Das Schwert der Wahrheit 05. Die Seele des Feuers

Roman

von Terry Goodkind

Buch

Taschenbuch (975 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Ein atemberaubendes Epos über Verrat und Ehre, Rache und Liebe Die Liebe von Richard und Kahlan ist stärker als der Tod, stärker als das Schicksal, sogar stärker als das absolut Böse Um ihren geliebten Richard zu retten, befreite Kahlan die Chimären. Jetzt drohen diese, die Magie zu vernichten ? und damit Kahlans Heimat. "Eine phänomenale Saga von unendlichem Einfallsreichtum!" Kirkus Reviews "Eine phänomenale Fantasy, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt!" Piers Anthony "′Das Schwert der Wahrheit′ ist eine wunderbar phantasievolle und aufregende Fantasy-Saga!" Kirkus Reviews

Produktdetails

Verkaufsrang: 4.304
ISBN-10: 3-442-37105-8
EAN: 9783442371051
Originaltitel: Sword of Truth, Vol 5 Soul of the Fire
Erschienen: 08.12.2008
Verlag: Blanvalet
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 975
Länge/Breite: 182mm/125mm
Gewicht: 600 g
Übersetzer: Caspar Holz
Reihe: Blanvalet Taschenbücher
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Terry Goodkind

Terry Goodkind wurde 1948 in Omaha, USA, geboren und war nach seinem Studium zunächst als Rechtsanwalt tätig. Terry Goodkind lebt in Neuengland.

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Kundenrezensionen

  • Der belangloseste Teil der Saga Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von horrorbiene, am 28.12.2010

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    „Die Seele des Feuers“ ist der fünfte Teil einer Fantasysaga mit dem Namen „Das Schwert der Wahrheit“. Bislang sind elf Teile erschienen.

    Zum Inhalt: Die Chimären wurden auf die Welt losgelassen und diese saugen jegliche Magie aus ihr, was für diese unweigerlich das Ende bedeuten würde. Nun gilt es sie zu bekämpfen. Währenddessen ist Jagangs Armee auf dem Vormarsch. Seine Fühler hat er schon nach Anderith ausgestreckt. Dahin führt es auch Richard, da er dort den Schlüssel zur Bannung der Chimären wähnt und um das Land nebenbei dazu zu bringen sich in das D’Haranische Reich einzugliedern. Doch Anderith ist gebeutelt von politischen Intrigen, das macht das Unterfangen nicht gerade einfacher.

    Meine Meinung: Dieses Buch ist geprägt von Nebenschauplätzen in Andertih, die das Leben und die Kultur dieses Volkes genau beschreiben. Der Leser lernt einige Charaktere kennen, die für diese Geschichte z.T. ganz putzige mitunter auch wichtige Rollen spielen, jedoch für die Gesamthandlung ohne Bedeutung sind. Es wir hier viel zu viel Wert auf ein Land gelegt, um das sich hinterher keiner mehr schert. Doch auch während des Lesens dieser Passagen – also ohne Kenntnis des weiteren Verlaufs der Serie – sind mir diese zu ausführlich und überflüssig vorgekommen. Ich habe mich stets gefragt, was das soll und warum Goodkind uns dies alles erzählt. Daher muss ich leider sagen, dass dieser Teil mit Abstand der schlechteste ist. Wieso ich ihn dennoch relativ gut bewerte, hängt damit zusammen, dass selbst die überflüssigen Passagen dennoch interessant und spannend erzählt werden und der Ausgang dieses Teils eine entscheidende Wendung in Richards Einstellung zu seiner Person hat und das Erbe der Chimären die Magie auch im weiteren Verlauf beeinflussen wird. Die Ereignisse um Richard sind daher bei Weitem nicht belanglos, nur das Geplänkel durmherum, dem zu viel Raum gelassen wurde. Ich hätte mir mehr Handlung um die Hauptcharaktere gewünscht und weniger Handlungen des Volkes von Anderith.

    Fazit: Man muss diesen Teil der Serie lesen um die weiteren verstehen zu können. Dennoch hätte das Volk Anderiths nicht so ausführlich beschrieben werden müssen. Dies hat die Lesefreude schon geschmälert.

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  • Spanned !? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.10.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dies ist ein spannendes Buch, so wie man es von Terry Goodkind nicht anders kennt. Diese Buch war zwar gut aber mir persöhnlich zuviele infos über nebenstehende die einen garnicht interesieren. Trotzdem ist es gelungen und als "Zwischenband" akzeptabell.

