Mittsommermord

Kriminalroman. Ausgezeichnet mit dem Corine - Internationaler Buchpreis, Kategorie Belletristik 2001 und dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie International 2001

von Henning Mankell

Buch

Taschenbuch (608 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Drei Jugendliche werden ermordet; auch ein Polizist muss sterben ... Wallanders siebter Fall.

Es sollte ein harmloses Rollenspiel werden, am 21. Juni 1996, ein kleines Verkleidungsritual in der mythenumrankten Mittsommernacht. Doch Wanderer schaudern, als sie Wochen später in einem Naturschutzgebiet auf die drei Jugendlichen stoßen, deren leblose Körper noch mit Miedern, Hemdkrausen und Perücken herausgeputzt sind. Bald ist es grausige Gewißheit: Sie wurden Opfer eines Verbrechens.

Fast zur gleichen Zeit wird Kommissar Wallanders geschätzter Kollege Svedberg mit zerschossenem Gesicht in seiner Wohnung aufgefunden. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Fällen? Kurt Wallander stürzt sich verzweifelt in die Ermittlungen. Dabei stellt er zu seinem Entsetzen fest, wie wenig er über seinen Kollegen weiß, mit dem er jahrelang zusammengearbeitet hat ...

Produktdetails

Verkaufsrang: 28.911
ISBN-10: 3-423-21218-7
EAN: 9783423212182
Originaltitel: Steget efter
Erschienen: 01.05.2010
Verlag: dtv
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 608
Länge/Breite: 193mm/123mm
Gewicht: 440 g
Übersetzer: Wolfgang Butt
Reihe: dtv-Taschenbücher
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Henning Mankell

Henning Mankell, der Schöpfer der Wallander – Thriller und einer der bedeutendsten Krimiautoren in Skandinavien, wuchs allein mit seiner Schwester bei seinem Vater in Nordschweden auf. Seine Mutter verließ den am 3.Februar 1948 geborenen Henning Mankell schon früh. 1965 wurde er Regieassistent, nach einem Schauspielstudium, am Riks Theater in Stockholm und als Henning Mankell 20 Jahre alt war begann er als Regisseur und Autor zu arbeiten. Seinen Kindheitstraum von einer Reise nach Afrika erfüllte er sich 1972. Henning Mankell war so sehr beeindruckt von dem Kontinent und fühlte sich schon sehr schnell wie zu Hause. Fortan blieb der Krimiautor zunächst noch als Schriftsteller, Regisseur, Autor und Intendant in seiner Heimat Schweden. Als er jedoch 1985 die Chance erhielt in Maputo, Mosambik, am Aufbau einer professionellen Theatergruppe mitzuwirken, zögerte Henning Mankell nicht lange und schon im Folgejahr leitete er eine 70köpfige Gruppe des Teatro Avenida. Seitdem bezeichnet er Afrika als seine Zweitheimat und pendelt im Jahr immer zwischen Sand und Schnee, wie Henning Mankell selbst sagt. Neben seiner Kriminalromanreihe um Kurt Wallander, die alle in den 90er Jahren entstanden, beschäftigt er sich in seinen weiteren Romanen vor allem viel mit Problematiken des afrikanischen Kontinents, aber auch Kinder- und Jugendbücher zählen zu seinem Genre. Junge schwedische und afrikanische Autoren finden bei dem von Henning Mankell gegründeten Verlag "Leopard förlag" ein Forum und Unterstützung in ihrer Arbeit. Henning Mankell gründete dies im Frühjahr 2001. Neben seinem Schreiben oder der Arbeit an Theater oder Fernsehen engagiert sich Henning Mankell darüber hinaus für das Land Afrika und erhielt aus diesem Grund 2009 den Erich-Maria-Remarque Friedenspreis. Für seine Romane erhielt Henning Mankell im Laufe der Jahre viele Ehrungen und Auszeichnungen, wie mehrmals den Schwedischen Krimipreis für seine Wallander Bücher, den Deutschen Jugendliteraturpreis, Corine-Preis wie auch den Astrid Lindgren Preis und die Goldene Feder. Nicht zuletzt zeigt der Erfolg auch die Adaption der Wallander Bücher und weiteren Romanen. Die Motivation, die Henning Mankell in seinen Büchern zum Ausdruck bringen möchte, sind oft politische und gesellschaftliche Themen. Seine Erfahrungen schöpft er teils auch aus eigenen aktiven Engagements gegen Krieg, Apartheid und für Kultur. Henning Mankell beschreibt detailgenau, authentisch, offen, interessant und mit einer Art Spannung die Gier auslöst. Nicht nur Wallander Anhänger sind davon überzeugt.
Henning Mankell lebt inzwischen mit seiner dritten Ehefrau Eva Bergmann, Tochter von Ingmar Bergmann, glücklich abwechselnd in Schweden oder Afrika.

Meinung der Redaktion
Mankell liest man nicht, man trinkt ihn - in einem einzigen gierigen Schluck, ohne abzusetzen, in blinder, weltvergessener Gier.

Wolfgang Butt

Wolfgang Butt zählt zu den bekanntesten literarischen Übersetzern aus dem Schwedischen.

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Kundenrezensionen

  • Gruselig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brigitte Bouman-Mengering, am 27.04.2011

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    Jugendliche,die Spass an Verkleidungen haben,bilden den Ausgang für diesen Krimi.Sie werden scheinbar wahllos getötet.Ein merkwürdiger Fall,der Wallander einiges abverlangt.Und dann auch noch sein Kollege Svedberg,der erschossen aufgefunden wird.All die Fragen,die aufgeworfen werden,diskutiert und beleuchtet das Team sehr gründlich.Und gerade diese genaue Diskussion empfinde ich als sehr echt und lebensnah.Erfährt der Leser doch dadurch die Zweifel und Fragen.Das Team ist ein Team aus Menschen wie wir,nicht aus Helden.

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  • Etwas schwach Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.10.2010

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    Die Spannung, die ich in Krimi's so liebe, fehlt hier weitgehend. Der Anfang des Romans verspricht sehr viel, leider wird die Geschichte dann etwas dünn. Die immer wieder gleichen Zusammenkünfte von Wallander und seien Helfern mit Ihren endlosen Diskussionen, ermüden mit der Zeit.

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  • Mit jedem Fall besser... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von leser61, am 26.10.2010

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    Als ich vor einigen Jahren den ersten Kurt Wallander Fall (Mörder ohne Gesicht) gelesen habe, war ich von Anfang an infiziert. Seitdem lese ich in schöner Regelmäßigkeit 1 - 2 weitere Bücher pro Jahr, natürlich immer in der richtigen Reihenfolge, denn neben den immer spannenden Kriminalfällen will man vor allem wissen, wie es weitergeht mit und um Kurt Wallander. Und es ist genau diese Mischung aus psychologisch perfidem Verbrechen und seiner Aufklärung und gleichzeitigem Blick in das Seelenleben und -leiden der Hauptfigur von Henning Mankells Krimis, die sie so einzigartig machen. Und wie ich finde, von Fall zu Fall besser. Niemand leidet so sehr wie Kurt Wallander an sich und seiner Umgebung und der gesellschaftlichen Entwicklung wie Kurt Wallander und keiner kann das in so einfühlsame Worte und Beschreibungen kleiden wie Henning Mankell. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den nächsten Fall...

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