Buch
Taschenbuch (365 Seiten)
Sprache: Deutsch
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Düster, gefährlich, erotisch!
Cat jagt im Auftrag der Regierung Untote. Ihren ebenso verführerischen wie gefährlichen Exfreund Bones hat sie schon lange nicht mehr gesehen - schließlich ist Bones ein Vampir und damit eigentlich ihre Beute. Doch als ein Unbekannter ein Kopfgeld auf Cat aussetzt, ist Bones ihre einzige Chance, lebend aus der Sache herauszukommen. Aber kaum steht sie ihm gegenüber, lodert das Verlangen wieder in ihr auf - und so wird Cat beinahe zu spät klar, dass Bones ganz eigene Pläne für sie hat ...
Ein fesselnder Vampir-Roman mit einem unwiderstehlichen Liebespaar!
Der neue Shooting Star der Dark Fantasy aus den USA!
Pressestimmen:
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 10.08.09
Sexy Vampir-Action, die einem Hören und Sehen vergehen lässt. Jeaniene Frost weiß, wie sie die Leser dazu bringt, sich in ihre Bücher zu verbeißen. Sie werden nicht mehr aufhören können zu lesen. Mit der kessen Vampirjägerin Cat streift man gerne durch die Nacht und jagt alles, was weniger Blut in den Adern hat als man selbst. Nach dem abgefahrenen Vorgänger Blutrote Küsse setzt sie mit Kuss der Nacht noch mal eins oben drauf. Jeaniene Frost spritzt frisches Blut ins Vampir-Genre! Sie gehört zu den aufstrebenden Talenten, die man gelesen haben muss.
| Verkaufsrang: | 18.557 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-442-26623-8 |
| EAN: | 9783442266234 |
| Originaltitel: | One Foot in the Grave |
| Erschienen: | 13.07.2009 |
| Verlag: | Blanvalet |
| Einband: | Taschenbuch |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Seitenzahl: | 365 |
| Länge/Breite: | 183mm/125mm |
| Gewicht: | 307 g |
| Übersetzer: | Sandra Müller |
| Reihe: | Blanvalet Taschenbücher |
Jeaniene Frost lebt mit ihrem Mann in Florida. Obwohl sie selbst kein Vampir ist, legt sie wert auf einen blassen Teint, trägt häufig schwarze Kleidung und geht sehr spät zu Bett. Und obwohl sie keine Geister sehen kann, mag sie es, auf alten Friedhöfen spazieren zu gehen. Jeaniene liebt außerdem Poesie und Tiere, aber sie hasst es zu kochen.
von einer Kundin/einem Kunden, am 30.11.2011
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von einer Kundin/einem Kunden, am 25.01.2011
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von Buchwurm, am 16.01.2011
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von Buchwurm, am 16.01.2011
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von einer Kundin/einem Kunden, am 09.01.2011
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von Franziska Walter, am 03.12.2010
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von einer Kundin/einem Kunden, am 07.06.2010
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von Nicole Hildebrandt, am 30.04.2010
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von Corina, am 31.03.2010
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von einer Kundin/einem Kunden, am 15.03.2010
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von einer Kundin/einem Kunden, am 07.03.2010
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von Kathrin, am 22.02.2010
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von Blacky, am 22.02.2010
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von pixi, am 25.01.2010
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von einer Kundin/einem Kunden, am 09.01.2010
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von Anni, am 25.10.2009
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von Marion Köhler, am 20.10.2009
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von dunkleNacht, am 28.09.2009
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von Regina P., am 27.09.2009
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von einer Kundin/einem Kunden, am 16.09.2009
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Ich wartete vor Liam Flannerys großem vierstöckigen Anwesen in Manhasset. Unser Treffen sollte kein Kaffeekränzchen werden, das sah man schon an meiner Aufmachung. Meinen Mantel trug ich offen, sodass meine Pistole und das Schulterholster deutlich sichtbar waren, ebenso wie mein FBI-Abzeichen. Hose und Bluse waren weit geschnitten, damit ich das zwanzig Pfund schwere Arsenal an Silberwaffen darunter verstecken konnte, das ich an Armen und Beinen trug.
Auf mein Klopfen hin öffnete ein älterer Herr im Anzug die Tür. "Special Agent Catrina Arthur", stellte ich mich vor. "Ich möchte Mr. Flannery sprechen."
Catrina war nicht mein wirklicher Name, er stand nur auf meinem getürkten FBI-Abzeichen. Der Portier schenkte mir ein gekünsteltes Lächeln.
"Ich sehe nach, ob Mr. Flannery im Hause ist. Warten Sie hier."
Liam Flannery war im Hause, das wusste ich bereits. Auch, dass er kein Mensch war, und der Portier ebenso wenig. Ich war es ja auch nicht, obwohl ich von uns dreien die Einzige war, deren Herz noch schlug.
Kurze Zeit später ging die Tür wieder auf. "Mr. Flannery ist bereit, Sie zu empfangen."
Fehler Nummer eins. Ginge es nach mir, würde es sein letzter sein.
Als ich Liam Flannerys Haus betrat, dachte ich nur: Wow. Die Wandvertäfelung war handgeschnitzt, der Fußboden aus Marmor und bestimmt ziemlich teuer gewesen, und an allen Ecken und Enden waren antike Stücke geschmackvoll in Szene gesetzt. Auch bei den Toten war anscheinend Klotzen statt Kleckern angesagt.
Meine Nackenhaare sträubten sich, als der Raum sich mit Energie auflud. Flannery wusste nicht, dass ich sie spüren konnte. Ich sah vielleicht aus wie das nette Mädchen von nebenan, doch ich hatte noch einige Tricks auf Lager. Und haufenweise Messer natürlich auch.
