Irrungen, Wirrungen

von Theodor Fontane

Buch

Taschenbuch (206 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Ein großer Roman des bedeutendsten Erzählers der literarischen Realismus: Baron Botho von Rienecker verliebt sich in Lene, Pflegetochter einer Waschfrau. Die nicht standesgemäße Liebe stößt auf Widerstand der Gesellschaft. Es ist aber für beide Liebende eine bewußt auf Zeit erlebte, eine intensive und aufrichtige Liebe, das Glück des Augenblicks. Weder Kummer noch Resignation stehen am Ende, sondern die Erinnerung des Glücks.

Produktdetails

ISBN-10: 3-458-35221-X
EAN: 9783458352211
Erschienen: 12.03.2008
Verlag: Insel Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 206
Länge/Breite: 177mm/109mm
Gewicht: 128 g
Reihe: Insel-Taschenbücher
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Theodor Fontane

Theodor Fontane (1819-98) ist der bedeutendste Erzähler des literarischen Realismus. Der gelernte Apotheker machte mit 30 Jahren das Schreiben zum Beruf, zunächst als Journalist und Theaterkritiker. Erst spät begann er erfolgreich Romane und Erzählungen zu schreiben. Seine Romane und Novellen, die vielfach verfilmt wurden, zählen zu den meistgelesenen Klassikern des 19. Jahrhunderts.

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Kundenrezensionen

  • Leider nur Durchschnitt... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 27.04.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nach einigen, bisher sehr eindrucksvollen Romanen von Theodor Fontane konnte mich „Irrungen, Wirrungen“, 1888 erschienen, irgendwie nicht erreichen. Die Figuren haben wenig exemplarisches, wenig von der Fontane sonst so eigenen Ironie, Frische und Individualität. Alles erscheint hölzern, die Handlung schleppt sich, hat wenig Reiz. Zentral ist allerdings einmal mehr die unstandesgemäße Liebe; Protagonisten sind Botho, aus reicher Familie kommend, und Lene, Bürgerliche. Man verliebt sich, will schließlich heiraten. Als Botho allerdings von der prekären finanziellen Lage seiner Familie hört und die eigene Mutter ihn bedrängt, die finanziell gutsituierte Cousine Käthe zu ehelichen, gibt Botho klein bei und die Beziehung wird aufgelöst. Damit erlangt Botho zwar eine sichere, aber wenig emotionale Be-ziehung. Lene hingegen lernt im Laufe des Romans schließlich Gideon kennen, der sie später bittet ihn zu heiraten. Um reinen Tisch zu machen, erzählt sie Gideon von ihren vorangegangenen Beziehungen, insbesondere jedoch von derjenigen mit Botho. Beide Männer treffen sich und Botho muss sich am Ende eingestehen, dass Gideon der bessere Mann für Lene ist.
    Bekannt ist, dass der Roman von Zeitgenossen – er erschien als Fortsetzungsroman in der Vossischen Zeitung – als zu freizügig empfunden wurde; eine Charakterisierung, die heute nicht mehr nachvollzogen werden kann. Für mich leider einer der weniger „runden“ Fontane-Romane. Nicht zu vergleichen bspw. mit „Unterm Birnbaum“, wo die Handlung eine wunderbar düstere, spannungsvolle Aura heraufbeschwört. Und die „Jenny Treibel“ sprüht vor Witz, Ironie und herrlichen Charakteren, deren Doppeldeutigkeit dem Leser förmlich ins Auge sprang. Hiervon ist „Irrungen, Wirrungen“ weit entfernt.

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    von Blacky, am 18.04.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Beschreibung
    Ein großer Roman des bedeutsten Erzählers der literarischen Realismus: Baron Botho von Rienäcker verliebt sich in Lene, Pflegetochter einer Waschfrau. Die nicht standesgemäße Liebe stößt auf Widerstand der Gesellschaft. Es ist aber für beide Liebe eine bewußt auf Zeit erlebte, eine intensive und aufrichtige Liebe, das Glück des Augenblicks. Weder Kummer noch Resignation stehen am Ende sondern die Erinnerung des Glücks.


    Dieses Buch war für mich Schul-Lektüre.
    Schwer zu begreifen was damals möglich war und was nicht.
    Ein Verhältnis derart "unter Stand" war absolut ausgeschlossen (lt. unserem Deutschlehrer)

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