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    ja nein

Ich möchte zu gerne wissen, was die Hühner so unruhig macht«, wunderte sich Richard.
Kahlan schmiegte den Kopf fester an seine Schulter. »Vielleicht ist jetzt ja auch noch dein Großvater hinter ihnen her.« Als er nichts darauf erwiderte, legte sie den Kopf in den Nacken und blinzelte ihn im schwachen Schein des Feuers an. Er beobachtete aufmerksam die Tür. »Vielleicht sind sie auch schlecht gelaunt, weil wir sie den größten Teil der Nacht wach gehalten haben.«
Richard schmunzelte und gab ihr einen Kuß auf die Stirn. Das kurze Zetern auf der anderen Seite der Tür hatte aufgehört. Bestimmt hatten die Kinder des Dorfes in ihrer unverminderten Ausgelassenheit wegen der Hochzeitsfeierlichkeiten die Hühner von ihrem Lieblingsschlafplatz auf der niedrigen Mauer draußen vor dem Seelenhaus verscheucht.
Leise Klänge fernen Lachens, von Gesprächen und Gesang wehten zu ihrem stillen Schlupfwinkel herüber. Der Duft von Räucherstäbchen, die stets im Kamin des Seelenhauses abgebrannt wurden, vermischte sich mit dem Schweißgeruch der Leidenschaft und dem würzig-süßen Aroma von gerösteten Paprika und Zwiebeln. Einen Augenblick lang betrachtete Kahlan den Widerschein des Feuers in seinen grauen Augen, dann lehnte sie sich wieder zurück in seine Arme und wiegte sich sanft zu den Klängen der Trommeln und Boldas.
Kratzhölzer schabten über die in die hohlen, glockenförmigen Boldas geritzten Kerben und erzeugten eine unheimliche, berückende Melodie, die auf ihrem Weg hinaus in das Grasland in die Abgeschiedenheit des Seelenhauses drang und die Ahnenseelen zu den Feierlichkeiten willkommen hieß.
Sich streckend fischte Richard sich ein rundes, flaches Stück Tavabrot von dem Servierteller, den sein Großvater Zedd ihnen gebracht hatte. »Es ist noch warm. Möchtest du etwas?«
»So schnell schon langweilt Euch Eure neue Gemahlin, Lord Rahl?«
Richards zufriedenes Lachen zauberte ihr ein Lächeln auf die Lippen. »Wir sind wirklich verheiratet, nicht wahr? Es war doch nicht alles nur ein Traum, oder?«
Kahlan mochte sein Lachen sehr. Oft hatte sie zu den guten Seelen dafür gebetet, daß er wieder lachen konnte - daß sie beide wieder lachen konnten.
»Ein Traum, der einfach Wahrheit wurde«, meinte sie leise.
Mit sanfter Gewalt entwand sie ihm das Tavabrot und gab ihm einen langen Kuß. Sein Atem beschleunigte sich, als er seine kräftigen Arme um sie schlang. Ihre Hände glitten über die schweißbedeckten Muskeln seiner breiten Schultern, sie fuhr mit ihren Fingern durch sein dichtes Haargewirr und bot ihm stöhnend ihre Lippen dar.
Hier im Seelenhaus der Schlammenschen - in einer Nacht, die mittlerweile Ewigkeiten zurückzuliegen schien - war ihr zum allerersten Mal bewußt geworden, daß sie hoffnungslos in ihn verliebt war. Damals allerdings hatte sie ihre verbotenen Gefühle für sich behalten müssen. Bei jenem Besuch, nach zahlreichen Kämpfen, Mühen und Opfern, waren sie in die Gemeinschaft dieses abgeschieden lebenden Volkes aufgenommen worden. Bei einem späteren Besuch hatte Richard sie, nachdem er das Unmögliche vollbracht und den Bann des Verbots gebrochen hatte, hier im Seelenhaus gebeten, seine Frau zu werden. Und jetzt, endlich, hatten sie ihre Hochzeitsnacht im Seelenhaus der Schlammenschen verbracht.
Es war zwar eine Liebesheirat, eine reine Liebesheirat, trotzdem besiegelte ihre Hochzeit gleichzeitig den förmlichen Zusammenschluß der Midlands und D'Haras. Wären sie in einer der großen Städte der Midlands getraut worden, wäre das Ereignis zweifellos ein unvergleichliches, prächtiges Spektakel geworden. Prunkvolles Zeremoniengehabe kannte Kahlan zur Genüge. Deshalb fand sie es um so schöner, daß diese aufrichtigen und arglosen Menschen hier ihre Lauterkeit und ihre einfachen Beweggründe, getraut werden zu wollen, verstanden. Die fröhliche Hochzeit, die sie unter ihnen im Herzen verbundenen Menschen gefeiert hatten, behagte ihr mehr als ein Fest von kalter Pracht.
