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Léon und Louise

Roman

von Alex Capus

Buch

gebunden (314 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Zwei junge Leute verlieben sich, aber der Krieg bringt sie auseinander: Das ist die Geschichte von Léon und Louise. Sie beginnt mit ihrer Begegnung im Ersten Weltkrieg in Frankreich an der Atlantikküste, doch dann trennt sie ein Fliegerangriff mit Gewalt. Sie halten einander für tot, Léon heiratet, Louise geht ihren eigenen Weg - bis sie sich 1928 zufällig in der Pariser Métro wiederbegegnen. Alex Capus erzählt mit wunderbarer Leichtigkeit und großer Intensität von der Liebe in einem Jahrhundert der Kriege, von diesem Paar, das gegen alle Konventionen an seiner Liebe festhält und ein eigensinniges, manchmal unerhört komisches Doppelleben führt. Die Geschichte einer großen Liebe, gelebt gegen die ganze Welt.

Produktdetails

ISBN-10: 3-446-23630-9
EAN: 9783446236301
Erschienen: 07.02.2011
Verlag: Hanser
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 314
Länge/Breite: 210mm/136mm
Gewicht: 477 g
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Alex Capus

Alex Capus, geboren 1961 in Frankreich, studierte Geschichte, Philosophie und Ethnologie in Basel und arbeitete während und nach seinem Studium als Journalist und Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen und bei der Schweizer Depeschenagentur. 1994 veröffentlichte Alex Capus seinen ersten Erzählband ("Diese verfluchte Schwerkraft"), dem seitdem neun weitere Bücher mit Kurzgeschichten, historischen Reportagen und Romanen folgten. Capus verbindet sorgfältig recherchierte Fakten mit fiktiven Erzählebenen, in denen er die persönlichen Schicksale seiner Protagonisten einfühlsam beschreibt. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt; für seine schriftstellerische Arbeit erhielt er zahlreiche Preise. Daneben hat Capus auch als kongenialer Übersetzer von Romanen des US-amerikanischen Autors John Fante gewirkt. Alex Capus lebt als freier Schriftsteller mit seiner Familie in Olten/Schweiz.

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Buchhändlertipps

  • Alle Ingredienzen vorhanden Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marie-Therese Reisenauer, am 17.11.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Capus berührt mit der Geschichte zweier Liebenden, er drückt voll auf`s Gemüt. Zusammen - auseinander - wieder gefunden, und noch viel mehr. Herz, Schmerz auf höchstem Niveau. Zwischendurch verursacht er Gusto auf Frankreich, und alles versehen mit der Bedauergarantie. Was heisst das? Sie werden es garantiert bedauern, wenn Sie das Buch zu Ende gelesen haben. Trösten Sie sich mit einem Glas feinen Wein, und fangen´s halt von vorne wieder an.
  • Wahre Liebe ist ewig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von michaela bokon, am 21.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Leon und Louise fühlen sich zu einander hingezogen, in einer Zeit die für wahre Gefühle nicht viel Spielraum lässt.Sie erleben gemeinsam eine wunderschöne Nacht am Strand,auf dem Rückweg werden sie von einer späten Granate erfasst und schwer verletzt.
    Sie kommen in verschieden Spitäler und verlieren sich aus den Augen, doch ihre Liebe lebt weiter.
  • Wunderschöne Liebesgeschichte – Es kann nur Schicksal sein! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Judith Lehner, am 22.06.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz Lentia

    Die Geschichte des „hinreissenden Liebespaar“ beginnt im Ersten Weltkrieg – und irgendwie ist es Liebe auf den ersten Blick. Léon und Louise scheinen für einander bestimmt zu sein. Doch der gemeinsame Ausflug ans Meer endet tragisch. Sie werden bei einem Fliegerangriff getrennt und wissen nicht, ob der andere überlebt hat. Leon geht nach Paris, heiratet, bekommt Kinder. Doch eines Tages sieht er seine große Jugendliebe in der U-Bahn…
    Alex Capus erzählt uns in „Léon und Louise“ eine der wunderschönsten Liebesgeschichte, die ich je gelesen habe. Mit „Leichtigkeit und Intensität“ schreibt er über die Macht der Liebe und wird dabei nicht einen Moment kitschig. Humorvolle Momente lockern die Geschichte ein wenig auf, aber trotzdem bleibt der Schriftsteller immer feinfühlig wenn er von der Dreiecksbeziehung Léon-Louise-Yvonne erzählt.
    Am Ende des Texte bleiben nur mehr zwei Fragen offen: Warum ist der Text bloß schon aus? Das nächste Mal bitte länger Hr. Capus! ;-) Und: Gibt es wirklich so etwas wie Schicksal, das zwei Menschen so intensiv miteinander verbindet?
  • Einfach wunderbar Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gerda Keinprecht, am 17.05.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Liezen

