Tiere Essen

von Jonathan Safran Foer

Buch

gebunden (399 Seiten)

4. Auflage

Sprache: Deutsch

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»Ich liebe Würste auch, aber ich esse sie nicht.« Jonathan Safran Foer in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung
»Tiere essen« ist ein leidenschaftliches Buch über die Frage, was wir essen und warum. Der hoch gelobte amerikanische Romancier und Bestsellerautor Jonathan Safran Foer hat ein aufrüttelndes Buch über Fleischkonsum und dessen Folgen geschrieben, das weltweit Furore macht und bei uns mit Spannung erwartet wird.
Wie viele junge Menschen schwankte Jonathan Safran Foer lange zwischen Fleischgenuss und Vegetarismus hin und her. Als er Vater wurde und er und seine Frau überlegten, wie sie ihr Kind ernähren würden, bekamen seine Fragen eine neue Dringlichkeit: Warum essen wir Tiere? Würden wir sie auch essen, wenn wir wüssten, wo sie herkommen? Foer stürzt sich mit Leib und Seele in sein Thema. Er recherchiert auf eigene Faust, bricht nachts in Tierfarmen ein, konsultiert einschlägige Studien und spricht mit zahlreichen Akteuren und Experten. Vor allem aber geht er der Frage auf den Grund, was Essen für den Menschen bedeutet. Auch Foer kennt die trostspendende Kraft einer fleischhaltigen Lieblingsmahlzeit, die seit Generationen in einer Familie gekocht wird. In einer brillanten Synthese aus Philosophie, Literatur, Wissenschaft und eigenen Undercover-Reportagen bricht Foer in »Tiere essen« eine Lanze für eine bewusste Wahl. Er hinterfragt die Geschichten, die wir uns selbst erzählen, um unser Essverhalten zu rechtfertigen, und die dazu beitragen, dass wir der Wirklichkeit der Massentierhaltung und deren Konsequenzen nicht ins Auge sehen. »Tiere essen« besticht durch eine elegante Sprache, überraschende Denkfiguren und viel Humor. Foer zeigt ein großes Herz für menschliche Schwächen, lässt sich aber in seinem leidenschaftlichen Plädoyer für die Möglichkeiten ethischen Handelns nicht bremsen. Eine unverzichtbare Lektüre für jeden Menschen, der über sich und die Welt - und seinen Platz in ihr - nachdenkt. Mit einem eigens für die deutsche Ausgabe geschriebenen Vorwort von Jonathan Safran Foer. »Diese Geschichte begann nicht als ein Buch. Ich wollte nur wissen - für mich und für meine Familie - was Fleisch eigentlich ist. Wo kommt es her? Wie wird es produziert? Welche Folgenhat unser Fleischkonsum für die Wirtschaft, die Gesellschaft und unsere Umwelt? Gibt es Tiere, die man bedenkenlos essen kann? Gibt es Situationen, in denen der Verzicht auf Fleisch falsch ist? Warum essen wir kein Hundefleisch? Was als persönliche Untersuchung begann, wurde rasch sehr viel mehr als das ...« Jonathan Safran Foer Der Titel enthält eine vom Vegetarierbund Deutschlands (VEBU) zusammengestellte Übersicht zur Sachlage der Massentierhaltung in der Bundesrepublik.

Produktdetails

ISBN-10: 3-462-04044-8
EAN: 9783462040449
Originaltitel: Eating Animals
Erschienen: 19.08.2010
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 4. Auflage
Seitenzahl: 399
Länge/Breite: 215mm/135mm
Gewicht: 573 g
Übersetzer: Brigitte Jakobeit, Ingo Herzke, Isabel Bogdan
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Jonathan Safran Foer

Jonathan Safran Foer wurde 1977 geboren und studierte in Princeton Philosophie und Literatur. Sein erster Roman "Alles ist erleuchtet" war ein sensationeller Erfolg in den USA. Foer lebt und schreibt in New York an seinem zweiten Roman.

Brigitte Jakobeit

Brigitte Jakobeit, Jg. 1955, lebt in Hamburg und übersetzt seit 1990 englischsprachige Literatur, darunter die Autobiographien von Miles Davis und Milos Forman sowie Bücher von John Boyne, Paula Fox, Alistair MacLeod, Audrey Niffenegger und Jonathan Safran Foer.

