Heute schon geträumt?. Goldmanns Taschenbücher, Band 47058

Roman. Deutsche Erstausgabe

von Alexandra Potter

Buch

Taschenbuch (443 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Eine wunderbare romantische Komödie für alle, die das Träumen noch nicht verlernt haben ...


"Hätte ich nur früher schon gewusst, was ich heute weiß", denkt sich Charlotte Merryweather oft. Nie hätte sie etwas mit diesem Nichtsnutz angefangen, der ihr dann das Herz gebrochen hat. Sie hätte viel besser auf ihre Figur geachtet und ihr Geld nicht für so viele unnütze Dinge ausgegeben. Kein Wunder, dass sie begeistert ist, als sie nun mit Anfang dreißig ihrem früheren Ich begegnet und die Chance hat, all ihre Jugendsünden rückgängig zu machen. Aber ist ihr jetziges Leben als Geschäftsfrau im Dauerstress wirklich so perfekt? Vielleicht könnte ja die heutige Charlotte etwas von der unbeschwerten früheren lernen ...


Produktdetails

ISBN-10: 3-442-47058-7
EAN: 9783442470587
Originaltitel: Who's That Girl?
Erschienen: 07.09.2009
Verlag: Goldmann Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 443
Gewicht: 360 g
Übersetzer: Andrea Brandl
Reihe: Goldmanns Taschenbücher
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Alexandra Potter

Alexandra Potter wurde in Bradford, West Yorkshire, geboren. Sie arbeitete als Journalistin für Hochglanzmagazine wie "Elle", "Vogue" oder "OK!". Inzwischen konzentriert sie sich voll und ganz auf das Schreiben und lebt in Los Angeles.

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Kundenrezensionen

  • zum Träumen.. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ramona Pape, am 06.01.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wieder eine schöne leichte Geschichte zum abschalten und entspannen. Ich lese Alexandra Potter immer wieder gerne.
    Ihrer leichten unbeschwerten Schreibart ist Sie in jedem ihrer Bücher treu.

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  • zum Lachen und weinen schön Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Rua Khwairah, am 05.12.2009

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    Das Buch verzaubert durch seine unbischwerte Art die Gefüle zu beschreiben. Mann kann die Zeit nie zurück drehen und dass ist auch gut so, weil mann aus jeder Erfahrung eine Lehre fürs Leben giwinnt. Ein Problem besteht dann wenn mann sich immer wieder für jeden Fehler lebenslang verantwortlich macht. Das Buch sagt : Lebe deinen Traum und liebe dich selbst dann wird alles gut.

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  • Ein Buch das dich zum träumen bringt! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrea Szabo, am 13.10.2009

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    Was wäre, wenn man die Zeit zurückdrehen und seinem früheren Ich ein paar gute Ratschläge geben könnte? Charlotte Merryweather hält das für eine grandiose Idee. Schließlich hat sie ihr Leben nun mit Anfang dreißig viel besser im Griff als damals mit zwanzig. Sie besitzt ihre eigene PR-Firma,hält sich fit, ernährt sich gesund und hat einen Freund, der bereits auf der Suche nach einem gemeinsamen Haus ist. Von alldem hätte sie früher nicht einmal geträumt. Und plötzlich bekommt sie eine Chance, die sie nie für möglich gehalten hätte. Eines Tages entdeckt sie nämlich im alltäglichen Verkehrschaos den alten VW Käfer, den sie in ihren ersten Jahren in London besessen hat. Am Steuer sitzt eine junge Frau, die ihrem jüngeren Ich verblüffend ähnlich sieht. Und als Charlotte dem Wagen folgt, erlebt sie etwas Unglaubliches: Sie begegnet sich selbst, der zwanzigjährigen Charlotte. Auch wenn sie sich das alles nicht erklären kann, packt sie die Gelegenheit beim Schopf. Nun hat sie die Chance, sich selbst von den folgenschwersten Fehlern ihrer Jugend abzuhalten. Sie könnte die schreckliche Affäre mit diesem nichtsnutzigen Rocker rückgängig machen, all ihre modischen Fauxpas verhindern und sich dazu anhalten, gesund zu leben. Was für wunderbare Auswirkungen könnte das auf ihr jetziges Leben haben! Doch ist dieses Leben wirklich so erstrebenswert? Waren ihre Träume von gestern alle so falsch? Und ist die Vernunft tatsächlich ein guter Ratgeber in Sachen Liebe?

    Wieder einmal ein gelungener Roman von Alexandra Potter! Ich kann das Buch mit gutem Gewissen allen Fans weiterempfehlen!

