Wächter der Nacht

Roman. Deutsche Erstausgabe

von Sergej Lukianenko

Buch

Taschenbuch (524 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Der Auftakt zu einer faszinierenden Fantasy-Trilogie


In Russland das Kultbuch schlechthin und erfolgreicher als »Der Herr der Ringe« oder »Harry Potter«: Sergej Lukianenkos »Wächter der Nacht« - eine einzigartige Mischung aus Fantasy und Horror über den ewigen Kampf zwischen den Mächten des Lichts und der Finsternis. Auf Grundlage dieses Romans entstand der erfolgreichste russische Film aller Zeiten.


Seit Menschengedenken gibt es die sogenannten »Anderen«: Vampire, Gestaltwandler, Hexen, Schwarzmagier. Unerkannt leben sie in unserer Mitte und sorgen dafür, dass das Gleichgewicht zwischen den Dunklen Anderen und den Hellen Anderen gewahrt bleibt. Zwei Organisationen, den »Wächtern der Nacht« und den »Wächtern des Tages«, obliegt es, den vor langer Zeit geschlossenen Waffenstillstand zu überwachen und jegliche Verstöße zu ahnden. Doch es heißt, dass ein mächtiger Anderer kommen wird, der die Fähigkeit besitzt, das Gleichgewicht der Kräfte für immer zu verändern. Und sollte er sich auf die Seite des Bösen schlagen, würde dies die Welt ins Chaos stürzen ...


Produktdetails

Verkaufsrang: 23.536
ISBN-10: 3-453-53080-2
EAN: 9783453530805
Originaltitel: Nochnoi Dozor (1)
Erschienen: 02.09.2005
Verlag: Heyne Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 524
Länge/Breite: 207mm/170mm
Gewicht: 610 g
Übersetzer: Christiane Pöhlmann
Reihe: Heyne-Bücher Allgemeine Reihe
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Erik Simon

Erik Simon, Jahrgang 1950, überzeugter Dresdner und Diplomphysiker, hat sein Hobby zum Beruf gemacht und wirdmet sich der phantastischen Literatur als Übersetzer, Lektor und preisgekrönter Autor.

Sergej Lukianenko

Sergej Lukianenko, 1968 in Kasachstan geboren, studierte in Alma-Ata Medizin, war als Psychiater tätig und lebt nun als freier Schriftsteller in Moskau. Er ist der populärste russische Fantasy- und Science Fiction-Autor der Gegenwart, seine Romane und Erzählungen wurden mehrfach preisgekrönt. Gemeinsam mit Regisseur Timur Bekmambetov schrieb Lukianenko auch das Drehbuch für die Verfilmung von "Wächter der Nacht".

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Buchhändlertipps

  • Licht und Dunkel Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Fabian Greiter, am 19.10.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien Donauzentrum

    Sergei Wassiljewitsch Lukjanenko. Ein Name der inzwischen zu einer Größe im Genre der Urban Fantasy und Dark Fantasy geworden ist. Mit seiner Wächter-Trilogie ist ihm der große Sprung gelungen, und nicht zu Unrecht!
    Dass russische Autoren schreiben können sollte inzwischen bekannt sein, doch gab es im Bereich der Fantasy und Science Fiction vor ihm nur einige wenige bekannte Autoren des großen Landes im Osten.
    Lukjanenko widmet sich in seiner Trilogie dem ewig währenden Krieg zwischen Licht und Schatten. Doch wo verlaufen die Grenzen zwischen Gut und Böse?
    Sie verwischen, sind nicht klar zu erkennen. Die Methoden beider Organisationen, den „Wächtern des Tages“ und den „Wächtern der Nacht“ sind einander ähnlicher als es zunächst den Anschein hat. Intrigen beider Seiten drohen das Gleichgewicht der Mächte ins Wanken zu bringen. Schon kurze Zeit nach dem Waffenstillstand zwischen Licht und Dunkel scheint der Moloch des Krieges erneut seinen lüsternen Blick auf die Welt zu richten. Übergriffe, zunehmend seitens der „Dunklen“, drohen dieses empfindliche Gebilde das wir Frieden nennen zum Kollaps zu bringen.
    Dieser Erste Teil lässt den Leser durch die Augen eines Wächters der Nacht blicken: Anton Gorodetzki, ein Anderer der erst spät als solcher erkannt wurde und sich in den Reihen des Lichts anschloss. Zum ersten Mal im Außeneinsatz begibt sich Anton auf die Suche nach einem Vampirpärchen das Jagd auf Menschen macht – ohne Lizenz!
    Während dieser Jagd kommt es zu zwei Begegnungen die das Schicksal des noch unerfahrenen Anton nachhaltig verändern sollen: Zunächst trifft er in der Metro auf eine junge Frau über deren Kopf ein Vortex von Jahrhundert-Ausmaßen schwebt. Sollte dieser Vortex kollabieren könnte es zu einer gewaltigen Katastrophe kommen – ganz Moskau würde in Trümmern liegen!
    Anton versucht mit einem Machtkristall einzugreifen – doch der Vortex kehrt zurück, stärker als je zuvor.
    Lange aufhalten kann sich unser Protagonist damit allerdings nicht – er ist schließlich auf der Jagd und diese Vampire haben Priorität, Befehl ist Befehl! Als er die Vampire stellt kommt es zu der zweiten schicksalshaften Begegnung in nur einer Nacht. Jegor, ein Anderer mit scheinbar unermesslichen Kräften, sieht sich den beiden Blutsaugern gegenüber. Jegor ist sich jedoch noch nicht einmal bewusst, dass er irgendwelche besonderen Kräfte besitzt. Als Anton ihn in letzter Sekunde rettet flieht Jegor, und der Kampf um diesen mächtigen Jungen beginnt!

