Nein! Ich will keinen Seniorenteller

Das Tagebuch der Marie Sharp

von Virginia Ironside

Buch

Taschenbuch (288 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Ein bezauberndes, witziges Lesevergnügen für alle, die sich so alt fühlen, wie sie sind


Herbst des Lebens? Generation Silber? Unsinn! Marie Sharp wird demnächst sechzig und damit schlicht alt. Ein Grund zum Feiern, wie sie findet. Schon wegen all der Dinge, die sie jetzt nicht mehr tun muss, wie etwa Volkshochschulkurse besuchen. Nichts hasst Marie so sehr wie umtriebige Senioren, die nur so alt sind, wie sich fühlen - sie stürzt sich lieber kopfüber in das Vergnügen, nicht mehr jung sein zu müssen. Dazu gehört ihre neue Rolle als Großmutter und eine alte Liebe. Denn Maries Jugendschwarm ist wieder zu haben ...


Vom Vergnügen, endlich nicht mehr jung sein zu müssen.


Pressestimmen:

"Eine Mischung aus 'Golden Girls' und Miss Marple, über die auch Jüngere lachen!" myself

Produktdetails

ISBN-10: 3-442-46868-X
EAN: 9783442468683
Originaltitel: No, I don't want to join a bookclub!
Erschienen: 08.02.2010
Verlag: Goldmann Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 288
Länge/Breite: 190mm/121mm
Gewicht: 240 g
Übersetzer: Gertrud Wittich
Reihe: Goldmanns Taschenbücher
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Virginia Ironside

Virginia Ironside begann ihre berufliche Laufbahn als Journalistin und veröffentlichte im Alter von zwanzig Jahren ihr erstes Buch. In den Sechzigern schrieb sie eine Rockmusik-Kolumne für die "Daily Mail" und wechselte später als Kummerkastentante zur Zeitschrift "Woman". Derzeit hat sie eine wöchentliche Kolumne mit Ratschlägen für alle Lebensfragen im "Independent". Virginia Ironside hat bereits mehrere Ratgeber sowie Kinderbücher verfasst. In England ist sie nicht nur als Autorin und Journalistin bekannt, sondern auch als Tochter der Mode-Ikone Janey Ironside, einer Vorreiterin der Kulturrevolution der Sechziger. Die Autorin lebt und arbeitet in London.

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Buchhändlertipps

  • für alle nicht ganz Jungen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ulrike Krenmair, am 24.11.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Gmunden

    Als Mary 60 wird beginnt sie ein Tagebuch zu schreiben. In diesem turbulenten Jahr wird sie Grossmutter, verliert ihren besten Freund,feiert Feste,schließt neue Freundschaften und verliebt sich noch einmal.Vor allem aber ist es eine Zeit,in der sie es genießt, nicht mehr jung sein zu müssen...
  • Äter werden und dabei einen Riesenspaß haben. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Edith Depner, am 28.05.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Marie Sharp kann es kaum erwarten sechzig zu werden und hat eine Riesenfreude, als es soweit ist. Schon wegen all der Dinge die sie nicht mehr tun muss, Italienisch lernen, einem Lesezirkel beitreten etc. Sie möchte nicht wie eine ausgebombte Turnhalle aussehen, sondern wie eine wunderschöne Klosterruine, trägt Designerkleidung und ist dem Alkohol durchaus zugetan.
    Sie meint Liebe und Sex hat sich für sie erledigt, im Gegensatz zu ihrer Freundin Penny, die sich gerne mit jungen Männern zusammentut. Beide sind schreckliche Hypochonderinnen, Penny ist in regelmäßigen Abständen sicher, Knochenkrebs zu haben, Marie rechnet mit Speiseröhrenkrebs.
    Und dann ist da noch Archie, der Marie ja gar nicht interessiert, weil eben Liebe usw. ist schon vorbei, oder vielleicht doch nicht so ganz?
    Ein sehr erfrischendes Buch, ohne Gejammer, das uns zeigt das Altwerden durchaus auch Vorteile hat und einen Riesenspaß machen kann.