Ingo Herzke

Ingo Herzke lebt als Literaturübersetzer in Hamburg. Studium der klassischen Philologie, Anglistik und Geschichte in Göttingen und Glasgow. Er übersetzt u.a. Werke von A.L. Kennedy, Paula Fox, Rick Moody und Jay McInerny.

Isabel Bogdan

Isabel Bogdan, geboren 1968 in Köln, studierte Japanologie und Angelistik in Heidelberg und Tokyo. Inzwischen lebt sie in Hamburg, weil es da so schön ist, und übersetzt unter anderem Jonathan Safran Foer, Tamar Yellin, Andrew Taylor und Richard Grant.

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Buchhändlertipps

  • Tiere essen Tiere Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Schwarzenbrunner Gregor, am 24.09.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Lentia

    Skandale rund um das Thema Fleisch, begleiten uns durch die Medien in regelmäßigen Abständen. Massentierhaltung, -transport, Schweine-, Vogelgrippe und nicht zuletzt auch BSE, raten uns zu einem nachhaltigerem Umgang mit dem, was täglich auf unsere Teller landet. Aber auch das Buch von Jonathan Safran Foer rüttelt auf. Explizit geht er auf das Thema Fleisch ein, als sein Kind auf die Welt kam und sich die Eltern über die Frage der richtigen Ernährung des Kindes stellten. Obwohl der Autor mittlerweile bekennender Vegetarier ist, weist er den Leser hin, dass er nicht den Vegetarismus propagieren möchte. Foer hat gut recherchiert für sein Buch und es ist sehr flüssig geschrieben. Ich finde es ist ein wichtiges Buch zur Ernährungsdebatte.
  • Keine Tiere essen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Rudy Sturmer, am 01.01.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Wieder ein gewichtiges Wort gegen ein unreflektiertes in den Tag hinein Leben. Gegen den bequemen Weg, den Weg der blinden Übernahme von tradiertem Ess- und Kaufverhalten. Der Konsument der Zukunft wird der wache Konsument sein oder er wird nicht mehr sein (eine freie Abwandlung der Worte von Karl Rahner).
  • Nicht angenehm, aber wichtig und ernüchternd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Hans Wilhelm Schmölzer, am 15.09.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Atrio, Villach

    Es ist wahrlich keine angenehme Lektüre über die Realität und die Folgen der Massentierhaltung: Massentierhaltung produziert massenhaft (teilweise) infiziertes Fleisch, große Umweltschäden, immenses Tierleid und zerstört traditionelle landwirtschaftliche Strukturen. Nach der Lektüre sollte verantwortungsbewußten Menschen der Umstieg auf vegetarische Ernährung und/oder Bioprodukte deutlich leichter fallen.
  • ein sehr interessantes Buch, zurecht ein Bestseller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Magdalena Berger, am 14.09.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Grieskirchen

    Jonathan Safran Foer beschreibt anschaulich und mit sehr viel Hintergrundwissen die Zustände in amerikanischen Massentierhaltungsbetrieben. Diese gehören auch in Deutschland und allen anderen Industrieländern zum Alltag.
    Er gewährt erschreckende Einblicke in verschiedene Betriebe und Schlachthöfe.
    Beschreibt die Überfischung der Meere und das Qualvolle Leben aller Fische in Zuchtbetrieben.
    Foer liefert auch positive Beispiele von einzelnen Bauern die im Einklang mit der Natur und ihren Tieren leben und wirtschaften. Im Buch sind auch Aussagen und Briefe von verschiedenen Personen enthalten. Zum Beispiel von Landwirten und Arbeitern in Schlachthöfen.
    Jeder der Fleisch isst, sollte sich darüber Gedanken machen, welche Folgen dies für die Umwelt hat. Das Buch ist oft schockierend. Und ich denke dass es einige Menschen wachrütteln kann.

Kundenrezensionen

  • Ändern wir endlich etwas! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marion Olßon, am 21.04.2013

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    Massentierhaltungen- Massenschlachtungen ! Niemand wird mit solch einem Thema gerne konfrontiert, aber schließlich ist es doch notwendig, Dinge auszusprechen, die wahr sind. Wir essen Fleisch, doch woher kommt es? Wir versuchen Kindern begreiflich zu machen, wie glücklich die Kuh auf der Wiese ist und wie gut es dem Huhn auf dem Hof geht. Doch wollen wir auch die Realität sehen? So, wie es wirklich aussieht, brutal und schonungslos? Ein Buch, das einen zum Aufwachen zwingt! Eine Lektüre, die aufrüttelt, die förmlich danach schreit, etwas zu ändern. Jeder Einzelne kann seinen Fleisch-Konsum reduzieren und darauf achten, wo er sein Fleisch und seine Wurst kauft. Wir tragen die Verantwortung für diese unschuldigen Kreaturen, nehmen wir diese Verantwortung auch an?

