Einmal im Leben

Eine Liebesgeschichte

von Jhumpa Lahiri

Buch

Taschenbuch (174 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Eine heimatlose Liebe



Hema und Kaushik lernen sich in Massachusetts kennen. Ihre Eltern, die aus Bengalen stammen, sind befreundet, sie selbst können wenig miteinander anfangen. Dafür ist der ältere Kaushik viel zu in sich gekehrt. Hema himmelt ihn erfolglos von ferne an. Fast zwanzig Jahre später begegnen sie sich zufällig in Rom: Kaushik ist ein angesehener Kriegsfotograf, Hema will vor einer Vernunftehe in Kalkutta ein letztes Mal die Freiheit kosten. Heimatlos sind sie beide, weltgewandt und doch getrieben. Eine jähe, wilde Liebe erfasst sie. Aber vielleicht ist es zu spät.



«Jhumpa Lahiri beweist mit dieser Prosa ihre Meisterschaft und behauptet ihren Rang in der internationalen Gegenwartsliteratur.» (Neue Zürcher Zeitung)

Produktdetails

ISBN-10: 3-499-25229-5
EAN: 9783499252297
Erschienen: März 2010
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 174
Länge/Breite: 210mm/129mm
Gewicht: 210 g
Übersetzer: Gertraude Krueger
Reihe: rororo Taschenbücher
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Gertraude Krueger

Gertraude Krueger, 1949 geboren, lebt als Dozentin und freie Übersetzerin in Berlin. Zu ihren Übersetzungen gehören u.a. Sketche der Monty-Python-Truppe und Werke von Julian Barnes, Alice Walker, Siri Hustvedt und Jhumpa Lahiri.

Jhumpa Lahiri

Jhumpa Lahiri wurde in London geboren und wuchs in Rhode Island auf. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Für ihre Romane und Erzählungen wurde sie u.a. mit dem Pulitzer Preis und dem PEN/Hemingway Award ausgezeichnet. Sie lebt in Brooklyn, New York.

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Buchhändlertipps

  • Berührend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Karin Streimelweger, am 29.09.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Villach ATRIO

    Jhumpa Lahiri, Pulitzer-Preisträgerin und Amerikanerin indischer Abstammung legt mit "Einmal im Leben" ein überraschendes Meisterwerk vor. Sie erzählt die Geschichte von Hema und Kaushik, die sich schon als Kinder kennenlernen. Zuerst wird die Geschichte aus der Sicht von Hema, dann weiter aus der Sicht von Kaushik erzählt.
    Naiv und intellektuell zugleich!

Kundenrezensionen

  • Hema und Kaushik Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Tanja Kuhner, am 02.09.2012

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    Zwei befreundete bengalische Paare in den USA: die Tochter des einen, noch sehr jung, schwärmt für den Sohn des anderen Paares. Man trifft zwanzig Jahre später wieder auf den Anderen, diesmal zu spät?

    Eine schöne, melancholische Liebesgeschichte, anrührend erzählt.

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  • Eine Liebesgeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.01.2012

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    Eine schöne Geschichte, wie sie im Leben geschehen kann und leider mit keinem HappyEnd, wie so oft im Leben.
    Wie der Titel schon sagt: EINMAL IM LEBEN muss man das Buch gelesen haben!!!!

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  • Melancholie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Elke Meißner, am 13.01.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Sofort erfasst uns als Leser diese Melancholie in der Sprache.
    Und eigentlich ist nichts passiert - Hema erzählt uns in Erinnerungen von ihrer jahrelangen Sehnsucht, Kaushik erzählt uns sein Leben.
    Das Buch erzählt von dem was bleibt, wenn die Liebe geht, auch wenn sie nicht gegangen ist, sondern verloren, zu spät entdeckt, wen man sich zu spät für die Liebe entschieden hat - denn eine solche geschieht vielleicht nur einmal im Leben.
    Das Buch erzählt auch von dem, was passiert, wenn man nur an der Oberfläche kleben bleibt, nichts anders sehen oder wahrnehmen, gar fühlen will.
    Mir bleibt die Berührung durch die Sprache und ihre Bilder.

