Die Spur der Füchse

Roman. Aus d. Engl. v. Wolfgang Neuhaus

von Ken Follett

Buch

Taschenbuch (284 Seiten)

18. Auflage

Sprache: Deutsch

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Binnen weniger Stunden in London: Ein tolldreister Millionenraub wird verübt, ein hoher Politiker begeht einen rätselhaften Selbstmordversuch, ein Großkonzern wird in letzter Minute vor dem Konkurs gerettet, und ein Unterweltboß erlebt ein blutiges Fiasko. Als ein junger Reporter dieses Netzwerk aus Korruption und Gewalt entwirrt, wird er zum Schweigen gebracht. Denn selbst die Presse ist nur eine Figur im teuflisch-genialen Plan eines Finanzhais - der Operation Obadja.

Produktdetails

Verkaufsrang: 11.491
ISBN-10: 3-404-12585-1
EAN: 9783404125852
Originaltitel: Paper Money
Erschienen: 14.09.2012
Verlag: Lübbe
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 18. Auflage
Seitenzahl: 284
Länge/Breite: 187mm/125mm
Gewicht: 315 g
Reihe: Bastei-Lübbe Taschenbücher
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Ken Follett

Ken Follett wurde 1949 in Cardiff geboren und studierte Philosophie am University College London. Zum Schriftsteller wurde er gewissermaßen erzogen, da seine streng religiösen Eltern ihm in seiner Kindheit kein Spielzeug oder moderne Medien zur Verfügung stellten. Deshalb beschäftigte Ken Follet sich mit Büchern und Geschichten. Im Alter von 14 Jahren brachte er sich selbst das Gitarre spielen bei und spielt auch heute noch in einer Blues-Band. Mit seinem Studium stellte er, wie Ken Follet selbst sagt, die Weichen für seine Zukunft als Schriftsteller, da Schriftsteller und Philosophen viel gemeinsam haben. Beide entwerfen Gedankenwelten. Zugleich begann er, sich politisch zu engagieren. Nach seinem Studium versuchte Ken Follet sich erst als Enthüllungsjournalist, war dort aber wenig erfolgreich. So fing er abends und am Wochenende an, Romane zu schreiben. Seine ersten Romane waren ebenfalls nicht sehr erfolgreich, erst mit "Die Nadel" (1978) gelang Ken Follet der Aufstieg zum internationalen Bestsellerautor. Seine vielen Werke sind im Stil der klassischen Thriller-Dramaturgie verfasst und in 30 Sprachen übersetzt und verfilmt worden. Sein politisches Engagement ist nach wie vor stark, konzentriert sich mittlerweile aber mehr auf die Unterstützung der Labour- Partei. Dort ist auch seine zweite Frau, Barbara Follett, als Abgeordnete im britischen Unterhaus aktiv. Die großen Freuden in Kens Leben, abgesehen von den ihm nahestehenden Menschen, sind gutes Essen und Wein, Dramen aus der Zeit Shakespeares und, noch wichtiger, Musik. Außerdem setzt Ken Follet sich als Präsident des "Dyslexia Institute" für Lese- und Sprachförderung ein.

Meinung der Redaktion

Die Romane von Ken Follett sind spannend, und entwerfen ganz neue Welten, die den Leser in den Bann ziehen. Egal welches Genre, ob Unterhaltung oder Thriller, die Fans werden jedes neue Werk von ihm lieben!

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Kundenrezensionen

  • interressant Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Blacky, am 03.01.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Beschreibung:
    Binnen weniger Stunden in London: Ein dreister Millionenraub wird verübt, ein hoher Politiker begeht einen Selbstmordversuch, ein Großkonzern wird in letzter Minute vor dem Konkurs gerettet und ein Unterweltboss erlebt ein blutiges Fiasko. Als ein junger Reporter dieses Netzwerk entwirrt, wird er zum schweigen gebracht. Denn selbst die Presse ist nur eine Figur im teufl ischen Plan eines Finanzhais der Operation Obadja

    Es ist interressant mitzuerleben, wie sich verschiedene Gauner zusammentun, sich gegenseitig Tipps geben und aufgrund dieser Tipps agieren.
    Die Story ist nicht schlecht, doch wirkliche Spannung kommt nicht auf.
    Es ist bestimmt nicht langweilig, sondern schon interressant, aber mehr auch nicht.
    Ich bin froh das Buch zu kennen, würde es allerdings weder verschenken, noch ein zweites mal hören oder lesen.
    Es ist fast so, als finge eine Geschichte nach ca einem viertel des Buches an und hört nach dreiviertel des Buches auf. Das heißt, es gibt keinen wirklichen Anfang und ein mehr als offenes Ende.
    Fazit: Nicht wirklich etwas für mich

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  • Nette Lektüre für zwischendurch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Stefan Heidsiek, am 09.09.2008