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  • Tiere essen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sabrina Hermes, am 19.11.2011

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    Jonathan Safran Foer hat mit "Tiere essen" ein aufwühlendes und schockierendes Buch geschrieben. Als er Vater wurde, begann sich der bis dato Teilzeitvegetarier mit der Frage zu beschäftigen, was wir essen. Dazu sprach er mit Experten, Tierschützern, Produzenten, versuchte Termine bei Schlachthöfen zu bekommen und brach in Massentierhaltungsbetriebe ein, um die Wahrheit zu sehen.

    In einer klaren, aufrüttelnden Sprache erzählt Jonathan Safran Foer von seiner Reise durch die vielen Betriebe, die 3 Jahre andauerte. Beeindruckt hat mich dabei, dass er alle zu Wort kommen liess, alle Standpunkte anbrachte und eher erzählt, anstatt "bekehren" zu wollen. Er versucht den Leser zu informieren. Nach der Lektüre bleibt ein Nachhall im Kopf zurück. Ein tolles Buch, welches jeder lesen sollte.

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  • Ein Buch das das Leben verändert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.07.2011

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    Jeder von uns isst dreimal am Tag. Doch was essen wir? Vorallem wenn es um Fleisch geht, wissen wir alle, dass Fleisch angeboten wird, dessen Herstellung uns den Geschmack verderben sollte. Manche stellen sich taub, andere greifen zu nicht-industriell hergestelltem Fleisch. Doch was da passiert und wie das alles funktioniert bleibt meißt im Dunkeln. Jonathan Safran Foer wollte es wissen. Seine Recherchen haben ihm eine schreckliche Wahrheit offenbart, die man, einmal wahrgenommen, nicht mehr ignorieren kann. Mit unglaublicher Geduld und Objektivität stellt er seine großartige Recherche dar. Ein mehr als gelungenes Gesamtwerk über unser Essen, dessen Herkunft und die Folgen.

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  • Tiere essen... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Teresa Kopp, am 30.06.2011

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    Informativ, großartig, schockierend, Fragen aufwerfend – Alles das ist in einem Foers Titel „Tiere essen“. Er beschäftigt sich mit Züchtung, Haltung und Schlachtung in unserer heutigen Zeit und wenn auch das Thema und der Inhalt wortwörtlich „schwer verdaulich“ sind, so lohnt es sich doch auf jeden Fall, das Buch zu lesen! Absolut empfehlenswert!

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  • nur Mut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Hartmut Noll-Arukaslan, am 22.04.2011

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    Erlauben Sie mir neben all den Buchbewertungen ein persönliches Statement:
    Neben all den vielen Rezensionen kann ich nur bestätigen wie aufrüttelnd, informativ und kompetent dieses Buch ist. Essen und Ernährung waren für mich immer nur ein sehr untergeordnetes Thema, doch dieses Buch konnte ich nicht mehr aus der Hand legen.
    Drei Monate dauerte es, bis ich entschied mich diesem Buch zu stellen, wissender zu werden, was dann im Umgang mit Tieren und Fleisch zwingend auch meine Reaktion verlangt.
    Erzähle ich warum sich schrittweise nun meine Essgewohnheiten ändern, so begegnet mir eine starke Zurückhaltung, denn das Thema ist unangenehm, fordert heraus.
    Meine Empfehlung: Seien Sie mutig, schauen Sie sich an, was wir mit Tieren machen, bestellen Sie sich das Buch und warten Sie nicht es zu lesen. Sie wissen, dass Ihre Ahnung zum Thema Tiere und Fleisch sich bestärken wird und hier ist die Hilfestellung um aufgrund vieler Fakten zu entscheiden, welchen Standpunkt Sie zum Essen von Fleisch einnehmen wollen und dürfen.

