Fucking Berlin

Studentin und Teilzeit-Hure. Originalausgabe

von Sonia Rossi

Buch

Taschenbuch (283 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Das autobiographische Bekenntnis zur käuflichen Liebe- und die freimütige Schilderung eines Doppellebens.
Sie lebt in Berlin, studiert Mathematik, bringt morgens ihr Kind in die Kita und trifft sich am Wochenende mit Freunden. Eine normale junge Frau - auf den ersten Blick. Denn sie hat noch einen Job: Sie verkauft ihren Körper. Und sie sieht darin auch kein Problem. Wie kommt man als harmlose Studentin ins Rotlichtmilieu? Wie ist das, wenn man sich zum ersten Mal gegen Bezahlung einem Freier hingibt? Wie erlebt man den Alltag mit den Kunden und Kolleginnen aus dem Milieu? Und wie kriegt man das überhaupt hin, ein Doppelleben zwischen bürgerlicher Existenz und Prostitution?
Entdecken Sie auch das Hörbuch zu diesem Titel!

Pressestimmen:

"'Fucking Berlin" ist keine Beichte. 'Ich wollte einfach schildern, wie es wirklich ist. Nicht alle Huren sind Zwangsprostituierte, sondern viele machen es freiwillig. Und manchmal macht es sogar Spaß.' So hat sie darüber geschrieben - ohne Selbstmitleid, offen, treffsicher und oft außerordentlich witzig." (DIE WELT, 09.08.08)

Produktdetails

ISBN-10: 3-548-37264-3
EAN: 9783548372648
Erschienen: 29.07.2008
Verlag: Ullstein Taschenbuchverlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 283
Länge/Breite: 190mm/121mm
Gewicht: 270 g
Reihe: Ullstein-Bücher, Allgemeine Reihe
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Sonia Rossi

Sonia Rossi wurde in Italien geboren. Sie ist Mitte zwanzig, lebt in Berlin, studiert Mathematik und hat einen Sohn.

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Kundenrezensionen

  • Fucking Berlin Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kerstin Stutzke, am 06.08.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als Sonia Rossi 18 Jahre alt ist und ihr Abitur in der Tasche hat, hält sie nichts mehr in ihrem Geburtsland Italien. Ihr Ziel ist Berlin, dort will sie Mathematik studieren. Sie gibt sich ein Jahr, um die Zulassung fürs Studium zu schaffen und ihr Ehrgeiz wird belohnt. Innerhalb eines Jahres lernt sie so gut Deutsch, dass sie für das Mathematikstudium zugelassen wird. Doch das Geld ist knapp. Sie hält sich im ersten Jahr als Kellnerin, Putzfrau und mit ähnlichen Tätigkeiten über die Runden. Schnell lernt sie Ladislav, genannt Ladja, kennen und lieben. Anfangs weiß sie nicht, dass er sein Geld als Stricher verdient, denn er ist Pole und ohne gültige Papiere in Deutschland. Als sie dahinter kommt, beendet er seine "Tätigkeit", was allerdings bedeutet, dass er mehr und mehr auf ihre Kosten lebt.

    Mit Beginn ihres Studiums wird es immer schwerer, nebenbei jobben zu gehen, doch als sie einen TV-Bericht über Web-Cam-Girls sieht, überlegt sie nicht lange. Sie hat einen schönen Körper und mit Online-Strip ist schnelles Geld zu machen. In der Tat läuft es anfangs sehr gut für sie und sie kann ihr Studium sowie ihr Leben mit Ladja finanzieren. Doch dann gibt es Streit mit ihrem Arbeitgeber und sie hört auf. Doch schon bald ist das Geld alle und sie muss, wohl oder übel, einen anderen Job machen. Ihr nächster "Nebenjob" beinhaltet Ganzkörpermassagen. Anfangs schläft sie nicht mit den Männern, doch es wäre leicht verdientes Geld - 50 € zusätzlich. Irgendwann überwindet sie ihre Skrupel und ab und an gibt es für die Kunden auch mehr als eine Massage. Die Geschäfte hingegen laufen immer schlechter, so viele Billig-Bordelle eröffnen, sodass bald die Kundschaft ausbleibt.

