Das Geheimnis des Frühlings

Roman

von Marina Fiorato

Buch

gebunden (588 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Florenz 1481. Eine bezaubernde junge Frau - ein gefährliches Geheimnis ... - ein gestohlenes Gemälde von Botticelli


Eine beherzte junge Frau muss um ihr Leben fürchten, als sie dem Maler Botticelli ein Gemälde stiehlt und dabei auf ein gefährliches Geheimnis stößt ...


Die bezaubernde Luciana Vetra verdingt sich als Straßenmädchen und gelegentliches Künstlermodell. So posiert sie auch für Botticelli und dessen Bild »Primavera«. Als der Maler sie dafür jedoch nicht entlohnen will, entwendet sie eine Miniatur des »Frühlings«, nur um kurz darauf entsetzt festzustellen, dass jemand offenbar über Leichen geht, um an dieses Gemälde zu gelangen. Doch was hat es mit diesem Bild auf sich? - Verzweifelt sucht Luciana den einzigen Mann auf, der gegen ihre Reize immun zu sein scheint: den Novizen Guido. Gemeinsam mit dem klugen jungen Mönch flieht sie durch Italien und kommt dem brisanten Geheimnis des Bildes auf die Spur ...


Ein unvergesslicher historischer Roman aus dem Italien der Renaissance.


Produktdetails

ISBN-10: 3-8090-2574-7
EAN: 9783809025740
Originaltitel: The Botticelli Secret
Erschienen: 27.09.2010
Verlag: Limes Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 588
Gewicht: 775 g
Übersetzer: Nina Bader
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Marina Fiorato

Marina Fiorato wurde in Venedig geboren und studierte Geschichte, Kunst und Literatur in Oxford und Venedig. Sie arbeitete als Illustratorin, Schauspielerin und Filmkritikerin. Mit ihren Mann, einen englischen Filmregisseur lebt sie im Norden von London.

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Buchhändlertipps

  • Spannende Reise durch Italien

    von Michaela Kainz, am 24.11.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Donauzentrum

    Das Freudenmädchen Luciana lebt und arbeitet auf den Straßen von Florenz, als ein guter Kunde sie bittet, dem Künstler Botticelli Modell zu stehen. Da der Künstler jedoch die Bezahlung versäumt, nimmt Luciana eine Miniatur des Werkes „Primavera“ mit. Doch bald schon muss sie feststellen, dass mehr an dem Bild dran ist, als man auf den ersten Blick sieht. Von unbekannten Verfolgern bedroht macht sie sich gemeinsam mit dem jungen Mönch Guido auf eine Flucht quer durch das Italien der Renaissance und die beiden decken nach und nach eine große Verschwörung auf, welche in Botticellis Werk verborgen liegt.
    Sehr spannend und ein wahres Lesevergnügen!
  • Botticelli-Code

    von Marion Schmidt, am 15.11.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Pölten

    Florenz 1481.
    Luciana Vetra posiert für den Maler Botticelli und dessen Bild »Primavera«. Nach einer Auseinandersetzung traut sie sich nicht mehr nach dem Honorar zu fragen und stiehlt ihm als Ausgleich die Miniaturvorlage für das geplante große Gemälde. Und wird somit ungewollt in eine politische Verschwörung verwickelt. Sie bittet den ihr bekannten Novizen Guido della Torre um Hilfe.
    Um hinter das Geheimnis des „Frühlings“ zu kommen begeben sie sich auf eine Reise durch Italien und die Miniatur ist der Wegweiser.
  • Romantische Entschlüsselung

    von Julia Heuwieser, am 12.10.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Villach

    Das Geheimnis einer ungewöhnlichen Frau, das Geheimnis eines attraktiven Mönchs und das Geheimnis eines der bedeutendsten Gemälde der Kunstgeschichte werden auf überaus spannende Art gelüftet.
    Einnehmend, romantisch und mit einem Sinn für Humor manövriert die Autorin ihre Figuren durch viele unerwartete Wendungen zum ... Ende.
    Ein Vergnügen für alle LiebhaberInnen historischer Romane.