"Agent Arthur", begrüßte mich Flannery. "Gewiss geht es um meine beiden Angestellten. Die Polizei hat mich in dieser Angelegenheit allerdings schon vernommen."
Er hatte einen britischen Akzent, der nicht zu seinem irischen Namen passte. Wenn ich ihn nur hörte, bekam ich schon eine Gänsehaut. Er weckte Erinnerungen in mir.
Ich drehte mich um. Flannery sah sogar noch besser aus als auf dem Foto in seiner FBI-Akte. Seine bleiche Alabasterhaut hob sich fast leuchtend gegen sein beigefarbenes Hemd ab. Vampire hatten einen makellosen Teint, das musste man ihnen lassen. Liams Augen waren strahlend türkisblau, und sein kastanienbraunes Haar reichte ihm bis über den Hemdkragen.
Ja, er war ein gut aussehender Typ. Mit der Nahrungsbeschaffung hatte er bestimmt keine Probleme. Das Beeindruckendste an ihm aber war seine Aura. Wie prickelnde Wellen aus Energie umgab sie ihn. Er war ganz offensichtlich ein Meistervampir.
"Ja, es geht um Thomas Stillwell und Jerome Hawthorn. Wir möchten Sie um Ihre Unterstützung bitten."
Das höfliche Geplänkel sollte mir Zeit verschaffen, damit ich abschätzen konnte, wie viele Personen noch im Haus waren. Ich lauschte angestrengt, konnte aber nur Flannery, den Ghul-Portier und mich selbst wahrnehmen.
"Gerne doch. Wenn es Recht und Ordnung dient", antwortete er mit leichtem Spott.
"Ist es Ihnen recht, wenn wir uns hier unterhalten?", fragte ich, weil ich mich gerne noch weiter umgesehen hätte. "Oder möchten Sie lieber irgendwo unter vier Augen mit mir sprechen?"
Er schlenderte auf mich zu. "Agent Arthur, wenn Sie sich privat mit mir unterhalten möchten, nennen Sie mich Liam. Und ich hoffe doch sehr, Sie wollen etwas anderes bereden als diese leidige Angelegenheit mit Jerome und Thomas."
Oh, wären wir erst allein, würde es kaum bei einer Plauderei bleiben. Er war in den Mord an seinen Angestellten verwickelt, und ich musste mich dringend um ihn kümmern, festnehmen wollte ich ihn allerdings nicht. Der Durchschnittsbürger glaubte weder an Vampire noch an Ghule. Gerichtlich konnte man gegen mordende Untote also nicht vorgehen. Nein, eine geheime Abteilung des Heimatschutzministeriums war dafür zuständig, und mein Boss Don betraute dann mich mit der Angelegenheit. Seit ich den Job machte, kursierten unter den Untoten natürlich wilde Gerüchte über meine Person, doch nur ein einziger Vampir kannte meine wahre Identität. Und den hatte ich seit über vier Jahren nicht gesehen.
"Liam, Sie wollen doch wohl nicht mit einer FBI-Agentin flirten, die Sie wegen eines Doppelmordes vernimmt, oder?"
"Catrina, wer nichts zu verbergen hat, braucht sich keine Sorgen zu machen, wenn er die Mühlen des Gesetzes in der Ferne klappern hört. Schließlich habe ich ja beim FBI ausdrücklich darum ersucht, Sie zum Gespräch zu mir zu schicken, hübsch wie Sie sind. Irgendwie habe ich das Gefühl, Sie zu kennen, aber ich würde mich gewiss erinnern, wenn ich schon einmal das Vergnügen gehabt hätte."
"Hatten Sie nicht", bemerkte ich sofort. "Ich würde mich ebenfalls erinnern, glauben Sie mir."
Das war kein Kompliment gewesen, doch auf meine Feststellung hin gluckste er viel zu anzüglich für meinen Geschmack.
"Gewiss doch."
Du selbstgefälliges Arschloch. Dein Grinsen wird dir gleich vergehen.
"Zurück zum Thema, Liam. Reden wir hier oder unter vier Augen?"
Er seufzte ergeben. "Wenn es denn unbedingt sein muss, können wir es uns in der Bibliothek bequem machen. Folgen Sie mir."
Durch eine Reihe ebenso pompös ausgestatteter wie menschenleerer Räume gingen wir in die Bibliothek. Sie war umwerfend und beherbergte Hunderte von neuen und antiquarischen Werken. Sogar Schriftrollen waren in einem gläsernen Schaukasten ausgestellt, doch ein riesiges Kunstwerk an der Wand fesselte meinen Blick.
"Es wirkt geradezu ... primitiv", bemerkte ich.
Dem ersten Eindruck nach schien es aus Holz oder Elfenbein zu bestehen, doch bei näherer Betrachtung war es wohl eher aus Knochen. Menschlichen Knochen.
"Es stammt von den Aborigines, ist fast dreihundert Jahre alt. Ein australischer Freund hat es mir geschenkt."
Liam kam näher, seine türkisblauen Augen begannen smaragdgrün zu funkeln. Ich wusste, was das zu bedeuten hatte. Sexuelle Erregung und Blutgier zeigten sich bei Vampiren auf die gleiche Weise. Beides ließ die Augen grün leuchten und die Fangzähne sichtbar werden. Liam war also entweder hungrig oder scharf auf mich. Wie auch immer, ich würde ihm in beiden Fällen nicht dienen können.
Mein Handy klingelte. "Hallo", meldete ich mich.
"Agent Arthur, sind Sie noch mit der Vernehmung von Mr. Flannery beschäftigt?", erkundigte sich mein Stellvertreter Tate.
"Ja. In einer halben Stunde sind wir durch."