    Wieder versucht sie ein Leben außerhalb des Rotlichtmilieus zu führen, doch als das Geld knapp wird, sieht sie keine andere Wahl, als erneut anschaffen zu gehen. Ladja ist ihr keine sonderlich große Hilfe, meist sitzt er nur zu Hause vor dem Fernseher und kifft und dennoch heiraten die Beiden. Doch nach wie vor liegt es an ihr, ihrer beider Leben und ihr Studium zu finanzieren. Doch dann trifft sie Milan, einen Freund ihres Mannes und verliebt sich zum ersten Mal in ihrem Leben. Ihr Mann mag ahnen, womit sie den Familienunterhalt verdient, doch vor Milan will sie es um jeden Preis geheim halten. Doch auch Milan ist in dem Milieu kein Unbekannter.

    Eine überaus offenherzige Autobiographie! Was treibt eine junge, schöne und vor allem intelligente Studentin dazu, anschaffen zu gehen, ihren Körper und ihre Seele zu verkaufen? In Sonias Fall war es Liebe, die Liebe zu ihrem späteren Ehemann und die Einsicht, dass sich wohl mit keinem "Nebenjob" der Welt schneller Geld verdienen lässt - doch hat diese "Arbeit" Spuren in ihrer Seele hinterlassen. Immer wieder will sie aussteigen, doch sobald das Geld knapp wird, muss sie wieder anfangen, das Leben muss ja finanziert werden. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm zu lesen, wobei mir allerdings zwischendrin immer wieder der Gedanke gekommen ist, ob es nicht einen anderen Weg gegeben haben könnte.

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  • Sex, Sex und ehm ... Sex ;) Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Leselady, am 02.08.2011

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    Das Buch hält was es verspricht - es dreht sich sehr viel um Sex und das Doppelleben der Hauptperson - teilweise sehr langatmig, aber ein Lesevergnügen wert!

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  • Toll Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Veronika Ostendorf, am 23.08.2010

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    Sonia Rossi ist eine junge intelligente Frau, die ihr Studium mit käuflichem Sex finanziert.Eine beeindruckende Schilderung eines frei gewählten Doppellebens zwischen Rotlicht und Hörsaal. Tolle Story.

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  • bestes buch was ich je gelesen habe! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.08.2010

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    ich finde dieses buch einfach toll und könnte es jeden tag lesen! ich finde die geschichte spannend, und man bekommt mal die vorstellung wie es eigentlich wirklich ist. ich finde es traurig das manche leute schreiben '' billige nachmache.. '' '' langweilig '' blabla. dabei denkt mal nach, ihr würdet so ein buch bestimmt nicht auf die reihe bekommen! ich finde das erste buch besser als das zweite aber ich finde beide einfach TOLL!

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  • Studentin/Hure Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christopher Rebmann, am 15.07.2010

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    Fucking Berlin ist eine Autobiografie einer italienischen Studentin die ihren Lebensunterhalt durch Prostitution finanziert. Es beschreibt den Alltag zwischen Uni und Bordell und klärt auf das man auch als Hure etwas im Leben erreichen kann.
    Eine gut erzählte Story über einen Beruf, der normalerweise als Tabu gilt.

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  • Billige Nachmache von "Feuchtgebiete" Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 02.07.2010

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    Ganz ehrlich? Seit "Feuchtgebiete" können wir uns doch von sowas wie "Fucking Berlin" kaum noch retten. Charlotte Roche hat es geschafft, mit solchen Themen Platz 1 zu ergattern, also müssen es alle anderen auch versuchen. Sowohl bei "Fucking Berlin" als auch bei "Dating Berlin" war ich enttäuscht. Hinter "Feuchtgebiete" steckt ja schon wenig Niveau, aber Sonia Rossi ist weit verantwortungsloser als Charlotte Roche. Wie wäre es denn mal zur Abwechslung mit einem Wort zum Thema HIV gewesen? Anstelle dessen wird die Arbeit im Bordell dargestellt wie die Arbeit in einer Sparkassenfiliale. Ich war 18 als ich das Buch las und habe ernsthaft darüber nachgedacht mir neben der Ausbildung nicht auch auf diese Weise Geld dazu zu verdienen. Ich möchte nicht wissen, wie viele Mädchen und Frauen solche Gedanken tatsächlich in die Tat umgesetzt haben. Da wurde das Rotlichtmilieu anständig angekurbelt. Ich finde so etwas einfach nur verantwortungslos, denn als Schriftsteller hat man auch eine gewisse Vorbildfunktion gegenüber den (vorallem jungen) Lesern. So viel dazu, dass Krankheiten wie HIV aus anderen Ländern nach Deutschland eingeschleppt werden, und wenn Leute wie Sonia Rossi diese Krankheiten eben nicht einführen können, dann verbreiten sie sie eben freudig. Echt super Leistung!