Kundenrezensionen

  • Naja Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Garstig, am 16.04.2012

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    Am Anfang fand ich das Buch recht lustig, aber dann kam nicht mehr viel Neues. Etwas habe ich allerdings beim Lesen begriffen: Ich selber will als alte Schachtel sicher nicht allein mit einer Katze in einem grossen Haus wohnen, wie dies Marie im Buch tut.

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  • ... Alter, na und? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von "Ihr Bioladen im Ammerland", am 11.12.2011

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    Virginia Ironside verspricht mit ihrem Buch "Nein! Ich will keinen Seniorenteller" neue Sichtweisen rund um das Thema Alter und altern. Sie geht das Thema in Form eines humorvoll geschriebenen Tagebuchs an - leider wird es sehr langatmig.

    Ich selber würde dieses Buch nicht noch einmal lesen wollen, es aber gerne all denen geben, die auf die 60 zu gehen und mit ihrem Alter hadern.

    In jedem Fall ist altern, wie man aus diesem Buch mitnehmen kann, eine Frage der Einstellung!

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  • Aufklärung pur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sandra Fuchs, am 17.10.2011

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    Endlich weiss ich, wie alte Leute ticken!
    Dieses Buch klärt einen in jeder Hinsicht auf. Egal ob es um das Thema Enkelkinder, Sex, Sport, Mode oder den Tod geht, mit einem grossen Augenzwinkern verrät Marie Sharp in ihrem Tagebuch alles über ihre Seniorenwelt.

    Das ideale Geschenk für alle die zur älteren Generation gehören und das Lachen nicht verlernt haben.

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  • Watt´n Scheiß! Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von barnie88, am 15.04.2011

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    Das Buch hält nichts von dem, was der Titel verspricht. Die Inhaltsangabe schönt das Produkt wie eine Verkaufslackierung bei einem rostigen Gebrauchtwagen. Der Blödsinn ist das Geld nicht wert.

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  • Völlig überbewertet Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 15.04.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die positiven Bewertungen zu diesem Buch
    kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe
    lange nicht mehr so ein langweiliges Buch
    gelesen.

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  • "Nett"- aber teilweise etwas überzogen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von MissyLissy, am 12.03.2011

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    Der Buchtitel ist eigentlich ansprechend und hat mich deshalb auch dazu animiert das Buch zu lesen, selbst wenn ich erst Anfang 40 bin. Ich dachte man kann sich ja nicht früh genug wappnen und mit dem Thema auseinandersetzen. Es ist "nett" zu lesen, ein bisschen amüsant, teilweise auch nachdenklich machend. Das Letztere vor allem im Zusammenhang mit der Krebserkrankung eines guten Freundes der Hauptdarstellerin. Das Thema Krankheit, vor allem Krebs und Tod trifft ja auch schon Jüngere und ich finde es ist wichtig, dass auch dieses Thema in Büchern behandelt wird. Durch die lockere Seite des Buches bekommt der Leser aber dsbzgl. glücklicherweise nicht nur die Schwere und Tragik vermittelt.
    Mein Fazit ist: Durchaus ein "nettes" Buch, aber nicht mehr. Teilweise aus meiner Sicht etwas überzogen, was vermutlich mit der amerikanischen Herkunft der Schriftstellerin zusammenhängt?! Ich bin auch überzeugt, dass das Buch nicht prinzipiell, die Generation um die 60 anspricht, den der Stil ist nicht Jedermann´s/frau´s Sache. Den Hype um das Buch kann ich leider nicht ganz nachvollziehen.

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  • Nein! Ich will keinen Seniorenteller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von K. Meyer, am 01.02.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ob lustig,kurios,kritisch oder ironisch-immer aber amüsant-streift Marie locker viele Facetten der reiferen Lebensjahre und nimmt dabei den Leser schmunzelnd mit. Faszinierend diese lebensnahe Natürlichkeit.

