Totenbuch

Ein Kay-Scarpettta-Roman. Ausgezeichnet mit dem Crime Thriller of the Year 2008

von Patricia Cornwell

Buch

Taschenbuch (508 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Scarpettas bisher bedrohlichster Fall: Der Sandmann, ein grausamer Killer, geht um


Die 16-jährige Drew Martin, Shooting-Star am Tennishimmel, fällt in Rom einem abscheulichen Verbrechen zum Opfer. Nachdem er sie grausam gefoltert hat, füllt der Mörder Drews leere Augenhöhlen mit Sand, bevor er ihre Lider für immer verschließt. Die italienischen Carabinieri sind überfordert und bitten Gerichtsmedizinerin Dr. Kay Scarpetta um Hilfe. Der Sandmann kommt aus den USA. Und der Tennisstar ist nicht sein letztes Opfer ...


Ausgezeichnet mit dem British Book Award 2008 in der Kategorie BESTER THRILLER DES JAHRES.






Pressestimmen:

"Patricia Cornwell versetzt uns mit ihrer Kultfigur Kay Scarpetta immer wieder in Entsetzen und hypnotische Spannung." Cosmopolitan

Produktdetails

Verkaufsrang: 6.311
ISBN-10: 3-442-46101-4
EAN: 9783442461011
Originaltitel: Book of the Dead
Erschienen: 12.10.2009
Verlag: Goldmann Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 508
Länge/Breite: 187mm/119mm
Gewicht: 408 g
Übersetzer: Karin Dufner
Reihe: Goldmanns Taschenbücher
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Patricia Cornwell

Patricia Cornwell, geboren 1956 in Miami, arbeitete als Gerichtsreporterin und Computerspezialistin in der forensischen Medizin, bevor sie mit ihren Thrillern um Kay Scarpetta internationale Erfolge feierte und mit hohen literarischen Auszeichnungen bedacht wurde. Die Autorin lebt derzeit in New York und Florida.

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Kundenrezensionen

  • Ganz unterhaltsam... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sabine, am 26.03.2011

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    und bietet vorallem gegen Ende einige überraschende Wendungen.
    Schon erstaunlich, in welcher Beziehungen einige Personen dieser Geschichte zum Mörder stehen - wäre da nie drauf gekommen. Obwohl es
    im Nachhinein alles einen Sinn ergibt. will hier natürlich nicht zu viel verraten. :)

    Punktabzug gibt es dafür, daß ziemlich viele Fachausdrücke verwendet werden. Sie werden zwar alle leicht verständlich erklärt, stören
    aber doch ein wenig. Denn man möchte ja "nur" einen Roman lesen und nicht noch nebenbei Pathologe werden...
    Außerdem mangelt es etwas an wirklich spannenden Stellen. Und wenn sie doch auftauchen, ist (bis auf die Mordopfer natürlich) niemand
    ernsthaft in Gefahr.

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  • Der Titel spricht für sich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.10.2010

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    „Totenbuch“ das ist nicht mehr ein Roman, wie zu Anfang der Kay-Scarpetta-Reihe. Im Gegenteil, es wird immer schlimmer. Man kann ihn buchstäblich zu Grabe tragen. Aber warum kaufe ich Dusel auch immer noch die Bücher? Hoffe ich, dass die Krise vorbei geht und Patricia Cornwell zur ihrer alten Form aufläuft? Ich wei0 es nicht. Bisher ist es aber noch nicht soweit. Im Gegenteil. Es wird immer schlimmer.

    Die Story:
    Drew Martin, ein amerikanisches Tenniswunderkind wurde in Rom entführt und auf grausame Weise ermordet. Kay und Benton werden nach Rom beordert und machen sich auf der Suche nach der Wahrheit wie üblich eine ganze Menge Todfeinde.
    Gleichzeitig hat Kay aber noch einen anderen Fall zu bearbeiten. Nahe Charleston wird die Leiche eines schwer misshandelten sechsjährigen Jungen aus dem Sumpf gezogen. Kay hat jetzt nicht nur die scheinbar unmögliche Aufgabe, beide Fälle zu lösen, sondern sie hat zudem auch noch private Probleme mit Benton. Um alles noch ein bisschen verwickelter zu machen, führt eine Spur in den Irak.

