Der Joker

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2007, Kategorie Preis der Jugendjury

von Markus Zusak

Buch

Taschenbuch (443 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Deutscher Jugendliteraturpreis 2007


In Eds Briefkasten liegt - eine Spielkarte. Ein Karo-Ass. Darauf stehen drei Adressen. Die Neugier treibt ihn hin zu diesen Orten, doch was er dort sieht, bestürzt ihn zutiefst: drei unerträglich schwere Schicksale, Menschen, die sich nicht selbst aus ihrem Elend befreien können. Etwas in Ed schreit: »Du musst handeln! Tu endlich was!« Dreimal fasst er sich ein Herz, dreimal verändert er Leben. Da flattert ihm die nächste Karte ins Haus. Wieder und wieder ergreift Ed die Initiative - doch wer ihn auf diese eigenartige Mission geschickt hat, ist ihm völlig schleierhaft.


Eine Geschichte über Zivilcourage, ungeheuer spannend und mit viel Situationskomik erzählt.


Pressestimmen:

"Eine fesselnde Geschichte über Freundschaft, Zivilcourage und Mut, deren Sprache gleichermaßen Kinder und Erwachsene beeindruckt. NRZ

Produktdetails

Verkaufsrang: 941
ISBN-10: 3-570-30539-2
EAN: 9783570305393
Originaltitel: Der Joker
Erschienen: 06.10.2008
Verlag: Cbt
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 443
Länge/Breite: 183mm/125mm
Gewicht: 480 g
Altersempfehlung: 14 - 99
Übersetzer: Alexandra Ernst
Reihe: cbt Taschenbücher
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Markus Zusak

Der australische Schriftsteller Markus Zusak wurde als jüngster von vier Geschwistern am 23.Juni 1975 in Sydney geboren. Sein Vater stammte aus Österreich und war Maler, seine Mutter kam aus Deutschland. Von ihnen erfuhr Markus Zusak schon als Kind die Geschichten aus dem 2.Weltkrieg, die ihn inspirierten "Die Bücherdiebin" zu schreiben. Sein vorläufiger Kindheitstraum war wie sein Vater Maler zu werden, doch schnell resignierte Markus Zusak und entdeckte eher sein Talent zum Schreiben. Für seinen Jugendroman "The Underdog" aus dem Jahr 1999 erhielt Markus Zusak seine ersten Auszeichnungen. Bekannt wurde der Autor aber vor allem durch sein 2002 veröffentlichtes Buch "Der Joker ? The Messenger", welches 2007 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis gewürdigt wurde. Der letztendliche Durchbruch gelang Markus Zusak mit "Die Bücherdiebin". Der Zeithistorische Roman wurde zahlreich geehrt und mit Preisen überschüttet. Durch die Erzählungen seiner Eltern wollte Markus Zusak das damalige Nazi-Deutschland unter den Aspekten der Gegenwehr aufzeigen, welches ihm so gut gelang, dass er einen Bestseller schrieb. Inzwischen sind seine Romane in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Neben seiner Tätigkeit als Autor, lehrt Markus Zusak noch gelegentlich Englisch an einer High School. Seine Freizeit verbringt er mit seiner Familie, geht surfen oder ins Kino. Markus Zusak ist verheiratet und Vater einer Tochter. Wohnhaft ist er mit seiner Familie in Sydney.

Meinung der Redaktion
Markus Zusak hat mich mit seiner Sprache maßlos beeindruckt. Das ist auch so einer dieser Grenzgänger, die für Kinder wie für Erwachsene schreiben.

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Buchhändlertipps

  • Die Welt in kleinen Schritten verbessern Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nina Marlene Wolfsteiner, am 08.07.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Graz

    ...Jeder kann das!
    In dem Fall: Ein junger Typ ohne Perspektive, heruntergekommen, gibt sich zufrieden mit dem Minimum. Dann wird er erstmals aktiv. Er stellt einen Bankräuber- und bekommt bald darauf "Aufträge" gewisse Leute zu schützen oder deren Leben zu verbessern.
    Selbst wächst er auch an jeder Aufgabe.

