Stimmen in der Nacht

Roman. Deutsche Erstausgabe

von Laura Brodie

Buch

Taschenbuch (332 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Eine harmlose Studentenparty in einer kleinen amerikanischen Universitätsstadt endet mit einem Ausbruch von Gewalt im Haus der Dozentin Emma. Ihre kleine Tochter Maggie hat alles mit angesehen.

Zehn Jahre später kommen die Erlebnisse von damals wieder hoch: Maggie, inzwischen fünfzehn, wird von alten Albträumen gequält, hat Probleme in der Schule, schwänzt den Unterricht. Sie selbst weiß nur, dass ihr ihre neue Mathelehrerin, die ihr nie ins Gesicht sieht, unheimlich ist. Warum löst Grace, die Lehrerin, die altbekannten Ängste in Maggie aus, die längst überwunden schienen? Und was ist vor zehn Jahren wirklich geschehen?


Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 25.06.12
Laura Brodie hatte mit Ich weiß, du bist hier ein Sensationsdebüt. Mit ihrem zweiten Roman schickt sie sich an, das zu wiederholen. Stimmen in der Nacht ist ein Buch wie ein Labyrinth. Laura Brodie schickt den Leser durch eine Geschichte, die viel verrät und zugleich verschweigt. Nach und nach wird das Schweigen gebrochen, die Wahrheit kommt wie mit kleinen Puzzleteile ans Licht. Stimmen in der Nacht ist eine dramatische Lebensgeschichte, ein verschachtelter Kriminalroman, ein psychologisches Kammerspiel. Ein Buch, das einen aufwühlt und beschäftigt, über Schuld und Sühne. Zusätzliche Spannung erfährt die Geschichte auch aus dem Erzählkniff, jeder Figur Raum zu geben, damit ihre Eindrücke geschildert werden können. So wird der Leser zum Detektiv, er kann die einzelnen Fragmente zusammenbauen und damit das Geheimnis der Stimmen in der Nacht lösen. Unerhört spannend. Ein ganz großartiger Roman.

Produktdetails

ISBN-10: 3-423-24912-9
EAN: 9783423249126
Originaltitel: All The Truth
Erschienen: 01.06.2012
Verlag: dtv
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 332
Länge/Breite: 212mm/136mm
Gewicht: 450 g
Übersetzer: Britta Mümmler
Reihe: dtv-Taschenbücher
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Laura Brodie

Laura Brodie studierte Englisch in Harvard und lebt heute mit ihrem Mann und ihren drei Töchtern in Lexington, Virginia. Sie ist Professorin für Englisch an der Washington and Lee University.

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Kundenrezensionen

  • Überraschende Wende Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von MissRichardParker, am 16.01.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Obwohl das Buch für meinen Geschmack etwas zu viele Umschreibungen und Ausschweifungen hatte fand ich es sehr gut und spannend!
    Lange tappt man im Dunkeln weil man nicht so genau weis was nun genau passiert ist und man wird überrascht!
    Ich fand es ein sehr sehr gutes und feinfühliges Buch, kein Thriller aber trotzdem sehr spannend geschrieben.

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  • Sehr guter Roman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von MissRichardParker, am 18.12.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eine sehr interessante Geschichte mit einigen überraschenden Wendungen die ich nicht erwartet hätte. Die Geschichte ist spannend. Was aber etwas gestört hat waren die zum Teil zu ausschweifenden Beschreibungen, die für die Handlung an sich unwichtig sind.
    Das ganze Buch ist sehr feinfühlig geschrieben und absolut empfehlenswert!
    Ein Thriller ist es aber ganz sicher nicht.

