Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod

Ein Wegweiser durch den Irrgarten der deutschen Sprache. Die Zwiebelfisch-Kolumnen von SPIEGEL-ONLINE

von Bastian Sick

Buch

Taschenbuch (229 Seiten)

41. Auflage

Sprache: Deutsch

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Die erfolgreiche Spiegel-Online-Kolumne Zwiebelfisch - als Buch über eine Million verkaufte Exemplare! Die oder das Nutella - diese Frage hat schon viele Gemüter am Frühstückstisch bewegt. Der, die, das - wieso, weshalb, warum? Ob Nutella nun weiblich oder sächlich ist, ist sicherlich keine Frage auf Leben und Tod, aber eine Antwort hätten wir schon gern. Wir? Ja, wir hilflos Verlorenen im Labyrinth der deutschen Sprache. Wir, die wir unsere liebe Not mit der deutschen Sprache haben. Und leichter, verständlicher oder zumindest nachvollziehbarer ist es nach der Rechtschreibreform auch nicht geworden. In seinen hinreißend komischen und immer klugen Kolumnen bringt Bastian Sick Licht ins Dunkel der deutschen Sprachregelungen und sortiert den Sprachmüll. Ist der inflationären Verwendung von Bindestrichen noch Einhalt zu gebieten, angesichts von Spar-Plänen und Quoten-Druck?Versinken wir sprachlich gesehen nicht längst im Hagel der Apostrophe, wenn Känguru's plötzlich in den Weiten Australien's leben? Derlei Unsinn scheint nicht mehr aufhaltbar, wenn es nicht dieses Buch gäbe. Darauf zwei Espressis! Das Hörbuch mit zwei CDs und 153 Minuten Laufzeit ist im Audio-Verlag erschienen.

Produktdetails

ISBN-10: 3-462-03448-0
EAN: 9783462034486
Erschienen: 19.08.2004
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 41. Auflage
Seitenzahl: 229
Länge/Breite: 189mm/126mm
Gewicht: 186 g
Reihe: KIWI
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Bastian Sick

Bastian Sick, geboren 1965, Studium der Geschichtswissenschaft und Romanistik, Tätigkeit als Lektor und Übersetzer; von 1995-1998 Dokumentationsjournalist beim SPIEGEL-Verlag, ab Januar 1999 Mitarbeiter der Redaktion von SPIEGEL ONLINE. Dort seit Mai 2003 Autor der Kolumne "Zwiebelfisch".

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Kundenrezensionen

  • Man vergisst beim Lesen, dass man etwas lernt... :-) Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von JessiBelle, am 30.09.2011

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    Wirklich unterhalsam und gut beobachtet vom Zwiebelfisch, hat mir dieses Buch so manche Busfahrt versüßt. Ich kann es nur weiterempfehlen...

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  • Für an der Sprache Begeisterte!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Walter M., am 16.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    So lange lag dieser erste Band (von bisher vier veröffentlichten Ausgaben) in der Schublade - und nun bin ich erst mal nur begeistert ....

    "Besser geht's nicht" (um einen bekannten Filmtitel zu benützen), aber jetzt kommt die Fortsetzung auf den Nachtisch, sozusagen als "Nachschlag"!.

    Der Autor schreibt flott, interessant, lehrreich - und das alles mit unerwartet viel Humor :-))
    Das gibt es in dieser Dosierung äußerst selten ....

