Das Haus zur besonderen Verwendung

Roman

von John Boyne

Buch

gebunden (558 Seiten)

2. Auflage

Sprache: Englisch, Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

"Ein aufwühlendes, atemberaubendes Epos über das Schicksal des letzten russischen Zaren und seiner Familie."
The Times

Der neue große Roman vom Autor des Weltbestsellers Der Junge im gestreiften Pyjama.

Russland 1915: In einem kleinen Dorf verhindert der sechzehnjährige Bauernsohn Georgi mit Glück und Geistesgegenwart ein Attentat auf ein Mitglied der Zarenfamilie. Zar Nikolaus II. ruft Georgi daraufhin nach Sankt Petersburg, wo er ihn zum Leibwächter seines einzigen Sohnes ernennt, der nicht nur als Thronfolger in ständiger Lebensgefahr schwebt. Georgi weicht dem kleinen Zaren fortan nicht mehr von der Seite – und findet in ihm einen Freund. In den prunkvollen Sälen des Winterpalais begegnet er auch der Zarentochter Anastasia. Sie verlieben sich, wohl wissend, dass diese Liebe nicht sein darf. Doch Georgi ist entschlossen, für Anastasia bis zum Äußersten zu gehen. Aber dann erhebt sich das Volk gegen den Zaren; das ganze Land taumelt dem Abgrund der Revolution entgegen. Anastasia und ihre Familie werden an einen geheimen Ort verschleppt – ins »Haus zur besonderen Verwendung«.
Mit diesem außergewöhnlichen Roman hat John Boyne den Menschen, die eine der dramatischsten Epochen Russlands erlebt und erlitten haben, ein Denkmal gesetzt. Die Geschichte vom tapferen Georgi, seinem kleinen Schützling und seiner großen Liebe ist eine Geschichte, die man nie mehr vergisst.

Fotos und Hintergründe: www.zurbesonderenverwendung.de

Produktdetails

ISBN-10: 3-7160-2642-5
EAN: 9783716026427
Originaltitel: The House of Special Purpose
Erschienen: 30.08.2010
Verlag: Arche Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Englisch, Deutsch
Auflage: 2. Auflage
Seitenzahl: 558
Länge/Breite: 210mm/136mm
Gewicht: 715 g
Übersetzer: Fritz Schneider
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John Boyne

John Boyne wurde 1971 in Dublin, Irland, geboren, wo er auch heute lebt. Er studierte "Englische Literatur' und 'Kreatives Schreiben' in Dublin und Norwich.

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Buchhändlertipps

  • Phänomenal! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Manuela Wolfmayr, am 15.01.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Einer der besten Romane der in letzter Zeit erschienenen! Boyne nimmt sich historischer Themen an und bearbeitet sie mit äußerster Genuaigkeit und verwebt sanft Fakten mit Fiktion.
    Interessant nicht nur für Menschen, die sich für die russische Kultur und Geschichte interessieren, sondern für alle, die gerne die berührende Geschichte einer großen Liebe, die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckt, lesen möchten.

    Unbedingt empfehlenswert!!

Kundenrezensionen

  • Der letze Zarewitsch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Melanie Enns, am 06.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Erzählt wird in verschiedenen Zeitsprüngen und wir lernen das Leben am Hof kennen und wir lernen das Leben des jungen und des alten Georgi kennen. Georgi ist die Person die uns komplett durch die Geschichte führt. Im heute und im gestern. John Boyne gelingt es einen echten Zusammenhang zu finden und uns mitzunehmen in eine Welt voller Reichtum und hinterher in eine Welt in der nur noch Erinnerungen an ein Leben bleiben, welches vorher war.

    Der Schreibstil ist mitreißend und wer Geschichte liebt wird hier sicherlich einiges finden was ihn erstaunen wird. Den ganzen Prunk der Zarenfamilie im Winterpalais, die große Angst um Alexander, der an der Glasknochenkrankheit leidet (habt ihr das gewusst?) und Georgis Sorge nicht genug für den Zarensohn tun zu können. Die Liebe zu Anastasia kommt dann noch hinzu. Zwei Menschen unterschiedlicher Abstammung, die normalerweise keinen Bund eingehen können oder dürfen, da sie nicht standesgemäß ist, denn Georgi ist ein armer Bauernjunge und Anastasia eine echte Prinzessin. Aber wie es immer so ist, kommt doch alles anders und die beiden finden zueinander, auch wenn die Umstände eher grausam sind. Wer sich in der Geschichte der Zarenfamilie etwas auskennt, weiß worauf ich anspiele. Ich will nicht alles verraten, denn dieses Buch ist einfach so wunderbar geschrieben, das man es selbst in die Hand nehmen muss um es zu lesen.

