Die italienischen Schuhe

Roman

von Henning Mankell

Buch

Taschenbuch (364 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Fredrik Welin ist etwas widerfahren, das er nur "die Katastrophe" nennt. Danach hat sich der ehemalige Chirurg auf eine kleine Insel in den Schären zurückgezogen und meidet jeden Kontakt mit den Menschen. Doch dann steht eines Tages seine Jugendliebe Harriet vor der Tür und erinnert ihn an ein altes Versprechen. Er folgt ihr auf eine Reise in die Vergangenheit, voller unverhoffter Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen. Eine Reise, die ihm den Weg zurück zu den Menschen weisen wird ...
Der Bestseller jetzt im Taschenbuch!
"Dieses Buch tönt fort im Herzen der Menschen." Ystads Allehanda

Pressestimmen:

"Kein anderer Autor kann Geschichten mit so wunderbaren und unerwarteten Wendungen erzählen, nachdenklich und anrührend zugleich."
Joachim Mittelstaedt, Asphalt Magazin August 2011

Produktdetails

Verkaufsrang: 6.112
ISBN-10: 3-423-21152-0
EAN: 9783423211529
Originaltitel: Italienska skor
Erschienen: 01.06.2009
Verlag: dtv
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 364
Länge/Breite: 192mm/120mm
Gewicht: 275 g
Übersetzer: Verena Reichel
Reihe: dtv-Taschenbücher
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Henning Mankell

Henning Mankell, der Schöpfer der Wallander ? Thriller und einer der bedeutendsten Krimiautoren in Skandinavien, wuchs allein mit seiner Schwester bei seinem Vater in Nordschweden auf. Seine Mutter verließ den am 3.Februar 1948 geborenen Henning Mankell schon früh. 1965 wurde er Regieassistent, nach einem Schauspielstudium, am Riks Theater in Stockholm und als Henning Mankell 20 Jahre alt war begann er als Regisseur und Autor zu arbeiten. Seinen Kindheitstraum von einer Reise nach Afrika erfüllte er sich 1972. Henning Mankell war so sehr beeindruckt von dem Kontinent und fühlte sich schon sehr schnell wie zu Hause. Fortan blieb der Krimiautor zunächst noch als Schriftsteller, Regisseur, Autor und Intendant in seiner Heimat Schweden. Als er jedoch 1985 die Chance erhielt in Maputo, Mosambik, am Aufbau einer professionellen Theatergruppe mitzuwirken, zögerte Henning Mankell nicht lange und schon im Folgejahr leitete er eine 70köpfige Gruppe des Teatro Avenida. Seitdem bezeichnet er Afrika als seine Zweitheimat und pendelt im Jahr immer zwischen Sand und Schnee, wie Henning Mankell selbst sagt. Neben seiner Kriminalromanreihe um Kurt Wallander, die alle in den 90er Jahren entstanden, beschäftigt er sich in seinen weiteren Romanen vor allem viel mit Problematiken des afrikanischen Kontinents, aber auch Kinder- und Jugendbücher zählen zu seinem Genre. Junge schwedische und afrikanische Autoren finden bei dem von Henning Mankell gegründeten Verlag "Leopard förlag" ein Forum und Unterstützung in ihrer Arbeit. Henning Mankell gründete dies im Frühjahr 2001. Neben seinem Schreiben oder der Arbeit an Theater oder Fernsehen engagiert sich Henning Mankell darüber hinaus für das Land Afrika und erhielt aus diesem Grund 2009 den Erich-Maria-Remarque Friedenspreis. Für seine Romane erhielt Henning Mankell im Laufe der Jahre viele Ehrungen und Auszeichnungen, wie mehrmals den Schwedischen Krimipreis für seine Wallander Bücher, den Deutschen Jugendliteraturpreis, Corine-Preis wie auch den Astrid Lindgren Preis und die Goldene Feder. Nicht zuletzt zeigt der Erfolg auch die Adaption der Wallander Bücher und weiteren Romanen. Die Motivation, die Henning Mankell in seinen Büchern zum Ausdruck bringen möchte, sind oft politische und gesellschaftliche Themen. Seine Erfahrungen schöpft er teils auch aus eigenen aktiven Engagements gegen Krieg, Apartheid und für Kultur. Henning Mankell beschreibt detailgenau, authentisch, offen, interessant und mit einer Art Spannung die Gier auslöst. Nicht nur Wallander Anhänger sind davon überzeugt.
Henning Mankell lebt inzwischen mit seiner dritten Ehefrau Eva Bergmann, Tochter von Ingmar Bergmann, glücklich abwechselnd in Schweden oder Afrika.

