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Der Märchenerzähler

Ausgezeichnet mit dem Jugendliteraturpreis Segeberger Feder 2011. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012, Kategorie Preis der Jugendlichen

von Antonia Michaelis

Buch

gebunden (446 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Geliebter Mörder? Atemlos spannend - ein Meisterwerk von Antonia Michaelis Abel Tannatek ist ein Außenseiter, ein Schulschwänzer und Drogendealer. Wider besseres Wissen verliebt Anna sich rettungslos in ihn. Denn es gibt noch einen anderen Abel: den sanften, traurigen Jungen, der für seine Schwester sorgt und der ein Märchen erzählt, das Anna tief berührt. Doch die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Was, wenn das Märchen gar kein Märchen ist, sondern grausame Wirklichkeit? Was, wenn Annas schlimmste Befürchtungen wahr werden? Ein temporeicher Thriller und ein zu Herzen gehende Liebesgeschichte – lässt nicht los! Eindrucksvoll, begeisternd und abwechslungsreich - eine ganz neue Antonia Michaelis.

Produktdetails

Verkaufsrang: 26.233
ISBN-10: 3-7891-4289-1
EAN: 9783789142895
Erschienen: Februar 2011
Verlag: Oetinger
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 446
Länge/Breite: 217mm/161mm
Gewicht: 777 g
Altersempfehlung: ab 14
Illustrator: Kathrin Schüler
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Antonia Michaelis

Antonia Michaelis wurde 1979 in Kiel geboren. Fünf Jahre später begann sie, ihre Umwelt mit (damals noch unleserlichen) Büchern zu überschwemmen. Seitdem hat sie nicht mehr aufgehört zu schreiben. In England ließ sie sich inspirieren von der englischen Literaturgeschichte. Heute lebt die junge Autorin, die inzwischen auch ein Medizinstudium abgeschlossen hat, im Nordosten Deutschlands.

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Buchhändlertipps

  • Märchen mit Gänsehaut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Lisa Tritscher, am 18.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Liezen

    Anna fällt zum ersten Mal im Schulhof der unscheinbare Abel auf, der von allen nur "polnischer Kurzwarenhändler" genannt wird. Doch warum wird er so genannt? Als Anna versucht, sein Geheimnis aufzudecken, stößt sie auf ein Netz von Lügen, in dem sie sich bald hoffnungslos verliert...
  • anders als im Märchen... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nicola Neller, am 09.04.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Gmunden

    Tannatek, polnischer Kurzwarenhändler genannt, ist der Sonderling in Annas Klasse. Aber Tannatek ist auch Abel, der große Bruder von Micha, für die er das Erlebte in Märchen umdichtet. In diesem ist Anna die kleine Königin, Anna das Rosenmädchen und Abel ein Hund oder Walross oder..., der sie beschützt. Für seine Schwester würde Abel nicht nur im Märchen alles tun... Die beinharte Lebensgeschichte eines mutigen Ghettokids verpackt in eine wunderschöne, berührende aber auch brutale und traurige Geschichte.
  • Ein toller Krimi und gleichzeitig wunderschöne Liebesgeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Tamara Elsenhans, am 21.02.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in max.center, Wels

    Als Anna Abel kennenlernt bemerkt sie, dass mehr in ihm drinnen ist als alle in ihm sehen. Sie verliebt sich in den "polnischen Kurzwarenhändler" der an ihrer Schule Drogen verkauft und auch im Unterricht nie wirklich anwesend ist und findet einen Märchenerzähler. Mit seiner kleinen Schwester taucht sie immer tiefer in sein Märchen ein und muss bald befürchten das einiges davon wahr sein könnte. War es vielleicht er, der die Menschen ermordet hat die in seiner Geschichte sterben, denn alle hatten etwas mit ihm und seiner kleinen Schwester zu tun. Und sie würde er vor jedem beschützen.
    Spannend, mitreissend, einfach zu empfehlen!
    Ich habe mich jedesmal geärgert wenn ich nicht weiter lesen konnte
  • Tolles Buch mit einem Ende das man nicht erwartet... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kerstin Schmid, am 10.02.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Vöcklabruck