    Toller Schreibstil, wichtig zu lesen. Unbedingt nicht nur für Jugendliche!

    Jeder kann die Welt besser machen, wenn nicht alles egal ist.
    Kleine Gesten der Menschlichkeit können heilen!

    Deutscher Jugendliteraturpreis 2007
    Auch von Markus Zusak: Die Bücherdiebin, ebenfalls sehr empfehlenswert!
  • Der Joker Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrea Erber, am 08.01.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Pölten

    Ed ist ein orientierungsloser junger Mann mit einem sabbernden, stinkenden Hund, ohne Ausbildung, ohne Freundin->ohne Zukunft. Diese Tatsachen beginnen sich langsam zu ändern, als er eines Tages einen Banküberfall verhindert und die Ereignisse ihren Lauf nehmen…..
    Ich habe die Bücherdiebin vor einigen Jahren gelesen und war total begeistert von dem Schreibstil und der wunderbaren Art wie es Markus Zusak versteht eine sehr ernste Thematik aufzugreifen und in einen grandiosen Roman zu verpacken. Auch der Joker hat mich sehr berührt und man lebt mit den Protagonisten einfach mit. Markus Zusak trifft einfach mitten ins Herz. Der Joker ist einer der besten Romane, die ich im letzten Jahr gelesen habe und nicht nur für Jugendliche interessant und spannend.
    Unbedingt lesen!!!

Kundenrezensionen

  • Schwere Zeiten für Ed Kennedy Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sabrina Bredlow, am 22.04.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Was soll man mit seinem Leben bloß anstellen? Diese Frage stellt sich der 19-jährige Ed Kennedy eigentlich nicht oft. Er fährt Taxi, spielt mit seinen Freunden Karten und trinkt mit seinem Hund Kaffee – ein richtungsloses und stink-normales, bedeutungsloses Leben irgendwo in einer heruntergekommenen Stadt Australiens… Doch alles ändert sich als Ed einen Bankraub verhindert. Kurz darauf findet er eine Spielkarte in seinem Briefkasten. Auf dem Ass sind drei Adressen notiert, das ihn zu Menschen führt, die allein nicht aus ihrem Elend finden. Was nun? Einmischen? Nur wie? Und warum bekommt er diese dubiosen Nachrichten und von wem? Ein seltsamer Streifzug durch die Stadt und das Leben anderer beginnt, die Ed letztlich zu sich selbst führen könnten.

    Markus Zusak ist ein grandioser Roman gelungen, der jungendliche wie erwachsene Leser fesseln und zum Nachdenken bringen wird.

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  • Joker Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Hahne, am 23.11.2012

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    Dieses tolle Jugendbuch fängt mit einer irrsinnig komischen Bankraubszene an, aber dabei bleibt es nicht.Von der Jugendlichen- Jury des deutschen JuLit-Preises zu ihrem Liebling gekürt ,ist es auch eine spannende Suche nach dem Sinn des Lebens.Denn Ed, der taxifahrende Looser ist genau wie seine drei Freunde irgendwie noch nicht so richtig im Leben angekommen und erst besondere Spielkarten mit Anweisungen darauf,weisen ihm den Weg... Ganz anders als Markus Zusak`s "Bücherdiebin", aber durchaus empfehlenswert ,ist also auch dieser Roman für Jugendliche ab 15/16 , viel Spaß beim (Selber-)Lesen wünsche Ihnen !

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  • Der Joker! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von A. Adams, am 27.08.2012

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    Viel hat er noch nicht in seinem Leben erreicht, das weiß Ed Kennedy selber. Er gibt unumwunden und selbstkritisch zu, dass Taxifahren nicht das höchste der Gefühle ist, dass seine Fähigkeiten in der Liebe nicht überragend sind und dass mit 19 Jahren immer noch in seinem Heimatdorf ohne großartige Perspektive zu wohnen, wirklich kein Erfolg ist. Doch sein Leben verändert sich radikal, als er Zeuge eines Bankraubes wird und den etwas tölpelhaften Bankräuber zur Strecke bringt.
    In seinem Briefkasten findet er eine Spielkarte, darauf drei Adressen. Wer hat sie geschickt, was sollen die Adressen bedeuten und warum gerade er?
    Er beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen und muss feststellen, dass sein Leben plötzlich durchaus einen Sinn hat, und zwar einen ganz gewaltigen.
    Unglaublich sprachgewaltig kommt dieser Roman über das Leben daher und macht aus einem ganz normalen Verlierer einen Helden des Alltags.

