Der kleine Drache Kokosnuss besucht den Weihnachtsmann

Band 7

von Ingo Siegner

Buch

gebunden (64 Seiten)

6. Auflage

Sprache: Deutsch

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Fröhliche Weihnachten, kleiner Drache Kokosnuss!

Mitten im Winter bekommen der kleine Drache Kokosnuss und seine Freundin Matilda Besuch von zwei komischen Gestalten: Die Pinguine Greta und Pelle sind auf der Suche nach dem Südpol. Südpol? Nie gehört! Aber gemeinsam werden sie den Weg bestimmt finden. Ihre abenteuerliche Reise führt die Freunde in die Nördlichen Wälder zum Weihnachtsdorf. Kokosnuss, der bislang noch nie etwas vom Weihnachtsfest gehört hat, ist begeistert. Und als er dann den Weihnachtsmann höchstpersönlich kennen lernt, hat Kokosnuss eine tolle Idee: In diesem Jahr wird auchauf der Dracheninsel Weihnachten gefeiert!

- Ideal für Leseanfänger: extragroße Schrift, übersichtliches Layout
- Eine fantasievolle Geschichten von Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Mut

Produktdetails

Verkaufsrang: 18.395
ISBN-10: 3-570-13202-1
EAN: 9783570132029
Erschienen: 27.09.2006
Verlag: Bertelsmann Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 6. Auflage
Seitenzahl: 64
Länge/Breite: 210mm/155mm
Gewicht: 335 g
Altersempfehlung: 6 - 99
Illustrator: Ingo Siegner
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Ingo Siegner

Ingo Siegner, 1965 in Hannover geboren, wuchs in Großburgwedel auf. Nach Schule und Zivildienst wurde er Sparkassenkaufmann, ging als Au-Pair nach Frankreich, steckte seine Nase in die Universität und landete schließlich bei Vamos, einem hannoverschen Veranstalter für Familienreisen. Auf vielen Reisen erfand er für die Kinder fantastische Geschichten. Nebenher brachte er sich das Zeichnen bei. Ingo Siegner lebt als Autor und Illustrator in Hannover.

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Kundenrezensionen

  • Nicht nur für Erstleser Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 03.10.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Kokosnussbücher sind bei uns schon seit dem 4. Geburtstag im Einsatz und werden immer wieder gelesen. Die Geschichten sind überschaubar, in kleine Kapitel unterteilt (da kann man immer schön stoppen und am nächsten Tag weiterlesen) und inhaltlich wirklich süss. Also - nicht von der Altersempfehlung abschrecken lassen .. :-)

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Die Dracheninsel liegt in diesem Winter unter einer dicken Schneedecke. Kokosnuss und Matilda haben zusammen mit Opa Jörgen am Strand einen riesigen Schneedrachen gebaut. Oben auf seinem Kopf hat er einen Ausguck, den man über eine Treppe auf dem Rücken des Schneedrachen erreichen kann. Von hier oben können Kokosnuss und Matilda den ganzen Strand und das Meer überblicken. Gerade schaut Matilda mit dem Fernrohr über das Wasser. Plötzlich stutzt sie. "Da schwimmt eine Eisscholle mit so komischen schwarzweißen Vögeln darauf. Die kommt direkt auf die Dracheninsel zu", sagt das kleine Stachelschwein. Kokosnuss staunt. "Komm, Matilda, wir laufen hin und heißen die seltsamen Vögel willkommen!", ruft er aufgeregt und rennt los.
Atemlos hoppelt das Stachelschwein hinterher.
Gerade als die Eisscholle angespült wird, erreichen Kokosnuss und Matilda den Strand. "Heda!", ruft Kokosnuss. "Herzlich willkommen auf der Dracheninsel!" Und wie es sich für einen anständigen Feuerdrachen gehört, stößt er zum Gruß einen kräftigen Feuerstrahl in die Luft. "Uaahh!", kreischen die fremden Vögel und hüpfen in wilder Panik ins Wasser. Nach einer Weile tauchen sie in sicherer Entfernung wieder auf und starren Kokosnuss ängstlich an. Der steht verdutzt am Strand.
"Was ist denn mit denen los?", fragt er.
"Guck mal, wie die gucken!", sagt Matilda. "Ich glaube, die haben Angst vor uns."
"Meinst du?", sagt Kokosnuss.
"Heda, ihr zwei!", ruft Matilda. "Ich bin Matilda das Stachelschwein und das ist mein Freund Kokosnuss der Feuerdrache. Wir tun keiner Fliege etwas zuleide!"
"Ehrenwort?", fragt der größere der beiden Vögel. "Großes Drachenehrenwort!", antwortet Kokosnuss.
"Großes Stachelschweinehrenwort!", ruft Matilda. Da kommen die zwei seltsamen Vögel langsam näher.
"Was seid ihr denn für Vögel?", fragt Kokosnuss.
"Wir sind Pinguine und kommen vom Südpol", sagt der kleinere Vogel.
"Das ist Pelle und ich heiße Greta", sagt der größere Vogel. "Wir sind auf der kleinen Eisscholle abgetrieben worden und wollen zum Südpol zurück. Kennt ihr den Weg dorthin?"
"Südpol? Nie gehört", sagt Matilda.
"Nie gehört", sagt auch Kokosnuss. "Ihr seid doch Vögel. Warum fliegt ihr denn nicht einfach zum Südpol?"
"Wir Pinguine sind zwar Vögel, aber wir können leider nicht fliegen. Doch dafür können wir besser schwimmen und tauchen als jeder andere Vogel überhaupt. Nur ist der Südpol leider zu weit entfernt, um dorthin zu schwimmen." Da sieht Kokosnuss, wie dem kleinen Pinguin Pelle eine Träne über den Schnabel kullert. Und weil es schon langsam dunkel wird, sagt er: "Wir gehen zu Opa Jörgen in die warme Höhle hinauf und fragen ihn!" "Ist Opa Jörgen ein Drache oder ein Stachelschwein?", fragt der kleine Pelle.
"Hihi", kichert Matilda. "Opa Jörgen ist doch kein Stachelschwein."
"Opa Jörgen ist mein Großvater", erklärt Kokosnuss. "Er ist ziemlich groß, aber ihr braucht keine Angst vor ihm zu haben, denn er ist der allerliebste Opa auf der Welt!"


