Die Karawane am Boden des Milchkrugs

Groteske Geschichten

von Franz Hohler

Buch

Taschenbuch (141 Seiten)

5. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Auf der Suche nach einem Juwelenschatz jagen drei Gauner durch das nachrevolutionäre Rußland und werden in die amüsantesten Abenteuer verstrickt. Eine glanzvolle, bissige Satire voller Situationskomik und Sprachwitz, die nun erstmals vollständig und in neuer Übersetzung vorliegt.


Am Sterbebett seiner Schwiegermutter erfährt Ippolit Worobjaninow ihr bestgehütetes Geheimnis: In einem der zwölf Stühle aus dem alten Eßzimmer der Familie hat die einst wohlhabende Aristokratin ihre Juwelen versteckt. Worobjaninow, der seit Ausbruch der Revolution ein jämmerliches Provinzdasein als Standesbeamter fristet, begibt sich auf die Suche nach dem Millionenschatz. Schon bald begegnet er einem erbitterten Konkurrenten: Väterchen Fjodor, ein gewitzter Pope, konnte der Sterbenden ebenfalls das Geheimnis entlocken. Ostap Bender, ein kleiner Gauner und »großer Kombinator« von ebenso kaltschnäuziger Frechheit wie spitzbübisch charmanter Schläue, trägt den vertrottelten Worobjaninow seine Dienste an, wird sein Kompagnon, nimmt ihn nach Kräften aus und reißt die Suche nach den Stühlen entschlossen an sich. Sie durchqueren halb Sowjetrußland, werden in die amüsantesten Turbulenzen verwickelt und haben es immer wieder mit Verhältnissen zu tun, die dem offiziellen Propagandabild in keiner Weise entsprechen.


Die chaplineske Situationskomik, bissige Realsatire und der umwerfende Sprachwitz haben diese zeitlose, meisterliche Gaunerkomödie weltberühmt gemacht. Sie erschien erstmals 1928 und ist seitdem mehrfach verfilmt worden. Der Erfolg des Romans veranlaßte die Autoren Ilja Ilf (eigtl. Fainsilberg, 18-97-1937) und Jewgeni Petrow (eigtl. Katajew, 1903-1942), ihren Helden Ostap Bender wieder auferstehen und in einem zweiten Teil - «Das goldene Kalb oder Die Jagd nach der Million» (1931) - noch einmal agieren zu lassen. Eine vollständige, von allen Zensureingriffen befreite Fassung der «Zwölf Stühle» konnte in Moskau erst 1997 veröffentlicht werden.






Produktdetails

ISBN-10: 3-630-62068-X
EAN: 9783630620688
Erschienen: 01.10.2003
Verlag: Luchterhand Literaturverlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 5. Auflage
Seitenzahl: 141
Länge/Breite: 192mm/119mm
Gewicht: 160 g
Reihe: Sammlung Luchterhand
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Franz Hohler

Franz Hohler, geboren am 1.3. 1943 in Biel (Schweiz), wuchs auf in Olten, machte 1963 in Aarau das Abitur und begann in Zürich, Germanistik und Romanistik zu studieren. Der Erfolg seines ersten Soloprogramms "pizzicato" veranlaßte ihn, sein Studium nach fünf Semestern abzubrechen. Mit verschiedenen Ein-Mann-Programmen gastierte er in vielen Ländern West- und Osteuropas, in Kanada, Marokko, Tunesien u.a.. Franz Hohler lebt als Kabarettist und Schriftsteller in Zürich. Seine Gedicht, Theaterstücke und Erzählungen wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Solothurner Kunstpreis sowie der Premio mundial José Martí der Stiftung Fundamartí, Costa Rica. "Der Riese und die Erdbeerkonfitüre" erhielt 1994 den Schweizer Jugendbuchpreis. 2002 erhielt er den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor und 2005 den Kunstpreis der Stadt Zürich.

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Kundenrezensionen

  • Die Riesen im Parkhaus Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nicole Meier, am 01.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Grotesk und tragischkomisch sind Franz Hohlers Geschichten, zum laut heraus lachen aber auch nachdenklich. Eine tolle Sammlung, die sich sehr gut verschenken lässt.



    ...und einmal angefangen zu lesen kann man nicht mehr aufhören.

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  • franz hohler ist einfach einer der besten!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von MonaMayfair, am 04.09.2005

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    kurze geschichten, wie man sie von herrn hohler gewöhnt ist..
    und wie immer sind sie manchmal amüsant.. manchmal auch etwas nachdenklich.. halten der menschheit einen spiegel hin..

    alleine die beiden geschichten 'die befreiung' und 'die schöpfung' sind lesenswert.. und ich gebe es zu: wegen der befreiung habe ich mir die sammlung auch zugelegt..

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