    "Das Haus zur besonderen Verwendung" hat es tatsächlich gegeben und wer sich dafür interessiert darf sich gerne weiter darüber informieren. Wir lernen ein Stück weit über die Oktoberrevolution, wir geleiten
    Georgi Daniilowitsch Jatschmenew als jungen Mann durch den Palast und wir geleiten ihn durch die schwere Krebserkrankung seiner Frau Soja, seiner großen Liebe. Soja heißt übersetzt "Das Leben".


    Mich hat die Geschichte sehr bewegt, denn die Romanovs waren mir wie gesagt nicht unbekannt, aber ich durfte noch ein klein wenig weiterlernen und sie kennenlernen. Die Personen sind so gut beschrieben das ich sie vor meinen geistigen Auge fast bildlich sehen kann. John Boyne hat wirklich die besondere Gabe auszuschmücken und uns mitzunehmen in andere Welten. Ich sagte schon, das das Buch recht vorhersehbar ist, da ich einiges über die Zarenfamilie schon wusste, aber es bewegt und berührt dennoch wenn man es dann noch einmal lesen muss.

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  • Toller Epos über Russland Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sandra Fuchs, am 26.01.2012

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    Was ist mit der letzten Zarenfamilie Russlands wirklich passiert? Diese Frage beantwortet John Boyne mit diesem romantischen und spannenden Epos, in deren Mittelpunkt der Leibwächter des Zarensohnes Georgi und seine verbotene Liebe zur Zarentochter steht. John Boyne hat damit bewiesen, dass er einer der grossen Schriftsteller unserer Zeit ist.

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  • Einfach nur bezaubernd! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 13.06.2011

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    "Das Haus zur besonderen Verwendung" habe ich innerhalb von 3 Tagen gelesen, und es ist trotz der immer im Vordergrund stehenden Liebesgeschichte zwischen Georgi und Soja, die sein Leben ist, niemals kitschig, niemals überfrachtet und niemals unrealistisch. Es ist sehr schnell klar, wie sich die groben Züge des Lebens der beiden entwickelt haben, und dennoch habe ich jede kleinste Episode verschlungen, die mir die Details der Liebes- und Lebensgeschichte der zwei nähergebracht hat.

    Für mich ist der Roman auch kein historischer - natürlich spielt sich die Hälfte des Buches in den letzten Jahren der Zarenzeit ab, dennoch habe ich es eher als die Lebensgeschichte der beiden gelesen.
    Die hierbei gewählte Form fand ich sehr toll: Georgi berichtet über die Gegenwart, gut ersichtlich aus den Kapiteln, die mit Jahreszahlen überschrieben sind. Seine Schilderungen aus der Vergangenheit sind mit Kapitelüberschriften versehen. Die beiden Erzählstränge gleichen sich immer mehr an, als seine Gegenwartsschilderungen zurück in die Vergangenheit reichen und seine Kindheitserinnerungen weitergeführt werden in seine Jugend und sein Erwachsenenalter. Durch die unterschiedlichen Titel habe ich mich immer sofort zurechtgefunden, musste nie überlegen, wo im Leben der beiden ich mich nun befinde oder "welcher Georgi" mir nun gerade berichtet. Der Wechsel zwischen den Erzählsträngen wird auch nicht überstrapaziert.

    Der Roman ist einfach nur bezaubernd - und auf den letzten 50 Seiten spannender als jeder Krimi, herzzerreißender als jede Sonntag-Abend-Schmonzette und dennoch (oder genau deswegen) eines der besten Bücher, das ich in letzter Zeit gelesen habe. Ob nun historisch verbürgt oder nicht, das Buch ist eine definitive Leseempfehlung!

