Das Lied von Eis und Feuer 04. Die Saat des goldenen Löwen

Die Saat des goldenen Löwen

von George R. R. Martin

Buch

Taschenbuch (670 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Bürgerkrieg zerreißt das Reich Westeros, und der junge grausame König Joffrey Baratheon hält die Schwestern Sansa und Arya Stark als Geiseln, um ihren Bruder zur Treue zu zwingen. Während die ältere Sansa versuchen will, das beste aus der Situation zu machen, entscheidet sich Arya zur Flucht. Doch der Weg zu ihrer sicheren Heimat in Winterfell ist lang, und die verschiedenen Parteien, die im Bürgerkrieg aufeinanderprallen, sind nicht die einzige Gefahr für das junge Mädchen ...

Produktdetails

Verkaufsrang: 198
ISBN-10: 3-442-26821-4
EAN: 9783442268214
Originaltitel: A Clash of Kings (Pages 332-728)
Erschienen: 19.09.2011
Verlag: Blanvalet
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 670
Länge/Breite: 217mm/138mm
Gewicht: 803 g
Übersetzer: Andreas Helweg
Reihe: Blanvalet Taschenbücher
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George R. R. Martin

George R. R. Martin, geb. 1948 in Bayonne/New Jersey, veröffentlichte seine ersten Kurzgeschichten im Jahr 1971 und gelangte damit in der Science-Fiction-Szene zu frühem Ruhm. Gleich mehrfach wurde ihm der renommierte Hugo Award verliehen. Danach arbeitete er in der Produktion von Fernsehserien, etwa als Dramaturg der TV-Serie 'Twilight Zone', ehe er 1996 mit einem Sensationserfolg auf die Bühne der Fantasy-Literatur zurückkehrte: Sein mehrteiliges Epos 'Das Lied von Eis und Feuer' wird einhellig als Meisterwerk gepriesen. George R. R. Martin lebt in Santa Fe, New Mexico.

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Buchhändlertipps

  • Fantasy vom Feinsten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Pia Lemberger, am 15.05.2013 aus der Thalia-Buchhandlung in Gerasdorf

    Die Geschichte geht weiter und weiter und weiter. Nimmt sie denn kein Ende? Nein, warum denn auch? Den Sieben Königreichen gehen die Königsanwärter so schnell nicht aus, da lassen sich also massig Intrigen spinnen, Verbündete verraten und neue Freunde finden.

    In Königsmund ist man um das Wohlergehen von König Joffrey bemüht und sein Großvater, Lord Tywin Lennister, spielt eine immer bedeutendere Rolle. Dass sich im Norden an der Mauer eine alte Macht erhebt, kümmert im Süden nur die wenigsten.

    In Buch 4 gewinnen die Fantasy-Elemente immer mehr an Bedeutung. Zwar immer noch subtil und oft nur angedeutet, aber unübersehbar. Trotzdem ähnelt die Reihe eher einer historischen denn einer fantastischen Serie, das tut der Spannung allerdings keinen Abbruch. Die Serie ist gewitzt, gerissen, fantastisch, verschlungen, überraschend und spektakulär.

    Jeder findet seine Lieblingscharaktere, und diese Abschnitte liest man natürlich mit besonders großem Genuss. Aber im großen und ganzen möchte man nichts auslassen, auch diejenigen nicht, die einem nicht ans Herz gewachsen sind oder die man überhaupt nicht ausstehen kann. Es gibt immer Gründe, weiterzulesen!

Kundenrezensionen

  • Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Damian Wischnewsky, am 28.07.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Muteten die ersten Bände des Liedes von Eis und Feuer noch wie ein Historien-Roman aus einer fernen, jedoch verwandten Welt an, so gewinnen Magie und Mythos nun mehr und mehr an Bedeutung und der Leser findet sich schließlich in einer Fantasy-Saga wieder. Nicht, dass das eine Enttäuschung wäre - ganz im Gegenteil! Es ist die konsequente Umsetzung einer äußerst akribischen, ja, man möchte fast sagen nachhaltigen Art des Erzählens, die George R. R. Martin perfektioniert hat. Alles, was nun in den Vordergrund tritt, war bereits in den einleitenden Kapiteln des ersten Buches zu erkennen.
    Man muss die enorme Leistung des Autors anerkennen, in einem derart riesig angelegten Epos kaum je etwas überflüssiges zu sagen. Kein Charakter wird eingeführt, der keine Rolle zu spielen hat, kein Name wird genannt, den man getrost wieder vergessen kann. Jedes Motiv, das Martin der äußerst komplexen Handlung seiner Geschichte beimengt, wird früher oder später wieder aufgegriffen.
    Kurzum, alles ist von langer Hand geplant - und ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!

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  • Tolle Legende Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.07.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eine tolle Legende zum Lesen! Sehr fließende Geschichte mit den unterschiedlichsten Charakteren, sehr einnehmend.
    Aus verschiedenen Perspektiven wird die Geschichte der Kämpfe um den Thron erzählt, angereichert mit Schicksalsschlägen einzelner Persönlichkeiten und ihrer Familien... Könige, Prinzessinnen, Mütter, Ritter, Gnome,Wildlinge, aber auch Tiere und übernatürliche Wesen haben ihre Rollen zu spielen...