    „Was auch immer kommen mag, schlimmer als Sterben kann’s nicht werden. Ich liebe dich und bin in großer Sorge um dich, mein Leon. Das habe ich noch gar nicht gesagt. Hoffentlich tun dir die Nazis nichts an. Pass auf dich und die deinen auf und halt dich von allen Gefahren fern, sei vorsichtig und so glücklich wie möglich. Spiel nicht den Helden, bleib gesund und vergiss mich nicht. Für immer deine Luise."
    Die Geschichte einer Liebe, die zwei Weltkriege und viele andere Widrigkeiten überlebt.

    Besonders gefallen hat mir die Person der schlagfertigen Luise. Eine der schönsten Liebesgeschichten, sehr empfehlenswert.
  • Die Geschichte einer großen Liebe ohne Schmalz! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Helene Oberleitner, am 22.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wels

    Capus erzählt in seinem neuen Roman die Geschichte Leon und Luise, die sich während des 1. Weltkriegs in der Normandie zum ersten Mal begegnen, in den Kriegswirren getrennt werden, einander für tot halten, sich wieder begegnen und ihre Beziehung in einem von vielen verschiedenen Facetten geprägten Parallelleben weiterführen. Diese Beziehung währt schließlich bis zum Tod von Leon im Jahre 1978.
    Wunderbar erzählt, nimmt diese Geschichte in ihrer Dichte und gleichzeitig vorhandenen Leichtigkeit den Leser mit auf eine Lebensreise, auf der ohne Kitsch und Pathos die Macht der Liebe als Reiseführer auftritt.
  • Eine Liebesgeschichte, fein und nicht kitschig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Martin Bär, am 16.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Johann

    Alex Capus erzählt die vielleicht nicht ganz ungewöhnliche Liebesgeschichte von Léon und Louise, die 1917 beginnt und jahrzehntelang dauert. Sie treffen sich, dann reißt sie das Schicksal auseinander.

    Das Leben geht weiter, jeder kommt über die Trennung hinweg, da begegnen sie einander erneut. Wie geht man damit um? Eigentlich ist Léon mit seinem Leben zufrieden, doch der Gedanke an Louise weckt Sehnsucht nach einem anderen Leben. Was wäre passiert, wenn sie nicht getrennt worden wären?

    Diese Fragen sind nicht wirklich zu beantworten, und Capus versucht auch nicht, eine Antwort zu geben. Diese Unaufgeregtheit macht das Buch sympatisch, ich hab’s gerne gelesen.
  • Liebeszauber Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Karin Baldermann, am 13.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wagnersche/ Innsbruck

    Leon und Louise ist eine mit Humor erzählte Liebesgeschichte, aber auch voller Sehnsucht, Hoffnung und traurigen Momenten.
    Eine Geschichte voller Irrungen und Wirrungen des Lebens, die ich bis zur letzten Seite genossen habe.

  • die grosse liebe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ulrike Krenmair, am 30.01.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Gmunden

    Leon und Louise treffen sich zu Beginn des 1.Weltkrieges und es ist für beide die grosse
    Liebe.Sie werden getrennt,halten einander für tot und kommen nach Jahren wieder zusammen.Die Geschidchte einer grossen Liebe aber auch eines Doppellebens.
    Capus erzählt mit klarer Sprache und doch mit grosser Intensität
  • Léon und Louise Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Monika Bichl, am 26.01.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Vöcklabruck