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  • Deutsch kann auch Spaß machen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Steppenwolf, am 05.06.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch beinhaltet die gesammelten Artikel der Spiegel-Online Kolumne "Zwiebelfisch". Bastian Sick hat es sich im Mai 2003 zur Aufgabe gemacht gegen falsches Deutsch und schlechten Stil ins Gefecht zu ziehen. Dabei allerdings nicht, laut eigener Aussage, als desillusionierter Sprachzyniker sondern als ironischer Geschichtenerzähler. So bringt Sick dem Leser Artikel für Artikel die größten Missverständnisse der deutschen Sprache unterhaltsam näher und sagt wie's richtig geht.
    "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" ist definitiv, wie es der Untertitel verspricht, "Ein Wegweiser durch den Irrgarten der deutschen Sprache". Vom missachteten Genitiv, über verwirrende "Apostroph's" und einen Haufen "Binde-Striche" bis hin zum "Ultra-Perfekt" versteht es Sick auf sehr unterhaltsame Weise die Sprachverwirrungen der Deutschen zu beleuchten.
    Jeder Artikel verweist auf ein anderes Problem und dabei wird es nie langweilig. Man wägt sich in dem Glauben zu wissen wie unsere Sprache funktioniert, doch man entdeckt hier vieles, das man vielleicht in der Schule mal gelernt aber einfach vergessen hat. Womöglich hört man vieles auch zum ersten Mal. Auf jeden Fall hatte ich beim Lesen häufiger einen "Aha-Effekt" und habe nach der Lektüre einiges dazu gelernt. Vor allem musste ich mit Entsetzen feststellen, wie viel ich doch manchmal falsch mache.
    Das Zwiebelfisch-Abc im hinteren Teil des Buches ermöglicht es einem dann noch gezielt nachzuschlagen. Für Zwischendurch ein wirklich sehr empfehlenswertes Buch. Man kann es natürlich auch einfach am Stück lesen. Jedoch ist von letzterem abzuraten, da Sick schon eine sehr spezielle Art hat seine Sichtweise vorzutragen. Er möchte zwar kein Sprachzyniker sein, wirkt aber dennoch so, als drohe er immer mit dem erhobenen Zeigefinger. Dadurch kommt er etwas arrogant rüber und manch einer mag sich durchaus beleidigt fühlen, aber wenn man die Lektüre zwischendurch in den vorgesehenen Abschnitten liest, dann macht das Buch wirklich Spaß und man lernt auch noch etwas dazu.
    Für mein Empfinden hätte Sicks Buch aber noch besser sein können, denn letztlich hat jeder Artikel den gleichen Unterton und das kann schon nerven, wenn man zu sehr darauf achtet. Der Autor hätte vielleicht einen anderen Standpunkt einnehmen müssen. Einfach mehr den ironischen Geschichtenerzähler, den er eigentlich auch vorhatte darzustellen.

    Fazit: Deutsch kann auch unterhaltsam sein. Ein gutes Beispiel hierfür liefert Bastian Sick mit seinen "Zwiebelfisch-Kolumnen". Unterhaltsam, verständlich und nie langweilig hat man hier einen Wegweiser zur Hand mit dem man sich mutig in die Wirrungen unserer Sprache stürzen kann. Mit Sick macht Deutsch wieder Spaß, wenn man ihn nicht allzu ernst nimmt.

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  • Pizzas oder Pizzen? Gewinkt oder gewunken? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Daniel Erni, am 12.10.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mit der Grammatik ist das ja meist so eine Sache: Sie lässt uns häufig nicht so schreiben wie wir reden. Und doch muss es gewisse Sprachregeln geben, damit uns auch ein Anderer verstehen kann. Bastian Sick vermittelt uns auf humorvolle Weise, dass die deutsche Grammatik richtig Spass machen kann.

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  • Ein Muss! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Shiku "muh-telefonbuch.de", am 14.10.2009

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    Nun, ich hab mich ja immer für Sprachen interessiert, doch Grammatik ist doch meistens etwas, was man nicht unbedingt gern behandelt. Hier ist das anders.
    Sehr penibel, aber auch verdammt witzig wird man in diesem Buch auf Fehler hingewiesen, von denen man mindestens die Hälfte schon einmal gemacht hat.
    Wobei ... was heißt Fehler? Schon im Vorwort verrät der Autor, dass es eben nicht immer ein solches Schwarz-Weiß-Denken gibt und das vieles nur ein Hinweis ist.
    Trotzdem ... schon peinlich, wenn man bemerkt, dass man selber zu den Menschen gehört, die diese Fehler machen - und auch nocht dachten, es wäre korrekt!
    Also ich kann das erste Buch wirklich jedem empfehlen. Auch wenn es mal keine große Geschichte ist, lohnt es sich, es zu lesen. Lernen kann schließlich nie schaden - schon gar nicht, wenn es Spaß macht!

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  • super Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Blacky, am 13.04.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Selbst wer glaubt "der(??) deutschen Grammatik mächtig zu sein erlebt hier noch Überraschungen. Super

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  • ganz nett für zwischendurch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Fl. Kluge, am 02.11.2008

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    Dieses Buch ist ganz nett geschrieben und optimal für zwischendurch. Die Kapitel sind kurz gehalten und lassen sich bequem in der U-Bahn oder Straßenbahn zwischen 2 Haltestellen lesen. Trutzdem finde ich die Zwiebelfisch-Kolumne, die einmal im Monat im Beiheft des Spiegel zu lesen ist, angenehmer als sie komprimiert in einem Buch zu finden.