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20. August 1997


Liebes Tagebuch,
bin mit einem fiesen Kater aufgewacht. Gestern Abend war ich mit Nessy in einem neuen Pub namens Wellington. Es war absolut klasse. Bevor wir losgezogen sind,, haben wir eine Flasche Cava geleert, da wir nur Geld für einen Drink hatten. Ich hab Billy Romani, den Musiker, gesehen. Gott, er sieht so super aus, aber natürlich hat er keine Ahnung, dass ich überhaupt existiere..
Meinen neuen Job bei der Zeitschrift finde ich immer noch spitze - die Leute dort sind wahnsinnig cool-, und ich lerne eine Menge.. Nächste Haltestelle -: Vogue Okay, träumen darf man ja wohl... Ich hab Dad vom Büro aus angerufen und ihm alles Gute zum Geburtstaggewünscht -. Er hat sich tierisch über die Karte und das Geschenk gefreut!!! Nächstes Wochenende fahre ich nach Hause, um ihn und Mumm zu besuchen. Ich vermisse sie so!
Inzwischen ist es wieder wahnsinnig heiß. Über Mittag haben Nessy und ich uns im Park in die Sonnegelegt damit wir schön braun bleiben. Sie hat ununterbrochen von Julian gefaselt ihrem neuen Typen. Sie waren erst ein paarmal aus, aber sie ist (wahnsinnig verknallt in ihn!)
Tja, jetzt muss ich mich beeilen. Heutte Abend gehe ich auf eine Party. Ziehe meinen neuen Minirock von Miss Selfridge an. Kann es kaum erwarten - es wird bestimmt super!


20. August 2007
o6.oo Aufwachen 06.15 Personal Trainer 07.30 E-Mails checken
08.00 Zur Arbeit fahren. Termine planen, Anrufe erledigen 09.00 Ankunft Büro. Neue Storys überlegen 10.00 Mails schreiben, Bea anrufen 11.00 Meeting für Larry Goldstein für morgen vorbereiten 12.30 Mittagessen mit Journalisten vom Daily Standard u. a. 15.00 Pressemeldung schreiben 16.00 Johnny Bird, den Haarstylisten im West End, mit der neuen Redakteurin bei Cuts zusammenbringen und einen Termin für ein Interview zu seiner neuen Shampoolinie vereinbaren
17.00 Pressemeldung dazu schreiben 18.00 Überlegen, wie die Anmeldung von Cloud Nine für die Auszeichnung aussehen könnte 19.00Essen mit Miles 22.00Termine für morgen arrangieren und vorbereiten 23.00 Ein Kapitel in Selbstfindung leicht gemacht lesen 0.00 Endlich schlafen