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  • Interessante Fakten spannend erzählt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Elisabeth Fischer, am 15.04.2011

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    In "Tiere essen" erzählt der Bestseller-Autor Jonathan Safran Foer von seinem persönlichen Verhältnis zum Essen von Fleisch, der Geschichte der Landwirtschaft und Fleischkonsum im Allgemeinen.
    Dabei drückt er sich so elegant aus, dass das Buch sich besser lesen lässt, als jeder Krimi.
    Jonathan Safran Foer versucht in diesem Buch nicht, jedem Leser seine Meinung aufzudrücken - er betont, dass es ihm darum geht, dass jeder nach seinem eigenen Gewissen essen sollte. Mich hat dieses Buch nicht zum Vegetarier gemacht, vieles weiß man auch bereits, aber dennoch stehe ich desöfteren im Supermarkt vor dem Wurstregal und erwische mich dabei, wie ich die Wurst wieder zurück ins Fach lege - was Jonathan Safran Foer in "Tiere essen" beschreibt bleibt einfach als leise Stimme im Gedächtnis hängen...

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  • Tiere nicht essen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Susanna Wiedermann, am 21.03.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Anlässlich der Geburt seines ersten Kindes beschäftigte sich der amerikanische Autor Jonathan Safran Foer eingehend mit der Frage nach der richtigen Ernährungsweise für sich und seine Familie. Seine Erkenntnisse hat er in dem Buch "Tiere essen" niedergeschrieben. Foer stellt darin die Frage, warum Menschen überhaupt Tiere essen oder nicht essen. Er betrachtet dieses Thema nicht nur aus ethischer, sondern auch aus religiöser, sozialer, geschichtlicher und philosophischer Sicht. "Tiere essen" besticht durch die Mischung von genauer Recherche und autobiographischer Erzählweise. Jonathan Safran Foer erzählt von seinen eigenen Erfahrungen und lässt TierschützerInnen ebenso zu Wort kommen wie traditionelle GeflügelfarmerInnen und MitarbeiterInnen aus Massentierhaltungsbetrieben.
    Foers Buch ist zwar kein Aufruf zum Vegetarismus, die Lektüre animiert jedoch, die eigenen Essgewohnheiten gründlich zu überdenken. Auf jeden Fall stellt "Tiere essen" ein Manifest gegen die Massentierhaltung und die Perversionen der modernen Fleischindustrie dar.

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  • Weniger ist mehr Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Doris Krischer, am 14.03.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.


    Nicht die Wissenschaftler sondern die Schriftsteller sind die Vorreiter einer neuen Lebensart. Aus der Nabelschauperspektive gehen sie der Frage nach, was wir essen und zu welchem Preis. Der materielle Preis für ein opulentes Mahl mit viel Fleisch ist gering. Massentierhaltung macht es möglich.
    Doch der Preis, den wir nach genauerer Betrachtung dafür in Kauf nehmen ist zu hoch. Sowohl Jonathan Safran Föhr als auch Karen Duwe plädieren , mit überzeugenden Argumenten , für den Verzicht.
    Es ist ein Aufruf zur inneren Einkehr, zu einer stillen, individuellen Revolte.

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  • Pflicht für jeden mündigen Verbraucher Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 05.01.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Pflichtprogramm für jeden Menschen der isst - also unerlässlich es gelesen zu haben. Knallharte Fakten, nichts wird verschwiegen und die Frage warum wir keine Hunde essen, aber Schweine ist ein sehr interessanter Ansatz.

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  • Man ist was man isst... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von gh, am 20.12.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Sehr informativ, läßt keine Fragen mehr offen und es bleiben auch keine Ausreden mehr.
    Mich stört nur, dass der Autor sich zu oft wiederholt. Das Buch ist auch so sehr verständlich geschrieben.

    Interessant fand ich den Ansatz, warum wir eigentlich keinen Hund essen... Schweine sind doch genauso intelligent!

    Schade ist, dass das Buch jene, die Unmengen billiges Fleisch essen, nicht erreichen wird.

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  • Unbedingt lesen!!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michaela Korinth, am 17.12.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch enthält knallharte Fakten, darüber was mit unserer Nahrung passiert, bevor sie auf unserem Teller landet. Sehr gut recherchiert und absolut verständlich dargestellt, geht es nicht nur um Vegetarismus, sondern auch um die Geschichte der Landwirtschaft und unser Verhältnis zu den Tieren die wir essen, sowie die Auswirkungen auf unsere Umwelt. Diese Lektüre gibt wirklich Denkanstöße.Toptitel!!!

