Das Schwert der Wahrheit 01. Das erste Gesetz der Magie

Roman

von Terry Goodkind

Buch

Taschenbuch (1008 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Ein atemberaubendes Epos über Verrat und Ehre, Rache und Liebe!


Als der Waldläufer Richard Cypher eine junge Frau vor ihren unheimlichen Verfolgern rettet, kann er noch nicht ahnen, dass sich sein beschauliches Leben tiefgreifend verändern wird. Kahlan stammt aus den Midlands, einem sagenhaften Reich, das durch eine magische Barriere von Westland getrennt ist. Und sie hat den Auftrag, den Tyrannen Darken Rahl aufzuhalten, der die Welt mit seinen dunklen Kräften ins Chaos zu stürzen droht ...


Produktdetails

Verkaufsrang: 640
ISBN-10: 3-442-36967-3
EAN: 9783442369676
Originaltitel: Sword of Truth, Vol 1 Wizard's First Rule
Erschienen: 07.04.2008
Verlag: Blanvalet
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 1008
Länge/Breite: 185mm/130mm
Gewicht: 638 g
Übersetzer: Caspar Holz
Reihe: Blanvalet Taschenbücher
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Terry Goodkind

Terry Goodkind wurde 1948 in Omaha, USA, geboren und war nach seinem Studium zunächst als Rechtsanwalt tätig. Terry Goodkind lebt in Neuengland.

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Buchhändlertipps

  • Ein wahrer Klassiker der modernen Fantasy-Literatur! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Rainer Kleinferchner, am 06.03.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Zu Terry Goodkind ist der eingefleischten Fangemeinde eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Wer Fantasy mag, Goodkind aber noch nicht gelesen hat, der hat wohl oder übel keine andere Möglichkeit als sich über die „Das Schwert der Wahrheit“-Reihe zu stürzen, und sie wie bereits tausende andere Leser zuvor, in einem Zug zu verschlingen. Goodkinds Liebe zum Detail, sein toller Schreibstil und die mitreißende Geschichte um den Kampf Gut gegen Böse haben dem Autor weltweit eine riesige Fangemeinde eingebracht. Trotz allen Lobes muss fairerweise erwähnt werden, dass der Autor oft vor wirklich brutalen Folterszenen nicht zurückschreckt, die sich schon mal über ganze Kapitel dahinstrecken und eventuell die eher zart besaitete bzw. jüngere Leserschaft abschrecken könnten. Wen diese Realitätsnähe jedoch nicht stört, an anspruchsvoller Erwachsenenfantasy Gefallen findet und eine obendrein herzergreifende Liebesgeschichte in einer klassischen Fantasywelt erleben möchte, der kann hier gar nicht falsch liegen.

Kundenrezensionen

  • Fantastisch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Désirée Hasler, am 20.05.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der erste Teil einer fantastischen FantasySaga!!
    Der junge Richard kommt unverhofft zu dem magischen Schwert der Wahrheit. Durch seinen besten Freund, den Zauber Zedd, erfährt er, dass er der "Sucher" ist, der den machtgierigen bösen Zauberer Darken Rahl vor der Weltherrschaft abringen muss. Dann ist da noch die schöne Kahlan....

    Ein wunderbares Fantasy Epos dass sich zu lesen lohnt! Ich werde mich sofort in den zweiten Band stürzen.....

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  • Von der Liebe zum Kitsch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Stefan Heidsiek, am 22.03.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Warum sollte man überhaupt zu diesem Buch greifen? Trotz der anfänglich offensichtlichen Schwächen der Hauptfigur geht von Goodkinds Werk eine schwer erklärbare Faszination aus. Es ist wohl ein wenig die Freude am Kitsch, die mich, wie schon damals beim herrlich trashigen He-Man, dazu bewogen hat, dem Ganzen eine Chance zu geben. Und auch der Schreibstil lässt uns relativ schnell einen Zugang zu der Handlung finden. Trotz des großen Umfangs von mehr als 1.000 Seiten liest sich „Das erste Gesetz der Magie“ überraschend flott, unterhält die lockere, flapsige Schreibweise des amerikanischen Autors erstaunlich gut. Langatmige Sequenzen gibt es, vom unheimlich zäh vorgetragenen Aufenthalt bei den Schlammmenschen mal abgesehen, eigentlich kaum. Hinzu kommt, dass es Goodkind immer wieder gelingt, die ein oder andere nicht vorhersehbare Wendung einzubauen. Diese jedoch alle logisch zu hinterfragen, ist mitunter nicht möglich, da viele Informationen, die dorthin gedeutet hätten, dem Leser schlichtweg vorenthalten werden.