KAPITEL 1


Wooooshhhhh ... woooossshhhh ... woooossshhhhh ...
Wie herrlich. Den Wellen zu lauschen, wie sie sanft an den menschenleeren Strand schlagen - wooooshhh -, wie ihre weißen, schaumigen Kronen den verwaisten Sand küssen, ehe sie sich wieder zurückziehen. Woooshh Vor und zurück. Es gibt wohl kaum ein schöneres Schlaflied. So entspannend. Beruhigend. Besänftigend. Ich schwebe. Mein Körper schwebt, meine Seele schwebt. Ich befinde mich an einem Ort voll heiterer Gelassenheit ...
PIEP - PIEP - PIEP - PIEP
Hrgg. Nein, falsch. Ich befinde mich in meiner Wohnung in London. Es ist Montagmorgen, und ich werde vom schneidenden Geräusch meines Weckers aus dem Schlaf gerissen.
Mit hämmerndem Herzen rolle ich mich herum, hebe meine Aromatherapie-Schlafmaske an und spähe besorgt auf die Anzeige. 6.00 Uhr. Mein Magen zieht sich zusammen. Gott, schon Zeit zum Aufstehen? Ich habe eine Trainingseinheit mit meinem Personal Trainer vereinbart - ich muss aufstehen.
PIIIIIEEEEEP!
Und zwar jetzt.
Ich schalte den Wecker aus und werfe die Bettdecke zurück. Die Bettwäsche ist nagelneu. Aus biologisch-dynamischer, ungebleichter Baumwolle, was mir, wie die Verkäuferin bei John Lewis versicherte, im Hinblick auf meine Allergien
helfen würde. Ich habe massenweise Allergien, was ein bisschen peinlich ist, weil es klingt, als wäre ich eines dieser nervigen Trendy-Weiber, die Crocs tragen und es cool finden, unter einer Weizen-Unverträglichkeit zu leiden, aber ich habe wirklich welche. Ehrlich. Jedenfalls dachte ich, die neue Bettwäsche könnte mir guttun. Noch bin ich nicht sicher, ob sie wirklich hilft, weil mir allein beim Gedanken daran, was ich dafür hingeblättert habe, die Tränen in die Augen schießen.
Der Wecker schweigt mittlerweile, aber einen Moment lang fehlt mir die Energie, mich aus der Horizontalen zu hieven. Mit ausgestreckten Armen und Beinen liege ich auf der Matratze, die Augenmaske immer noch an Ort und Stelle, während der Luftbefeuchter kleine weiße Wölkchen ausstößt. Die Soundmaschine in der Ecke ist auf "Meeresentspannung" eingestellt, was einen erholsamen Schlaf garantieren soll. Denn ich leide nicht nur an zahllosen Allergien, sondern habe auch Schlafprobleme. Es fällt mir schwer, abends abzuschalten. Sobald ich die Augen schließe, kommen diese quälenden Gedanken und Sorgen und krabbeln durch mein Bewusstsein wie eine Horde Ameisen.
Ich habe mal versucht, sie zu zählen, so wie man es mit den Schäfchen machen soll, aber das hatte leider den gegenteiligen Effekt. Statt einzuschlafen, ließ mich die Angst hellwach werden, und am Ende hing ich die ganze Nacht vor einer Fernsehsendung über fehlgeschlagene Schönheitsoperationen. Am nächsten Tag war ich nicht nur todmüde, sondern auch von wilden Alpträumen über Vaginalverjüngung traumatisiert. (Ich schwöre, so etwas wie Informationsüberlastung gibt es tatsächlich.) Insofern werde ich diese Methode sicherlich nicht mehr ausprobieren.
Aber vielleicht wäre es ja hilfreich, wenn ich einfach versuche, nachts ein wenig länger als fünf Stunden zu schlafen. Als ich das Kapitel aus Selbstfindung leicht gemacht zu Ende gelesen hatte, war es kurz vor ein Uhr früh. Andererseits kommen doch alle erfolgreichen Frauen mit einem Minimum an Schlaf aus, oder? Margaret Thatcher regierte unser Land mit vier Stunden pro Nacht, und ich habe gelesen, dass Madonna jeden Morgen um vier aufsteht, um stundenlang Ashtanga-Yoga zu machen.
Ich muss gähnen. Vielleicht könnte ich mir ja fünf Extraminuten gönnen. Nur dies eine Mal. Fünf Minuten können doch nicht so schlimm sein, oder?
Ich rolle mich gerade in Fötalhaltung zusammen, als mich Zweifel überkommen. Eigentlich sollten zwei Minuten genügen. Ich habe eine arbeitsreiche Woche vor mir. Morgen habe ich einen Termin mit einem potenziellen Kunden - Larry Goldstein, ein Top-Zahnarzt aus Los Angeles, bei dem sich die Hollywood-Stars die Klinke in die Hand geben, eröffnet eine Filiale in London und sucht nach einer PR-Agentur, die ihn bei der Lancierung unterstützt. Meine Agentur, hoffe ich.
Ein Anflug von Stolz erfasst mich. Ich kann immer noch nicht recht glauben, dass ich eine eigene Firma habe - Merryweather PR -, die im Wirtschaftsteil des Telegraph kürzlich folgende Erwähnung bekam: "Londoner Boutique-Agentur mit Spezialgebiet Beauty und Gesundheit. Gegründet vor drei Jahren von Charlotte Merryweather [das bin ich!], PR-Expertin und erfahrene Journalistin, die sich rühmt, jedem Kunden einen ganz individuellen, unverwechselbaren Touch zu verleihen."