    Die ersten 3/4 haben mir gut gefallen, leichter Aufbau und langsames Kennenlernen der Hauptcharaktere. Jeder hat seine eigenen Probleme, die einen das bevorstehende Abi, andere die Liebe und wieder andere Probleme, die erst später aufgedeckt werden. Irgendwann fällt Anna der polnische Kurzwarenhändler auf und sie begibt sich auf eine Abenteuerreise...
    Einerseits in ein Märchen, das sehr mit der Wirklichkeit zusammenhängt, andererseits in die Welt Tanateks, dessen Leben und Probleme nicht die gewöhnliche Welt eines 17-jährigen sind.
    Es war sehr gut aufgebaut, mit all den eingebauten Problemen und besonders mit dem Märchen das Abel, Anna und seiner kleinen Schwester stückchenweise erzählt. Nur gegen Ende wo Hintergründe und Wahrheiten herauskommen, wird es schon sehr zum deprimierenden Krimi und das Ende... ich war schon enttäuscht, dass die Autorin es mit dem worst-case-szenario enden lassen musste...

Kundenrezensionen

  • Muss man gelesen haben!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 01.04.2013

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    Das beste Buch, dass ich seit einiger Zeit gelesen habe. Es ist aufwühlend, ehrlich, spannend.
    Ich habe es innerhalb von 3 Tagen gelesen, sonst benötige ich 2 Wochen für so ein Buch, aber ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
    Es hat mich emotional sehr berührt, teilweise richtig feritg gemacht und dennoch oder gerade deswegen ist es ein
    Buch, dass man gelesen haben muss.

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  • Ein Meisterwerk der Märchenerzählerin Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katharina Erfling, am 29.01.2013

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    Ich habe die "Worte der weißen Königin" geliebt. Ich habe "Solange die Nachtigall singt" vergöttert. Und immer wieder habe ich mir gesagt, dass ich den "Märchenerzähler" auch unbedingt leser muss. Das Buch ist wieder so wie man es von der Märchenerzählerin Antonia Michaelis kennt. Sie war schon nach der Nachtigall meine Lieblingsautorin, aber jetzt nach dem Märchenerzähler nur noch umso mehr. Wieder hat sie es geschafft mich mit einem Buch noch Tage nach der letzten Seite zu beschäftigen - und das schaffen die wenigsten Bücher. Es gab die ein oder andere Stelle im Buch, die mich wirklich getroffen hat, nicht weil irgendetwas trauriges passiert ist, sondern weil etwas derart unerwartetes kam. Ich bin ein absoluter Vielleser. In meinen guten Zeiten lese ich ein Buch am Tag. Da kommt es zwangsläufig dazu, dass einen irgendwann nichts mehr so richtig schocken kann. Antonia Michaelis hat mich aber wieder einmal dazu gebracht zurückzublättern und mich zu fragen "Hat er das jetzt wirklich getan?"

    Die Charaktere sind absolut glaubhaft, handeln auch dementsprechend und die komplette Geschichte ist durchweg stimmig. Das Ende hat mich wieder einmal völlig von den Socken gerissen. ich werde hier nichts verraten, aber ich sage nur: in anderen Büchern oder anderer Umsetzung hätte es mich gestört aber hier war alles stimmig, jede Szene bis hin zum Schluss hat gepasst. Und bei Antonia Michaelis bin ich immer wieder davon überrascht wie mutig sie anders als viele andere Autoren an unerwartetes oder "anderes" geht.

    Absolut zu empfehlen! Ein absolutes Muss!