    Wer also etwas Innovatives sucht, wird hier eher schwerlich fündig werden. Dafür schreibt Goodkind zu konventionell, fehlt über die ganze Distanz einfach der eigene Ton und die inhaltliche Eigenständigkeit. Immer wieder fühlt man sich an andere Fantasy-Werke erinnert. Da hilft es dann auch nicht, wenn man seine Welt mit neu erfundenen Wesen bevölkert, die leider in Band 1 genauso blass daherkommen wie Richard Cypher selbst. Das der ein oder andere da bereits relativ früh die Flinte ins Korn schmeißt ist nachvollziehbar, wenngleich aber auch etwas voreilig. Spätestens ab Mitte des Buches nimmt die Geschichte nämlich endlich Fahrt auf, was nicht zuletzt daran liegt, dass der Autor mit Schauplatzwechseln und Kapitelteilungen Abwechslung ins Spiel bringt.

    Ein großes Manko lässt sich jedoch nicht schönreden. Wenn der Verlag schon den Vergleich mit Tolkien heranzieht, sollte er zumindest in manchen Punkten diesen standhalten können. Besonders im Hinblick auf Goodkinds kreierte Fantasy-Welt tun sich da allerdings Abgründe auf. Bis zum Schluss konnte ich nicht so recht den Zugang zu ihr finden, wobei doch die Idee von den durch drei magische Grenzen geteilten Ländern durchaus Potenzial für mehr gehabt hätte. So schön die in der Klappbroschur beinhaltete Karte ist: Der Autor vermag sie nicht mit Leben zu füllen, geschweige denn den verschiedenen Völkern diesen Reichtum an Kultur und Atmosphäre zu vermitteln, welcher Tolkiens Werk so einzigartig gemacht hat. Ansätze sind da, mehr leider nicht. Selbiges gilt dann auch für die anderen beiden Hauptfiguren Kahlan und Zedd. Erstere bleibt über eine zu lange Distanz lediglich auf die geheimnisvolle Schönheit reduziert, wohingegen die Auftritte des herrlich schrulligen, verfressenden Zauberers viel zu klein geraten sind.

    Trotz all der deutlich in Erscheinung tretenden Mängel muss Goodkinds Debütwerk doch das gewisse Etwas in sich bergen. Nur so lässt sich jedenfalls erklären, dass sich bei diesem epischen Werk keinerlei Langeweile eingestellt hat, ja, gegen Ende hin es mir sogar unmöglich wurde, das Buch aus den Händen zu legen.

    Insgesamt ist „Das erste Gesetz der Magie“ ein kurzweiliger, aber auch unspektakulärer Beginn eines inzwischen 11 Bände umfassenden Epos, der aufgrund einiger ziemlich brutaler Szenen sowie der zwischenzeitlich thematisierten Pädophilie jedoch nicht für jüngere Leser geeignet ist.

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  • Tolle story Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 05.02.2012

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Spannend bis zum ende aber nichts für schwache nerven! Kann dieses buch nur empfehlen!

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  • Das erste Gesetz der Magie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sybille Votteler, am 29.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich muss ganz ehrlich sagen ich hab mir das Buch gekauft nachdem ich die Serie "Legend of the seeker" angesehen habe, anfangs war ich ein wenig nervös ob ich das Buch genauso gern mag wie die Serie (lag vermutlich auch an der Dicke des Buchs) aber als ich mich erst mal getraut habe anzufangen konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand nehmen ich war total begeistert.

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  • Ein fulminanter Auftakt einer umfangreichen Saga Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von horrorbiene, am 19.12.2010

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    „Das Erste Gesetz der Magie“ ist der Auftakt einer Fantasysaga mit dem Namen „Das Schwert der Wahrheit“. Bislang sind elf Teile erschienen.

    Zum Inhalt: Nachdem Richard Cypher, ein Waldläufer aus Westland, Kahlan Amnell bei ihrer Flucht vor einem Quadron Darken Rahls geholfen hat, ist sein Leben nicht mehr dasselbe: Darken Rahl hat die Kästchen der Ordnung ins Spiel gebracht und droht nun, da ihm nur noch eines fehlt, die Herrschaft über die Neue Welt an sich zu reißen. Kahlan will das verhindert und Richard fühlt sich dieser geheimnisvollen und schönen Frau verpflichtet zu helfen. Zunächst suchen sie bei seinem Mentor Zedd Hilfe. Doch nun soll Richard eine ganz andere Rolle in diesem Spiel spielen: Er ist der Sucher der Wahrheit.