Meinung der Redaktion
Mankell liest man nicht, man trinkt ihn - in einem einzigen gierigen Schluck, ohne abzusetzen, in blinder, weltvergessener Gier.

Verena Reichel

Verena Reichel, geboren 1945 in Grimma, Sachsen, wuchs zweisprachig in Stockholm und in Süddeutschland auf. Nachdem sie eine Ausbildung an einer Journalistenschule absolviert hatte, studierte sie Skandinavistik, Germanistik und Theaterwissenschaft. Seit 1972 arbeitet sie als freie Übersetzerin von Prosa, Lyrik und Theaterstücken aus dem Schwedischen, Norwegischen und Dänischen.§Verena Reichel ist Mitglied im Verband Deutschsprachiger Übersetzer Literarischer und Wissenschaftlicher Werke im Verband Deutscher Schriftsteller. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen: 1987 den Übersetzerpreis der Schwedischen Akademie, 1992 den Helmut-M.-Braem-Preis, 1995 den Petrarca-Preis und den Nossack-Akademiepreis der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz (zusammen mit Lars Gustafsson), 1998 den Übersetzerpreis der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung sowie 2008 den Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung.

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Kundenrezensionen

  • Spannend, anrührend und auch weise Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Karen Düvelshaupt, am 04.10.2010

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    Der ehemalige Chirurg Fredrik Welin hat sich aus schwerwiegendem Grund in die Einsamkeit zurückgezogen. Eines Tages steht Jugendliebe Harriet vor seiner Tür, womit sein zwar unglückliches, aber gut eingerichtetes Leben auf den Kopf gestellt wird. Es beginnt eine Reise in die Vergangenheit und darüber hinaus nimmt die Handlung ihren weiteren ernsten Lauf.
    Diese melancholisch erzählte Geschichte hat mich gepackt, denn sie ist spannend, anrührend und auch weise.

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  • Ein gutes Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bani, am 26.09.2010

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    Ich habe dieses Buch in meinem Frankreichurlaub gelesen. Ich konnte mir gut die Insel vorstellen, weil er so gut alles rezählt hatte.Empfehlenswert.

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  • Die italienischen Schuhe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sarah Jacobi, am 01.08.2010

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    Fredrik Welin,ein äußerst eigenbrödlerischer

    Mensch,der sich durch ein prägendes Ereignis

    in seinem Leben fast komplett von der

    Außenwelt zurückgezogen hat.


    Doch eines Tages tritt seine alte

    Jugendliebe,die er vor Jahren verlassen hat,

    wieder in sein Leben und erinnert ihn an

    sein Versprechen,welches er ihr schon vor

    Jahren gegeben hat.


    Eine wunderbare Lebensgeschichte!

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  • Ein anderer Mankell Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von J.G., am 22.03.2010

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    Fredrik Welin ist ein 66 Jahre alter pensionierter Chirurg, der in seinem Beruf einen schwerwiegenden Fehler gemacht hat. Er lebt einsam und zurückgezogen auf seiner Schäreninsel mit seinem Hund und seiner Katze. An einem eisigen Wintertag besucht ihn seine damalige Liebe Harriet. Er findet sehr schnell heraus, dass sie schwer erkrankt ist und sie bittet ihn eines seiner damaligen Versprechen einzulösen. Sie waren damals nur relativ kurz ein Paar, denn danach hat er sie ohne ein Wort verlassen.
    Im Zuge der Einlösung des Versprechens wird er mit seiner Tochter Louise, von dessen Existenz er bisher nichts wusste, konfrontiert. Seine zweite Konfrontation besteht darin, dass er nach 12 Jahren Kontakt zu Agnes aufnimmt, dessen falschen Arm er amputiert hat. Damit stehen auf einmal drei Frauen in seinem Leben und er vor der Aufgabe sich mit seinen Fehlern auseinanderzusetzen.