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  • Das Haus zur besonderen Verwendung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von I. Schneider, am 22.05.2011

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    Georgi, ein sechzehnjähriger Bauernjunge aus dem kleinen Dorf Kaschin in Russland vereitelt ein Attentat auf einen Vetter des Zaren Nikolaus II.. Dass er mit dieser Vereitelung seinen besten Freund Kolek, den Attentäter, verrät und der daraufhin getötet wird, tut ihm schrecklich weh und er leidet jahrelang an schlechtem Gewissen. Doch durch diese Tat kommt er aus seinem Elend in Kaschin nach Sankt Petersburg in den Palast des Zaren , um Alexei, dem Sohn des Zaren, ein Leibwächter und Freund zu sein. Dort begegnet er auch Anastasia, der jüngsten Tochter des Zaren, in die er sich sofort verliebt und die seine Liebe erwidert, obwohl durch den Standesunterschied die Liebe nie aufblühen kann. Als die Revolution ausbricht und die Zarenfamilie ins "Haus der besonderen Verwendung" verschleppt werden, beginnt Georgi um Anastasia zu kämpfen.

    John Boyne beschreibt in wunderschöner Sprache die Liebesgeschichte von Georgi und Anastasia, als eine Geschichte, wie sie während der Revolution in Russland wirklich passiert sein könnte. Man will einfach glauben, dass Anastasia es geschafft hat aus den Fängen ihrer Verfolger und Mörder ihrer Familie zu fliehen.

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  • Weitere aussergewöhnliche Filmvorlage?! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Karin Germann, am 21.02.2011

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    Das Buch besticht durch die besondere Erzählform mit zwei gegeneinander laufenden Zeitachsen:
    Georgi als 16-jähriger Bauernjunge verlässt unter besonderen Umständen sein Dorf...
    Georgi als gut 80-jähriger verheirateter Mann, der auf das Leben als Bibliothekar und an der Seite seiner Frau Soja zurückblickt...

    Boyne hat es wiederum verstanden eine historische Geschichte (rund um die letzte Zarenfamilie)genial zu verpacken.

    Wenn das keine brilliante Filmvorlage ist ?! - wie bei "Der junge im gestreiften Pyjama" - ich würde mich super freuen ins Kino zu einer gelungenen Verfilmung gehen zu können :-)

    In Buchform haben Sie einfach einige Schmökerstunden mehr, welche ich sehr genossen habe...

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  • wunderschöne Liebesgeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Verena R., am 03.02.2011

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    Georgi ist ein einfacher Junge aus dem russischen Volke und wuchs in ärmlichen
    Verhältnissen auf. Anastasia ist eine Großfürstin und Tochter des regierenden
    Zaren von Russland. Der Unterschied zwischen ihnen könnte größer kaum sein. Doch
    als Georgi einem Großfürsten das Leben rettet, wird er der Leibwächter des
    Zarewitsch Alexei, Anastasias jüngeren Bruder. So kreuzen sich ihre Wege und sie
    finden ineinander Seelenverwandte. Doch aufgrund ihres gesellschaftlichen Standes
    hat ihre Liebe keine Chance und sie muss geheim bleiben. 1913 werden Anastasia
    und ihre Familie ins Exil geschickt. Wird Georgi sie dort rechtzeitig finden oder
    wird die ganze Familie hingerichtet?

    Die Geschichte ist durchgehend aus der Sicht von Georgi erzählt – abwechselnd
    während der Beginne des 20. Jahrhunderts und rückwärts ab dem Beginn der
    1980er – Jahre. Am Ende des Buches treffen sich die beiden Erzählweisen im selben
    Jahr und somit schließt sich der Kreis. Das ist meiner Meinung nach eine wirklich
    geschickt gewählte Methode, um die Geschichte zu erzählen, denn man erlebt die
    Anfänge der Liebesgeschichte zwischen Georgi und Anastasia und erfährt parallel
    dazu auch, was mehrere Jahrzehnte später passiert. Das Ganze ist noch dazu so
    geschickt aufgebaut, dass einem trotzdem nicht langweilig wird, weil man beim
    Blick in die Zukunft nichts erfährt, was dazwischen passiert, zumindest nicht
    soviel, dass man Schlüsse daraus ziehen könnte, was passiert ist, beziehungsweise,
    passieren wird – im Gegenteil, es macht das Ganze oft sogar noch spannender, als
    wenn es in chronologisch richtiger Reihenfolge erzählt werden würde.

    Die Geschichte selbst gefiel mir auch sehr gut, die Liebesgeschichte ist tragisch
    und wahnsinnig romantisch, ohne dabei kitschig zu werden, denn sie zeigt nicht, so
    wie viele andere Bücher, das „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie
    noch heute“ – Prinzip, sondern zeigt, dass eine Liebe, auch wenn sie noch so groß
    sein mag, Höhen UND Tiefen kennt, dass man daraus aber lernen und sich wieder neu
    entdecken kann.