    Meine Meinung.
    Meiner Meinung nach schreibt Patricia Cornwell einfach zu viel, neben den Scarpetta Romanen ja noch andere Serien. Denn die ersten Romane der Scarpetta Reihe waren einfach klasse. Ich bin mittendrin eingestiegen und habe mir dann die anderen nachgekauft. Aber ich glaube, dieses war definitiv das letzte. Es ist die reinste Fließbandarbeit. Sie nimmt die Figuren und schreibt irgendeine Handlung herum. Auchr wenn anfangseinen Aufbau der Story herausarbeiten kann können, scheint sie im schon im Laufe des ersten Drittels die Lust am Schreien zu verlieren.
    Scarpetta, einstmals ein Frau mit Biss und Ironie, ist sie jetzt eine langweilige, introvertierte Frau geworden, die nur noch für ihren Job lebt. Marino, einst ein doch recht intelligenter Polizist, der zwar unter Selbstzweifeln litt, nimmt auf einmal Drogen, betrinkt sich bis zum umfallen, und verschwindet am Schluss. (Fortsetzung folgt…….??) Und Lucy? So einen Menschen gibt es gar nicht, wenigstens nicht im wahren Leben. In allem super und perfekt. Super Intelligenz, perfekter Körperbau, den sie mit der perfekten Diät und dem perfekten Sport hält. Hallo, bin ich bei Disney oder in einem Roman für Erwachsene? Nein, Patricia! Nicht die Quantität, sondern die Qualität entscheidet über gute Bücher.


    Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
    Hoffmann und Campe (November 2007)
    ISBN-10: 3455011047

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  • Band 15 Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Blacky, am 12.07.2010

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    Der Sandmann, ein grausamer Killer, geht um
    Die 16-jährige Drew Martin, Shooting-Star am Tennishimmel, fällt in Rom einem abscheulichen Verbrechen zum Opfer. Nachdem er sie grausam gefoltert hat, füllt der Mörder Drews leere Augenhöhlen mit Sand, bevor er ihre Lider für immer verschließt. Die italienischen Carabinieri sind überfordert und bitten Gerichtsmedizinerin Dr. Kay Scarpetta um Hilfe. Der Sandmann kommt aus den USA. Und der Tennisstar ist nicht sein letztes Opfer

    Wieder ein spannender Fall für Kay Scarpetta, bei dem das Totenbuch eine wichtige Rolle spielt.
    Auch Pete Marino hat in diesem Fall eine entscheidende Rolle.
    Spannend bis zum Schluss, wobei am Ende doch noch etwas offenbleibt (obwohl der Fall selbst geklärt ist)

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  • Beziehungsstress Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 16.06.2010

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    Habe bis jetzt alle Kay-Scarpetta-Romane gelesen. Leider bin ich etwas enttäuscht von diesem Roman. Schwerpunktmäßig geht es um private Schwierigkeiten der Hauptdarsteller und die eigentliche "Mordaufklärung etc." was sonst mit das Spannenste war rückt in den Hintergrund und wird geradezu flüchtig abgehandelt.
    Schade.

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  • Ein Buch für "Scarpetta-Erfahrene"... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von IBO, am 15.11.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich bin ein riesiger Fan von der Scarpetta-Reihe, P.Cornwell zählt zu meinen absoluten Tpo-Autoren - aber ich kann diesem Buch nur 4 Sterne geben und es aus meiner Sicht definitiv nicht zu dem bedrohlichsten Fall zählen...
    Die Story um Kay,Benton, Lucy und Pete geht weiter, dabei wird der grausige Mordfall einer jungen begabten Tennisspielerin bearbeitet. Wie immer - SPANNUNG PUR!
    Doch zum Ende wird es immer verstrickter, alle und alles hängt irgendwie zusammen und die Geschichte flacht dadurch etwas ab. Ich habe eine "unerwartete Wendung" oder "plötzlich neue Perspektive" bei der Aufklärung vermisst.
    Hinzu kommt, dass man die Vorgeschichte der Hauptakteure kennen sollte, wenn man dieses Buch liest, denn ich glaube, sonst wird es doch recht kompliziert....
    Alles in allem ein spannendes Buch für Scarpetta-Fans, mit etwas (untypisch?) flachem Ausgang.