Das ist mein Stichwort. Ich muss herausfinden, ob Mr. Goldstein irgendwelche besonderen Wünsche in puncto Ernährung hat. Erst letzte Woche habe ich für ein paar Kunden in diesem brandneuen trendigen Sushi-Restaurant mit monatelanger Warteliste einen Tisch reserviert (um einen zu ergattern, musste ich betteln, jammern und am Ende mit demVersprechen bestechen, in sämtlichen Pressemeldungen Loblieder auf den Laden zu singen), nur um dann festzustellen, dass die Geschäftsführerin schwanger war und keinen rohen Fisch essen durfte.
Mein Anflug von Stolz wird von der gewohnten Besorgnis im Keim erstickt.
Okay, vergiss die zwei Extraminuten im Bett. Lieber nur eine.
Oh, und ich muss unbedingt die Mails meines Finanzberaters beantworten. Nun, da ich die dreißig überschritten habe, muss ich an Dinge wie Ersparnisse und Altersvorsorge denken. Meine südostasiatischen Aktien machen sich im Moment recht gut, aber die Rentenvorsorge sieht gar nicht gut aus, sagt er. Alles wahnsinnig aufregend . wenn ich nur die leiseste Ahnung hätte, wovon der Mann spricht.
Fünfundfünfzig Sekunden.
Deshalb muss ich unbedingt bei Amazon ein paar Bücher bestellen. Investieren für Leute, die bis vor kurzem glaubten, Dow Jones sei ein walisischer Tenor oder etwas in dieser Art.
Fünfzig Sekunden.
Miles, mein Freund, sagt, es sei wichtig, für die Zukunft vorauszuplanen. Er ist Grundstücksmakler und spricht immer von Sicherheit und Investitionen. Ehrlich gesagt, bin ich erst letzte Woche, als wir zusammen im Bett lagen, geistig aus einem Gespräch über ein Darlehen zum Erwerb einer vermietbaren Immobilie ausgestiegen und habe mir ausgemalt, der Typ neben mir sei Jake Gyllenhal.
Ich muss zugeben, in letzter Zeit kam das häufiger vor.
Fünfundvierzig Sekunden.
Aber das ist doch ziemlich normal. Jeder, der in einer festen Beziehung lebt, hat irgendwelche Fantasien. Das weiß ich genau, weil ich es in einem meiner vielen Ratgeber gelesen habe. Wir sind seit anderthalb Jahren zusammen und führen eine wunderbare Beziehung. Okay, der Sex bläst mir vielleicht nicht immer das Gehirn raus, aber das ist doch nicht alles, oder? In jüngeren Jahren war das unglaublich wichtig für mich, aber heutzutage gibt es viel mehr, woran man denken muss. Vierzig Sekunden.
Wie beispielsweise die Reinigung. Ich darf auf keinen Fall vergessen, meine Sachen abzuholen. Fünfunddreißig Sekunden.
Und Einkaufen. Ich gehe in diesen coolen Bio-Supermarkt, wo ich schon mal Gwyneth Paltrow vor den Kartoffeln gesehen habe. Leider ist er wahnsinnig teuer - eine einzelne Banane kostet £ 2,50 oder so -, aber ich versuche ernsthaft, mich gesund und ausgewogen zu ernähren. Allerdings bin ich während der ganzen Woche nicht zum Einkaufen gekommen, deshalb herrscht gähnende Leere im Kühlschrank.
Obwohl das nicht ganz stimmt. Es liegt jede Menge halb verfaultes Gemüse drin. Das ist das Problem bei diesen BioProdukten. Da sie nicht voller Konservierungsstoffe und sonstiger Chemie stecken, verderben sie wahnsinnig schnell. Wenn ich ganz ehrlich sein soll, endet es meist damit, dass ich die Sachen in den Müll werfe und essen gehe.
Dreißig Sekunden.
Essen. Genau. Ich habe Miles versprochen, heute Abend für ihn zu kochen. Okay, "kochen" ist vielleicht leicht übertrieben. Normalerweise nehme ich irgendeinen fertig gewaschenen Bio-Salat aus der Tüte und richte ihn auf dem Teller neben einer Portion Porcini-Risotto aus der Frischetheke im Supermarkt an. Ich bin ein echter Fan von diesen Frischetheken. Okay, die Sachen dort sind nicht gerade ein Schnäppchen, aber sie sind jeden Penny wert. Ich meine, haben Sie Risotto schon mal selber gekocht? Das dauert eine
Ewigkeit. Stunden. Und dieses Tamtam, alle paar Minuten Gemüsebrühe unterzurühren, bis einem die Finger abfallen und man betrunken von dem Weißwein ist, der eigentlich ins Essen gehört. (Ich meine, irgendetwas muss man während dieses ewigen Rührens ja tun, so todbringend langweilig, wie es ist.) Und als wäre es nicht schon genug, kommt am Ende eine klumpige, geschmacksneutrale Pampe heraus, an der man noch Wochen später isst, denn was mit zwei Tassen Arborio-Reis anfing, endet damit, dass man ein ganzes Regiment satt bekommt.
Meine Gedanken rasen wie gewohnt mit hundertfünfzig Sachen. Ich drehe mich auf den Rücken und drücke das Kissen an meine Brust.