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  • vergnüglich mit Tiefgang Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sabine Schreiber-Schmickl, am 08.12.2010

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Marie wird 60. Für viele Frauen geradezu ein Drama, aber nicht für die selbstbewußte Marie! Sie freut sich darauf, endlich Seniorenermäßigungen zu erhalten, sagt keiner einzigen ihrer Falten den Kampf an und genießt es als "schrullige Alte" in Desinerklamotten endlich alles sagen zu dürfen, was ihr so einfällt. Sie beschließt auch mit dem Sex endlich aufzuhören, denn Beziehungen haben nie zu ihren Stärken gehört. Ein naher Freund stirbt an Krebs und macht den Tod zu einem Bestandteil des Lebens für sie. Als sie "Granny" wird bricht ihre Bastion gegen Liebe und Nähe zusammen und sie lässt zu, dass sie sich wieder verliebt- ausgerechnet in ihre Jugendliebe Archie. Ein Buch voll Humor, Liebenswürdigkeit und Lebensweisheit, das uns unseren Jugendwahn mit einem Augenzwinkern betrachten lässt. Lesevergnügen - sehr zu empfehlen für alle Junggebliebenen, Noch-Nicht-Alten oder gerade eben Altgewordenen....

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  • vom ganzen Bekanntenkreis höre ich - das MUSST Du lesen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 30.09.2010

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    das Buch macht wirklich LUST AUF WEITERLESEN....ich bin gerade in dieses Alter gekommen und könnte es nicht schöner sagen. NUR ZU EMPFEHLEN

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  • Das Alter genießen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ulrike Seine, am 07.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Doch, ich möchte einen Seniorenteller. Er ist preiwerter und nicht so voll. Dieses Buch ist so voller Witz und Ironie, Sie müssen es einfach lesen und Spaß haben

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  • Nein! Ich will keinen Seniorenteller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Tina Dammer, am 07.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Autorin erzählt mit typisch englischen Humor über Marie Sharp, die bald zur Generation "60 plus" gehören wird. Sie will sich dem Alter stellen und nicht die "ewig Junge" spielen. Mit einer erfrischenden Schnoddrigkeit lästert sie über ihre Altersgenossen und beschreibt mit viel Humor ihren eigenen "Verfall". Doch als sie selbst Großmutter wird ändert sich ihre distanzierende und manchmal überhebliche Art zum Alter. Sie muß eingestehen, dass ihr gerade die zweite Lebenshälfte, die Summe ihrer Erfahrungen, Zuversicht und große Gelassenheit gibt.
    Mit dieser selbstkritischen Heiterkeit über das Alter zu schreiben hat mir sehr gefallen und ich empfehle es gern.

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  • Man ist so alt, wie man sich fühlt? Unsinn! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kathrin Heinze, am 26.07.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Charmant und humorvoll schildert Virginia Ironside in ihrem Roman „Nein! Ich will keinen Seniorenteller!“ den Übergang zum 60. Lebensjahr und damit den Eintritt in das offizielle Seniorenalter. Ihre Protagonistin Marie Sharp, der dieser Wechsel bevorsteht, hält ihn und viele damit verbundene Erlebnisse in ihrem Tagebuch fest: realistisch bis ins Zynische, vor allem aber mit viel Witz und Verstand. Noch einmal Studieren? Den Führerschein machen? Eine neue Fremdsprache lernen? Eine grauenhafte Vorstellung für Marie Sharp, die sich darauf freut, endlich 60 zu sein und nichts mehr tun zu müssen und die sich ganz offen dazu bekennt, alt zu sein. Mit ihren unverblümt geäußerten Ansichten zum Thema Alter tritt sie dabei besonders bei Gleichaltrigen oft ins Fettnäpfchen und schwört sich meist vergebens, ihre Meinung in Zukunft für sich zu behalten.
    Es ist ein Vergnügen, dieses Buch zu lesen: kurzweilig, unterhaltsam und für Leser jeden Alters geeignet. Viel Vergnügen!