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wie schon „Der Modigliani-Skandal“, so gehört auch Folletts drittes Werk „Die Spur der Füchse“ eher zu den unbekannten Büchern aus der Feder des Walisers. Und beide haben noch weitere Gemeinsamkeiten. Auch diesen veröffentlichte er zuerst unter dem Pseudonym Zachary Stone und wohl die meisten hätten ihn ebenfalls nicht auf Anhieb als einen Roman von Follett erkannt. Der Aufbau ähnelt dem von „Der Modigliani-Skandal“ sehr. Eine einzige, echte Hauptfigur gibt es nicht. Vielmehr bekommt der Leser die Handlung aus der Sicht von verschiedenen Charakteren erzählt. Zudem erstreckt sich der Plot auf nur einen Tag. Jede Stunde beschreibt in kurzen Kapiteln die Geschichte der einzigen Figuren, weshalb sich Kinofreunde unwillkürlich an „Jacky Brown“ oder „Pulp Fiction“ erinnert fühlen, wobei es hier um ein vergleichsweise eher unspektakuläres Thema geht: Ein angesehener Politiker wird vom Londoner Unterweltboss Tony Cox erpresst und dazu gebracht, zu verraten wer das letzte Erdölfeld in der Nordsee zugesprochen bekommt. Noch bevor dies in der Öffentlichkeit verkündet wird, leitet Cox die Nachricht an Felix Laski, Inhaber einer kleineren Bank und Intimkenner der Finanzwelt, weiter. Dieser kauft das begünstigte, bisher marode Unternehmen auf und gibt Cox im Austausch Informationen über die geplante Fahrtroute eines Geldtransporters. Ein beinahe perfekter Coup, denn Kevin Hart und Arthur Cole, Journalisten der Evening Post, sehen die Zusammenhänge und versuchen ihrerseits einen Vorteil aus dem Ganzen zu ziehen. Wie in einer Kettenreaktion passieren dann aber Dinge, die für alle Beteiligten so nicht vorhersehbar waren. Obwohl es sich hier um eines der frühen Werke des Walisers handelt (im selben Jahr geschrieben und veröffentlich wie „Die Nadel“), überrascht die dramaturgische Dichte und Komplexität des Plots auf den wenigen 288 Seiten. Der Erzählstil ist sehr knapp gehalten und unterstreicht damit ihren journalistischen Charakter. Zusätzlich wird dadurch das Tempo hoch gehalten, so dass man sich relativ schnell in den glaubwürdigen und authentischen Figuren verliert. Da stört es gar nicht so sehr, dass Spannung im eigentlichen Sinne Mangelware bleibt, denn „Die Spur der Füchse“ ist nicht wie angepriesen, ein packender Thriller, sondern vielmehr eine gut durchdachte und interessant konstruierte Milieustudie des Londons der mittleren 70er Jahre. Irgendwie bekommt man als Leser das Gefühl, dass Folletts Ideen nicht so weit von der Wahrheit entfernt sind und es eine derartige, hier beschriebene Verbindung zwischen Journalismus, Hochfinanz und Verbrecherwelt durchaus gegeben haben mag. Und wahrscheinlich immer noch gibt. Interessant ist auch Folletts Vorwort, in dem er selbst zu seinem Werk Stellung nimmt und erklärt, warum es für eins der besten seiner frühen, unbekannten Bücher hält. Sein Lob hier in allen Ehren, bleibt „Die Spur der Füchse“ dennoch weitesgehend Mittelmaß. Insgesamt ein kurzweiliges, gut zu lesendes Buch, zu dem der Leser im Gegensatz zum zähen „Modigliani-Skandal“ sofort einen Zugang findet und bis zum Schluss, der etwas vorhersehbar geraten ist, gut unterhalten wird. Nette Lektüre für zwischendurch, die allerhöchstens für Follett-Fans als Muss zu bezeichnen ist.

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  • Ein empfehlenswerter Follett Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Inge, am 29.07.2006

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zwischen all den Spitzenbüchern wie Das zweite Gedächtnis oder Die Leopardin sollte auch dieses Buch nicht fehlen. Bis zur letzten Seite spannend.

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  • Ein guter Follett, der zwischen den anderen nicht fehlen sollte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Christel, am 20.03.2006

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die vielen Schauplätze führen doch schnell zusammen. Das Intrigenspiel ist ziemlich schnell durchschaubar. Aber trotzdem spannend geschrieben. ------- Der letzte Satz aus Kapitel 31 hätte aus meiner Sicht sehr gut den Schlußsatz bilden können. Die anschließenden Kapitel dürfen nicht fehlen, gehören aber m.E. vor diesen Satz bzw. vor Kapitel 31

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    von einer Kundin/einem Kunden

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein spannendes Buch, bei dem Entscheidungen bis zum Schluß hinausgezögert werden und man erst am Ende alle Zusammenhänge erkennt.

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