Kundenrezensionen

  • sehr gutes Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 05.11.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch ist wirklich gelungen. Ich kann es jedem nur empfehlen, der sich gerne mit Fantasy beschäftigt. Besonders interessang ist der Schreibstil des Autors. Ich habe soetwas bisher noch nicht gelesen.

    Sehr gutes buch

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  • Der Auftakt der großen Wächter- Trilogie! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von A. Adams, am 04.10.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Vampir- Roman der Extraklasse, der nichts mit den doch eher verträumt wirkenden und stilisierenden Titeln aus der Romance-Fantasy – Sparte zu tun hat.
    Schauplatz ist Moskau- mal etwas anderes mit seiner eher düsteren Beschreibung von kalten und kleinen Räumen mit Blümchentapeten, schmutzigen Straßen und billigen Wodka trinkenden Wenigverdienern.
    Es gibt ein Moskau des Tages und eines der Nacht, die jeweiligen Wächter achten stets darauf, dass das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse eingehalten wird. Doch da eine erbitterte Feindschaft zwischen dem Dunkel und dem Licht besteht, ist der vorübergehende und Jahrhunderte zuvor geschlossene Waffenstillstand mehr als nur brüchig.
    Vampire, Hexen, Magier, Werwölfe, führen einen steten Kampf gegeneinander, um das Zünglein an der Waage zu ihren Gunsten wenden zu können und nicht selten wird ein unschuldiger Mensch, der wie die Gesamtheit der normalen Menschheit nichts von den seltsamen Wesen ahnt, die unerkannt unter ihnen leben, Opfer der Streitigkeiten zwischen Gut und Böse.

    Düster, aufregend, fremdartig und skrupellos. Bei diesem großartigen Werk weiß man nicht einmal, ob man wirklich nur auf der Seite der Guten stehen soll, da auch die dunkle Seite äußerst faszinierend wirkt und die Lichten nicht als strahlende und fehlerfreie Helden dargestellt werden, sondern mitunter voller Zweifel sind und nicht immer die richtige Entscheidung treffen.

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  • Fantasy auf höchstem Niveau Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 21.08.2010

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    Sergej Lukianenko ist mittlerweile zu einem Symbolder Fantasy und science fiction Romane geworden. Seine Bücher halten einen von der ersten Seite an gefangen und lassen einen nicht mehr los.So auch "Wächter der Nacht".Der Millionenbestseller ist mit vielen überraschenden Wendungen ausgestattet und spiegelt die unvermeidlichen Ansichten der guten und bösen Seite wieder. Doch nach den ersten 2 Bänden ist man sich nicht mehr sicher welche Seite man wählen würde.
    Für jeden Fantayfan ein Muss!!!!!!

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  • der anfang vom kult Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bahnreisender, am 15.06.2010

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    mittlerweile zum kult geworden. ein doch etwas anderes buch aus dem fernen russland. magie, blut, blitze, tierwandler, vodka... was will man mehr. es wird eine breite vielfalt "an allem" geboten, in einer gar nicht so uninteressanten mischung. ich jedenfalls musste unbedingt den zweiten teil haben!

