Buch
Taschenbuch (222 Seiten)
Sprache: Deutsch
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Es sind merkwürdige und unheimliche Erfahrungen, die jene machen, die sich in die Zone Null wagen. Nach einer globalen Katastrophe haben die zwei überlebenden Supermächte jahrhundertelang in die völliger Isolation existiert. Doch eines Tages bricht eine Expedition ins dazwischenliegende Niemandsland, die Zone Null, auf. Die Teilnehmer sind sorgfältig ausgesucht und ausgebildet worden. Sie sind auf alle Eventualitäten vorbereitet.
Doch kann man auf alle Eventualitäten vorbereitet sein? Sie treffen auf eine hochtechnisierte Zivilisation, die seit der Katastrophe ganz andere Wege gegangen ist. Die Bewohner leben – aller materiellen Sorgen enthoben – für ihr Spiel, für ihre Forschung, für die Kunst. Sie leben in einem technischen Paradies, doch ist es ein menschliches? Daniel wagt als Erster die Kontaktaufnahme ...
Pressestimmen:
"Mehr und mehr beschäftigen sich SF-Autoren mit den Möglichkeiten menschlicher Erfahrung, die jenseits einer nur rationalen Welterkenntnis liegen. In Herbert W. Frankes sehr lesenswertem Roman Zone Null wird erzählt, wie ein Mann in eine fremde Intelligenz eintaucht, in ein System integriert wird, das er zunächst fürchten muß: er wird winziger Teil eines riesigen Datenaggregats. Doch bringt diese Verwandlung keine Verarmung, sondern volleres Leben: Er sieht alles, hört alles, weiß alles, versteht alles, was die Maschine sieht, hört, weiß und versteht. Anreiz zu Gedanken von ungeheurer Tragweite, zum Ausschwärmen in nie geahnte Räume."
Frankfurter Rundschau
| ISBN-10: | 3-423-20882-1 |
|---|---|
| EAN: | 9783423208826 |
| Erschienen: | 01.04.2006 |
| Verlag: | dtv |
| Einband: | Taschenbuch |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Seitenzahl: | 222 |
| Länge/Breite: | 191mm/120mm |
| Gewicht: | 166 g |
Herbert W. Franke, 1927 in Wien geboren, studierte Physik, Mathematik, Chemie, Psychologie und Philosophie. Er promovierte an der Universität Wien mit einem Thema aus der theoretischen Physik zum Doktor der Philosophie. Seit 1957 ist er freier Schriftsteller. 1980 wurde Franke zum Mitglied des Deutschen PEN-Clubs gewählt. Im selben Jahr wurde ihm der Berufstitel Professor verliehen. Er ist Mitglied der Grazer Autorenversammlung und erhielt zahlreiche Preise, darunter mehrere für jahresbeste Science-Fiction-Romane. Frankes faszinierende Utopien basieren auf den Erkenntnissen seiner wissenschaftlichen Arbeit. Neben Autoren wie Philip K. Dick oder Stanislaw Lem ist Franke einer der bekanntesten Science-Fiction-Autoren Europas.