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  • Deutsch für Deutschländer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Andrea Koßmann, am 22.08.2008

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    Bis zu diesem Buch von Bastian Sick war ich eigentlich der Meinung, meine Muttersprache Deutsch recht gut beherrschen zu können. Der Autor hat mich eines Besseren belehrt und nun suche ich bei der Volkshochschule den Lehrgang "Deutsch für Deutschländer", aber ich befürchte, dass er dort nicht angeboten wird. Erschreckend viele Fehler können sich in der deutschen Sprache einschleichen, die man nicht für möglich gehalten hätte. Ich fand das Buch sehr lehrreich (lehr-reich?) und gleichzeitig auch sehr unterhaltsam und lustig. Ich überlege, ob ich meinen zweiten Gedichteband im nächsten Jahr zuvor an Herrn Sick schicke um ihn probelesen zu lassen. Aber auch hier habe ich die Befürchtung, dass ich ein leeres Buch zurück bekomme, weil so ziemlich alles der Korrektur zum Opfer gefallen wäre ;-) Sehr gut gelungenes Buch, wenn man sich für die deutsche Sprache interessiert!

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  • Fehler und neue Gewohnheiten in der deutschen Sprache Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kaffee, am 18.08.2008

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    Witzig und und zugleich zum Überlegen anregend werden in diesem Buch die Fehler und Versprecher, welche immer wieder in der Deutschen Sprache vorkommen, aufgezeigt und übermittelt.
    Das Ganze ist lehrreich aufgebaut und verbirgt verschiedene Tabellen in sich, in denen die im Text gezeigten Fehler richtig gestellt und erklärt.

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  • German makes you SICK...;) Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Judy Z., am 25.02.2008

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Endich ein Buch, das mir Deutsch mit Spaß und Freude vermitteln konnte...und ich les' es immer noch erneut gern!xD

    Also zugreifen, wer sein letztes Quentchen deutscher Sprachkultur retten will!:p



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  • Zum Schlapplachen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 03.03.2007

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Buch, dass einfach nur Laune macht - gekonnt nimmt Sick mit einer großen Portion Humor die Eigenheiten der deutschen Sprache und ihre Sprecherinnen und Sprecher auf die Schippe.

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  • 2 Pizzas oder 2 Pizzen? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Eberhard Landes, am 20.01.2007

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Erinnern Sie sich noch an Eike Hirsch, der vor vielen Jahren im Stern eine Kolumne hatte, in der er sich regelmäßig mit der deutschen Sprache auseinander setzte? ... und der seine Kolumnen in dem Buch "Den Leuten aufs Maul schauen" veröffentlichte? Bastian Sick ist sein würdiger Nachfolger. Er hat seine Beiträge ("Zwiebelfisch-Kolumnen") im Spiegel, nun in diesem Buch veröffentlicht. Der Zwiebelfisch, eigentlich eine Karpfenart, bezeichnet im Buch- und Zeitungsdruck einen versehentlich in der falschen Schriftart gesetzten Buchstaben. Sick hat es sich zur Aufgabe gemacht, falsch gesetzte Wörter aufzuspießen. Wenn Sie nicht wissen, ob Sie beim Ober " 2 Pizzas" oder "2 Pizzen" bestellen sollen, ob Sie "scheinbar" oder "anscheinend" sagen sollen, warum man "Mordsspaß" und "Rindsleber", aber "Mordopfer" und "Rindfleisch" sagt und - um auf den Titel zu kommen - warum es "im Herbst dieses (Genitiv) Jahres", aber "im Herbst letzten (Dativ) Jahres" heißt, dann sollten Sie dieses Buch lesen. So ganz nebenbei werden Sie merken, dass Sie doch auch mal wussten, was ein reflexibles Verb, was das Gerundium, was das Plusquamperfekt und was ein Suffix ist. Regelrecht genossen habe ich das Kapitel, in dem Sick die teilweise groteske Verweiblichung von Hauptwörtern anprangert: z.B. indem von Autoren die Rede ist, die Leserinnen und Leser ansprechen, Politiker die Wählerinnen und Wählern danken und Priestern die Gläubiginnen und Gläubige begrüßen. Oder in dem er sich fragt, warum eigentlich niemand von Schwarzfahrerinnen und Schwarzfahrern spricht oder von Sozialschmarotzerinnen und Sozialschmarotzern. Das sind doch berechtigte Fragen, liebe Rezensionsleserinnen und liebe Rezensionsleser. Ich bin gespannt auf die zwischenzeitlich vorliegenden Teile 2 und 3, auf einen Live-Auftritt des Autors im März 07 in der Saarbrücker Saarlandhalle und kann zusammenfassend nur sagen "sehr lesenswert"!

