Tief im Wald und unter der Erde

Thriller

von Andreas Winkelmann

Buch

Taschenbuch (409 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Es lebt tief im Wald. Es verfolgt dich. Und es tötet ...


Eine einsame Bahnschranke im Wald, dunkle Nacht. Seit an diesem Ort vier ihrer Freunde bei einem mysteriösen Unfall ums Leben kamen, wird Melanie von panischer Angst ergriffen, wenn sie hier nachts anhalten muss. Denn jedes Mal scheint es ihr, als krieche eine dunkle, schemenhafte Gestalt vom Waldrand auf ihren Wagen zu. Niemand glaubt ihr - bis die junge Jasmin Dreyer verschwindet, und ihr Fahrrad an der Bahnschranke gefunden wird ...


Ein genialer, abgründiger Psychothriller.


Ein psychopathischer Killer, eine verschwundene Frau und ein Versteck tief im Wald ...


Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 12.10.09
Der smarte Andreas Winkelmann hat das Zeug dazu, einer neuer Star der deutschen Thrillerliteratur zu werden! Sein Debüt Tief im Wald und unter der Erde ist kein Thriller von der Stange, nein, er verdient das Prädikat: außergewöhnlich.

Produktdetails

Verkaufsrang: 6.980
ISBN-10: 3-442-46955-4
EAN: 9783442469550
Erschienen: 10.08.2009
Verlag: Goldmann Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 409
Länge/Breite: 187mm/118mm
Gewicht: 339 g
Reihe: Goldmanns Taschenbücher
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Andreas Winkelmann

Andreas Winkelmann, geboren im Dezember 1968, entdeckte schon in jungen Jahren seine Leidenschaft für unheimliche Geschichten. Als Berufener hielt er es in keinem Job lange aus, war unter anderem Soldat, Sportlehrer und Taxifahrer, blieb jedoch nur dem Schreiben treu. Er lebt heute mit seiner Familie nahe Bremen.

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Kundenrezensionen

  • Düstere Atmosphäre Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Vanessa Lehrke, am 05.08.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der deutsche Schriftsteller Andreas Winkelmann schafft es in diesem Buch durch die abwechslungsreichen Erzählerperspektiven seine Leser in den Bann zu ziehen.
    Zuerst ein mysteriöser Unfall, dann eine Entführung eines Teenagers an einem Bahnübergang mitten im Wald, lassen die toughe Hauptkommissarin Nele Karminter und ihr Team zuerst im Dunkeln tappen. Doch schon bald bemerken sie dass es erst der Beginn des Grauens ist.

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  • nicht schlecht .... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.01.2012

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    aber laut Klappentext habe ich wirklich mehr erwartet....vieles ist total vorhersehbar. Auch finde ich die Textstellen der "Ermittlungen" extrem träge.
    Habe öfter genau diese Stellen überflogen. Wer andere Bücher gewohnt ist z.b. von Cody McFadyen o.ä. wird enttäuscht sein. Am Ende nahm die Story Fahrt auf und wurde recht spannend so das es keine vergeudete Zeit war. Aber mir persöhnlich war es der Spannung zu wenig! Und auch zu wenig unheimlich!
    Angst hat es mir nicht gemacht!

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  • echt spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Blacky, am 04.09.2011

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    Kurzbeschreibung:
    Eine einsame Bahnschranke im Wald, dunkle Nacht. Seit an diesem Ort vier ihrer Freunde bei einem mysteriösen Unfall ums Leben kamen, wird Melanie von panischer Angst ergriffen, wenn sie hier nachts anhalten muss. Denn jedes Mal scheint es ihr, als krieche eine dunkle, schemenhafte Gestalt vom Waldrand auf ihren Wagen zu. Niemand glaubt ihr - bis die junge Jasmin Dreyer verschwindet, und ihr Fahrrad an der Bahnschranke gefunden wird ...

    Ein wirklich spanennder Thriller und zwar bis zum Schluss. Manche Szenen sind sehr gewalttätig und blutig, aber das ist im Genre "Thriller" ja nichts ungewöhnliches. Mir hat diese Geschichte erheblich besser gefallen als "Hänschen Klein" vom gleichen Autor. Man kommt erst nach und nach dahinter, welche Ereignisse zu den heutigen Taten beigetragen haben (und diese Ereignisse haben es "in sich").Auch das Privatleben der leitednen Kommissarin und der Kollegen/innen ist sehr interressant.