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  • Der richtige Weg Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Lisa Schulze, am 19.08.2012

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    Ed Kennedy – seines Zeichens Taxifahrer, 19 Jahre alt, wohnt allein in einer Bude mit seinem Hund Türsteher (dieser wird seinem Namen allerdings nicht wirklich gerecht) und spielt mit seinen Freunden Audrey, Marv und Ritchie am liebsten Karten. Bisher hat er nichts in seinem Leben erreicht. Doch ein Schlüsselerlebnis ruft eine ungeahnte Wendung hervor... Die Karten sind verteilt.
    Dieses großartige Werk lässt sich mit Worten allein kaum beschreiben. Beim Lesen entwickelt sich zunehmend ein tiefes Mitgefühl gegenüber der Hauptfigur und man meint selbst in dieser Geschichte zu sein. Und man hat ein Ziel vor Augen: Die Botschaft zu begreifen und sie stetig in unserem Herzen zu tragen!

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  • Der Joker Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Imke Zuther, am 31.05.2012

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    Ed Kennedy ist 19 Jahre alt. Sein Leben ist ziemlich trostlos. Er ist Taxifahrer weil er beim Alter geschummelt hat und seine drei Freunde bekommen - genau wie er - kaum etwas auf die Reihe.
    Eines Tages hindert Ed, mehr durch einen Zufall, einen Bankräuber bei der Flucht. Sei diesem Tag bekommt er merkwürdige Spielkarten zugestellt. Bald schon merkt er, dass sich darauf Aufgaben verbergen, die er nach und nach zu bewältigen versucht.
    Die Orientierungslosigkeit Eds ist durch die ausdrucksstarke Sprache Zusaks nachvollziehbar und die Geschichte für alle ab 15 Jahren sehr lesenswert.
    Humorvoll und tiefgründig ein echter Zusak!

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  • Wow! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Judith Fekete, am 25.05.2012

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    Ed ist ein Außenseiter, in seinem eigenen Leben. Er ist Taxifahrer, hat einen Hund und beste Freunde, jedoch sehnt er sich nach einer Freundin!

    Doch dann verhindert er, wie durch ein Wunder einen Bankraub und findet am nächsten Tag in seinem Briefkasten eine mysteriöse Spielkarte. Diese führt ihn zu Adressen, bei denen er sieht das sein Leben vielleicht garnicht so schlecht ist, wie er denkt...

    Ein geniales Buch, mit überraschenden Wendungen und einem Held, der gar kein Held sein möchte...

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  • Spitze und mal so ganz anders! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Linda, am 14.04.2012

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    Ich konnte mir am Anfang nicht so recht vorstellen, worum es in dem Buch geht. War aber dann von Anfang an begeistert!Ich finde dieses Buch hat eine ganz schöne Geschichte und ist wirklich empfehlenswert!

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  • Vier Asse und ein Joker Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 03.04.2012

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    Ed bekommt die Asse und beginnt das Leben anderer und sein eigenes zu verändern.
    Für mich ein toller Roman. Er hat für mich den Geschmack nach frischem Brot, Suppe und anderen Leckereien, da ich das Buch in einem Lager gelesen habe, als wir einen freien Nachmittag hatten.
    Genial, leicht geschrieben, schnell verständlich.
    Für mich ein Muss im Bücherregal.