Kundenrezensionen

  • Wow!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Lara Affuso, am 31.03.2011

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    Ich muss gestehen, dass historische Romane bis anhin nicht mein Ding waren. Bis ich "das Geheimnis des Frühlings" gelesen habe! Wow!! Dieses Buch hat alles was eine gute Geschichte braucht: Spannung, Liebe und eines der sympathischten Protagonistinen die ich je kennengelernt habe!!

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  • Fesselnde Kunstgeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kathrin Buchinger, am 12.01.2011

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    Luciana Vetra ist eine junge hübsche Frau. Sie lebt im Florenz des 15. Jahrhunderts und verdient sich ihr Geld als "Gespielin" vieler Männer. Eines Tages erhält sie den Autrag für ein Gemälde das Malers Botticelli Modell zu stehen, die "Primavera". Nach einer kleinen Auseinandersetzung zwischen Luciana und Botticelli, beschließt die junge Frau kurzerhand die kleine Kopie der Primavera, die Botticelli angefertigt hat, zu stehlen. In welch eine Gefahr sie sich und ihr Umfeld damit bringt war der jungen Luciana jedoch nicht klar, denn bereits auf ihrem Heimweg macht sie eine grausame Entdeckung... Hilfesuchend wendet sich die junge Frau an den Novizen Guido, und schnell wird beiden klar, dass sie aus dieser Verschwörung nur heil herauskommen können, wenn sie das Geheimnis der Primavera lösen... Und so begeben sich Luciana und Guido auf eine gefahrenreiche Reise durch das Italien des 15. Jahrhunderts...

    Marina Fioratos Buch "Das Geheimnis des Frühlings" ist ein mehr als gelungener spannender, historischer Thriller, der jedoch auch für die Romantiker unter den Lesern etwas zu bieten hat!!

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  • Geheimnisvoller Frühling Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Tanja Ciprian, am 03.01.2011

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    Ein Strassenmädchen, das nicht weiss, wer seine Eltern sind. Ein Mönch, der sich verliebt. Und ein Gemälde, das viel mehr ist als "nur" ein Gemälde.

    Als Luciana Vetra Modell steht für Botticellis "Primavera" hat sie keine Ahnung, dass dieser eine Tag ihr ganzes Leben verändern sollte.
    Als sie die versprochene Bezahlung nicht erhält, stiehlt sie in ihrer Wut eine Miniaturausgabe des Gemäldes. Und genau dieser Diebstahl stellt ihr Leben komplett auf den Kopf. Und nicht nur ihres, sondern auch das des Mönches Guido.
    Mithilfe des jungen Gläubigen beginnt sie, hinter das Gemälde zu blicken - und macht eine höchstbrisante Entdeckung, die nicht nur sie und Guido, sondern ganz Italien in Gefahr zu bringen droht...

    Ein schillernd inszenierter Roman über ein Gemälde, das Geheimnisse birgt, wie sie zahlreicher nicht sein könnten.
    Marina Fiorato ist die italienische Antwort auf Dan Brown!

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  • Das Geheimnis des Frühlings Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Christel Mersch, am 10.12.2010

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    Auf der Suche nach dem Geheimnis eines Bildes, gemalt von Boticelli, braucht das Straßenmädchen Luciana hilfe. Diese bekommt sie von Bruder Guido, einem Novizen. Die Reise führt sie quer durch Italien und in jeder Stadt kommen sie dem Geheimnis etwas näher.

    Von Anfang bis Ende spannend geschrieben, auch die Liebe kommt nicht zu kurz.
    Ein toller Nachfolger von "Die Glasbläserin von Murano".

