Buch
Taschenbuch (861 Seiten)
16. Auflage
Sprache: Deutsch
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Die Ermittlerin Lisbeth Salander steht unter Mordverdacht. Ihr Partner Mikael Blomkvist schwört, ihre Unschuld zu beweisen. Er weiß, dass es um Salanders Leben geht. Als seine Ermittlungen die schwedische Regierung in ihren Grundfesten zu erschüttern drohen, setzt er alles auf eine Karte. Nach Verblendung und Verdammnis der grandiose Höhepunkt der Trilogie um das Ermittlerduo Blomkvist und Salander.
Mit einer Kugel im Kopf wird Lisbeth Salander in die Notaufnahme eingeliefert. Sie hat den Kampf gegen Alexander Zalatschenko, berüchtigter Drahtzieher mafiöser Machenschaften, ein weiteres Mal knapp überlebt. Aber wird sie gegen den schwedischen Geheimdienst bestehen können, der alle Kräfte mobilisiert, um sie ein für alle Mal mundtot zu machen? Zu gross ist die Gefahr, dass sie die Verbindung zwischen Zalatschenko und der schwedischen Regierung aufdeckt. Unterdessen arbeitet Mikael Blomkvist unter Hochdruck daran, Salanders Unschuld zu beweisen. Es fehlen nur noch wenige Details, und er wird das Komplott gegen Salander aufdecken. Auch als seine Ermittlungen von höchster Stelle massiv behindert werden, führt Blomkvist seine Arbeit unbeirrt fort. Er weiß genau, dass er nur noch diese eine Chance hat, um Lisbeth Salander zu retten.
Pressestimmen:
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 03.03.08Verblendung, Verdammnis und Vergebung ? eine Trilogie, der sich kein Krimileser entziehen kann. Der 3. Band knüpft nahtlos an die Klasse seiner Vorgänger an. Der ver-storbene Larsson hat damit ein Vermächtnis hinterlassen, an dem sich viele zukünftige Autoren die Zähne ausbeißen werden.
| Verkaufsrang: | 208 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-453-43406-4 |
| EAN: | 9783453434066 |
| Originaltitel: | Luftslottet som sprängdes |
| Erschienen: | 09.05.2009 |
| Verlag: | Heyne Taschenbuch |
| Einband: | Taschenbuch |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 16. Auflage |
| Seitenzahl: | 861 |
| Länge/Breite: | 188mm/120mm |
| Gewicht: | 515 g |
| Übersetzer: | Wibke Kuhn |
| Reihe: | Heyne-Bücher Allgemeine Reihe |
Stieg Larsson, der am 15.August 1954 in Skelleftehamn als Sohn zweier noch sehr junger Eltern zur Welt kam, war Autor, Journalist und Herausgeber des antirassistischen Magazins EXPO. Bis er acht Jahre alt war wuchs Stieg Larsson in Nordschweden in armen Verhältnissen bei seinen Großeltern auf, die beide große Krimifans waren. Schon früh bekam er eine Schreibmaschine geschenkt, die den Grundstein für seine Karriere als Journalist und Autor legte. In den 80ern arbeitete er als Journalist und Anti-Faschismus-Experte, der auch mit Scotland Yard kooperierte. Wegen seiner Sachbücher die er vor seinen Romanen veröffentlichte, erhielt er Morddrohungen. Trotzdem lies er sich vom Kampf gegen Ungerechtigkeit und Rechtsextremismus nicht abbringen. Inspiriert von den Lieblingsautoren seiner Großeltern, die eine 10-teilige Krimireihe geschrieben hatten, wollte auch Larsson eine 10-teilige Serie schreiben. Seine "Workaholic-Mentalität" ließ ihn tagsüber an den Recherchen gegen Rechtsextremismus arbeiteten und nachts an seinen Romanen weiterschreiben. Der Lebenswandel von Stieg Larsson war, so wie das seines Alter Egos Mikael Blomkwist, eher ungesund. Die Folge war ein Herzinfarkt, der der Grund für den Tod von Stieg Larsson am 9. November 2004 war. Erst nach seinem Tod wurden seine Werke richtig berühmt, 2006 erhielt er für "Verblendung" den Skandinavischen Krimipreis und die Verfilmung 2009 trat noch größere Begeisterungsstürme los.