    Notre Dame, eine Trauergemeinde wartet auf den Priester, als eine Frau kommt und sich vom Toten verabschiedet, ihm eine Klingel auf seinem letzten Weg mitgibt. Wer ist diese Frau, wer war der Tote?
    Ein Enkel des Toten Léon, erzählt die Geschichte. Man schreibt das Jahr 1918 als Léon seine Heimatstadt auf dem Fahrrad verläßt, um als Morseassistent im kleinen Dörfchen Saint Luc seinen Dienst anzutreten. Auf seinem Weg dorthin begegnet er einer jungen Frau mit quietschendem Fahrrad, Louise, die seine Gedanken in Beschlag nimmt. Louise erledigt mit Herz und Seele Botengänge für den Bürgermeister. Langsam bahnt sich eine sanfte Beziehung zwischen den Beiden an. Auf dem Heimweg nach einem Ausflug ans Meer geraten sie ins Kriegsgeschehen, werden verletzt und getrennt. Jeder glaubt den anderen für Tod, lebt sein eigenes Leben weiter. Léon arbeitet bei der Pariser Polizei im Labor und ernährt eine Frau und Kinder, als er viele Jahre später wieder auf Louise trifft, und mit ihr ein Wochenende verbringt. Doch wieder stellt sich ein Krieg der die Beiden trennt. Louise verschlägt es nach Afrika, Leon kümmert sich ehrsam um seine Familie. Ihre Kraft schöpfen sie aus der Gewissheit ihrer Liebe.
    Louise, die scharfzüngige Frau, die nicht zaudert und mit beiden Beinen im Leben steht und Léon, der zu einem treusorgenden Familienvater heranreift werden von Alex Capus lebhaft und liebenswürdig dargestellt. Zudem wird das zeitgeschichtliche Geschehen miteinbezogen und zeigt eine schnörkellose, dennoch berührende Geschichte.

Kundenrezensionen

  • Muss man einfach mögen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sandra Holdinghausen, am 18.04.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Alex Capus hat mich mit seinem angenehmen und leichten Schreibstil sofort in seinen Bann gezogen. Allein die erste Seite dieses Werkes lässt einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Man kann sich komplett in die Charaktere Léon und Louise hineinversetzten, als wäre man selbst in Frankreich mitten im Geschehen. Die lebendige Sprache von Capus selbst und sein toller Humor, den er im Buch zum Vorschein bringt, macht den Titel zu einen meiner Lieblingsbücher. Wunderschöne Geschichte, die man unbedingt lesen sollte!

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  • ... mehr! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Domnec Êlle, am 29.06.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Über die beiden Erzählstränge ewig währender Liebe und über das Leben zweier Romantiker zu Zeiten der Weltkriege, welche gleichzeitig das Gerüst der Geschichte von Léon und Louise darstellen, hätten mindestens zwei eigenständige Bücher geschrieben werden können, die ihrerseits Scharen von Lesern in ihren Bann gezogen hätten. Daher erscheint es erstaunlich und zugleich schmerzlich, dass Capus den Lesern seine Liebesgeschichte derart kompakt überliefert. So wünscht man sich nach dem Zuklappen des Buches schlicht und ergreifend eines: Mehr! Mehr von Léon, mehr von Louise, mehr von der Liebe, der Geschichte und der Zweisamkeit, die sie miteinander geteilt haben. Dieser feinfühlige, eingängige und bildhafte Roman zweier Liebender hätte schlichtweg 800 Seiten lang sein müssen. Endlich wiedereinmal ein Roman, der gefühlsecht unter die Haut geht! Von dieser Sorte gibt es (leider) viel zu wenig.
    Gelesen und für groß befunden!

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  • Eine nie endende Liebe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sabine Ronneberger, am 12.02.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Leon und Luise lernen sich 1918 in Frankreich kennen und knüpfen ganz langsam und vorsichtig eine zarte Bindung. Als sie bei einem Bombenangriff voneinander getrennt werden, glauben beide vorerst daran, den anderen für immer verloren zu haben. Doch ein Zufall führt sie Jahre später wieder zusammen. Leon ist inzwischen verheiratet und hat 3 Kinder; Luise lebt allein. Beide haben sich nie vergessen können. Aber wie kann eine Liebe, die ewig währt, gedeihen wenn Leon nicht frei ist...
    Eine wundervolle Liebesgeschichte, die über Jahrzehnte anhält. Was mir persönlich sehr gefallen hat war, dass der Leser viel über Frankreich und die beiden Weltkriege erfährt. Alex Capus ist es sehr gut gelungen, einen Roman über die Liebe und das harte Leben im Krieg zu schreiben.