    Meine Meinung: Auf den etwas mehr als 1000 Seiten schafft es Goodkind eine Fantasy-Welt und eine Atmosphäre zu erschaffen, die den Leser an das Buch fesselt. Auf dem Weg Darken Rahl zu besiegen, passieren so viele unglaubliche Dinge, mit denen manch anderer Autor ein ganzes Buch füllt. Als frischer Leser der Saga habe ich mir gedacht: „Wieso verschießt Goodkind so viel Pulver bereits im ersten Buch? Was steht denn dann noch in den folgenden 10 Bänden?“ Doch im Laufe des Lesens der Reihe habe ich dann festgestellt, dass er noch sehr viel Pulver hat. Aber zurück zu diesem Teil: Goodkinds Schreibstil ist sehr ausführlich: Die Welt ist plastisch, die Charaktere haben genügend Raum sich zu entfalten, zu entwickeln und ihr eigenes Denken auszubreiten. Trotz aller Ausführlichkeit kann man das Buch sehr schnell lesen. Das liegt zum einen daran, dass es eine wirklich spannende und interessante Handlung hat und zum anderen, dass der Autor eine schön einfache Sprache verwendet. Durch geschickt eingebundene Beschreibungen der örtlichen Gegebenheiten schafft Goodkind ein wirklich atmosphärisch dichtes Werk, das zwischendurch immer durch kleine Kampfsequenzen spannend gehalten wird.
    Da es sich um Fantasy handelt, dürfen natürlich bekannte Wesen wie Drachen hier nicht fehlen, jedoch kreiert Goodkind auch neue Wesenheiten und sogar Menschen mit speziellen Fähigkeiten: Konfessoren.
    Beim Lesen habe ich jedoch eine Passage (Richard wurde entführt und wurde fernab seiner Freunde gefoltert) als recht langatmig empfunden. Im Nachhinein jedoch stellt sich heraus, dass diese Phase seines Lebens wichtig war und ihn nachhaltig geprägt hat. Von daher macht diese Gestaltung im Gesamtwerk betrachtet Sinn und führt daher zu keinem Punktabzug.

    Fazit: Wer High-Fantasy-Werke mag und sich nicht scheut 11 Romane in Angriff zu nehmen, die jeder für sich sehr ausführlich sind, ist bei diesem Buch schon einmal richtig. Klar, wird hier das Rad nicht neu erfunden: Es geht ganz klassisch um einen zuerst unscheinbaren Charakter, der sich entwickelt und aufmacht die Welt zu retten. Doch ein wunderbar ausführlicher Schreibstil und viele neue Elemente lassen dieses Buch zu einem Highlight der Fantasywelt werden, das man einfach gelesen haben muss.

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  • Es geht auch ohne Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Tommy, am 26.11.2010

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    Für alle, die genug von Orks, Zwergen un d Elfen haben, ist Terry Goodkind auf jeden Fall sehr empfehlenswert.
    Es hat zwar gelegentliche Längen, bleibt aber fast durchgängig spannend. Einige Aspekte des Endes gefallen mir nicht so, aber das ist Geschmackssache, den meisten wird es sicher gefallen.
    Den einen Stern Abzug gebe ich allerdings nicht deswegen, sondern wegen rhetorischen Schwächen bei Dialogen. Ständig glotzen sich die Leute in die Augen. Manchmal steht das sogar mehrmals auf einer Seite. Füllsätze zwischen der wörtlichen Rede müssen ja sein, aber bitte etwas mehr Kreativität in der Hinsicht. Dasselbe bei Szenen mit Darken Rahl. Spätestens nach dem 50.Mal wissen wir ja, dass er sich ständig die Finger leckt.
    Wenn das abgestellt wird und die Handlung weiterhin spannend bleibt, wären die nächsten Bände durchaus Kandidaten für die Höchstwertung.

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  • Episches Meisterwerk Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Denny Engel, am 16.06.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der erste Band einer Fantasy - Reihe die Ihresgleichen sucht. "Das Schwert der Wahrheit" ist ein gewaltiges Epos, das aus insgesamt 11 Bänden besteht und als eine der wichtigsten Fantasy - Reihen aller Zeiten angesehen wird. Sie wird oft im selben Atemzug genannt wie "Der Herr der Ringe" und "Das Lied von Eis und Feuer", was ich persönlich auch vollauf nachvollziehen kann. Der erste Band zeigt schon nach wenigen Seiten den Einfallsreichtum und das Tempo des Epos auf und schon nach kurzer Zeit kann man gar nicht mehr aufhören zu lesen. Man muss sich zwar zuerst ein bisschen einlesen (was bei 1'000 Seiten auch kein Wunder ist) aber danach ist man geradezu "angefixt" und man kann fast nicht mehr aufhören. Am Anfang scheint die Geschichte noch recht simpel gestrickt zu sein, doch das verliert sich dann schnell und es kommen immer mehr Storyline - Fäden dazu. Ich bin inzwischen bei Band 4 angelangt und die Geschichte bietet immer noch sehr viele Wendungen und immer neue Charaktere. Der Autor schafft es durch seinen Schreibstil, dass man sich gut in die Charaktere einfühlen kann und man richtig mit ihnen mitleidet oder sich mitfreut. Auch die gehörige Portion Realismus in Bezug auf die härteren Szenen des Buches sorgt für Spannung und zum Teil auch Schockierung, die einen nicht loslässt. Für alle die mitreissende und innovative Fantasy lieben die sich eher an Erwachsene richtet, ist diese Reihe ein Muss.

