Die russische Herzogin

Die russische Herzogin

Historischer Roman

von Petra Durst Benning

Buch

gebunden (510 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Nicht lieferbar

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Weitere Artikelinformationen

Nicht immer hält das Leben, was es verspricht, das muss auch Zarentochter Olga erkennen. Ihre Ehe mit Kronprinz Karl von Württemberg bleibt kinderlos, der Hof in Stuttgart ist ihr lange Zeit fremd. Als der Zar sie bittet, seine Nichte Wera aufzunehmen, willigt Olga freudig ein. Doch das Mädchen ist schwierig, wild und unberechenbar. Olga setzt alles daran, aus Wera eine würdige Großfürstin und einen glücklichen Menschen zu machen. Beide Frauen müssen viele Träume begraben. Doch ihre Freundschaft hilft ihnen, neue Wege zu gehen und dem Leben ein wenig Glück abzutrotzen.

Produktdetails

ISBN-10: 3-471-35028-4
EAN: 9783471350287
Erschienen: 08.09.2010
Verlag: List
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 510
Gewicht: 767 g
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Petra Durst Benning

Petra Durst-Benning, geboren 1965 in Baden-Württemberg, lebt mit ihrer Familie als freie Autorin in der Nähe von Stuttgart. Sie hat sich nicht nur mit Sachbüchern einen Namen gemacht, sondern vor allem auch mit ihren historischen Romanen.

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Kundenrezensionen

  • so macht Geschichte Spaß Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von bookorpc, am 06.01.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In dem historischen Roman Die russische Herzogin, erzählt Petra Durst - Benning wie das Leben für Olly nach dem Buch Die Zarentochter weitergeht. Auch wenn sie nicht die eigentliche Hauptrolle ist.
    Inhalt: Die russische Großfürstin Wera hat ein temperamentvolles Wesen mit dem ihre Eltern überfordert sind. Sie wird deshalb zu ihrer Patentante Olly nach Württemberg geschickt. Diese freut sich schon sehr auf Wera, da ihr eigene Kinder in ihrer Ehe mit Kronprinz Karl versagt blieben. Aber schon bei der Ankunft fragt sich Olly, ob ihre Liebe allein reichen wird.
    Meine Meinung:
    Das Buch hat mich total fasziniert. Es ist der Autorin wunderbar gelungen aus einem geschichtlichen Ereignis eine einfühlsame Geschichte mit Höhen und Tiefen zu schreiben, auch wenn einige wenige Dinge abgeändert bzw. dazuerfunden wurden. Auf diese wird am Ende des Buches hingewiesen. Obwohl es sich um eine Fortsetzung handelt, kann man es auch einzeln lesen und genießen. Eine Geschichte über die Liebe, Verantwortung, Familie und Freundschaft. Man bekommt wie bereits im vorherigen Band gefühlvoll vermittelt welche Last auf den Schultern liegt aufgrund der höheren Stellung in der Gesellschaft.
    Fazit: So stelle ich mir einen historischen Roman vor: die Wahrheit verpackt in Tüll und Seide mit Perlen verziert.

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  • Die russische Herzogin Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Klaudia Rieger, am 18.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Geschichte um die Zarentochter Olga geht weiter. Olga ist jetzt Königin von Württemberg, doch ihre Ehe mit Kronprinz Karl von Württemberg ist nicht glücklich und bleibt kinderlos. Als der Zar sie bittet seine Nichte Werra aufzunehmen, ist die sehr erfreut darüber. Werra entpuppt sich jedoch als sehr schwieriges Kind, sie ist wild und unberechenbar. Aber die beiden Frauen meistern ihr Leben mit sehr viel Willenskraft.
    Die russische Herzogin ist ein Buch das man schnell und leicht lesen kann. Man muss nicht zwangsläufig die Zarentochter vorher gelesen haben um dieses Buch zu verstehen.Ich fand den ersten Band jedoch um einiges interessanter.

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  • Eine sehr mittelmässige Fortsetzung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 16.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.