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  • einfach super! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Katrin Grünwald, am 12.07.2010

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    Witzig, charmant und selbstbewusst wuselt Marie Sharp durchs Leben und lässt uns sehr amüsante Einblicke nehmen.
    Ich konnte das Buch eigentlich nicht mehr aus der Hand legen und habs in einem Rutsch durchgelesen, weil mir Marie so symphatisch war. Auf jeden Fall ist das Buch etwas für die ältere Generation, vor Allem für jene, die sich nicht mit dem Alter abfinden wollen, aber auch für jüngere zu empfehlen, weil man beim Lesen den richtigen Eindruck bekommt, dass älter werden gar nicht so schlimm ist und viele Vorteile bereithält, wenn man sie nur zu nutzen weiß.

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  • Keinen Seniorenteller,aber dieses Buch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brigitte Bouman-Mengering, am 05.07.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch ist wundervoll.Denn das Leben ist heutzutage mit 60 noch lange nicht zuende. Im Prinzip fängt ein neues Leben an.Überspitzt formuliert,der Dackel ist tot und die Kinder aus dem Haus.Viele fitte 60-jährige werden sich in diesem Buch wiederfinden. Das fiktive Tagebuch ist humorvoll und anregend geschrieben. Ich hab mich dabei köstlich amüsiert.

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  • Jeder ist so alt wie er/sie sich fühlt. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von K. Alphéus, am 27.05.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich hatte das Buch wegen des lustigen Titels mal meiner Oma geschenkt. Brauchte aber neulich kurzfristig was zum Lesen, habe es mir also mal ausgeliehen. Es war ein entspanntes und kurzweiliges Lesen u.a. durch die Tagebuchform. Gefallen hat es mir, aber empfehlen würde ich es erst ab 60+. Ideal als Geschenk für eine Frau, wie Marie: sie akzeptiert ihr Alter (mit allem was dazu gehört), ist offenherzig (spricht offen über alles), nimmt sich selbst manchmal nicht so ernst und für ihre Freunde/innen und Familie ist sie immer da.
    Mal sehen, wie es meine Oma findet.

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  • Sehr gut...... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.05.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nein!Ich will keinen Seniorenteller ist ein sehr darbietungsreiches,lustiges und offenes Buch über das Alter,das Älter werden und die dazu kommenden Weh-Wehchen.Ich habe sehr viel gelacht und hoffe das Sie liebe Leser viel Freude mit dem Wegweiser des Älter werdens haben werden.

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  • Reifes Glück Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ursula Kallipke, am 07.03.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eines will Marie bestimmt nicht mehr sein: jung! Mit ihren rund 60 Jahren hat sie es satt, der Jugend hinterher zu laufen. Mit viel Esprit und Wortwitz diskutiert sie mit "Altersgenossen", die nicht erkennen wollen, daß der Herbst auch bunt sein kann- wenn man nur will! Eine witzige, mutige Tagebuch-Geschichte um eine Frau, die noch viel vor hat und die Vorzüge des Seniorendaseins für sich entdeckt!

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  • Nein, ich will keinen Seniorenteller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Gisela Busemann, am 13.02.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Allein der Titel des Buches von Virginia Ironside " Nein, ich will keinen Seniorenteller" erweckt die Neugierde was sich hinter dieser Aussage verbirgt. Eigentlich ist es auf einen Satz zu bringen, die wahnsinnige Lust, alt zu werden und es sicherlich auch mit fast 6o zu sein. Einfach köstlich und erfrischend wie die Autorin unvermeidliche Dinge, die das Alter begleiten und oft gar nicht so einfach sind, auf den Punkt bringt. Allein die Aussage endlich keine Volkshochschul-Kurse besuchen zu müssen ist von einer Ehrlichkeit die mich persönlich sehr anspricht.Auch widerspricht sie der allgemein verbreiteten Aussage, geistig und körperlich unbedingt aktiv und agil bis ins hohe Alter zu bleiben, was ja sicher manchmal recht anstrengend sein kann, denn manchmal wollen einfach die Gelenke nicht mehr so recht. Ein hinreißendes, bezauberndes Buch dass dem Leser eigentlich die Angst vor dem Alter auf recht lustige Art ein wenig nehmen kann.