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  • Würdige Fortsetzung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 31.01.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wer sich überlegt, dieses Buch zu kaufen, der kennt sicherlich die Vorgänger - was kann es da noch zu überlegen geben? Einige Geheimnisse werden gelüftet, man dringt tiefer und tiefer in das Netz der Intrigen um den eisernen Thron vor, und die Bücher nehmen mehr und mehr an Fahrt auf. Ein Muss für alle, die nicht nur Fantasy sondern auch großartige Literatur schätzen!

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TYRION
Die Binsen fühlten sich unter seinen nackten Füßen rau an. "Mein Vetter hat eine eigenartige Zeit für einen Besuch gewählt", sagte Tyrion dem verschlafenen Podrick Payne, der zweifelsohne erwartet hatte, geröstet zu werden, weil er seinen Herrn geweckt hatte. "Führe ihn in mein Solar und teile ihm mit, ich sei in Kürze unten."
Mitternacht musste längst vorüber sein, schätzte er angesichts der Dunkelheit vor seinem Fenster. Denkt Lancel, er würde mich wegen der späten Stunde müde und schwer von Begriff vorfinden?, fragte er sich. Nein, Lancel denkt überhaupt nicht, das übernimmt Cersei. Seine Schwester würde enttäuscht sein. Selbst im Bett arbeitete er noch, und zwar für gewöhnlich bis weit in die Morgenstunden hinein. Beim flackernden Licht einer Kerze las er, führte sich die Berichte von Varys' Ohrenbläsern zu Gemüte und studierte Littlefingers Kontobücher, bis die Zahlen und Buchstaben vor seinen müden Augen tanzten.
Im Becken neben seinem Bett wusch er sich mit lauwarmem Wasser das Gesicht und ließ sich Zeit, während er, wegen der kalten Nachtluft fröstelnd, auf dem Abtritt hockte. Ser Lancel war sechzehn und nicht gerade für seine Geduld bekannt. Mochte er warten und dabei noch nervös werden. Nachdem Tyrion sich entleert hatte, schlüpfte er in einen Morgenmantel und zerzauste sich das flachsblonde Haar mit den Fingern, bis es aussah, als wäre er gerade aufgestanden.
Lancel schritt vor der Asche im Kamin auf und ab. Er war in ein grelles rotes Samtgewand mit schwarzem Seidenfutter gekleidet, dazu hingen ein juwelenbesetzter Dolch und eine vergoldete Scheide von seinem Schwertgürtel. "Vetter", begrüßte Tyrion ihn. "Ihr besucht mich zu selten. Welchem Umstand habe ich dies unverdiente Vergnügen zu verdanken?"
"Ihre Gnaden, die Königliche Regentin, hat mich geschickt, um euch zu befehlen, Grand Maester Pycelle freizulassen." Ser Lancel zeigte Tyrion ein scharlachrotes Band, das Cerseis Löwensiegel in goldenem Wachs trug. "Hier ist die Vollmacht."
"Tatsächlich." Tyrion tat das Siegel mit einer Handbewegung ab. "Ich hoffe, meine Schwester überschätzt ihre Kräfte nicht, so kurz nach ihrer Erkrankung. Es wäre ein Jammer, wenn sie einen Rückfall erlitte."
"Ihre Gnaden haben sich erholt", erwiderte Ser Lancel knapp.
"Das klingt wie Musik in meinen Ohren." Wenngleich mir diese Melodie nicht sonderlich gut gefällt. Ich hätte ihr eine größere Dosis geben sollen. Tyrion hatte gehofft, einige Tage länger von Cerseis Störungen verschont zu bleiben, dennoch war er über ihre Genesung nicht allzu sehr überrascht. Schließlich war sie Jaimes Zwillingsschwester. Er setzte ein freundliches Lächeln auf. "Pod, zünde das Feuer an, mir ist es hier ein wenig zu kalt. Trinkt Ihr einen Becher mit mir, Lancel? Ich finde, nach ein wenig gewürztem Wein schläft man besser ein."
"Ich kann auch ohne Wein gut schlafen", gab Lancel zurück. "Außerdem bin ich auf Geheiß Ihrer Gnaden gekommen und nicht, um mit Euch zu trinken, Gnom."
Die Ritterschaft hatte den Jungen kühner werden lassen, ging es Tyrion durch den Kopf - und ebenso die traurige Rolle, die er bei dem Mord an Robert gespielt hatte. "Wein birgt so seine Gefahren." Er lächelte, während er einschenkte. "Was Grand Maester Pycelle angeht . . . wenn meine Schwester sich solche Sorgen um ihn macht, hätte ich gedacht, sie würde persönlich kommen. Stattdessen schickt sie Euch. Was soll ich davon halten?"
"Haltet davon, was Ihr wollt, solange Ihr den Gefangenen freilasst. Der Grand Maester ist ein treuer Freund der Königlichen Regentin und steht unter ihrem persönlichen Schutz." Ein Hohnlächeln huschte über die Lippen des Jungen; das Ganze machte ihm Spaß. Er lernt seine Lektionen von Cersei. "Ihre Gnaden werden dieser Gräueltat niemals zustimmen. Sie möchte Euch daran erinnern, dass sie Joffreys Regentin ist."
"Und ich bin Joffreys Hand."
"Die Hand dient", teilte ihm der junge Ritter herablassend mit.

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