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  • Ein fesselndes Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 08.06.2010

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    Aufmerksam geworden durch die Fernsehserie zu den Büchern mit dem Titel "Legend of the Seeker", habe ich mir diesen und den zweiten Band der Reihe bestellt. Schon nach den ersten Seiten war ich von dem Buch gefesselt, was mitunter auch daran liegen könnte, dass ich dieser Art von Büchern/Geschichten sehr zugeneigt bin. Einzig einige wenige (und damit meine ich wirklich wenige) Rechtschreibung- und Grammatikfehler sind mir "negativ" aufgefallen, worüber man jedoch getrost hinwegsehen kann, da die Handlung einen so fesselt, dass man diese zum Teil gar nicht richtig wahrnimmt und einfach weiterliest. Leider waren die ca. 1.000 Seiten des ersten Buchs dementsprechend auch viel zu schnell gelesen, aber ich kann mit Sicherheit sagen, dass es nicht das letzte Buch der Reihe sein wird, dass ich lese (abgesehen von Teil 2 den ich wie schon erwähnt auch schon habe).
    Abschließend lässt sich noch für diejenigen sagen, die auch durch die Fernsehserie auf die Buchreihe stoßen, dass die erste Staffel nicht sehr viel mit dem Buch gemeinsam hat, von einigen Ausnahmen einmal abgesehen, die die Handlung grob abstecken. Im Nachhinein bin ich sehr froh darüber, dass ich zuerst die Fernsehserie gesehen habe, da diese meiner Meinung nach es nicht einmal ansatzweise schafft die Atmosphäre zu erschaffen, die das Buch beim Lesen erzeugt.
    Somit kann ich das Buch jedem ans Herz legen, der auf Fantasy-Bücher steht und auch damit zurechtkommt, wenn er nach dem Buch gleich das zweite, dritte, usw. bestellen muss, weil er wissen will wie es denn nun endgültig ausgeht.

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  • Vielversprechend und episch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Maria Dylinski, am 19.04.2010

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    Den Auftakt zu seiner überwältigenden Fantasy-Reihe hat Terry Goodkind mit Liebe zum Detail geschrieben. Die Fantasy-Welt verschlingt den Leser und lässt ihn alles Wirkliche vergessen. Mutter Konfessor und der geheimnisvolle Richard sind als Hauptpersonen gut inszeniert und glaubwürdige Charaktere.
    Viele Schauplätze und ein schneller Fortgang der Handlung ermüden trotz mehr als 600 Seiten keinen Moment lang, und nach dem Ende des ersten Bandes kann ich nur empfehlen: schnell zum zweiten greifen...

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  • Das beste Buch, das ich je gelesen hab! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kati, am 17.09.2009

    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mein Problem ist immer, dass ich verzweifelt nach neuen Bücher suche, wenn ich ein anderes beendet habe. Dann bin ich irgendwie auf die Buchreihe "Das Schwert der Wahrheit" von Terry Goodkind gestoßen und war hin und weg. Der Schreibstil ist echt atemberaubend so wie auch die Spannung und der Humor ist in allen Büchern auch nicht von schlechten Eltern.
    Noch während ich das erste Buch las, fiel mir auf wie gut es ist und das ich nicht aufhören konnte es zu lesen. Als ich einem Verwandten, der ebenso Fantasy mag wie ich, das Buch auslieh, war auch der hin und weg und erstaunt wie gut das Buch ist. Seitdem sind wir beide sehr begeistert von den Bücher.
    Klar hat jede Buchreihe, so wie auch diese da sie ja nun wirklich lang ist, ihre Schwächen und manchmal muss man sich echt durchkämpfen. Doch das hatte ich nur bei zwei oder drei Büchern, danach geht es wieder bergauf! ;)

    Fazit: Kann die Bücher nur wärmstens Empfehlen!!! ;)

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  • GIGANTISCH Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.03.2009

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wenn ich gewüsst hätte das die neue Auflage nicht ganz erschienen ist hätte ich nicht angefangen. Die Bücher sind die besten die momentan âuf dem Markt sind. Sehr real geschrieben, guter Stil und natürlich die Romantik fehlt auch nicht. Einfach klasse

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  • Super Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 07.06.2008

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eine der besten Fantasy-Reihen, die derzeit am Markt erhältlich sind! Man kann gar nicht aufhören zu lesen und holt sich sofort den nächsten Band!

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  • Ein gutes Buch!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.05.2008

    0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ein sehr gutes Buch aber mit Tolkien nicht zu vergleichen, der schreibt einfach in einer anderen Liga!!!

