Die Macht der Gene

Schön wie Monroe, schlau wie Einstein

von Markus Hengstschläger

Buch

Taschenbuch (170 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Wollten Sie nicht schon immer einmal wissen, ob Ihre unbeschreibliche Schönheit, Ihre überdurchschnittliche Intelligenz und Ihr Talent, Witze zu erzählen, vererbt sind? Genetik erscheint vielen von uns als ein Mysterium – und ist uns gleichzeitig suspekt durch Zeitungsmeldungen von manipulierten Designerbabies oder genetischem Sportlerdoping. Markus Hengstschläger, einer der weltweit führenden Fachhumangenetiker, räumt mit den Vorurteilen auf und liefert fundierte und klare Antworten auf die brennendsten Fragen der Genetik.

Produktdetails

Verkaufsrang: 7.226
ISBN-10: 3-492-25029-7
EAN: 9783492250290
Erschienen: März 2012
Verlag: Piper
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 170
Länge/Breite: 190mm/118mm
Gewicht: 170 g
Reihe: Piper Taschenbuch
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Markus Hengstschläger

Mit 16 Jahren war Markus Hengstschläger als Punk unterwegs. Mit 24 Jahren promovierte er in Wien zum Doktor der Genetik und wurde 35-jährig zum jüngsten Universitätsprofessor für Medizinische Genetik berufen. An der Medizinischen Universität Wien betreibt er Grundlagenforschung (Entdeckung von Stammzellen im Fruchtwasser, Erforschung der Erbkrankheit Tuberöse Sklerose) und ist für die Erstellung von genetischen Befunden am Menschen verantwortlich. Er gehört verschiedenen (inter)nationalen Ethikkommissionen an. Als Autor von zwei Nr. 1-Bestsellern "Die Macht der Gene" (2007 zum beliebtesten Buch aus dem Bereich "Wissen" gewählt) und "Endlich unendlich", vielfach ausgezeichneter Wissenschaftler und bekannter Ö1-Moderator ("Radiodoktor" Medizin und Gesundheit) beweist Hengstschläger auch mit seinem jüngsten Buch "Die Durchschnittsfalle" eindrucksvoll, dass Erfolg aus Individualität entsteht und man alte Wege verlassen muss, um neue einzuschlagen. Ganz nach dem Motto: Gene sind nur Bleistift und Papier, aber die Geschichte schreiben wir selbst.

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Buchhändlertipps

  • Ich kann nichts dafür es sind die Gene Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Thomas Horvath, am 18.02.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Lentia

    Die Ausrede meiner genetischen Vorbelastung gegen das Wäschebügeln ist in diesem Buch schnell entlarvt. Es beschreibt auf amüsante Art was Gene aussagen können aber auch wie viele Varianten es gibt die noch nicht erforscht sind.

Kundenrezensionen

  • Informativ, leicht zu verstehen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kaffee, am 12.06.2008

    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Diese Buch ist meiner Meinung nach sehr informativ - und vor allem sehr gut geschrieben, so dass es auch leicht zu verstehen ist.
    Es regt einen an, über dieses Thema mehr nachzuforschen, und es ist ein guter Einstieg in die Welt der Gene!

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  • enttäuschend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.03.2008

    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    So viele fachliche Fehler sollten einem angesehenen Humangenetiker nicht passieren! Gerade Leser, die auf diesem Gebiet ohne Vorbildung sind - also die offensichtliche Zielgruppe dieses Buches - werden leicht in die Irre geführt und haben keine andere Wahl als für bare Münze zu nehmen, was in diesem Buch steht.
    Stilistisch habe ich keine Einwände gegen dieses Buch, ich finde es wirklich gut geschrieben, und der Autor versteht es, die Materie für Laien verständlich zu erklären... nur finde ich es schade, dass er die wissenschaftliche Korrektheit so vernachlässigt hat!
    P.S.: Diese Bewertung bezieht sich auf die erste Auflage dieses Buches.