Fünfundzwanzig Sekunden.
Dabei fällt mir ein, dass ich ja gar keine Zeit habe, einkaufen zu gehen. Wir werden essen gehen müssen. Aber das ist in Ordnung. Es ist eine willkommene Ausrede, endlich den neuen Gastropub am Ende meiner Straße auszuprobieren, der vor ein paar Wochen eröffnet hat.
Zwanzig Sekunden.
Oh Gott, und gerade fällt es mir ein: Heute hat Dad Geburtstag.
Der Mut verlässt mich. Mum hat letzte Woche drei Nachrichten auf meinem Anrufbeantworter hinterlassen, und trotzdem habe ich ihn vergessen. Ich habe ihm nicht mal eine Karte geschickt. Dad wird wahnsinnig traurig sein, wenn er keine in der Post findet. Letztes Jahr habe ich ihm eine E-Card geschickt, weil es im Büro wieder mal schrecklich viel zu tun gab, und als ich anrief, klang er ganz kleinlaut, und am Ende musste Mum an den Apparat kommen und irgendwelchen Smalltalk über den Anbau am Haus der Nachbarn betreiben.
Fünfzehn Sekunden.
Mein Magen zieht sich zusammen. Okay, Charlotte, kein Stress. Sonst kriegst du nur wieder diesen hässlichen Ausschlag auf der Brust, musst die ganze Woche Rollkragen tragen und siehst aus wie Diane Keaton in Was das Herz begehrt. Ich werde bei Fleurop anrufen und ihm per Express einen Strauß zukommen lassen. Ist doch egal, ob er ein Mann ist, oder? Alle Leute mögen Blumen. Ich muss nur sagen, dass ich eher etwas Maskulines haben will.
Zehn Sekunden.
Gibt es eigentlich marineblaue Blumen? Fünf Sekunden.
Also gut, das war's. Die Zeit ist um.
Ich stütze mich auf die Ellbogen und nehme meine Zahnschiene heraus. Mein Zahnarzt sagt, ich würde nachts knirschen. Wenn ich keine Schiene trage, arbeiten sich meine Zähne ab, bis sie nur noch Stümpfe sind und ich wie Shane MacGowan von den Pogues aussehe!
Okay, er hat nicht ausdrücklich gesagt, dass ich wie Shane MacGowan aussehen werde, aber nur, weil er weder Shane MacGowan noch die Pogues kennt. Aber darum geht es nicht. Ich musste sie richten lassen, was mich über tausend Pfund gekostet hat. Meine beste Freundin Vanessa glaubt ja, ich spinne. Sie sagt, ich hätte das Geld lieber für einen Urlaub ausgeben sollen, damit ich mich mal richtig entspanne.
Ehrlich, ich liebe Vanessa, aber sie ist diejenige, die spinnt. Urlaub? Als hätte ich jemals Zeit für Urlaub! Außerdem tue ich eine ganze Menge, um mich zu entspannen. Zum Beispiel mache ich Pilates. Okay, Pilates machen ist vielleicht ein wenig übertrieben - ich habe es einmal ausprobiert und bin bei den Übungen im Liegen eingeschlafen -, aber ich bin immer noch fest entschlossen, es regelmäßig zu üben. Außerdem nehme ich Bäder mit Lavendelöl, zünde Duftkerzen an und trinke ein Glas kühlen Sauvignon Blanc dazu. Ich gebe zu, in letzter Zeit habe ich das etwas vernachlässigt - mit dem Nassrasierer unter der Dusche durchtauchen trifft es wohl eher - aber trotzdem. Und dann gibt es noch die Entspannungs-CD von Paul McKenna, die Mum mir geschickt hat. Sie muss irgendwo sein. Wahrscheinlich in irgendeiner Schublade.
Aber ich werde sie mir definitiv anhören, wenn ich mal etwas Zeit habe ...
Okay, ich würde also nicht so weit gehen, mich als entspannten Menschen zu bezeichnen, aber wer ist das heutzutage schon? Ich habe meine eigene Firma. Ich habe eine Hypothek und jede Menge Verpflichtungen, und Falten um die Augen, die meine Aufmerksamkeit erfordern. Schließlich bin ich keine 21 mehr.
Gott sei Dank.
Damals hatte ich ein Zimmer zur Untermiete, einen langweiligen Job und war ständig pleite. Jetzt habe ich meine eigene PR-Agentur, wohne in einer hübschen Wohnung in einem netten Viertel in West End und fahre ein Beetle-Cabrio. Ich gehe zum Essen aus und kann mir Designerklamotten kaufen und Luxusurlaube leisten.
Nicht dass ich eines davon in Anspruch nehmen würde, weil ich sowieso nie die Zeit dafür habe, aber ich meine nur .
Ich habe sogar einen Personal Trainer.
Wo wir gerade dabei sind ... Ich hieve mich aus dem Bett, tausche meinen kuscheligen Fleeceschlafanzug gegen meine Sportsachen und laufe ans Fenster, ziehe die Jalousie hoch und die Vorhänge beiseite. Es ist immer noch stockdunkel draußen, und einen Moment lang lasse ich den Blick über die stille Straße schweifen.
Ich bin 31 und führe das Leben, das ich mir immer gewünscht habe.
In diesem Moment läutet es an der Tür, und ich wende mich eilig ab.
"Komme schon", rufe ich, reibe mir den Schlaf aus den Augen und stürze zur Tür.