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  • Stimmen in der Nacht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von StraßenPrinzessin, am 31.10.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Kein Thriller, aber ein gelungenes Drama !
    Bevor die Geschichte mit dem Prolog beginnt ist ein Zitat von Emily Dickinson zu lesen.
    Im Prolog, den ich persönlich recht lang finde, erfährt man mehr über die, wie im Klappentext bereits erwähnt, verhängnisvolle Nacht, bei der ein Gewaltakt das Leben aller beteiligten veränderte. Dies wird aus der Sicht von der Dozentin Emma geschildert.
    Ab dem 1. Kapitel wird die Geschichte aus der Sicht von Maggie, der Tochter von Emma, erzählt, erlebt und geschildert.
    Im weiteren Verlauf kommen aber noch andere Personen zu Wort, welche durch vorherige Überschriften bzw. Bezeichnungen eingeleitet werden und auf denen das Hauptaugenmerk liegt.
    Trotz der unterschiedlichen Sicht- und Erzählweisen bleibt die Kerngeschichte aber immer relativ präsent.
    Des Weiteren verlieren sich die Personen auch oft in ihren Gedanken, Gefühlen und vergangenen Situationen sowie Begebenheiten. Was ich allerdings nicht als störend empfand, denn so bekamen einzelne Charaktere erst ihre persönliche Note und wirkten authentischer sowie sympathischer oder eben gerade dadurch auch unsympathisch.

    Am liebsten war mir die 15 jährige Maggie. Geprägt von der Schicksalhaften Nacht versucht sie sich in ihrem Leben und in der Schule durch zu kämpfen und das, zumindest Schulnotenmäßig, mit Erfolg. Ihr Vater, der sehr fürsorglich, ja – fast schon zu fürsorglich ist, und ihre beste Freundin Kate sind für Maggie der wichtigste halt, was man durch ihre beschriebenen Gedanken und Gefühlen schnell spürt.
    Die damalige Nacht belastet und beschäftigt Maggie noch sehr und hat sie auch im Umgang mit anderen Menschen und in ihrem Verhalten geprägt. Sie ist Schüchtern, zurückhalten und bildet sich vorher eine Meinung über einzelne Menschen, denen sie allgemein sehr misstrauisch gegenüber steht. Zeitgleich ist sie aber ihrer Freundin und ihrem Vater gegenüber sehr liebevoll, ehrlich und fürsorglich. Fremden gegenüber benimmt sie sich, trotz ihrer Schüchternheit, sehr höflich und scheut sich auch nicht jemanden eine 2. Chance zu geben.
    Alles in allem ist Maggie also ein sehr liebenswerter Teenager.

    Der Schreibstil ist sehr ausführlich und es wurde sehr Bildlich und Detailreich geschrieben. Weshalb man sich die Situationen, Orte und Begebenheiten sehr gut vorstellen konnte und ebenfalls tief in die Geschichte eintauchen konnte. Durch die Suche auf die Antwort von der Frage was an dem Abend wirklich passiert ist und wieso – weshalb – warum machte die Geschichte durchweg Interessant. Die Kapitel waren von der Seitenanzahl her relativ kurz, so dass man, wenn man mal unterbrechen musste, immer ein Kapitel zu Ende lesen konnte. Weiterhin war die Geschichte sehr flüssig zu lesen.
    Dennoch würde ich „Stimmen in der Nacht“ nicht als Thriller bezeichnen, denn dafür hat einfach der gewisse Thrill gefehlt. Eher war es ein Drama mit einigen Geheimnissen und überraschenden Wendungen.

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  • Stimmen in der Nacht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von StraßenPrinzessin1, am 31.10.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Kein Thriller, aber ein gelungenes Drama !
    Bevor die Geschichte mit dem Prolog beginnt ist ein Zitat von Emily Dickinson zu lesen.
    Im Prolog, den ich persönlich recht lang finde, erfährt man mehr über die, wie im Klappentext bereits erwähnt, verhängnisvolle Nacht, bei der ein Gewaltakt das Leben aller beteiligten veränderte. Dies wird aus der Sicht von der Dozentin Emma geschildert.
    Ab dem 1. Kapitel wird die Geschichte aus der Sicht von Maggie, der Tochter von Emma, erzählt, erlebt und geschildert.
    Im weiteren Verlauf kommen aber noch andere Personen zu Wort, welche durch vorherige Überschriften bzw. Bezeichnungen eingeleitet werden und auf denen das Hauptaugenmerk liegt.
    Trotz der unterschiedlichen Sicht- und Erzählweisen bleibt die Kerngeschichte aber immer relativ präsent.
    Des Weiteren verlieren sich die Personen auch oft in ihren Gedanken, Gefühlen und vergangenen Situationen sowie Begebenheiten. Was ich allerdings nicht als störend empfand, denn so bekamen einzelne Charaktere erst ihre persönliche Note und wirkten authentischer sowie sympathischer oder eben gerade dadurch auch unsympathisch.