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  • La Primavera Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Gina Weigmann, am 31.10.2010

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    Das Findelkind Luciana Vetra arbeitet als Freudenmädchen auf den Strassen von Florenz. Wegen ihrer Schönheit wird sie von Botticelli als Modell für die Göttin Flora für sein Gemälde „Primavera“ gebucht. Da der Künstler sie nicht angemessen bezahlt, stiehlt sie eine Vorlage des Gemäldes und muss am selben Abend gemeinsam mit dem jungen Mönch Guido vor einem Unbekannten, der über Leichen geht, quer durch alle Stadtstaaten Italiens fliehen. Je intensiver sich die beiden in die Figuren des Gemäldes und deren Bedeutung vertiefen, umso größer wird die Gefahr für ihr Leben, denn sie kommen einer unglaublichen Verschwörung auf die Spur.
    Ein unterhaltsamer Exkurs in die Kunst und die Intrigen der italienischen Renaissance.

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  • Das Geheimnis des Frühlings Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kati Wascher, am 28.10.2010

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    Wer schon "Die Glasbläserin von Murano" gelesen hat, wird von diesem Buch begeistert sein. Begleiten Sie das Straßenmädchen Luciana und den Novicen Guido auf einer abenteuerlichen Reise quer durch Italien zur Zeit von Lorenzo de Medici und seien Sie dabei, wenn die beiden versuchen, eine große Verschwörung aufzudecken.

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  • Tolles Mittelalterspektakel Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dagmar Spiegelhauer, am 07.10.2010

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    Luciana ahnt nicht , dass eine mörderische Jagd durch Italien beginnt , als sie die Miniatur der Primavera von Botticelli stiehlt , quasi als Lohn für ihre Modeldienste . Gemeinsam mit Bruder Guido kommt sie langsam dem verschlüsselten , gefährlichen Geheimnis des Bildes auf die Spur und erlebt so manche Überraschung . Spannung pur von der ersten Seite an , so war es auch bei diesem Buch ! Der Sog der Geschichte hat mich einfach mitgerissen und ich war begierig , schnell weiter zu lesen . Dieses Buch hält für jeden Geschmack etwas bereit : Liebesgeschichte , Krimi , Thriller und Historie . Es hat mir richtig gut gefallen !

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  • Spannend bis zur letzten Seite Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sonja Smolka, am 05.10.2010

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    Italien in der Renaissance: Die junge Luciana, auf der Straße aufgewachsen, steht dem bekannten Genie Sandro Botticelli für sein neues Gemälde " La Primavera", der "Frühling", als Figur der Flora Modell, ohne jedoch später dafür Lohn zu erhalten. Kurz entschlossen entwendet sie den Cartone, eine Art Vorzeichnung des Gemäldes, die benötigt wird, um dieses später auf die große Leinwand übertragen zu können. Doch damit entfesselt sie ungeahnte Kräfte, denn das Gemälde enthält ein großes Geheimnis, welches um jeden Preis geschützt werden soll. Zusammen mit dem jungen Mönch Guido muss Luciana fliehen und es bleibt beiden nur eine Chance: sie müssen das Geheimnis entschlüsseln, um ihren Häschern zuvor kommen zu können.

    Das Buch ist eine spannende Jagd durch das Italien der Renaissance und bestens geeignet, um lange Winterabende zu vertreiben oder um sich auf den nächsten Italienurlaub einzustimmen. Ich habe schon lange keinen so spannenden, historischen Roman gelesen, der auch zugleich das Thema Kunst so wunderbar einzuflechten vermag. Daher: unbedingt LESEN!

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  • Farbenfrohes Bild über das alte Italien Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Friederike Zabelberg, am 03.10.2010

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    Die junge Lucina arbeitet in Venedigs Straßen als Freudenmädchen. Als sie für Botticellis "La Primavera" Model steht, klaut sie eine Miniaturausgabe des Bildes und gerät so in eine Verschwörung.
    Dem einzigen, dem sie noch trauen kann, ist Bruder Guido und so begeben sich beide auf die Reise um das Geheimnis des Bildes zu lüften, je mehr sie in Erfahrung bringen umso unheimlicher wird ihren das Ausmaß dieser Konspiration.