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  • Der Märchenerzähler Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.01.2013

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    Das Buch handelt von der unscheinbaren Anna, die gerade Abitur macht und etwas anders ist als die anderen. Sie ist praktisch ein kleiner Engel, lebt in einem perfekten zuhause und ist eine Musterschülerin. Sie trifft aus Versehen auf ihren Mitschüler, den "Kurzwarenhändler Tannatek", dieser gehört eher zu der unteren Schicht, dealt mit Drogen und schwänzt die Schule, ist meisten übernächtigt und eigentlich wundert sich sowieso jeder warum er Abi machen möchte. Doch Anna entdeckt in ihm eine andere Seite, die Seite des Märchenerzählers. Die Mutter von Abel Tannatek ist nämlich urplötzlich verschwunden und Abel muss zusehen wie er seine kleine Halbschwester durchbringt und vor anderen Gefahren schützt, dort wäre zum Beispiel ihr pädophiler Vater oder der Mann vom Sozialamt. Rührend verpackt Abel die Geschehnisse in Geschichten für seine kleine Schwester Micha, diese überschneiden sich mit der Realität und retten Micha ein paar mal den Kopf, doch als Morde geschehen und diese vorher erzählt wurden von Abel, muss Anna sich einer Wahrheit stellen: Ist Abel ein Mörder ? Liebt sie einen Mörder?

    Meinung: (Achtung Spoiler!)

    Das Cover gefällt mir sehr gut, mir gefällt das Bertelsmann Cover sogar besser als das "original", es passt da in der Geschichte immer kalter Winter herrscht, ein langer Winter, obwohl bereits Mär ist.
    Der Schreibstil ist, wie von Antonia Michaelis nicht anders gewohnt, flüssig, gut ausgeschrieben, aber dennoch nicht überfüllt, die Autorin schreibt direkt in die Seele, ideal als Jugendbuch also. Allerdings gibt es einige Wort bzw. Satzwiederholungen, die etwas nerven, aber über diese kann man hinwegsehen.
    Das Thema ist rührend, und man sympathisiert mit Abel obwohl er ein Drogendealer, ein Stricher und ein Mörder ist. Man denkt sich die ganze Zeit: er kann es nicht sein, bitte lass ihn nicht der Mörder sein ! Man leidet richtig mit und Abel ist sowohl ein Held als aus ein Antiheld, er versucht seine Schwester zu schützen, doch wenn man mal überlegt, waren seine Handlungen wirklich dumm und er selbst wusste, dass es nicht lange gut gehen kann.
    Das Buch hat mich fasziniert, besonders die Geschichten, die die Realität umsponnen haben, haben mich sehr an den kleinen Prinzen und an den Zauberer von Oz erinnert.

    Ich habe allerdings auch einen großen Kritikpunkt: Die Vergewaltigung von Anna fand ich gar nicht gut! Auch wie Anna damit umgeht und dann auch noch Abel verzeiht, irgendwo hat Toleranz für mich ein Ende, und dort ist es auch schon ! Ich meine, das ist ein Jugendbuch und eine Vergewaltigung wird in den paar Seiten abgetan und auch noch verziehen....was soll mir das denn bitte sagen?!
    Dieser Kritikpunkt wiegt für mich so schwer, dass ich einen Punkt abziehe.

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  • unfassbar, spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.12.2012

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    Unfassbar und spannend oder unfassbar spannend.
    Ich als quasi Neuzugang was lesen angeht, bin völligst begeistert von diesem Buch. Bei keinem anderem Buch hab ich mich die letzten 200 Seiten gefragt: Is er, is ers nicht?!?? und am Ende saß ich schockiert auf dem Sofa und habe die Wand angestarrt um mir darüber klar zu werden, was ich mit dem Ende anfangen soll. Einfach genial.

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  • Ein Lied über die Liebe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sabrina Bredlow, am 11.11.2012

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    Antonia Michaelis erzählt von einer zarten, jungen Liebe zwischen den sozialen Schichten: Sie, eine Flöte spielende Arzttochter; er, ein mittelloser und ausgegrenzter Kleinkrimineller. Das kann und darf nicht sein. Und doch passiert es zwischen Anna und Abel.
    Was auf den ersten Blick nach einer klischeehaften Schnulze aussieht, entpuppt sich als intensiver und märchenhafter Jugendroman.

