutter ein Päckchen mit Aufzeichnungen des jungen Adams , adressiert an eine gewisse Anna Guzlowski! Atemlos beginnt er zu lesen…… Tun Sie es auch!!
  • Gelungenes Erstlingswerk Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Monika Waldherr, am 19.09.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wörgl

    Edward hört von klein auf wie sehr er seinem Großonkel Adam gleicht. Doch keiner erzählt ihm mehr über seinen Doppelgänger.

    Als Erwachsener findet er auf dem Dachboden seiner verstorbenen Großmutter Adams Vermächtnis, in Form von einen Stapel Papier.

    Und er taucht ein in die Welt von Adam, einen Träumer, wie auch Edward einer ist, und erweist sich schlußendlich wahrlich als Adams Erbe

  • Wie macht das der Diogenes? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Marie-Therese Reisenauer, am 11.05.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Warum es gerade ein in Zürich ansässiger Verlag ist, der es immer wieder schafft unbekannte Autoren deutschsprachiger Provenienz zu entdecken, zu fördern und in der literarischen Szene zu etablieren, sollte einmal Gegenstand einer Dissertation sein. Vielleicht besäuft sich das dortige Lektorat mit einem Literaturzaubersaft. Wenn das Buch ein Film wäre, ist man geneigt zu sagen: "Ganz großes Kino", neugierig geworden? Dann stürzen Sie sich in Vergangenheit und Gegenwart deutscher Geschichte mit all ihren angenehmen und unangenehmen Facetten. Es zahlt sich aus.
  • Edwards und Adams Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Helga Pamminger, am 04.04.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wr. Neustadt

    Edward ist sehr erfolgreich, im Berlin des Jahres 2004.
    in seiner Familie wurde er immer wieder mit seinem Großonkel Adam verglichen, dem er angeblich so ähnlich ist. Aber keiner erzählt ihm mehr. Sein Großvater hatte sich völlig auf den Dachboden des Hauses zurück gezogen und als schließlich auch seine Großmutter stirbt, sucht er nach Nachrichten von Adam. Er findet ein Buch, in dem Adam die Geschichte seines Lebens und seiner Liebe zu Anna erzählt. Und die spielt im besetzten Polen. Tolles Buch!
  • Ein Schicksal hallt nach Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Martin Bär, am 23.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Johann

    Das ist ja wieder einmal ein Erstling, der wirklich gelungen ist! Ich war von Anfang an gebannt von dieser Geschichte, die geschickt die Nazizeit mit der Gegenwart verknüpft.

    Edward Cohen hört in seiner Familie immer wieder, wie sehr er seinem Großonkel Adam gleicht. Aber wie das halt oft ist in Familien, wirklich geredet wird darüber nicht. Edwards Großmutter lässt durchblicken, dass Adam die Familie mit den gesamten Ersparnissen im Stich gelassen habe.

    Im ersten Teil des Buches wird Edwards Geschichte erzählt: wie seine Mutter sich dem strengen Regiment des Elternhauses entzieht und einen ziemlich verrückten Typen heiratet, der mit der kleinen Familie herumzieht. Edwards Kindheit ist daher ziemlich abenteuerlich, er etabliert sich aber schließlich als Modemacher. Nach dem Tod des Großvaters findet er auf dem Dachboden ein Päckchen, das an eine Anna Guzlovski adressiert ist. In diesem Paket ist ein Buch, in dem Adam, Edwards Großonkel seine Geschichte erzählt.

    Adam und Edward haben viel gemeinsam: starke Frauenfiguren, die sie prägen, die ihnen starkes Selbstbewusstsein vermitteln. Auch eine schwierige Liebesgeschichte hat jeder der beiden: Edward mit Amy, Adam mit Anna, wobei die Umstände bei Adam ungleich dramatischer sind, lebt er doch in der schlimmsten Zeit des vergangenen Jahrhunderts.

    Was Edward mit Adams Erbe macht, sei hier nicht verraten. Jedenfalls ein sehr lesenswertes Buch mit Charakteren, die lange in Erinnerung bleiben! Große Empfehlung!
  • Berlin Warschau Berlin Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Susanne Pichler, am 25.02.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz Lentia City

    Daniel Keel, der Gründer des Diogenes Verlages, sagt über dieses Buch:
    "Ein erster Roman, der uns von der ersten Seite an begeistert hat: So packend und berührend ist die Geschichte, so unvergesslich und einmalig sind die Figuren. Eine Entdeckung, an die wir glauben und die wir mit Ihnen teilen wollen."