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  • Tolles Buch - tolle Frau... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 29.04.2010

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    Egal, was gewesen ist...wie ihr Doppelleben ist/war...ihre schreib weise ist sehr herzlich und man merkt, dass sie die Schreiberei liebt (wie auch benannt in ihrem zweiten Teil"! Sie schreibt einfach und somit ist der Lesefluß schnell...ich lese zurzeit den zweiten Teil & es ist einfach top! :-)

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  • es war toll!!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.03.2010

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    ich fand es toll!!! nicht langweilig und auf eine gewisse art sehr aufschlussreich!!!! würde es immer wieder lesen und aufjedenfall weiter empfehlen! und der zweite teil DATING BERLIN ist auch toll.

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  • Einfach nur langweilig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Katrin, am 27.05.2009

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    Ich habe noch nie einem Buch nur einen Stern gegeben,aber mehr war leider nicht drin.Totl langweilig geschrieben,völlig lieblos zusmmengeklatscht.Ich habe von Lisa Moos "Beim ersten Mal und immer wieder" gelesen,und war wirklich begeistert,teilweise erschüttert.Und ich denke,ein Buch sollte Emotionen wecken.Dieses hat mich wirklich völlig kalt gelassen,das Geld hätte ich lieber in der Pommesbude anlegen sollen...

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  • Mehr erwartet Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Melli/Bücherwurm26, am 05.03.2009

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    Ich habe bereits mehrere Erfahrungsberichte von Frauen gelesen und war sehr gespannt, auf dieses Buch.
    Doch leider muss ich sagen, dass mich das Buch bereits schon nach den ersten Seiten ziemlich gelangweilt hat und ich mich zwingen musste, was nicht sehr oft vorkommt, weiterzulesen.
    Ich finde es zwar noch immer schockierend, was Sonia Rossi über ihre Erfahrungen und den Umgang mit Freiern berichtet hat, doch war eigentlich nichts dabei, was man nicht bereits über Reportagen im Fernsehn und Zeitungen gesehen bzw. gelesen hat.
    Deshalb, muss ich leider sagen, dass der Kauf dieses Buches ein Fehlgriff gewesen war.

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  • Interessante Einblicke, doch keine wirklich neuen Erkenntnisse Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Lena Waider, am 09.02.2009

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    So ganz überzeugt hat mich das Buch nicht. Eine Studentin berichtet als Ich-Erzählerin, wie sie ihr Studium und Leben als Prostituierte finanziert hat. Das Buch liest sich recht gut, allerdings wirkt die Schreibe manchmal ziemlich distanziert bis kühl. Man merkt, dass sie den Job nicht gerne gemacht hat (den Männern ist das sicherlich nicht entgangen). Ein Großteil ihrer Erfahrungen ist eher normal: Männer wollen nach dem Sex häufig noch reden, ja auch die sind nur Menschen. Gelegentlich kam sie zum Orgasmus, mit anderen war es dann wieder ganz schrecklich. Das Buch gibt einige interessante Einblicke in das älteste Gewerbe der Welt, irgendwelche neuen Erkenntnisse hat es mir aber nicht vermittelt. Ob dies nun der schlimmste Job der Welt ist? Mein Eindruck war eher: nein. Möglicherweise wird die Lektüre sogar manch andere motivieren...

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  • Gelungen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 06.02.2009

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    Ich war überrascht, dass es mir so gut gefallen hat. Dieses Buch zieht einen richtig in seinen Bann, es ist sehr flüssig geschrieben. Ich hatte es in 2 Tagen ausgelesen.
    Manchmal ist man wirklich erschüttert, über einige Stellen...was es so alles gibt.
    Auch den Schreibstil hab ich nicht so schlecht gefunden.
    Ich empfehle es weiter!

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  • Schade... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Theresa Gruber, am 02.02.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als ich von dem Buch gehört habe war ich zuerst begeisert, da ich schon ähnliche Biographien, wie z.B. Lisa Moos: Das erste mal und immer wieder, gelesen habe.

    Leider hielt schon nach den ersten Seiten die begeisterung nicht mehr an. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und bringt dem unwissenden Leser, das Geschehen nicht wirklich nahe. Die Autoren stellt sich meiner Ansicht nach, auch über ihre Kolleginnen im Rotlichtmilleu und erntet dadurch nicht gerade Sympathiepunkte.
    Wenn man sich für das Thema Prostitution und die Schiksale dahinter interessiert, würde ich zu anderen Büchern raten.