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  • Der Joker Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Martina Fabian, am 04.02.2012

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    Ed und seine Freunde leben in den Tag hinein... jobben, pokern, Bier trinken... Nichtstun... bis sie durch Zufall einen Bankräuber stellen und in der Zeitung stehen... und Ed regelmäßig Spielkarten mit Notizen, Namen, Zitaten, Adressen in seinem Briefkasten findet... seine Neugier ist geweckt und er findet Menschen, die ihn brauchen...und er findet zu sich. Ein umwerfend gutes Buch, das so spannend ist, dass man es nicht schnell genug lesen kann und das so schön ist, dass man es gerne ganz langsam lesen will, um es zu genießen!

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  • Der Joker Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.12.2011

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    Das Buch ist sehr spannend, witzig und interessant geschrieben. Der Autor hat einen guten Schreibstil, was mir persönlich sehr gefällt.
    Das Buch ist sehr Lesenswert. :)

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  • witzig, ernst und einfach genial! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.10.2011

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich kann den vorigen Bewertungen nur zustimmen. Eds Gedanken werden gut veranschaulicht und Zusak appelliert an den Leser: "Steh auf und verändere die Welt!". Zusak lässt daher Ed immer wieder Fragen an Leser stellen. Er zeigt das jeder, egal wer er ist oder woher er kommt, etwas tun kann um diese Welt zu verändern, sie zu verbessern. Meiner Meinung nach ist das Ende etwas "zügig" geschrieben worden. Trotz diesem kleinem "Schönheitsfehler" ist Der Joker ein einfach witziges und schräges Buch das für Leser jedes Alters geeignet ist. Lesepflicht!!! :D

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  • eine Geschichte, die ein Leben verändert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sandra Wittwer, am 03.10.2011

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    Ed Kennedy ist ein Loser; er ist 19, arbeitet als Taxifahrer, spielt regelmässig Karten mit seinen Freunden und hat einen stinkenden Hund namens Türsteher.

    Und eines Tages verändert sich sein Leben. Nach einem überlebten Banküberfall, findet er eine Spielkarte, das Karo-Ass, in seinem Briefkasten und er hat drei Aufgaben zu lösen.

    Zusak schreibt in einer wunderbar erzählerischen Weise eine Geschichte über einen Jungen, der mehr in sich trägt, als er jemals ahnen könnte. Mich hat seine Geschichte zutiefst gerührt und ich konnte mir so manchen Lacher nicht verkneifen. Grossartiger Lesestoff mit Unterhaltungswert!

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  • Der Joker Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 08.09.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eine wirklich spannende Geschichte! Der Taxifahrer Ed ist mit seinem Leben nicht wirklich zufrieden. Eines Tages gelangt er in einen Banküberfall und schafft es den Räuber aufzuhalten. Von da an findet er Spielkarten in seinem Briefkasten mit Namen, Adressen oder sonstigen seltsamen Anweisungen.. und beginnt somit den Leuten, die sich dahinter befinden zu helfen..
    Ein geniales Buch darüber, wie ein einzelner Mensch es schafft die Welt etwas besser zu machen!

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  • Der Joker Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Peter Binninger, am 08.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch ist bis jetzt das Beste was ich gelesen habe... Es geht um einen Taxifahrer der mit seinem Leben nicht zufrieden ist. Erst als er in seinem Briefkasten vier Spielkarten mit je drei Zeit- und Ortsangaben findet, beginnt für Ihn ein Leben aus Leidenschaft und Hingabe. Einfach genial......


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  • Verdammt Gut! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Claudia Kiepsch, am 21.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ed Kennedy ist 19, Taxifahrer und eigentlich ein Nichts. Doch sein Leben verändert sich rasant als er 4 mysteriöse Spielkarten erhält... Ed wächst schier über sich hinaus! Ein Buch mit einer Botschaft die so simpel scheint: Jeder von uns kann die Welt verändern! Ich habe viel gelacht, ein wenig geweint und nach der letzten Zeile war ich sehr, sehr glücklich :-)! Bravo Hr. Zusak, bravo!!! (Für Fans brillant erzählter Geschichten von 14 bis 99)

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  • Super Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.07.2011

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    Der Joker ist ein super spannendes und aufreggendes Buch, ich würde es nur weiter emphfelen, eins der besten Bücher die ich gelesen habe.