    Wirklich toll, lesenswert und unterhaltsam, sogar besser als ihr Erstling würde ich sagen. Dem roten Faden der Geschichte kann man gut folgen, ich freue mich schon auf ihr nächstes Buch.

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  • Botticelli, Hure und Mönch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Heidi Wosnitza, am 03.10.2010

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    Eine ungewöhnliche Verbindung dieser drei hat Marina Fiorato zu einem superspannenden, tollem Buch verarbeitet.
    Luciana, eine Hure, steht Modell für ein geheimnisvolles Bild, gemalt von Botticelli.Sie entwendet eine Miniatur des Bildes und wird deswegen verfolgt.Erst später merken sie und ihr Fluchthelfer Guido, ein Mönch, daß in dem Bild eine Botschaft und ein geplantes Komplott versteckt sind.
    Ein fesselnder, historisch gut recherchierter Roman aus dem Italien der Renaissance.Sehr empfehlenswert!

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  • Das Geheimnis des Frühlings Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Vera Bokeloh, am 27.09.2010

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    Das Straßenmädchen Luciana steht dem Maler Botticelli Modell für das Wandgemälde „Frühling“.
    Da er sie dafür nicht entlohnen will, stiehlt sie ihm eine Miniatur dieses Bildes und merkt sehr schnell, dass etwas geheimnisvolles dahinter stecken muss. Sie muss fliehen, denn ihre Verfolger
    gehen über Leichen um an das Bild zu kommen. Nur gut, dass es den Novizen Guido gibt....
    Ein sehr spannender und mitreißender Roman, voller Gefahren, Rätseln und Intrigen.

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  • DER Schmöker für lange Herbstabende ! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Alexandra Gerhard, am 23.09.2010

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    Von meiner Abschlussfahrt der Schule nach Florenz ist mir von zahlreichen Besichtigungen u.a. eines in Erinnerung geblieben: Das Bestaunen des Bildes "Primavera (Frühling)" von Botticelli. Im neuen Roman von Marina Fiorato geht es um dieses berühmte Gemälde. Und vor allem um die junge Frau, die für die dargestellte Figur im Zentrum des Werkes Model gestanden haben soll. Und sie ist (owehoweh!) eine Prostituierte. Und liebt (noch schlimmer!) einen Mönch. Die beiden geraten in einen Strudel von Gefahren und Intrigen. Wird es ihnen gelingen das Rätsel vom "Frühling zu lösen? Die perfekte Mischung aus Dan Brown und Nora Roberts: Hier ist sie! Und ich frage mich: Sind denn allen tollen Manner Mönche?

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  • Botticelli Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Manuela Quarz, am 23.09.2010

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    Luciana und Guido, das ist mal wieder ein Liebespaar mit knisternder Spannung und das in jeder Beziehung -allein schon berufswegen - sie ist Hure, er ist Mönch ! Florenz und weitere Städte der Toskana , Botticelli und die Zeit der Renaissance bilden die übrigen Zutaten für einen tollen Schmöker !

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  • Das Sakrileg der Dornenvögel Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anke Gordon, am 30.08.2010

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    Lesen, lesen, lesen! Die Autorin der "Glasbläserin von Murano" schenkt uns in diesen regenreichen Zeiten einen historischen Roman mit Superschmökerqualitäten. Die Liebesgeschichte steckt voll prallem Renaissance-Leben. Hure liebt Mönch - und dieser Novize Guido liebt... ja, wen liebt er da eigentlich? Das Strassenmädchen Luciana - eine Schönheit - steht in Florenz Botticelli Modell für ein Gemälde, das der Schlüssel für eine Verschwörung in ganz Italien ist.
    Das ist so rätselhaft und spannend wie Dan Brown und Grisham zusammen. Und es geht so zu Herzen wie dereinst die "Dornenvögel".