    Fredrik Welin, der die ganze, sich von einer Wintersonnenwende zur nächsten über ein Jahr hinziehende Geschichte selbst erzählt, stellt sich seiner Schuld und seiner Lebenslüge.

    Henning Mankell hat mich sehr zum Nachdenken über das eigene Leben angeregt, denn es geht um das Altwerden und das Alleinsein im Alter. In diesem Buch geht es um das verlorene Leben. Es geht um die Frage, ob es Vergebung geben kann und es geht um die zweite Chance nach großen und unwiderruflichen Lebensfehlern.

    Ein spannender Mankell-Roman, wenn auch kein Krimi, mit einer sehr schönen Sprache, ohne dabei verschnörkelt oder gekünstelt zu sein. Die Charaktere sind absolut realistisch und jeder für sich liebenswert.

    Mal ein ganz anderer, aber genauso guter Mankell-Roman.

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  • von Allem ein bisschen... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Lina Rehschuh, am 02.03.2010

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    ... ein bisschen Liebe, Sehnsucht, Humor, Melancholie, Spannung...
    Fredrik ist ehemaliger Chirurg und lebt nun zurückgezogen auf einer einsamen Insel und ertrinkt zusammen mit Hund und Katze und ab und zu dem Postboten in seinem Selbstmitleid. Bis Harriet, seine ehemalige Jugendliebe plötzlich auftaucht und ihm eröffnet, dass er eine Tochter hat und ihn auch noch nebenbei auffordert, ein uraltes Versprechen endlich einzulösen. Nun muss der einsame Fredrik, der doch eigentlich seine Vergangenheit hinter sich lassen wollte, eben diese wieder aufarbeiten, bzw sogar ersteinmal kennenlernen. Und dabei muss er feststellen, dass die Rückführung in die Gesellschaft ihm eigentlich sehr gut tut. Harriet nimmt ihn und auch den Leser mit auf eine wundervolle Reise, die einfach nur Spaß macht und am Ende ein erfülltes Leben, eine oder auch mehrere Lieben und auch ein paar italienische Schuhe hinterlässt.

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  • Der melancholischste Mankell, den ich je gelesen habe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katinka Engels, am 25.02.2010

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    Der Chirurg Frederik Welin lebt zurückgezogen mit einem Hund, einer Katze und einem Ameisenhaufen im Wohnzimmer auf einer kleinen Insel in den Schären. Er hat keinen Kontakt zur Aussenwelt, nach einer ihm widerfahrenen "Katastrophe", lebt er völlig einsam.
    Als er eines Tages aus dem Fenster schaut, steht auf seiner Insel, Harriet, seine alte Jugendliebe. Harriet ist krank und bittet ihn um einen Gefallen...
    Ein Buch über die Liebe, die Einsamkeit, das Schuldbewußtsein eines Menschen und ein Paar italienische Schuhe.

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  • Menschliche Dramen vor schwedischer Idylle Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sven Schloz, am 25.11.2009

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    Äußerst faszinierend, was Henning Mankell mit diesem Roman wieder vorlegt. Dieses Buch ist so herrlich ruhig erzählt und dennoch mit großer Wucht. Melancholisch aber nicht traurig; spannend, aber kein Krimi.
    Der Chirurg Welin hat sich auf eine einsame Insel zurückgezogen und seine Tage sind bestimmt durch festgefahrene Rituale. Eines Tages steht seine Jugendliebe Harriet vor der Tür und bringt die Steine ins Rollen beziehungsweise Leben ins seinen Alltag. Welin beginnt nun seine verdrängte Vergangenheit aufarbeiten.

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  • Henning Mankell, Die italienischen Schuhe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Monika Schories, am 22.11.2009

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    Der ehemalige Chirurg, Fredrik Welin, lebt zurückgezogen auf einer kleinen Insel in den Schären.
    Eigentlich hat er mit seinem Leben abgeschlossen.
    Doch eines Tages steht seine Jugendliebe, Harriet, vor der Tür, die er damals verlassen hat.
    Sie ist todkrank und bittet ihn, ihr einen letzten Wunsch zu erfüllen. Er willigt ein und begibt sich mit ihr auf eine ungewöhnliche Reise.