    Am liebsten war mir die 15 jährige Maggie. Geprägt von der Schicksalhaften Nacht versucht sie sich in ihrem Leben und in der Schule durch zu kämpfen und das, zumindest Schulnotenmäßig, mit Erfolg. Ihr Vater, der sehr fürsorglich, ja – fast schon zu fürsorglich ist, und ihre beste Freundin Kate sind für Maggie der wichtigste halt, was man durch ihre beschriebenen Gedanken und Gefühlen schnell spürt.
    Die damalige Nacht belastet und beschäftigt Maggie noch sehr und hat sie auch im Umgang mit anderen Menschen und in ihrem Verhalten geprägt. Sie ist Schüchtern, zurückhalten und bildet sich vorher eine Meinung über einzelne Menschen, denen sie allgemein sehr misstrauisch gegenüber steht. Zeitgleich ist sie aber ihrer Freundin und ihrem Vater gegenüber sehr liebevoll, ehrlich und fürsorglich. Fremden gegenüber benimmt sie sich, trotz ihrer Schüchternheit, sehr höflich und scheut sich auch nicht jemanden eine 2. Chance zu geben.
    Alles in allem ist Maggie also ein sehr liebenswerter Teenager.

    Der Schreibstil ist sehr ausführlich und es wurde sehr Bildlich und Detailreich geschrieben. Weshalb man sich die Situationen, Orte und Begebenheiten sehr gut vorstellen konnte und ebenfalls tief in die Geschichte eintauchen konnte. Durch die Suche auf die Antwort von der Frage was an dem Abend wirklich passiert ist und wieso – weshalb – warum machte die Geschichte durchweg Interessant. Die Kapitel waren von der Seitenanzahl her relativ kurz, so dass man, wenn man mal unterbrechen musste, immer ein Kapitel zu Ende lesen konnte. Weiterhin war die Geschichte sehr flüssig zu lesen.
    Dennoch würde ich „Stimmen in der Nacht“ nicht als Thriller bezeichnen, denn dafür hat einfach der gewisse Thrill gefehlt. Eher war es ein Drama mit einigen Geheimnissen und überraschenden Wendungen.

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  • Stimmen in der Nacht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von StraßenPrinzessin2, am 31.10.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Kein Thriller, aber ein gelungenes Drama !
    Bevor die Geschichte mit dem Prolog beginnt ist ein Zitat von Emily Dickinson zu lesen.
    Im Prolog, den ich persönlich recht lang finde, erfährt man mehr über die, wie im Klappentext bereits erwähnt, verhängnisvolle Nacht, bei der ein Gewaltakt das Leben aller beteiligten veränderte. Dies wird aus der Sicht von der Dozentin Emma geschildert.
    Ab dem 1. Kapitel wird die Geschichte aus der Sicht von Maggie, der Tochter von Emma, erzählt, erlebt und geschildert.
    Im weiteren Verlauf kommen aber noch andere Personen zu Wort, welche durch vorherige Überschriften bzw. Bezeichnungen eingeleitet werden und auf denen das Hauptaugenmerk liegt.
    Trotz der unterschiedlichen Sicht- und Erzählweisen bleibt die Kerngeschichte aber immer relativ präsent.
    Des Weiteren verlieren sich die Personen auch oft in ihren Gedanken, Gefühlen und vergangenen Situationen sowie Begebenheiten. Was ich allerdings nicht als störend empfand, denn so bekamen einzelne Charaktere erst ihre persönliche Note und wirkten authentischer sowie sympathischer oder eben gerade dadurch auch unsympathisch.
     