KAPITEL 2


Eine Stunde später - nach einer Runde durch den Park und ungefähr einer Million Scherensprünge - trabt Richard, mein Personal Trainer, vor mir her nach Hause. Richard war früher beim Territorialheer und treibt mich gern mächtig an.
Und zwar in der Form, dass ich mit dem Gesicht nach unten japsend auf dem Boden hänge, während er bellt, er wolle noch mal fünfzig Liegestütze sehen.
"Okay, Charlotte, wieso legen wir die letzten hundert Meter nicht noch einen kleinen Sprint hin?"
Glauben Sie mir - es gibt Dutzende Gründe, weshalb wir es bleiben lassen sollten, aber Richard ist bereits losgelaufen - ein durchtrainiertes, eins siebenundachtzig großes Muskelpaket in schwarzer Laufweste und den winzigen Shorts. Ich packe meine Kurzhantel ein wenig fester und folge der sich rasch entfernenden Gestalt, die auf kräftigen Waden federnd die Straße entlangläuft.
"Los, nicht schlappmachen. Rein mit der Luft in die Lungen. Knie hoch. Hopp, hopp, hopp, hopp."
Ich schwöre, Richard hat die dicksten Wadenmuskeln, die ich je an einem Menschen gesehen habe. Der Kerl muss während seiner Armeezeit tausende Meilen mit einem Rucksack zurückgelegt haben, der schwerer war als ich. Eine tröstliche Vorstellung - nur für den Fall, dass ich eines Tages zusammenbreche und er mich nach Hause tragen muss.
Vor meiner Wohnung hole ich ihn schließlich ein.
"Bis nächsten Mittwoch, selbe Zeit." Richard läuft auf der Stelle und verpasst mir einen kräftigen Schlag auf den Rücken, worauf ich um ein Haar nach vorn kippe.
"Nächsten Mittwoch, selbe Zeit", erwidere ich fröhlich und schließe lächelnd die Haustür auf.
"Und vergiss nicht, deine Muskeln zu dehnen", ruft er mir nach, reißt die Arme hoch und macht es mir vor.
"Mach ich." Mit einem strahlenden Lächeln winke ich ihm ein letztes Mal zu, ehe ich ins Haus verschwinde. Und auf dem Flurteppich zusammenbreche.
Dieses Programm gebe ich mir dreimal die Woche. In jüngeren Jahren war ich ein echter Faulpelz, aber nun, da ich älter und klüger bin, ist mir bewusst, wie wichtig es ist, fit zu bleiben. Obwohl "fit" vielleicht nicht ganz die richtige Beschreibung für meinen Zustand ist. Eher etwas ä la total fertig oder mit dem Erschöpfungstod ringend oder so.
Mit schweißüberströmtem Gesicht liege ich ausgestreckt auf dem Boden wie der Kreideumriss eines Mordopfers und konzentriere mich darauf, meine Atmung wieder unter Kontrolle zu bekommen.
Natürlich gibt es Tage, an denen ich lieber im Bett bleiben würde, aber ich mag es auch, wenn ich in meine Jeans passe. Außerdem ist Ausdauertraining wichtig fürs Herz, sagt Richard. Schützend lege ich die Hand darauf. Mein Herz hämmert so heftig, dass es sich anfühlt, als würde es mir jeden Moment aus der Brust springen.
Nicht dass das wirklich passieren wird. Ich meine, Herzen springen einem nicht aus der Brust, oder?
Ich nehme meine Pulsuhr ab und sehe auf das Display. Heiliger Strohsack, ziemlich viele Schläge in einer Minute . Ein Anflug von Besorgnis rührt sich in mir. Ich ringe ernsthaft um Atem.
Szenen aus Emergency Room flammen vor meinem geistigen Auge auf - Sie wissen schon, wenn ein Patient auf der Trage herbeigerollt wird und ein attraktiver Arzt "Und weg" schreit, während er den Defibrillator schnappt, die beiden Pads auf die Brust knallt und einen Elektroschock losjagt.
Meine Besorgnis wächst. Oh Gott, ich habe doch nicht ernsthaft einen Herzinfarkt, oder? Und das am Geburtstag meines Vaters! Entsetzt presse ich mir die Hände auf die Brust. Wenn ich heute sterbe, wird er seinen Geburtstag nie wieder richtig feiern können. Statt mit seinen Freunden in den Pub zu gehen, muss er den Tag auf dem Friedhof verbringen, vor meinem Grab knien und denVerlust seiner einzigen Tochter betrauern.
Charlotte, hör auf damit! Ich reiße mich zusammen. Mach dich nicht lächerlich! Dein Puls soll sich beschleunigen, darum geht es doch beim Ausdauertraining. Und Ausdauertraining ist gesund. Als ich mich vom Flurteppich hochstemme, erhasche ich einen Blick auf mein Spiegelbild - mein Gesicht ist dunkelviolett und fleckig, meine Augen sind blutunterlaufen, und meine Haare sind so schweißnass, dass sie platt am Kopf anliegen.
Oh.
Aber ich kann nicht den ganzen Tag hier herumstehen - ich muss mich für die Arbeit fertig machen. Automatisch sehe ich zur Uhr über dem Dielentisch. Ich habe eine Menge Uhren in der Wohnung. Vanessa zieht mich immer auf, indem sie behauptet, in Wahrheit würde ich in der Schweiz leben, aber sosehr ich mich auch bemühe, scheine ich immer zu spät dran zu sein. Das liegt daran, dass mein Terminkalender so voll ist. Ich habe eben keine Zeit "zu chillen", wie sie es nennt.
Auf dem Weg ins Badezimmer schäle ich mich aus meinen Sportsachen und stürze unter die Dusche. Damit will ich nicht behaupten, dass ich niemals "chillen" würde. Natürlich tue ich das. Beispielsweise plane ich immer eine Entspannungspause ein, wenn mein Kalender eine Lücke gestattet. Das Problem ist, dass da leider nie eine ist ...