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Florenz schimmert wie Gold und stinkt zum Himmel.
Die Gebäude sind massiv und prunkvoll, aus glänzendem vergoldetem Stein und silbernem Marmor erbaut, doch der Gestank - eine Mischung aus Tiermist, menschlichen Ausscheidungen, verrottetem Fleisch und in den Rinnsteinen verfaulendem, vom Markt übrig gebliebenem Gemüse - würde jeden Gerber erbleichen lassen. Tatsächlich ist die ganze Stadt ein einziger Widerspruch in sich. Die weitläufigen Loggias, prächtigen Paläste und mächtigen Säulen wurden für Riesen angelegt, die Florentiner sind jedoch eher kleine Menschen, die zwischen diesen Bauwerken umherhuschen wie bunt gekleidete Pygmäen. Die einzigen Bewohner, deren Größe der ihrer Umgebung entspricht, sind die Statuen, die auf der Piazza della Signoria ihre steinernen Kämpfe austragen.
Florenz ist wunderschön und grausam zugleich. Seine Schönheit liegt aber nur an der Oberfläche, darunter fließt das Blut sehr dicht unter der Haut. Prachtvolle Palazzi und Kirchen stehen direkt neben dem Bargello, dem Stadtgefängnis, einem Ort, der mehr Schrecken birgt als die Hölle. Apropos Hölle - in jeder unserer Kirchen ist sie an Decken und Wänden Seite an Seite mit dem Himmel zu finden, meist nur durch Balken von ihm getrennt. In der Kuppel der großen Kathedrale Santa Maria del Fiore tanzen Engel und Dämonen bunt durcheinander und bilden ein sich unaufhörlich drehendes Rad des Schicksals. Paradies und Verdammnis liegen nah, viel zu nah beieinander. Sogar das Essen besteht aus Widersprüchen. Nehmen wir zum Beispiel mein Leibgericht, Carpaccio, fein geschabtes rohes blutiges Fleisch. Es schmeckt köstlich, aber damit ich es genießen kann, muss ein Lebewesen sterben.
Auch auf den Straßen leben sowohl Götter als auch Ungeheuer. Ich muss es wissen, denn ich gehöre zu Letzteren - Luciana Vetra, Gelegenheitsmodell und Vollzeithure. Solche wie mich bespritzen die Prediger von ihren Kanzeln herab mit Gift, und anständige Frauen spucken mich an. Gott und Satan kämpfen erbittert um die Seelen der Florentiner, und manchmal denke ich, Satan gewinnt: Wenn ihr im Battistero die Mosaike betrachtet, die das Jüngste Gericht zeigen, wohin blickt ihr dann zuerst? Zum Himmel mit all den die Welt verbessernden Engeln mit ihren Heiligenscheinen und Hallelujas oder auf die Hölle, wo der langohrige Luzifer die Seelen der Verdammten verschlingt? Und wer Signore Dantes Göttliche Komödie liest, beginnt bestimmt nicht mit dem Paradies und den Priestern und papsttreuen Prälaten, sondern mit dem Inferno, wo der Himmel rot von Blut ist und sündige Edelleute mit den Füßen voran bei lebendigem Leibe geröstet werden.
Da habt ihr mich nun, ein schamloses gefallenes Mädchen, das auf der Straße zum Begehen einer oder mehrerer Todsünden einlädt und von rechtschaffenen Menschen voller Abscheu gemustert wird. Ein verlorenes Schaf. Aber manchmal nähert sich so einem Schaf ein Hirte, ein Mann Gottes, der ihm Rettung verspricht.
So lernte ich Bruder Guido della Torre kennen.
Unsere erste Begegnung stand nicht gerade unter einem günstigen Stern. Ich kann nicht behaupten, dass ich mich ihm von meiner besten Seite präsentierte. Natürlich trug ich meine besten Kleider, denn ich bin immer auf Laufkundschaft vorbereitet. Doch zufällig saß ich, malerisch eingerahmt von den safranfarbenen Bögen des Ponte Vecchio, auf einer Balustrade und erleichterte mich in den Arno. Gerechterweise muss ich zugeben, dass der gute Bruder nicht gleich sehen konnte, was ich tat, weil meine Röcke so voluminös waren. Aber ich kam gerade aus Bembos Bett, war auf dem Weg zu Signore Botticellis Atelier, und die Unmenge an Muskateller, die ich zum Frühstück getrunken hatte, drängte wieder ins Freie.
Aber ich erzähle das alles in der falschen Reihenfolge. Ehe ich auf Bruder Guido und den rechten Weg zu sprechen komme, sollte ich kurz den falschen, nämlich mein altes Leben umreißen, denn wenn ihr nicht über Bembo und darüber, wie ich dazu kam, Signore Botticelli Modell zu sitzen, Bescheid wisst, dann werdet ihr das Geheimnis nie entschlüsseln können, und das Geheimnis ist meine Geschichte. Also gehen wir zeitlich zurück ... Wie weit? Bis zur letzten Nacht? Nein, ich denke, ich brauche auf das, was Bembo um des Vergnügens und ich um des Geldes willen in seinem Bett getrieben haben, nicht näher einzugehen. Es reicht, wenn ich mit diesem Morgen beginne: Candelmaggio, dem 15. Mai und somit dem florentinischen Neujahr. Frühling - ein mehr als passender Anfang.