    Am liebsten war mir die 15 jährige Maggie. Geprägt von der Schicksalhaften Nacht versucht sie sich in ihrem Leben und in der Schule durch zu kämpfen und das, zumindest Schulnotenmäßig, mit Erfolg. Ihr Vater, der sehr fürsorglich, ja – fast schon zu fürsorglich ist, und ihre beste Freundin Kate sind für Maggie der wichtigste halt, was man durch ihre beschriebenen Gedanken und Gefühlen schnell spürt.
    Die damalige Nacht belastet und beschäftigt Maggie noch sehr und hat sie auch im Umgang mit anderen Menschen und in ihrem Verhalten geprägt. Sie ist Schüchtern, zurückhalten und bildet sich vorher eine Meinung über einzelne Menschen, denen sie allgemein sehr misstrauisch gegenüber steht. Zeitgleich ist sie aber ihrer Freundin und ihrem Vater gegenüber sehr liebevoll, ehrlich und fürsorglich. Fremden gegenüber benimmt sie sich, trotz ihrer Schüchternheit, sehr höflich und scheut sich auch nicht jemanden eine 2. Chance zu geben.
    Alles in allem ist Maggie also ein sehr liebenswerter Teenager.
     
    Der Schreibstil ist sehr ausführlich und es wurde sehr Bildlich und Detailreich geschrieben. Weshalb man sich die Situationen, Orte und Begebenheiten sehr gut vorstellen konnte und ebenfalls tief in die Geschichte eintauchen konnte. Durch die Suche auf die Antwort von der Frage was an dem Abend wirklich passiert ist und wieso – weshalb – warum machte die Geschichte durchweg Interessant. Die Kapitel waren von der Seitenanzahl her relativ kurz, so dass man, wenn man mal unterbrechen musste, immer ein Kapitel zu Ende lesen konnte. Weiterhin war die Geschichte sehr flüssig zu lesen.
    Dennoch würde ich „Stimmen in der Nacht“ nicht als Thriller bezeichnen, denn dafür hat einfach der gewisse Thrill gefehlt. Eher war es ein Drama mit einigen Geheimnissen und überraschenden Wendungen.

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  • Hohe Erwartungen: Nicht erfüllt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bücherwurm78, am 09.09.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Inhaltsbeschreibung zum Buch klang sehr vielversprechend und vor allem spannend. Und auch die ersten Seiten des Buches mit dem Prolog und dem Geschehen "neun Jahre zuvor" waren spannend und haben mich neugierig gemacht. Allerdings kam dann nicht mehr viel hinterher. Es gab zwar noch einen Überraschungsmoment im Buch, allerdings war die weitere Story nicht mehr sehr vielfältig. Auch die Schreibweise hat mir nicht sehr gefallen. Einzelne Lebensumstände und vergangene Lebensgeschehnisse waren viel zu ausführlich erzählt und beschrieben. Fazit: Die Idee hinter dem Buch ist zwar gut, aber meiner Meinung nach nicht überzeugend und vor allem nicht spannend umgesetzt.

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  • Stimmen in der Nacht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kerstin Stutzke, am 22.08.2012

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    Emma Greene ist Professorin an der ortsansässigen Universität und lebt mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter beschaulich im Grünen, etwas außerhalb der Stadt. Emma ist beliebt bei ihren Studenten, hat jedoch Probleme, sich ihnen gegenüber immer durchzusetzen, sodass sie auch eher geneigt ist, bessere Noten zu geben, anstatt sich mit den Studenten über deren Noten ernsthaft auseinandersetzen zu müssen. Eines Abends findet sie drei Studenten auf ihrem Grundstück vor. Diese haben es sich auf dem Grundstück der Greenes gemütlich gemacht. Emma, die zu diesem Zeitpunkt mit ihrer Tochter allein ist, will die Situation klären und die jungen Leute auffordern, ihr Grundstück umgehend zu verlassen. Doch die Situation eskaliert und die Studenten dringen ins Haus ein. Dann geschieht das Unfassbare - und die kleine fünfjährige Maggie sieht alles mit an.