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  • Vom Überleben einer großen Liebe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von calla, am 13.11.2010

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    Inhalt: In "Das Haus zur besonderen Verwendung" wird die Geschichte des russischen Bauernsohn Georgi Daniilowitsch Jatschmenew erzählt. Dies geschieht in zwei Handlungssträngen die achronisch zueinander verlaufen. Der erste Handlungsstrang beginnt im Jahr 1915. Georgi rettet dem Vetter des Zaren, auf den einen Attentat verübt wurde, das Leben und wird zum Dank in die Leibgarde des Zaren aufgenommen um den Thronfolger Zarewitsch Alexei zu beschützen. Um dies schaffen zu können lebt er Mitten in der Zarenfamilie und schon nach kurzer Zeit verliert er sein Herz an Anastasia - die Tochter des Zaren. Aus einer zarten Verliebtheit entwickelt sich eine tiefe Verbundenheit die selbst schlimmste Schickssalsschläge nicht zu zerstören vermochten wie der zweite Handlungsstrang zeigt. Dieser beginnt im Jahr 1981 als bei Georgi's Frau Soja (Anastasia) Krebs diagnostiziert wird. Soja, vom Leben gezeichnet, lehnt jegliche medizinische Maßnahmen ab und Georgi muss zusehen wie die Liebe seines Lebens stirbt. Er erzählt aus seiner Sicht seine Lebensgeschichte. Man erfährt wie aus Georgi ein Ehemann, Vater, Schwiegervater und Großvater wurde und welche Spuren das Schicksal im Sand seines Lebens hinterlassen hat.

    Meine Meinung: Als ich die Leseprobe zu dem Buch gelesen habe war ich absolut fasziniert. Ein Autor der es versteht seinen Leser mit seinem wundervoll bildlichen und ausdrucksstarken Schreibstil in seinen Bann zu ziehen. Mr. Boyne bedient sich dabei ungewöhnlicher Instrumente wie beispielsweile den achronischen Handlungssträngen. Anfangs war ich davon nicht begeistert, zumal die Leseprobe auf ein rein historisches Buch schließen ließ. Da zu Beginn die Erzählzeiten noch sehr weit auseinander lagen, war es schwer Georgi's und Soja's Handlungen und Äußerungen zu verstehen. Doch umso weiter ich gelesen habe, desto mehr Farbe bekamen die Romanfiguren. Wobei ich jetzt immer noch sagen muss, dass Soja mir ein Rätsel bleibt. Dies kann jedoch auch einfach daran liegen, dass dieses Buch aus Georgi's Sicht erzählt wird und somit Soja's Gefühlswelt sich dem Leser nicht vollständig offenbart.
    Etwa ab der zweiten Hälfte des Buches (Krieg in England) packte mich jedoch eine neue Dynamik wodurch ich den Schreibstil des Autors nicht mehr nur als ausdrucksstark und bildlich sondern auch als absolut fesselnd beschreiben würde. Die Handlungsstränge näherten sich immer weiter einander an und so setzte sich Puzzleteil für Puzzleteil zusammen und man konnte das Gesamtbild immer besser erahnen.

    Fazit: Alles in allem ist "Das Haus zur besonderen Verwendung" ein faszinierendes aber auch tragisches Buch in dem der Autor es geschafft hat, auf wundervolle Weise die Geschichte vom Überleben einer großen Liebe zu erzählen.

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  • Das Haus zur besonderen Verwendung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.11.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Georgi, ein sechzehnjähriger Bauernjunge aus dem kleinen Dorf Kaschin in Russland vereitelt ein Attentat auf einen Vetter des Zaren Nikolaus II.. Dass er mit dieser Vereitelung seinen besten Freund Kolek, den Attentäter, verrät und der daraufhin getötet wird, tut ihm schrecklich weh und er leidet jahrelang an schlechtem Gewissen. Doch durch diese Tat kommt er aus seinem Elend in Kaschin nach Sankt Petersburg in den Palast des Zaren , um Alexei, dem Sohn des Zaren, ein Leibwächter und Freund zu sein. Dort begegnet er auch Anastasia, der jüngsten Tochter des Zaren, in die er sich sofort verliebt und die seine Liebe erwidert, obwohl durch den Standesunterschied die Liebe nie aufblühen kann. Als die Revolution ausbricht und die Zarenfamilie ins "Haus der besonderen Verwendung" verschleppt werden, beginnt Georgi um Anastasia zu kämpfen.