    Nachdem sich der Vorgänger "Die Zarentochter" um Großfürstin Olga drehte, die schliesslich Kronprinz Karl von Württemberg heiratete, spielt „Die russische Herzogin“ ein paar Jahrzehnte später. Die Ehe von Olga und Karl ist nicht glücklich, Kinder haben sie auch keine. Da schlägt Olgas Bruder ihr vor, ihre Nichte Wera zu sich zu nehmen. Er verschweigt dabei, dass Wera als sehr schwieriges und agressives Kind gilt. Olga hat in der Folgezeit ihre liebe Mühe mit Wera, schafft es aber, die Nichte zu einem liebenswerten Menschen zu erziehen. Doch wie Olga wird auch Wera kein Glück in der Ehe finden, und wie die Tante kanalisiert auch sie ihre überschüssige Energie und Liebe in soziales Engagement.

    Ich habe damals "Die Zarentochter" als Urlaubslektüre gekauft und das Buch hat meinen Erwartungen (gute Unterhaltung, flüssig geschrieben, aber ohne Tiefgang) ziemlich genau entsprochen. Leider kann "Die russische Herzogin" da nicht mehr mithalten. Die Geschichte hat viele, für meinen Geschmack zu viele Parallelen zum Vorgänger.

    Die Protagonisten wirken hölzern. Sämtliche Nebenfiguren erscheinen platt und lieblos. Olga und Wera sind dagegen sehr ausführlich geschildert, aber die Charakterzeichnung weist zum Teil grauenhafte Brüche auf. Dass Wera derart zum passiv-schwärmerisch verliebten Backfisch wird, sich im Charakter ihres Mannes so sehr täuscht und nach seinem Tod in völlige Lethargie versinkt, ist nicht kompatibel mit der Charakterzeichnung in der ersten Hälfte des Romans, wo sie als (allzu) lebhafte und durchsetzungsfähige Person geschildert wird, die andere Personen eigentlich sehr gut einschätzen kann.

    Sehr gestört hat mich auch der moralische Zeigefinger. Ja, für Angehörige des Hochadels war damals eine glückliche Ehe eine Seltenheit, aber das ist hinlänglich bekannt. Und ja, es war im 19 Jahrhundert für viele Frauen, die ihre Familie allein ernähren mussten, nicht einfach, aber das muss man nicht auf jeder dritten Seite nochmals ausführen. Und den Fokus derart auf die armen Kinder und Mütter zu setzen, ist zwar romantischer als Weras Einsatz für Blinde oder verstümmelte Soldaten, wird aber ihrem tatsächlichem sozialen Engagement nicht gerecht.

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  • Gelungene Fortsetzung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 05.02.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Bei diesem gut recherchierten, historischen Roman handelt es sich um die Fortsetzung des Buches " Die Zarentochter ". Doch auch ohne den Vorgänger gelesen zu haben, kommt man gut in das Geschehen hinein.

    Die Zarentochter Olga hat Kronprinz Karl von Württemberg geheiratet. Die Ehe ist jedoch nicht glücklich und bleibt kinderlos. Olga nimmt auf Wunsch des Zaren ihre scheinbar schwierige und undisziplinierte Nichte Wera unter ihre Fittiche. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich im Laufe der Zeit eine intensive Freundschaft. Und obwohl die beiden wahrlich nicht nur Glück im Leben erfahren, können sie sich gegenseitig viel Kraft geben.

    Die Autorin beschreibt hier wunderbar das Portrait zweier starker Frauen, die trotz manchen Unbillen konsequent ihren Weg gehen. Man kann gut nachvollziehen, wie schwierig es häufig in einer Epoche zugegangen ist, in der die Liebe in einer Ehe zweitrangig war und die Pflicht im Vordergrund stand.

    Ich kann dieses Buch allen Liebhabern von historischen Romanen nur ans Herz legen .