    Zehn Jahre später ist Maggie zusammen mit ihrem Vater in die Stadt gezogen und beide haben sich ein neues Leben aufgebaut. Nach jahrelanger Therapie hat es Maggie geschafft, mehr oder weniger das Trauma zu verarbeiten, die Alpträume, die sie jahrelang quälten sind verstummt. Doch Maggie und ihr Vater haben sich verändert. Maggie, hat nur eine wirklich Freundin, Kate McConnell, mit der sie bereits vor dem "Vorfall" befreundet war. Ansonsten kennt jeder ihre Vergangenheit, sodass sie es nicht schafft, in der Anonymität des Teenager-Daseins abzutauchen. Auch ihr Vater lässt sie so gut wie nie aus den Augen, er bringt sie zur Schule und holt sie wieder ab - ziemlich peinlich für eine 15-jährige - doch seine Angst, dass ihr etwas passieren könnte, ist zu groß, um sie loszulassen.

    Doch irgendetwas stimmt nicht mit der neuen Mathelehrerin Grace Murdock, die Maggie in diesem Schuljahr hat. Maggies Alpträume kehren zurück und sie merkt, dass mit dieser neuen Lehrerin irgendetwas nicht stimmt. Warum sieht Grace Maggie nie an, was verbirgt sie? Maggie ist irritiert, doch eines Tages begegnet sie Grace Murdock in einem unerwarteten Moment und die Schleusen zur Vergangenheit, die Maggie erfolgreich verdrängt hat, öffnen sich schlagartig ...

    Ein überaus faszinierendes Buch! Der Plot des Buches wurde sehr gut erarbeitet, wobei mir hier die Wendungen in der Geschichte wirklich sehr gut gefallen haben. Die Protagonisten fand ich gut ausgearbeitet, wobei ich mir bei einigen Figuren u. a. dem Vater, doch etwas mehr Tiefe gewünscht hätte. Den Schreibstil fand ich sehr gut ausgearbeitet und auf Grund des interessanten Plots habe ich dieses Buch einfach an einem Stück lesen können. Nachdem ich vom ersten Buch der Autorin "Ich weiß, du bist hier" eher enttäuscht war, habe ich es dennoch auf einen Versuch mit einem anderen Buch ankommen lassen und kann sagen: Es hat sich gelohnt, dass ich der Autorin eine zweite Chance gegeben habe. Zum Abschluss kann ich nur sagen, dass es sich in meinen Augen um ein Buch mit einem sehr interessanten und abwechslungsreichen Plot handelt, das einen fesselnden Schreibstil hat, leider nicht immer tiefgründige Protagonisten und trotz allem schöne Lesestunden bereitet.

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  • Kein richtiger Thriller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von c-bird, am 08.08.2012

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    Die Dozentin Emma Greene befindet sich mit ihrer 5-jährigen Tochter Maggie allein in ihrem abgelegenen Haus, als plötzlich drei angetrunkene Studenten ihr Grundstück betreten. Sie dringen ins Haus ein, die Situation eskaliert und endet mit einem Blutbad. Die kleine Maggie muss alles mit ansehen, kann aber vor den Eindringlingen in den Wald fliehen.
    Neun Jahre später hat Maggie die Ereignisse jener Nacht immer noch nicht verarbeitet und wird von Alpträumen gequält. Sie befindet sich in psychologischer Behandlung, doch die Aufarbeitung der Vergangenheit geht nur sehr langsam voran, was auch daran liegt, dass Maggie einen Teil der Wahrheit verschweigt.

    Das Buch beginnt eigentlich sehr spannend und man freut sich auf einen aufregenden Thriller. Doch die Enttäuschung wächst dann mit jeder Seite. Beleuchtet wird das Ereignis jener Nacht aus verschiedenen Perspektiven der Personen, die damals daran beteiligt waren. Dies mag zwar interessant sein, macht aber keinen Thriller aus dem Buch. Es handelt sich eher um eine Aufarbeitung der Beziehungen zwischen den Beteiligten und der Frage nach Schuld und Sühne. Das Gebilde aus Lügen und Verschleierung wird langsam aufgerollt und Stück für Stück erfährt der Leser, was in jener Nacht geschah.
    Die Charaktere sind zwar gut ausgearbeitet, dennoch konnte ich weder mit Emma noch mit Maggie so richtig warm werden. Es werden sehr viele Gefühle beschrieben, für meinen Geschmack ein wenig zu viel.
    Lesen lässt sich das Buch sehr gut, der Schreibstil ist flüssig. Ein Thriller ist es nicht, auch kein Psychothriller, sondern einfach nicht viel mehr als ein Roman. Dramatisch schon, aber nicht sonderlich spannend. Eine erhoffte Wendung gegen Ende des Buches blieb leider aus.