    John Boyne beschreibt in wunderschöner Sprache die Liebesgeschichte von Georgi und Anastasia, als eine Geschichte, wie sie während der Revolution in Russland wirklich passiert sein könnte. Man will einfach glauben, dass Anastasia es geschafft hat aus den Fängen ihrer Verfolger und Mörder ihrer Familie zu fliehen.

    Der Roman ist in zwei Handlungssträngen gegliedert, welche abwechselnd in Ich-Form erzählt werden: Es beginnt 1981, wo Georgi bereits 82 Jahre alt ist und auf sein ereignsireiches Leben mit seiner Frau Soja zurückblickt. Zwischendurch sind immer Zeitreisen in die Jugend von Georgi beschrieben, bis zum Ende im letzten Kapitel wieder das Jahr 1981 und somit der wunderschöne Roman seinen Abschluß findet.

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  • Immer wenn man denkt,es geht nicht besser.... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anke Bülow, am 01.11.2010

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    ....wird man eines Besseren belehrt.
    Dieses Buch ist ein kleines Meisterwerk.
    John Boyne hat ja mit,, dem Jungen im gestreiften Pyjama" schon eine hohe Messlatte überschritten, aber hier übertrifft er sich ein weiteres Mal.
    Die Geschichte der letzten Zarenfamilie aus der Sicht des verliebten Gregori erzählt, nicht chronologisch, sondern mit einem selbst erdachten Spannungsbogen ist grandios erzählt.
    Wir tauchen ein in die Welt verfolgter, getriebener Menschen in der Zeit der zwei Weltkriege.
    Dieses Buch fasziniert von der ersten bis zur letzten Seite und
    treibt einem nicht nur einmal die Tränen in die Augen.
    Das perfekte Buch für ein langes Wochenende, um völlig einzutauchen in eine ganz andere Welt.

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  • Ein russisches Märchen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Eva Müller-Sahli, am 25.10.2010

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    Eine Kindheit in der russischen Provinz, eine Kindheit in grosser Armut zur Zeit des letzten Zaren. Durch einen tragischen Zufall ist es möglich, dass der sechzehnjährige Georgi nach Sankt Petersburg geschickt wird und Leibwächter des Zaren wird. Sein Leben führt ihn durch die russische Revolution, nach Paris und schlussendlich nach England. Diese Lebensgeschichte ist ein ergreifendes und wahrhaftiges Leseerlebnis.

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  • Lesestoff für trübe Herbsttage Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kerstin Stegemann-Konrad, am 18.10.2010

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    John Boyne, Autor vom Bestseller `Der Junge im gestreiften Pyjama´ beschreibt in seinem neuen Roman die Lebens- und Liebesgeschichte von Georgi Daniilowitsch, der als sechzehnjähriger Bauernsohn in einem kleinen russischen Dorf ein Attentat auf ein Mitglied der Zarenfamilie verhindert.Dieses Ereignis, 1915, wird sein Leben für immer verändern!

    Er wird an den Zarenhof nach St.Petersburg gerufen und dort die Stelle des Leibwächters für den elfjährigen Thronfolger Alexei antreten.Georgi taucht ein, in die prunkvolle Atmosphäre des Zarenpalastes und auch in das Leben der Zarenfamilie. Dabei verliebt er sich in die Zarentochter Anastasia, die ebenso starke Gefühle für Georgi entwickelt.Beide wissen um die Aussichtslosigkeit dieser Liebe, und so beginnt eine Zeit der Heimlichkeit. Es ist der Beginn einer starken Liebe, die auf eine harte Probe gestellt wird, als die Revolution ausbricht, und die Zarenfamilie verschleppt wird.

    Der Roman erzählt nicht chronologisch die Ereignisse, sondern beginnt 1981 in London.
    Der achtzigjährige Georgi wacht am Krankenbett seiner Frau und erinnert sich an ihr gemeinsames Leben.

    Der besonderen Reiz diese Romans liegt für mich zum einen an diesen zwei Zeitebenen,
    und zum anderen an dem Mystischen und Geheimnisvollen, das die letzte Zarenfamilie immer noch umgibt.