Okay. Make-up? Perfekt, aber trotzdem "natürlich". Erledigt.
Haare? Aalglatt, aber an den Spitzen leicht nach außen. Erledigt.
Outfit? Ich stehe vor dem Ganzkörperspiegel in meinem begehbaren Kleiderschrank und betrachte mich in dem schwarzen Bleistiftrock und der Bluse mit der Schleife. Ich muss professionell und trotzdem modisch aussehen. Lässig und chic zugleich. Cool und - wie soll ich sagen? - gepflegt. Stirnrunzelnd sehe ich auf meine Füße und schlüpfe in ein anderes Paar Designerpumps. Schon besser. Erledigt.
Wie üblich stürme ich im Laufschritt durch die Wohnung und sammle meine Sachen ein.
Laptop? Ohne mein iBook gehe ich nirgendwohin. Nicht mal aufs Klo. Man weiß schließlich nie, ob man in Google etwas nachsehen muss. Ich klappe es zu, nehme es vom Tisch und klemme es mir unter den Arm. Erledigt.
Aktentasche? Ich entdecke sie unterm Sofa - sie quillt vor Unterlagen, die ich lesen und unterschreiben sollte, fast über. Mach ich, sobald ich dazu komme. Erledigt.
Yogamatte, falls ich später eine Lücke im Kalender haben sollte? (Ja, klar ...) Erledigt.
BlackBerry? Mist, wo ist mein BlackBerry? Oh, stimmt ja, in der Hand. Natürlich. Erledigt.
Mein Herzschlag hat sich inzwischen übrigens normalisiert, was mir natürlich klar war. Ich hatte nur ein bisschen Panik. Das kommt gelegentlich vor, besonders wenn es um die Gesundheit geht, aber ich bin eben vorsichtig. Vorsicht ist besser als Nachsicht, sage ich immer.
Leider teilt mein Hausarzt meine Einstellung nicht. Offenbar hält er mich für einen Hypochonder oder so was. Erst letzte Woche hatte ich so einen seltsamen Ausschlag auf der Brust, und als ich in Google die Symptome nachgelesen habe, stellte sich heraus, dass es exakt dieselben sind, die dieser fleischfressende Käfer aus dem Amazonasgebiet hervorruft. Na schön, ich war "in jüngster Vergangenheit nicht am Amazonas unterwegs", wie mein Hausarzt es formulierte, trotzdem brauchte er ja nicht gleich pampig zu werden. Er schickte mich nicht mal ins Tropeninstitut, sondern meinte, es sei wahrscheinlich mein gewohntes Ekzem, das ich mit juckreizhemmender Salbe einreiben sollte.
Was ich tat, und der Ausschlag ging auch tatsächlich weg, aber trotzdem hätte es von diesem fleischfressenden Käfer stammen können.
Ich schultere meine Taschen, lege das Geld für die Putzfrau auf den Dielentisch und stürze zur Tür hinaus. Und stürze wieder zurück, weil mich die grelle Sonne blendet.
Sonnenbrille? Mein Blick schweift über den Dielentisch, auf dem eine Lampe steht, daneben eine weiße Orchidee und mehrere gerahmte Fotos, darunter eines von meiner Abschlussfeier. Mum und Dad stehen neben mir, ganz die stolzen Eltern. Eigentlich sahen sie damals nicht wesentlich anders aus als heute, nur hatte Dad noch ein wenig mehr Haare, und Mum durchlebte gerade ihre Perlmuttlippenstiftphase, während ich kaum wiederzuerkennen bin. Ich trage den traditionellen schwarzen Talar, und das Barett thront gefährlich schwankend auf meinem Haar, das lang, dunkel und bauschig geföhnt ist. Ganz anders als heute, wo es zu einem stumpfen Bob geschnitten und aalglatt geföhnt und alle sechs Wochen honigblond gefärbt wird.
Das Foto stammt aus der Zeit, bevor ich die Pinzette für mich entdeckt habe, so dass zwei dicke schwarze Balken dort prangen, wo sich heute perfekt geschwungene Brauen befinden. Und dieses Grinsen! Ich mustere meine Frontzähne mit der Lücke dazwischen, die dank der Zahnspange in den Zwanzigern mittlerweile kerzengerade sind. Gott, damals habe ich so ganz anders ausgesehen als heute.
In diesem Moment entdecke ich meine Sonnenbrille hinter den Fotos. Ich setze sie auf und haste wieder hinaus, die Treppe hinunter und zu meinem VW Beetle. Die Blinker flammen auf, als ich die Fernbedienung drücke und die Tür aufreiße. Verdammt, schon wieder ein Strafzettel. Fluchend zerre ich ihn unter dem Scheibenwischer hervor und gleite auf den butterweichen, cremefarbenen Lederfahrersitz. Den Strafzettel stopfe ich in die Ablage zu all den anderen Strafzetteln, lasse die Zündung an und lege den Rückwärtsgang ein. Der Motor erwacht dröhnend zum Leben.
Gott, ich liebe diesen Wagen. Er hat einiges unter der Haube, und dazu all diese kleinen Extras wie Sitzheizung, Satellitennavigation und ein Armaturenbrett, das nachts wie ein Cockpit beleuchtet ist. An dem Tag, als ich ihn bekommen habe, war ich außer mir vor Begeisterung. Ich weiß noch, wie ich ihn angesehen habe, als er schimmernd und glänzend und brandneu vor meiner Tür stand. Ich konnte nicht glauben, dass er tatsächlich mir gehört.
Aber um die Wahrheit zu sagen, macht er heute nur halb so viel Spaß, wie ich dachte, denn in London kann man kaum schneller als vierzig Stundenkilometer fahren. Ich fahre aus meiner Parklücke und stehe nahezu augenblicklich im Stau.
Wahrscheinlich würde es mit der U-Bahn erheblich schneller gehen.
Mein BlackBerry meldet sich mit einem schrillen Läuten. Ich sehe auf die Uhr am Armaturenbrett - noch nicht mal acht Uhr.
"Hallo, Merryweather PR ... Ah, wie schön, von Ihnen zu hören. Also, wegen desVertrags ..." Ich setze mein Headset auf und lege los.


