Buch
gebunden (575 Seiten)
Sprache: Deutsch
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Die bahnbrechende Studie zur Massengewalt im 20. Jahrhundert
Massengewalt zählt zu den verstörendsten Phänomenen der Gegenwart. Während herkömmliche Erklärungsversuche vor allem die Rolle des Staats und der ideologischen Voraussetzungen untersuchen, fragt Christian Gerlach nach den sozialen Bedingungen der Massentötungen. Anhand von Geschehnissen u.a. in Armenien, Bangladesch, Griechenland und Indonesien untersucht Gerlach die Bedeutung sozioökonomischen Drucks und sozialer Mobilität in betroffenen Gesellschaften. Aus ihnen folgen vielfältige Motive für Gewalt. Begriffe wie »Genozid« oder »ethnische Säuberung« verschleiern in ihrer Eindimensionalität die Unterschiedlichkeit der Gewaltakte, der Täter und Opfer. Mit seiner differenzierten Analyse leistet Christian Gerlach einen wichtigen Beitrag zur zeithistorischen Aufklärung.
Pressestimmen:
"Die immer wieder und zu Recht eingeforderte Überwindung nationalgeschichtlicher und eurozentrischer Begrenzungen der Geschichtsforschung hier wird sie eindrucksvoll, mit stupender Gelehrsamkeit vollzogen. [....] Gerlachs Buch ist ein eminent politischer Kommentar zur aktuellen Weltlage. Immer steht die Sache im Vordergrund, der empirische Befund und nicht die These." Die Zeit
| ISBN-10: | 3-421-04321-3 |
|---|---|
| EAN: | 9783421043214 |
| Originaltitel: | Extremly Violent Societies: Mass Violence in the Twentieth-Century World |
| Erschienen: | 27.06.2011 |
| Verlag: | DVA |
| Einband: | gebunden |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Seitenzahl: | 575 |
| Länge/Breite: | 235mm/164mm |
| Gewicht: | 920 g |
| Übersetzer: | Kurt Baudisch |
Christian Gerlach, geboren 1963, ist weltweit einer der besten Kenner der Geschichte von Massengewalt und Genozid. Nach Forschungs- und Lehrtätigkeiten u. a. am Hamburger Institut für Sozialforschung, der Universität Freiburg sowie der University of Maryland hat er seit 2008 den Lehrstuhl für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte am Historischen Institut der Universität Bern inne.
von Thomas Fritzenwallner, am 07.09.2011
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