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  • Eine Reise in die russische Vergangenheit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Steffi Jähnichen, am 07.10.2010

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    Der erste Weltkrieg ist im vollen Gange. In einem kleinen russischen Dorf verhindert ein Bauernjunge ein Attentat auf ein Mitglied der Zarenfamilie. Daraufhin wird er nach St. Petersburg befohlen, als Leibwächter des einzigen Sohnes des Zaren Nikolaus II.
    Der Winterpalast, die Zarenfamilie, Rasputin - eine fremde, aufregende Welt für den Jungen.
    Dann kommt die Oktoberrevolution und das Haus zur besonderen Verwendung geht als düsteres Kapitel in die Geschichte ein.

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  • Georgi und seine Soja Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Corinna, am 22.09.2010

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    „Das Haus zur besonderen Verwendung“ von John Boyne ist ein Buch, welches ich so schnell nicht vergessen werde.
    Es geht um Georgi der aus seinem Leben berichtet. Das Buch bietet hier zwei Erzählstränge. Zum einen erlebt man Georgis Jugend, die er im Dienste der letzten Zarenfamilie verbringt und lernt somit auch seine Liebe zu Anastasia, der Tochter des Zaren, kennen. Der andere Erzählstrang zeigt Georgi und seine Frau Soja und wird rücklaufend erzählt. Beginnend als 82 jähriger Mann. Er zeigt was die Beiden in ihrem Leben durchmachen mussten um so weit zu kommen, wie sie sind.
    Für mich war es ein sehr besonderes Buch, das durch seine tolle Erzählart in den Bann zieht. John Boyne hat ein kleines Meisterwerk verfasst, welches den Leser durch die Zarenzeit führt, aber auch mitten in die Beziehung zweier Personen, die eigentlich nie zusammengefunden hätten.
    „Das Haus zur besonderen Verwendung“ ist sicherlich kein Buch, welches man „mal eben“ liest, aber dies sollte genauso wenig abschrecken wie es z.B. der Titel bei mir getan hat. Man würde etwas verpassen.
    Für mich eines der besten Bücher in diesem Jahr!!!

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  • Ganz große Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Astrid Gießmann, am 17.09.2010

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    Mit einem grandiosen Plot, in dem sich Vergangenheit und Gegenwart aufeinander zu bewegen, erzählt uns John Boyne die berührende Liebesgeschichte von Soja und Georgi. In eindrucksvollen Bildern und mit großer Sprachgewalt zeichnet er das Schicksal der letzten russischen Zarenfamilie. Russland 1915: In einem kleinen Dorf gelingt es dem sechzehnjährigen Bauernsohn Georgi ein Attentat auf ein Mitglied der Zarenfamilie zu verhindern. Daraufhin bittet Zar Nikolaus II. Georgi nach Sankt Petersburg und ernennt ihn zum einzigen Leibwächter seines Sohnes. Sie werden Freunde und es dauert nicht lange, bis sich Georgi in die Schwester Anastasia verliebt.Eine Liebe, die nicht sein darf und für die Georgi zum Äußersten gehen würde. Doch dann erhebt sich das Volk gegen die Zarenfamilie, die Revolution bricht aus und Anastasia und ihre Familie werden in das "Haus zur besonderen Verwendung" verschleppt.Eigentlich bin ich ein Geschichtsmuffel, aber das Schicksal der Romanfiguren hat mich dazu veranlasst, mich intensiver über die letzte russische Zarenfamilie zu informieren. Nach "Der Junge im gestreiften Pyjama" ein weiteres Meisterwerk John Boynes. Grausam, romantisch, traurig und einfach nur schön!

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  • So farbig war Geschichte noch nie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stephanie Potthoff, am 13.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das neue Werk des Erfolgsautoren John Boyne (Der Junge im gestreiften Pyjama).

    Als der junge Georgi ein Attentat auf einen Verwandten des letzten Zaren von Russland verhindert, ahnt er noch nicht, dass er damit nicht nur sein Schicksal für immer verändern wird.

    Die Geschichte der letzten Zarenfamilie von Russland, einzigartig und farbig geschildert ist ein Meisterwerk. Wenn man dieses Buch einmal angefangen hat, wird man es bis zur letzten Seite nicht mehr aus der Hand legen!

