Buch
Taschenbuch (189 Seiten)
Sprache: Deutsch
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Hinrichs ist Taucher; er ist alt geworden in diesem Beruf. Fast zwanzig Jahre ist er Tag für Tag hinuntergestiegen in das trübe Wasser des Hafenbeckens, um dort seiner gefahrvollen Arbeit nachzugehen. Jetzt will er sich nicht ausbooten lassen; er will das Sausen in den Ohren, den Druck auf dem Herzen nicht zugeben, er will die Beklemmung, die er plötzlich in der Tiefe spürt, nicht wahrhaben. Um seine Anstellung nicht zu gefährden, fälscht er seine Papiere und macht sich jünger. Er tut dies mit der Entschlossenheit und Überlegung eines Mannes, der seine letzte Chance wahrnimmt.
In "Der Mann im Strom" hat Siegfried Lenz einen Roman von suggestiver Einfachheit und verhalten-unheimlicher Spannung geschrieben; er hat ein Problem unserer Tage aufgegriffen; das Altwerden im Beruf, die Schwierigkeiten nach dem Zenit des Lebens. Dieses Buch ist Zeitdarstellung und Zeitkritik, ohne satirische Überschärfe und tendenziöse Vergröberung.
| ISBN-10: | 3-423-19124-4 |
|---|---|
| EAN: | 9783423191241 |
| Erschienen: | 01.05.2008 |
| Verlag: | dtv |
| Einband: | Taschenbuch |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Seitenzahl: | 189 |
| Länge/Breite: | 192mm/121mm |
| Gewicht: | 206 g |
| Reihe: | dtv-Taschenbücher |
Siegfried Lenz, 1926 im ostpreußischen Lyck geboren, zählt zu den bedeutendsten und meistgelesenen Schriftstellern der Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Seine Werke erscheinen seit 1951 (»Es waren Habichte in der Luft«) im Hoffmann und Campe Verlag und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
von Fugu, am 14.10.2010
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