    Eine Geschichte, so schön erzählt, dass sie den Leser so schnell nicht mehr los lässt und noch lange nachklingt.

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  • Super!Super! Super! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kristin Brelage, am 01.09.2012

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    Habe das Buch lange zu Hause liegen gehabt und es immer ein bischen vor mich her geschoben es zu lesen. Jetzt weiß ich, dass es ein Fehler war, den dieses Buch ist Krimi, der tief berührt und unter die Haut geht.
    Der Märchenerzähler ist wirklich einmalig!!!!!!

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  • Bittersüße Liebesgeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jacqueline Opitz, am 01.08.2012

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    Anna nähert sich dem schweigsamen Abel an und entgegen aller Erwartungen verstehen die zwei sich. Sie lernt auch Abels kleine Schwester Micha kennen, für die er sorgt wie ein Vater. Er erzählt den beiden eine Geschichte, um von der harten Wirklichkeit in eine fröhlichere Märchenwelt umzuschwenken, in der es aber trotzdem nicht so unbeschwert zugeht, wie man denkt.
    Dieses Buch hat mich sehr berührt und gerade Abels Situation, die unhaltbar für ihn ist, rührt einen zu Tränen. Es ist ein unheimlicher Trost, als Anna in sein Leben tritt und ihm etwas Halt zu geben versucht.
    Dies ist eine wunderschöne und auch unendlich traurige Geschichte, die einem unheimlich nahe geht und den Leser sehr nachdenklich zurücklässt.

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  • Ein bittersüßes Märchen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christiane Hibbe, am 05.07.2012

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    Anna steht kurz vor dem Abitur als sie Abel kennen lernt. Abel den Drogendealer und Schulschwänzer den alle den „polnischen Kurzwarenhändler“ nennen, aber auch Abel den Märchenerzähler der seiner kleinen Schwester Micha ein herzzerreißendes Märchen erzählt.
    Aber was passiert wenn das Märchen mit der Realität verschwimmt und nicht mehr klar ist wer der Feind ist und wer das Opfer?
    „Der Märchenerzähler“ ist ein trauriges, schonungsloses und wunderbares Buch. Antonia Michaelis schreibt ganz außergewöhnlich und schafft es so vieles zu sagen das gleichzeitig Ungesagt bleibt.

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  • Deutsche Autorin, toller Schreibstil Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Imke Zuther, am 21.06.2012

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    Anna lebt in einer Seifenblase aus blauer Luft. Sie macht gerade ihr Abi, liebt ihre Querflöte und die Rotkehlchen im Garten.
    Von Tannatek hat Anna bisher kaum etwas bemerkt, der polnische Kurzwarenhändler, der versucht Abi zu machen und auf dem Schulhof Drogen vertickt. Doch sie wird neugierig, als sie unter dem Sofa des Oberstufenraumes eine Puppe findet, von der Tannatek sagt, sie gehöre seiner Schwester. Anna folgt ihm heimlich und hört ein Märchen mit an, das für die kleine Schwester bestimmt ist.
    Aus Tannatek wird Abel und eine Liebesgeschichte beginnt, die aber schon bald von Morden überschattet wird...
    Düstere, extreme Story und toller Schreibstil!

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  • Ein Märchen aus unserer Zeit. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Corinna Teickner, am 29.01.2012

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    Durch einen Zufall kommt Anna mit ihrem Mitschüler Abel in Kontakt, der eigentlich äußerst darauf bedacht ist, niemanden an der Schule näher an sich heran zu lassen. Doch Annas Interesse ist geweckt. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege.
    Sie möchte mehr erfahren, über den Jungen, der so anders ist als sie, aus ganz anderen Verhältnissen kommt, der nicht so behütet aufgewachsen ist. Aber Abel kann sie begeistern, mit seinen Worten und Geschichten.
    Abel ist der Märchenerzähler.
    Über dieses Märchen von Abel, erfährt der Leser mehr Wahrheit, als aus der Realität.