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  • Einmal im Leben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Petra Kraus, am 20.03.2011

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    Beide stammen sie aus indischen Familien, Hema und Kaushik. Zum ersten Mal begegnen sie sich bewußt, als seine Eltern aus Indien in die USA zurückkehren. Seine Mutter ist an Krebs erkrankt und möchte jenseits der familiären Anteilnahme sterben.
    In dieser für Kaushik schweren Situation, verliebt sich die junge junge Hema in den 3 Jahre älteren, arrogant und abwesent wirkenden, Jugendlichen.
    20 Jahre nach dem Zusammentreffen der beiden Familien begegnen sich die beiden in Rom wieder. Kaushik, der als Kriegsfotograf seinen Lebensunterhalt mit verstörenden Bildern verdient, ist auf dem Weg nach Hongkong um sich eine neue berufliche Existenz aufzubauen.
    Hema ist auf dem Weg nach Asien um freiwillig eine arrangierte Ehe einzugehen.
    Beide spüren eine tiefe Verbundenheit und begegnen sich voll leidenschaftlicher Liebe auf diesem kurzen Zwischenstop ihrer Wege.
    Ein ausdrucksstarker Roman mit viel Feingefühl über die Heimatlosigkeit in sich wandelden Kulturen und die Liebesehnsucht und deren unausweichlicher Schmerz.
    Sehr lesenswert und mit viel Sprachgefühl geschrieben.

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  • Eine indische Liebe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Fugu, am 15.02.2011

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    Eine sehr schöne Geschichte, zart und wie sie das Leben manchmal so schreibt. Und auch ein bisschen traurig. Sehr einfühlig erzählt Jhumpa Lahiri die Lebens- und Liebesgeschichte von Hema und Kaushik, indische Weltbürger. Wie ein Lied lässt sich ihr Buch lesen. Wunderbar.

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  • Einmal im Leben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ute Senft, am 31.01.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Geschichte beschreibt das Leben zweier bengalischen Familien in den USA der Nachkriegszeit bis heute. Die Kinder der Familien Hema und Kaushik kennen sich, können aber nichts mit einander anfangen.
    20 Jahre später treffen die beiden zufällig in Rom wieder…
    Die mehrfach für ihre Romane ausgezeichnete Autorin, Jhumpa Lahiri , erzählt eine Familien- und Liebesgeschichte mitfühlend, interessant und sehr differenziert. Dieses Buch legt man nicht aus der Hand.

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  • Man sieht sich immer zweimal im Leben - oder öfter.... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Wiebke Renken, am 12.01.2011

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    Jhumpa Lahiri schafft in diesem Buch eine ganz besondere Atmosphäre. Vergleichbar finde ich sie mit den Bildern von Edward Hopper: Zunächst schlicht, entdeckt man immer mehr, läßt Eindrücke wirken. Dieses Buch berührt, hat viele Metaphern und Symbole (ein verlorener Koffer, ein architektonisch kühl-designtes Haus, ein gedeckter Tisch, u.a.). Die Protagonisten sind wie die Autorin selbst in Amerika aufgewachsene Kinder indischer Einwanderer. Anfänglich habe ich mich über das Cover gewundert und mich gefragt, was dieses mit Liebe oder Indien verbindet? Mittlerweile finde ich es sehr passend. Dieses Buch ist nur oberflächlich eine Liebesgeschichte, so wie es der Titel angibt. Vielmehr geht es hier um Einsamkeit in Beziehungen, um die Aufrechterhaltung von Fassaden, um Worte, die besser nie gesagt worden wären und andererseits um Wissen und Gefühle, die lieber offenbart worden wären.
    Dieses Buch ist ein ganz besonderes Kleinod, da soviel zwischen den Zeilen steht. Es gibt Bücher, die vergisst man; welche die man weiterverschenkt - dieses hier wird seinen festen Platz in meinem Bücheregal behalten.