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  • Die Zwiebelfischkolumne des Spiegel-Online Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von reini68.blogspot.at, am 28.12.2006

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In diesem Buch sind die auf Spiegel-Online.de bis Mitte 2004 unter "Zwiebelfisch" erschienenen Artikel von Bastian Sick versammelt (lt. Vorwort des Buches, im Gegensatz zu manch anders lautender Behauptung hier). Ob Sie dieses Buch mögen werden? Die wichtigste Empfehlung zur Klärung dieser Frage lautet: Sehen Sie sich einige der aktuellen Artikel auf Spiegel-Online an. Sie finden die Kolumne unter der Kultur und dem Titel Zwiebelfisch.

    Auf dieser Seite gibt Bastian Sick wöchentlich Kommentare zur deutschen Sprache und deren Niedergang zum Besten. Dabei ist der Terminus "Niedergang" gar nicht unbedingt gerechtfertigt, wie er auch im Vorwort ausführt, denn schließlich sind viele der Probleme seit langem bekannt. Manche natürlich kommen neu dazu - das ist nicht weiter ungewöhnlich, leben wir doch in einer Welt die durch moderne Massenmedien ge(kenn)zeichnet ist. Die vielen TV-Sender (die zwangsläufig nicht mehr die gewohnten Qualitätsansprüche an Reportagen stellen) tragen ebenso zu den steigenden Schwierigkeiten bei, wie auch die Verbreitung des Internets (denn hier schreiben ja Hinz und Kunz und nicht alle beherrschen wirklich gutes Deutsch). Aber selbst das gedruckte Wort wurde qualitativ entwertet, so findet man in immer mehr Druckwerken für Autor, Lektor, Setzer und Korrektor entwürdigendes Deutsch.

    Zurück zum zu besprechenden Buch: Hier finden sich dann Artikel zu Themen wie "Babys" vs. "Babies", "entgegen seines Wunsches" vs. "entgegen seinem Wunsch", "einziger" vs. "einzigster" (übrigens ein wahrlich uraltes Problem), "gesendet" vs. "gesandt" und so weiter. Wenn Sie Spaß daran haben, in locker lustigem Ton einige Lehrstunden in deutscher Grammatik und Orthographie zu nehmen, so werden Sie hier sicherlich sehr gut bedient. Man muss nicht unbedingt ein Deutsch-Purist sein um das Buch zu lieben, aber wenn man sich an schludriger Sprache nicht stört wird man diese Texte weder lustig finden noch ihnen etwas abgewinnen.

    Meine Eingangs erwähnte Empfehlung möchte ich hier nochmals eindringlich wiederholen: Sehen Sie sich spiegel-online.de/zwiebelfisch an und entscheiden Sie danach. Mir persönlich gefiel der lockere Schreibstil ebenso wie das damit angegangene ernste Thema sehr gut, aber das Thema ist einfach zu kontroversiell, und die Chance sich ein klares eigenes Bild zu machen ist selten genug. Nutzen Sie die Möglichkeit und entscheiden Sie danach.

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  • Auf eine witzige Art wird dem Leser die deutsche Sprache näher gebracht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.10.2006

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe noch niemals ein Buch gelesen, bei dem man sehr viel lernt und sich gleichzeitig dabei stark amüsiert. Man muss kein Professor sein, um das Buch zu verstehen. Meiner Meinung nach ein Buch das zur Pflichtlektüre werden sollte, damit alle Deutschen lernen, ob man "aufgehängt" oder "aufgehangen" sagt...

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  • Grosse Hilfe fuer alle Deutschlernenden Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von thomas brackmann, am 11.09.2006

    3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wer ist die First Lady?
    Hillary war es, die Ehefrau von Bush sowieso: Die First Lady. Also die Ehefrau des Präsidenten. In diesem Falle der USA. Meist jedoch gilt die First Lady als Ehefrau des Regierungschefs. Ist diese Verallgemeinerung berechtigt?

    Casus knacktus
    Mit dieser Frage setzt sich Bastian Sick in seinem Buch "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" auseinander. Die auf www.Spiegel.de erscheinenden Kolumnen des "Zwiebelfisches" finden sich in dem Buch wieder. Der Autor untersucht alle möglichen Facetten der deutschen Sprache. Von übernommenen Anglizismen, neuer deutscher Rechtschreibung, Genitivbildungen und sonstigen grammatikalischen Wunderwerken der Sprache von Goethe und Schiller bis hin eben zur Frage um die First Lady.