    Doch nicht jedes Märchen hat ein gutes Ende.

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  • Der Märchenerzähler Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.01.2012

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Für mich ist "Der Märchenerzähler" definitiv eines der besten Jugendbücher des Jahres! Es hat eine romantische und auch traurige Seite. Ich würde das Buch jedem weiterempfehlen, denn dieses Buch ist ein muss!!

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  • Sehr bewegend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 08.12.2011

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zum Inhalt und auch sonst wurde fast alles gesagt...

    Der Märchenerzähler ist der erste Roman den ich von der Autorin Antonia Michaelis gelesen habe.
    Ich mochte den Erzählstil der Autorin und man fragt sich immer wieder was der Geschichtenerzähler erfindet und was auf die Wirklichkeit verweist. Dieser Roman ist bedrückend, spannend, traurig und lässt einen nach dem Lesen lange nicht los.

    Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob man dieses Buch in die Kategorie Jugendbuch packen kann. Drama trifft es wohl eher. Für manch jungen Leser wird es vielleicht schwierig zwischen Richtig und Falsch zu entscheiden. Den, kann man eine Vergewaltigung wirklich verzeihen… ich glaube nicht.

    Mein Fazit:

    Ich habe „Der Märchenerzähler“ sehr gerne gelesen und konnte es kaum aus der Hand legen.

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  • Ein anspruchsvolles Jugendbuch und eine tiefgehende Liebesgeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Huber, am 27.11.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Man sollte sich nicht vom Klappentext auf dem Buch täuschen lassen. 'Der Märchenerzähler' von Antonia Michaelis hat nicht das Geringste mit der andauernden Fantasy-Welle im Jugendbuch zu tun. Ganz im Gegenteil, das Buch lebt trotz der eingestreuten Märchenpassagen von einem starken Realismus. Große Themen wie Verantwortung, Liebe, Vertrauen und Vergebung werden in eine fesselnde Sprache gepackt, die das Buch zu einem richtigen Pageturner machen. Was ist Abels Geheimnis? Was wird aus Anna und Abel? Und wie hätte man sich selbst entschieden? 'Der Märchenerzähler' zeigt: Die Welt lässt sich nicht einfach in Schwarz und Weiß einteilen.
    Für mich eines der besten Jugendbücher mit Tiefgang der letzten Zeit und frühestens ab 14 Jahren zu empfehlen.

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  • Wenn Märchen Wirklichkeit werden... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michaela Offermann, am 08.11.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Anna lebt in ihrer eigenen Welt. Sie interessiert sich, zur Verzweiflung Ihrer besten Freundin, nicht wie alle anderen aus ihrer Stufe für Jungs und Partys. Doch dann bemerkt sie Abel. Der „polnische Kurzwarenhändler“, wie er von allen genannt wird, erregt ihr Interesse und lockt sie aus ihrem Schneckenhaus. Wer ist dieser Junge mit Wollmütze und Militärjacke?
    Anna beginnt, ihm hinterher zu spionieren und erfährt, dass er mit seiner kleinen Schwester in den Plattenbauten wohnt. Seine Mutter ist verschwunden. Abel sorgt rührend für seine Schwester, doch Anna spürt, dass er ein Geheimnis hat...
    Ein einfühlsamer Roman um eine ganz besondere Beziehung und ein spannender Thriller mit Nervenkitzel bis zur letzten Seite.

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  • märchenhafte Realität Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Stutzke, am 30.09.2011

    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Anna Leemann ist eine 17-jährige Schülerin, die sich auf das Abitur vorbereitet. Normal ist Anna hingegen nicht, sie lebt in ihrer eigenen Welt, in ihrer "Seifenblase" und grübelt viel über die Welt und das Warum nach. Doch trotz ihrer ruhigen Art ist sie keine Außenseiterin, im Gegenteil. Sie hat Freunde und ist beliebt. Eines Tages findet sie im Aufenthaltsraum ihrer Klasse eine Puppe - und damit verändert sich ihre Leben grundlegend.