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  • Für Kay Scarpetta Fans Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sandra Byrohl, am 15.09.2009

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    „Totenbuch“ ist ein weiterer Kay Scarpetta Roman. Inzwischen arbeitet Kay in ihrem privaten Labor in Charleston, als die verstümmelte Leiche der jungen und berühmten Tennisspielerin Drew Martin gefunden wird. Der Fall rückt jedoch in den Hintergrund, in diesem Teil geht es eher um die privaten Verknüpfungen zwischen den Hauptpersonen. Kay und Benton sind inzwischen verlobt, womit ihr langjähriger Freund und Kollege Marino ein grosses Problem hat. Er verliert den Boden unter den Füssen und es kommt zum Bruch zwischen beiden. Ihre Nichte Lucy kämpft weiter gegen den Krebs und auch Kay´s Sekretärin Rose hat ein Geheimnis…
    „Totenbuch“ ist eines der schwächeren Titel der Reihe und nichts zum Neueinstieg, da zuviel Wissen rund um die Hauptpersonen vorausgesetzt wird. Aber für Kay Scarpetta Fans auf jeden Fall ein Muss!!
    Und Neueinsteiger sollten mit den ersten Bänden anfangen, die Krimi´s von Patricia Cornwell ist absolut klasse!!!

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Rom


Wasser plätschert. Eine Wanne aus grauen Mosaikfliesen, tief im Terrakottaboden versenkt.
Langsam rinnt das Wasser aus dem alten Messinghahn; durch ein Fenster dringt Dunkelheit herein. Auf der anderen Seite der schmutzigen Glasscheibe liegen die piazza, der Brunnen, die Nacht.
Reglos sitzt sie im Wasser. Das Wasser ist sehr kalt, Eiswürfel schwimmen darin. Inzwischen ist ihr Blick stumpf. Fast alles Leben scheint aus ihren Augen gewichen. Anfangs waren ihre Augen noch wie Hände, die sich ihm entgegenstreckten und ihn um Gnade anflehten. Nun aber haben sie einen schmutzig-trüben Blauton angenommen. Was einst in ihnen gewesen war, ist nahezu verschwunden. Bald wird sie eingeschlafen sein.
"Hier." Er reicht ihr einen Cognacschwenker aus mundgeblasenem Muranoglas. Wodka.
Ihn faszinieren die Teile ihres Körpers, die noch nie die Sonne gesehen haben. Sie sind bleich wie Kalkstein. Er dreht den Hahn fast ganz zu, aus dem Rinnsal werden einzelne Tropfen, und beobachtet, wie ihr Atem immer schneller geht und ihre Zähne klappern. Ihre hellen Brüste, zart wie weiße Blüten, treiben dicht unter der Wasseroberfläche. Ihre von der Kälte steifen Brustwarzen sind feste, rosige Knospen. Er muss an die Bleistifte mit dem rosafarbenen Radiergummistummel denken, die er als Schüler abgekaut hat. Seinem Vater - und manchmal auch seiner Mutter - erklärte er, er brauche keine Radiergummis, er mache sowieso keine Fehler.
Aber in Wahrheit kaute er nun mal gern drauf herum. Dagegen war er einfach machtlos.
"Du wirst dich an meinen Namen erinnern", sagt er zu ihr.
"Nein, bestimmt nicht", erwidert sie. "Ich kann ihn wieder vergessen." Ihre Zähne klappern.
Er weiß, warum sie das sagt. Wenn sie seinen Namen vergisst, könnte er vielleicht ihr Schicksal neu überdenken wie in einem Schlachtplan, der an eine veränderte Lage angepasst werden muss.
"Wie heiße ich?", fragt er. "Sag mir meinen Namen."
"Ich kann mich nicht erinnern." Sie zittert und schluchzt.
"Sag ihn mir", herrscht er sie an und betrachtet dabei ihre sonnengebräunten, von Gänsehaut bedeckten Arme mit den blonden aufgestellten Härchen, ihre jungen Brüste und die dunkle Stelle im Wasser zwischen ihren Beinen.
"Will."
"Und wie weiter?" "Rambo."
"Du findest diesen Namen komisch", sagt er und lässt sich nackt auf dem Toilettensitz nieder. Sie schüttelt heftig den Kopf.