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Rachel drückte ihre Puppe fest an die Brust und starrte auf das dunkle Etwas, das sie aus dem Gebüsch heraus beobachtete. Zumindest glaubte sie, daß es sie beobachtete. Es war schwer zu sagen, denn die Augen waren genauso dunkel wie alles übrige - außer wenn das Licht genau richtig darauf fiel, dann leuchteten sie golden auf.
Schon früher hatte sie Tiere im Wald gesehen, Kaninchen, Waschbären, Eichhörnchen und dergleichen, aber dieses hier war größer. Es war so groß wie sie selbst, vielleicht sogar noch größer. Und dunkel wie ein Bär. Sie überlegte, ob es vielleicht ein Bär war.
Aber das hier war eigentlich gar kein richtiger Wald, denn er befand sich in einem Haus. Sie war noch nie in einem Wald gewesen, der sich in einem Haus befand. Sie überlegte, ob in Wäldern in Häusern die gleichen Tiere lebten wie in denen draußen.
Wäre Chase nicht bei ihr gewesen, hätte sie vielleicht Angst gehabt. Bei ihm war sie jedoch sicher, das wußte sie. Chase war der mutigste Mann, den sie je gesehen hatte. Trotzdem, ein bißchen Angst hatte sie dennoch. Chase hatte gesagt, sie sei das tapferste kleine Mädchen, das er kannte. Und er sollte nicht glauben, sie hätte vor einem großen Kaninchen Angst.
Vielleicht war es tatsächlich nur irgendein großes Kaninchen, das auf einem Stein oder etwas Ähnlichem hockte. Aber Kaninchen hatten lange Ohren. Oder war es vielleicht doch ein Bär? Sie steckte sich den Fuß ihrer Puppe in den Mund.
Sie drehte sich um und schaute den Weg entlang, über die hübschen Blumen, die niedrigen, efeuüberwucherten Mauern und den Rasen hinweg, auf dem Chase sich mit Zedd, dem Zauberer, unterhielt. Sie standen neben einem Tisch aus Stein, betrachteten die Kästchen und sprachen darüber, was sie mit ihnen machen sollten. Rachel war froh, daß dieser böse Darken Rahl sie nicht erwischt hatte und daß er nie wieder jemand etwas antun konnte.
Rachel drehte sich um und wollte sich vergewissern, ob das dunkle Etwas näher kam. Aber es war verschwunden. Sie sah sich um, konnte es aber nirgendwo entdecken.
»Was meinst du, Sara, wo es hingelaufen ist?« flüsterte sie.
Ihre Puppe wußte keine Antwort. Rachel biß auf Saras Fuß und wollte zu Chase hinübergehen. Am liebsten wäre sie gerannt, doch Chase sollte nicht meinen, sie wäre vielleicht nicht tapfer. Er hatte gesagt, sie sei tapfer, und sie hatte sich dabei gut gefühlt. Beim Gehen blickte sie über die Schulter - zur Sicherheit -, konnte das schwarze Etwas aber nirgendwo entdecken. Vielleicht lebte es in einem Loch und war darin verschwunden. Noch immer wäre Rachel gern gerannt, beherrschte sich jedoch.
Bei Chase angekommen, drückte Rachel sich an ihn und umschlang sein Bein. Er und Zedd unterhielten sich, und sie wußte, daß es unhöflich wäre dazwischenzureden, also wartete sie und nuckelte dabei an Saras Fuß.
»Und was könnte passieren, wenn du den Deckel einfach schließt?« fragte Chase den Zauberer gerade.
»Alles mögliche!« Zedd reckte seine dürren Arme in die Luft. Sein welliges, weißes Haar war glatt zurückgestrichen, doch an manchen Stellen bäumte es sich immer noch auf. »Woher soll ich das wissen? Daß ich weiß, was die Kästchen der Ordnung bedeuten, heißt noch lange nicht, daß ich auch weiß, was man mit ihnen tun soll, nachdem Darken Rahl eins von ihnen geöffnet hat. Die Magie der Ordnung hat ihn dafür getötet. Sie hätte auch die ganze Welt vernichten können. Sie könnte mich töten, wenn ich es schließe. Oder noch etwas Schlimmeres.«
Chase seufzte. »Nun, wir können sie nicht einfach hier herumstehen lassen, oder? Müssen wir nicht irgend etwas unternehmen?«
Der Zauberer legte die Stirn in Falten, betrachtete die Kästchen und dachte nach. Nachdem das Schweigen über eine Minute gedauert hatte, zupfte Rachel Chase am Ärmel. Er schaute zu ihr hinunter.
»Chase ...?«
»>Chase»Du bist erst seit ein paar Tagen meine Tochter, und schon brichst du die Regeln. Ich hab's dir schon einmal gesagt, du sollst mich>VaterRachel nickte und mußte grinsen. »Ja, Ch ... Vater.«
Er verdrehte die Augen und schüttelte den Kopf. Dann strich er ihr durchs Haar. »Was gibt's denn?«
»Da ist ein großes Tier in den Bäumen. Ich glaube, es könnte vielleicht ein Bär sein oder noch was Schlimmeres. Ich glaube, du mußt dein Schwert rausholen und nachsehen gehen.«