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  • Spannender Thriller! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Julia Klode, am 24.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nach diesem Buch werde ich nie wieder Babyöl benutzen können- lesen Sie den Thriller und Sie verstehen mich.
    Das nur vorneweg.

    Andreas Winkelmann ist großartig, etwas unheimlich zwar, bei den Dingen, die so seiner Phantasie entschlüpfen, aber genial. Er kann es ohne Probleme mit internationalen Kollegen aufnehmen.
    In Tief im Wald und unter der Erde geht es um Eltern- Kindverhältnisse, Demütigungen, Brutalität und Rache.
    Mit wenigen Worten und wenig Anlauf schafft Winkelmann es, das Grauen heraufzubeschwören, den Alptraum einer jeder Frau, eigentlich eines jeden Menschen.
    Gut gemacht fand ich auch die homosexuelle Beziehung der Ermittlerinnen- sie zeigt auch Kritik an veralteten, chauvinistischen Einstellung, wegen denen sich die Ermittlerin in diesem Fall nicht recht traut sich zu outen.

    Also alles in allem: Wahnsinnig spannende Story was den Thriller in diesem Buch angeht, gut gemachte Story um die Ermittlerin und einfach flüssig zu lesen.
    Für alle Freunde des perfiden Thrillers, die nichts so leicht erschüttern kann.

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  • Dieses Buch hat mich Nachts wachgehalten! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bonsay1, am 10.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wahnsinn dieses Buch. Ich habe es durch dieses Buch erst angefangen zu lesen. Es gibt viele vergleichbar gute Bücher aber Andreas Winkelmann legt die Lanze schon sehr hoch.

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  • will man nicht weglegen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von blonder Bücherwurm, am 25.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Spannend vom Anfang bis zum Ende!
    Konnte das Buch meistens nicht weglegen und war morgens immer gerädert, weil ich nicht aufhören konnte, zu lesen!
    Jeder Person, der ich von dem Buch erzählt habe, hat es sich gekauft!
    Sehr empfehlenswert!

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  • Super spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.11.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich bin vor kurzem erst auf dieses Buch gestoßen und ich muss sagen, ich bin ein richtiger Fan von Andreas Winkelmann geworden. Und das soll bei mir schon viel heißen, denn eigentlich lese ich nicht gerne und wenn das Buch nicht von Anfang an spannend ist, les ich es auch nicht zu Ende. Es wird alles sehr genau beschrieben und ist spannend bis zur letzten Seite. Ich kann das Buch nur empfehlen. Habe mir bereits das neue vorbestellt, was im Januar erscheint. :-))

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  • Ganz und gar vorhersehbar Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 13.06.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe mehr erwartet. Die Geschichte ähnelt den Hollywood-Filmen, die ständig in den Kino-Sälen zu sehen sind. Vorhersehbar, daher auch spannungsarm.

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  • Kunden-Tipp Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kati Wascher, am 13.06.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Vor einer Weile meinte einer meiner Kundinnen, daß ich doch mal dieses Buch lesen sollte. Es sei einfach nur mega spannend. Sie hatte recht! Es hat mich eine ganze schlaflose Nacht gekostet, aber ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Absolut gelungen von Anfang bis Ende. Unbedingt lesen!!!

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  • Psychothriller mit Gruselfaktor Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bellexr, am 16.04.2010

    0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als die junge Jasmin Dreyer an einem verlassenen Bahnübergang mitten im Wald nahe Lüneburg verschwindet, beginnen Hauptkommissarin Nele Karminter und ihre Kollegen mit den Ermittlungen. Schnell stellen sie eine Verbindung zwischen dem Verschwinden von Jasmin und einem tödlichen Unfall her, der sich vor einem Jahr ebenfalls an diesem Bahnübergang ereignete. Damals starben vier junge Menschen und alles deutete damals auf Alkohol am Steuer hin. Als binnen weniger Tage weitere Frauen verschwinden, steht die Polizei unter massiven Ermittlungsdruck. Da findet Tim Siebert, ein Kollege von Nele, plötzlich eine Spur, die ihn tief in den Wald führt.

