Massimo Marini

Roman

von Rolf Dobelli

Buch

Taschenbuch (384 Seiten)

2. Auflage

Sprache: Deutsch

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Es ist der Höhepunkt in der Karriere eines Mannes, als am 17. Oktober 2007 der erste große Durchstich des längsten Tunnels der Welt, des Gotthard-Basistunnels, gefeiert wird. Aber dieser Tag ist zugleich ihr Ende. Ein packender Gesellschafts- und Entwicklungsroman.


Produktdetails

ISBN-10: 3-257-24092-9
EAN: 9783257240924
Erschienen: 24.01.2012
Verlag: Diogenes Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 2. Auflage
Seitenzahl: 384
Länge/Breite: 181mm/114mm
Gewicht: 291 g
Reihe: Diogenes Taschenbücher
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Rolf Dobelli

Rolf Dobelli, geboren 1966 in Luzern, studierte an der Universität St. Gallen Betriebswirtschaft und wurde dort auch promoviert. Er war mehrere Jahre lang Finanzchef und CEO verschiedener Tochterfirmen des Swissair Konzerns und lebte in Australien, Hongkong, England und in den USA. 1998 gründete er zusammen mit Freunden seine eigene Firma, getAbstract, der mittlerweile größte Anbieter von Buchzusammenfassungen weltweit. Rolf Dobelli wohnt und arbeitet in Miami und Luzern. Er begann an seinem 35. Geburtstag Belletristik zu schreiben und schreibt seither wie besessen.

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Buchhändlertipps

  • Schweizer Gesellschaftsroman der in die Tiefe geht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Belinda Wiesbauer, am 20.09.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Steyr

    Massimo ist die beherrschende Figur in diesem eher seltsamen Gesellschaftsroman, in dem Rolf Dobelli den Aufstieg und tiefen Fall des italienischen Einwanderersohnes beschreibt.
    Als Baby wird er von seinen Eltern auf abenteuerliche Weise in einem Koffer über die Grenze geschmuggelt um Jahre später einer der schillernsten Figuren der Züricher Gesellschaft zu werden und zu sein. Dieser Fall beginnt mit dem ersten Blick auf die Cellistin Julia. Spätestens ab der Entführung seines Sohnes wird einem klar, dass das Ende nicht mehr aufzuhalten ist.
    Tiefgründig, interessant und sprachlich hervorragend geschrieben lädt dieser Roman ein darin zu versinken. Ein Kontrastprogramm zu manchem anderen Titel der derzeit auf der Bestsellerliste herumschwirrt.
  • Midlifecrisis, Liebeswahn? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Martin Bär, am 04.02.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Johann

    Massimo Marini ist eine faszinierende Figur: Als Kind wird er von seinen Eltern, italienischen Gastarbeitern, in die Schweiz geschmuggelt. Mit Mitte Vierzig hat Massimo es geschafft: er ist erfolgreicher Tunnelbauunternehmer, baut beim prestigeträchtigen Gottharttunnel mit und verdient prächtig.

    Dann trifft er eine junge Cellistin und es ist für ihn Liebe auf den ersten Blick. Er verlässt Frau und Kind Hals über Kopf. Massimo und die Julia werden ein Paar, und er kommt durch die berühmte Cellistin auch in die Society-Seiten diverser Zeitungen, was seiner Eitelkeit schmeichelt.

    Etwas trübt aber Massimos Glück: Julia lässt körperliche Nähe nicht zu, was den vor Testosteron strotzenden Mann ziemlich frustriert. Er ist geduldig, macht ihr Geschenke, aber nichts scheint zu fruchten.

    Und da kommt Raffael, der 15-jährige Sohn aus erster Ehe ins Spiel: er wird entführt und ermordet aufgefunden. Wer war der Entführer, warum wurde er entführt? Auf diese Fragen gibt es am Ende eine überraschende, aber doch stimmige Antwort.