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  • Wächter der Nacht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von S. Krausen, am 31.05.2010

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    Seit Ewigkeiten ringen Licht und Dunkel miteinander, um die Vormachtstellung der Welt. Doch nach Jahrhunderten des Krieges, schliessen sie einen Pakt miteinander, der wenn nicht Frieden, so zumindest Waffenstillstand bringen soll. Als Überwacher des Paktes, setzten beide Seite Wächter ein: Die Wächter der Nacht bewachen die Dunklen und die Wächter des Tages, die Lichten.
    Die Lichten und die Dunklen verkörpern die beiden Seiten der "Anderen", Wesen die unter den Menschen leben, aber keine reinen Menschen sind. Dazu zählen Blutsauger, Gestaltwandler und Hexer. "Wächter der Nacht" erzählt drei Episoden aus dem Leben des Nachtwächters Anton Gordezki, die Anfangs noch recht lose zusammengesetzt scheinen. Doch je weiter man liest, je mehr begreift man die große Geschichte dahinter. Und eine große Geschichte ist es auf jedenfall geworden, denn "Wächter der Nacht" ist nur der erste Band eines umfangreichen Zyklus, der eine unglaublich komplexe Welt offenbart. Lukianeko ist es gelungen, eine großangelegte, facettenreiche Geschichte spannend zu erzählen und einen mit seinen ungewöhnlichen Ideen zu überraschen. Diese Reihe hat absolutes Suchtpotential! Am besten direkt weiterlesen:
    "Wächter des Lichts"
    "Wächter des Zwielichts"
    "Wächter der Ewigkeit"

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  • Großartig anders Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 03.12.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zur Story wurde in der Beschreibung und in den anderen Rezessionen genug gesagt...

    Ich habe dieses Buch an einem Nachmittag verschlungen - besser gesagt, ich würde von der Handlung verschlungen. Lässt man sich auf den anfangs ungewöhnlichen Stil ein, wird man geradezu hineingezogen in die Geschichte. Die perpektivischen Wechsel (in den anderen Büchern)sind mal was ganz anderes und hauchen dieser Geschichte ein ganz besonderes Leben ein. Nichts ist nur schwarz oder weiß, und irgendwann ist man sich nicht mehr sicher, welcher Seite man den Vorzug geben würde, wenn man selbst vor der Wahl stünde...

    Kurzum: Eine großartige Geschichte, ein anderer Stil! Lukanienko hat etwas ganz Eigenes geschaffen - für mich ein Meisterwerk!!

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  • Vampir-Fantasy auf höchstem Niveau! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Julia Kummer, am 17.09.2009

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    Bei diesem großartigen Werk handelt es sich nicht um einen der zurzeit sehr aktuellen Vampir-Liebesromane, sondern um ein hochintelligentes, fassettenreiches Fantasy-Werk der Extraklasse. Wer einen Roman sucht, der frei von Klischees ist, der sollte hier zugreifen. Sergej Lukianenko gibt dem Wort Fantasyliteratur eine ganz neue Bedeutung indem er Wesen, Welten und Dinge erfindet, die so noch nie zu lesen waren. Die Rede ist in erster Linie von den Anderen, den Lichten und den Dunklen. Es gibt ein Abkommen zwischen diesen beiden Mächten, dessen Aufrechterhalt von der sogenannten Inquisition überwacht wird. Zu den Wächtern der Nacht, die ihre Umwelt vor dem Bösen zu bewahren versuchen, zählt auch die Hauptperson, welche ein scheinbar normales Leben führt, jedoch Nacht für Nacht zwischen unserer Welt und dem Zwielicht (eine weitere geniale Erfindung Lukianenkos) wandelt. Im großen und ganzen geht es wie so oft um den Kampf zwischen zwei Mächten, doch der Autor schafft es die Geschichte spannend und fesselnd zu erzählen ohne dabei von Klischees gebrauch zu machen. Ein Grandioses Fantasy-Spektakel für alle, die es etwas anspruchsvoller mögen! Auch die darauffolgenden Bände Wächter des Tages, Wächter des Zwielichts und nicht zu vergessen Wächter der Ewigkeit!

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  • Eigenartige Fantasie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von leymich, am 18.07.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Sergej Lukianenkos Wächter der Nacht spielt in einer ganz eigenen Welt: hier gibt es die "Anderen", die Lichten und die Dunklen, Vampire, Tiermenschen, Magier, Hexen etc. Die "Nachtwache" besteht aus Lichten und überwacht die Dunklen, die Tagwache entsprechend entgegengesetzt. Vor vielen Jahren wurde der "Große Vertrag" geschlossen, welcher das Verhältnis zwischen den Wachen regelt; die "Inquisition" (neutrale Andere) überwachen die Einhaltung des Vertrages.
    Menschen spielen in dieser Geschichte eine nebensächliche Rolle, sie existieren!