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  • Ein weiteres gutes Buch von Markus Zusak Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.06.2011

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    Markus Zusak schreibt allgemein sehr gute Bücher (z.B. "Die Bücherdiebin" - auch für Erwachsene sehr empfehlenswert), deshalb waren meine persönlichen Erwartungen sehr hoch. Ich muss sagen, dass sie gut erfüllt worden sind!

    Das Buch berichtet über einen Selbstfindungstripp des Ed Kennedy, der eigentlich ein sehr normales, gemächliches und auch langweiliges Leben führt. Der Inhalt des Buches beginnt als er auf dem Boden einer Bank liegt, in der ein Räuber mit einer Waffe wild um sich zielt und allen Anwesenden mit dem Tod droht. Kurz darauf findet Ed die erste Spielkarte mit ihm unbekannten Adressen.Nach einigem Zögern sucht er die angegebenen Adressen auf und setzt somit den Kreislauf in Bewegung.

    Wie gesagt, ein sehr gutes Buch um einfach mal alles zu vergessen,die Seele baumeln zu lassen und vielleicht sogar ein bisschen mit zu rätseln.

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  • Spannender Roman! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 07.06.2011

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als Ed Kennedy unfreiwillig Zeuge eines Banküberfalls wird, ändert sich sein Leben schlagartig. Dadurch, dass ihm einzelne Jokerkarten mit mysteriösen Angaben zugestellt werden, gerät er in Kontakt mit Menschen, deren Leben unterschiedlicher nicht sein könnten. Trotz oder gerade wegen der Vielschichtigkeit und der auf bestimmte Art oft auch Tragik der Lebensgeschichten findet Ed schlussendlich seinen eigenen Weg.

    Ein fantastischer Roman voller Rätsel und berührenden Momenten, sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene!

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  • Einzigartig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 03.01.2011

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    Dieses Buch ist einfach einzigartig. Die Schreibweise des Autors und die Aussage des Buches sind so selten, wie in fast keinem anderen Buch zu finden. Markus Zusak beschreibt das Leben eines Versagers, der einfach kein Glück im Leben und in der Liebe hat. Doch das Schicksal hält etwas anderes für ihn bereit. Vier Spielkarten und ein seltsamer Mann verändern Ed Kennedy's und vieler anderer Leben grundsätzlich. Doch zum Schluss erkennt Ed, dass jeder die Chance hat etwas aus seinm Leben zu machen und anderen Menschen zu helfen.
    Eine fabelhafte Geschichte wie keine andere!

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  • Jeder kann etwas verändern Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 22.12.2010

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    Ed Kennedy ist der totale Looser, bis er misteriöse Nachrichten erhält und anfängt unbekannten Menschen zu helfen.

    Man sollte sich nicht vom Einband täschen lassen, es ist durchaus auch ein Jungenbuch.
    Dieses Buch zeigt, dass alle die Welt mit kleinen Dingen Besser machen könnten, wenn sie sich nur dazu aufrafften.

    Eine sehr bewegende Geschichte,die zum Nachdenken anspornt

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Teil 1: Die erste Botschaft
Der Überfall