    Mich hat dieses Buch ebenfalls begeistert und gepackt.
    Es ist Tragödie, Komödie, Schelmenroman und Liebesgeschichte in einem. Das Buch teilt sich in zwei Teile. Im ersten Teil ist Edward Cohen die Hauptfigur. Er wird von seiner liebenswerten aber lebensuntauglichen Mutter großgezogen. Alles was er über seinen Vater weiß, lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Er war Skandinavier. Die Großmutter führt ein eisernes Regiment und der Großvater ist versunken in Erinnerungen und Ängsten, die ihre Wurzeln in der Zeit der Judenvertreibungen haben.
    Die alles überschattende Gestalt seit dem Tage seiner Geburt ist Adam, sein Großonkel. Haare, Augen, Mund, Kinn, er sieht aus wie Adam; er spricht wie Adam; er ist Adam. Jener Adam, über den in der Familie nur andeutungsweise gesprochen wird und der, so vermutet Edward, der Auslöser einer großen Katastrophe war.
    Als er nach Jahren, schon als junger Erwachsener, alte Aufzeichnungen findet, klärt sich Adams Schicksal auf, aber so ganz anders als Edward es sich zurechtgelegt hat.

    Und dieser zweite Teil gehört zum Besten, was ich je gelesen habe. Der erste Teil ist hervorragend, aber der zweite hat eine gewaltige Intensität. Während des Lesens hatte ich mehrfach das sprichwörtliche Gefühl des Knotens im Magen und obwohl ich begeisterter Parallelleser bin, habe ich alle anderen Bücher beiseitegelegt, bis ich mit diesem Buch fertig war.
    Ich möchte hier gar nicht das Leben und das Schicksal Adams wiedergeben. Nur so viel, Adam Cohen ist 1938 achtzehn Jahre alt, er lebt mit seiner Familie in Berlin und wird von seiner Großmutter erzogen. Diese bringt ihm alles bei, nur nicht Furcht. Diese Furchtlosigkeit lässt ihn auch seine große Liebe suchen, im Warschauer Ghetto.
    Zu den besten Stellen des Buches gehören jene, wo Adam und seine Großmutter vor großflächigen Bildern der Nazigrößen stehen und sie deren Charakterzüge anhand ihrer Physiognomie erörtern; die Rassenlehre einmal angewandt auf ihre Erfinder.

    Daniel Keel glaubt an dieses Buch und seine Autorin und ich kann ihm vorbehaltlos zustimmen.
  • fesselnd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Edith Berger, am 06.02.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Graz

    Es ist ein sonniger Märznachmittag als Edward zur Welt kommt.
    Seine Mutter benennt ihn nach einem Protagonisten aus einem ihrer Lieblingsromane von Jane Austen.
    Edward lebt mit seiner Mutter bei den Großeltern.
    Eines Tages streichelt der Großvater Edward zitternd über das Haar und sagt - "Vor vielen Jahren hat hier schon mal ein Junge gesessen, der sah aus wie du. Er hieß Adam und war mein kleiner Bruder".
    Großvater Moses hielt sich die meiste Zeit in der Bibliothek auf, so wurde der Dachboden der zur Wohnung gehörte,genannt.
    "Wegen der Stille", sagte er. Edward durfte nur selten nach oben - "wegen des Staubs", sagte Edwards Oma- Lara Cohen.
    In diesem Dachboden wird Edward auf das Geheimnis um Adam Cohen stoßen.
    Adam Cohen, schwarzes Schaf der Familie, dem Edward so sehr ähnlich sieht........

Kundenrezensionen

  • Adams Erbe - Astrid Rosenfeld Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jasmin Schmidt, am 10.06.2012

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    Astrid Rosenfeld nimmt uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit, die Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten. Es ist wunderbar wie hier die Fäden gesponnen und zueinander gewoben werden. Mit viel Herz, Humor und Verstand hat Frau Rosenfeld mich mit diesem Roman begeistern können. Lassen auch Sie sich begeistern!

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  • Humor als Überlebensstrategie!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Eva Lemberger, am 21.04.2012

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    Das Beste an diesem Buch sind die Großmütter. Edda Klingmann ist eine der rührendsten Figuren in diesem Roman. Sie besitzt die wunderbare Fähigkeit in Gesichtern zu lesen. Sie „studiert“ in den Gesichtern der herannahenden Nazigrößen. Sie ist es auch, die durch das Geschenk ihrer Diamanten ihrem Enkel die Geheimaktion zur Suche nach Anna ermöglicht. Astrid Rosenfeld hat die große Gabe die schrecklichsten Dinge, sprich autoritäres Regime, Progrome etc.. mit tiefgründigem Humor zu schildern. Grandiose Gabe!! Ob einem das selbst in so einer Lage gelingen würde??? Kaum.