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht Anton Gorodezki ist ein Anderer, ein lichter Magier, ein Systemadministrator der in der Nachtwache arbeitet. Anton Gorodezki scheint äußerlich ein eher normaler Kerl zu sein ohne besonderes Erscheinungsbild. Anton kämpft jede Nacht für das Wohl der Welt. Hilft mit die Kreaturen der anderen Seite davon abzuhalten, die vereinbarten Regeln zu brechen. Neben einigen magischen Fähigkeiten kann er wie alle Anderen ins Zwielicht abtauchen, einer Art Zwischenwelt.

    Lukianenko beschreibt den Kampf "Gut gegen Böse" einmal anders als gewohnt. Man fühlt mit dem Helden und erwartet gespannt was als nächstes passiert.

    FAZIT: Ein gelungener Auftakt einer ganz eigenartigen Fantasiestory!
    Ich freue mich jedenfalls schon auf den zweiten Teil "Wächter des Tages"

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  • Vodkafantasy Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Thomas Zörner, am 03.06.2009

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    Sergej Lukianenko ist inzwischen kein unbeschriebens Blatt mehr, denn immerhin zeichnet er sich für einige der interessantesten und erfolgreichsten Fantasybücher der Neuzeit verantwortlich. Sei es die Wächter-Quatrologie oder die Sci-Fi-Romane "Spektrum" bzw "Sternenspiel", der Russe steht für einen ganz eigenen Stil.
    "Wächter der Nacht" ist jenes Buch, das ihn über Nacht berühmt machte. Der Roman umfasst drei Geschichten, die von der Moskauer Nachtwache berichten. Dies ist eine Institution, die sich nicht nur mit Gestaltwanldern und Vampiren rumschlägt, sondern auch mit ihrem dunklen Equivalent, der Tagwache. Doch ist keine der beiden Wachen wirklich gut oder wirklich böse. Beide werden von intriganten Chefs geleitet, die bei jeder Handlung einen Vorteil für ihr "Unternehmen" erhoffen. Eigentlich geht es beiden nur um eines: das Gleichgewicht zu wahren, aber dennoch dabei etwas mächtiger zu sein. Lukianenkos Wächterwelt ist von vorne bis hinten durchdacht. Die Anderen, wie die Mitarbeiter der Wache sich nennen, sind im Prinzip Beamte, die ebenso wie Polizisten Papierkram erledigen müssen. Nicht nur seine Fantasywelt ist sehr eigen, auch sein sprachlicher Stil unterscheidet sich deutlich von bekanntem. So bindet er oft Text von Musikern ein (in Band 2 "Wächter des Tages" bekommen sogar Rammstein einen solchen Auftritt). Diese passen jedesmal perfekt zur jeweiligen Situatiion, Hauptfigur Anton hört sowieso scheinbar immer Musik.
    Wer sich etwas abseits der festgetrampelten Pfade des Fantasys bewegen will, dem sei Sergej Lukianenko wärmstens empfohlen.

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  • Fantasy pur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christian Engelhardt, am 05.06.2008

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mit diesem Roman hat sich Lukianenko einen Namen unter den Großen im Fantasybereich gesichert.

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  • Ein Meisterwerk! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Torsten, am 12.03.2008

    2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Fesselnd, spannend und herrlich verstörend düster.
    Ich hatte das Gefühl, in die von Lukianenko beschriebene Welt regelrecht einzutauchen. Es handelt sich hierbei um einen sehr guten und schön düsteren Roman.
    Ein gutes Buch, dass ich bestimmt noch einmal lesen werde und ruhigen Gewissens weiterempfehlen kann.

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  • Meisterwerk (jedoch müssen ALLE BÜCHER gelesen werden!!) Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Pendejo, am 18.07.2007

    3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Also vorab gilt zu sagen, dass diese Bewertung nicht nur das erste Buch "Wächter der Nacht", sondern das Gesamtwerk beurteilt! Denn, wer nur das erste Buch liest und dann aufhört, der wird nie die tiefe der Geschichte erfassen!! Für mich waren die ersten beiden Bücher super geschrieben, doch erst danach kommt das tiefgründige und jenes, dass dich nochmals die ganze Geschichte von einem anderen Blickwinkel betrachten lässt...einfach Genial!!!