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  • Eine wahre Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Katrin Schönmüller, am 21.01.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Zarentochter Olga ist Königin von Württemberg geworden. Aus Liebe hat sie sich für Stuttgart entschieden, obwohl für sie ein prunkvolleres Leben vorgesehen war. Ihre Ehe mit Kronprinz Karl von Württemberg bleibt kinderlos. Dann bittet der Zar sie um einen Gefallen. Sie soll die junge rebellische Großfürstin Wera bei sich aufnehmen, um sie gesellschaftsfähig zu machen. Olga setzt alles daran, diese Aufgabe würdig zu erfüllen. Beide Frauen müssen viele Träume begraben, doch ihre Freundschaft hilft ihnen, neue Wege zu gehen.

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  • Zwei starke Frauen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von buchina, am 18.01.2011

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    Historische Romane, die Geschichten erzählen, die viele Tatsachen beinhalten finde ich immer ganz spannend. Bis heute kann das Vermächtnis der beiden starken Frauen Olga und Wera, die in diesem Roman die Hauptrolle spielen, besichtigt werden.
    Auch ohne den ersten Band („Die Zarentochter“) zu kennen, habe ich mich schnell eingelesen. Die Familienbeziehungen zwischen den russischen Romanows und dem württembergischen Hof habe schnell durchschaut. Der erste Band ist also kein Muss, um hier Spaß beim Lesen zu haben. Die Geschichte beginnt mit Wera, die am russischen Zarenhof aufwächst. Sie ist ein sehr aktives Kind, welches eine Menge Unsinn anstellt. Da die Pädagogikmethoden in dieser Zeit sich nur langsam weiterentwickeln, wird Wera als verrückt hingestellt, der kaum zu helfen ist. Damit sie die Aussichten ihrer älteren und viel ruhigeren Schwester auf eine gute Partie nicht stört, geben ihre Eltern sie an ihre Patentante Olga in Stuttgart ab.
    Da Olga keine eigenen Kinder hat, ist sie sehr glücklich darüber. Nach einiger Zeit wird Wera auch verstanden und kann sich prächtig entwickeln. Die Weiterentwicklung Olgas wird dabei nicht vernachlässigt und auch ihr Leben nimmt einen großen Platz im Buch ein.
    Es werden zwei sehr starke Frauen beschrieben, die privat viel Unglück erleiden müssen, aber dafür in ihrer sozialen Arbeit umso geschickter sind, so dass sie bis heute bekannt und beliebt sind.
    Der Roman liest sich sehr flüssig, ich bin in die Welt richtig hin abgetaucht. Insgesamt sehr ausgewogen, was die historischen Tatsachen und Erdachten betrifft, so dass es ein abgerundetes Bild zweier starker Persönlichkeiten entsteht.

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  • Was für eine Fortsetzung! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christina Boersch, am 09.11.2010

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    Dies ist die Fortsetzung von dem grandiosen Buch "Die Zarentochter".

    Olly, Zarentochter und baldige Königin von Württemberg, nimmt ihr Patenkind Wera bei sich auf. Wera ist kein leichtes Kind, sie kann nicht still sitzen und immer wieder sorgt sie für Chaos am Hofe. Doch nicht nur um Wera ist Olly besorgt, auch um ihre Ehe mit König Karl I.von Württemberg steht es alles als gut.
    Wir begleiten in diesem Buch vor allem Wera, welche sich von einem sehr aufmüpfigen Kind zu einer herzensguten Frau und Dichterin entwickelt.

    Tolle Sprache, starke Charaktere... und ein Ende, bei dem auf keinen Fall die Taschentücher fehlen dürfen! Ein tief bewegender Roman über zwei wirklich starke und herzensgute Frauen der Weltgeschichte! Unbedingt lesen!

    Wenn Sie "Die Zarentochter" vorher gelesen haben, wertet es das Lesevergnügen um einiges auf, es ist aber nicht zwingend notwendig.