Der Bankräuber ist ein totaler Versager. Ich weiß es. Er weiß es.
Die ganze Bank weiß es.
Selbst mein bester Freund Marvin weiß es und der ist ein noch größerer Versager als der Bankräuber.
Das Schlimmste an der ganzen Sache ist, dass Marvs Auto draußen auf einem Parkplatz steht, wo man nur eine Viertelstunde parken darf. Wir liegen mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden und von der Viertelstunde sind nur noch ein paar mickrige Minuten übrig.
»Der Kerl sollte sich besser etwas beeilen«, sage ich.
»Wem sagst du das«, flüstert Marv zurück. »Das ist eine bodenlose Frechheit.« Seine Stimme steigt vom Boden in die Höhe. »Ich kriege einen Strafzettel, nur wegen diesem Blödmann! Ich kann mir nicht noch einen Strafzettel leisten, Ed.«
»So viel ist der Wagen ja nicht mal wert.«
»Was?«
Marv schaut mich von der Seite her an. Ich merke, dass er sauer ist. Beleidigt. Wenn es etwas gibt, was Marv unter keinen Umständen toleriert, dann ist es eine abfällige Bemerkung über sein Auto. Er wiederholt seine Frage.
»Was hast du gesagt, Ed?«
»Ich sagte«, flüstere ich, »dass der Wagen nicht mal so viel wert ist wie ein Strafzettel.«
»Hör mal«, sagt Marvin, »ich kann ja eine Menge schlucken, aber...«
Ich schalte meine Ohren auf Durchzug, denn ehrlich gesagt kommt aus Marvins Mund nur noch gequirlte Kacke, wenn er erst mal anfängt, über sein Auto zu reden. Er quatscht und quatscht, wie ein kleines Kind, und dabei ist er gerade zwanzig geworden, Himmel noch mal.
Er labert etwa eine Minute lang, bis ich mich nicht mehr beherrschen kann und ihn unterbreche.
»Marv«, sage ich, »der Wagen ist einfach nur peinlich, klar? Er hat ja noch nicht mal eine Handbremse. Er steht da draußen mit zwei Backsteinen vor den Hinterrädern.« Ich versuche, so leise wie möglich zu sprechen. »Du machst dir doch meistens noch nicht mal die Mühe, ihn abzuschließen. Wahrscheinlich hoffst du sogar, dass ihn dir jemand klaut, damit du die Versicherung abkassieren kannst.«
»Er ist nicht versichert.«
»Aha.«
»Die Versicherung sagt, das ist er nicht wert.« »Verständlich.«
In diesem Moment dreht sich der Bankräuber um und schreit: »Wer quatscht dahinten?« Marv ist das ganz egal. Er kommt jetzt erst richtig in
Fahrt.
»Du hast aber ganz offensichtlich nichts dagegen, dass ich dich in diesem Wagen zur Arbeit kutschiere, Ed, du mieser Emporkömmling.«
»Emporkömmling? Was zum Teufel ist das?«
»Ich hab gesagt, Ruhe dahinten!«, schreit der Bankräuber.
»DANN BEEIL DICH GEFÄLLIGST!«, brüllt Marv zurück. Seine gute Laune ist verflogen. Und zwar gänzlich.
Er liegt mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden der Bank.
Die Bank wird gerade ausgeraubt.
Der Frühling ist in diesem Jahr abartig heiß.
Die Klimaanlage ist kaputt.
Sein Wagen wurde soeben beleidigt.
Dem guten Marv ist der Geduldsfaden gerissen und seine Argumentationskette ebenfalls. Und in Mörderstimmung ist er sowieso.
Wir liegen immer noch flach auf dem ausgetretenen, staubigen blauen Teppich in der Schalterhalle. Marv und ich mustern uns mit kampflustigen Blicken. Unser Kumpel Ritchie liegt drüben in der Kinderspielecke, halb unter dem Tisch und unter Legosteinen begraben. Dort hat er sich hineingeworfen, als der Bankräuber hereingestürzt kam und brüllte und mit der Waffe herumfuchtelte. Audrey ist direkt hinter mir. Ihr Fuß liegt über meinem Bein und das wird langsam ganz taub.
Der Bankräuber hat sein Gewehr auf die Nase eines beklagenswerten Mädchens hinter dem Schalter gerichtet. Auf ihrem Namensschild steht »Misha«. Arme Misha. Sie zittert fast genauso stark wie der Bankräuber, während sie darauf wartet, dass ein pickeliger Typ Ende zwanzig mit Schlips und Schweißflecken unter den Achseln die Banknoten in eine Tasche schiebt.
