Buch
gebunden (311 Seiten)
Sprache: Englisch, Deutsch
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Die bewegende Geschichte einer jungen New Yorkerin in Cowboy-Land
Eigentlich hatte die Autorin und Fotografin Shreve Stockton vor, von San Francisco in ihre Heimatstadt New York zurückzukehren. Die Fahrt auf ihrer Vespa quer durch den Kontinent, führt sie in das wilde Wyoming. Die Weite der Landschaft, die rote Erde und die sagenhaften Bighorn Mountains faszinieren sie so sehr, dass sie aus ihrer New Yorker Stadtwohnung dorthin zurückkehrt und – in eine Holzhütte nahe dem 300-Seelen-Dorf Ten Sleep im Staat Wyoming einzieht.
Ein neues Leben, eine Liebe
Shreve Stockton wirft ihr Handy weg und beginnt ein Leben, in dem Zeit noch eine andere Bedeutung hat. Die Natur ist Lebensspender und Feind, Hirsch und Kojote kündigen Anfang und Ende eines Tages an. Zu dem Cowboy, der ihr zufällig begegnet, entwickelt sich zuerst eine Freundschaft und später eine tiefere Beziehung.
Das Kojotenbaby
Als ihr Freund ihr eines Tages einen verwaisten, zehn Tage alten Kojotenwelpen mitbringt, beschließt sie gegen all ihre Bedenken und zum Entsetzen ihres Katers Eli, das Kojotenbaby Charlie in ihrer kleinen Hütte aufzuziehen.
Die Katze Eli freundet sich mit dem Prairiewolf an
Kater Eli weiß sich zu wehren, der kleine Kojote lernt, ihn zu respektieren. Sie werden Freunde.
Kojote und Hund - geht das gut?
Beides sind Caniden, aber ein Prairiewolf ist ein wildes Tier, kein domestizierter Hund. Die beiden lerenen sich zu verstehen - mit ein wenig Nachhilfe.
Charlie wird erwachsen
Im ersten Winter legt Charlie plötzlich eine dramatische Veränderung im Verhalten an den Tag: Er benimmt sich in Shreves Gegenwart gelegentlich aggressiv. Shreve muss erkennen, dass ihr eigenes Verhalten Grund dafür ist. Während sie versucht, die reine, empathische Beziehung, die sie und der Kojote nur wenige Monate zuvor noch miteinander teilten, wiederherzustellen, kämpft sie mit ihrer Beziehung zu Mike, der die Narben einer tragischen Vergangenheit mit sich trägt.
Der Prairiewolf und die Alpha-Frau
Charlie wird aggressiv gegenüber Shreve. Wird Shreve ein Verhältnis zu einem erwachsenen Prairiewolf aufbauen können? Wird Charlie sie als Alpha-Frau akzeptieren?
Pressestimmen:
"Der tägliche Kojote" - BUCH DES JAHRES (Wolf Magazin)
Eine hübsche junge Frau, eine Landschaft, die den Atem anhalten lässt, und ein wildes Tier. Das ist der Stoff, aus dem 'Der tägliche Kojote' gemacht ist.
Ich muss vorwegschicken, dass ich ein absoluter Fan der kleinen, klugen Kaniden bin, die ich bei meiner langjährigen Arbeit im Yellowstone-Wolfsprojekt immer wieder beobachten kann.
Stocktons Buch hat mich verzaubert, wenngleich einzelne Passagen, in denen es um das Töten von Kojoten geht, nur schwer zu ertragen sind.
'Der tägliche Kojote' ist ein Buch, in dem immer wieder zwei Welten aufeinandertreffen: Die tierliebe Autorin möchte 'ihren' Kojoten vor allem Bösen beschützen, ist dadurch aber im Ranchland Wyoming gezwungen, ihn an die Leine zu legen und ihn so seiner Freiheit zu berauben. Ihr Freund tötet im Auftrag der Regierung Kojoten, rettet aber Charlie, um ihn Shreve zu schenken. Er verdient seinen Lebensunterhalt als Jagdführer und bringt es gleichzeitig nicht über das Herz, seine alten Kühe zu töten, sondern gibt ihnen ein Gnadenbrot auf der Ranch.
Hier der Jäger und Rancher, dort die Tierfreundin, die dem Leser im Laufe des Buches auf behutsame Weise beibringt, dass das Leben nicht nur Schwarz oder Weiß ist, sondern viele Facetten haben kann. Gerade diese Widersprüche und Zwiespältigkeiten machen meiner Meinung nach den besonderen Reiz des Buches aus. Es ist eine große Lektion in Toleranz.
Dabei hinterfragt die Autorin auch immer wieder selbstkritisch ihre eigene Rolle im Leben und bei der Haltung des Kojoten. Als Charlie anfängt, sie anzuknurren und zu beißen, ist es an der Zeit, ihre Beziehung zu dem Tier neu zu überdenken. Die Lösung, die sie findet, ist ebenso verblüffend wie wirksam ...
Das Buch lebt natürlich auch von seinen wunderbaren Kojoten- und Landschaftsbildern. Wer sich nach der Lektüre immer noch nicht verliebt hat - sowohl in den Kaniden als auch in die Landschaft von Wyoming - ist selber schuld.
Ein großes Kompliment auch der Übersetzerin Kerstin Winter, die sich nicht nur durch eine wunderbare Sprache sondern auch noch durch Fachkenntnisse auszeichnet. So hat sie als eine der wenigen ihres Faches unter anderem 'elk' mit 'Hirsch' und 'moose' mit 'Elch' korrekt übersetzt (was leider heutzutage immer noch viel zu oft falsch gemacht wird).
Dem Autorenhaus-Verlag ist mit diesem Buch ein echter Glücksgriff gelungen. Ich wünsche mir, dass es von möglichst vielen Menschen gelesen wird.
Die deutsche Wolfsexpertin, Elli Radinger, Chefredakteurin des' Wolf Magazin'
| ISBN-10: | 3-86671-058-5 |
|---|---|
| EAN: | 9783866710580 |
| Originaltitel: | The Daily Coyote |
| Erschienen: | Oktober 2009 |
| Verlag: | Autorenhaus Verlag |
| Einband: | gebunden |
| Sprache(n): | Englisch, Deutsch |
| Seitenzahl: | 311 |
| Länge/Breite: | 209mm/160mm |
| Gewicht: | 775 g |
| Übersetzer: | Kerstin Winter |
Kerstin Winter ist seit 1992 als freie Übersetzerin tätig. Die umfangreiche Liste ihrer Arbeiten reicht von Krimis über Romane, Essays, Biografien bis zu Kinderbüchern.§Geboren wurde Kerstin Winter 1964 in Hamburg. In Köln, wo sie heute noch lebt, studierte sie nach dem Abitur Romanistik. Es folgten ein Volontariat und eine vierjährige Tätigkeit als Redakteurin bei einem Verlag, bevor sie den Schritt in die freie Arbeit ging.
von einer Kundin/einem Kunden, am 09.02.2010
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von einer Kundin/einem Kunden, am 07.02.2010
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.