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  • Was unsere Gene wirklich können Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Mario Pf., am 21.01.2008

    4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ständig hört man von neuen Erkenntnissen der Genforschung und was in unseren Genen denn nun alles festgeschrieben ist, aber was wurde uns denn nun alles in die Wiege gelegt? Die Macht der Gene geht diesen Fragen nach, welche (Erb)Krankheiten auch wirklich vererbt werden und inwieweit unser Leben durch unsere Gene bestimmt wird.

    Zum Inhalt:
    Der Mensch ist ein Produkt seiner Gene und Umwelt, auf diese grundlegende Erkenntnis lässt sich Die Macht der Gene" reduzieren. Als Forschungsgebiet mit großem Potential für die Zukunft wird die Gentechnik gerne als Lösung all unserer Probleme beschrieben, doch noch stehen wir am Anfang dieses Aufbruchs in die Welt der unbegrenzten Möglichkeiten. Gene können durchaus für bestimmte körperliche Voraussetzungen verantwortlich sein, doch Professor Hengstschläger stellt eindeutig klar, dass genetische Voraussetzungen nicht alleine genügen und man ebenso in Training, Ausbildung, Erziehung und das richtige Umfeld investieren muss, um mit diesem genetischen Potential etwas anfangen zu können.

    Im Rahmen einer Debatte um Gentests für Sportler erteilt er hiermit dem genetischen Auswahlverfahren eine deutliche Absage, denn Gene alleine sind nicht für Erfolg verantwortlich. Ähnlich verdeutlicht er auch die immer wieder aufkeimenden Debatten um Gene die Suchtverhalten fördern, denn selbst wer über ein solches Gen verfügt wird dadurch noch lange nicht zum Griff zur Flasche gezwungen, andererseits trägt auch nicht jeder Alkoholiker diese Genvariante in sich.

    Besondere Höhepunkte:
    In einem eigenen Kapitel befasst sich Professor Hengstschläger ebenfalls mit Wunderkindern und Genies, deren einzigartiges Talent sich jedoch nicht auf ihre Gene zurückführen lässt, was wieder einmal mehr den Wert einer Umwelt beweist, die Talente erkennt und fördert. Alleine aufgrund von Gentests könnte man nämlich keine Wunderkinder und Genies finden. Auch Homosexualität lässt sich nicht wirklich auf die Gene zurückführen, das Homo-Gen ist also einer von vielen schlechten Witzen über die Genforschung. Sogar recht häufig hängt die Ausprägung physischer Merkmale nämlich von der entsprechenden Kombination der eigenen Genvarianten ab und da man diese Gene mit seinen Vorfahren teilt, kann es auch sein, dass längst vergessen geglaubte äußere Merkmale plötzlich wieder auftauchen. Ein gutes Beispiel dafür das weiße Kind in einem afrikanischen Dorf. Wenn die eigene Hautfarbe also mit der der eigenen Kinder nicht übereinstimmt, ist das lange noch kein Grund an eine Verwechslung zu glauben, denn der vermeintliche Übeltäter kann genauso ein Urahn gewesen sein.

    Zum Buch:
    In einer faszinierenden Kombination aus anschaulichen Darstellung mit einer Brise österreichischen Schmäh schafft es Professor Mag. Dr. Markus Hengstschläger die wichtigsten Fragen zu seinem Forschungsgebiet zu beantworten. Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als Fachhumangenetiker würde man normalerweise annehmen Die Macht der Gene" wäre ein wahres Feuerwerk von unverständlichem Mediziner-Kauderwelsch, aber in dieser Hinsicht wird man äußerst angenehm enttäuscht. Professor Hengstschläger versteht es sich für den Durchschnittsbürger verständlich auszudrücken, nicht zuletzt weil er selbst zu einem der meistgefragten Fachhumangenetiker Europas gehört. Vor allem jedoch ist Hengstschläger objektiv und regt zu eigenen Überlegungen in den ethischen Fragen an.


    Fazit:
    Ein faszinierender Einblick in die Macht der Gene, die sich durch ihre Bodenständigkeit und verständliche Formulierungen auszeichnet.

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