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  • Nicht immer wie im Märchen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 03.09.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Jeder der sich schon mal zu Spekulationen um die angeblich entkommene Anastasia Romanow hat hinreißen lassen, bekommt hier eine neue und teilweise entzauberte Märchenwelt vorgelegt. Wie kein anderer erzählt John Boyne die mitreißende Geschichte um Anastasia und ihre große Liebe, Georgi, einem einfachen Bauern. Die großen Gefühle und Geister der Vergangenheit verpackt der Autor gekonnt in zwei zeitlich versetzte Erzählsträngen, der eine um die Wirren des Kriegs und der Revolution der andere im späteren Leben der Protagonisten. Dabei liest sich das Buch wie von alleine, die Sprache ist flüssig, gefühlvoll und mitreißend.

    Es geht um Georgi, einen einfachen Jungen aus dem tiefsten Russland, der durch Zufall einen angehörigen der Zarenfamilie vor dem Tod bewahrt. Ehe er überhaupt verstehen kann wie es um ihn geschieht wird er schon ins Winterpalais gebracht um der zukünftige Leibwächter des Zarewitsch zu werden. Dort findet er auch seine große Liebe in Anastasia. Doch die Zeiten sind hart und das Volk befindet sich im Umbruch. Und wie stehen die Chancen für eine junge Liebe, wenn in dieser Welt doch kein Platz mehr für Märchen ist und die Bolschewiki die Zaren aus dem Weg wissen wollen?

    Ein Roman der die Geschichte zweier so unterschiedlicher Charaktere auf sehr einfühlsame und erfrischende Weise erzählt und auch leider viel zu schnell gelesen ist. Da kann man nur hoffen, dass Herr Boyne bald Nachschub liefert!

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  • Ein russisches Märchen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Flores, am 02.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mit diesem Buch ist John Boyne wahrlich ein Meisterwerk gelungen: Das Haus zur besonderen Verwendung erzählt in erster Linie die Lebensgeschichte des Bauernsohnes Georgi (der als Ich-Erzähler agiert), den es durch einen Zufall an den russischen Zarenhof verschlägt. Dort taucht er in eine für ihn bis dahin unbekannte Welt des grenzenlosen Luxus ein. Dort trifft er auf seine große Liebe, eine Liebe, die sein Leben für immer verändern soll.

    Wie schon viele vor ihm, widmet sich Boyne in seinem Buch dem berühmten Anastasia-Stoff. Die geheimnisvolle Zarentochter, von der es Jahrzehnte lang hieß, sie wäre als einzige dem blutigen Schicksal der Romanows entgangen. Trotz des bekannten Themas schafft es der Autor den Leser zu fesseln, indem er ein wunderschönes, tragisches Märchen konstruiert, bei dem kein Auge trocken bleibt.

    In seiner malerischen Erzählart schafft es Boyne den Leser an den Hof des Zaren zu versetzten. Aber nicht nur dorthin, auch das Ipatjew-Haus hat der Leser vor seinem inneren Auge, wenn die Bolschewiki die Romanows gnadenlos ausrotten. Liebevoll haucht der Autor den einzelnen Charakteren leben ein, und lässt diese sich im Laufe des Buches weiterentwickeln. Aufgrund seines bildlichen Sprachstils, der ihn oft auf lange, verschachtelte Sätze zurückgreifen lässt, ist Fans von einfachen, kurzen Sätzen allerdings von diesem Buch abzuraten. Alle anderen werden sich mit Genuss in dieser zauberhaften Sprachwelt verlieren können!

    Am bemerkenswertesten finde ich aber den Aufbau des Buches. Im Wechsel folgt stets auf ein, mit einer Jahreszahl betiteltes Kapitel, ein Kapitel mit einer “richtigen” Überschrift. Das geniale an dieser Aufteilung ist, dass die Jahreszahl-Kapitel sich ab 1981 immer weiter zurück in die Vergangenheit bewegen, während sich die “anders” betitelten Kapitel vom Beginn des 19 Jahrhunderts langsam in der Zeit vorwärts arbeiten. Schließlich treffen sich beide Kapitel-Arten im Jahre 1918, das Jahr, in dem sich im Haus zur besonderen Verwendung das Schicksal einer ganzen Familie erfüllen sollte.

    Fazit: Ein tragisch schönes Buch, geschrieben in einer wunderbar poetischen Sprache!