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  • Enttäuschend, hätte mehr erwartet Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.01.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eigentlich wollte ich dieses Buch nicht lesen, weil ich durch einen kleinen Ausschnitt daraus, der mal in der Bildzeitung abgedruckt war, schon zuviel Ablehnung für die Autorin und ihr Handeln empfand. Ich habe jedoch oft gehört, wie empfehlenswert dieses Buch sei und sah es jedes mal in der Buchhandlung stehen, bis ich es mir letzte Woche schließlich gekauft habe.

    Ich muss schon sagen, ich kann nicht ganz verstehen, wieso soviele Leute dieses Buch so gut fanden. Mir fiel es schon von Anfang an schwer, Verständnis oder gar Sympathie für die Autorin und ihr Handeln aufzubringen. Der Großteil des Buches besteht aus ihrem Gejammere, zum Schluss schwenkt das ganz plötzlich in eine heile Welt, in der alles in Ordnung ist, um. Außerdem hat mich das Buch in eine sehr bedrückte Stimmung versetzt.

    Also kurz gesagt: Kein Buch, was man gelesen haben muss, und nicht sehr geeignet für einen gemütlichen Leseabend.

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  • Fesselnd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 21.11.2008

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich kannte das Buch vorher nicht und kaufte es allein schon wegen dem Umschlag "..Teilzeithure". Das Buch ist auf jeden Fall das Geld wert. Zumindest weiß ich jetzt warum das manche Mädchen machen, ich würde es trotzdem nicht tun. Das Buch ist meiner Ansicht nach spannend, schockierend und informativ. Ab und an denke ich immer noch an die Geschichte/den Lebensweg von Sonia Rossi. Ich finde das Buch empfehlenswert! Es rüttelt wach und zeigt einem offen und ehrlich wie es in dem Milieu zugeht, manche Leute drehen sich ja einfach nur weg oder es interessiert sie einfach nciht...Ich habe persönlich mit dem Thema nicht viel am Hut, dennoch berührt mich die Geschichte irgendwie...

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  • Bin begeistert! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von nix, am 08.11.2008

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Supertitel! Und Beim Lesen wurde ich dann nicht enttäuscht.
    Die Geschichte ist toll zu lesen und spannend. Man möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Ich konnte mich gut in Sonia reinversetzen und war vom ersten bis zum letzten Wort begeistert. Danach dann allerdings nicht mehr, weil das Buch schon zuende war. Alles ist leicht zu verstehen und nachvollziehbar. Interessant und realistisch wird von dem Leben als Prostituierte berichtet, was wohl daran liegt, dass das alles wirklich passiert ist.

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  • ganz schön heftig... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von linovi, am 27.10.2008

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch zeigt, wie eine mittellose Studentin dazu gezwungen wird, ihren Lebensunterhalt mit Prostitution zu verdienen. Mit diesem Buch wird auch gezeigt, dass es keinesfalls ein Mythos ist, dass immer mehr Studentinnen von Nebenjobs alleine nicht mehr leben können, sondern auf das Gald angewiesen sind, das sie in Strip- Clubs oder bordellen verdienen, um nebenher noch genug Zeit zu haben, ihrem Studium nachzugehen.
    Sonia ist Italienerin und macht sich im Alter von 19 Jahren allein auf den Weg nach Berlin um dort Mathematik zu studieren. Ein Jahr lang will sie jobben, bevor sie das Studium aus finanziellen Gründen aufnehmen kann. Sie lernt den polnischen Ladja kennen, der sein Geld als Stricher verdient. Die beiden verlieben sich und ziehen zusammen, Ladja gibt ihretwegen seinen Job auf. Von nun an muss Sonia für den Lebensunterhalt der beiden sorgen, doch die Nebenjobs als Kellner reichen vorne und hinten nicht. Also beginnt sie ihr Geld als Stripperin im Internet- Chat zu verdienen, doch bald erfährt sie, dass sie noch weitaus mehr Geld mit ihrem Körper verdienen kann. So wird sie Tagsüber zu Sonia, der Studentin, und abends zu Stella, der "Nutte".
    Das Buch hat mich wirklich tief berührt. Man erfährt, wie aus einem ganz normalen Mädchen eine Prostituierte wird, wie es ihr in dieser Situation geht und was sie alles durchzustehen hatte. Zeimlich heftig aber trotzdem gut!

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  • Emotional zu weit weg Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 01.10.2008

    1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich finds ja ganz nett, dass jemand seine Biographie veröffentlicht, die eigentlich ja ganz spannend ist. Aber muss man die denn unbedingt durch schlechte Umsetzung versauen? Ich fand, die Ich-Erzählerin war viel zu weit weg, hat alles nur runtergelabert und man konnte sich ihr nicht nahe fühlen.
    Schade.