Eine solche Feierlichkeit bot den Schlammenschen, die in den Ebenen der Wildnis ein entbehrungsreiches Leben führten, die seltene Gelegenheit, zu einem fröhlichen Fest zusammenzukommen, zu feiern, zu tanzen und sich einander Geschichten zu erzählen. Kahlan war kein anderer Fall bekannt, daß ein Außenstehender als Schlammensch aufgenommen worden wäre, daher war eine solche Hochzeit beispiellos. Vermutlich würden sie in die Legende eingehen, und mit kunstvollen Gras- und Fellkostümen bekleidete Tänzer, deren Gesichter zu Masken aus weißem und schwarzem Schlamm bemalt waren, würden die Geschichte bei zukünftigen Zusammenkünften immer wieder aufs neue aufführen.
»Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, du versuchst, eine unschuldige junge Frau mit deinem Geschick für Magie zu beeindrucken«, neckte sie ihn atemlos.
Allmählich begann sie zu vergessen, wie entkräftet und müde ihre Beine waren.
Richard wälzte sich auf den Rücken, um zu verschnaufen. »Meinst du, wir sollten hinausgehen und nachsehen, was Zedd treibt?«
Kahlan versetzte ihm mit dem Handrücken einen spielerischen Klaps gegen die Rippen. »Aber Lord Rahl, langsam glaube ich wirklich, Eure neue Gemahlin langweilt Euch bereits. Erst die Hühner, dann das Tavabrot und jetzt Euer Großvater.«
Richard beobachtete wieder die Tür. »Ich rieche Blut.«
Kahlan setzte sich auf. »Wahrscheinlich nur ein Stück Wild, das von einem Jagdtrupp mitgebracht wurde. Gäbe es tatsächlich Ärger, hätten wir davon erfahren, Richard. Wir haben Leute hier, die uns bewachen. An den Jägern der Schlammenschen kommt niemand ungesehen vorbei. Zumindest schlüge jemand Alarm, und alle wüßten Bescheid.«
Sie vermochte nicht mit Sicherheit zu sagen, ob er ihr überhaupt zuhörte. Er verharrte vollkommen reglos, sein Augenmerk auf die Tür gerichtet. Als Kahlans Finger seinen Arm hinaufglitten und ihre Hand leicht auf seiner Schulter zu liegen kam, wich die Anspannung endlich aus seinen Muskeln, und er wandte sich ihr zu.
»Du hast recht.« Sein Lächeln hatte etwas Reumütiges. »Wahrscheinlich gelingt es mir einfach nicht, mich richtig zu entspannen.«
Kahlan war fast ihr ganzes Leben lang in den Hallen von Macht und Autorität zu Hause gewesen. Von klein auf hatte man sie zu Verantwortung und Pflicht erzogen und in den Gefahren unterwiesen, die sie auf Schritt und Tritt begleiteten. Als sie schließlich dazu berufen wurde, den Bund der Midlands zu führen, war sie gegen dies alles gut gewappnet.
Richard war in ganz anderen Verhältnissen aufgewachsen. Er hatte der Liebe zu seiner waldreichen Heimat nachgegeben und war Waldführer geworden. Unruhen, das Schicksal und die eigene Bestimmung hatten ihm ein neues Leben als Führer des d'Haranischen Imperiums aufgezwungen. Die Wachsamkeit war zu einem wertvollen Verbündeten geworden und nur schwer abzulegen.
Sie sah, wie seine Hand vergeblich über seine Kleider tastete. Er suchte sein Schwert. Er hatte ohne es zum Dorf der Schlammenschen reisen müssen.
Zahllose Male hatte sie ihn dabei ertappt, wie er sich gedankenverloren und ohne bewußt darüber nachzudenken vergewissern wollte, daß es griffbereit war. Monatelang hatte es sich in Zeiten schwerer Prüfungen und gravierender Veränderungen - sowohl für ihn selbst als auch für die Welt - als zuverlässiger Begleiter erwiesen. Es war sein Beschützer und er wiederum der Beschützer jenes einzigartigen Schwertes und des Amtes, für das es stand.
In gewisser Weise war das Schwert der Wahrheit nichts weiter als ein Talisman. Die eigentliche Macht war die Hand, die das Schwert führte, als Sucher der Wahrheit war er die wahre Waffe. In mancherlei Hinsicht stellte es lediglich ein Symbol seines Amtes dar, ganz so, wie das charakteristische weiße Kleid ein Symbol des ihren war.
Kahlan beugte sich vor und küßte ihn. Er nahm sie wieder in die Arme; verspielt zog sie ihn zu sich herunter.
»Was ist das für ein Gefühl, mit der Mutter Konfessor persönlich verheiratet zu sein?«
Er ließ sich neben ihr auf einen Ellenbogen gleiten und sah ihr in die Augen. »Ein wundervolles«, meinte er leise. »Ein wundervolles und anspornendes. Und ein erschöpfendes.«

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