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  • Tiere essen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Tina Dammer, am 22.11.2010

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    Jonathan Foer beginnt sein Buch mit Kindheitserzählungen bei seiner Großmutter. Er hat drei Jahre recherchiert, um für seine eigene Familie herauszufinden, wie denn Essen produziert wird. Er schreibt über die moderne Landwirtschaft, die Ausbeutung der Natur, der Tiere und der Menschen. Foer selber nahm in Jugendjahren mehrmals Anlauf, um Vegetarier zu werden. Und so kontaktierte er Konzerne, die mit Fleisch handeln und fragte nach Hindergründen der Produktion. Er besuchte Massentierhaltungen, die wie Hochsicherheitsbereiche abgeriegelt werden.
    Es ist kein Krimi, kein Thriller - eher Realitätshorroe. Das Buch geht uns alle an! Es ist für Menschen gedacht, die sich den wichtigen Fragen der Ernährung und ihrem Lebensstil stellen wollen.

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  • Denk nach bevor Du isst Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 02.11.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Foer wird ja immer wieder als Vegetarier-Terrorist bezeichnet. Trifft aber absolut nicht zu, weil "Tiere Essen" keine Bibel zum Glaubensbekenntnis des Vegetariertum ist, sondern eine gut recherchierte Anayse eines Journalisten zum Thema Massentierhaltung.
    Die Berichte, Fakten und Erklärungen sind kein Fanatismus eines PETA Tierschützers, sondern die Realität der Nahrungsmittelindustrie in Sachen Tiere.
    Vieles davon ist unfassbar, unglaublich und widerwärtig. Das Problem ist jedoch, dass wir als Konsumenten uns nicht davor verstecken können, nichts damit zu tun zu haben: denn wir entscheiden, was auf unseren Tisch kommt. Deshalb ein wichtiges Buch, denn nur wenn wir wissen,w as in unserer Welt passiert, können wir sie ändern!

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  • Ein Muss als mündiger Verbaucher Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kirsten Landt, am 21.10.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch ist z.Zt. mein Geschenk-Favorit im Freundeskreis. Als mündiger Verbraucher sollte man darüber informiert sein, wo unsere "Lebensmittel" herkommen und welche wirtschaftlichen Zusammenhänge den Markt mitbestimmen.
    Es ist heute leichter als Vegetarier akzeptiert zu werden und ein entsprechendes Angebot, auch in der Gastronomie, zu erhalten, als sagen zu können: " Ich esse nur Fleisch aus artgerechter Haltung". Ich esse immer noch sehr gerne Fleisch, aber seltener und nicht mehr aus Massentierhaltung.

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  • Über Vernichtungskriege und Anthropozentrismus oder 'Wenn nichts mehr wichtig ist, gibt es nichts zu retten' Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von sabatayn76, am 15.10.2010

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Inhalt:
    Jonathan Safran Foer beschreibt in 'Tiere essen' einerseits seinen eigenen Weg als temporärer Vegetarier und seinen (bisher) endgültigen Entschluss, auf Fleisch zu verzichten, andererseits die Ursachen, die Fakten sowie die komplexen und weit reichenden Konsequenzen der Massentierhaltung.

    Mein Eindruck:
    Ich habe vor 2 Monaten - also vor der Lektüre von 'Tiere essen' - den Entschluss gefasst, mich in Zukunft fleischlos zu ernähren. Ich hatte jahrelang darüber nachgedacht, doch da ich Fleisch gern esse, habe ich das Thema 'Tiere essen' stets emotional ausgeblendet. Nach der Lektüre von 'Tiere essen' KÖNNTE ich kein Fleisch mehr essen - nicht weil Foer missioniert und manipuliert, sondern weil er Fakten auf den Tisch bringt, über die sich der Leser selbst Gedanken machen kann und die starke emotionale Reaktionen in mir hervorriefen. Foer bietet sehr plastische Beispiele, die es ermöglichen, dass man sich explizit vorstellen kann, wie viel Platz beispielsweise ein Huhn in einer Legebatterie hat, und bringt den Leser zum Nachdenken über paradoxe Ansichten über Hundeliebe und Massentierhaltung. Zudem zeigt er komplexe Zusammenhänge auf: Vegetarismus ist nicht nur der Verzicht auf Fleisch und auf die Ermordung von Tieren, sondern Massentierhaltung hat auch Auswirkungen auf Armut, auf die Gesundheit der Konsumenten, auf die Umwelt.