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  • Anastasia und Georgi Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 02.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein wunderschöner Roman. Teilweise war er sehr spannend, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Der Autor John Boyne hat einen wunderbaren Schreibstil. Er lässt Gefühle und Personen lebendig werden, dass man glaubt, selbst daran teilzunehmen. Die Sprache ist gehoben, aber nicht schwer zu lesen.

    Zum Inhalt: Russland 1915, in Kaschin, einem kleinen Dorf verhindert der 16 jährige Bauernsohn Georgi ein Attentat auf ein Mitglied der Zarenfamilie. Er fängt mit seiner Schulter die Kugel auf, die Nikolaus Nikolajewitsch gegolten hat. Der Attentäter Kolek, der beste Freund Georgies, wird noch am selben Tag gehängt. Georgie bekommt nun eine Aufgabe im Palast des Zaren angeboten. Froh, der Enge des kleinen Dorfes mit seinen beschränkten Möglichkeiten und seinen Eltern, die ihn oft schlecht behandeln ,zu entkommen ,macht sich Georgi auf die Reise nach St. Petersburg.Aber er trägt auch die Trauer in sich, über seinen verlorenen Freund Kolek.

    In St.Petersburg angekommen erfährt er, dass er ab sofort für den Schutz des 11 jährigen Zarensohns Alexei zuständig ist. Georgi begegnet im Palast auch den vier Zarentöchtern und verliebt sich in die jüngste, Anastasia. Heimlich treffen sich die beiden Verliebten, ihre Liebe bleibt unentdeckt. Wozu eine Entdeckung führt, hat die Liebe von Anastasias Schwester Maria zu einem Soldaten gezeigt, er wird verbannt nach Sibirien. Georgi erhält auch eine militärische Ausbildung mit Waffen, Kampftechniken, Reiten usw. damit er im Falle eines Falles, die Zarenfamilie verteidigen kann.

    Doch die Zeiten werden gefährlicher, überall im Land brodelt es. Der Zar selbst reist an die Front, es ist die Zeit des Ersten Weltkrieges.Die Vorboten der Revolution nähern sich, die Zarenfamilie gibt den Palast auf, nachdem der Zar ein Dokument unterschreiben musste und seine Familie ins Exil zieht.....

    Der Roman ist in zwei Erzählstränge eingeteilt. Der Roman beginnt damit, dass Georgi über 80 Jahre alt ist und seine Frau Soja im Krankenhaus liegt. Abwechselnd erfährt man was Georgi ab seinem 16. Lebensjahr alles erlebt hat, wie er Anastasie kennenlernt und den Rest der Zarenfamilie, die Unruhen, wie er die Zarenfamilie wiederfindet und mit Anastasia flieht. Das wechselt ab mit dem Leben des 80 jährigen Georgi, der sich große Sorgen um seine kranke Frau Soja macht und der sein vergangenes Leben betrachtet. Soja ist Anastasia, sie und Georgi haben geheiratet.

    Es ist eine Lebensgeschichte und ein Liebesroman, erzählt in der Ich-Perspektive, nie langweilig und man bleibt nachdenklich zurück, da auch über ein Stück Geschichte berichtet wird. Die Zarenfamilie, die Revolution und letztlich die Ermordung der Zarenfamilie. Auch wenn der Roman nicht ganz historisch korrekt ist (Anastasia ist letzten Untersuchungen zu Folge, auch am 17.Juli 1918 ermordet worden), ein sehr empfehlenswerter Roman

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  • Unbeschreiblich schön... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Melina Kluge, am 29.08.2010

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    John Boyne hat mit diesem Buch ein romantisches, bewegendes, unbeschreiblich schönes Meisterwerk erschaffen.
    Ihm gelingt die perfekte Verbindung von Realität und Fiktion.
    Der Leser kann kaum die Augen von seinen Worten abwenden, so ergreifend beschreibt er die Liebe und das Schicksal zweier Menschen.

    Ein großes und bedeutendes Stück Literatur!

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  • Mein neues Lieblingsbuch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dagmar Flesch, am 20.08.2010

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    Nach "Der Junge im gestreiften Pyjama" ist John Boyne wieder ein tolles Werk gelungen.
    Die Geschichte der letzten Zarenfamilie in
    Rückblicken erzählt. Spannend, informativ,
    romantisch...einfach nur schön!
    Man möchte immer nur weiterlesen.
    Macht auch neugierig auf die Geschichte Russlands.
    Absolut empfehlenswert!

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