    Ein interessantes Buch für zwischendurch, Thrillerfans würde ich es allerdings nicht weiterempfehlen.

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    von Elohym78, am 01.08.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die fünfjährige Maggie Greene wird mitten in der Nacht von Stimmen geweckt. Ihre Mutter versucht die Studenten von ihrem Grundstück zu vertreiben, doch die Situation eskaliert. Maggie muss einen Mord mitansehen. Neun Jahre später kämpft Maggie immer noch mit den Eindrücken dieser Nacht. Unsicher, verschreckt und verstört versucht sie gemeinsam mit ihrem Vater, ihr Leben zu meistern.

    Das Cover zeigt ein Mädchengesicht, eingebettet in einem Meer aus Klee. Der Blick wirkt unsicher und verstört. Ich finde es gut zu Titel und Inhalt des Buches gewählt.

    Laura Brodie nimmt ihre Leser mit auf eine gefühlvolle Reise in die Seele eines jungen Mädchens. Ruhig und doch eindringlich schildert sie die Auswirkungen eines Mordes auf ein kleines Kind. Man merkt deutlich, dass Maggie von diesen Eindrücken und vorallem von ihren Schuldgefühlen förmlich zerrissen wird. Dies schildert die Autorin dermaßen eindringlich, dass ich mich gut in Maggie hineinversetzen konnte. Es verblüffte mich, wie plausibel die Erklärungen für mich waren, aus der Sicht einer Fünfjährigen.

    Ihr gegenüber wird Sandra McCluskey, eine Studentin gestellt, die in der Mordnacht mit dabei war. Mit ihr konnte ich überhaupt keine Beziehung aufbauen, da sie mir von Grundauf unsympathisch war. Ihre Handlungen waren nicht nachvollziehbar und das Lügengespinst, welches sie um ihr Leben gewoben hat, undurchsichtig. Der Grund erschien mir an den Haaren herbeigezogen. Dass sie neun Jahre später plötzlich ausgerechnet als Mathelehrerin in Maggies Leben tritt, wirkte unglaubwürdig und von zu viel Zufall behaftet.

    Laura Brodie schildert die Ereignisse im Jetzt und führt lange, ausführlichste Beschreibungen der Vergangenheit der Protagonisten an. Spannend und mitreißend auf der einen, langweilig und zäh auf der anderen Seite. Stellenweise kam es mir so vor, als ob zwei Autoren an dem Werk gearbeitet hätten, bzw. die Autorin ihren eigenen Faden aus den Augen verloren hat. Ich fand dies sehr schade, da die Thematik absolut reizvoll und interessant ist!

    Mein Fazit: Klapptext und Leseprobe ließen auf einen völlig anderen Werdegang des Buches schließen. Enttäuscht bin ich nicht, aber überrascht!

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  • Schuldgefühle und Reue Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nelli, am 11.07.2012

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    Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Die Geschichte wird aus den Perspektiven verschiedener Charaktere erzählt, die sich um eine Nacht dreht, in der Maggie Zeugin eines Mordes wurde. Doch was geschah wirklich?

    Es ist zwar keine übermäßige Spannung, aber die Geschichte zieht einen doch in seinen Bann. Und mit einer sehr unerwarteten Wende, kann ich das Buch ruhigen Gewissens empfehlen!

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    von lilli15, am 21.06.2012

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    Eine Studentenparty endet auf tragische Weise im Haus der Dozentin Emma. Ihre kleine Tochter wird Zeugin dieser blutigen Tat. Sie flieht aus ihren Zimmer und versteckt sich im Wald.