    Diese Puppe gehört angeblich der Schwester eines Mitschülers, Abel Tannatek. Abel ist ein Quereinsteiger, Schulschwänzer und Außenseiter auf dem Gymnasium, er besucht es erst seit 1,5 Jahren und dennoch hatte er bis jetzt wenig Berührungspunkte mit Anna, obwohl sie zusammen in ein paar Kursen sind. Doch an diesem Tag ändert sich alles. Abel, von allen nur "polnischer Kurzwarenhändler" genannt, weil er in der Schule Drogen verkauft, fasziniert Anna. Sie will mehr über diesen Jungen erfahren, der sich anscheinend so rührend um seine kleine Schwester kümmert.

    Anna folgt Abel heimlich in die Uni-Mensa und entdeckt dort einen ganz anderen Abel. Dieser junge Mann kümmert sich rührend um seine 6-jährige Schwester Mischa. Anna bekommt mit, wie Abel seiner kleinen Schwester das Märchen von einer kleinen Klippenkönigin erzählt, deren Insel untergeht und die zusammen mit einem Seelöwen die gefährliche Flucht Richtung Festland wagt. Anna wird, ebenso wie Mischa, sofort von der Geschichte in Bann geschlagen. Natürlich bleibt Anna in der Uni-Mensa nicht unbemerkt. Tatsächlich freundet sie sich sogar mit dem Geschwisterpaar Tannatek an, deren Mutter verreist zu sein scheint. Nach und nach stellt Anna fest, dass der 17-jährige Abel sich ganz allein um seine kleine Schwester kümmert und es trotz aller Sorgen und Nöte schafft, ihr ein liebevolles zu Hause zu geben. Und Abel erzählt den beiden die Geschichte der kleinen Klippenkönigin weiter, von der Flucht vor dem Diamantenhändler und seinen Schergen. Nach und nach baut er immer wieder reale Personen in sein Märchen ein und die Grenze zwischen Phantasie und Wirklichkeit scheint zu verschwimmen ...


    Was für eine Geschichte! Real und doch phantastisch, brutal und doch liebevoll und einfach märchenhaft. Das Buch weißt einen dermaßen einnehmenden Schreibstil auf, dass selbst kurze Unterbrechungen kaum möglich sind, ich war wie gefangen in der Geschichte. Die Charaktere wurden mit sehr viel Tiefe und Liebe zum Detail entworfen, sodass diese so real wirken, als könne man ihnen jeden Moment in der wirklichen Welt begegnen. Auch die Nebenfiguren, von denen es im Buch nicht wenige gibt, wurden sehr detailliert und tief dargestellt, was bei Nebencharakteren leider häufig nicht der Fall ist. Bei diesem Buch handelt es sich um das 1. Buch der Autorin, dass ich gelesen habe und es war mit Garantie nicht das letzte!

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  • Es war einmal... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Lisa-Marie Battenberg, am 02.08.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Anna, behütetes Mädchen kurz vor dem Abitur verliebt sich in Abel, einen Mitschüler. Sie weiß, dass er mit Drogen dealt, doch gleichzeitig kümmert er sich liebevoll um die kleine Schwester und erzählt dieser das Märchen von der Klippenkönigin, welches Anna in ihren Bann zieht. Doch ist das Märchen wirklich nur ein Märchen? Kommen Anna die handelnden Personen nicht aus der Wirklichkeit erschreckend bekannt vor? Und wie weit würde Abel gehen, um seine Schwester zu beschützen? Ist er womöglich ein mehrfacher Mörder?