Zwanzig Minuten danach bin ich schon zu spät dran. Der Verkehr ist grauenhaft, noch schlimmer als sonst. Alles nur wegen der Olympischen Spiele. Die Stadt hat riesige Bauprojekte gestartet und angefangen, in Vorbereitung für 2012 sämtliche alten Gebäude abzureißen. Laut Aussage der Zeitungen ist es das größte Bauprojekt aller Zeiten, und leider beschränkt es sich nicht auf das East End, sondern allem Anschein nach wird die ganze Stadt aufVordermann gebracht. Es gibt sogar Pläne, ein tolles, hochmodernes Stadion in der Nähe meines Büros zu errichten, so dass im Moment tonnenweise Erde ausgehoben wird, um das Fundament errichten zu können. "Ein bauplanerisches Meisterwerk" nannte es der Evening Standard.
Eine riesige, nervtötende Grube im Erdboden, wegen der ich zu spät ins Büro komme - so lautet meine Bezeichnung dafür, denke ich, als ich mich wutschnaubend immer noch im Schneckentempo vorwärtsbewege. Entnervt trommle ich mit den Fingern aufs Lenkrad und spüre beim Blick auf die Uhr den gewohnten Knoten in der Magengegend. Verdammt. Im Geiste gehe ich meinen Kalender durch. Ich habe eine arbeitsreiche Woche vor mir und jede Menge, was heute Vormittag erledigt werden muss. Ich habe keine Lust, zu spät zu kommen.
Dann fällt mein Blick auf ein Schild, das mir jeden Mut raubt. BAUSTELLE: UMLEITUNGSSCHILDERN FOLGEN. Genau das hat mir noch gefehlt. Jetzt kann ich es endgültig vergessen.
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