Krieg und Frieden

Roman

von Leo N. Tolstoi

Buch

gebunden (1531 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

"Krieg und Frieden" ist eine Ilias des 19. Jahrhunderts, ein Monumentalroman über die für Rußland und die europäischen Staaten schicksalhafte Epoche der Napoleonischen Kriege zwischen 1806 und 1812 mit einem Ausblick im Epilog auf die folgenden acht Jahre. Tolstois weitgespannte historische Perspektive, die in der atemberaubenden Schilderung der entscheidenden Schlachten von Schöngraben, Austerlitz und Borodino gipfelt, führt über den ursprünglichen Plan einer Familienchronik mit historischem Hintergrund hinaus.

Produktdetails

Verkaufsrang: 6.013
ISBN-10: 3-86647-176-9
EAN: 9783866471764
Originaltitel: Vojna i mir
Erschienen: November 2007
Verlag: Anaconda Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 1531
Länge/Breite: 212mm/138mm
Gewicht: 1064 g
Übersetzer: Hermann Röhl
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Leo N. Tolstoi

Leo N. Tolstoi, geb. am 9.9.1828 in Jasnaja Poljana bei Tula, gest. am 20.11.1910 in Astapowo, heute zur Oblast Lipezk, entstammte einem russischen Adelsgeschlecht. Als er mit neun Jahren Vollwaise wurde, übernahm die Schwester seines Vaters die Vormundschaft. An der Universität Kasan begann er 1844 das Studium orientalischer Sprachen. Nach einem Wechsel zur juristischen Fakultät brach er das Studium 1847 ab, um zu versuchen, die Lage der 350 geerbten Leibeigenen im Stammgut der Familie in Jasnaja Poljana mit Landreformen zu verbessern. Er erlebte von 1851 an in der zaristischen Armee die Kämpfe im Kaukasus und nach Ausbruch des Krimkriegs 1854 den Stellungskrieg in der belagerten Festung Sewastopol. Die Berichte aus diesem Krieg (1855 Sewastopoler Erzählungen) machten ihn als Schriftsteller früh bekannt. Er bereiste aus pädagogischem Interesse 1857 und 1860/61 westeuropäische Länder und traf dort auf Künstler und Pädagogen. Nach der Rückkehr verstärkte er die reformpädagogischen Bestrebungen und richtete Dorfschulen nach dem Vorbild Rousseaus ein. Seit 1855 lebte er abwechselnd auf dem Gut Jasnaja Poljana, in Moskau, und in Sankt Petersburg. Im Jahre 1862 heiratete er die 18-jährige deutschstämmige Sofja Andrejewna Behrs, mit der er insgesamt 13 Kinder hatte. In den folgenden Jahren seiner Ehe schrieb er die monumentalen Romane Krieg und Frieden sowie Anna Karenina, die Tolstojs literarischen Weltruhm begründeten. Tolstois lebenslange Suche nach der geeigneten Lebensform kulminierte 1910 darin, daß er seine Frau verließ, da diese nicht bereit war, sich von den gemeinsamen Besitztümern zu trennen. Er starb kurze Zeit darauf an einer Lungenentzündung.

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  • herausragend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 16.10.2008

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    dieses umfangreiche und sprachgewaltige buch beschreibt die kriege zwischen russland unter kaiser alexander gegen napoleon und seine verbündeten zu beginn des 19. jahrhunderts.tolstois unübertroffener schreibstil läßt den leser sich in die zahlreichen charaktere der daran beteiligten personen, sowie in die damalige politische und zivile gesellschaft einfühlen.ein sehr beeindruckender gewaltiger historischer roman ohne gleichen.

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  • sprachgewaltiges Gesellschaftsepos Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von LongGoneBy, am 22.01.2008

    8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dies ist ein echter Klassiker der russischen Literatur, den man gelesen haben sollte. Zwar ist der Roman sehr üppig und hat eine enorme Länge, dennoch machen Tolstois Schreibstil und die verschiedenen Themen wie Krieg, Liebe und Freundschaft diesen Roman absolut lesenswert.
    Mir persönlich jedoch waren die Kriegsberichte etwas zu lang und haben mich als Frau nicht so sehr interessiert. Leider wurde in den Verfilmungen die ich bisher gesehen habe das Geschehen größtenteils auf Natascha Rostow und ihre Beziehungen zu drei Männern reduziert, der Roman ist aber sehr viel vielschichtiger und keine reine Liebesgeschichte (wer also nur die Filme gesehen hat und enttäuscht war sollte auf jeden Fall den Roman lesen). Vor allem gibt es zahlreiche Nebenfiguren, die äußerst interessant gezeichnet sind und auf jeden Fall für den tollen Gesamteindruck des Werkes Bedeutung haben. Fazit: ein mitreißendes und sprachgewaltiges Gesellschaftsportrait.

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