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  • Geheime Liebe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 05.02.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    16. April 1986
    Die Familie Le Gall befindet sich in der Kathedrale Notre Dame und nimmt an einem Trauergottesdienst für ihren Verwandten Léon teil. Die Kirche ist viel zu groß für solch eine Runde, aber der eigentlich nicht gläubige Verstorbene hat sich einen Abschied in dieser Form gewünscht. Und wer würde schon einen testamentarisch festgelegten Wunsch ausschlagen? Die eher langweilige Trauerfeierlichkeit wird unterbrochen, als eine ältere und sehr elegant gekleidete Dame die heiligen Hallen betritt und direkt auf den offenen Sarg zusteuert. (...) - Louise Janvier.

    Ausgehend von diesem Tag, der eigentlich in gewisser Weise das Ende einer großen Liebe darstellt, beschreibt ein Enkel Léons die ganze Geschichte des Paares. (...)
    Als sie sich wirklich kennen lernen, ist die Begegnung eher zögerlich. Louise denkt, dass Léon sie nur ins Bett bekommen möchte und Léon ist einfach nur auf eine kindlich-naive Weise fasziniert von der Angebeteten.
    Ganz langsam gehen sie aufeinander zu und erzählen sich ihre Gedanken und Gefühle. (...)
    An einem herrlichen Sommertag begeben sich die beiden per Fahrrad an die Atlantikküste und verbringe dort unter freiem Himmel eine wunderbare Nacht. Beseelt von diesem Ereignis radeln sie, wie die Wilden zurück In Richtung Saint-Luc-sur-Marne, als ein Fliegerangriff sie plötzlich überrascht und auseinanderreißt. Beide können gerettet werden, halten sich aber einander für tot und tauchen bald schon in ein neues Leben ein.
    (...) Beide leben und arbeiten gar nicht weit voneinander entfernt in Paris. Und so passiert es, dass sich ihre Wege nach zehn Jahren in der Métro kreuzen.

    Alex Capus hat nicht nur einen Liebesroman über ein erstaunliches Paar geschrieben, der stark durch seine eigene Familiengeschichte beeinflusst wurde. Nein, er greift auch immer wieder die historischen Hintergründe auf und beschreibt anhand von Léon, Louise und ihren Angehörigen, wie bestimmte Verhaltensweisen in besonderen Kontexten entstanden sind. (...)
    Seine Sprache ist dabei sehr klar und doch poetisch. Gerade die ersten Kapitel haben mich überrascht und Hoffnung aufkommen lassen, das es sich hier um einen großen literarischen Glücksfall handelt. Leider konnte der Autor meine hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen. Trotzdem ist seine Ausdrucksweise sehr angenehm und ab und an wunderschön malerisch. Kleine philosophische Gedanken pflanzen sich beim Leser ein und wachsen erst ganz langsam zu leiblichen Ranken, die einen erfreuen und zum Lächeln bringen.
    Aber auch mit traurigen und vielleicht sogar unverständlichen Situationen wird der Leser konfrontiert. Dabei darf man nie vergessen in welcher Zeit sich dieses Paar gefunden und wieder verloren hat. (...) In diesen Figurenbeschreibungen liegt auch eine Stärke des Romans. Man kann sich die Menschen exakt vorstellen und hat das Gefühl sie zu verstehen. Man geht nicht immer konform mit ihren Entscheidungen, kann sie aber nachvollziehen.
    Als einzige Schwäche ist mir in diesem Werk eine gewisse Langatmigkeit aufgefallen. Man hat aber den Eindruck, das Capus dies auch bewusst geworden ist, und er versucht hat den Makel durch eine gewisse zusätzliche Konstruktion und Füllung der Geschichte auszugleichen.

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  • sehr schönes Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.01.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch handelt vor allem von einer Liebesgeschichte. Es gibt schon viele Bücher über Liebesgeschichten, könnte man denken. Könnte man, doch dieses Buch ist etwas besonderes. Die Handlung ist eingebettet in die historische Handlung, das gibt der Geschichte den notwendigen Tiefgang um sich von anderen kitschigen Liebesgeschichten abzuheben. Die Sprache ist wunderbar einfühlsam erzählt und man möchte das Buch am liebesten gar nicht mehr aus der Hand legen.

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  • Eine wirklich schöne Liebesgeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Elke Heger, am 13.01.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Alex Capus erzählt von diesen zwei wundervollen Charakteren, mit ihren Ecken und Kanten, die sich auf ihre Art ineinander verlieben. Überrascht hat mich diese klare Erzählweise, die immer ein bißchen zum Schmunzeln verleitet. Zwei Menschen, die trotz all der Schicksalsschläge sich immer wieder finden. Ein wirklich schöner und kurzweiliger Roman.