Er lachte. »Ein Bär? Hier drinnen?« Wieder lachte er. »Das hier ist ein Garten in einem Haus, Rachel. In solchen Gärten gibt es keinen Bären. Vielleicht war es ein Schatten. Das Licht kann einen manchmal ziemlich täuschen.«
Sie schüttelte den Kopf. »Das glaube ich nicht, Ch ... Vater. Es hat mich angesehen.«
Lächelnd strich er ihr erneut durchs Haar, dann legte er ihr seine große Hand auf die Wange und drückte ihren Kopf an sein Bein. »Dann bleibst du eben bei mir, und das Tier wird dir nichts tun.«
Sie nuckelte an Saras Fuß und nickte, derweil er ihren Kopf an sein Bein drückte. Jetzt, wo sie seine Hand spürte, hatte sie nicht mehr so viel Angst, deshalb sah sie noch einmal zu den Bäumen hinüber.
Das dunkle Etwas, größtenteils von einer der efeubewachsenen Mauern verborgen, huschte näher herbei. Rachel biß fester auf Saras Fuß und stieß ein leises Winseln aus, während sie zu Chase aufsah. Er zeigte gerade auf die Kästchen.
»Und was war dieses Ding, dieser Stein oder Schmuckstein, oder was das war? Stammte der aus dem Kästchen?«
Zedd nickte. »Allerdings. Aber solange ich mir nicht ganz sicher bin, möchte ich mich nicht dazu äußern. Jedenfalls nicht laut.«
»Vater«, jammerte Rachel. »Es kommt näher.«
Er blickte nach unten. »Gut. Behalte es für mich im Auge.« Er sah den Zauberer wieder an. »Was soll das heißen, du willst dich nicht dazu äußern? Hat es deiner Ansicht nach etwas damit zu tun, daß der Schleier vor der Unterwelt einen Riß bekommen haben könnte?«
Zedd runzelte die Stirn, rieb sich das glattrasierte Kinn mit den dürren Fingern und betrachtete den schwarzen Edelstein, der vor dem offenen Kästchen lag. »Genau das befürchte ich.«
Rachel blickte zur Mauer hinüber, um nachzusehen, wo dieses schwarze Etwas steckte. Sie zuckte zusammen, als sie sah, wie Hände über die Mauerkante griffen. Es war noch näher gekommen.
Aber das waren gar keine Hände. Es waren Krallen. Lange, gebogene Krallen.
Sie schaute hoch zu Chase, betrachtete seine Waffen, um sich zu vergewissern, ob er genug davon hatte. Er hatte Messer, eine Menge Messer rings um seine Hüfte, trug ein Schwert über seine Schulter geschnallt, in seinem Gürtel steckte eine große Axt, und ein paar andere Dinge, die wie Keulen mit spitzen Dornen aussahen, hingen zusätzlich noch daran. Und auf dem Rücken trug er eine Armbrust. Hoffentlich reichte das.
Anderen Männern jagten diese Waffen Angst ein, doch das dunkle Etwas, das immer näher kam, schienen sie nicht abzuschrecken. Und der Zauberer hatte nicht mal ein Messer. Er trug nur diesen einfachen, dunkelbraunen Umhang. Und war auch noch dünn. Nicht so stark wie Chase. Aber Zauberer besaßen magische Kräfte. Vielleicht konnte er das Ding mit seinen magischen Kräften verscheuchen.
Magie! Rachel fiel der magische Feuerstab ein, den ihr der Zauberer Giller geschenkt hatte. Sie griff in ihre Tasche und umfaßte ihn.
Vielleicht brauchte Chase ihre Hilfe. Sie würde niemals zulassen, daß dieses Etwas ihrem neuen Vater weh tat. Sie wollte tapfer sein. »Ist er gefährlich?«
Zedd lugte unter seinen Brauen hervor zu Chase hinauf. »Wenn er das ist, wofür ich ihn halte, und er in die falschen Hände fällt, dann wäre>gefährlich»Dann sollten wir ihn in ein tiefes Loch schmeißen oder ihn zerstören.«
»Ausgeschlossen. Vielleicht brauchen wir ihn noch.« »Und wenn wir ihn verstecken?«
»Darüber denke ich gerade nach. Die Frage ist nur: wo? Denn dabei muß man verschiedene Dinge berücksichtigen. Zuerst muß ich Adie nach Aydindril bringen und mit ihr zusammen die Prophezeiungen durchgehen, ehe ich mit Gewißheit sagen kann, was mit dem Stein zu tun ist - oder mit den Kästchen.«
»Und bis dahin? Bis du es weißt?«
Rachel sah hinüber zu dem dunklen Etwas. Das legte die Krallen auf die Oberkante der Mauer, hob den Kopf und blickte ihr genau in die Augen.
Das Etwas grinste sie an und zeigte dabei seine langen, spitzen Zähne. Ihr stockte der Atem. Seine Schultern schüttelten sich. Es lachte. Rachel riß die Augen weit auf, so weit es eben ging. Ihr Herzschlag erzeugte ein dumpfes Rauschen in ihren Ohren.
»Vater ...«, jammerte sie mit leiser Stimme.
Er blickte nicht nach unten. Er brachte sie lediglich zum Schweigen. Das Wesen setzte ein Bein über die Mauer und ließ sich, noch immer lachend, vor ihr herunterfallen. Es betrachtete Chase und Zedd mit glänzenden Augen, zischte, dann lachte es und ging in die Hocke.