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  • Adams Erbe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Markus Book, am 07.04.2012

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    "Fängt man an zu schreiben, weil es jemanden gibt, dem man alles erzählen will? Fängt man an zu erzählen, weil der Gedanke, dass alles einfach verschwinden soll, unerträglich ist?" Mit diesen zwei Fragen beginnt (und endet) Astrid Rosenfelds Roman "Adams Erbe". Was folgt, ist eine Geschichte in einer Geschichte, und die Erinnerung an eine große Liebe, die den Leser vom Berlin des Jahres 1938 bis ins Warschauer Ghetto führt.. "Adams Erbe" (für den Deutschen Buchpreis 2011 nominiert) ist ein großartiger Roman, der bewegt, begeistert, zum Nachdenken anregt, zum Lachen animiert und zu Tränen rührt.

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  • Darauf erst einmal einen Asbach... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ingrid Böhmer-Pietersma, am 30.01.2012

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    Berlin, 2004; Edward Cohen lebt in Berlin, er ist eher zufällig erfolgreicher Boutiquenbesitzer. Als seine Großmutter stirbt, findet er in ihrer Wohnung ein Buch – das Vermächtnis seines Großonkels Adam, dem er so unglaublich ähnlich sehen soll.
    Die Geschichte Adams führt ins Berlin der 30iger Jahre, nach Polen ins Warschauer Ghetto
    und ist vor allem Dokument einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte.

    Erzählt wird eine liebenswert schräge Familiengeschichte, deren unerschütterliches Fundament Edda Klingmann, Adams Oma ist – eine jüdische Grande Dame, die Mut, Zuversicht und Unerschrockenheit als Grundlage für Freiheit verkörpert und außerdem zur rechten Zeit immer einen Asbach bereithält... .

    Astrid Rosenfeld schreibt gut durchdacht, sie trifft einfach den richtigen Ton; mal unorthodox, dann ernsthaft, sehr lebendig. Ein Buch über die „Momente, die zählen. Davon hat man immer nur eine Handvoll.“ Sehr, sehr gut.

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  • Bewegend und unterhaltsam erzählte Zeitgeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Irene Hantsche, am 17.12.2011

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    Bis ins Jahr 2004 spannt sich der Bogen der Geschichte, die in den 30er Jahren in Deutschland beginnt. Aber es ist vor allem die in die Rahmenhandlung eingebettete Geschichte von Adam, die den Leser bewegt:
    Außergewöhnlich spannend erzählt Astrid Rosenthal von einem jungen Mann und Schwärmer, der während der Naziherrschaft in Berlin und Warschau hartnäckig versucht, seine große Liebe Anna zu finden und sich damit in tödliche Gefahr begibt. Sehr schön zeichnet die Autorin dabei Porträts der Menschen in seiner Umgebung, von verrückten und komischen Zeitgenossen, tragischen Gestalten und Aufsteigern der Zeit. Von allen erzählt die Autorin mit Anteilnahme und feinem Humor. Dass Rosenfeld dabei die Zustände z.B. im Warschauer Getto verharmlost, könnte man ihr vorhalten, es aber auch der Jugend und Unerfahrenheit von Adam zuschreiben. Für mich jedenfalls ist das Buch eine anhand einzelner Schicksale unterhaltsam und bewegend erzählte Zeitgeschichte einer Autorin, die mich mit diesem, ihrem ersten Roman, überzeugt hat.

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  • Elvis lebt und Hitler säuft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michaela Offermann, am 09.12.2011

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    Zwei junge Männer, Großonkel und Großneffe, die ihre Geschichte, geprägt von der jüdischen Herkunft, unabhängig voneinander erzählen. Obwohl ihre Leben mehr als 50 Jahre auseinanderliegen und sie sich nie kennengelernt haben, sind nicht nur die äußerlichen Ähnlichkeiten unverkennbar.

    Ein toller Roman voller Träume, Sehnsüchte, Ideale und unerfüllter Liebe. Eine wunderbare Vereinigung von skurrilem Witz und Tragik.