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  • Die Leerstellen im Leben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bücherzeit, am 10.01.2012

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    "Man gewöhnt sich an seine Leerstellen und lebt mit ihnen, sie gehören zu einem, und man möchte sie nicht missen." (Zitat S. 185) Und im Laufe der Zeit werden diese Leerstellen - die Sehnsucht nach anderen Fähigkeiten, anderen Lebensentwürfen oder bestimmten Menschen - zu Wesensmerkmalen. So hat jeder Einzelne "seine persönlichen Leerstellen", die zu einem und zu seinem Leben gehören.

    Die Sehnsucht nacheinander und nach einem erfüllten, glücklichen, gemeinsamen Leben sind die Leerstellen in Léons und Louises Leben, den Hauptfiguren in Alex Capus' Roman "Léon und Louise". Léons Enkelsohn erzählt - durch die Begegnung mit Louise auf dem Begräbnis seines Großvaters ergriffen - die tragische Liebesgeschichte zwischen seinem Großvater Léon und dessen Jugendfreundin Louise: Die Wirren des Ersten Weltkrieges führen den schüchternen, pflichtbewussten Léon und die selbstbewusste, burschikose Louise im kleinen französischen Städtchen Saint-Luc-sur-Marne zusammen. Nach einem romantischen Wochenende am Meer voller Zärtlichkeit überleben die beiden Protagonisten den letzten Bombenhagel des Ersten Weltkrieges schwerstverletzt und mit der festen Überzeugung vom gewaltsame Tod des Geliebten - bis sich ihre Wege Jahre später im Paris der Zwanzigerjahre zufällig kreuzen. Doch inzwischen haben sich ihre Leben entscheidend verändert, nicht jedoch ihre großen Gefühle und ihre tiefe Verbundenheit. Léon ist ein bescheidener Familienvater, ehrlich, treuherzig, solide, routiniert, bodenständig und gibt sich höchstens gelegentlichen Träumereien hin. Louise liebt ihre Freiheit und Unabhängigkeit, was sich an ihren Affären, ihrem Sportwagen und ihrer Berufstätigkeit zeigt. Doch nicht nur ihre selbst auferlegte Funkstille nach einem kurzen Aufflammen ihrer Leidenschaft trennt die beiden Liebenden, sondern auch die sich überschlagenden Ereignisse des Zweiten Weltkrieges. Erst hoch-betagt finden sie ein kleines Fünkchen gemeinsamen Glücks.

    Alex Capus Roman ist ein Zeugnis einer ereignisreichen historischen Zeit geglückt. Nüchtern-liebevoll, ohne ein Wort zu viel zu verlieren, dem jeweiligen Augenblick angemessen zeigt er einerseits die Leichtigkeit, andererseits die Tragik in jedem Moment des Romans auf und skizziert dessen Bedeutung für das gesamte weitere Leben der Hauptfiguren. Er hält die historischen Ereignisse und deren Bedeutung für die Menschen lebendig und wirft zum Teil einen philosophischen Blick auf die das Leben betreffenden Fragen. Höchst interessant ist auch der Blickwinkel des Autors: Aus Sicht des Enkelsohnes geschrieben entsteht ein Ungleichgewicht an Information - während Léons Leben, Gefühle und Denkweise tief ergründet werden, bleibt Louise für den Enkelsohn und auch für den Leser schlussendlich eine große, faszinierende Unbekannte. Inhaltlich sehr bewegend, sprachlich exzellent, mit menschlichem und historischem Tiefgang ist dieser Roman uneingeschränkt zu empfehlen.

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  • Tragisch und doch so unbeschwert! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 05.12.2011

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    Die Geschichte zwischen Léon und Louise ist auf der einen Seite sehr tragisch - sie verlieren sich durch den Krieg aus den Augen - auf der anderen Seite jedoch auch sehr unbeschwert und hoffnungsvoll.
    Die Sprache ist wunderbar, Capus versteht es, innere Bilder zu erzeugen - wenn ich an den Roman denke, sehe ich sofort Louise vor mir, in ihrer rot-weiss gepunkteten Bluse auf dem Fahrrad sitzend und gegen den Wind radelnd.. ein Roman, in dem man sich verlieren kann.