    Und das Gesamtwerk finde ich persönlich absolut genial!! Es gibt zwar wie im ersten Buch am stärksten differenziert "Gut" und "Böse", jedoch vermischen sich diese Elemente in den kommenden Büchern und die Geschichte wird immer von anderen Blickwinkeln durchläuchtet! Ich finde es auch gewagt und genial, dass der Fantasy Roman in der heutigen Zeit spielt und sogar auf alte Geschichtliche Themen eingeht und diesen Ereignissen einen Sinn gemäss dem Buch gibt!!

    Allgemein sind die Bücher einfach nur genial, jedes Buch beinhaltet einzelne Geschichten, welche dann im Grossen und Ganzen zusammenpassen. So merkt man im 2Buch erst, warum eine Tat im 1Buch sinnvoll war oder nicht!!!

    Und naja, dass Buch kann man und darf man nicht mit "Herr der Ringe" oder anderen Fantasy Büchern vergleichen, denn die Schreibweise und Geschichte ist total verschieden!! Da könnte ich ja gleich sagen, dass Buch ist ein Mix aus Matrix und Blade mit einer gut durchdachten Story...doch solche Vergleiche machen keinen Sinn! Und nebenbei bemerkt, war ich vom Herr der Ringe Buch auch nicht begeistert (habe es 2Mal probiert zu lesen, ist mir aber zuu langatmig und die Geschichte packte mich auch nicht richtig). Egal, es ist nicht besser und nicht Schlechter als solch legendäre Bücher!

    Doch für mich sind es bis anhin die BESTEN BÜCHER, die ich gelesen habe, für mich ein absolutes MEISTERERK!!!!

    Noch ein Tipp: Wer das Buch kennt, der wird den Film bestimmt nicht mehr anschauen, denn die Geschichte im Buch ist TOTAL anders und viel tiefgründiger!!!!

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  • Die "Wächter-Trilogie" Teil1 Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anita, am 10.06.2007

    6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die "Wächter-Trilogie" von Sergej Lukianenko spielt in einem ganz eigenen Universum: es gibt die Menschen und es gibt die "Anderen", die sich aus Vampiren, Tiermenschen, Magiern, Hexen etc. zusammensetzen. Jeder Andere kann entweder ein "Lichter" oder ein "Dunkler" sein. Die "Nachtwache" besteht aus Lichten und überwacht die Dunklen, die Tagwache arbeitet entgegengesetzt. Vor vielen Jahren wurde der "Große Vertrag" geschlossen, der das Verhältnis zwischen den Wachen regelt; die "Inquisition" (neutrale Andere) überwachen die Einhaltung des Vertrages.

    Das erste Buch wurde verfilmt, mischt aber Szenen aus den ersten beiden Büchern und erfindet einiges neu!

    Zur Handlung:
    Anton Gorodezki ist ein Anderer, ein lichter Magier, der in der Nachtwache arbeitet - und zwar als Systemadministrator!!! Als er eines Tages einmal in die Arbeit der normalen Ermittler hineinschnuppern soll, überschlagen sich die Ereignisse...

    Lukianenko beschreibt den Kampf "Gut-Böse" vollkommen anders; die Grenzen zwischen den Extremen verschwimmen. Anton zieht mit seinem MD-Player durch die U-Bahnen Moskaus, der Zufallsgenerator wählt IMMER den passenden Song. Sein Nachbar/Freund Kostja ist ein Vampir! Die Sprache ist urwüchsig und treffend, man fühlt mit dem Helden. Nie ist man sicher, was als nächstes passiert.

    Der "Chef" der Nachtwache (also ein Guter) ist ein Intrigant par Excellence...

    FAZIT: Super! Die Vergleiche mit "Herr der Ringe" und "Harry Potter" sind etwas weit hergeholt, denn Lukianenko hat seinen ganz eigenen Stil! Wird aber wohl nicht jedem gefallen...

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  • Außergewöhnlich & spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dabis, am 29.07.2006

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "Wächter der Nacht" ist, so finde ich, sehr gut geschrieben. Man hat Spaß beim Lesen, nicht nur weil der Autor mit Witz schreibt, sondern auch, weil man ein solches Buch sicherlich noch nie gelesen hat. Die Story, die in diesem Roman behandelt wird, ist eigentlich altbekannt: Gut gegen Böse, doch hier stellt Sergej Lukianenko die Geschehnisse auf eine außergewöhnliche Weise dar. Er versteht es, die Geschichte mit den Charakteren so zu verweben, dass der Leser das Gefühl bekommt, etwas zu lesen, was für ihn neu ist. Und das macht die Faszination von "Wächter der Nacht" aus. Ein Buch der etwas anderen Art, und vielleicht gerade deswegen ein Knüller!