    Atmosphärisch dicht erzählt Andreas Winkelmann seinen Thriller, der mit dem Tod der vier jungen Menschen beginnt und fast sofort in das Verschwinden von Jasmin übergeht. So ist die Spannung praktisch von der ersten Seite an vorhanden, bedingt auch durch die anfangs fast schon gruselige Beschreibung des Täters. Stellenweise ist sie auch nur unterschwellig und subtil, aber doch zu jeder Zeit spürbar. Und so gelingt es dem Autor mühelos, bei einem während des Lesens eine beklemmende und düstere Stimmung aufzubauen.

    Immer wieder wechselt Andreas Winkelmann die Perspektiven und lässt einem so bei den Ermittlungsarbeiten mit leben, auf der anderen Seite gewährt er dem Leser aber auch einen Einblick in das Leben des Täters und zeigt auf, welches Schicksal den vermissten Frauen bevorsteht. Diese Wechsel sind sehr gut gelegt und halten so die Spannung ebenfalls auf einem sehr hohen Niveau.

    Seine Protagonistin Nele Karminter ist eine junge, engagierte und couragierte Ermittlerin, die sich gerade neu verliebt hat. Immer mal wieder zeigt der Autor auch eine private Seite von Nele, sodass man viel von ihrem Charakter erfährt und sie einem so sehr schnell symphatisch wird. Die anderen Charaktere sind ebenfalls gut herausgearbeitet, hier sei besonders die Figur des Täters erwähnt. Bei ihm handelt es sich um einem jungen Mann, der in seiner Kindheit von seinem Vater seelisch wie auch körperlich misshandelt wurde und dies beschreibt Andreas Winkelmann in Rückblenden so bedrückend und eindringlich, dass man schon fast Mitleid mit dem Täter haben könnte.

    Fazit: Andreas Winkelmann hat mit "Tief im Wald und unter der Erde" einen überaus spannenden und teilweise auch gruseligen Psychothriller abgeliefert, der gerade abends einen dazu verleitet, immer mal wieder etwas tiefer unter die Decke zu kriechen.

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  • Hochspannung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 05.01.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch hat mir noch besser gefallen als die Krimireihe Julia Durant von Andreas Franz. Die Vorbestellung für den nächsten Roman habe ich schon getätigt und erwarte diesen mit Freude und Spannung.
    E. Schroeder

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  • Spannung Pur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 01.01.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch ist so gut geschrieben das man es nicht mehr aus der Hand nehmen will.Mann kann sich richtig in die verschiedenen Personen hinein setzen. Hoffentlich kommen noch viele gute Bücher die so Spannend geschrieben sind.

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  • Tief im Wald und unter der Erde Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Vanessa Harings, am 22.11.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eine dunkle schemenhafte Gestalt die Frauen in Angst und Schrecken versetzt.
    Ein dunkler Bahnübergang mit leuchtend roten Augen.
    Ein Sondereinsatzkommando ohne Ergebnisse.
    Ein dunkles Versteck wo die schlimmsten Alpträume wahr werden.
    Wer einen Gänsehaut Abend sucht ist mit diesem Thriller bestens bedient.
    LESEN-LESEN-LESEN!!!

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  • Es lebt tief im Wald. Es verfolgt dich. Und es tötet… Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Cathrin Clas, am 20.10.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Bahnübergang mitten im Wald, es ist dunkle Nacht, plötzlich reißen die blutroten Augen der Ampeln zwei Löcher in die Dunkelheit und du weißt du musst halten…
    Dieser Thriller ist der reinste Irrsinn, man wird direkt von der ersten Seite an verschlungen und meint man stehe selbst vor diesem Bahnübergang.
    Für alle Leser die den Nervenkitzel brauchen: UNBEDINGT LESEN!!!

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  • Gänsehautgarantie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von christine woller, am 17.10.2009

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    Ich glaube, ich werde nie mehr nachts dort unterwegs sein, wo ich evtl. an einem beschrankten Bahnübergang warten müsste. Selten so ein spannendes Buch gelesen!

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  • Spannung pur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 22.09.2009

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch ist mit Spannung pur angefüllt. Man kann es wirklich nicht aus der Hand legen.

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  • Spannend bis zur letzten Seite Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Corinna, am 21.09.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wow, ich habe das Buch wirklich schon durch.

    Gestern abend wollte ich eigentlich nur ein paar Seiten lesen (ich hatte noch ca. 200 vor mir) und auf einmal war ich schon fertig.
    Die Zeit ist gelaufen und ich konnte das Buch einfach nicht weglegen, so vertieft war ich in die Geschichte.