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  • Beeindruckend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Georg Grätz, am 19.07.2010

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    „Einmal im Leben“ ist die Geschichte von Hema und Kaushik , Kinder
    bengalischer Einwanderer, die sich in Massachusetts kennenlernen.
    Ihre Eltern sind miteinander befreundet, die beiden Kinder können
    miteinander kaum etwas anfangen.Hema himmelt Kaushik an ,aber die
    Zuneigung bleibt unentdeckt und unerwidert. Zu unterschiedlich sind
    Ihre Interessen und ihre Gedankenwelten. Die Lebenswege trennen
    sich .Frühe Obsessionen werden dann bei beiden zu Traumberufen :
    Römische Geschichte bei Hema undFotografie bei Kaushik . Als sich bei-
    de nach mehr als zwanzig Jahren in Rom wiedertreffen , ist Kaushik ein
    angesehener Kriegsfotograf. Was beide aber nun verbindet , sind ihre
    Kindheitserinnerungen aus Amerika ,ihre Herkunft ,ihre Konflikte
    zwischen bengalischer Tradition und eigenem Lebensanspruch und-
    eine tiefe gegenseitige Zuneigung …
    Beeindruckende persönliche Schicksale eingebettet in die kulturellen
    Umbrüche unserer Zeit . Eine einfühlsame ,klare Sprache.
    Jhumpa Lahiri bestätigt ihren Ruf als bedeutende Gegenwartsautorin.

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  • Eine schicksalhafte Liebesgeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sibylle Herwig, am 30.06.2010

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    Hema und Kaushik, Kinder bengalischer Einwanderer, leben in Massachusetts und sind befreundet. Als sie sich 20 Jahre später in Rom wiedersehen, entbrennt eine ganz große Liebe. Kaushik ist Kriegsfotograf in den Krisengebieten der Welt und Hema steht kurz vor der Ehe mit einem anderen Mann. Die Heimatlosigkeit verbindet sie. Trotz aller Ahnungen hofft der Leser auf ein Happyend ...! Dieses Buch voller schicksalhafter Dramatik ist zart und feinfühlig erzählt.

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  • Mehr als nur eine Liebesgeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Daniela Bechtel, am 08.05.2010

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    Diese Erzählung ist mehr als nur eine Liebesgeschichte. Es handelt darüber hinaus von Heimatlosigkeit, Trauer u. von der Zeit u. ihrer relativen Bedeutungslosigkeit.
    Jhumpa Lahiri ist eine wunderbare Erzählerin. Ich habe diese leise u. doch überwältigende Geschichte sehr gerne gelesen.

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  • Wirkt lange nach Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nadine Thomas, am 21.04.2010

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    Als Sandkastenfreunde gleicher Herkunft wachsen sie auf und sind doch so verschieden. Sie verliebt sich hoffnungslos in ihn, während er sie als das kleine Nachbarsmädchen abtut..erst Jahre später haben sie eine Chance.

    Wie schon andere Kolleginnen hier beschreiben, ist man erstaunt, wie intensiv man in so schmale Bücher so eintauchen und sich mitreissen lassen kann.

    Ein Buch, was lange nachwirkt...

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  • Eine bewegende Liebesgeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Petra Kurbach, am 01.03.2010

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    Es ist immer wieder faszinierend für mich, wie sehr "dünne" Bücher aufwühlen können. Einmal im Leben von Jhumpa Lahiri ist ein Beispiel dafür. Die Autorin schreibt in ihren Büchern über benglaische Einwanderer in die USA und ihre Versuche Fuß zu fassen in der neuen Gesellschaft. Hier geht es um die Familie von Hema die Kaushik und seine Eltern aufnimmt, die frisch in die USA gekommen sind. Man wohnt eine zeitlang im gleichen Haus, und Hema schwärmt schon als Teenager für Kaushik, der aber nichts von ihr wissen will.Sie verlieren sich aus den Augen und Jahre später laufen sie sich in Rom über den Weg und entdecken ihre Gefühle füreinander. Aber Hema ist unterwegs zu ihrer Hochzeit nach Indien...

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  • Kulturen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jasmin Jungiereck, am 09.02.2010

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    Hema und Kaushik sind beide indischer Herkunft und wachsen in den USA auf. Erst als sie sich zwanzig Jahre später durch Zufall begegnen, entdecken sie die Liebe. Sie befindet sich auf der Flucht vor einer Vernunftsehe, er ist als Kriegsfotograph auf dem Weg in ein Krisengebiet...
    Jhumpa Lahiri schreibt sehr bewegend und eindringlich über die Liebe und verschiedene Kulturen.

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