Ein Yeminee?
Kokosnuss, Matilda und die Pinguine haben es sich an dem großen Lagerfeuer in Opa Jörgens Höhle gemütlich gemacht. Die Pinguine betrachten staunend den alten Drachen. So ein riesiges Lebewesen haben sie noch nie gesehen.
Auch Opa Jörgen schaut neugierig auf die Pinguine herab. Er ist zwar schon sehr alt, aber solch seltsame Vögel sind ihm noch nie begegnet.
"Hm", murmelt er. "Mir fällt auch niemand ein, der weiß, wie man zum Südpol kommt. Hm, außer vielleicht... "
"Außer wer?", fragt Kokosnuss.
"Außer wer?", fragt auch Matilda.
"Nun", erklärt Opa Jörgen, "oben im Ewigen Schnee der Himmelskratzer soll ein Wesen leben, dass mehr weiß als der weiseste Drache und die weiseste Eule."
"Was ist das für ein Wesen?", fragt Kokosnuss.
"Das Yeminee", antwortet Opa Jörgen.
"Das was?", fragen Kokosnuss, Matilda und die Pinguine wie aus einem Mund.
"Das Yeminee", wiederholt Opa Jörgen. "Es wird erzählt, das Yeminee sei vor sehr langer Zeit aus einer Schneewolke gefallen und lebe seitdem oben in den Himmelskratzern, dort, wo immer Schnee liegt."
"Wie sieht das Yeminee aus?", fragt Kokosnuss. "Man erzählt sich, dass seine Füße so groß und so platt sind wie Riesenpfannkuchen. Und seine knubbelige Nase ist ganz grün oder gelb oder blau oder rot."
"Grün oder gelb oder blau oder rot? Wie geht das denn?", fragt Matilda. "Je nachdem, was es gerade für eine Laune hat. Seine Nase ist grün, wenn sich das Yeminee ärgert, gelb ist sie, wenn es gut gelaunt ist, blau, wenn es einen Riesenhunger hat, und rot, wenn es neugierig ist", antwortet Opa Jörgen.
"Und wenn es Angst hat?", fragt Matilda. "Das Yeminee hat nie Angst", antwortet Opa Jörgen. "Niemals?"
"Nein, das Yeminee weiß gar nicht, was Angst ist. Außerdem ist das Yeminee ururururalt, älter als der älteste Baum auf der ganzen Welt." Kokosnuss, Matilda und die Pinguine hören Opa Jörgen gespannt zu. Dabei trinken sie warme Kokosmilch und essen Kokoskuchen, den Oma Aurelia gebacken hat. Doch schließlich wird es still in der Höhle. Manchmal knackt ein Stück Holz im Feuer und draußen pfeift der Nachtwind. Nach einer Weile sagt Kokosnuss: "Wisst ihr was? Morgen gehen wir zu den Himmelskratzern und suchen das Yeminee!"
"Au ja!", ruft Matilda. "Wir machen eine richtige Expition!"
"Das heißt Ex-pe-di-tion", verbessert Kokosnuss. Doch vorher wird erst mal geschlafen!


Gefährliche Begegnung im Schnee
In aller Frühe holen Kokosnuss und Matilda alles, was man für eine Expedition in den Ewigen Schnee braucht: einen kleinen Drachenschlitten, Schneeschuhe, Schier, Spitzhacken, ein paar warme Decken und genügend Proviant. Mit dem Schlitten kommen die vier Abenteurer schnell voran. Schon bald erreichen sie die Große Ebene vor den Himmelskratzern. Auf der Ebene liegt der Schnee so hoch wie zwei kleine Drachen.
"Wie sollen wir denn da durchkommen?", fragt Matilda.
Kokosnuss grinst. "Na, buddeln!", sagt er und stürzt sich in die Schneemassen. Mit seinen Drachenkrallen beginnt er, sich durch den Schnee zu graben. Greta und der kleine Pelle benutzen ihre Schnäbel wie Spitzhacken und jetzt macht auch Matilda mit. Fleißig schaufelt sie mit ihren Pfoten den Schnee beiseite. Nach kurzer Zeit haben sie einen tiefen Tunnel in den Schnee gegraben. Aber Buddeln ist viel anstrengender als man denkt: Bald plumpsen die vier Freunde erschöpft in den Schnee. "Puh, so geht's nicht weiter", japst Kokosnuss. Aber da fällt Matilda etwas ein:

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