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  • Zwei starke Frauen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Eva L., am 06.10.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nachdem es im ersten Band „Die Zarentochter“ um Kindheit und Jugend der russischen Zarentochter Olga ging, handelt der zweite Teil „Die russische Herzogin“ von ihrem restlichen Leben. Darüber hinaus lernen wir Wera kennen, Tochter von Ollys Bruder Konstantin und das Patenkind der späteren Königin. Intensiv wird die Beziehung zwischen Tante und Nichte geschildert, mit allen Höhen, aber auch allen Tiefen, und davon gibt es reichlich. In Russland hält man Wera für verrückt weil sie sich an keine Regeln hält und ständig Unsinn macht. Als Olga sie aufnimmt, bekommt sie es mit einem unsicheren, verstörten Kind zu tun, das kein gutes Bild von sich selbst hat. Doch im Laufe der Zeit finden die beiden immer näher zusammen und werden von Tante und Nichte zu Mutter und Tochter. Diesen Prozess kann der Leser beinahe hautnah mitverfolgen, denn wie schon im ersten Teil gelingt es der Autorin schnell, den Leser für die Geschichte zu begeistern und ihn hineinzuversetzen in die vergangene Zeit.

    Olly, die man in „Die Zarentochter“ bereits kennenlernen und liebgewinnen konnte, spielt besonders im ersten Teil des Buches eine große Rolle. Ich fand es sehr schön, noch mehr über sie zu erfahren und zu sehen wie es in ihrem Leben weiterging. Leider nicht so gut wie ich es ihr gewünscht hätte, aber dieses Schicksal war anscheinend nun mal für sie vorgesehen. Schade fand ich, dass zum Schluss nur noch wenig über sie geschrieben wurde, man erfährt beispielsweise nichts über ihren oder Karls Tod etc., denn am Ende nimmt Wera den größten Teil der Handlung ein. Von ihr war ich sehr beeindruckt, auch wenn ich sie am Anfang ziemlich anstrengend fand. Aber sie tat mir auch leid, heute hätte man ihr sicherlich helfen können, damals wurde sie einfach für verrückt erklärt. Wie sie ihr schweres Schicksal meistert hat mich sehr beeindruckt, aber auch bewegt. Umso schöner fand ich es, dass sie sich in fortgeschrittenem Alter doch noch ihren Lebenstraum erfüllen konnte.

    Mit „Die russische Herzogin“ ist Petra Durst- Benning wieder ein großartiger historischer Roman gelungen, der mich sehr begeistert hat. Und das, obwohl ich sonst mit historischen Geschichten sehr wenig anfangen kann. Ich bin gespannt, mit wem sich der dritte Teil dieser Reihe befassen wird und freue mich schon sehr darauf, ihn zu lesen.

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  • Lachen um nicht zu weinen... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nilly, am 25.09.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    … dieses Motto zieht sich durch Olga´s Leben. „Die Zarentochter“ ist der Auftakt eines fantastischen Duos. Hier wird der Leser mit Olga (Spitzname Olly) erwachsen und durchlebt Höhen und Tiefen einer russischen Zarentochter. „Die russische Herzogin“ ist ein würdevoller Nachfolger und wurde von mir heiß ersehnt!

    Olly lebt mit ihrem Mann Karl in Stuttgart. Doch dieses Leben hat sie sich anders vorgestellt. Der württembergische König Wilhelm regiert konservativ und sieht keine Notwendigkeit, Olly bei deren sozialen Projekten zu unterstützen. Sie kämpft wie eine Löwin – Tag und Nacht. Die Ehe mit Karl bleibt lieb- und kinderlos. Diese Punkte schmerzen Olly am meisten.

    Da kommt der Brief aus Russland mit einer Bitte ihrer Familie wie gerufen. Ihr Bruder Konstantin will seine 9 jährige Tochter Wera in ihre Obhut geben. Olly ist begeistert und freut sich auf Wera. Was sie jedoch nicht weiß, mit der Aufnahme des Kindes erspart sie diesem die psychiatrische Klinik. Schnell wird Olly klar, dass Wera nicht mit konventioneller Erziehung geholfen ist.

    Wera durchlebt eine aufregende Kindheit. Wut, Trauer, Missverständnis… Aber sie erfährt durch Olly auch bedingungslose Liebe. Die zwei Frauen wachsen zusammen und geben sich gegenseitig Kraft.