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  • Lebenswege Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marcella Kühn, am 04.11.2011

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    „Bring die Schäfchen nicht ins Trockene, lass sie draußen und hol ihnen einen Schirm“
    mit diesem Rat wird Eduard von seiner Klavierlehrerin ins Leben entlassen. Einen Rat, an den er sich fortan halten wird.
    Er findet heraus, dass auch sein jüdischer Großonkel Adam, das schwarze Schaf der Familie, in Zeiten des größten Sturmes den Schirm spannte, um seine große Liebe zu retten.
    „ Adams Erbe“ bewegt und berührt, dass man das Atmen beinahe vergisst - von der ersten bis zur letzten Seite

    „ Adams Erbe“ von Astrid Rosenfeld
    Diogenes Verlag
    ISBN 978-3-257-06772-9

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  • Adams Erbe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sarah Aksamit, am 27.10.2011

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    Da schon so viele Rezensionen zu diesem wunderbaren Buch existieren, habe ich gezögert, meinen "Senf" auch noch dazuzugeben. Deshalb kurz und knapp: Schööööönes Buch!

    An dieser Stelle aber mal ein riesiges Lob an den Diogenes Verlag! Wie immer schaffen Sie es, Anspruch und Unterhaltung aufs Angenehmste zu verknüpfen!
    Auf Euch ist Verlass!

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  • Ein großartiger Roman, der wieder einmal aufzeigt, dass die Vergangenheit die Gegenwart doch bestimmt... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Veronika Kucera, am 14.08.2011

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    In Adams Erbe verbindet die Autorin zwei Geschichten miteinander: Die des jungen Edward Cohen, der im Berlin der Gegenwart aufwächst und seines Großonkels Adam, der in den Zeiten des Zweiten Weltkrieges lebt. Aber was verbindet diese beiden außer, dass sie Verwandte sind? Lesen Sie selbst und begeben Sie sich genauso wie Edward auf die Suche nach dem geheimnisvollen Onkel!

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  • 'Adams Erbe' ist ein großartiges Debut, abgeklärt, witzig und mit viel Tiefgang... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Moritz Revermann, am 03.08.2011

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    Zwei Geschichten, die eigentlich eine sind. Geschichten, die geschrieben werden, damit wir sie nie vergessen. Dieses Buch werde ich tatsächlich nie vergessen. Berührend, menschlich, traurig und doch witzig, ein bisschen Schelmenroman und gleichzeitig Zeitgeschichte.

    "Fängt man an zu schreiben, weil es jemanden gibt, dem man alles erzählen will? Fängt man an zu erzählen, weil der Gedanke, dass alles einfach verschwinden soll, unerträglich ist?"

    Gut, dass es Schriftstellerinnen wie Astrid Rosenfeld gibt, die uns von Menschlichkeit im Hier und Jetzt genauso wie in der Vergangenheit erzählen. Frau Rosenfeld, ich hing gebannt 385 Seiten an Ihren Lippen. Bitte, erzählen Sie weiter!

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  • Adams Erbe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Alexandra Zander, am 01.08.2011

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    Die Geschichte von Adam verbindet die tragischen Begebenheiten des Dritten Reiches mit einer zauberhaften Liebesgeschichte, die nachträglich noch ihre Kreise zieht. Ein absolut gutes Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte.Astrid Rosenfeld verwendet alle sprachlichen Tricks die den Leser bei Leselaune halten.Klasse Lesestoff!

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  • Das beste Buch seit Langem!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Lesemaus, am 23.07.2011

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    Astrid Rosenfeld ist es gelungen zwei Geschichten miteinander zu verbinden. Adam Cohen 1938 und Edward Cohen um das Jahr 2000. Eine sehr ernste Geschichte mit ein wenig schwarzem Humor. Ihr ist es gelungen ein Buch zu schreiben bei dem alle Gefühlswelten des Leser geweckt werden. Einfach Klasse!!! Dieses Buch werde ich mit Sicherheit noch ein weiteres Mal lesen. Ich würde mich sehr über weitere Werke von Astrid Rosenfeld freuen.

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  • Tragikomische Familiengeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Susanne Schach, am 29.05.2011

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    Wie kann man von der Geschichte, wie eine jüdische Familie im Dritten Reich flüchten will, auch -neben all dem Schlimmen- amüsiert sein? Dieser Roman auf zwei Zeitebenen (2004 Edward Cohen, 1938 sein Großonkel Adam) schafft dies. In der aktuellen Zeit spielt eine verrückte Story rund um Edward, seine Mutter und Großmutter, die in meinen Augen schon an John Irvings Geschichten erinnert. Das in der Vergangenheit die Düsternis lauert, ist bei einer jüdischen Familie fast klar. Die Schlüsselfigur ist hier der Großonkel Adam, der scheinbar die Familie um das Fluchtguthaben, die Diamanten der Urgroßmutter, betrogen hat. Was so nicht stimmt...

