Das wilde Kind

Erzählung

von T. C. Boyle

Buch

Taschenbuch (112 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Im Herbst des Jahres 1797, die Jahre der Revolution und des Terrors sind vorbei, stt der Schmied des Ortes im Wald von Aveyron auf ein nacktes, seltsame Laute ausstoendes Wesen, die Haut schwarz vor Schmutz, das Haar zottelig. Ein Mensch, ein Tier? Ein Knabe. Die Mnner vom Dorf fangen ihn ein, bringen ihn in die Hauptstadt, nach Paris. Man fhrt ihn bei Hofe vor, er bekommt ein Zimmer in der Taubstummenanstalt und einen Namen. Schlielich wird Victor, das Wolfskind, der Obhut eines jungen Arztes bergeben. Victor wird ihm zu Ruhm verhelfen, aber trotz all seiner Bemhungen wird der Arzt scheitern ...

Pressestimmen:

"Der in den USA lebende Autor T.C. Boyle entwirft mit knappen Worten ein einfühlsames Porträt des "wilden" Kindes. Dabei geht er der subtilen Grenze nach, an der sich entscheidet, wer Mensch und wer Tier ist."
K.-H. Lampert, Südhessen-Woche 15.02.2012

Produktdetails

ISBN-10: 3-423-14065-8
EAN: 9783423140652
Originaltitel: Wild Child
Erschienen: 01.02.2012
Verlag: dtv
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 112
Länge/Breite: 193mm/121mm
Gewicht: 140 g
Übersetzer: Dirk van Gunsteren
Reihe: dtv-Taschenbücher
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Dirk van Gunsteren

Dirk van Gunsteren, geboren 1953 in Düsseldorf, arbeitet seit 1994 als Übersetzer und hat unter anderem Thomas Pynchon, V. S. Naipaul, Philipp Roth und Patricia Highsmith ins Deutsche übertragen.

T. C. Boyle

T. Coraghessan Boyle wurde 1948 in Peekskill, New York im Hudson Valley geboren. Er war Lehrer an der dortigen High-School und publizierte während dieser Zeit seine ersten Kurzgeschichten. Heute lebt er in Kalifornien und unterrichtet an der University of Southern California in Los Angeles Creative Writing. Sein 1987 erschienener Roman "World's End" brachte ihm höchstes Lob der Kritik. Noch im selben Jahr erhielt Boyle den PEN/Faulkner-Preis.

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Buchhändlertipps

  • zu Herzen gehende, kleine, feine Novelle Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Edith Berger, am 26.02.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Graz

    Die Geschichte spielt in Frankreich um das Jahr 1797.
    In den Wäldern im Süden Frankreichs wird ein nacktes Kind entdeckt.
    Jäger fangen es kurze Zeit darauf ein - es ist ein Junge.
    In seiner Gefangenschaft beginnt der Versuch einer Erziehung/Umerziehung.
    Der Junge bleibt aber Versuchs- und Anschauungsobjekt einer sensationslüsternen Meute bis diese das Interesse an ihm verliert.....
  • Was macht uns zum Menschen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Helene Oberleitner, am 22.10.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wels


    Ein ungewöhnlicher T.C. Boyle, eine kurze Novelle, die einen allerdings von Anfang an fesselt. Es geht um Victor von Avayron, neben Kaspar Hauser wohl das berühmteste Wolfskind, das je gefunden wurde. Das Buch erzählt uns die Geschichte von Viktor, der im Jahre 1797 in Südfrankreich gefunden wurde. Wild, ohne Sprache, unempfindlich gegen Kälte und Hitze. Jean Itard, Chefarzt einer Taubstummenanstalt nimmt sich des Jungen an und versucht ihm einfache Dinge bezubringen. Eine tolle Geschichte, die uns wieder einmal die Frage stellen lässt: Was macht uns zum sozialen Wesen, wie entsteht Mitgefühl und Anteilnahme?

Kundenrezensionen

  • Un enfant sauvage..... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Marion Olßon, am 16.02.2013

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    Im achtzehnten Jahrhundert wird in den Wäldern von La Bassine, Südfrankreich ein kleiner wilder Junge gefangen genommen. Eine lange Narbe am Hals zeugt von einer unschönen Vergangenheit. Da der Junge nicht spricht und sich äußert unzivilisiert verhält, wird er in eine Anstalt für Taubstumme gebracht und man versucht ihn zu resozialisieren.
    Ein einfühlsames und deutliches Buch, das um die Grenzen des Menschen erzählt. Versäumtes und nicht gelerntes Verhalten eines Menschen kann nur bruchstückhaft anerzogen bzw. umerzogen werden, wenn sich archetypische Verhaltensweisen schon eingebrannt haben.

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  • Der wilde Junge Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kathrin Wegmüller, am 04.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Was macht uns zum sozialen Menschen? Warum sind wir so und nicht anders? Als in der Wildnis ein kleiner und nackter Junge gefunden wird, stellt sich schnell heraus, dass dieser Junge nicht sprechen kann. Auch hat er absolut keine Manieren. Er wird in eine Taubstummenanstalt aufgenommen, in der sich ein Arzt rührend um ihn kümmert. Mit allen Mitteln versucht er den kleinen Jungen gesellschaftstauglich zu machen. Doch leider klappt es nicht so, wie der Arzt es gerne möchte...

    Faszinierend beschreibt T. C. Boyle den kleinen Jungen und die Versuche ihn in die Gesellschaft einzugliedern. Ein Buch, das sehr schnell gelesen ist, welches einem aber noch lange im Gedächtnis bleibt.

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  • Ein herrliche Erzählung, die sich mit der Thematik "Wolfskind" auseinandersetzt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marlen Hecht, am 20.03.2012

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    In den südfranzösischen Wäldern machen die Bewohner im Jahre 1797 eine seltsame Entdeckung. Ein völlig verwildertes Kind, mit den Instinkten eines Tieres, lebt und ernährt sich von den Früchten des Waldes. Die Einwohner fangen aus Angst und Misstrauen den Jungen ein. Er wird einer Pariser Anstalt für Taubstumme übergeben, wo ein junger Arzt versucht ihn zu sozialisieren und ihm menschliche Fähigkeiten und Gefühle zu entlocken.

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  • Grandios geschriebenes Buch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ina Zilch, am 29.02.2012

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    Boyle zeigt in diesem Buch auf eine besondere Weise sein Einfühlungsvermögen. Ein wildes Kind soll zivilisiert werden. Mit großem Fingerspitzengefühl, werden einem die Gefühle und Gedanken dieses Kindes näher gebracht und man muss sich am Ende fragen: bringt es wirklich was, ein wildes Kind zu zivilisieren? Oder ist es für den Lehrer und das Kind eher eine Qual, statt eine Hilfe?
    Traurig, aber es regt zum Denken an. Eine persönliche Empfehlung.

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