    Im erwachsenen Alter muss Wera unvorstellbare Schicksalsschläge hinnehmen. Ohne den Rückhalt ihrer Stuttgarter Familie wäre sie zerbrochen. Nach vielen Tiefen widmet sich Wera voller Elan ihrem Traum: einem Mutter-Kind-Heim!

    Fantastisch! Petra Durst-Benning hat wieder ein Meisterwerk erschaffen. Die Geschichte des russischen Zarenhauses und dem württembergischen Königshaus ist sehr gefühlsvoll und voller Leben erzählt. Der Schreibstil ist wie immer flüssig und ich flog nur so über die Seiten! Die Schicksalsschläge und Dramen werden dem Leser lebendig vor Augen geführt. Trotz Prunk und Glanz leibt viel Liebe auf der Strecke.

    Die beeindruckenden Frauen aus dem Zarenhaus haben wir für Stuttgart und die Umgebung getan. Dies wurde mir bei diesem sehr gut recherchierten Roman wieder einmal bewusst. Da ich ebenfalls aus der Stuttgarter Umgebung komme, haben mir auch die detailgetreuen Beschreibungen der Örtlichkeiten und Wanderwege besonders gut gefallen. Ja, dieses Buch ist ein absolutes Muss für Petra Durst-Benning Fans (wie ich einer bin)!

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  • Olga und Wera Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die russische Herzogin ist für mich eigentlich ein trauriges Buch, so viele Träume, so viele Wünsche, so viele Sehnsüchte, so viel Liebe und demgegenüber diese Enttäuschungen, die Kälte, die Lieblosigkeiten, die Lügen usw. Nein, wenn man das so liest, als Prinzessin oder Königin möchte man nicht leben.

    In der Fortsetzung von "Der Zarentochter" sehen wir Olga und Kronprinz Karl 17 Jahre später. Leider steht es mit ihrer Ehe nicht zum Besten. Karl hat an Olga kein Interesse und geht ihr aus dem Weg. Olga hat sich immer Kinder gewünscht und keine bekommen, was natürlich auch darauf zurückzuführen ist, dass Karl homosexuell ist. Also hat sich in den 17 Jahren ein Berg von Enttäuschungen, Lügen und dergleichen angesammelt, man wartet nur auf die Explosion. In dieser Situation fragt der Zar, Olgas Bruder, ob sie nicht Wera, seine Tochter und Olgas Patenkind aufnehmen möchte. In Russland gibt es nur Probleme mit Wera, die beinahe in der Psychiatrie landet. In Stuttgart angekommen hat Olga erstmal viele Schwierigkeiten, um Wera einigermaßen zu zähmen. Es stellt sich später herraus, dass Wera ein schreckliches Erlebnis hatte (einen Attentatsversuch auf ihren Vater), dass dazu geführt hat, dass Wera sich auffällig benimmt. Ihre Eltern hören ihr nicht richtig zu und haben wenig Interesse an ihr. Gut, dass Olga diesen Teufelskreis durchbricht. Für die Entwicklung von Wera ist es sehr gut, dass ihr die Freiheit gelassen wird, lange Spaziergänge in Begleitschutz zu unternehmen.

    Eines Tages nun, Wera ist mittlerweile 17 Jahre und Olga 49 Jahre alt, da beschließt Olga, ihrer Ehe ein Ende zu bereiten. Eigentlich hätte sie schon früher etwas tun müssen, dann wäre ihr viel Leid erspart geblieben. Nach außen hin bleibt alles beim alten, doch ansonsten gibt es einige Neuregelungen, die Olga nun erlauben, das zu tun, was sie möchte. Wera verliebt sich leider auch in den falschen Mann und ja, das bereitet richtig Herzschmerz, vor allem , als der erstgebohrene Sohn Weras todkrank wird....