    Jahre später wird Maggie von Alpträumen heimgesucht, sie hat Probleme in der Schule und schwänzt den Unterricht. Hat das alles mit der neuen Mathelehrerin zu tun, welche ihr nie in die Augen schauen kann? Sie kommt ihr auf sonderbare Weise bekannt vor. Was ist damals wirklich geschehen und was hat Maggie verdrängt, was sie nicht mehr zur Ruhe kommen lässt?

    Ein atmosphärisch dichter Roman, welche sich von Anfang an leicht und flüssig lesen lässt. Der Prolog ist sehr spannend geschrieben und macht sofort Lust auf mehr. Es ist allerdings kein Thriller mit Schockeffekten oder blutigen Details. Eher vereinen sich Krimi mit Liebesroman und Drama.
    Die unfassbare Wendung in diesem Buch hat mich stark beeindruckt, war nicht vorhersehbar und in dieser Weise noch nie dagewesen.
    Die Protagonisten ringen mit ihren Schuldgefühlen, zeigen Reue und hadern mit ihren Wunsch nach Sühne aber auch mit Vergebung.
    Zwischendurch hat der Leser allerdings mit eineigen Längen zu kämpfen. Alles in Allen aber ein lesenswerter Roman, welchen ich gerne weiterempfehle.

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  • Stimmen in der Nacht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von buchleserin, am 09.06.2012

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    Die Professorin Emma und ihre Tochter hören spät abends Stimmen in ihrem Garten. Es sind drei Studenten. Einer von Ihnen bedroht Emma und dringt in ihr Haus ein. Plötzlich sieht Maggie überall Blut und flüchtet aus dem Haus....

    Nur was genau passiert ist, wird nicht beschrieben.

    Maggie ist jahrelang in psychologischer Behandlung, doch dann kehren die Albträume wieder. Was wirklich geschah, hat sie bisher nie erzählt.

    Da Buch ist spannend geschrieben, der Schreibstil ist gut, an manchen Stellen etwas zu sehr ausgeschmückt. Das Cover gefällt mir nicht ganz so gut.

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  • Ganz ok Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Xirxe, am 07.06.2012

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    Der Klappentext nimmt den Anfang vorweg: Im Haus der Professorin Emma geschieht ein grauenvolles Verbrechen - und deren fünfjährige Tochter Maggie ist Augenzeugin. Neun Jahre später scheint Maggie von ihrer Vergangenheit eingeholt zu werden: Ihre Alpträume kehren zurück und immer wieder auf's Neue blitzen kleine Erinnerungsstücke der grausamen Nacht in ihrem Bewusstsein auf. Dazu belastet sie das merkwürdige Verhältnis zu ihrer Mathematiklehrerin - ob diese mit den damaligen Geschehnissen etwas zu tun hat?
    Was wie ein Thriller beginnt, entwickelt sich jedoch nach und nach zu einer Innenansicht der damals beteiligten Personen. Zwar versucht die Autorin, durch möglichst vielsagende Andeutungen höchstmögliche Spannung zu erzeugen, doch spätestens nach der ersten und wirklich verblüffenden Wendung kommt es zu keinen erwähnenswerten Überraschungen mehr. Statt dessen werden die damaligen Ereignisse nach und vor dem Verbrechen geschildert wie auch die aktuelle Situation, jeweils aus der Sicht der Betroffenen. Spannung entsteht so nur wenig, da ein ständiger Perspektiven- bzw. wie Zeitwechsel erfolgt. An manchen Stellen wird die Geschichte zudem etwas langatmig: Nicht alle Darstellungen der Protagonisten sind wirklich von Belang und man ahnt, dass hier die Interessen der Autorin vermutlich die Feder geführt haben. Aus welchem Grund beispielsweise der Polizist in den Genuss einer 'Hauptfigur' kommt, bleibt ebenfalls unklar.
    Alles in allem liest sich der Roman leicht, schnell und (bis auf die erwähnten Schwächen) unterhaltsam - kein Muss, aber man kann.