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  • Geschichte einer großen Liebe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michael Raschke, am 02.11.2011

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    Eine wundervolle, poetische Liebesgeschichte zweier Menschen, die einander als junge Menschen kennen lernen, durch die Ereignisse des Ersten Weltkrieges auseinandergerissen werden und erst Jahrzehnte später wiederfinden - erzählt aus der Sicht des Enkels von Leon. Kommen Sie schließlich zusammen? Dies wird hier natürlich nicht verraten...

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  • Liebe - vom Schicksal bestimmt... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Melina Kluge, am 01.09.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Buch, das mit einer Beerdigung beginnt und den Leser gerade dadurch zum Schmunzeln bringt und neugierig macht, spricht schon sehr für sich!
    "Léon und Louise" ist die Geschichte zweier Menschen, deren Liebe vorherbestimmt ist und die weder durch Kriege noch andere Lebenssituationen gebrochen werden kann.

    Sprachlich einfach wunderbar!

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  • Liebesgeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 29.08.2011

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    Mir ist diese Liebesgeschichte sehr ans "Herz" gegangen. Ich fand, dass das Buch sehr schön geschrieben ist und dass die Story auch "Tiefsinn" besitzt. Absolut lesenswert!

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  • Über die Liebe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gitta Stiller, am 14.08.2011

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    Leon und Louise werden durch das Ende der Kriegswirren und durch kleine Intrigen getrennt, keiner weiß vom Anderen ob noch lebt. Jahre später treffen sie sich durch Zufall wieder. Ein Roman über das Leben und über die Liebe. Einfach toll geschrieben

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  • Lebenslange Liebe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kirsten Heesch, am 14.08.2011

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    Träumen wir nicht alle davon die Liebe unseres Lebens zu finden und dann auch noch lebenslang zu behalten?
    Leon und Louise geht es so. Auch wenn Louise einen rauen Charme versprüht, das Leben es nicht immer gut mit den Beiden meint, bleibt doch die Anziehungskraft bestehen. Die beiden Weltkriege überstehen sie, werden trotzdem immer wieder auseinander gerissen und bleiben sich doch treu. Alex Capus schreibt niemals kitschig, er hat eine wunderbare Sprache und das macht seine Bücher so lesenswert.

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  • Eine wunderbare Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Spatzi79, am 27.07.2011

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    Der junge Léon arbeitet während des Ersten Weltkriegs in einem kleinen Städtchen nahe der französischen Atlantikküste als Morse-Assistent des Bahnwärters. Dort lernt er Louise kennen, eine junge Frau mit unbekannter Herkunft, die ihn schon bei ihrer ersten Begegnung völlig verzaubert. Nach und nach entwickelt sich etwas zwischen den beiden, aber dann werden sie durch den Krieg getrennt.

    Erst viele Jahre später treffen sie sich in Paris zufällig wieder. Doch nun ist Léon verheiratet und hat Kinder. Eine Trennung von seiner Familie ist für ihn undenkbar und auch Louise fordert nichts dergleichen von ihm.

    Es vergehen wieder viele Jahre, dann bricht der Zweite Weltkrieg aus. Louise verschlägt es nach Afrika, Léon muss schauen, wie seine Angehörigen durch den Krieg und die deutsche Besatzungszeit bringt.

    Aber sie vergessen einander nie. In all den Jahren flachen ihre Gefühle füreinander nie ab, obwohl sie nicht zusammen sind. Die Liebe zwischen den beiden wird nicht explizit ausformuliert, doch ergibt sie sich aus der ganzen Beschreibung. Für den Leser vielleicht undenkbar, dass 2 Menschen so füreinander empfinden und trotzdem nicht versuchen, zusammen zu sein. Aber eigentlich macht genau das ihre Emotionen erst richtig echt, sie sind frei von Egoismus, trauern nicht um verpasste Gelegenheiten und erzwingen nichts.

    Die Geschichte, die Capus hier erzählt, ist eigentlich unglaublich kitschig und unglaubwürdig. Eigentlich. Denn obwohl die Handlungsweise sowohl der Hauptfiguren Léon und Louise, aber auch anderer, wie Léons Ehefrau Yvonne, nicht immer wirklich nachvollziehbar sind – durch die wunderbare Sprache, die Capus verwendet, war das Buch für mich allerdings trotzdem ein wahres Lesevergnügen. So viel Sprachgewandtheit und Wortwitz habe ich schon lange nicht mehr angetroffen!