    Das Buch wird aus verschiedenen perspektiven erzählt, was es für mich so spannend macht. So gibt es eine von jeder Person, auch vom Täter. Das macht jeden so menschlich und man versteht das handeln jedes einzelnen besser.

    Ich würde mal einfach behaupten, dass jeder Thriler-Fan hier auf seine Kosten kommt. Es ist spannend, blutig, man tappt im Dunkeln was passieren wird, hat aber auch Vorahnungen und ist absolut in der Story. Die übrigens bis zu letzt spannend bleibt!

    Für mich sehr empfehlenswert, auch wenn ich jetzt die Waldgebiete hier in der Gegend meiden werde (zumindest wenn es dunkel ist).

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  • schaurige Story und superspannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 15.09.2009

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Geschichte ist in einem rasanten Tempo geschrieben und es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Die Figuren der Story sind so beschrieben, daß man das Gefühl hat, man wäre mittendrin und man fiebert regelrecht der Auflösung des Falls entgegen. Hoffentlich schreibt dieser Autor noch mehr solche Bücher!

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Wummernde Bässe ließen Blech vibrieren und brachten Glas zum Schwingen; das kleine Auto erzitterte unter der Gewalt der Schallwellen. Dröhnende, hässliche Geräusche, die tief in den nachtstillen Wald eindrangen und das Wild in panischer Angst erstarren ließen. Die vier jungen Insassen störte der Lärm nicht. Walkman und Discobesuche hatten ihren Ohren die Sensibilität genommen, so dass ihre Trommelfelle ihrer Jugend bereits zwanzig Jahre voraus waren.
Im Inneren der hüpfenden Kiste schob Jenny zum wiederholten Mal Erkans Hand beiseite. Sie hatten bereits zu Haus mit dem Trinken angefangen, lange bevor sie sich auf den Weg zu der Party bei Arnos Freund, der gestern achtzehn geworden war, gemacht hatten, und der Alkohol ließ Erkan noch zudringlicher werden, als er es auch nüchtern schon war. Trotzdem kam er bei Jenny nicht weit, denn sie war nicht annähernd so betrunken wie die Jungs. Ein Zungenkuss war das Äußerste, und schon der verlangte ihr eine Menge ab, da sie notgedrungen den süßen Geschmack des Anislikörs schmecken musste, den Erkan so gern trank und so schlecht vertrug.
Schon wanderte seine Hand erneut über den dünnen Stoff der hautengen schwarzen Stoffhose den Schenkel hinauf in Richtung ihres Schritts.
Diesmal schlug Jenny drauf, und es klatschte laut.
Das Geräusch hörten Jens und Arno selbst durch den Lärm von Eminems 8 Mile-Album hindurch.
Jens drehte sich um und sah grinsend nach hinten. "Brauchste Hilfe?" Sein Blick war alkoholgetrübt.
Erkan löste sich von Jenny und sah seinen Freund böse an. "Von dir, du Tunte?"
Er rückte ein Stück von Jenny fort, zog die bereits halb geleerte Flasche zwischen seinen Füßen hervor und trank einen langen Zug.
Arno, der den Polo fuhr, grinste in sich hinein. Er hätte gern einen Blick in den Rückspiegel geworfen, doch die wummernden Bässe ließen das Glas derart erzittern, dass darin nichts zu erkennen war. Schade! Erkans Gesicht musste Gold wert sein. Er kapierte es einfach nicht! An Jenny biss er sich mit seiner Mischung aus südländischem Charme und türkischer Aufdringlichkeit die Zähne aus. Arno bewunderte das Mädchen dafür. Als Aufreißer war Erkan bekannt wie ein bunter Hund, und insgeheim überlegte Arno, ob Jenny sich vielleicht nur mit ihm eingelassen hatte, um dem Aufschneider irgendwann die kalte Schulter zu zeigen. Arno hoffte, dass es so war, denn dann hatte er vielleicht doch Chancen bei ihr. Sie war das hübscheste Mädchen in der Klasse, und auch wenn sie sich gern cool und unnahbar gab, erahnte Arno darunter doch eine nachdenkliche, sensible Seele.