»Chi-Chi?«
Madonna. Ich hasste es, nach einer Nacht harter Arbeit unverhofft geweckt zu werden. »Ja?«
»Würdest du mir einen Gefallen tun?«
Noch einen? Nach den Freuden, die ich ihm in dieser Nacht verschafft hatte, sollte Bembo eigentlich mir einen Gefallen tun - vorzugsweise in Form einer zusätzlichen kleinen finanziellen Zuwendung. Aber Geschäft ist Geschäft. Ich lächelte schläfrig. »Natürlich.«
Bembo stützte sein beträchtliches Gewicht auf einen Ellbogen, sodass mir der Geruch seiner Achselhöhlen entgegenschlug. Madonna. Ich griff nach der Lavendelpomade auf dem Nachttisch und hielt sie mir unter die Nase, dann überspielte ich diese Unhöflichkeit mit einem koketten Lächeln und wartete darauf, was kommen würde. Bei Bembo musste man auf alles gefasst sein; obszön reiche Männer behalten sich oft das Recht der Unberechenbarkeit vor. Benvolio Malatesta.
Fatto uno: Er hieß Benvolio Malatesta, wurde aber nur Bembo genannt. Vielleicht lag das an seiner einstudiert fröhlichen Art, er erinnerte jeden, der mit ihm zu tun hatte, an seinen Lieblingsonkel; eine Eigenschaft, die seine absolute Skrupellosigkeit in geschäftlichen Dingen Lügen strafte. Er lächelte und scherzte viel, aber hinter dieser Fassade verbarg sich ein erbarmungsloser, räuberischer Hai.
Fatto due: Bembo war einer der reichsten Männer von Florenz. Er verdiente sein Geld mit dem Import von Perlen aus dem Orient; bildschönen, großen Perlen, die so weiß schimmerten wie Oliven schwarz. Er ließ kleine, mit Austernmessern bewehrte Jungen nach ihnen tauchen. Manchmal ging einem von ihnen die Luft aus, oder er verfing sich im Seetang.
Einmal brachte Bembo mir seine schönste Perle mit und verlangte von mir, dass ich sie im Nabel trug, während wir uns miteinander vergnügten. (Seht ihr, was ich meinte, als ich sagte, dass man bei ihm mit allem rechnen musste?) Danach wollte er sie zurückhaben, aber ich machte ihm weis, ich bekäme sie nicht mehr heraus. Eine glatte Lüge. Ich versuchte es später beim Baden noch einmal, und sie ging heraus, aber ... nun ja, es tat ziemlich weh.

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