Rachel zupfte an Chase' Hosenbein und hatte Mühe, daß ihr die Stimme nicht versagte. »Vater ... es kommt.«
»Schon gut, Rachel. Zedd, ich weiß noch immer nicht ...«
Das Wesen brach mit Geheul ins Freie. Es lief wie der Blitz, nur ein verschwommener schwarzer Fleck. Rachel kreischte. Chase wirbelte im selben Augenblick herum, als es gegen ihn stieß. Krallen blitzten auf. Chase stürzte, während das Etwas Zedd ansprang.
Der Zauberer schlug mit den Armen um sich. Lichtblitze schossen aus Zedds Fingern, prallten von dem dunklen Wesen ab und schleuderten beim Aufprall auf dem Boden Dreck und Steine in die Höhe. Das Wesen stieß Zedd nieder.
Mit lautem, heulendem Lachen sprang es zurück zu Chase, als er gerade seine Axt aus seinem Gürtel zog. Rachel kreischte erneut, als es die Krallen in Chase hineinschlug. Das Bist war schneller als jedes andere Tier, das sie je gesehen hatte. Die Krallen waren kaum zu erkennen.
Rachel hatte fürchterliche Angst, Chase könnte etwas geschehen. Das Wesen schlug Chase die Axt aus der Hand und lachte furchterregend. Es tat Chase weh. Rachel hielt den Feuerstab in der Hand.
Sie sprang nach vorn und berührte den Rücken des Wesens mit dem Feuerstab. Dann schrie sie die magischen Worte, die den Zauber des Feuerstabs auslösten. »Brenne für mich!«
Das Etwas brach in Flammen aus. Mit entsetzlichem Gebrüll wirbelte es zu ihr herum. Sein Maul klaffte auf, während überall auf seinem Körper Flammen brannten. Dann lachte es wieder, aber nicht so wie Menschen, wenn sie etwas komisch finden. Dieses Lachen rief bei ihr eine Gänsehaut hervor. Das Etwas beugte sich vor und kam, immer noch brennend, auf sie zu. Rachel wich zurück.
Mit einem Ächzen schleuderte Chase eine der Keulen, aus denen die spitzen Dornen hervorlugten. Die Keule traf das Wesen in den Rücken und blieb in seiner Schulter stecken. Es drehte sich zu Chase um, griff lachend hinter sich und riß die Keule aus seinem Rücken. Dann wollte es erneut auf Chase losgehen.
Zedd war inzwischen wieder auf den Beinen. Feuer schoß aus seinen Fingern und überzog das Wesen mit noch mehr Flammen. Das Etwas lachte Zedd aus. Sämtliche Feuer erloschen. Rauch stieg von ihm auf. Sein Körper sah immer noch so aus wie vorher von Zedds magischen Flammen. Tatsächlich hatte es schon dunkel und verbrannt ausgesehen, bevor Rachel es in Brand gesteckt hatte. Und jetzt sah es genauso aus.
Chase war aufgestanden, doch war er blutüberströmt. Rachel kamen die Tränen, als sie das sah. Chase riß die Armbrust vom Rücken und feuerte blitzschnell einen Pfeil ab. Er blieb dem Wesen in der Brust stecken. Es riß den Pfeil heraus und lachte dabei sein entsetzliches Lachen.
Chase schleuderte die Armbrust fort, riß das Schwert von seiner Schulter, rannte auf das Wesen zu, sprang darüber hinweg und stach dabei mit dem Schwert zu. Das Wesen wich so flink aus, daß Chase es verfehlte. Zedd tat irgend etwas, wodurch das Wesen über den Rasen geschleudert wurde. Chase baute sich vor Rachel auf und stieß sie mit einer Hand zurück, während er in der anderen das Schwert hielt.
Das Wesen sprang wieder auf die Beine und sah sie einen nach dem anderen an.
»Geht!« schrie Zedd sie an. »Rennt nicht, und bleibt nicht stehen!«
Chase packte Rachel am Handgelenk und fing an, rückwärts zu gehen. Auch Zedd begann, rückwärts zu gehen. Das dunkle Wesen hörte auf zu lachen und sah sie fassungslos an. Chase' Atem ging schwer. Sein Kettenhemdpanzer und die dunkelbraune Lederbluse darunter waren von den Krallen zerfetzt. Beim Anblick des Blutes mußte Rachel noch heftiger weinen. Es lief seinen Arm hinunter bis an ihre Hand. Sie wollte nicht, daß ihm jemand weh tat. Sie liebte ihn so sehr. Sie drückte Sara und den Feuerstab noch fester an sich.
Zedd blieb stehen. »Geht weiter«, wies er Chase an.
Das dunkle Wesen starrte den stehengebliebenen Zedd an, und das große Grinsen mit den spitzen Zähnen huschte wieder über sein Gesicht. Es lachte abermals fürchterlich und wühlte den Boden mit den Füßen auf, als es sich erneut blitzschnell auf den Zauberer stürzte.