    Bin ich es oder bin ich es nicht?
    Und genau hier entdeckt der Autor die Crux an der Frage um die First Lady. Die Allgemeinheit weist die Rolle der ersten Frau im Staat zwar stets den Ehefrauen der Regierungschefs zu. Doch damit ist eigentlich die Ehefrau des höchsten Mannes im Staat gemeint. In den USA haben wir eine Präsidialdemokratie. Staatsoberhaupt und Regierungschef ist eine Person. In Deutschland hingegen. kommt die vermeintliche First Lady Doris Schröder Köpf erst weit nach Eva Köhler, der Frau des Bundespräsidenten. Bastian Sick argumentiert genau in diese Richtung.
    Die First Lady ist ein Mann
    Er führt weiter aus, dass die eigentliche First Lady Großbritanniens Prinz Philip ist, schließlich hat die Queen Elisabeth II. das Sagen. Kurzum, der mächtigste Mann der Welt, George W. Bush hat seine ganz eigene Definition von First Lady. Bastian Sick hat sie natürlich auch in seinem Buch mit aufgenommen: "Die wichtigste Aufgabe besteht nicht darin, Gouverneur zu sein, oder First Lady, wie in meinem Falle."

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  • Soll man lachen oder weinen? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von www.Literaturreport.com, am 13.03.2006

    2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.



    Die deutsche Sprache hat ihren eigenen Weg gewählt: bergab!

    Mit überaus witzigen Beispielen führt uns der Autor vor Augen, welche Fehler wir tagtäglich beim Sprechen begehen. Ob nun DER oder DAS Nutella, die Steigerung von "am besten" oder das Kult- und Medienwort PUR (Erlebnis pur, Action pur, Urlaub pur etc.), hier wird kaum etwas ausgelassen, sondern akribisch unter die Lupe genommen.

    Sollen wir jetzt lachen oder weinen? Also ich habe definitiv gelacht, leider auf der Beerdigung der deutschen Sprache.
    Interessant und aufschlussreich zugleich, da selbst ich hier erkennen musste, wie ich mich in so mancher vergangener Konversation eher unbewust zum Trottel gemacht hätte. Vorrausgesetzt meine Gesprächspartner hätten dieses Buch ebenfalls gelesen.
    Köstlich amüsant und mit vielen Hinweisen, die der Ergründung dieser Fehler auf die Schliche kommen sollen. Ob Amerikanisierung oder gezielte Werbetexterei, fakt ist, dass wir selbst die eigene Sprache anschubsen. Und zwar auf ihrem Weg bergab!

    Fazit: Nur wer dieses Buch gelesen hat, der weiß wovon ich spreche. Verordnen sie ihrem Fundus dieses Werk als Heilmittel und beschämen Sie sich ruhig selbst an so manchen Beispielen, die Ihnen vielleicht bekannter vorkommen als Sie wirklich ahnen.

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  • interessante Karpfenart, der Zwiebelfisch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Eberhard Landes, am 05.02.2006

    1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Erinnern Sie sich noch an Eike Hirsch, der vor vielen Jahren im Stern eine Kolumne hatte, in der er sich regelmäßig mit der deutschen Sprache auseinander setzte? ... und der seine Kolumnen in dem Buch "Den Leuten aufs Maul schauen" veröffentlichte? Bastian Sick ist sein würdiger Nachfolger. Er hat seine Beiträge ("Zwiebelfisch-Kolumnen") im Spiegel, nun in diesem Buch veröffentlicht. Der Zwiebelfisch, eigentlich eine Karpfenart, bezeichnet im Buch- und Zeitungsdruck einen versehentlich in der falschen Schriftart gesetzten Buchstaben. Sick hat es sich zur Aufgabe gemacht, falsch gesetzte Wörter aufzuspießen. Wenn Sie nicht wissen, ob Sie beim Ober " 2 Pizzas" oder "2 Pizzen" bestellen sollen, ob Sie "scheinbar" oder "anscheinend" sagen sollen, warum man "Mordsspaß" und "Rindsleber", aber "Mordopfer" und "Rindfleisch" sagt und - um auf den Titel zu kommen - warum es "im Herbst dieses (Genitiv) Jahres", aber "im Herbst letzten (Dativ) Jahres" heißt, dann sollten Sie dieses Buch lesen. So ganz nebenbei werden Sie merken, dass Sie doch auch mal wussten, was ein reflexibles Verb, was das Gerundium, was das Plusquamperfekt und was ein Suffix ist. Regelrecht genossen habe ich das Kapitel, in dem Sick die teilweise groteske Verweiblichung von Hauptwörtern anprangert: z.B. indem von Autoren die Rede ist, die Leserinnen und Leser ansprechen, Politiker die Wählerinnen und Wählern danken und Priestern die Gläubiginnen und Gläubige begrüßen. Oder in dem er sich fragt, warum eigentlich niemand von Schwarzfahrerinnen und Schwarzfahrern spricht oder von Sozialschmarotzerinnen und Sozialschmarotzern. Das sind doch berechtigte Fragen, liebe Homepageleserinnen und liebe Homepageleser. Ich bin gespannt auf den zwischenzeitlich vorliegenden Fortsetzungsband und kann zusammenfassend nur sagen "sehr empfehlenswert"