Meinung der Redaktion
Larsson ist allein aufgrund seiner Biografie, brillant, spannungsreich und aufregend. Seine Romane und die Verfilmungen zeigen Gesellschaftskritik, kleine Anspielungen schwedischer Klassiker und bewegen. Fesselnd, aufregend, bietet Suchtpotenzial bis zur letzten Seite oder Minute...
von Doris Oberauer, am 14.02.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Grieskirchen
von Manuela Wolfmayr, am 05.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien
von Josef Eckl, am 11.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Salzburg-Europark
von Martin Berger, am 30.09.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien
von Christa Grabner, am 04.05.2009 aus der Thalia-Buchhandlung in Wels
von Stefan Heidsiek, am 02.03.2013
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von einer Kundin/einem Kunden, am 29.01.2013
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von Cora Lein, am 10.12.2012
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von Jonas, am 19.09.2012
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von einer Kundin/einem Kunden, am 25.07.2012
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von Corinna, am 18.05.2012
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von Fugu, am 10.01.2012
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von einer Kundin/einem Kunden, am 05.10.2011
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von GiPi, am 18.09.2011
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von einer Kundin/einem Kunden, am 01.08.2011
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von einer Kundin/einem Kunden, am 15.07.2011
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von Ivonne Wiese, am 18.06.2011
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von einer Kundin/einem Kunden, am 25.05.2011
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von einer Kundin/einem Kunden, am 04.05.2011
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von einer Kundin/einem Kunden, am 26.03.2011
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von Gudrun Krull, am 13.03.2011
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von Diana Tusche, am 21.11.2010
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von Andy, am 16.09.2010
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von J.G., am 28.08.2010
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von einer Kundin/einem Kunden, am 22.08.2010
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Im amerikanischen Bürgerkrieg haben ungefähr sechshundert Frauen gekämpft. Als Männer verkleidet, ließen sie sich fürs Heer anwerben. Hier hat sich Hollywood ein schönes Stückchen Kulturgeschichte entgehen lassen - oder ist diese Geschichte vielleicht ideologisch ein bisschen zu heikel? Mit Frauen, die die Geschlechtergrenzen nicht respektieren, haben sich die Geschichtsbücher schon immer schwergetan, und nirgendwo werden diese Grenzen so scharf gezogen wie bei Krieg und Waffengebrauch.
Jedoch legt die Geschichte, von der Antike bis zur Moderne, immer wieder Zeugnis von weiblichen Kriegern ab ? den Amazonen. Die bekanntesten Beispiele haben Eingang in die Geschichtsschreibung gefunden, weil sie als "Königinnen" gelten, also als Repräsentanten der herrschenden Klasse. Die pol itische Thronfolge befördert nämlich, so unangenehm es klingen mag, mit Regelmäßigkeit immer wieder mal eine Frau auf den Thron. Da Kriege sich vom Geschlecht wenig beeindrucken lassen, finden auch welche statt, wenn gerade eine Frau über das Land herrscht. Und so verzeichnen die Geschichtsbücher zwangsläufig eine Reihe von Kriegerköniginnen, die genauso erwähnt werden müssen wie jeder Churchill, Stalin oder Roosevelt auch. Semiramis aus Ninive, die das assyrische Reich gründete, und Boadicea, die einen der blutigsten englischen Aufstände gegen das Römische Reich anführte, sind nur zwei Beispiele. Letztgenannte steht übrigens 7 als Statue an der Themse-Brücke gegenüber von Big Ben. Falls Sie dort vorbeikommen sollten, grüßen Sie sie schön von mir.