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  • Ein Ausflug in die Hurerei Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrea Koßmann, am 19.09.2008

    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dachten wir vielleicht vor über 25 Jahren noch dank Christiane F., dass nur Drogensüchtige auf den Strich gehen, ist es heute natürlich schon lange kein Geheimnis mehr, dass es Frauen gibt, die ein Doppelleben führen, indem sie tagsüber ihrem Job als Mutter und Hausfrau oder einer normalen Sekretärin nachgehen, während sie sich nachts den Männern für Geld hergeben. Ich persönlich habe aber bis zu diesem Buch noch nie einen detaillierten Zugang zu diesem Milieu bekommen. Dank Sonia Rossi weiß ich nun, wie eine Frau in diese Situation kommen kann und vor allem, wie es ihr dabei geht. Und ich glaube, dass gerade in diesen Zeiten von Hartz 4 der Abrutsch" in dieses Milieu weiter gestreut ist, als wir denken. Denn wem der Magen knurrt, der wird sicher eines Tages ALLES dafür tun, dass Geld in die Kasse kommt.

    In ihrem Roman schreibt Sonia Rossi über sich selber, über ihr Leben als brave Studentin und über den Job als Prostituierte, mit dem sie sich über Wasser hält, um das Studium finanzieren zu können. Als Sonia auf der Rückfahrt ihres Heimatortes in Italien im Zug nach Berlin Jörg kennen lernt und dieser sie nach ihrem Job fragt, antwortet sie ihm Ich bin Hure" und dann beginnt sie damit, ihm und natürlich auch dem Leser dieses Buches, ihre Geschichte zu erzählen.

    Um Geld zu verdienen fängt Sonia mit einem Job in einem Sex-Chat an, bei dem sie sich vor Männern, die sie über eine Webcam beobachten, auszieht. Nicht weit ist der Weg dann von diesem Job zu einem Massagesalon, in der sie nackte Männer nackt massiert. Und mehr. Immer wieder plagt sie das schlechte Gewissen ihrem arbeitslosen Freund Ladja gegenüber, aber sie braucht auch weiterhin schnell verdientes Geld, um den Lebensstandard halten zu können.

    Sonia Rossi beschreibt nun viele Männer, die sie in all den Jahren als Hure kennen lernt. Vom armen Studenten bis hin zum absoluten Spießer, der, was das sexuelle angeht, alles andere als spießig ist, beschreibt sie die verschiedenen Sexpraktiken, die die Männer von ihr verlangen und denen sie auch größtenteils (des Geldes wegen) zustimmt. Irgendwann heiratet sie Ladja, verliebt sich nach einiger Zeit aber in Milan, der ihre ganz große Liebe wird. Immer wieder ist sie hin- und hergerissen zwischen ihren Gefühlen Milan gegenüber und dem schlechten Gewissen Ladja gegenüber. Und dann steht da ja noch ihr Job als Hure dem Ganzen gegenüber, der eigentlich so gar nicht in das Weltbild von Sonia passt und doch scheint ihr keine andere Wahl zu bleiben.

    Sonia Rossi hat uns einen tiefen Einblick in das Milieu der Hurerei gegeben und ich fand diesen Ausflug sehr interessant. Nicht selten bekam ich meinen Mund nicht mehr zu, wenn sie von Sexpraktiken und -wünschen ihrer Freier schrieb, die bislang vollkommen an mir vorbeigezogen sind. Zudem wusste ich auch nicht, dass es Huren gibt, die zwar in einem Stammbordell arbeiten, aber ab und zu an andere Bordelle in anderen Städten ausgeliehen" werden können, um dort (wie es im Fachjargon heißt) auf Dienstreise" zu gehen.

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  • Das Buch geht einem tagelang nicht aus dem Kopf... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Darja Behnsch Schriftstellerin, am 14.09.2008

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich musste noch tagelang über das Buch nachdenken. Es ist sehr hart und nüchtern erzählt und die Einblicke, die man in das Leben einer Hure bekommt, sind teilweise schon sehr erschreckend. Andererseits fand ich die gegensätzlichen Lebensweisen in direkter Gegenüberstellung schon irgendwie faszinierend. Fucking Berlin ist mit Sicherheit ein Buch, das den Otto-Normalverbraucher schockieren soll...
    Der flüssige Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ein wirklich gutes Buch.
    Darja Behnsch, Autorin

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