    Henning Mankells Roman ist kein Krimi, aber spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

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  • Ein wirklicher Mankell Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Netha, am 03.09.2009

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    Das Cover dieses gebundenen Buches zeigt mir einen Teil der Schärenwelt in Schweden mit zwei Holzhäusern, das Bild ist in blau-grau Tönen gehalten, welches mir persönlich Ruhe und Stille vermittelt.
    Frederik Welin, seines Zeichens Chirurg, zog sich nach einem Kunstfehler auf seine Schäreninsel zurück, und lebt dort nur mit seinem alten Hund und seiner betagten Katze.
    Einmal die Woche kommt das Postboot und Fredrik plaudert einige Sätze mit Jansson dem Postboten. Ansonsten lebt er dort völlig für sich. In seinem Wohnzimmer beherbergt er einen Ameisenhaufen, diesen lässt dort, weil er das Wohnzimmer eh nicht benutzt.
    Im tiefsten Winter schaut er aus dem Küchenfester und sieht dass eine Frau mit einem Gehwagen übers Eis auf seine Insel zusteuert. Er traut seinen Augen nicht als er meint diese Frau zu erkennen. Und er hat sich nicht getäuscht, es ist Herriet seine Jugendliebe die er für sein Medizinstudium verlassen hat.
    Herriet ist unheilbar krank und erinnert Frederik an ein Versprechen, das er jetzt einlösen soll.
    Damit beginnt eine Geschichte die einen Menschen der mit seinem Leben schon abgeschlossen hatte, wieder in die Wirklichkeit zurückbringt.

    Henning Mankell bedient sich hier wieder einer für seine Romane typischen Ruhe und nachdenklichen Zurückgezogenheit, die mir niemals Langweilig wurde. Die Protagonisten wachsen einem Stück für Stück ans Herz, da man im Laufe der Geschichte immer mehr erfährt aus der Vergangenheit, aber auch aus der Gegenwart. Dadurch das Herriet sehr krank ist verspürte ich unterschwellig eine gewisse Spannung, die sich durch die ganze Geschichte zieht.
    Diese Geschichte zeigte mir wie schwer es einem Menschen fallen kann über seinen eigenen Schatten zu springen und begangene Fehler anzunehmen wie sie sind. Die Lösung von Frederiks Ängsten und Sorgen wurde sehr ausgearbeitet und in einem sehr schönen Rahmen beendet.
    Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen. Und ich muss sagen dass dies wieder ein echter Mankell war so wie ich ihn lieben gelernt habe. Auch wenn weder Wallander noch Afrika das Thema war.

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  • Ein super Mankell! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 27.08.2009

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    Nichts ist mehr zu spüren von der Lethargie der letzten Bücher. Selbst mit der sonst üblichen Sozialkritik hält er sich wohltuend zurück.

    Ein alter Mann wird von seiner Vergangenheit eingeholt, schafft es aber nicht, selbstkritisch zu reflektieren. Was ihm und dem Leser bleibt ist die Hoffnung auf gute und nicht einsame Jahre bis zum Lebensende. Obwohl er es nicht verdient hat, stehen die Chancen hierfür gut. Für jüngere Leser ein Muss, um die Fehler des Fredrik Welin zu vermeiden, für ältere Leser ein Muss, um die Hoffnung nicht zu verlieren.

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  • Melancholie der Extraklasse Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Johanna Radke, am 19.08.2009

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    Henning Mankell’s Die italienischen Schuhe endlich als Taschenbuch!

    Henning Mankell entführt uns in diesem bewegenden Roman in eine Welt der wiedergefundenen Liebe und zeigt uns die Macht, die die Vergangenheit auf uns ausüben kann. Er zeigt uns, dass eine Flucht in die Einsamkeit nicht der richtige Weg ist und wie man sich mit Hilfe der Liebe daraus befreit.