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  • ein geiles geschenkfür lehrer!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von stony, am 24.01.2006

    3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ach das buch haben wir, die g8a von der st.michaels schule, unseren lehrer herrn S. (name wird nicht vollständig geschrieben^^)
    zu weihnachten geschenkt, ein toller erfolg. wer sich für deutsch interesiert, sollte sich das holen... also dann..los kaufen^^

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  • hammer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Knuddel, am 29.12.2005

    2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ein tolles Buch ...... ich hoffe es werden dieses buch sehr viele lesen ....




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  • Der Wegweiser durch den Irrgarten der deutschen Sprache Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Mario Pf., am 24.11.2005

    5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    n seinen Zwiebelfischkolumnen geht Bastian Sick nicht nur den Ausnahmephänomenen der deutschen Sprache, im Zusammenhang mit der neuen Rechtschreibreform, sondern auch den ganz alltäglichen stillschweigend akzeptierten Verbrechen an der Rechtschreibung auf den Grund. Dass diese zusammengefasst in Buchform publiziert wurden ist keineswegs selbstverständlich, aber das Projekt hat eingeschlagen wie eine Granate und darf sich darüber freuen selbst im Deutschunterricht Erwähnung zu finden (angeblich wurde es in einigen Bundesländern auch schon als Unterrichtsmittel zugelassen).

    Bevor man anfängt dieses Buch zu lesen, sollte man sich zunächst unbedingt das Vorwort durchlesen indem der Standpunkt des Autors und sein Vorhaben ganz genaue erläutert wird. Erst dann kann man sich ganz sicher sein, verstanden zu haben, um was es bei den Zwiebelfischkolumnen überhaupt geht. In lustigen Anekdoten aus Alltag, Politik und Journalismus deckt Bastian Sick so manche Irrwege auf und schafft ein bisschen mehr Klarheit darüber, dass selbst jene Leute deren Geschäft es ist sich durch Sprache auszudrücken in viele der Fallen hineintreten, die bei der letzten Rechtschreibreform gelegt wurden oder die auch schon immer bestanden. Falsche Übersetzungen, Modesprache, mutwillige Fehler, all das beeinflusst unser Sprachgefühl und macht uns für den ein oder anderen Fehler blind. Besonders geißelt Sick die Werbesprache, die mit ihren mutwilligen Fehlern die Rechtschreibregeln oft genug bricht, um schon gar nicht mehr besonders aufzufallen. Beim Aufspüren solcher stillschweigend akzeptierter Fehler ist Sick sehr spitzfindig und genau, wobei er im Grunde auch Recht behält, denn was wir uns heute anhören müssen, ist oft schon weit vom guten Deutsch entfernt. Nebenbei löst er auch einige Sprachrätsel und verhilft somit auch zu einem besseren Verständnis der deutschen Sprache.

    Im Grunde ist Sick einfach ein guter Geschichtenerzähler, doch die Geister scheiden sich zumeist an seiner Detailwut, was aber nichts an dem guten Vorsatz ändert, mit „Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod“ einen Wegweiser durch den Irrgarten der deutschen Sprache zu setzen. Eine lobenswerte genaue Recherche und der witzige Stil machen dieses Buch zu dem was es ist und das darf jeder für sich selbst entscheiden. Ob nun Meisterwerk, Schwachsinn, Rechtschreibfanatismus oder einfach humorvolle Kolumnensammlung.

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