    Was mir an diesem Buch gut gefallen hat, ist die Schilderung der Geschichte der italienischen Gastarbeiter in der Schweiz, vor allem aber das Drama Massimos, der seine Gefühle intensiv auslebt und daran letztendlich zerbricht.
  • Man muss sich die Dinge nur ordentlich in den Kopf setzen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bettina Berger, am 03.02.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Massimo Marinis lebenslanges Experiment an Standhaftigkeit. Seine erstaunlichen Wandlungen dabei. Vom italienischen Immigrantenkind zum Züricher Gesellschaftslöwen. Vom Opernhausdemonstranten zum Opernhaussponsor. Vom Existenzphilosophen zum Bauunternehmer. Vom Tunnelbohrer zum Stradivari-Besitzer. Vom Linken zum Rechten. Vom Tiefen zum Hohen. Vom Süden zum Norden. Seine monströse Bewegung auf dem Koordinatennetz des Lebens. Und dann das Aufblitzen einer Frau, das alles zerstört. Die Größe seines Aufstiegs und Falls.

    Die Chronologie des Schreckens.
  • Massimo Marini Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Susanne Haslehner, am 27.01.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Der Autor ist Schweizer und erzählt die Geschichte einer Einwandererfamilie. In den 60er Jahren wurden viele Italiener als Arbeitskräfte in die Schweiz geholt. Dort lebten sie in Baracken und mussten nach neun Monaten, wieder für drei Monate nach Italien zurück, um ja nicht, irgendwann Anspruch auf die schweizer Staatsbürgerschaft zu erheben. Massimo, Sohn und zweite Generation, lebt in der Schweiz. Sein Vater kam damals als Minenarbeiter hierher und brachte seine große Liebe mit. Sie lebten unter schwierigsten Bedingungen, sahen sich heimlich und Massimo lebte viele Jahre vollkommen illegal und geheim in kleinster Wohnung.

    Dies ist seine Geschichte - sein kometenhafter Aufstieg und genauso tiefer Fall. Der Autor ist Spezialist für exakte Analysen von Menschen. Er läßt vor uns ein umfassendes Gesellschaftspanorama entstehen. Es zieht einen in die Geschichte hinein, wie ein Sog.

Kundenrezensionen

  • Spannender Gesellschaftsroman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Manuela Hagen, am 17.01.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Autor ist mit zwei Sachbüchern zum Denken und Handeln seit Wochen auf der Spiegel.Bestsellerliste, aber kaum jemand kennt seine Romane. Dieser ist sehr gelungen! Eine gute Mischung aus Zeitgeschichte, Liebesgeschichte und Krimi.Erzählt wird Aufstieg und Fall des Massimo Marini, dessen Eltern in den 50er Jahren zu den ersten Gastarbeitern in der Schweiz gehörten und die sich zu wohlhabenden Tunnelbauspezialisten hochgearbeitet haben. Der Sohn erbt, aber sein Leben nimmt einen tragischen Verlauf, als er sich in die falsche Frau verliebt.
    Sehr lesenswert!

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  • Ein Lesevergnügen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Irene Hantsche, am 16.04.2012

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    Das Buch war für mich von der ersten bis zur letzten Seite ein Lesevergnügen, denn Dobelli erzählt nicht nur interessant und spannend, sondern auch sprachlich überzeugend. Im Einzelnen geht es um Aufstieg und Fall des italienischen Fremdarbeiterkindes Massimo, der in den 50ger Jahren als Säugling mit seinen Eltern auf abenteuerlichem Weg in die Schweiz gelangt ist. Dobelli erzählt mit Hilfe seines Ich Erzählers (Whyn ) zwar weitgehend distanziert und nimmt den Leser dennoch unmittelbar mitten hinein in die Handlung und in die Dramatik des Lebens von Massimo. Ein unbedingt lesenswerter Roman, der nicht nur gut unterhält, sondern zugleich ein Stück Zeitgeschichte erlebbar macht.

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