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  • Léon und Louise Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gabriele Förster, am 23.07.2011

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    Zwei junge Leute verlieben sich, aber der Krieg bringt sie auseinander. Das ist die Geschichte von Léon und Louise. Sie beginnt mit ihrer Begegnung im 1. Weltkrieg in Frankreich an der Atlantikküste, doch dann trennt sie ein Fliegerangriff mit Gewalt.
    Sie halten einander für tot, Léon heiratet, Louise geht ihren eigenen Weg - bis sie sich 1928 zufällig in der Pariser Métro wiederbegegnen.
    Capus erzählt mit wunderbarer Leichtigkeit und großer Intensität von der Liebe im Jahrhundert der Kriege.

    Eine Liebesgeschichte, literarisch, wunderbar erzählt von Alex Capus.

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  • Ein wunderbares Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 17.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Alex Capus hat wirklich ein wunderbares Buch geschrieben. Trotz des traurigen Hintergrunds ist es ein großes Lesevergnügen, mit zu erleben wie Leon und Louise immer wieder zusammekommen und wieder getrennt werden. Sehr empfehlenswert.

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  • Herzerwärmende Liebesgeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Angelika Rahm, am 03.07.2011

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    Alex Capus schreibt Geschichten, als wäre er dabei gewesen. Man hat den Ort des Geschehens förmlich vor Augen. In diesem Buch ist es Paris zwischen den Weltkriegen. Dieser Zeitraum ist der Rahmen für eine Liebesgeschichte. Ein Mann zwischen zwei Frauen. Seine Jugendliebe, die er tot glaubte und dann in Paris wiederfindet und seiner Ehefrau. Sein Konflikt zwischen Pflicht und Gefühl. Diese Konstellation endet nicht im Drama, wie vielleicht in einer Oper geschehen, sondern hinterlässt beim Leser einen angenehmes Gefühl von Leichtigkeit.

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  • Zauber der Liebe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Agnieszka Fejfer, am 24.06.2011

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    Das Buch habe ich mit viel Vergnügen gelesen.
    In diesem Roman erzählt Capus die Lebensgeschichte seines Großvaters, der während des I. Weltkrieges als junger Mann, seine erste Liebe kennen lernt, die geheimnisvolle, starke Louise.
    Die beiden werden durch Kriege getrennt, Leon gründet eine Familie. Die beiden lieben sich, auch wenn sie sich für Jahre aus den Augen verlieren. Unglaublich, romantisch aber auch schwierig.
    Für mich ist das vor allem ein Roman über das Zauber der ersten Liebe.

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  • Einfach grandios! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sandra Enzler, am 16.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dazu kann ich echt nur sagen:
    Kaufen und geniessen!
    und kaufen und verschenken!

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  • Léon und Louise Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von bookorpc, am 08.06.2011

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    Léon und Louise von Alex Capus ist ein kleines Kunstwerk. Nicht nur die Aufmachung des Buches, ein malerischer Bucheinband umhüllt ein dunkelrotes Buch mit passendem Leseband, sondern auch die Liebesgeschichte während der Kriege, die mit dem Quietschen ihres Rades beginnt und mit einem Rrii-Rring, Rrii-Rring endet, trägt dazu bei.

    Inhalt:
    Léons Enkel erzählt vom Leben seines Großvaters. Seiner Liebe zu Louise, wie er sie kennenlernte, von ihr getrennt wird und ihr wieder begegnet. Seine Gefühle zu seiner Frau und seinen Kindern und das Leben während der Kriege. Dazwischen liest man Briefe von Louise an ihn.

    Meine Meinung:
    Eine wundervoller Roman, der nicht zu sehr auf die Kriegsereignisse eingeht, sie aber auch nicht ausblendet. Im Vordergrund steht die Geschichte von Léon. Amüsant fand ich sein Gespräch mit seiner Frau, als sie unter ihren Hormonen wegen der Schwangerschaft litt. In diesem Buch geht es um wahre Gefühle und Verbundenheit, nicht um ausgekleidete Liebesromanzen.
    Fazit: Wenn dieser junge Mann neben mir säße und mir die Geschichte seines Großvaters erzählen würde, zweifelte ich keine Minute an der Wahrheit.

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