Buch
gebunden (325 Seiten)
2. Auflage
Sprache: Deutsch
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Fünf Jahre nach ›Lichte Gedichte‹ erscheint nun ›Im Glück und anderswo‹, der bislang umfangreichste Lyrikband des Dichters. Robert Gernhardt liegt die Welt zu Füßen, hier und anderswo, im Licht wie im Schatten. Des Menschen Glück als Liebender, als Reisender, als Speisender, faßt er in seine Verse, des Menschen Unglück, als Alternder, als nur noch Begehrender und Verzehrender, bannt er in seine Strophen. Stets ist er im Bilde und macht sich dichtend eins, singt der Gegenwart ein neues Lied, kommt schnell in Fahrt und weiß doch wie tief im Leid man fallen kann. Er nimmt die Welt beim Wort und auch manch andern Dichter, um bei aller Lust am Reimen, bei allem Witz inmitten seiner Zeilen, den nötigen Ernst nicht zu vergessen. Robert Gernhardt ist ein Dichter, der mit allen Formen der Poesie meisterhaft spielt. Ob Sonett oder Blues, Ballade oder Parodie - Gernhardt überrascht stets durch seine Virtuosität. Mit Reim und freien Rhythmen, in klassischen Tönen und modernen Dissonanzen läßt er das Dasein neu erklingen. Welch Glück, daß ihm dies so sehr glückt.
Pressestimmen:
„Im Glück und anderswo“ ist fünf Jahre nach „Lichte Gedichte“ erschienen und der bislang umfangreichste Lyrikband von Robert Gernhardt, der nicht nur als deutschsprachiger humoristischer Lyriker, sondern darüber hinaus auch als Schriftsteller, Essayist, Zeichner und Maler tätig war. Lyrik, die nicht nur im Schrank stehen will, die mitgenommen und benutzt werden will, scheint das kleine Büchlein dem Auge des Betrachters sagen zu wollen: Denn die vorliegende Sonderausgabe passt mit ihrem kleinen Format und ihrer festen Bindung in jede Manteltasche oder Handtasche. Auch die inhaltlichen Erwartungen werden nicht enttäuscht, denn man kann nur dem Lob der Presse beipflichten, die die „feinnervige Wahrnehmung“ Gernhardts hervorhebt oder den wahren Worten Heinrich Deterings in der FAZ zustimmen:“ Noch immer kann Gernhardt Enjambements wie Rilke, Assonanzen wie Grünbein, kann er rühmen wie Handke und spotten wie Heine. [...] Zu den wiederholten Gründen des Gernhardt-Lobes gehört die spielfreudige Wiederentdeckung der poetischen Traditionen.“
Warum sich nicht zu Weihnachten einmal Zeit für Lyrik nehmen? Vor allem wenn die Gedichte so beschaffen sind, wie es gute Gedichte sein sollten und zwar, um Gernhardt selbst zu zitieren: „Gut gefühlt / Gut gefügt / Gut gedacht / Gut gemacht.“
12/07 Anna Baumann
| ISBN-10: | 3-596-51022-8 |
|---|---|
| EAN: | 9783596510221 |
| Erschienen: | 17.06.2010 |
| Verlag: | Fischer Taschenbuch Verlag |
| Einband: | gebunden |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 2. Auflage |
| Seitenzahl: | 325 |
| Länge/Breite: | 144mm/93mm |
| Gewicht: | 214 g |
| Reihe: | Fischer TaschenBibliothek |
Robert Gernhardt studierte Malerei und Germanistik in Stuttgart und Berlin. Er lebte als freier Schriftsteller, Maler, Zeichner und Karikaturist in Frankfurt am Main. Er veröffentlichte zahlreiche Gedichtbände und wurde für sein Werk mit mehreren Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Bertolt-Brecht-Preis, dem Erich-Kästner-Preis und dem Heinrich-Heine-Preis. Gernhardt starb am 30.06.2006 in Frankfurt im Alter von 68 Jahren an einer schweren Krankheit. Posthum wurde er mit dem Wilhelm-Busch-Preis geehrt.