Das Mädchenorchester in Auschwitz

von Fania Fenelon

Buch

Taschenbuch (380 Seiten)

17.Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

»Während das Orchester spielte, lud das Leichenkommando nebenan die abgemagerten Leichen auf, die beim Aufprall aufklatschten und zum Verbrennen ins Krematorium gefahren wurden.« Im Lager Auschwitz-Birkenau, wo in den Jahren 1940-1944 Millionen von Menschen vergast und verbrannt worden sind, hat es tatsächlich ein Gefangenenorchester gegeben, das aus jungen Frauen aus Deutschland, Frankreich, Polen und anderen europäischen Ländern bestand. Einer eitlen Laune des Lagerkommandanten entsprungen, sollte es zur »Aufmunterung« der Häftlinge dienen wie zur Erbauung der Mörder. Dirigentin war Alma Rosé, die Nichte des Komponisten Gustav Mahler.
Marschmusik für die ausgemergelten »Arbeitskommandos«, Beethoven, Schumann, Puccini, Mendelssohn für den Kommandanten, die SS-Aufseherinnen und den KZ-Arzt Dr. Mengele: etliche Mitglieder des Orchesters haben Auschwitz durch das Musizieren überlebt.
Die jüdische Musikstudentin Fania Fénelon aus Paris war eine von ihnen. Mit schlichter Anteilnahme beschreibt sie in diesem autobiographischen Roman die Phasen der Erniedrigung bis hin zur Entmenschlichung und schildert den verzweifelten Kampf gegen die Todesangst und die Zerstörung ihrer Persönlichkeit.

Pressestimmen:

"Ein erschütterndes Dokument, ein ehrlicher Bericht einer Augenzeugin, ein Buch, das man lesen muß." (Heilbronner Stimme)

Produktdetails

Verkaufsrang: 12.158
ISBN-10: 3-423-13291-4
EAN: 9783423132916
Originaltitel: Sursis pour l'Orchestre
Erschienen: 01.01.2005
Verlag: dtv
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 17.Auflage
Seitenzahl: 380
Länge/Breite: 191mm/121mm
Gewicht: 321 g
Übersetzer: Sigi Loritz
Reihe: dtv-Taschenbücher
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  • einmalig in dieser Form Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Blacky, am 29.10.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Im Lager Auschwitz-Birkenau, wo in den Jahren 1940 - 1944 Millionen von Menschen vergast und verbrannt worden sind, hat es tatsächlich ein Gefangenenorchester gegeben, das aus jungen Frauen aus Deutschland, Frankreich, Polen und anderen europäischen Ländern bestand. Einer eitlen Laune des Lagerkommandanten entsprungen, sollte es zur "Aufmunterung" der Häftlinge dienen wie zur Erbauung der Mörder. Dirigentin war Alma Rosé, die Nichte des Komponisten Gustav Mahler.

    Marschmusik für die ausgemergelten 'Arbeitskommandos', Beethoven, Schumann, Puccini, Mendelssohn für den Kommandanten, die SS-Aufseherinnen und den KZ-Arzt Dr. Mengele: etliche Mitglieder des Orchesters haben Auschwitz durch das Musizieren überlebt.

    Ich hatte vor dem lesen dieses Buches selbstverständlich schon einiges über die Nazizeit gehört und manches (z. B. Schindlers Liste) auch gelesen, aber authentische Bericht ist einzigartig und macht einem deutlich, dass es nicht nur darum ging die Aufseher usw. "zufrieden zu stellen" (D. h. bloß nicht auffallen und sich nicht mit ihnen anlegen, denn dann war man schon so gut wie tot) sondern auch untereinander waren die Menschen sich "nicht grün". Es war einfach nur grausam, was da passierte und Fania Fenelon macht das auf sehr eindrucksvolle Weise klar. Sie beklagt ihr Schicksal nicht, sondern liefert einen -fast schon kühlen- Tatsachenbericht ab. (und dennoch war ich sehr, sehr tief berührt) Wer wissen möchte, was damals wirklich passierte, dem kann ich dieses Buch sehr ans Herz legen

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  • Wieviel Grausamkeit und Brutalität kann ein Mensch ertragen? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von CaWa - die Leseratte, am 06.05.2008

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ja, das ist wirklich ein Buch, dass man gelesen haben muss. Allein schon, um zu versuchen, die Brutalitäten und Grausamkeiten verstehen zu lernen, die die Menschen in diesen schlimmen Zeiten durch die Nazis und der SS ausgesetzt waren.

    Man sollte meinen, mit jedem Tag der Erniedrigungen und der Entmenschlichung würde der Wunsch zu leben, zu überleben, geringer. Aber bei vielen Mädchen, wir hier in der Biographie von F. Fenelon beschrieben, scheint gerade die Aussichtslosigkeit den Überlebenswillen und Lebensmut zu steigern. Wenn man bedenkt unter welchen Entbehrungen diese Menschen gelebt und Gott sei Dank, überlebt haben.

    Mich hat dieses Buch tief bewegt.

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  • Unfassbare Realität Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Tatsachenroman, der die grausame Realität des Lebens in einem KZ beschreibt.Eine Verknüpfung von Gewalt, Menschlichkeit und dem puren Überlebensdrang.Dieses Buch sorgt dafür, das man nicht vergisst.

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  • Packend und mitfühlend zugleich. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch ist packend geschrieben. Es gibt einem die Möglichkeit sich in die betroffenen Personen zu versetzen. Stellenweise ist es etwas schwer verdaulich, was sich aber hauptsächlich um die beschriebenen Situationen dreht.

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