Weit voraus in der Dunkelheit flammten plötzlich zwei rote Augen auf. Der Bahnübergang! Kurz darauf konnte Arno im Licht der Scheinwerfer die reflektierenden, sich langsam senkenden Halbschranken erkennen.
Pech, wie meistens!
Im Fond des Wagens warf der junge Türke Jenny einen Blick zu, den sie schon zu oft bei ihm gesehen hatte, als dass sie noch darauf hereingefallen wäre. Diese gekonnt einstudierte Mischung aus gekränkter Eitelkeit und spitzbübischem Charme stellte er immer dann zur Schau, wenn er von ihr nicht bekam, was er wollte. Auch die Verletzlichkeit in diesem Blick war gespielt, das wusste Jenny mittlerweile.
"Was'n los?", fragte Erkan.
Jenny nahm einen schnellen Schluck aus der Flasche Becks. Dann strich sie mit der linken Hand ihr Haar zurück und achtete darauf, in dieser fließenden Bewegung ihr tiefes Dekollete weit nach vorn zu strecken. Aus den Augenwinkeln nahm sie wahr, wohin Erkans Blick sofort wanderte. "Ich lass mich nicht auf 'nem Rücksitz betatschen." "Ey, mach mal halblang. Was heißt denn hier betatschen? Sind wir nun zusammen oder nicht?"
Jenny beugte sich zu ihm rüber, ihre Brust berührte seinen Oberarm, ihre Lippen näherten sich den seinen. "Wenn ich es sage, vorher nicht." Damit ließ sie ihn sitzen, wandte sich ab, starrte aus dem Seitenfenster und tat so, als gäbe es im vorbeihuschenden, finsteren Wald etwas zu sehen. Arno stoppte den Wagen vor der Schranke. "Scheiße", grunzte Jens, "fahr doch drum herum." "Spinnste?", rief Jenny von hinten. "Nicht, wenn ich im Wagen sitze."
"Nur die Ruhe, hätte ich sowieso nicht gemacht." Arno, als Einziger im Wagen nüchtern, drehte die Lautstärke ein wenig runter und warf nun doch einen Blick in den Rückspiegel. Leider bekam er nicht das Paar hübsche grüne Augen zu sehen, in dem vielleicht ein wenig Dank und Anerkennung aufblitzte, weil er hier nicht den Coolen markierte. Stattdessen tauchte Erkan zwischen den Sitzlehnen auf und rülpste. Der Gestank seines Atems widerte Arno an. "Du Arsch. Lass deine Gesichtsfürze hinten ab."
"Warum machste die Mucke leise?" "Is mein Auto, oder?"
Arno war sich nicht sicher, ob Erkan wirklich sein Freund war, ganz sicher aber wusste er, dass er dessen selbstgefällige Art nicht ausstehen konnte. Immer alles klar und cool, und keiner kam an ihn heran, und dazu sah er auch noch unverschämt gut aus.
"Du brauchst Stoff, oder?", sagte Erkan und reichte die Flasche nach vorn. Viel war nicht mehr drin.
"Ich fahre."
"Spießer."
Auf Arno konnte sie sich verlassen, das wusste Jenny, der würde nicht einfach um die Halbschranken herumfahren. Also hatte sie sich zurückgelehnt und lauschte der Unterhaltung nur mit einem Ohr. Ihr war schlecht, denn eigentlich mochte sie kein Bier. Außerdem hatte sie seit gestern wieder ihre Tage; ihr Unterleib schmerzte, und die Hormone spielten verrückt. Mehrmals am Tag schwankte ihre Stimmung zwischen euphorischer Heiterkeit und lähmender Melancholie. Der Alkohol wollte auch nicht so recht helfen, aber das hätte sie den Jungs wohl kaum erklären können. Erkan schon gar nicht.
Sie starrte durch das Seitenfenster nach draußen. Der finstre, undurchdringliche Waldrand war zum Greifen nah. Das weiße Licht der Scheinwerfer vermischte sich mit dem roten Licht der Ampeln zu einer wächsernen, unnatürlichen Farbe, die der Dunkelheit kaum ein Stück der Straße entreißen konnte. Vor einer halben Stunde hatte es noch wie aus Eimern geschüttet, und im Wald schien es immer noch zu regnen. Eine feuchte Dunkelheit war das, undurchdringlich und irgendwie beängstigend.
Jenny wollte sich gerade abwenden, da nahm sie eine Bewegung wahr. Oder glaubte es zumindest. Sie sah genauer hin. Da war doch was gewesen, am Waldrand!

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