Zedd hob die Hände. Rings um das Wesen wurden Dreck und Gras aufgewirbelt. Es wurde in die Luft gehoben. Blaue Lichtblitze trafen es von allen Seiten, bevor es auf den Boden schlug. Es heulte vor Lachen, derweil es mit dumpfem Schlag rauchend landete.
Dann geschah noch etwas anderes, Rachel konnte nicht genau erkennen, was, aber das Wesen blieb mit ausgestreckten Armen stecken, so als wollte es losrennen, doch seine Füße klebten fest. Heulend wand es sich, kam allerdings nicht von der Stelle. Zedds Arme wirbelten im Kreis herum, dann reckte er sich noch einmal nach vorn. Der Boden bebte wie nach einem Donnerschlag, und Lichtblitze schlugen in das Wesen ein. Es lachte, dann gab es ein Geräusch, als würde Holz brechen, und das Etwas stürzte sich auf
Zedd.
Zedd ging weiter. Das Wesen blieb stehen und legte die Stirn in Falten. Dann blieb der Zauberer stehen und streckte die Arme noch einmal nach vorn. Ein entsetzlicher Feuerball wirbelte durch die Luft auf das Wesen zu, welches auf Zedd zugerannt kam. Der Feuerball erzeugte ein lautes Kreischen und wurde auf seinem Weg zu dem dunklen Wesen immer größer.
Der Aufprall war so heftig, daß der Boden bebte, das blaugelbe Licht so grell, daß Rachel die Augen zusammenkneifen mußte. Der Feuerball verbrannte an Ort und Stelle und rief ein lautes Donnern hervor.
Qualmend trat das Wesen aus dem Feuer. Vor Lachen schüttelten sich seine Schultern. Die Flammen erloschen, als wären es nur Funken gewesen.
»Verdammt«, meinte der Zauberer und ging weiter rückwärts.
Rachel hatte keine Ahnung, was damit gemeint war, Chase hatte Zedd jedoch gebeten, es vor>kleinen OhrenRachel und Chase befanden sich jetzt auf dem Weg zwischen den Bäumen, hatten fast die Tür erreicht. Zedd kam unter den Blicken des Wesens rückwärts auf sie zu. Als Zedd stehenblieb, griff das Wesen erneut an.
Eine Feuerwand schoß vor ihm in die Höhe. Die Luft stank nach Rauch und war von tosendem Lärm erfüllt. Das Wesen trat durch die Feuerwand hindurch. Zedd erzeugte noch eine weitere, und auch durch die trat es hindurch.
Als der Zauberer sich wieder in Bewegung setzte, blieb es bei einer niedrigen, efeubewachsenen Mauer stehen und beobachtete ihn. Dicke Schlingpflanzen lösten sich aus eigener Kraft von der Mauer und begannen plötzlich, immens schnell zu wachsen. Sie umschlangen das dunkle Wesen und wickelten es völlig ein. Zedd hatte Rachel und Chase fast erreicht.
»Wohin?« fragte ihn Chase.
Zedd drehte sich um. Er wirkte erschöpft. »Mal sehen, ob wir es hier einschließen können.«
Das Wesen zerrte an den Schlingpflanzen, die es zu Boden rissen, und während es sich damit beschäftigte, sie mit seinen Krallen zu durchtrennen, traten die drei durch das große Tor hinaus. Chase und Zedd packten jeweils eine der großen goldenen Metalltüren und knallten sie zu.
Von der anderen Seite erscholl ein Heulen, dann schepperte es laut. Eine riesige Beule drückte sich durch die Tür und stieß Zedd zu Boden. Chase stemmte sich, eine Hand auf jedem Flügel, mit seinem ganzen Gewicht gegen die Tür, derweil das Wesen von der anderen Seite dagegentrommelte.
Ein entsetzliches Kreischen drang durch das Metall, während das Vieh sich in der Tür verkrallte. Chase war schweiß- und blutüberströmt. Zedd war mit einem Satz auf den Beinen und half Chase, die Tür zuzuhalten.
Eine Kralle steckte in der Ritze zwischen den beiden Flügeln und glitt nach unten. Dann kam eine weitere von unten herauf. Rachel konnte das Wesen durch die Tür hindurch lachen hören. Chase stöhnte und drückte. Die Türen ächzten.
Der Zauberer trat zurück und streckte beide Arme aus, als wolle er sich gegen die Luft stemmen. Das Ächzen hörte auf. Das Geheul des Wesens wurde lauter.
Zedd packte Chase am Ärmel. »Nichts wie weg hier.« Chase trat von der Flügeltür zurück. »Wird die Tür es zurückhalten?«
»Vermutlich nicht. Wenn es auf dich losgeht, geh langsam. Mit Laufen oder Stehenbleiben erregst du seine Aufmerksamkeit. Erzähl das jedem, den du triffst.«
»Zedd, was ist das für ein Monster?«
Dann krachte es erneut, und in der Tür zeigte sich eine weitere Riesendelle. Die Krallenspitzen durchstießen das Metall und fetzten Risse in die Tür. Der tosende Lärm ließ Rachels Ohren schmerzen.
»Verschwindet! Sofort!«
Chase legte Rachel eine Hand um die Hüfte, hob sie hoch und stürzte den Korridor entlang.

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