    Petra Durst Benning hat einen bezaubernden Schreibstil, der uns wunderbar am Leben der Hauptpersonen teilnehmen lässt. Dabei hält sie sich im Wesentlichen an die historischen Fakten. Das hat mich doch nun mal interessiert und ich habe selbst mal nachgeschlagen. Wir nehmen Anteil an dem Leben von zwei Frauen, die Großes und viel geleistet haben, aber auch viel erdulden und leiden mussten. Die Autorin zeigt hier auch, wie wenig oft die Ehen in den Königshäusern auf Liebe gegründet waren und vielleicht noch sind ? Da geht es nur, um gute Verbindungen und Geld, die Gefühle der einzelnen Personen sind wenig von Interesse. Das ist echt traurig, wenn man sich das mal vorstellt ! Gleichzeitig zeigt es natürlich auch, wie stark Olga und Wera durch diese Prüfungen gegangen sind, das hält nicht jeder durch . So ist also die Lektüre des Buches noch ermutigend, Schwierigkeiten durchzustehen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich wurde sehr gut unterhalten. Das Cover finde ich zum Thema äußerst passend, ein Buch das ich jedem an der Geschichte des Königtums in Würtemberg Interessierten empfehlen würde.

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  • Die russische Herzogin Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Elohym78, am 18.09.2010

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    Olly nimmt Wera, ihr ungezügeltes Patenkind bei sich auf. Für Wera ist es ein Schock, von ihren Eltern in das entfernte Würtemberg abgeschoben zu werden, lebt sich nach anfänglichen Querlen aber gut ein. Sie schließt Freundschaften in den unterscheidlichsten Kreisen, besonders mit der Tochter der Wäscherin, Margitta. Margitta wird zu ihrem kleinen Schatten und begleitet sie durch die schwere Zeit der Eingewöhnung und des Erwachsenwerdens. Die anfänglichen Schwierigkeiten lösen sich bald in Wohlgefallen auf. Olly, Karl und Wera werden zu einer richtigen Familie. Wera wächst zu einer bodenständigen jungen Frau heran. Nur in der Liebe scheint sie blind zu sein. Sie durchlebt viele schöne, aber auch viele schlimme Zeiten, die sie stärken und reifen lassen. Auch Olly reift an ihrem Patenkind. An sich war sie schon immer ein starker Charakter, kümmerte sich um die Armen und Hilfebedürftigen, versuchte auf der anderen Seite allerdings auch jedem zu gefallen und immer die Contenance zu waren.

    Das Cover zeigt eine königlich anmutende Frau. Ich finde es gut gewählt, da ich mir Wera so bildlich vorstellen konnte und der Roman einen persönlichen Zug erhielt.

    Mit der russischen Herzogin ist Petra Durst-Benning ein wunderbarer Folgeroman zu Die Zarentochter gelungen. In ihrem gewohnt ruhigen Schreibstil bringt sie dem Leser nicht nur die handelnden Personen, sondern auch die damalige Zeit nah. Sie lässt die Bauwerke bildlich vor dem Auge des Lesers erscheinen, so wie den Lebenswandel der damaligen Zeit. Das Buch bringt einem das Zeitgeschehen nahe, ohne vor trockenen Fackten zu strotzen.

    Olly, als typische Königin trifft auf Wirbelwind Wera, die ihren ganzen Hofstaat und ihr Denken durcheinanderbringt. Sympathisch und nett schildert die Autorin das Aufeinandertreffen der beiden starken Persönlichkeiten und wie beide von einander lernen. Wie Olly, hat auch Wera einen Hang zu den Armen. Dies ist der einzige kleine Kritikpunkt, den ich habe. Die Parallelen zu Ollys heimlichen Freund aus Kindertagen sind zu stark und entwickeln keine Eigenständigkeit. Außer, dass Margitta nicht stirbt. Schön fand ich, dass die Fortsetzung fast nahtlos beginnt. Die ganzen früheren Personen finden sich auch in diesem Buch wieder und leben ihre Geschichte weiter.

    Mein Fazit: Ein lesenswerter Roman, der das Zeitgeschehen lebhaft wiederspiegelt!

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