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  • Klare Empfehlung meinerseits aus Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Tarakas, am 17.05.2006

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch "Wächter der Nacht" ist kaum als reiner Fantasy Roman anzusehen. Natürlich sind viele der Meinung, dass der Schreibstil Lukianenkos dem von Tolkien u.a. nicht das Wasser reichen kann - Mal ganz ehrlich: Das ist doch offensichtlich falsch.

    Lukianenko beweist mit spannendem, ohne fade Landschaftsbeschreibung und großartigen Personalitäten zu umschreiben, dass Wächter der Nacht ein Kultbuch ist. In einer kalten Welt, die unserer heutigen immer mehr gleicht, findet das Hauptgeschehen statt und fesselt den Leser für Stunden oder gar Tage.

    Wächter der Nacht ist nur zu empfehlen und kann im schreibtechnischen Stil als ein Fantasy-Roman mit Horror-Elementen gezählt werden.

    PS@above: Horror-Bücher müssen den Leser nicht erschrecken. Ein gutes Horrorbuch ist dadurch gekennzeichnet, dass man sich eine wie im Buch beschriebene Realität nur im Alptraum vorstellt. Die Spannung bleibt dabei relativ.

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  • Sehr gut geschrieben... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jürgen Froböse, am 19.04.2006

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    .... Nachdem ich in dem überaus enttäuschenden Film: "Wächter der Nacht" war, hatte ich eigentlich keine Lust das Buch zu lesen.. Aber man ja aus Erfahrung her weiß, dass oftmals das Buch besser als der Film ist, habe ich mir beide Bücher gekauft.

    Ich war mehr als überrascht über die Geschichte, und habe das Buch innerhalt drei Tagen durch gehabt.. Förmlich verschlungen...

    Es ist wirklich empfehlenswert, wenn man auf Magie steht.. Und auf verschwimmende Welten aus Gut und Böse.

    Wirklich nur empfehlenswert...

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  • Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.04.2006

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mal was anderes. Freue mich auf den Nachfolgeband.

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  • Keine Vergleiche möglich. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jasmin P., am 10.01.2006

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    Ich finde Sergej Lukianenkos "Wächter der Nacht" sehr gut. Es ist falsch ihn mit einem Autor wie Tolkien zu vergleichen, schließlich hat Lukianenko einen komplett anderen Schreibstil.
    Was mich besonders angesprochen hat, war diese ganzen bekannten Beschönigungen die man aus Fantasy-Romnen kennt, außen vor zu lassen. Alles ist etwas düsterer und etwas schlechter. Dieses glattgebügelte Image, dem heutzutage jederman nachjagt, fehlt und das ist das Gute!
    "Wächter der Nacht" ist ein Buch über dunkle Machenschaften und klassifiziert nicht einfach mal so eben, das Böse und das Gute, sondern geht in eine Richtung die sagt: "Nichts und niemand ist wirklich nur gut oder wirklich nur schlecht!"
    Es ist ernüchternd und mal etwas ganz anderes. Schließlich sind die meisten Fantasy-Romane nur billige Abklatschversuche von großen Autoren oder andauernd aneinanderreihende Serien, Trilogien etc.
    TOLLES BUCH! UNBEDINGT LESEN!

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  • Fantasie aus Moskau Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 05.01.2006

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    gut geschriebenes Buch, wer das Genre mag wird seine Freude daran haben.
    Die Namen und die Story prägen sich leicht ein und man kann schon einen Wintertag mit dem Lesen dieses Buches verbringen. Der Autor schreibt eine F. Geschichte und keine Landschafts -oder Stadtbeschreibung - was bei vielen leider zum Füllen der Seiten gehört.
    Fazit: Gut geschreiben und leicht zu lesen.

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  • Guter Roman, aber kein ewiger Klassiker Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Michael Beek, am 06.12.2005

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Anfangs etwas verwirrend, man kommt aber schnell in die Handlung. Lässt sich leicht lesen und ist fesselnd geschrieben. Leider stört die Kapitelunterteilung den Handlungsstrang.
    Die Komplexität von Herr der Ringe wird nicht erreicht (ist aber lt. Angabe erfolgreicher, als das Tolkiensche Werk. Hmmm?). Ein ewiger Klassiker wird das Buch wohl nicht. Lesenswert ist es aber trotzdem.

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