    Insgesamt kann ich Foer und sein Buch nur bewundern, da er es nicht nur geschafft hat, ein gut lesbares Buch zu schreiben, sondern zudem hervorragend recherchiert und dafür gesorgt hat, wichtiges Wissen auf sachliche (wenn auch berührende, doch nie manipulierende) Art und Weise zu vermitteln.

    Mein Resümee:
    Mir ist klar, dass eingeschworene Fleischesser wenig Interesse daran haben werden, dieses Buch zu lesen. Wer sich jedoch traut, 'Tiere essen' zu lesen, wird viele erschütternde Informationen zu Massentierhaltung und deren Folgen lesen, die vielleicht eine Verhaltensänderung bewirken - vielleicht aber auch nicht. In diesem Buch geht es nicht darum, den Leser einer Gehirnwäsche zu unterziehen, sondern dem Leser bewusst zu machen, was er isst, was das für ihn und für Millionen von Tieren bedeutet und was man anders machen kann.

    Zum Abschluss ein Zitat Foers, dem ich mich bedingungslos anschließen kann: 'Ich liebe Sushi, ich liebe Brathähnchen, ich liebe ein gutes Steak. Aber meine Liebe hat Grenzen.'.

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  • Unverständnis Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ute Habel, am 10.10.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wer glaubt, es handelt sich bei diesem Buch um ein Plädoyer für das Leben als Vegetarier, der ist falsch gewickelt. Vielmehr geht es hier um die rückhaltlose Darstellung der Massentierhaltung, die Gründe dafür und die Folgen für Mensch und Umwelt. Dass ich von vielen Kunden, denen ich dieses sehr gescheite Buch gerne empfohlen hätte oft hörte:"So genau will ich das gar nicht wissen." kann ich nicht verstehen. Niemand soll hier bekehrt werden.
    Persönlich gehöre ich schon immer zu den Quartalsvegetariern, aber nun werden diese Quartale länger und die fleischgefüllten Zwischenräume kleiner und ausgewählter.
    Guten Appetit

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  • Sehr empfehlenswert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 29.09.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Intelligent, tiefgründig und ehrlich geschrieben. Ich bin seit vielen Jahren aus Gewissensgründen Vegetarier. Dieses Buch hat mich nicht nur in meiner Haltung bestärkt, es hat mir auch manche meiner Beweggründe klar gemacht, die bisher mehr im Unbewussten als im Bewussten vorhanden waren. Für mich ist dieses Buch ein Beitrag zum allgemeinen Erwachen auf unserem Planeten.

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  • sehr empfehlenswert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 24.09.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der letzte Tropfen der mein Fass zum Überlaufen gebracht hat.Persönliche Ereignisse des Autors waren für mich hilfreich da es nur dadurch verständlich wird wie sich jeder von uns entscheidet welches Essverhalten mit dem Gewissen vereinbar ist. Jeder hat eine Geschichte. Es ist ja auch kein wissenschaftliche Abhandlung über die Fleischindustrie, sondern
    ein Buch das zum Nachdenken und Handeln bewegen soll. Der Konsument hat die Macht und das sollte schön langsam jedem bewusst sein!

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  • Fleischeslust - Fleischesfrust Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ulrike Seine, am 23.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch füllt eine Lücke in der Reihe der Ernährungsbücher. Mir gefällt die Art der Darstellung und Hinterfragung. Von Massentierhaltung haben die meisten Menschen wohl schon gehört, das Ganze aber in Beziehung zu dem Schnitzel auf dem eigenen Teller zu setzen ist ein anderer Schritt. Ich werde in Zukunft bewußter einkaufen und meinen Fleischkonsum noch weiter reduzieren.

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  • "Bei sich selbst anfangen" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Evamaria Brauer, am 22.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Jeder Mensch kann selbst entscheiden wie er sein Leben gestaltet, wie er sich seinen Mitmenschen gegenüber verhält,welche Werte für ihn wichtig sind und ob er Tiere isst. Safran Foer steht uns nicht mit erhobenen Zeigefinger gegenüber und fordert radikale Verbannung jeglichen Fleisches vom Speiseplan. Vielmehr fordert er ein wiedererwachendes Bewußtsein dafür was wir essen. Wer nach der Lektüre dieses Buches noch genüsslich an einem Hühnerschenkel nagen kann hat, meiner Meinung nach, jegliches Mitgefühl für diese Welt und ihre Lebewesen verloren.

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