    Die Vermischung von harter Realität und poetischer Märchenwelt ist Antonia Michaelis perfekt gelungen. Sprachlich wunderschön erzählt sie eine grausame Geschichte mit überraschenden Enthüllungen und Wendungen, die gleichzeitig fesselt und verstört.
    Dieser Jugendroman ist ganz bestimmt nichts für Zartbesaitete und für unter 14 -jährige. Ansonsten ist er unbedingt zu empfehlen. Selten hat mich ein Jugendbuch so sehr berührt wie dieser Roman. Er geht einem direkt unter die Haut und lässt einen auch nach der letzten Seite lange nicht mehr los.

    Grandios!

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  • Wunderschön! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bianca Schiller, am 12.07.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nicht nur für junge Mädels, auch absolut lesenswert für Frauen jeden Alters:
    Ein wunderschönes Buch, ganz ohne Kitsch und mit viel Fantasie.
    Hat eine romantische aber auch eine traurige Seite mit einem - meiner Meinung nach - runden Ende.
    Die Geschichte in der Geschichte (Das Märchen der Klippenprinzessin) vermittelt die Ängste, Träume und Wünsche auf sehr bildliche Art und Weise.
    Toll geschrieben, hat mich sehr beeindruckt.

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  • Ausdrucksstarkes Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 04.07.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ausdrucksstark und wunderschön erzählt von Antonia Michaelis.Manversinkt regelrecht in diesen Buch.Wirklich spannendes Buch das Eindrucksvoll, begeisternd und abwechslungsreich ist.Manchmal weiß man nicht ob es Realität oder Fantasie ist, aber dass sollte jeder leser selbst rausfinden.Ich kann es wirklich empfehlen!

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  • Märchen - Wirklichkeit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Petra Kraus, am 14.06.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe diese Geschichte, in der Realität und Märchen eng niteinander verwoben sind, mit großer Begeisterung gelesen. Besonders gefallen hat mir die sprachliche Erzählkraft.
    Einfach empfehlenswert.

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  • Es war einmal eine kleine Klippenkönigin... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Literella.blog.de, am 14.06.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Autorin hat mit dieser Geschichte etwas Besonderes geschaffen. Ein Märchen, ja, ein Märchen, wie es im Buche steht! Ihr werdet sicher verstehen, wie ich es meine, wenn ihr dieses Buch gelesen habt. Wer hier einen Jugendfantasyroman erwartet, liegt völlig falsch, damit hat das Ganze nichts zu tun. Das Märchen begleitet nur die Geschichte, umspielt sie, verhüllt sie und macht gleichzeitig einiges klarer. Es ist eher ein Thriller und gleichzeitig eine Geschichte, die das Leben geschrieben hat.
    Die Handlung wechselt immer zwischen Märchen und der eigentlichen Geschichte, denn Abel, um den es in dieser GEschichte unter anderem geht, erzählt seiner kleinen Schwester Micha ein Märchen, welches erstaunliche Parallelen zum wirklichen Leben und ihrer momentanen Situation aufweist. Er will sie warnen, will ihr etwas beibringen, dass sie nur auf diese Weise verstehen kann!

    Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll. Flüssig, märchenhaft, mitreißend erzählt sie die Geschichte der drei Hauptpersonen und obwohl wirklich sehr viel passiert, bleibt dem Leser doch genug Zeit und Raum zum Nachdenken und Spekulieren und das braucht man bei dieser Geschichte auch, denn sie ist alles andere als seicht! Die Dinge, die zu Beginn noch hinter der märchenhaften Fassade verstecken, werden nach und nach aufgedeckt und erst am Ende, wird dem Leser tatsächlich die ganze Tragweite klar.
    Die Autorin schafft es durch Liebe zum Detail in dem Buch eine gewisse Stimmung festzuhalten, welche die Geschehnisse noch unterstreicht und den Leser in die Geschichte saugt.

    Am Ende klappte ich das Buch zu und war schockiert, glücklich und traurig zugleich.
    Ich würde dieses als Jugendbuch freigegebene Buch nicht jedem Jugendlichen in die Hand geben, denn für manch zartes Gemüt könnte die Geschichte doch etwas zu ernst sein.

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