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  • Familiendrama Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sandra Fuchs, am 28.05.2012

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    Mit fünf Jahren muss die kleine Maggie mit ansehen, wie in ihrem Haus ein Mord passiert. Zehn Jahre später wird sie mit den Geschehnissen wieder konfrontiert, als sie in ihrer neuen Mathelehrerin eine der Schuldigen von damals wiedererkennt.
    Spannend ab der ersten Seite und dramatisch bis zum Schluss ist dieser Roman voll gelungen.
    Für alle Leser von Jodie Picoult.

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  • Auf einen "Rutsch" gelesen.... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von vöglein, am 28.05.2012

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    und das, obwohl es sich nicht um einen Thriller handelt. Wer Mord und blutrünstige Szenen erwartet wird wohl enttäuscht sein.

    Wer aber spannende Unterhaltung sucht, der ist hier sicher gut beraten.

    Die kleine Maggie bekommt als 5-jährige mit, wie sich in ihrem Elternhaus ein Gewaltverbrechen ereignet. Die Story als solche wird dann aus verschiedenen Perspektiven erzählt und man wird immer wieder auf eine andere Fährte gebracht.

    Gleich von Anfang an vermutet man eigentlich ........nein!, ich erzähle nicht mehr vom Inhalt :-)

    Laß dich überraschen und nicht aufgrund des etwas kitschigen Covers irreleiten.

    Viel Spaß und spannende Unterhaltung mit diesem Buch!

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  • Warum schweigt Maggie ? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Angela.Bücherwurm, am 24.05.2012

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    Professor Emma Greene lebt zusammen mit ihrem Mann Rob und ihrer kleinen Tochter Maggie in einem etwas abseits gelegenen Haus am Rande von Jackson in Virginia. Eines Abends, Rob ist gerade verreist, stören drei offenbar betrunkene Studenten, die Emma durch ihre Dozententätigkeit am College bekannt sind, die Nachtruhe. Einer von ihnen ist ihr als Dieb in unliebsamer Erinnerung. Es kommt zu einer unangenehmen Begegnung, die schließlich in einen tödlichen Ausgang eskaliert. Die kleine Maggie hat alles mit angesehen. Traumatisiert und von Alpträumen geplagt, benötigt sie fortan die Hilfe eines Psychiaters. Dieser kann auch einen gewissen Erfolg erzielen und Maggie scheint die schrecklichen Ereignisse verarbeitet zu haben. Doch auch er kann dem Mädchen nicht entlocken, was sie tief im Inneren belastet.

    Nach fast zehn Jahren wird Maggie wieder mit der Vergangenheit konfrontiert. Ihre neue Mathelehrerin ist ihr wohlbekannt. Aus stetig wechselnden Perspektiven wird nun allmählich das ganze Geschehen von damals offenbart und ans Tageslicht gebracht, bis zu einem überraschenden Ende.

    Von Beginn an gelingt es der Autorin, eine subtile, stetig wachsende Spannung aufzubauen. Man weiß, dass etwas Furchtbares passiert ist, aber was genau, darüber tappt der Leser einige Zeit im Dunkeln.

    Man fragt sich ständig, was ist geschehen ? Was hat die kleine Maggie gesehen ? Warum schweigt sie? Und welche Schuld hat die Mathelehrerin auf sich geladen ? Die Spannung wird noch dadurch gesteigert, dass die Story aus den unterschiedlichen Sichtweisen der Beteiligten erzählt wird. So erfährt man immer nur ein Stück vom Ganzen, dass wie ein Puzzle zusammengesetzt wird. Erst zum Schluss, wenn das letzte Teil eingefügt wird, offenbart sich die ganze Dramatik in der Geschichte.

    Der Schreibstil ist detailiert und anschaulich. Die Charaktere sind glaubwürdig und lebensecht gezeichnet. Man kann ihre Empfindungen und Handlungen gut nachvollziehen. Sie wirken sehr " hautnah ". Die Autorin hat anschauliche Psychogramme ihrer Protagonisten entwickelt.

    Mir hat der Roman mit seiner feinfühligen und dennoch spannenden Art sehr gut gefallen. Wer allerdings einen Thriller voller Action und Nervenkitzel erwartet, könnte mit diesem Buch nicht so gut beraten sein.

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