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  • Wenn Gegenwart auf Vergangenheit trifft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.05.2011

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    In Astrid Rosenfeld's beeindruckendem Debütroman geht es um eine jüdischen Familie, um zwei Schicksale unter vielen und um eine offenkundige Verbindung zwischen Damals und Heute, die eine schreckliche Vergangenheit unvergessen macht.
    Edward, der im 21. Jahrhundert unzufrieden sein Dasein fristet, findet auf dem Dachboden im Hause seiner Großmutter das Vermächtnis seines Großonkels Adam, bestehend aus Aufzeichnungen, die Adam zur Zeit des Nationalsozialismus und der Judenverfolgung in Briefform an seine große Liebe Anna verfasst hat. Beim Lesen taucht Edward immer tiefer in die unfassbaren Geschehnisse einer grausamen Zeit ein und begleitet Adam auf dessen Suche nach Anna, nachdem diese in der Reichspogromnacht spurlos verschwand. Edward, der als Kind und Jugendlicher ständig mit seinem Großonkel verglichen wurde, entdeckt augenscheinliche Parallelen zwischen seinem und Adam's Leben und zieht daraus Konsequenzen.
    Die Autorin nimmt sich eines ernsten Themas auf humorvolle und sprachlich außerordentliche Art und Weise an. Bewegend und ergreifend treibt sie die mit beinahe poetischen und philosophischen Äußerungen gespickte Handlung voran, so dass an keiner Stelle Langeweile aufkommt. Ihre beiden Protagonisten, die von zahlreichen, äußerst originellen Nebenfiguren umgeben sind, wecken Sympathien und Mitgefühl. Die Stärke des Romans liegt meiner Meinung nach eindeutig in der Schilderung der erschütternden Erlebnisse von Adam während der NS-Zeit und des Krieges sowie in der Darstellung einzigartiger Charakteren.
    Ein Buch, das Vergangenheit tiefsinnig aufarbeitet und dabei Wortwitz mit Tragik, Freude mit Trauer und Hoffnung mit Ausweglosigkeit vereint, verdient in meinen Augen besondere Beachtung und Aufmerksamkeit, damit ein entsetzliches Kapitel Deutscher Geschichte in Erinnerung bleibt und sich nie wiederholt!
    Auf weitere Veröffentlichungen von Astrid Rosenfeld bin ich schon jetzt gespannt.

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  • Wenn Gegenwart auf Vergangenheit trifft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    n Astrid Rosenfeld's beeindruckendem Debütroman geht es um eine jüdischen Familie, um zwei Schicksale unter vielen und um eine offenkundige Verbindung zwischen Damals und Heute, die eine schreckliche Vergangenheit unvergessen macht.
    Edward, der im 21. Jahrhundert unzufrieden sein Dasein fristet, findet auf dem Dachboden im Hause seiner Großmutter das Vermächtnis seines Großonkels Adam, bestehend aus Aufzeichnungen, die Adam zur Zeit des Nationalsozialismus und der Judenverfolgung in Briefform an seine große Liebe Anna verfasst hat. Beim Lesen taucht Edward immer tiefer in die unfassbaren Geschehnisse einer grausamen Zeit ein und begleitet Adam auf dessen Suche nach Anna, nachdem diese in der Reichspogromnacht spurlos verschwand. Edward, der als Kind und Jugendlicher ständig mit seinem Großonkel verglichen wurde, entdeckt augenscheinliche Parallelen zwischen seinem und Adam's Leben und zieht daraus Konsequenzen.
    Die Autorin nimmt sich eines ernsten Themas auf humorvolle und sprachlich außerordentliche Art und Weise an. Bewegend und ergreifend treibt sie die mit beinahe poetischen und philosophischen Äußerungen gespickte Handlung voran, so dass an keiner Stelle Langeweile aufkommt. Ihre beiden Protagonisten, die von zahlreichen, äußerst originellen Nebenfiguren umgeben sind, wecken Sympathien und Mitgefühl. Die Stärke des Romans liegt meiner Meinung nach eindeutig in der Schilderung der erschütternden Erlebnisse von Adam während der NS-Zeit und des Krieges sowie in der Darstellung einzigartiger Charakteren.
    Ein Buch, das Vergangenheit tiefsinnig aufarbeitet und dabei Wortwitz mit Tragik, Freude mit Trauer und Hoffnung mit Ausweglosigkeit vereint, verdient in meinen Augen besondere Beachtung und Aufmerksamkeit, damit ein entsetzliches Kapitel Deutscher Geschichte in Erinnerung bleibt und sich nie wiederholt!
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  • ein Buch das viel zu schnell zu Ende war Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Britta Rinke, am 02.05.2011