    Der ehemalige Chirurg Frederik Welin zieht sich nach einer „Katastrophe“ in die Einsamkeit einer kleinen Schäreninsel zurück. Er flüchtet vor der Vergangenheit und vor dem, was die „Katastrophe“ mit ihm gemacht hat.
    Glücklich ist er in seiner selbst aufgelegten Einsamkeit nicht. Sie lastet schwer auf seiner Seele.
    Doch eines Tages steht seine alte Jugendliebe Harriet vor seiner Tür und erinnert ihn an ein altes Versprechen.
    Durch ihre Hilfe kann er die Vergangenheit aufarbeiten und findet den Weg zurück zu den Menschen.
    Spannend, anrührend und oft auch komisch ist dieser wundervolle Roman, der jedes Herz berühren wird.

    Bekannt durch seine Krimis zeigt uns Mankell hier, dass er mehr kann als nur Mörder zu jagen...

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  • Gelungene Geschichte um Familie und Älterwerden Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michael Klein-Reesink, am 24.07.2009

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    Es ist kein Wallander-Krimi und auch kein Afrika-Roman, sondern eine fast märchenhafte Geschichte um Familie und Älterwerden.
    Fredrik Waldin war erfolgreicher Arzt, bis er sich auf eine einsame, kleine Insel vor der Küste Schwedens zurückzog. Bis auf Hund, Katze und Briefträger hat er keinen Kontakt mehr und lebt im Rythmus der Jahreszeiten. Da taucht mitten im tiefsten Winter eine alte Frau mit Rolator auf, seine Jugendliebe. Sie ist gekommen, um eine Reise einzufordern, dass er ihr versprach...
    Glänzend geschrieben, teils märchenhaft und skurill , manchmal melancholisch und auch berührend. Mankell hat viele farbige Charktere geschaffen, die man nicht so schnell vergisst.

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  • Mankell mal anders! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Saidjah Hauck, am 10.07.2009

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    Hier schreibt Mankell weder einen Krimi noch einen Afrika-Roman, sondern eine Familiengeschichte.
    Harriet, krank aber voller Tatendrang, eröffnet Fredrik, Chirurg im Ruhestand, und zwar in jeglicher Hinsicht, dass er eine erwachsene Tochter hat.Alle Protagonisten werden aus ihrem Trott gerissen und müssen sich neu finden.
    Mankell ist ein toller Erzähler, der es auch hier schafft den Leser in seinen Bann zu ziehen.

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  • Gibt zu denken Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von CaWa - die Leseratte, am 25.06.2009

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Protagonist Fredrik Welin lebt völlig zurückgezogen auf einer Schäreninsel, seine einzigen Weggefährten sind ein alter Hund und eine ebenso alte Katze. Welin hat mit seinem Leben abgeschlossen, schwankt zwischen Selbstmitleid und Ereignissen seines Lebens, die er nicht wirklich verarbeiten kann oder möchte. Sein Alltag nimmt eine drastische Wendung, als eines Tages eine alte Dame mit einem Rollator auf seiner Insel auftaucht. Er ist zwischen dem Jetzt und Gestern völlig hin und her gerissen, sieht sich mit Gefühlen konfrontiert, die er längst begraben hatte bzw. vergessen wollte.

    Mankell ist ein spannender Roman über die Liebe, die Einsamkeit und die menschlichen Abgründe gelungen, allerdings mit der für ihn typischen beklemmenden Atmosphäre.



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  • Ein Ameisenhaufen im Wohnzimmer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Claudia Stadler-Desch, am 19.06.2009

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    Ein literarisch sehr wertvoller Roman, der die melancholisch skurille Geschichte eines gescheiterten Chirurgen und Aussteigers, namens Fredrik, auf einer einsamen Schäreninsel erzählt.Im Wohnzimmer wächst seit langer Zeit ein Ameisenhügel, Synonym der Lethargie.Als die alte Jugendliebe Harriet, schwerkrank doch emotional voller Power, das Eremitendasein stört, gerät die bisherige Welt aus den Fugen.Henning Mankell schreibt, ganz anders als in seinen Krimis, romantisch, verwegen, und voller Situationskomik, auch wenn es um Themen wie "Krebs", "Depressionen", etc. geht.Beste Unterhaltung!

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