Lügnerin. Sie hat sich über ihn lustig gemacht, als er ihr seinen Namen sagte, und gelacht, das sei doch ein erfundener Name, ein Name aus einem Film. Nein, sagte er, der Name ist schwedisch. Unsinn, das ist kein schwedischer Name. Doch, es ist ein schwedischer Name. Oder woher soll er denn sonst stammen? Es gibt diesen Namen wirklich. Na klar, so wie Rocky. Sie kicherte. Schau doch im Internet nach, den Namen gibt es wirklich. Es gefiel ihm nicht, sich wegen seines Namens rechtfertigen zu müssen. Das war vor zwei Tagen. Er hat es ihr zwar nicht übel genommen, es sich jedoch gemerkt. Aber er verzeiht ihr. Schließlich leidet sie sehr. Ihr Leid ist geradezu unerträglich.
"Meinen Namen zu kennen ist wie ein Echo", sagt er. "Eigentlich spielt er keine Rolle. Er ist nur ein Geräusch, das ausgesprochen wird."
"Ich würde ihn niemals aussprechen." Panik.
Ihre Lippen und ihre Nägel sind blau, und sie zittert am ganzen Leib. Sie starrt ihn an. Er fordert sie auf, noch mehr zu trinken. Sie wagt nicht, sich zu weigern. Sie weiß genau, was ihr blüht, wenn sie auch nur im Ansatz Widerstand leistet. Ein kleiner Schrei genügt, das ist ihr klar. Ruhig sitzt er auf der Toilette, die Beine gespreizt, damit sie sieht, wie erregt er ist, und sich davor fürchtet. Inzwischen fleht sie ihn nicht mehr an, doch mit ihr zu machen, was er will, falls das der Grund sein sollte, warum er sie gefangen hält. Sie hat es aufgegeben, denn sie weiß, was geschieht, wenn sie ihn beleidigt, indem sie auch nur andeutet, dass er überhaupt etwas von ihr wollen könnte. Und nicht sie es will und sich ihm bereitwillig hingibt.
"Du weißt, ich habe dich nur freundlich gebeten", sagt er.
"Ich weiß nicht." Ihre Zähne klappern.
"Du weißt es sehr gut. Ich habe dich gebeten, dich bei mir zu bedanken. Mehr verlange ich nicht, und ich war nett zu dir. Ich habe dich ganz freundlich gefragt, aber du wolltest es ja so. Du hast mich dazu gezwungen. Siehst du" - er steht auf und betrachtet seine Nacktheit im Spiegel über dem glatten Waschbecken aus Marmor -, "ich muss es tun, weil du so leidest. Eigentlich will ich das ja gar nicht. Du hast mir wehgetan. Ist dir klar, wie sehr es mich quält, von dir dazu gezwungen zu werden?", sagt sein nacktes Spiegelbild.
Sie sagt, sie habe verstanden. Ihre Augen irren durch den Raum wie fliegende Glasscherben, als er den Werkzeugkasten öffnet und ihr Blick auf die Teppichcutter, Messer und Sägen fällt. Er nimmt einen kleinen Beutel mit Sand heraus und stellt ihn auf den Waschbeckenrand. Es folgen einige Ampullen mit lavendelfarbenem Klebstoff.
"Ich mache alles, was du willst. Du kannst von mir haben, was du willst." Jetzt fängt sie schon wieder damit an.
Sie kann es einfach nicht lassen, obwohl er es ihr streng verboten hat.
Als seine Hände ins Wasser tauchen, spürt er die beißende Kälte. Er packt ihre nassen, sonnengebräunten Knöchel, reißt sie hoch und umklammert ihre kalten weißen Füße. Dabei spürt er, wie sich vor Angst ihre Muskeln verkrampfen. Als er sie so ein bisschen länger festhält als beim letzten Mal, sträubt sie sich und rudert wild mit den Armen. Das eisige Wasser spritzt umher. Schließlich lässt er los. Sie hustet, schnappt gierig nach Luft, wimmert leise. Aber sie beschwert sich nicht. Sie hat gelernt, sich nicht zu beschweren - es hat eine Zeitlang gedauert, aber sie hat es gelernt. Das war nur zu ihrem Besten, denn nun ist sie dankbar dafür, ein Opfer zu bringen, das sein Leben - nicht ihres, seines - verändern wird. Wenn auch nicht zum Guten. Aber er hatte ja nie ein gutes Leben. Wird auch nie eines haben. Sie sollte sich über dieses Geschenk freuen.

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