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    „Adams Erbe“ ist eins der besten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Es ist zum einen ein Entwicklungsroman der die Geschichte vom Erwachsen werden und sich finden eines Jungen erzählt, zum anderen aber auch die Geschichte seines Großonkels im dritten Reich und dessen großer Liebe. Wahnsinnig spannend und toll erzählt.

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  • Die Irrungen und Wirrungen der Familie Cohen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anke Bülow, am 27.04.2011

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    Selten habe ich so ein verrücktes und skurriles Buch über das dritte Reich gelesen.
    Edward und Adam Cohen sind die schwarzen Schafe ihrer jeweiligen Familien- der Eine im Jetzt und der Andere im dritten Reich.Und beide neigen dazu, ein etwas verzerrtes Bild der Realität ihr eigen zu nennen.Dabei sind sie beide absolut liebenswert und man fiebert, leidet und lacht mit den Protagonisten bis zum leider, bitteren Ende im Warschauer Ghetto.
    Das letzte Kapitel ist vielleicht ein bisschen kitschig geraten, aber das mag man der Autorin bei einem Erstling verzeihen.Dafür hat sie herrliche Nebenfiguren geschaffen!

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  • Schön, tarurig...schön traurig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Julia Klode, am 22.04.2011

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    Als Adams Erbe in meine Hände fiel, dachte ich an eine Familiengeschichte mit Romantikeinflüssen. Doch dieser wundervolle Roman ist mehr.
    Es ist eine Geschichte die (im zweiten Teil) im Krieg spielt.
    Zunächst stellte ich mir eine typische Geschichte über den zweiten Weltkrieg vor, aber die Geschichte um Adam, der nicht wie zunächst gedacht, ein schlechter, egoistischer Mensch ist, der seine Familie im Stich gelassen hat, ist voller Sprachgewalt und gibt wunderbare Einblicke in das Leben in der damaligen Zeit.

    Wer Das Tagebuch der Anne Frank oder Der Junge im gestreiften Pyjama gelesen hat, kennt die Gefühle von tiefem Mitgefühl mit den Opfern, Abscheu für die Täter, Spannung, Hoffnung und Trauer- auch bei Adams Erbe kommen einem diese Gefühle, die Geschichte ist sehr gut aufgebaut, intelligent, einfühlsam und zum Teil humorvoll geschrieben.
    Während des Verlaufs lernt man Adam immer besser kennen und am Schluss denkt man sich: Was für ein Mann!

    Halten Sie die Taschentücher bereit und tauchen Sie ein in eine schreckliche Zeit und einen wunderschönen Roman über Liebe, Familie, Träume und Hoffnungen!

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  • Anrührend, realistisch, gut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Daniel Keck, am 18.04.2011

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    Ein toller Roman! Lediglich das Kapitel Edward -also das in der Jetztzeit spielende- hat etwas dick aufgetragen. Das Kapitel Adam, welches den Leser in die Zeit des 3. Reichs und ins Warschauer Judenghetto versetzt, entschädigt aber sehr dafür.Sehr realistisch geschrieben und offenbar gut recherchiert bringt dieser Teil des Romans gut die Atmosphäre der Zeit wieder. Dafür gibts noch gute 4 Sterne!

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  • Halten Sie ein Taschentuch bereit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Heidi Wosnitza, am 17.04.2011

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    Adam Cohen, Mitglied einer ungewöhnlich lebenden jüdischen Familie ist 1938 achtzehn Jahre alt. Zwei Generationen später stellt Edward Cohen, dem man eine starke Ähnlichkeit mit Adam nachsagt, Nachforschungen über Adam und sein Leben an. Ich weiß nicht genau, was mich mehr berührte, die Erinnerung an die schreckliche Hitlerzeit, die Familienbande von Familie Cohen oder die große Liebe von Adam für Anna.

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