»Dieser Kerl sollte sich ein bisschen beeilen«, meint Marv.
»Das hab ich doch eben gerade gesagt«, erkläre ich. »Ja und? Kann ich nicht mal mehr meine Meinung sagen?« »Nimm deinen Fuß von meinem Bein«, sage ich zu Audrey. »Was?«, fragt sie.
»Ich hab gesagt, nimm deinen Fuß da weg. Mein Bein ist eingeschlafen.« Sie zieht ihren Fuß weg. Zögernd. »Danke.«
Der Bankräuber dreht sich um und brüllt erneut seine Frage - zum letzten Mal, wie es scheint: »Welches Arschloch dahinten kann sein Maul nicht halten?«
Eine Sache ist in Bezug auf Marv wirklich erwähnenswert. Man kann ihn bestenfalls als schwierig bezeichnen. Streitsüchtig. Alles andere als liebenswert. Er ist der Typ Freund, mit dem man sich ständig in den Haaren liegt, besonders wenn es um seine Scheißkarre geht. Und er kann ein absolut unreifer Mistkerl sein, wenn er in Stimmung ist.
Mit scherzhafter Stimme ruft er aus: »Das war Ed Kennedy, Sir. Ed hat geschwätzt.«
»Vielen Dank auch!«, sage ich.
(Mein voller Name lautet Ed Kennedy. Ich bin neunzehn Jahre alt. Eigentlich zu jung, um als Taxifahrer zu arbeiten. Ich bin ein typisches Beispiel für viele der jungen Männer, denen man in diesem provinziellen Außenposten der Großstadt begegnet - man hat hier einfach kaum Perspektiven oder Möglichkeiten. Davon abgesehen lese ich mehr Bücher, als ich sollte, und ich bin zugegebenermaßen ein ziemlicher Schlappschwanz in Sachen Sex und auch in Bezug auf die Steuererklärung. - Schön, dich kennen zu lernen.)
»Schnauze, Ed!«, schreit der Bankräuber. »Oder ich komm rüber und schieß dir den Arsch weg!«
Marv grinst hämisch. Es ist fast so wie früher in der Schule, wenn einen der sadistische Mathelehrer von der Tafel aus anbrüllt, obwohl er sich einen feuchten Dreck um die ganze Sache schert und nur darauf wartet, dass der
Unterricht zu Ende ist und er nach Hause gehen, Bier trinken und sich vor den Fernseher fläzen kann.
Ich schaue Marv an. Ich könnte ihn umbringen. »Du bist gerade zwanzig geworden, verdammt noch mal. Willst du, dass er uns kaltmacht?«
»Halt's Maul, Ed!« Diesmal ist die Stimme des Bankräubers noch lauter.
Mein Flüstern wird leiser. »Wenn ich erschossen werde, bist du schuld. Das ist dir doch wohl klar, oder?«
»Ich sagte: HALT'S MAUL, ED!«
»Für dich ist das alles nur ein großer Witz, oder, Marv?«
»Okay, das war's.« Der Bankräuber hat plötzlich das Interesse an der Frau hinter dem Schalter verloren und marschiert auf uns zu. Er hat die Nase gestrichen voll. Als er vor uns steht, schauen wir alle zu ihm hoch.
Marv.
Audrey.
Ich.
Und all die anderen hoffnungslosen Gestalten, die gemeinsam mit uns auf dem Boden liegen, alle viere von sich gestreckt.
Der Gewehrlauf berührt meinen Nasenrücken. Meine Nase fängt an zu jucken. Ich beschließe, nicht zu kratzen.
Der Bankräuber schaut abwechselnd erst Marv und dann mich an. Durch den Strumpf über seinem Gesicht kann ich seine rotbraunen Koteletten und die Aknenarben sehen. Seine Augen sind klein und er hat große Ohren. Wahrscheinlich raubt er die Bank aus Rache aus, weil er drei Jahre in Folge zum hässlichsten Kerl der Stadt gewählt worden ist.
»Wer von euch ist Ed?«
»Er«, antworte ich und deute auf Marv.
»Oh nein, die Tricks lässt du mal schön bleiben«, sagt Marv entschieden. Sein Gesichtsausdruck sagt mir, dass er nicht halb so viel Angst hat, wie er haben sollte.

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