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3. Oktober


Also gut. Hier ist es. Fünfzig Jahre zu spät, ich weiß, aber besser spät als nie. Ein Tagebuch. Und ja, es ist weder der 1. Januar noch der 1. November, aber irgendwann muss man ja anfangen. Carpe diem und all das. Außerdem: Wünschen wir uns nicht alle insgeheim, wir hätten mit zwanzig Tagebuch geführt? Oder mit dreißig! Oder vierzig! Aber nun, in meinem sechzigsten Lebensjahr - oder besser gesagt: meinem neunundfünfzigsten, oder vielleicht doch dem sechzigsten? Mir fällt da gerade dieser unangenehme Mensch ein, der mir neulich einen Vortrag darüber hielt, dass ich mich, obwohl erst neunundfünfzig, bereits in meinem sechzigsten Lebensjahr befände. Vollkommen konfus das alles, aber wie heißt es so schön: Der Klügere gibt nach. Aber egal, wie alt: Ich, Marie Sharp, pensionierte Kunsterziehungslehrerin, geschieden, ein Sohn, ein Kater und überzeugter Single, bin fest entschlossen, es auf meine alten Tage noch einmal zu versuchen. Mit einem Tagebuch. Nicht mit einer Beziehung. Gott bewahre.
Mein erstes Tagebuch habe ich mit zehn geschrieben. Wenn man es so nennen kann. Kleine Kostprobe? Das wird Sie umhauen: »Heute Schule. In der zweiten Stunde Mathe - würg! Nach der Schule heimgegangen. Hausaufgaben gemacht. Abendessen gegessen. Ins Bett gegangen.« Als Teenager habe ich es dann noch einmal versucht, aber nur deshalb, weil ich total in Archie verknallt war. Der davon natürlich keine Ahnung hatte. Ich besitze immer noch drei oder vier Obungshefte, deren Seitenränder unter akutem Archie-Bewuchs leiden. Es finden sich dort geistreiche Ergüsse wie ICH LIEBE Archie! Oder ICH LIIIEBE ARCHIE!!! Oder die besonders clevere Variante: ein rotes Herzchen mit dem wunderschönen Wort ARCHIE.
Als David und ich geheiratet haben und dann Jack auf die Welt kam, haben wir ein gemeinsames Tagebuch geführt. Das war allerdings von vorne bis hinten erstunken und erlogen. Schließlich wussten wir beide, dass es der andere lesen würde. Ich war schließlich gezwungen, ein zweites, geheimes Tagebuch zu führen, weil ich in meiner Ehe derart unglücklich war. In unser gemeinsames Tagebuch schrieb ich: »Toller Tag! Sind mit Jack im Park spazieren gegangen und haben hinterher bei Hughie und James Tee getrunken. Gott, haben wir gelacht! Und der Tee war spitze!« In mein privates Tagebuch schrieb ich dagegen: »Kann David und seine schrecklichen Freunde nicht mehr ertragen. Die kommen sich immer wer weiß wie toll vor. Und ich fühle mich komplett ausgeschlossen. Gott, ich will frei sein! Ich will tanzen gehen! Ich will Affären haben!«
Was ich kurz danach ja auch hatte, und David und ich trennten uns, sind aber seltsamerweise Freunde geblieben. Außerdem: Wer weiß schon, was e-r in sein geheimes Tagebuch geschrieben hat! Ich bin übrigens auch mit Davids Halbbruder James und dessen Lebensgefährten Huhie in Verbindung geblieben. Sie gehören mittlerweile zu meinen besten Freunden. Und Archie natürlich. Archie und ich haben immer Kontakt gehalten, obwohl ich nie eine Affäre mit ihm hatte. Ich war zu seiner Hochzeit mit Philippa eingeladen, und wir sehen uns immer noch gelegentlich zum Lunch. Wie sich herausstellte, zog Archies Firma ausgerechnet Hughie als Anwalt zu Rate - Archie verdient sein Geld mit irgendwelchen Aktiengeschäften. Fragen Sie mich nicht nach Details. So schließt sich jedenfalls, wie so häufig, der Kreis meiner Freunde und Bekannten.
Als Lehrerin hatte ich keine Zeit für ein Tagebuch und auch nicht während des Studiums. Aber jetzt, wo ich sechzig bin - oder doch in wenigen Monaten sein werde -, da will ich es noch ein letztes Mal versuchen. Also dann ...


8. Oktober


Mit tränenden Augen aufgewacht. Sehr schlechtes Zeichen. Ich meine, tränende Augen sind in Ordnung, wenn es kalt ist oder wenn einem der Wind um die Ohren pfeift, oder wenn man eine schlimme Erkältung hat und nicht mehr kriechen kann, geschweige denn zum Telefon greifen, um guten Freunden zu erzählen, dass man nicht mehr kriechen kann. Aber ganz ohne jeden Grund - oje! Ich kenne einen Siebzigjährigen, dessen Augen derart triefen, dass ihm permanent ein Tröpfchen an der Nasenspitze hängt. Das ist, ja, ich fürchte, ein Zeichen des Alters.
Das erinnert mich an neulich, als ich wegen Knieschmerzen bei meiner Hausärztin war. »Eine milde Form von Osteoarthritis, Marie«, sagte sie. »Damit muss man in unserem Alter rechnen.«
Als ich ihr erklärte, dass das nicht sein könne, weil ich nie Sport getrieben hätte und meine Knie daher, theoretisch, noch in einwandfreiem Zustand sein müssten - kein Kratzer, kaum gebraucht! Extrem niedrige Kilometerzahl! Nur ein Besitzer, weiblich! Ja, ich glaube, ich habe sogar noch irgendwo die Originalverpackung - da meinte sie, so funktioniere das leider nicht.
Höchst ungerecht, finde ich.


10. Oktober


Bin gerade von einer absolut schrecklichen Dinnerparty heimgekommen. Schmerz lass nach. Ich wäre nie hingegangen, hätte ich mich nicht von Marion, einer guten alten Freundin, wie eine Anfängerin übertölpeln lassen. Der bewährte Trick, Sie kennen ihn sicher: »Was machst du am Donnerstag?« Und statt misstrauisch zu fragen: »Warum?«, bin ich prompt in die Falle getappt.
»Nichts.«
Klonk.
Nun, Dinnerpartys können durchaus die eine oder andere positive Überraschung parat halten, aber im Großen und Ganzen ist es wie beim Lotto: Die Chancen auf einen Gewinn sind praktisch null. Das erste Problem ist, dass meist nie genug Männer vorhanden sind. Und jetzt, »im mittleren Alter«, wollte ich sagen, sollte aber wohl »im reiferen Alter« sagen, sind die Männer, die noch kommen, meist aus gutem Grunde noch zu haben: Sie sind entweder Nieten oder etwas sonderbar.
(Ich weiß allerdings nicht, ob diese Beschreibung nicht auf die meisten Männer zutrifft, egal, ob sie noch zu haben sind oder nicht. Was ja auch der Grund ist, warum ich zum Single-Dasein übergetreten bin. Das soll natürlich nicht heißen, dass Männer nicht witzig, sexy, nett und faszinierend sein können. Aber manche vereinen all diese Eigenschaften in sich und sind trotzdem eine Niete.)
Das zweite Problem ist, dass man, je älter man wird - also, je älter ich werde -, keine neuen Bekanntschaften mehr schließen will. Es gibt genug Menschen in meinem Leben, deren Freundschaft ich gerne intensiver pflegen würde - und die Leute, die andere Leute toll finden, sind oft nicht die Leute, die ich toll finde. Und umgekehrt.

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